21. September 2017

Equikinetik

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:03

Wir haben Schaumstoffbalken neben dem Reitplatz liegen, ich baute ein Viereck mit Innenmaß ca. 6 m auf. Barbie hatte ich den neuen Kappzaum angezogen, Nepomuk ein Knotenhalfer – er durfte Gras fressen, sie kam zuerst dran.

Heute war unsere zweite Übungseinheit, ich lief innen, Barbie außen. Die Herde durfte auf die Weide, meine zwei blieben glücklicherweise ruhig. Ich wollte ihre Geduld aber nicht überfordern, daher machte ich mit Barbie auf jeder Hand eine Einheit (1 Min.), dazwischen 30 Sek. Pause.

Zum Schluß eine Einheit im Trab, mein Mädel machte die genauso perfekt wie im Schritt – ich war sehr stolz auf sie :-). Stellen und Biegen waren Null Problem, sie gab sich Mühe wie immer.

Barbie entlassen und Nepomuk geholt. Wie beim ersten mal (mit Stallhalfter) wollte er nicht neben mir gehen und wenn ich nicht aufpasste, trat er auf die Balken. Also lief ich außen mit ihm, das klappte immerhin einigermaßen.

Die dritte und letzte Einheit wollte ich ebenfalls traben – keine Chance. Er ließ sich zurück hängen, so daß ich ihn teilweise hinter mir her zog. So wird das nichts, nächstes mal üben wir, anständig neben mir zu laufen im Schritt und Trab. Mit dem Knoti war ich nicht zufrieden, ziehe ihm nächstes mal seinen Kappzaum an. Der ist ein bissi eng, macht nichts, dafür sitzt er dann gut.

15. September 2017

1 Woche Urlaub am Meer – Monte Gordo, Algarve, Portugal

Filed under: Allgemein — admin @ 17:29

Anreise 08.09.2017

Um 4.00 Uhr brachte mich meine Tante zum Ostbahnhof, um 4.55 Uhr war ich am Flughafen. Die Maschine von Transavia startete pünktlich um 6.20 Uhr, immerhin konnte ich auf dem Flug ein wenig dösen. Die Nacht vorher hatte ich nicht geschlafen, so daß ich etwas ermattet um 8.30 Uhr landete (1 Std. Zeitverschiebung zu Deutschland).

Ein Mitarbeiter sollte mich laut CHECK24 beim Vodafone-Shop empfangen, den fand ich erst mal nicht, da er erst um 9.00 Uhr öffnete. Dort war niemand, also fragte ich ein wenig rum (alles in Englisch) und erfuhr, daß Interrent auf dem Parkplatz 4 anzutreffen ist. Dort wurde ich erwartet und per Kleinbus zum Interrent-Laden befördert.

Obwohl ich ein Komplett-Sorglos-Paket gebucht hatte, wollte mir die Dame am Schalter noch einige Zusatzversicherungen verkaufen. Mein Englisch ist etwas eingerostet, ich habe alles abgelehnt bis auf Endreinigung für EUR 7,00 und die Mautgebühren für die AB. Nach langem Hin und Her ging es dann mit einem 4-türigen großen Fiat Punto los, allerdings versagte das Navi auf meinem Smartphone ==> kein Netz.

Ich gondelte ein wenig durch Faro, bis mir einfiel, daß Monte Gordo ja nahe der spanischen Grenze liegt. So fand ich die passende AB, kaum Verkehr, alles super. Am Zielort angekommen, kreiste ich ein wenig in Monte Gordo rum auf der Suche nach meinem Hotel. Straßennamen sah ich kaum welche, also parkte ich den Punto nähe Strand und erkundete das Städtchen per Fuß.

Gegen 11.30 Uhr fand ich das Hotel Monte Gordo Appartments und Spa, lief zurück und holte das Auto. Viele Einbahnstraßen hier, also drehte ich erneut ein paar Runde, angekommen, gestaltete sich die Parkplatzsuche schwierig. Auch dieses Problem ließ sich irgendwann lösen, ich ging ins Hotel, Einchecken war erst ab 14.00 Uhr möglich – das wußte ich aber von booking.com.

Packte mir Badeanzug und Handtuch ein und lief ans Meer, sehr viele Leute, hier sind bis Sonntag noch Ferien. Mein erstes Bad im Meer seit über 7 Jahren, wunderschön, morgen mache ich einen Strandtag . Die Sonnencreme hatte ich leider im Auto vergessen, bei 30 Grad und meiner empfindlichen Haut war daher Schatten angesagt, außerdem brauchte ich einen Kaffee.

In Strandnähe plazierte ich mich in einem Cafe und versuchte, Netz für mein Smartphone zu bekommen. Das klappte nicht, also trat Plan B in Kraft – ich lief zum Hotel meiner Freundin, die aus Berlin kommt und schon ein paar Tage hier ist. Blasen an den Füßen machten sich bemerkbar, es war keine gute Idee, mit sandigen Füßen Schuhe anzuziehen. Meine Freundin war nicht auf ihrem Zimmer – wer hätte das gedacht *g* – also marschierte ich zu einem Supermarkt und kaufte mir Getränke.

Pünktlich um 14.00 Uhr war ich wieder im Hotel und bekam ein sehr schönes, geräumiges, ruhiges Apartment mit voll ausgestatteter Küche sowie großem Balkon im 3. Stock. Der Swimming-Pool wurde getestet und für prima befunden, den SPA-Bereich wird ich demnächst ausprobieren. Geduscht und schon war ich wieder unterwegs ins Vasco da Gamas, wo meine Freundin wohnt. Dieses mal fand ich sie am Pool, wir beschlossen, um 19.00 Uhr Abendessen zu gehen.

Müdigkeit machte sich bemerkbar, also zack wieder in mein Hotel, nicht aber, ohne vorher noch ein paar Bier einzukaufen . 2 Std. schlief ich wie ein Murmeltier, abends fanden wir ein nettes, kleines Restaurant. Salat + Hauptgericht + 1 Getränk + 1 Kaffee für EUR 10,00, ich habe gestaunt. Das Essen war sehr lecker, dahin gehen wir sicher noch öfters.

 

09.09.2017 – Relaxen

Eine Liege mit Schirm am Strand kostet pro Tag EUR 6,00, das finde ich ziemlich teuer. Außerdem bin ich nicht der Typ, der den ganzen Tag im Liegestuhl verbringen mag – viel zu langweilig. Gut eingeschmiert verbrachte ich 1 Std. am Meer auf meinem Handtuch, manchmal muß es halt auch in der Sonne gehen. Das Meer ist toll zum Baden, es gab sogar ein paar kleinere Wellen.

Danach ließ ich mich im Schatten in einem Cafe nieder, dort fand ich mein Geld besser investiert . Gestärkt mit einem Kaffee und einem Caipirhina brach ich zum Shoppen auf, im Urlaub muß man sich auch mal was gönnen *g*. So viel gelaufen wie heute bin ich schon ewig nicht mehr, ein paar kleine Dinge habe ich erbeutet. Zum Abendessen waren wir dann in einem Strand-Restaurant, ich wurde satt, das Essen gestern war besser.

 

11.09.2017 – Ausflug nach Spanien

Nach ausgiebigem Strandbesuch und langem Schwimmen im Meer brachen wir um 16.30 Uhr mit dem Mietwagen erst zum Lidl und dann nach Vila de St. Antonio auf. Der Weg war einfach, wir fanden uns auch ohne Navi bestens zurecht. Mit der Fähre überquerten wir den Grenzfluss, was ca. 12 Min. dauerte. Und schon waren wir in Spanien, wo es eine Stunde später als in Portugal ist. Nach einem Bummel durch das kleine Städtchen trank ich noch einen Kaffee, meine Reisegenossen Bier, um 19.30 spanischer Zeit fuhren wir zurück nach Portugal.

Der Vorteil an der EU ist, daß es keine Grenzen mehr gibt und Portugal sowie Spanien ebenfalls den Euro haben. Kein lästiges Pass herzeigen und kein extra Geldwechsel – das gefällt mir . Von Bayern nach Österreich gibt es ja schon länger wieder Grenzkontrollen wegen der Flüchtlinge. Obwohl schon länger kaum mehr welche kommen, sollen die Kontrollen noch länger beibehalten werden – das widerspricht mE EU-Recht.

Gleich am Hafen gingen wir Essen, wie üblich war alles sehr lecker – ich trank nach Ewigkeiten mal wieder ein alkoholfreies Bier, mußte ja noch fahren. Aufgrund Nachtblindheit vermeide ich das im Normalfall, schon gar auf fremden Straßen. Glücklicherweise waren es ja nur ca. 10 km zurück bis Monte Gordo und es gab Straßenbeleuchtung, also kein Problem.

Leider habe ich aufgrund eines Ohrpfropfens rechts nach dem Baden einige Zeit ziemliche Hörprobleme, heute kam noch ein Schnupfen und ein ständig tränendes Auge hinzu. Hilft nix, da muß ich durch, eine eventuelle Mittelohrentzündung wäre natürlich eine doofe Sache. Nicht im Meer baden können auch, morgen mache ich mich auf die Suche nach einem Ohrstöpsel, der den Gehörgang beim Schwimmen verschließt.

15.09.2017 – Heimreise

Um 6.45 Uhr fuhr ich los aus Monte Gordo, hatte mir die Route bis Faro auf dem Smartphone gespeichert. Es war kaum Verkehr auf der AB (mautpflichtig), so daß ich um 7.45 Uhr bei Interrent Faro war, um meinen Mietwagen zurück zu geben.

Dieses Ansinnen hatten noch einige andere Kunden, es gab aber nur EINEN Mitarbeiter, der die Autos abnahm. Und der ließ sich bei jedem Fahrzeug einige Zeit. Ich wies ihn darauf hin, daß mein Flug um 8.45 Uhr geht und wurde beschieden „das ist nicht mein Problem“.

Derart unfreundliches Personal habe ich noch nie erlebt, ich wartete bis 8.05 Uhr, dann kam der Typ endlich zu „meinem“ Auto. Ich erklärte ihm, ich wußte nicht, wie man die Tankklappe von innen öffnet, fand keinen Schalter dazu. Die gefahrenen 155 km wollte ich daher bar bezahlen, was er schroff ablehnte und mir befahl, zum Tanken zu fahren.

Also fuhr ich erneut zu der Tanke in der Nähe, dort standen allerdings mindestens 20 Fahrzeuge an. Zeit zum Warten hatte ich keine, also zurück zu Interrent. Inzwischen war es 8.17 Uhr, ich gab dem Typ den Autoschlüssel und lief zum Flughafen.

Normal gibt es für diesen Weg ein Shuttle, das mich aber nicht mitnehmen wollte. Völlig mit den Nerven fertig kam ich um 8.35 Uhr am Flughafen an, Koffer einchecken ging schnell, die Wege dort aber ziemlich lang. Vor dem Sicherheitscheck wieder warten, mein Rucksack wurde moniert.

Ich hatte mir in Monte Gordo einen kleinen Saft gekauft und den völlig vergessen – er wurde beschlagnahmt. Wieder lange gelaufen, um 9.05 Uhr saß ich im Flieger – puh, das war knapp. Normalerweise dauert die Rückwage eines Mietwagens 5 Min., nur nicht bei Interrent Faro, diesem Saftladen.

Transavia flog pünklich ab, wir waren um 13.05 Uhr in München (1 Std. Zeitverschiebung). Mit der S-Bahn fuhr ich nach Hause, dort wartete schon eine Mail von Interrent auf mich. EUR 67,00 wurden mir in Rechnung gestellt für 155 km! Dabei ist noch Innenreinigung für EUR 7,00, die ich bereits bei Ankunft bzw. Abholung des Wagens bezahlt hatte.

Dieser Laden ist wirklich eine Katastrophe, ich kann nur jedem abraten, bei InterRent Faro ein Auto zu mieten. Nun bin ich gespannt, was ich von meiner hinterlegten Kaution in Höhe von EUR 300,00 zurück bekomme und wann.

Fazit:

Bis auf den Ärger mit InterRent Faro war das ein wunderschöner, erholsamer Urlaub. Mein Hotel mit 4 Sternen war einwandfrei, das Personal sehr freundlich und hilfsbereit. Das Essen hat zu 95% gut geschmeckt, das Meer war warm, der Strand riesig.

Gerne fahre ich mal wieder nach Portugal, das Land gefällt mir!

19. Mai 2017

Bodenarbeitskurs online

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:47

Ich habe mich bei einem kostenlosen Bodenarbeitskurs angemeldet und bekam ein prima Ebook. Eine extra FB-Gruppe für alle Teilnehmer gibt es auch, wo man sich austauschen kann.

Heute zog ein Gewitter auf, daher habe ich frei im Stall geübt. Zuerst habe ich mit Barbie geübt, frei im Sattelraum stehen zu bleiben. Das klappte einwandfrei, weil kein Futter in der Nähe war *g*. Mit Nepomuk übe ich das, wenn wir mal alleine sind – als er draußen war, standen die zwei Noriker auch dabei.

Im Stall habe ich trainiert, daß beide mir frei folgen und nicht betteln. Sogar Barbie hat schnell begriffen, daß ihre Nase an meiner Jackentasche nichts zu suchen hat. Anhalten aus Schritt und Trab machten beide einwandfrei, ebenso parallel stehend 3 Schritte gerade rückwärts gehen. Stehen bleiben und auf Kommando zu mir kommen, machten sie prima.

Das nächste mal gehe ich mit beiden einzeln zum Reitplatz, wir üben, nicht auf Gras zu ziehen. Das wird ziemlich schwierig, mit den neuen Tipps werde ich versuchen, sie vom Gras zu trennen. Am Platz üben wir dann das YoYo-Spiel nach Parelli, Pferd soll rückwärts gehen, während ich stehen bleibe.

Außerdem erarbeiten wir Tempoverschärfung und -drosselung, wobei der Hafi möglichst ständig am locker durchhängenden Strick mit läuft. Nepomuk mit seinem Schleichgang im Schritt wird sich da schwer tun, ich habe aber keine Lust mehr drauf, ihn wie ein Kamel hinter mir herziehen zu müssen.

Mein Ziel ist, daß ich mit beiden gleichzeitig spazieren gehen kann ohne jeden Stress. Das wird ein langer Weg, da müssen wir noch viel üben *g*.

2. Mai 2017

Hufbearbeitung durch „Profi“

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:53

Nachdem mir die acht Hafihufe mehr oder weniger über den Kopf gewachsen sind, war gestern eine Barhufbearbeiterin da. Barbie war relativ brav, von ihr gab es keine Belohnung, ich hielt mich weitestgehend raus. Mein Mädel hat sogar hinten gut auf den Bock gestellt, ich habe nur gestaunt.

Eine schlaflose Nacht hatte ich, fand die Bearbeitung ziemlich invasiv. Barbie lief heute barhuf im Schritt relativ normal, im Trab verhalten – ich hoffe, das wird wieder.

Nepomuk hat erst mal am Rad gedreht, als er dran war. Aber gut, er kannte die Dame nicht und ich kehrte draußen Barbies Hufreste weg. Ich habe ihn dann beruhigt und alles war gut. Bis ich wieder weg war und er die Bearbeiterin umgerempelt hat – dafür hat er sich ein paar von ihr gefangen. Das war in Ordnung, er muß sich nicht so aufführen.

Fotos stelle ich noch online, das dauert ein wenig.

Die Luzernecobs sind zu Ende, Nepomuk mochte heute seine Heucobs nicht besonders. Egal, er ist eh ein wenig zu dick, bekommt zukünftig halt weniger Heucobs.

Ich hoffe, bald eine RB gefunden zu haben, so daß die Hafis zusammen ins Gelände können. Die erste Bewerberin kommt am Sonntag, ich bin gespannt.

9. März 2017

Außer Spesen nix gewesen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:30

Seit gestern Abend Dauerregen, ich war um 15.00 Uhr im Stall. Barbie wurde abgezogen und bekam die Regendecke drauf, um 16.30 Uhr stellte ich sie in die Krankenbox – der Stallbesi hatte es erlaubt. Regendecke runter, sie mit einem Handtuch abgetrocknet und Abschwitzdecke drauf.

Das Einflechten der Mähne fand ich schwierig, gab mein Bestes, beide Halsseiten waren dann frei. Wir haben eine neue Hafi-Stute, die heute tags in der Herde stand – Nepomuk hat sich verliebt. Völlig durchgeknallt trabte er ca. 1 Std. durch die Gegend, hinten raus aus der Liegehalle, wo Barbie in der Box stand, vorne wieder rein.

Endlich gab er Ruhe, blieb in der Halle, die neue Stute an seiner Seite, und fraß Stroh. Heute war wieder Kindertag, die hatten teilweise Angst vor meinem Irren, als sie Stroh in der Halle verteilten und er ständig vorbei geschossen kam. Barbie hat sein Affentheater nicht tangiert, sie fraß in Ruhe ihr Heu – sie dachte wohl, endlich bin ich den Deppen los *g*.

Ich hatte Zeit, habe die Küchenzeile sowie Toilette geputzt inkl. Boden wischen. Zwischendurch schaute ich immer mal nach meinen Hafis, ein mutiges Kind erzählte mir, man kann Nepomuk sogar Bussi geben :-). Wenn er nicht gerade am durchdrehen ist, ist Nepomuk sehr lieb, er mag Kinder.

Noch schnell ein wenig Kartoffelsuppe gegessen, dann kam der Thermograph um 18.30 Uhr. Ich trocknete Barbie nochmals ab, sie war immer noch feucht. Die Wärmebildkamera zeigte alles blau an, was feucht war, Aufnahmen machten also keinen Sinn. Die Fahrtkosten muß ich zahlen, das sind EUR 50,00 – na ja, man lernt nie aus.

Barbie war pappsatt, ich entfernte die Haargummis und ließ sie aus der Box. Nun hatte Nepomuk seine zwei Weiber wieder bei sich und war glücklich. Ich mistete die Box ab und räumte das restliche Heu raus, der Stallbesi holte die neue Stute – über Nacht kommt sie zur Sicherung in die Eingliederungsbox. Nepomuk parkte sich am Zaun, das Mädel war sicher froh, ihn endlich los zu sein.

Zwei Stuten bewachen ist anstrengend, ich denke, er beruhigt sich bald wieder. Es schadet ihm nicht, wenn er sich viel im Stall bewegt und wenig frißt, 20 kg kann er locker abnehmen. Andere sind mit 19 Jahre in Rente und bewegen sich bedächtig, Nepomuk ist dank der neuen Hafi-Stute in den Jungbrunnen gefallen. Man könnte ihn für einen Vierjährigen halten, so führt er sich jedenfalls auf.

4. März 2017

mit Barbie am Reitplatz

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:14

Barbie wurde bisher nie ernsthaft am Reitplatz geritten, jeder fängt mal an :-). Satteln und Trensen ist inzwischen Null Problem mehr, sie war total relaxt. Ich führte um den Hof rum bis zum Reitplatz und stieg dort auf. Wir ritten ein wenig Schritt und übten Seitengänge auf beiden Händen, mein Mädel arbeitete prima mit.

Da sie aufgewärmt war, trabten wir ein wenig, auch auf dem großen Zirkel. Nach ca. 12 Min. war leider Schluß mit der Herrlichkeit, Barbie blieb stehen. Ich trieb, keine Reaktion, auch das Antippen des Hinterns mit der Gerte brachte Null Erfolg. Wenn Barbie nicht will, dann geht nix, sie mit der Gerte hauen kam natürlich nicht in Frage.

Ich ließ sie rückwärts gehen und machte beidseits Vorhandwendungen, alles kein Problem. Wir standen danach ca. 4 Min. mitten auf dem Platz, Barbie rührte sich nicht. Dann kann wieder Leben in mein Pferd *g*, sie lief los und wurde gelobt, Wir ritten noch 2 Runden Schritt, dann ging es zurück zum Sattelraum. Ich ritt, auch über Asphalt und Schotter lief sie barhuf einwandfrei.

Am Donnerstag um 18.35 Uhr kommt der Thermograph, leider soll es regnen. Mein Mädel muß aber trocken sein, werde sie um 16.30 Uhr samt Nepomuk in die Krankenbox stellen, mittags lege ich ihr schon mal die Regendecke auf. Der Hals muß frei sein, ich werde mich an einem Bauernzopf versuchen.

Ich bin schon sehr gespannt, was da raus kommt, Nepomuks Fellhaare für die Bioresonanzanalyse habe ich abgeschickt.

2. März 2017

Aufstiegshilfe-Training mit Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:17

Heute extremer Wind, da war mir Ausreiten wegen evtl. rum fliegender Tüten oder Planen zu gefährlich. Barbie bekam die Vorderhufe bearbeitet bzw. die Wände gestreckt und die Zehen gekürzt (die Eckstreben muß ich noch machen). Rechts vorne heute, innen hat sie eine hohle Wand, werde dort eine Senke anbringen. Seitlich und von vorne, die innere Wand hebelt ein wenig aufgrund der fehlenden Anbindung.

Links vorne, der Strahl erneuert sich gerade, muß außen davon noch was abschneiden. Beim Tragrand außen schneide ich eine Senke, von vorne. Seitlich gefällt mir gar nicht, werde die Trachten ein wenig kürzen, von der Zehe kann derzeit nix mehr weg. Barbie steht mit ihren Haxn mE gut unter dem Schwerpunkt, belastet alle Hufe gleichermaßen im Stand.

Einen meiner Himalaya-Salzlecksteine hatte ich ihr in der Sattelkammer aufgehangen, Barbie hat gerne dran geleckt :-).

Sie verräumt und Nepomuk geholt, ich legte ihm erstmals meinen neuen Fellsattel auf. Zügel ans Halfter geknipst, wir gingen zu der großen Aufstiegshilfe aus Eisen, die vor der Türe steht. Zig mal führte ich ihn im Kreis und stellte ihn daneben, er blieb nicht ruhig stehen. Wenn ich darauf bestand, wich er mit dem Hinterteil aus.

Ca. 15 m entfernt lagen ein paar Schichten Pflastersteine, ich stellte ihn daneben. Dasselbe Problem, vorwärts weg oder seitlich, der Bub kann einem schon Nerven kosten. In einer Ecke lagen drei Paletten aufeinander, ich stellte mich drauf, er blieb ruhig daneben stehen.

Oha, damit hatte ich gar nicht gerechnet, er bekam eine Belohnung, wir ritten 15 m, ich stieg ab. Zurück geführt, dasselbe noch zwei mal, immer blieb er brav neben den Paletten stehen zum Aufsteigen. Ich möchte wissen, was in seinem Hirn so vor geht und wieso er solche Unterschiede bei den Aufstiegshilfen macht.

Erneut das Eisenteil probiert, dasselbe Theater wie anfangs. Da ich jedes Training immer positiv beende, nochmals zu den Paletten geführt ==> einwandfrei. Ich möchte, daß er jeder neben Erhebung ruhig stehen bleibt, ohne daß ich die Zügel kurz halten muß, und erst los geht, wenn ich das anfordere. Barbie macht das schon immer problemlos, warum stellt er sich bloß so an?

Vom Boden aufsteigen kann ich bei ihm ohne Gezicke, das hat er schon prima gelernt. Mit Aufstiegshilfe ist für den Rücken aber besser, daher werde ich das weiter mit ihm üben.

Heute habe ich erfahren, daß hin und wieder Reitunterricht organisiert wird. Sobald ein Platz frei ist, werde ich mich daran beteiligen mit Nepomuk. Falls mir der Unterricht zusagt, werde ich 2x pro Monat welchen nehmen, damit der Bub mal richtig gymnastiziert wird und ich was dazu lerne.

Morgen gehe ich mit Barbie auf den Reitplatz, sie wird Augen machen *hihi* – ich kann mich nicht erinnern, wann ich sie das letzte mal am Platz ernsthaft geritten habe.

Ein Stallbesuch fühlt sich nun wie Urlaub an, nicht wie Pflicht. Die Hafis und ich fühlen uns dort pudelwohl, hier das Foto einer Stallkollegin, wie beide ihr tolles Strohbett genießen.

27. Februar 2017

Nepomuk unfolgsam

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:56

Mit Barbie wollte ich heute den Ausgang Richtung Longierzirkel nehmen, Nepomuk drängte sich mit raus. Gegenüber ist ein Garten, Barbie riss sich los und beide parkten sich dort, um Gras zu fressen. Ich nahm Barbie den Strick ab, schlang ihn Nepomuk um den Hals und versuchte, ihn zurück in den Stall zu bringen.

Mehrmals riss er sich los und galoppierte durch die Gegend. Barbie hatte derweil Äpfel entdeckt, die im Garten auf dem Boden lagen, und saugte die ein. Der dazu gehörige Baum stand daneben, die Äpfel lagen wohl seit letztem Herbst rum. Gar nicht gesund, also Planänderung und Barbie am Halfter zurück in den Stall bugsiert.

Dort nahm ich ihr das Halfter ab und ging damit auf die Suche nach Nepomuk. Friedlich Gras rein schaufelnd stand er im Garten, ein mal haute er noch ab, bis ich ihm das Halfter anziehen konnte. Barbie plärrte die ganze Zeit im Stall, ich nahm ihn mit zum Longierzirkel.

Machen mußte ich gar nichts außer einen Drehwurm zu vermeiden, mein Bub trabte von sich aus Runde um Runde. Dann viel Galopp, Handwechsel, dasselbe nochmals. Wie aufgezogen rannte Nepomuk , nach 20 Min. hatte er ziemlich geschwitzt, kein Wunder bei nur Trab und Galopp.

Wir hatten fertig, wie ein Lamperl ging er mit mir um den Bauernhof rum zur Sattelkammer, war wohl müde *g*. Er bekam seine Heucobs und wurde geputzt, anschließend führte ich ihn erstmals nach draußen zum Abspritzen der Hufe. Das klappte prima, werde das nun immer nach dem Training machen.

Nepomuk verräumt und Barbie in die Sattelkammer geholt, das werde ich zukünftig immer so halten, damit mir keiner abhauen kann. Wir gingen außen um den Hof rum zum Longierplatz, machten Freiarbeit, u. a. mit meinen Schwimmnudeln als Stangen. Barbie war motiviert dabei, hat auf Handzeichen tolle Vorhandwendungen gemacht und ging sogar rückwärts. Da ich schon ein wenig kaputt war aufgrund Nepomuks Ausbruch, bin ich nur wenig mit ihr gerannt.

Auch sie bekam später die Hufe abgespritzt, no problem. Nepomuk hat während ihrer Abwesenheit die ganze Zeit gewiehert und ist über den Paddock getrabt, dadurch hat er noch mehr geschwitzt. Demnächst gibt es wieder eine Runde Hufbearbeitung, werde am Donnerstag mit Barbies Vorderhufen anfangen.

Der Grünhafer ist nun zu Ende, das AlpenGrün Mash sowie die Heucobs Ende der Woche. Stelle nun auf Luzernecobs um; da Barbie etwas dünn ist, bekommt sie 400 g davon, Nepomuk 300 g, er kann ein wenig abnehmen.

25. Februar 2017

erster Ausritt mit beiden Hafis im neuen Stall

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:12

Bestes Ausreitwetter heute, 7 Grad und Sonne. Meine RB samt lieben Hund kam um 13.30 Uhr, um 14.05 Uhr startete wir mit den Hafis ins Gelände. Barbie heute komplett barhuf, auf Asphalt lief sie einwandfrei. Durch den Ort haben wir geführt, stiegen dann auf, Nepomuk blieb wie üblich anfangs nicht ruhig stehen.

Neben den Schotterwegen gab es rechts und links Wiese, also alles bestens für Barbie. Im Wald mußten wir ein paar Min. über starken Schotter, eine Ausweichmöglichkeit gab es nicht – da hätte mein Mädel vorne Schuhe gebraucht. Ich konnte aber keine her zaubern, also mußte sie barhuf drüber – vorsichtig halt.

Nach dem Wald wieder Wiese zum Ausweichen, Barbie schwer zu bremsen. Bis zu einer 90-Grad-Kurve wollten wir sicherheitshalber Schritt gehen, dann an einem kleinen Wäldchen rechts vorbei galoppieren. Endlich durfte sie rennen, ehe ich mich versah, bog Barbie links ab und rannte am Waldrand einen Hügel rauf.

Oben stellte sie fest, daß Nepomuk plötzlich weg war *g*, ich galoppierte sie erneut an und wir umrundeten das Wäldchen auf der anderen Seite. Danach großes Gewieher, die Hafis riefen nacheinander, meine RB kam mit Nepomuk an, beide wieder glücklich vereint :-).

Es ging Richtung Heimat, Barbie trabte immer wieder an, war kaum zu bremsen. Meine Kraft ließ nach, sie wurde immer schneller im Trab und galoppierte dann los, meine RB hielt Nepomuk zurück. Ich lenkte mein Mädel nach links, dazu mußte sie einen fliegenden Galoppwechsel einlegen, danach konnte ich sie locker bremsen.

Ich wartete mit einer Gras fressenen Barbie auf meine RB, die im Schritt an kam. Sie stieg wegen ihres Hundes ab und führte, ich ritt bis zum Stall. Beide Pferdchen waren ziemlich durchgeschwitzt, sie bekamen zur Belohnung ein wenig Equigard und Haferwiese.

Wir waren 1 Std. unterwegs und hatten einen wirklich schönen Ausritt – daß Barbie immer ne Einlage bringt, daran bin ich gewöhnt *g*. Im Stall zurück liefen sie auf den Sandweg (Foto von Barbie), der prima zum Wälzen geeignet ist – Foto von Nepomuk. Hunger schienen beide nicht zu haben, blieben noch sehr lange draußen stehen. Ich wundere mich wirklich, daß sie so wenig fressen, inkl. Ausritt waren das 2,5 Std. Heupause.

Meine zwei Hübschen, dahinter sieht man drei der vier Weiden, im Hintergrund die Berge. Aus meinen zwei Höhlenbewohnern, die im alten Stall die meiste Zeit im geschlossenen Unterstand verbrachten, sind nun zwei Freiluftliebhaber geworden :-). Vormittags ruhen sie im tollen Strohbett, eine Stallkollegin hat das heute fotografiert und mir gezeigt.

Die Hafis sind nun viel relaxter im Umgang, haben mehr Geduld in der Sattelkammer beim Putzen. Denke mal, sie sind im neuen Stall glücklich, keiner scheucht sie mehr rum. Schöner kann man es nicht mehr haben, auch ich fühle mich dort pudelwohl.

19. Februar 2017

mit Nepomuk erstmals auf dem Reitplatz

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:05

Barbie kam wie üblich zuerst raus, wurde geputzt und bekam vorne die Zehen gekürzt. Nepomuk wartete am Tor, geht aber weg, wenn andere ihre Pferde raus- oder rein führen. Wir hatten bei 8 Grad meist Sonne, es wehte aber ein ekelig kühler Wind.

Nepomuk machte ich fertig, wir gingen außen um den Bauernhof rum, ich führte. Barbie plärrte im Stall in einer Tour und lief nervös auf und ab. Der Reitplatz war aufgrund des Regens gestern ziemlich nass, ich stellte zwei Pylonen auf. Neben der neuen großen Aufstiegshilfe blieb mein Bub nicht stehen, das müssen wir demnächst mal ausgiebig üben. Heute hatte ich keinen Nerv dafür, stieg daher vom Boden auf.

Der Reitplatz ist nicht eingezäunt, Barbie wieherte, Nepomuk hatte Stalldrang. Anfangs versuchte er immer wieder, den Weg Richtung Stall einzuschlagen, ich passte aber auf :-). Wir übten heute Stellen und Biegen sowie Seitengänge, ständiger Handwechsel. Alles wurde so lange trainiert, bis er es perfekt machte – ich war streng heute *g*.

Als er alle Übungen zu meiner Zufriedenheit ausführte, hatten wir fertig, ich ritt zurück. Barbie stand oben am Zaun, als wir vorbei kamen, Nepomuk meinte „ich bleib gleich da“. Klar könnten wir auch durch den Stall zur Sattelkammer gehen ==> aber nicht mit mir! Wir ritten um den Bauernhof rum, davon war er nicht begeistert.

Barbie plärrte in einer Tour und flitzte im Stall rum, oft im Trab, sie läuft derzeit barhuf wie ein junger Gott :-). Nepomuk bekam eine kleine Belohnung, groß anstrengt hatte er sich heute ja nicht. Kaum war er im Stall zurück und hing ihr wie üblich am Hintern, hat sie ihm eine geknallt – wenn Barbie rossig ist, läßt sie ihre Launen immer an ihm aus.

Neu ist, daß auch andere unter meinem Gifthaferl „leiden“ müssen, flugs hat sie nebenbei noch Artgenossen von der Raufe gescheucht. Frißt zwei Happen und geht wieder – Madame zeigt ihre Dominanz. Ich freue mich ja, daß es ihr derzeit so toll geht, sie muß aber immer gleich übertreiben.

Eine Stallkollegin erzählte mir heute, die Pferde kämen früh bei gefrorenem Boden ca. 1 Std. auf die Weide. Barbie scheint das nichts auszumachen, ansonsten würde sie nicht so super laufen können. Prima, dann muß ich mir beim Ausreiten keine Sorgen machen, wenn sie mal ein wenig Gras stibitzt.

Die Kur mit Schwefelblüte (10 Tage) ist nun zu Ende, Nepomuks Mauke und Barbies Raspe haben sich stark gebessert. Denke mal, die werde ich Anfang April wiederholen, also bevor mein Bub mit dem Scheuern anfängt. Das Leinöl ist bald leer, überlege, ob ich einen Ersatz gebe – beide sind derzeit im starken Fellwechsel.

Vermutlich habe ich noch 2 Monate Zeit, bis es wieder bei ihr zu Hufproblemen und bei ihm zum Scheuern kommt. Die Zeit werde ich für viel Bewegung nutzen, öfters ausreiten. Barbie wird immer schlanker, das macht nix, Nepomuk könnte etwas abnehmen. Seine Heucobs werde ich reduzieren, nachdem jeder nun einzeln Zusatzfutter bekommt, ist das kein Problem.