12. Oktober 2017

Alle Register gezogen :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 18:02

Mir fiel vormittags ein, daß ich noch butefree dolor 7 für Notfälle im Keller habe – Barbie bekam 30 ml davon in ihr Zusatzfutter + Homöopathie.

Als erstes schnitt ich rv bei ca. 8 Uhr ein ca. 3 mm tiefes Loch in die weiße Linie – möchte nicht wissen, wie tief dieser Kanal geht. Das dunkle daneben auf der Sohle habe ich vorsichtig abgekratzt.

Vier mal machte ich rv heiße Wickel, das gefiel meinem Mädel, sie konnte den Huf dadurch im Stand wieder einigermaßen belasten. Links vorne aufheben zum Auskratzen klappte auch wieder :-).

Den Behang schnitt ich kurz, der Kronsaum rv war mE ziemlich warm. Darüber wickelte ich eine Mullbinde, um ihn aufzuweichen, und goss Rivanol drauf – der Eiter wird ja wie üblich oben raus kommen. Na ja, die Hoffnung stirbt zuletzt *g* – in das von mir geschnittene Loch schmierte ich Ichtholan (Zugsalbe). Falls sich der Eiterherd in der Nähe befindet, könnte es sein, daß wir es erstmalig schaffen, den Abszess über die Sohle zum Abklingen zu bringen.

Barbie war guter Laune, ein Glück. Ich zog ihr rv den neuen Ultimate mit Filzeinlage an und goss Rivanol in den Schuh.

Laufen im Stall ging noch nicht so gut, aber immerhin belastete sie rv im Stand öfters mal korrekt. Links vorne ist ja auch nicht gesund, bei Überlastung könnte es eine Rehe geben.

Später kämmte ich im Stall beiden Hafis noch Mähnen und Schweife, Barbie stritt sich gelegentlich mit dem Schwarzwälder beim Heu fressen.

Bevor ich fuhr, gab es wieder myristica und Co., leider war ersteres bis auf drei Globulis leer. Also gerade ebend 2 neue Fläschchen bestellt, die Dinger helfen mE sehr gut.

Ich hoffe, morgen ist der Abszess offen, das butefree werde ich ihr weiterhin geben.

11. Oktober 2017

Hufabszess rechts vorne bei Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:11

Letztes Wochenende war ich bei einem interessanten Hufkurs. Am Montag habe ich Barbie vorne die Eckstreben geschnitten, soweit es mein Hampelmann zu ließ. Mir fiel schon seit ca. einer Woche auf, daß sie irgendwie „unrund“ lief, hatte daher gestern mit der Osteo einen Termin für nächsten Samstag vereinbart.

Heute komme ich in den Stall und Barbie kann rv quasi gar nicht mehr belasten. Laufen war kaum möglich, im Stand hielt sie den Huf öfters hoch. Links vorne konnte sie zum Auskratzen nicht mehr heben, daher auch kein Schuh drauf. Belastungsrehe ist bei ihr ja auch immer ein Thema – aber was nicht geht, geht halt nicht.

Rechts vorne zog ich ihr den EB RX mit der Equipondo Geleinlage an und goss mehrfach Rivanol in den Schuh. Daneben gab ich ihr myristica und andere homöopathische Globulis, damit lief sich nach ca. 30 Min. minimal besser.

Vorher auf dem Paddock war Barbie stark lahm, zog sich dann auf den Sandweg zurück, Nepomuk natürlich immer an ihrer Seite.

Morgen mache ich ihr heiße Wickel, hoffe sehr, daß der Eiter bald am Kronsaum raus kommt. Schrecklich, wenn man sein Pferd so Leiden sehen muß – kann aber nix dagegen machen :-(.

24. September 2017

großes Dorffest in Baiernrain mit Kinderreiten (Nepomuk)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:02

Heute war ein schönes Dorffest in Baiernrain, es gab viele interessante Stände. Ich war kurz  nach 11.00 Uhr im Stall, da war es bereits ziemlich voll. Zum Frühstück kaufte ich mir Apfelkücherl und schlenderte dann die Stände ab. Kaufte mir dann einen frischen Traubensaft, der ebenfalls sehr gut geschmeckt hat.

Eine Stallkollegin bot Kinderreiten an, ich hatte meine Unterstützung zugesagt. Es war ein kleiner Parcour aufgebaut mit 2x Volte, Schlangenlinien um Hütchen, ein Mini-Cavaletti und eine Gasse, wo das Pferd 3 Schritte rückwärts gehen sollte.

Nepomuk hatte ich gestern Zöpfe geflochten (leider scheuert er derzeit wieder), er bekam den geputzten Westernsattel drauf sowie sein tolles Vorderzeug. Da alles auf Gras statt fand, führte ich ihn mit Control-Halfter.

Leider hatte ich vergessen, daß er die große, eiserne Aufstiegshilfe hasst. Von der wurden die Kinder in den Sattel gehoben und wieder runter. Nepomuk wollte anfangs nicht direkt daneben stehen bleiben, nach dem dritten Kind klappte es besser.

Obwohl viele Menschen in der Nähe waren und Blasmusik in einer Halle nebenan spielte, war er sehr ruhig und brav. Nach ca. 35 Min. hatte er fertig, im Stall bekam er zur Belohnung einen Apfel extra (vorher hatten beide schon ihr Zusatzfutter).

Da sehr viele Kinder reiten wollten, sattelte ich Barbie, die ich vorher bereits geputzt hatte. Ich ging mit ihr den Parcour, die engen Volten nahm sie im Trab. Trotzdem blieb sie stets an meiner Seite, trabte langsam – aber für Kinder ist das nix. Mein Mädel hat einfach Hummeln im Hintern und Schritt ist nicht ihr Tempo.

Nach 3 Runden ging ich mit ihr wieder zurück, mit der Kette konnte ich sie ebenfalls leicht vom Gras fressen abhalten.

Ich ging nochmals durchs Dorf und kaufte mir eine leckere kleine Pizza aus dem Steinofen. Dann taten mir die Füße weh vom vielen Laufen, ich Depp hatte Reitschuhe angezogen, die nicht so super passen.

Wieder zuhause habe ich noch gewählt, ist ja Bürgerpflicht :-).

21. September 2017

Equikinetik

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:03

Wir haben Schaumstoffbalken neben dem Reitplatz liegen, ich baute ein Viereck mit Innenmaß ca. 6 m auf. Barbie hatte ich den neuen Kappzaum angezogen, Nepomuk ein Knotenhalfer – er durfte Gras fressen, sie kam zuerst dran.

Heute war unsere zweite Übungseinheit, ich lief innen, Barbie außen. Die Herde durfte auf die Weide, meine zwei blieben glücklicherweise ruhig. Ich wollte ihre Geduld aber nicht überfordern, daher machte ich mit Barbie auf jeder Hand eine Einheit (1 Min.), dazwischen 30 Sek. Pause.

Zum Schluß eine Einheit im Trab, mein Mädel machte die genauso perfekt wie im Schritt – ich war sehr stolz auf sie :-). Stellen und Biegen waren Null Problem, sie gab sich Mühe wie immer.

Barbie entlassen und Nepomuk geholt. Wie beim ersten mal (mit Stallhalfter) wollte er nicht neben mir gehen und wenn ich nicht aufpasste, trat er auf die Balken. Also lief ich außen mit ihm, das klappte immerhin einigermaßen.

Die dritte und letzte Einheit wollte ich ebenfalls traben – keine Chance. Er ließ sich zurück hängen, so daß ich ihn teilweise hinter mir her zog. So wird das nichts, nächstes mal üben wir, anständig neben mir zu laufen im Schritt und Trab. Mit dem Knoti war ich nicht zufrieden, ziehe ihm nächstes mal seinen Kappzaum an. Der ist ein bissi eng, macht nichts, dafür sitzt er dann gut.

15. September 2017

1 Woche Urlaub am Meer – Monte Gordo, Algarve, Portugal

Filed under: Allgemein — admin @ 17:29

Anreise 08.09.2017

Um 4.00 Uhr brachte mich meine Tante zum Ostbahnhof, um 4.55 Uhr war ich am Flughafen. Die Maschine von Transavia startete pünktlich um 6.20 Uhr, immerhin konnte ich auf dem Flug ein wenig dösen. Die Nacht vorher hatte ich nicht geschlafen, so daß ich etwas ermattet um 8.30 Uhr landete (1 Std. Zeitverschiebung zu Deutschland).

Ein Mitarbeiter sollte mich laut CHECK24 beim Vodafone-Shop empfangen, den fand ich erst mal nicht, da er erst um 9.00 Uhr öffnete. Dort war niemand, also fragte ich ein wenig rum (alles in Englisch) und erfuhr, daß Interrent auf dem Parkplatz 4 anzutreffen ist. Dort wurde ich erwartet und per Kleinbus zum Interrent-Laden befördert.

Obwohl ich ein Komplett-Sorglos-Paket gebucht hatte, wollte mir die Dame am Schalter noch einige Zusatzversicherungen verkaufen. Mein Englisch ist etwas eingerostet, ich habe alles abgelehnt bis auf Endreinigung für EUR 7,00 und die Mautgebühren für die AB. Nach langem Hin und Her ging es dann mit einem 4-türigen großen Fiat Punto los, allerdings versagte das Navi auf meinem Smartphone ==> kein Netz.

Ich gondelte ein wenig durch Faro, bis mir einfiel, daß Monte Gordo ja nahe der spanischen Grenze liegt. So fand ich die passende AB, kaum Verkehr, alles super. Am Zielort angekommen, kreiste ich ein wenig in Monte Gordo rum auf der Suche nach meinem Hotel. Straßennamen sah ich kaum welche, also parkte ich den Punto nähe Strand und erkundete das Städtchen per Fuß.

Gegen 11.30 Uhr fand ich das Hotel Monte Gordo Appartments und Spa, lief zurück und holte das Auto. Viele Einbahnstraßen hier, also drehte ich erneut ein paar Runde, angekommen, gestaltete sich die Parkplatzsuche schwierig. Auch dieses Problem ließ sich irgendwann lösen, ich ging ins Hotel, Einchecken war erst ab 14.00 Uhr möglich – das wußte ich aber von booking.com.

Packte mir Badeanzug und Handtuch ein und lief ans Meer, sehr viele Leute, hier sind bis Sonntag noch Ferien. Mein erstes Bad im Meer seit über 7 Jahren, wunderschön, morgen mache ich einen Strandtag . Die Sonnencreme hatte ich leider im Auto vergessen, bei 30 Grad und meiner empfindlichen Haut war daher Schatten angesagt, außerdem brauchte ich einen Kaffee.

In Strandnähe plazierte ich mich in einem Cafe und versuchte, Netz für mein Smartphone zu bekommen. Das klappte nicht, also trat Plan B in Kraft – ich lief zum Hotel meiner Freundin, die aus Berlin kommt und schon ein paar Tage hier ist. Blasen an den Füßen machten sich bemerkbar, es war keine gute Idee, mit sandigen Füßen Schuhe anzuziehen. Meine Freundin war nicht auf ihrem Zimmer – wer hätte das gedacht *g* – also marschierte ich zu einem Supermarkt und kaufte mir Getränke.

Pünktlich um 14.00 Uhr war ich wieder im Hotel und bekam ein sehr schönes, geräumiges, ruhiges Apartment mit voll ausgestatteter Küche sowie großem Balkon im 3. Stock. Der Swimming-Pool wurde getestet und für prima befunden, den SPA-Bereich wird ich demnächst ausprobieren. Geduscht und schon war ich wieder unterwegs ins Vasco da Gamas, wo meine Freundin wohnt. Dieses mal fand ich sie am Pool, wir beschlossen, um 19.00 Uhr Abendessen zu gehen.

Müdigkeit machte sich bemerkbar, also zack wieder in mein Hotel, nicht aber, ohne vorher noch ein paar Bier einzukaufen . 2 Std. schlief ich wie ein Murmeltier, abends fanden wir ein nettes, kleines Restaurant. Salat + Hauptgericht + 1 Getränk + 1 Kaffee für EUR 10,00, ich habe gestaunt. Das Essen war sehr lecker, dahin gehen wir sicher noch öfters.

 

09.09.2017 – Relaxen

Eine Liege mit Schirm am Strand kostet pro Tag EUR 6,00, das finde ich ziemlich teuer. Außerdem bin ich nicht der Typ, der den ganzen Tag im Liegestuhl verbringen mag – viel zu langweilig. Gut eingeschmiert verbrachte ich 1 Std. am Meer auf meinem Handtuch, manchmal muß es halt auch in der Sonne gehen. Das Meer ist toll zum Baden, es gab sogar ein paar kleinere Wellen.

Danach ließ ich mich im Schatten in einem Cafe nieder, dort fand ich mein Geld besser investiert . Gestärkt mit einem Kaffee und einem Caipirhina brach ich zum Shoppen auf, im Urlaub muß man sich auch mal was gönnen *g*. So viel gelaufen wie heute bin ich schon ewig nicht mehr, ein paar kleine Dinge habe ich erbeutet. Zum Abendessen waren wir dann in einem Strand-Restaurant, ich wurde satt, das Essen gestern war besser.

 

11.09.2017 – Ausflug nach Spanien

Nach ausgiebigem Strandbesuch und langem Schwimmen im Meer brachen wir um 16.30 Uhr mit dem Mietwagen erst zum Lidl und dann nach Vila de St. Antonio auf. Der Weg war einfach, wir fanden uns auch ohne Navi bestens zurecht. Mit der Fähre überquerten wir den Grenzfluss, was ca. 12 Min. dauerte. Und schon waren wir in Spanien, wo es eine Stunde später als in Portugal ist. Nach einem Bummel durch das kleine Städtchen trank ich noch einen Kaffee, meine Reisegenossen Bier, um 19.30 spanischer Zeit fuhren wir zurück nach Portugal.

Der Vorteil an der EU ist, daß es keine Grenzen mehr gibt und Portugal sowie Spanien ebenfalls den Euro haben. Kein lästiges Pass herzeigen und kein extra Geldwechsel – das gefällt mir . Von Bayern nach Österreich gibt es ja schon länger wieder Grenzkontrollen wegen der Flüchtlinge. Obwohl schon länger kaum mehr welche kommen, sollen die Kontrollen noch länger beibehalten werden – das widerspricht mE EU-Recht.

Gleich am Hafen gingen wir Essen, wie üblich war alles sehr lecker – ich trank nach Ewigkeiten mal wieder ein alkoholfreies Bier, mußte ja noch fahren. Aufgrund Nachtblindheit vermeide ich das im Normalfall, schon gar auf fremden Straßen. Glücklicherweise waren es ja nur ca. 10 km zurück bis Monte Gordo und es gab Straßenbeleuchtung, also kein Problem.

Leider habe ich aufgrund eines Ohrpfropfens rechts nach dem Baden einige Zeit ziemliche Hörprobleme, heute kam noch ein Schnupfen und ein ständig tränendes Auge hinzu. Hilft nix, da muß ich durch, eine eventuelle Mittelohrentzündung wäre natürlich eine doofe Sache. Nicht im Meer baden können auch, morgen mache ich mich auf die Suche nach einem Ohrstöpsel, der den Gehörgang beim Schwimmen verschließt.

15.09.2017 – Heimreise

Um 6.45 Uhr fuhr ich los aus Monte Gordo, hatte mir die Route bis Faro auf dem Smartphone gespeichert. Es war kaum Verkehr auf der AB (mautpflichtig), so daß ich um 7.45 Uhr bei Interrent Faro war, um meinen Mietwagen zurück zu geben.

Dieses Ansinnen hatten noch einige andere Kunden, es gab aber nur EINEN Mitarbeiter, der die Autos abnahm. Und der ließ sich bei jedem Fahrzeug einige Zeit. Ich wies ihn darauf hin, daß mein Flug um 8.45 Uhr geht und wurde beschieden „das ist nicht mein Problem“.

Derart unfreundliches Personal habe ich noch nie erlebt, ich wartete bis 8.05 Uhr, dann kam der Typ endlich zu „meinem“ Auto. Ich erklärte ihm, ich wußte nicht, wie man die Tankklappe von innen öffnet, fand keinen Schalter dazu. Die gefahrenen 155 km wollte ich daher bar bezahlen, was er schroff ablehnte und mir befahl, zum Tanken zu fahren.

Also fuhr ich erneut zu der Tanke in der Nähe, dort standen allerdings mindestens 20 Fahrzeuge an. Zeit zum Warten hatte ich keine, also zurück zu Interrent. Inzwischen war es 8.17 Uhr, ich gab dem Typ den Autoschlüssel und lief zum Flughafen.

Normal gibt es für diesen Weg ein Shuttle, das mich aber nicht mitnehmen wollte. Völlig mit den Nerven fertig kam ich um 8.35 Uhr am Flughafen an, Koffer einchecken ging schnell, die Wege dort aber ziemlich lang. Vor dem Sicherheitscheck wieder warten, mein Rucksack wurde moniert.

Ich hatte mir in Monte Gordo einen kleinen Saft gekauft und den völlig vergessen – er wurde beschlagnahmt. Wieder lange gelaufen, um 9.05 Uhr saß ich im Flieger – puh, das war knapp. Normalerweise dauert die Rückwage eines Mietwagens 5 Min., nur nicht bei Interrent Faro, diesem Saftladen.

Transavia flog pünklich ab, wir waren um 13.05 Uhr in München (1 Std. Zeitverschiebung). Mit der S-Bahn fuhr ich nach Hause, dort wartete schon eine Mail von Interrent auf mich. EUR 67,00 wurden mir in Rechnung gestellt für 155 km! Dabei ist noch Innenreinigung für EUR 7,00, die ich bereits bei Ankunft bzw. Abholung des Wagens bezahlt hatte.

Dieser Laden ist wirklich eine Katastrophe, ich kann nur jedem abraten, bei InterRent Faro ein Auto zu mieten. Nun bin ich gespannt, was ich von meiner hinterlegten Kaution in Höhe von EUR 300,00 zurück bekomme und wann.

Fazit:

Bis auf den Ärger mit InterRent Faro war das ein wunderschöner, erholsamer Urlaub. Mein Hotel mit 4 Sternen war einwandfrei, das Personal sehr freundlich und hilfsbereit. Das Essen hat zu 95% gut geschmeckt, das Meer war warm, der Strand riesig.

Gerne fahre ich mal wieder nach Portugal, das Land gefällt mir!

19. Mai 2017

Bodenarbeitskurs online

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:47

Ich habe mich bei einem kostenlosen Bodenarbeitskurs angemeldet und bekam ein prima Ebook. Eine extra FB-Gruppe für alle Teilnehmer gibt es auch, wo man sich austauschen kann.

Heute zog ein Gewitter auf, daher habe ich frei im Stall geübt. Zuerst habe ich mit Barbie geübt, frei im Sattelraum stehen zu bleiben. Das klappte einwandfrei, weil kein Futter in der Nähe war *g*. Mit Nepomuk übe ich das, wenn wir mal alleine sind – als er draußen war, standen die zwei Noriker auch dabei.

Im Stall habe ich trainiert, daß beide mir frei folgen und nicht betteln. Sogar Barbie hat schnell begriffen, daß ihre Nase an meiner Jackentasche nichts zu suchen hat. Anhalten aus Schritt und Trab machten beide einwandfrei, ebenso parallel stehend 3 Schritte gerade rückwärts gehen. Stehen bleiben und auf Kommando zu mir kommen, machten sie prima.

Das nächste mal gehe ich mit beiden einzeln zum Reitplatz, wir üben, nicht auf Gras zu ziehen. Das wird ziemlich schwierig, mit den neuen Tipps werde ich versuchen, sie vom Gras zu trennen. Am Platz üben wir dann das YoYo-Spiel nach Parelli, Pferd soll rückwärts gehen, während ich stehen bleibe.

Außerdem erarbeiten wir Tempoverschärfung und -drosselung, wobei der Hafi möglichst ständig am locker durchhängenden Strick mit läuft. Nepomuk mit seinem Schleichgang im Schritt wird sich da schwer tun, ich habe aber keine Lust mehr drauf, ihn wie ein Kamel hinter mir herziehen zu müssen.

Mein Ziel ist, daß ich mit beiden gleichzeitig spazieren gehen kann ohne jeden Stress. Das wird ein langer Weg, da müssen wir noch viel üben *g*.

2. Mai 2017

Hufbearbeitung durch „Profi“

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:53

Nachdem mir die acht Hafihufe mehr oder weniger über den Kopf gewachsen sind, war gestern eine Barhufbearbeiterin da. Barbie war relativ brav, von ihr gab es keine Belohnung, ich hielt mich weitestgehend raus. Mein Mädel hat sogar hinten gut auf den Bock gestellt, ich habe nur gestaunt.

Eine schlaflose Nacht hatte ich, fand die Bearbeitung ziemlich invasiv. Barbie lief heute barhuf im Schritt relativ normal, im Trab verhalten – ich hoffe, das wird wieder.

Nepomuk hat erst mal am Rad gedreht, als er dran war. Aber gut, er kannte die Dame nicht und ich kehrte draußen Barbies Hufreste weg. Ich habe ihn dann beruhigt und alles war gut. Bis ich wieder weg war und er die Bearbeiterin umgerempelt hat – dafür hat er sich ein paar von ihr gefangen. Das war in Ordnung, er muß sich nicht so aufführen.

Fotos stelle ich noch online, das dauert ein wenig.

Die Luzernecobs sind zu Ende, Nepomuk mochte heute seine Heucobs nicht besonders. Egal, er ist eh ein wenig zu dick, bekommt zukünftig halt weniger Heucobs.

Ich hoffe, bald eine RB gefunden zu haben, so daß die Hafis zusammen ins Gelände können. Die erste Bewerberin kommt am Sonntag, ich bin gespannt.

9. März 2017

Außer Spesen nix gewesen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:30

Seit gestern Abend Dauerregen, ich war um 15.00 Uhr im Stall. Barbie wurde abgezogen und bekam die Regendecke drauf, um 16.30 Uhr stellte ich sie in die Krankenbox – der Stallbesi hatte es erlaubt. Regendecke runter, sie mit einem Handtuch abgetrocknet und Abschwitzdecke drauf.

Das Einflechten der Mähne fand ich schwierig, gab mein Bestes, beide Halsseiten waren dann frei. Wir haben eine neue Hafi-Stute, die heute tags in der Herde stand – Nepomuk hat sich verliebt. Völlig durchgeknallt trabte er ca. 1 Std. durch die Gegend, hinten raus aus der Liegehalle, wo Barbie in der Box stand, vorne wieder rein.

Endlich gab er Ruhe, blieb in der Halle, die neue Stute an seiner Seite, und fraß Stroh. Heute war wieder Kindertag, die hatten teilweise Angst vor meinem Irren, als sie Stroh in der Halle verteilten und er ständig vorbei geschossen kam. Barbie hat sein Affentheater nicht tangiert, sie fraß in Ruhe ihr Heu – sie dachte wohl, endlich bin ich den Deppen los *g*.

Ich hatte Zeit, habe die Küchenzeile sowie Toilette geputzt inkl. Boden wischen. Zwischendurch schaute ich immer mal nach meinen Hafis, ein mutiges Kind erzählte mir, man kann Nepomuk sogar Bussi geben :-). Wenn er nicht gerade am durchdrehen ist, ist Nepomuk sehr lieb, er mag Kinder.

Noch schnell ein wenig Kartoffelsuppe gegessen, dann kam der Thermograph um 18.30 Uhr. Ich trocknete Barbie nochmals ab, sie war immer noch feucht. Die Wärmebildkamera zeigte alles blau an, was feucht war, Aufnahmen machten also keinen Sinn. Die Fahrtkosten muß ich zahlen, das sind EUR 50,00 – na ja, man lernt nie aus.

Barbie war pappsatt, ich entfernte die Haargummis und ließ sie aus der Box. Nun hatte Nepomuk seine zwei Weiber wieder bei sich und war glücklich. Ich mistete die Box ab und räumte das restliche Heu raus, der Stallbesi holte die neue Stute – über Nacht kommt sie zur Sicherung in die Eingliederungsbox. Nepomuk parkte sich am Zaun, das Mädel war sicher froh, ihn endlich los zu sein.

Zwei Stuten bewachen ist anstrengend, ich denke, er beruhigt sich bald wieder. Es schadet ihm nicht, wenn er sich viel im Stall bewegt und wenig frißt, 20 kg kann er locker abnehmen. Andere sind mit 19 Jahre in Rente und bewegen sich bedächtig, Nepomuk ist dank der neuen Hafi-Stute in den Jungbrunnen gefallen. Man könnte ihn für einen Vierjährigen halten, so führt er sich jedenfalls auf.

4. März 2017

mit Barbie am Reitplatz

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:14

Barbie wurde bisher nie ernsthaft am Reitplatz geritten, jeder fängt mal an :-). Satteln und Trensen ist inzwischen Null Problem mehr, sie war total relaxt. Ich führte um den Hof rum bis zum Reitplatz und stieg dort auf. Wir ritten ein wenig Schritt und übten Seitengänge auf beiden Händen, mein Mädel arbeitete prima mit.

Da sie aufgewärmt war, trabten wir ein wenig, auch auf dem großen Zirkel. Nach ca. 12 Min. war leider Schluß mit der Herrlichkeit, Barbie blieb stehen. Ich trieb, keine Reaktion, auch das Antippen des Hinterns mit der Gerte brachte Null Erfolg. Wenn Barbie nicht will, dann geht nix, sie mit der Gerte hauen kam natürlich nicht in Frage.

Ich ließ sie rückwärts gehen und machte beidseits Vorhandwendungen, alles kein Problem. Wir standen danach ca. 4 Min. mitten auf dem Platz, Barbie rührte sich nicht. Dann kann wieder Leben in mein Pferd *g*, sie lief los und wurde gelobt, Wir ritten noch 2 Runden Schritt, dann ging es zurück zum Sattelraum. Ich ritt, auch über Asphalt und Schotter lief sie barhuf einwandfrei.

Am Donnerstag um 18.35 Uhr kommt der Thermograph, leider soll es regnen. Mein Mädel muß aber trocken sein, werde sie um 16.30 Uhr samt Nepomuk in die Krankenbox stellen, mittags lege ich ihr schon mal die Regendecke auf. Der Hals muß frei sein, ich werde mich an einem Bauernzopf versuchen.

Ich bin schon sehr gespannt, was da raus kommt, Nepomuks Fellhaare für die Bioresonanzanalyse habe ich abgeschickt.

2. März 2017

Aufstiegshilfe-Training mit Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:17

Heute extremer Wind, da war mir Ausreiten wegen evtl. rum fliegender Tüten oder Planen zu gefährlich. Barbie bekam die Vorderhufe bearbeitet bzw. die Wände gestreckt und die Zehen gekürzt (die Eckstreben muß ich noch machen). Rechts vorne heute, innen hat sie eine hohle Wand, werde dort eine Senke anbringen. Seitlich und von vorne, die innere Wand hebelt ein wenig aufgrund der fehlenden Anbindung.

Links vorne, der Strahl erneuert sich gerade, muß außen davon noch was abschneiden. Beim Tragrand außen schneide ich eine Senke, von vorne. Seitlich gefällt mir gar nicht, werde die Trachten ein wenig kürzen, von der Zehe kann derzeit nix mehr weg. Barbie steht mit ihren Haxn mE gut unter dem Schwerpunkt, belastet alle Hufe gleichermaßen im Stand.

Einen meiner Himalaya-Salzlecksteine hatte ich ihr in der Sattelkammer aufgehangen, Barbie hat gerne dran geleckt :-).

Sie verräumt und Nepomuk geholt, ich legte ihm erstmals meinen neuen Fellsattel auf. Zügel ans Halfter geknipst, wir gingen zu der großen Aufstiegshilfe aus Eisen, die vor der Türe steht. Zig mal führte ich ihn im Kreis und stellte ihn daneben, er blieb nicht ruhig stehen. Wenn ich darauf bestand, wich er mit dem Hinterteil aus.

Ca. 15 m entfernt lagen ein paar Schichten Pflastersteine, ich stellte ihn daneben. Dasselbe Problem, vorwärts weg oder seitlich, der Bub kann einem schon Nerven kosten. In einer Ecke lagen drei Paletten aufeinander, ich stellte mich drauf, er blieb ruhig daneben stehen.

Oha, damit hatte ich gar nicht gerechnet, er bekam eine Belohnung, wir ritten 15 m, ich stieg ab. Zurück geführt, dasselbe noch zwei mal, immer blieb er brav neben den Paletten stehen zum Aufsteigen. Ich möchte wissen, was in seinem Hirn so vor geht und wieso er solche Unterschiede bei den Aufstiegshilfen macht.

Erneut das Eisenteil probiert, dasselbe Theater wie anfangs. Da ich jedes Training immer positiv beende, nochmals zu den Paletten geführt ==> einwandfrei. Ich möchte, daß er jeder neben Erhebung ruhig stehen bleibt, ohne daß ich die Zügel kurz halten muß, und erst los geht, wenn ich das anfordere. Barbie macht das schon immer problemlos, warum stellt er sich bloß so an?

Vom Boden aufsteigen kann ich bei ihm ohne Gezicke, das hat er schon prima gelernt. Mit Aufstiegshilfe ist für den Rücken aber besser, daher werde ich das weiter mit ihm üben.

Heute habe ich erfahren, daß hin und wieder Reitunterricht organisiert wird. Sobald ein Platz frei ist, werde ich mich daran beteiligen mit Nepomuk. Falls mir der Unterricht zusagt, werde ich 2x pro Monat welchen nehmen, damit der Bub mal richtig gymnastiziert wird und ich was dazu lerne.

Morgen gehe ich mit Barbie auf den Reitplatz, sie wird Augen machen *hihi* – ich kann mich nicht erinnern, wann ich sie das letzte mal am Platz ernsthaft geritten habe.

Ein Stallbesuch fühlt sich nun wie Urlaub an, nicht wie Pflicht. Die Hafis und ich fühlen uns dort pudelwohl, hier das Foto einer Stallkollegin, wie beide ihr tolles Strohbett genießen.