14. Juli 2015

die F ist wieder zuhause :-)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 14:56

Heute früh habe ich 2 Std. den Kühlschrank geputzt, das war dringend nötig. Nachmittags fuhr ich dann per S-Bahn und Bus nach Unterhaching, um mein Motorrad namens Gamay aus der Werkstatt abzuholen. Leider hielt der Bus nicht an der Haltestelle, wo ich aussteigen wollte bzw. er fuhr eine andere Strecke.

Also stieg ich am Bahnhof in Unterhaching aus und lief ca. 20 Min. zur Werkstatt, bei der schwülen Hitze mit dicker Motorrad-Lederhose ein wenig unangenehm. Insgesamt war ich 1 Std. unterwegs, mit dem Auto oder Zweirand dauert es 10 Min.

Bei Gamay wurde folgendes gemacht: Ölwechsel + neuer Ölfilter, Bremsflüssigkeit gewechselt, Gabelwedi (wohl die Simmeringe?), neues Gabelöl, Bremsbelag vorne erneuert, vorne ein neuer Schlauch, der Batterieriemen ist nun auch wieder eingesetzt.

1,6 Std. hat mein Schrauber dafür gebraucht, ich brauche fürs Batterie aus- und einbauen alleine schon ca. 1 Std. Inkl. MWSt habe ich EUR 247,70 bezahlt, das ist wirklich günstig, finde ich. Dazu kam die TÜV-Nachprüfung iHv EUR 12,00, habe ihm EUR 270,00 gegeben. Im Juli 2017 muß Gamay wieder zum TÜV, ich bekam 2 Monate „geschenkt“, prima.

Das verzogene Ventil vorne, was der TÜV bemängelt hatte, kam daher, daß ich mit niedrigem Reifendruck scharf gebremst habe. Möglich ist das natürlich, bis zur Tanke sind es ja ein paar Meter und mein Motorrad stand oft viele Monate. Da muß ich zukünftig besser aufpassen, keine scharfen Bremsungen mehr mit niedrigem Reifendruck.

Meine F650GS habe ich seit Juni 2007, meine Güte, die Zeit vergeht. Fast 11 Jahre ist sie nun alt und schaut immer noch aus wie neu 🙂. Mir gefällt sie immer noch super, für mich gibt es kein schöneres Motorrad.

Auf dem Weg nach Hause hatte ich drei scharfe Rechtskurven zu bewältigen, zwei aus dem Stand raus, das ist meine absolute Schwäche. Ich habe alle Kurven gut geschafft *g*, einfach beim Anfahren die Kupplung ein wenig schleifen lassen und falls der Radius zu groß wurde, die Kupplung gezogen. Mit ein wenig Übung fällt mir das sicher bald wieder leichter, alles andere ist kein Problem.

Zur Sicherheit warte ich beim Abbiegen aus dem Stand nach rechts ab, bis kein Gegenverkehr kommt, falls ich wider Erwarten doch mal auf die Gegenfahrbahn kommen sollte. Wenn ich nun etwas öfters Morrorad fahre, werde ich bald sicherer, immerhin habe ich mit der F bisher fast 17.000 km relativ unfallfrei zurück gelegt.

Nun habe ich wieder 3 Fahrzeuge zur Verfügung, mit dem Roller lege ich möglichst alle Kurzstrecken zurück, das ist günstiger als mit dem Auto. Der Nissan kommt am Donnerstag zum TÜV, hoffentlich fehlt dem nix, kenne keine gute Autowerkstatt in meiner Nähe.

30. Juni 2015

TÜV auf den letzten Drücker

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 15:19

Mein Motorrad, BMW F650 GS (Name: Gamay), hatte ich im Herbst auf den sehr großen TG-Platz meiner Mama gestellt, um in meiner Garage Platz für Holz zu schaffen. In der TG gibt es aber keinen Stromanschluß, so daß ich die Batterie nicht öfters mal aufladen konnte, zum Ausbauen war ich zu faul.

TÜV hätte Gamay im April 2015 gehabt, ich baute also die Batterie aus und lud sie zuhause auf. Das Teil sitzt bei meiner BMW dort, wo andere Motorräder ihren Tank haben, ich mußte daher drei Verkleidungsteile für den Ausbau abschrauben.

Eine Mutter für einen Pol verlor ich beim Ausbau, egal, hatte genügend Ersatz zuhause. Der Einbau gestaltete sich schwieriger, eine Gummistrippe hält die Batterie. In der schlecht beleuchteten TG, wo ständig das Licht ausgeht, bekam ich das Gummiteil nicht mehr dran, also beschloss ich, es wegzulassen.

Der Anschluß der Pole war ein Gefummel, ich verlor eine weitere Mutter, die ich nicht mehr fand. Nach ewiger Zeit hatte ich die Batterie angeschlossen und einen Teil der Verkleidung wieder angeschraubt, so richtig wollte die Plaste nicht passen.

Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Angst, Gamay zu holen, bin ja schon Ewigkeiten nicht mehr Motorrad gefahren. 2 Monate darf man kostenfrei den TÜV überziehen, ansonsten kostet es EUR 15,00 extra. Heute gab ich mir einen Ruck, morgen ist nämlich der 1. Juli 2015 – die EUR 15,00 Strafe kann ich anderweitig besser verwenden.

Aus der TG kam ich raus, ohne in den engen Kurven zu wackeln *g* und kam sicher zuhause an. Endlich genug Licht, um die Verkleidung ordnungsgemäß anzuschrauben, noch schnell drüber geputzt, der TÜV ist nicht weit weg. Ich wohne in einer Sackgasse, an deren Ende man drehen kann, falls man nicht zu doof zu Fahren ist. Allerdings ist enge Kreise fahren so gar nicht meine Stärke, ich habe es aber geschafft, ohne die F hinzuschmeißen *g*.

Neben dem TÜV ist eine Tankstelle, regulierte dort noch den Reifendruck, dadurch wurde die F gleich ein Stück höher. Ich war die Erste nach der Mittagspause, ein Glück :-), Gamay kam sofort dran. Es trudelten nach und nach 4 Autos ein, alle mußten lange warten, weil die Prüfer Probleme mit der Abgasmessung hatten *hihi*.

Die F ist ein Einzylinder, hat aber zwei Auspüffe, das Meßgerät hat nur einen Anschluß. Die Prüfer kamen damit nicht in Schuß, drei mal haben sie gemessen und dann erklärt, sie müssen ihr Gerät neu kalibrieren. Ich weiß nicht, auf was, vermutlich auf die Hälfte der Emission. Anscheinend hat das geklappt, Gamay hat ca. 45 Min. die Prüfstation blockiert, alle Autobesitzer mußten sich in Geduld üben.

Folgende Mängel wurden gefunden:

– Gabel undicht, dadurch evtl. Bremssattel feucht

Vielleicht lag das daran, daß ich mittags dachte, ich muß Öl nachfüllen. Da in der TG kein Ölfleck zu sehen war, kann die Gabel nicht undicht sein.

– Reifenventil vorne schief, unter Spannung

Der Prüfter meinte, das hätte sich bei einer Vollbremsung verzogen, ich habe aber schon mindestens 3 Jahre keine mehr gemacht.

– Gasdrehgriff Drehzahlerhöhung bei vollem Linkseinschlag

Ich bin noch nie mit vollem Linkseinschlag gefahren, dabei würde ich vermutlich umfallen *g*, habe das daher nie bemerkt.

Nach Hause fuhr ich schon wieder locker und durch die 30er-Zone im Stand, das ist cool :-). Sogleich meinen Schrauber angerufen, in einer Woche kann ich ihm die F bringen. Er soll alles reparieren, außerdem Bremsflüssigkeit und Öl wechseln und die Gummilippe über die Batterie spannen.

Am 15.07.2015 hat er den TÜV im Haus, der Gamay nachkontrolliert, dann habe ich mein wunderbares Motorrad wieder :-). Was habe ich gekämpft, um den Motorrad-Führerschein zu bestehen, ich fahre sehr gerne, komme aber irgendwie nie dazu. In den Stall kann ich damit nicht fahren, weil ich das Zusatzfutter der Hafis zuhause habe – die zwei gefüllten Schüsseln kann ich auf dem Motorrad nicht transportieren.

Frau wird älter, was ist mit meinen Pferden, wenn mir was passiert? Ich bin zwar immer langsam und vorsichtig unterwegs, trotzdem kann einen ein unvorsichtiger Autofahrer schnell man abräumen.

29. November 2014

Motorrad ins Winterquartier gefahren

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:19

Soweit ich das in meinem Blog sehe, bin ich das letzte mal im April 2013 Motorrad (Name: Gamay) gefahren, habe die F damals vom TÜV abgeholt. Da Gamay in der Garage dem Holz weichen mußte, stand heute die Fahrt in die TG meiner Mama an, nächste Woche soll es evtl. ja schneien.

Endlich mal wieder meinen Arai (Helm) geatmet :-), die F sprang sofort an. Die erste 90-Grad-Kurve aus meiner Straße raus klappte einigermaßen, damit war ich auf der Hauptstraße. Von links wollte ein Transit einbiegen und mißachtete meine Vorfahrt, in meiner Aufregung fand ich die Hupe so schnell nicht. Der Typ hätte mich fast umgefahren, obwohl ich fast stand, im letzten Moment sah er mich und blieb stehen.

Die nächsten 2 Kurven klappten gut, die F schwamm aber stark aufgrund des niedrigen Reifendrucks. Wegen der Kälte und meines Schnupfens beschlug das Visier ständig von innen, einen Schlitz lassen half nicht. Also mußte ich das Visier ständig hoch- und runter klappen, für meine empfindlichen Augen war ohne fahren gar nix.

Trotz dicker Lederhose und Motorradjacke mit Futter war mir ein wenig frisch, mit den dünnen Handschuhen ging es aber, nachdem ich die Griffheizung auf volle Pulle gestellt hatte. Ich fuhr aus München raus Richtung Putzbrunn, dort ist eine Tanke, in die man relativ bequem rein und raus fahren kann und nicht rangieren muß.

Ich kam unfallfrei dort an *g* und prüfte den Reifendruck, vorne und hinten nicht mehr als 0,2 bar, kein Wunder, daß die F auf derart platten Reifen ziemlich instabil zu fahren war. Normal sind vorne 1,9 und hinten 2,1 bar bei Solobetrieb, ich erhöhte vorne auf 2 und hinten auf 2,2 bar – das Motorrad steht ja nun wieder über den Winter.

Das schwammige Fahrwerk war Geschichte :-), mein Visier putze ich mit einem speziellen Visier-Reiniger in der Hoffnung, daß es danach nicht mehr anläuft. Ich fuhr noch fast bis Putzbrunn, um das zu testen, leider half die Reinigung nix, also kehrte ich im nächsten Kreisverkehr um Richtung Heimat. Gerne wäre ich noch ein Stück gefahren trotz der Kälte, aber ohne oder mit beschlagenem Visier ging das nicht.

Der Nachteil der aufgepumpten Reifen war, daß die F höher geworden ist. In der Fahrschule war ich ja Spezialist dafür, das Motorrad beim Anhalten umfallen zu lassen *g*, weil ich nur mit den Zehenspitzen auf den Boden kam. Anhalten war heute kein Problem, wäre ja auch peinlich, wenn ich das nach über 16.000 km immer noch nicht könnte.

Ein mal auf dem Rückweg war an einer Ampel kein Auto vor mir, ich riss das Gas im 2. Gang mal ganz kurz voll auf, herrlich :-), der Sound meines Einzylinders ist einmalig schön (in meinen Ohren). Und schon war ich leider bei der Einfahrt zur TG, vor mir hatte bereits ein Autofahrer das Tor geöffnet und fuhr runter.

Vor der sehr engen Linkskurve, die unten angekommen folgte, hatte ich ja ein wenig Bammel, sowas war noch nie meine Stärke. Nachdem das Auto unten um die Kurve war, folgte ich ihm ohne weiche Knie. Allerdings hatte ich mir überlegt, daß wenn gerade keiner gleichzeitig raus fahren will aus der TG, was fast nie der Fall ist, ich die Ausfahrt als Einfahrt benutze, diese Kurve ist wesentlich weiter.

Gedacht, getan, total easy, alle Angst umsonst 🙂 – ich hatte Gamay sicher in die TG gebracht *freu*. Meine zwei Vario-Koffer hatte ich bereits mit dem Auto mitgebracht, bei einem ist das Schließsystem kaputt, daher konnte ich die nicht auf dem Motorrad mitnehmen. Ich befestigte die Koffer und rangierte die F dann rückwärts an die Wand auf unseren Parkplatz, sie ließ sich total leicht rollen. Als ich sie kürzlich aus der Garage entfernte, ging es mega schwer, kein Wunder bei den damals total platten Reifen.

Zwei mal versuchte ich, Gamay auf den Hauptständer zu stellen, damit tat ich mich schon immer sehr schwer. Natürlich schaffte ich es nicht: es kam ein junger Mann vorbei, den ich bat, mal kurz hinten anzuziehen. Schwupps stand die F auf ihrem Hauptständer, ihre Abdeckplane bringe ich ihr am Montag mit dem Auto mit.

Sodele, das wäre geschafft :-), die Batterie ausbauen hat keine Eile, dafür muß ich einen Teil der vorderen Verkleidung abnehmen. Echt doof, daß es in der TG meiner Mama keinen Strom gibt, werde mich mal genauer darin umsehen, vielleicht finde ich ja irgendwo ne Steckdose. Nächstes Jahr fahre ich öfters Motorrad, damit ich wieder rein komme.

Zuhause habe ich dann noch 1 RM Holz auf- sowie 2 Lagen Briketts umgeschichtet, nun ist nur noch 1 Palette Holz übrig sowie 2 Lagen Briketts. Das erledige ich am Dienstag, dann passt mein Auto wieder in die Garage. Noch Holzlatten zersägen und verheizen, empfindliche Pflanzen in mein Gewächshaus räumen sowie Teichpflanzen in eine Wanne in den Keller umsiedeln und die ruhige Vorweihnachtszeit beginnt :-).

Ich habe mir fest vorgenommen, nun mehr zu reiten, sobald zuhause alles erledigt ist. Montag Hufbearbeitung, Mittwoch Barbie, Freitag Nepomuk und am Sonntag mit Elli zusammen beide. Ideal wäre, wenn ich für Mittwoch noch jemanden hätte, der Nepomuk nimmt. Am Freitag könnte ich dann mit beiden Bodenarbeit machen, so wäre jeder Hafi 3x pro Woche bewegt.

8. November 2014

Roller wieder aktiviert

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:47

Meinen Rexy-Roller, den ich am 11.09.2001 gekauft habe (das Datum vergißt man so schnell nicht), habe ich heute frei geräumt und versucht, ihn in der Garage zu starten. Seit März 2011 steht er nun, der Kickstarter ließ sich nicht ausklappen. Mit ein wenig WD40 habe ich nachgeholfen, danach klappte das, anspringen wollte er aber nicht.

Ich rollte ihn auf die Straße vors Haus, holte Wasser und wusch ihn ein wenig sauber, in knapp 3 Jahren hatte sich eine Menge Staub angesammelt. Mein Nachbar, der Motorrad fährt, kam dazu und fragte, ob er helfen könne. Es ist super, wenn man so nette Nachbarn hat, dankend nahm ich seine Hilfe an. Auch er konnte den Roller nicht ankicken und meinte, die Zündkerze sei dreckig. Nach kurzer Suche fanden wir das Teil, es war aber so eng an der Verkleidung angebracht, daß man kaum dran kam.

Mit viel Gewurstel brachten wir bzw. er nach einiger Zeit die Zündkerze raus, er nahm sie mit zum Reinigen. Wow, ich war begeistert :-), nach kurzer Zeit kam mein Nachbar zurück und wir schraubten das Teil wieder rein (das war einfacher als raus). Er trat noch ein paar mal den Kickstarter und mein Roller sprang an *freu*, anfangs hat er ordentlich gequalmt, sich aber schnell beruhigt.

Ich fuhr damit ein paar mal unsere Straße auf und ab ohne Helm und Kennzeichen, der Roller lief einwandfrei, bremste auch gut. Ach, war das schön, mal wieder Zweirad zu fahren, auch wenn es nur ein 50er Roller war. Der Reifendruck (die Reifen sind neu) hatte natürlich etwas nachgelassen, der Nachbar bot mir Luft aus seinem Kompressor an – krass, was der alles hat. Flugs waren die Reifen aufgepumpt, ich bedankte mich herzlich und stellte den Roller wieder vor meine Türe.

Nach dem Kauf 2001 hatte ich vergessen, die Folie auf der Tachoanzeige zu entfernen, als ich das nach ein paar Jahren machen wollte, ging es nicht. Alle möglichen Mittel sowie Föhnen habe ich probiert, die Folie hielt. Aceton habe ich ja ne Menge, da ich das für Barbie Klebebeschläge brauche. Damit ließ sich die Folie problemlos entfernen, erstmals konnte ich den Tache klar erkennen :-).

Den kleinen Rexy habe ich noch mit dem Wasserschlauch abgespritzt, abgeledert und die Lackteile mit dem teuren Zeugs für mein Motorrad poliert. Der Kleine schaut wie neu aus 🙂 und hat erst 1,.650 km drauf, das ist ja gar nix. Nach der Schönheitspflege sprang er auf den ersten Tritt sofort wieder an, ich fuhr noch ein paar mal die Straße rauf und runter.

Danach kam er wieder in die Garage, ich habe beschlossen, ihn zu behalten. 2011 fuhr ich ja viel Motorrad, brauchte daher den Roller nicht mehr, inzwischen hat sich das geändert. Der Rexy hat ein großes Topcase drauf, ich kann ihn daher für Fahrten zu meiner Mama benutzen, der ich fast täglich Essen bringe. Für Einkäufe eignet er sich auch, braucht auch weniger Benzin als mein Auto.

Ich habe ihn gerade bei der WGV versichert, bei dieser Versicherung hatte ich den Roller schon immer. EUR 17,50 kostet das bis März, dann beginnt ein neues Versicherungsjahr. Das Kennzeichen sowie Vertrag bekomme ich zugeschickt, so daß ich bald wieder Roller fahren kann :-). Da er aus der Garage raus muß, werde ich ihn vor der Haustüre unter dem Dach parken, das habe ich früher auch so gemacht, als ich noch keine Garage hatte.  Da steht er gut und solange die Straßen nicht verschneit sind, kann ich prima damit rumfahren.

Die Batterie des Kleinen werde ich mal ausbauen, das ist kein Akt, und versuchen, sie aufzuladen. Ich hatte mal eine neue gekauft, lange funktioniert hat die nicht, bin wohl zu wenig gefahren. Eigentlich brauche ich keine Batterie, habe ja den Kickstarter, werde trotzdem kucken, was eine Neue kostet, falls die alte tiefentladen ist.

Der Roller ist nun 13 Jahre alt und wurde noch nie gewartet, das finde ich ein wenig bedenklich. Die Bremsflüssigkeit wollte ich mal wechseln, die Schrauben für den Behälter sind aber kaputt bzw. ausgedreht. Ich hatte mir extra was gekauft, um die Schrauben aufzubohren, das klappte aber nicht. Na ja, der Rexy bremst gut, wenn die BMW nächstes Jahr zum Schrauber meines Vertrauens zwecks TÜV muß, werde ich ihn fragen, ob er da was machen kann. Ersatzteile für den Roller bekommt man kaum mehr, habe mich damals erkundigt.

Laut meinem Blog *g* bin ich ca. 1,5 Jahre nicht mehr Motorrad gefahren, die F650GS (Name: Gamay) mit ihren ca. 200 kg ist kein Leichtgewicht. Verkaufen kommt nicht in Frage, mein Herz hängt an dieser tollen Maschine. Was habe ich gekämpft und mich abgequält, um den Schein fürs Motorrad zu schaffen.

Heute auf meinem Roller fühlte ich mich sofort sicher, konnte problemlos enge Wendungen fahren. Ich denke, ich mache mit der F am Dienstag eine kleine Ausfahrt, nehme meine Stammstrecke Richtung Glonn, da kann eigentlich nix passieren. Morgen und am Montag bin ich mit dem Auto im Stall, wenn ich ein wenig von meinem Heu dort bunkere, reicht das für Dienstag. Da werden sich die Hafis freuen, wenn ich außer der Reihe mal komme und sie 5 Tage pro Woche mittags Heu bekommen.

3,5 Ballen Heu habe ich noch, fahre am Donnerstag nach Tirol, um meine Freundin zu besuchen. Falls nötig, könnte ich noch 2 Ballen mitbringen, das reicht dann sicher bis zum Ende der Weidezeit.

Gestern habe ich für die Hafis Agrobs AlpenGrün Mash bestellt für den Winter, ein warmes Zusatzfutter im Winter finde ich sinnvoll. Heucobs habe ich auch noch, werde alles abwechselnd füttern.

31. Mai 2014

für Barbie ist es fünf vor zwölf

Filed under: Allgemein,Motorrad,Pferde — admin @ 14:59

Heue habe ich mal nach „hartem Mähnenkamm“ gegoogelt, nun schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken. Barbie hat eine gute Figur, wie mir Stallkollegen immer wieder bestätigen, allerdings finde ich ihren Mähnenkamm zu dick und vor allem zu hart. Vom Gras nehmen kann ich sie nicht, eine Fressbremse würde sie nicht akzeptieren.

Also bekommt sie ab sofort von mir kein Obst mehr, auch keine Möhrenstücke zur Belohnung, die ersetze ich durch Heucops. Zur Unterbrechung der langen Fresspause bekommt sie nun, wenn ich im Stall bin, ein wenig Heu, das muß reichen. Wenn ich nicht komme, gibt es beide beide Hafis mittags nichts zusätzlich wie bisher auch, das ist an 3 Tagen pro Woche. Lange Fresspause hin oder her, die anderen Pferde bekommen nie was zusätzlich.

Das wichtigste aber ist, daß ich sie bewege nach Monate langem Stillstand. Ich habe ausgerechnet, daß Barbie im Stall am Tag ca. 15 km läuft, das ist aber lange nicht genug. Bisher habe ich mich ja nicht getraut, sie zu reiten aus Angst, daß Barbie wieder einen Abszess entwickelt. Ich glaube nicht, daß sie dieses Jahr einen bekommt, wobei ein Abszess das kleinere Übel im Gegensatz zu einem Reheschub ist.

Bekommt Barbie nämlich einen Reheschub, ist Ende Gelände, dann wird sie eingeschläfert. Also bewegen, und zwar so viel wie möglich. Morgen kommt meine liebe RB Dani, ich werde sie fragen, ob sie nun 2x pro Woche kommen kann zwecks gemeinsamen Ausritt. Nepomuk wäre damit auch 2x pro Woche im Gelände und ich könnte mich an den restlichen Tagen auf Barbie konzentrieren.

Der Speckhals muß weg und zwar schnell, es ist kurz vor zwölf. Und wenn ich die nächsten drei Wochen 6 Tage pro Woche in den Stall fahren muß, um mit Barbie 2 Std. am Tag ins Gelände zu gehen, mache ich das halt, das ist sie mir wert. Es kommt halt darauf an, ob ihre Hufe so viel Bewegung verkraften, aber warum eigentlich nicht? Vorne bekommt sie die Epics mit Sohlenpad angezogen, damit kann sie gut laufen.

19. April 2013

erstmals Strähle beschnitten

Filed under: Allgemein,Motorrad,Pferde — admin @ 16:50

Gestern habe ich mein Motorrad aus der Werkstatt geholt, es wurde nur Bremsflüssigkeit und Öl gewechselt, dazu TÜV gemacht. Der nette TÜV-Mensch war noch da, er hat mir einen Monat „geschenkt“, im März TÜV fahren ist ja etwas doof, weil da das Wetter oft noch schlecht ist bzw. Schnee liegt. Ich unterhielt mich kurz mit ihm, er meinte, meine BMW schaut aus wie neu – das freut mich natürlich :-).

Es standen einige Maschinen vor der Werkstatt in Reihe, als sich ein älterer Autofahrer durchquetschen wollte. Mit seiner linken Seite schrammte er an einem Koffer einer großen BMW vorbei, bemerkte das wohl nicht, ich rief „zurück“, eine andere Frau wedelte mit den Armen. Der Autofahrer hat nichts verstanden, fährt langsam weiter, die BMW wackelte bereits bedenklich, fast hätte er sie vom Seitenständer gekippt. Zwei große Maschinen standen daneben, die hätte die Fallende ebenfalls umgeworfen – der Schaden wäre sehr hoch gewesen.

Glücklicherweise blieb der Dosist stehen, mein Schrauber kam wegen unserem „Geschrei“ angelaufen und räumte die BMW mit den Koffern beiseite. Deren Halter kam ebenfalls an und knöpfte sich den Autofahrer vor, zu Recht. Außer das das Auto einen ordentlichen Kratzer in der Seite hatte, ist nicht passiert, ein Glück. Mein Motorrad stand etwas weiter weg und war daher nicht in Gefahr, trotzdem verstehe ich nicht, warum der Autofahrer auf unsere Zurufe und Gewedel nicht reagiert hat.

Ich fuhr Gamay heim, mußte dabei aus dem Stand zwei mal mit leicht eingeschlagenem Lenker scharf rechts abbiegen, meine absolute Schwäche. Wenn man bereits Angst hat, verkrampft man und dann geht schnell mal was schief – ich habe es trotzdem geschafft, ohne den Gegenverkehr zu tangieren *g*. Ich muß dringend am Sonntag mal auf einen Parkplatz und dort anfahren und sofort rechts abbiegen üben. Ein Fahrsicherheitstraining wäre sicher gut, es gibt aber keines in München vom ADAC und diejenigen, die in der Nähe sind, sind mir zu teuer.

Die paar Kleinigkeiten, die ich momentan nicht gut kann, werde ich alleine üben, das reicht, außerdem bekomme ich durchs Fahren ja auch wieder Übung. Dieses Jahr möchte ich ja mehr Motorrad fahren, man bekommt dann schnell wieder ein Gefühl für sein Gefährt. Zuhause kam Gamay in die Garage, ich schaffte es Jahren mal wieder, sie alleine auf den Hauptständer zu stellen.

Heute fuhr ich das erste mal seit unserem Auszug bei der Doier Ranch vorbei, das weckte vor allem Erinnerungen an die zwei Jahre, die Barbie dort krank war. Es hat sich einiges getan, es gibt nun ein sehr schönes Roundpen, die Paddocks wurden bodenmäßig verbessert, Zäune repariert und doppelt gesichert, Tore installiert usw. Im ehemaligen Isi-Stall stehen nun vier Jungpferde, im Hauptstall Arabella mit einem Shetty und dort, wo früher Rocky war, ein toller Friesenhengst. Arabella kannte mich noch, sie kam gleich an den Zaun gelaufen und ließ sich streicheln. Ich denke, heute habe ich einen guten Abschluß gefunden mit den 3 Jahren auf der Doier Ranch. Streit hatte ich dort ja mit niemandem, kam mit dem Stallbesitzer immer sehr gut aus und bin im Frieden gegangen.

Vom Schopserhof werde ich nicht weggehen, außer ich kaufe mir einen Bauernhof, die nächsten Jahre eher unwahrscheinlich. Im Stall angekommen, wusch ich Barbies Hufe, um was zu sehen. Die Strahlfurchen soll man ja „frei“ halten, das habe ich bisher nie gemacht, heute also Premiere. Mit dem Hufmesser kam ich überhaupt nicht zurecht, holte mein Taschenmesser und säbelte damit seitlich an den Strählen rum. Auffällig bei Barbie war, daß alle vier Strähle in der Spitze lapprig waren, d. h. sie haben sich verkürzt, ich versuchte, die bereits lapprigen Spitzen wegzuschneiden. Außerdem die Strähle in der Höhe ein wenig zu begradigen, immerhin ein Anfang. Die Strähle der Hafis sind wie ziemlich harter Gummi, da mußte ich ziemlich säbeln, um was wegzubekommen.

Eckstreben habe ich heute keine geschnitten, war zuviel mit den Strählen beschäftigt. Entweder ich bearbeite die Hufe falsch oder ich habe heute schlechte Fotos gemacht. Das „schlimmste“ Foto ist bei Barbie lh von vorne, die äußere Wand hebelt immer stärker weg, das Horn staucht sich. Schaut man sich die Sohle an, ist die innere Hufhälfte aber aber weiter – was natürlich daran liegen könnte, daß ich die äußere Seitenwand beraspelt habe. Gebracht hat das genau Null, die laterele Wand hebelt stärker weg denn je. Gelernt habe ich, daß die steilere Wand, also innen, stärker belastet wird, daher „flüchtet“ die äußere. Ich habe lateral gut berundet und eine Senke geschnitten, um den Hebel zu minimieren, vielleicht war das falsch. Tragrandüberstand ist auf beiden Seiten minimal gleichmäßig vorhanden, an dem kann es eigentlich nicht liegen.

Zu denken gibt mir die Sohlenschwiele lateral, die sich ein Stück von der weißen Linie aufgebaut hat, medial stirbt nun auch Sohle ab. Wie ich schon länger befürchte, will sich der Huf mit Gewalt verkleinern, was man auch an der Zehe sieht. Und wenn Barbies Hufe sich was in den Kopf gesetzt haben, weichen sie davon nicht mehr ab, das sieht man gut an ihren Vorderhufen. Ich werde deswegen im Hufkurs fragen und Fotos mitnehmen.

Nepomuk bekam ja vorgestern seine Decke angezogen, außerdem die Schweifrübe mit einem Wasser-/Natrongemisch eingerieben. Die sah heute recht entspannt aus, es soll die nächsten 2 Tage regnen, also habe ich ihn heute nicht eingedeckt. Beide bekamen mein selbst gemischtes Hautöl drauf, Nepomuk wurde gut eingesprüht mit Insektenabwehrspray behandelt.

Seine Wandtrennung rv zieht immer weitere Kreise, der Spalt zieht sich medial weiter nach vorne. In meinen Augen ist das inzwischen eine hohle Wand, der Huf baut sich bereits einen neuen Tragrand auf, der höher ist als der alte (außen). Da hilft nur, die alte Wand, die ich bisher bereits immer beraspelt habe, weiter wegzunehmen und stark zu berunden.

Links vorne hatte er die Wandtrennung medial, Foto vom 15.01.2013, das Problem ist noch nicht behoben. Links hinten macht mir bei Nepomuk die größen Sorgen, schaut man sich den Huf schräg an, sieht man kaum Trachten. Außerdem hebeln nun beide Seitenwände weg, der Huf hat sich in den letzten 3 Monaten stetig verschlechtert. Ich hoffe, ich lerne im Hufkurs, wie ich die Hinterhufe der Hafis verbessern kann, bisher bin ich bei denen ja nur mäßig erfolgreich :-(.

12. April 2013

mal wieder Motorrad gefahren

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:43

Meine BMW F650GS namens Gamay stand lange in der Garage, der geplante Motorrad-Urlaub letztes Jahr zum Großglockner fiel ja ins Wasser, weil Barbie Hufabszesse hatte. TÜV stand für März 2013 an, also habe ich sie Anfang der Woche aus der Garage gerollt, gewaschen und gewienert – schaut wieder aus wie neu 🙂. Holz hatte ich letztes Jahr mit der Kreissäge in der Garage gesägt, eine Menge Späne fiel dabei auf die Kette, durch das Öl waren die Schnipsel gut angeklebt :-(. Also die  super teure Endlos-Kette akribisch gereinigt mit einer alten Zahnbürste, danach neu geölt.

Dazu mußte ich Gamay rumschieben, weil ich es ja alleine nicht schaffe, sie auf den Hauptständer zu stellen. Meine Einfahrt hat ein Gefälle, das Rumschieben war anstrengend – ich muß mich erst wieder daran gewöhnen.

Die Batterie aufgefrischt hatte ich ja regelmäßig über die Bordsteckdose, Gamay sprang sofort an – braves Mädchen :-). Trotzdem lud ich gestern nochmals nach, heute hatte sie ja Termin bei meinem Schrauber.

Nach so vielen Monaten das erste mal wieder Motorrad fahren, hmm, ich war ein wenig unsicher. Beim Losfahren wackelten wir ziemlich *g*, fast hätte ich sie hingeschmissen – aber nur fast :-). Wir schleichen zur nächsten Tanke und ich passe den Reifendruck an, da mußte ne Menge Luft rein. Danach fuhr ich über Oberpframmern und Egmating zum Stall, die F lief super, ich hielt mich aber zurück. a) bin ich völlig außer Übung und b) hatte ich wohl einiges Öl versehentlich auf den Hinterreifen aufgebracht, war aber zu faul, das mit Benzin wieder abzuwaschen.

Im Stall angekommen, traf ich den Stallmeister, der Gamay bewunderte :-), sie ist nicht nur in meinen Augen eine Schönheit. Barbie geholt, Hufe ausgekratzt und ihr ordentlich Natron auf die Sohlen und den Strahl getan, danach geputzt. Sie haart fast nicht mehr und hat ein toll glänzendes Fell, der Haarwechsel ist wohl durch. Das ging schnell, auch ein Anzeichen, daß es ihr sehr gut geht. Der Stallmeister und eine nette Stallkollegin kamen, beide meinten, sie hätten nie gedacht, daß es Barbie mal wieder so gut gehen würde.

Ein wenig stolz bin ich schon :-), trotzdem gibt es keinen Grund, mir selbst auf die Schulter zu klopfen. Ihre Vorderhufe sind noch lange nicht über den Berg, die Voraussetzungen sind aber besser als die letzten 3 Jahre, daß sie weder einen Reheschub noch einen Abszess bekommt. Hufe müssen 2x gesund nachwachsen, dann kann man von Heilung sprechen – wir sind erst bei ca. der Hälfte vom ersten mal.

Nepomuk geholt, er bekam auch Natron auf Sohlen + Strahl und wurde geputzt, er haart auch kaum mehr. Barbie sehe ich derweil im Stall laufen im toll ausgreifenden Schritt, mir scheint, sie hat das Trachten kürzen gestern sehr gut weggesteckt.

Zurück nahm ich die Strecke über die A8, es war wenig Verkehr, auf meinem Lieblingsstück fuhr ich Vollgas – Gamay schaffte wie früher auch fast 180 km/h – nicht schlecht für ihre 50 PS. Danach gab ich sie bei meinem Schrauber ab, am Mittwoch Abend kann ich sie abholen. Mit den Öffis fuhr ich heim, erst Bus, dann eine Station mit der S-Bahn – die hatte aber ca. 18 Min. Verspätung. Das mag ich so an unserer S-Bahn – sie kommt nie püntklich :-/.

7. August 2012

Urlaubsplanung

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:48

Mein letzter Urlaub mit dem Motorrad liegt wohl 4 Jahre zurück, seitdem bin ich fast nichts gefahren. Nachdem ich Freunde aus Österreich und der Schweiz Ende August in Landeck/Tirol treffe, habe ich beschlossen, mir ein paar Tage Motorrad fahren zu gönnen 🙂 – mein erster Urlaub dieses Jahr.

Nach Landeck habe ca. 200 km eingeplant zum Einfahren, der Kesselberg (Kochel) sind dabei wohl die anspruchsvollsten Kurven. Nach unserem Treffen geht es weiter über Kühtaisattel (kenne ich) zur Zillertaler Höhenstraße, Gerlos Alpenstraße und weiter zum Großglockner. Auf der Edelweißhütte, einem Motorrad-Treff, habe ich mir ein Zimmer gebucht – das sind wohl um die 250 km.

Ich will ja nicht in Streß kommen und zwischendurch auch mal anhalten können, um die schöne Gegend zu fotografieren oder einen Kaffee zu trinken, außerdem werde ich bei vielen Kurven nicht besonders schnell vorankommen *g*.

Vom Großglockner, den ich mir ausgiebig bekucken kann :-), geht es weiter zur Nockalm, Ziel ist Obertauern, wo ich mir in einem schönen Hotel ein Zimmer inklusive Halbpension gebucht habe. Das hat sogar einen Wellnessbereich und einen kleinen beheizten Außenpool, da kann ich abends prima relaxen :-).

Danach geht es nach Hause, ich kann ja meine Pferde nicht so lange alleine lassen. Circa 1000 km in vier Tagen sollte mal reichen für den erneuten Anfang, ich hoffe, ich komme schnell wieder rein ins Kurven fahren.

Meine Koffer habe ich heute aus der Garage rausgekramt, hatte davor Briketts aufgebaut, das war mühsam. Geputzt und der BMW anprobiert, der linke ist schon ein wenig beschädigt. Das Schloß zum Aufsetzen öffnet sich nur noch, wenn ich den Koffer öffne, ein kleines Problem. Das größere ist, daß die Haltezapfen ausgeleiert sind, dadurch der Koffer zu nah an den Auspuff kommt. Diese Stelle am Koffer habe ich mit Silberband verstärkt, außerdem die Zapfen und Stange so beklebt, daß der Koffer nun einigermaßen fest sitzt und Abstand vom Auspuff hat.

Der rechte Koffer ist noch ganz gut, da kommen die wertvollen Dinge wie Laptop rein. Bei meiner Onbord-Kamera habe ich die Batterien gewechselt und sie angebracht, das Navi (zumo) upgedated und neue Musik aufgespielt. Die F ist soweit in Schuß, die Batterie habe ich ja immer wieder mal aufgefrischt, die Uhr habe ich heute gestellt, ich muß nur noch den Reifendruck anpassen, Gepäck nehme ich ja immer einiges mit *g*.

Beim ADAC hole ich mir noch das Kombi-Tourenticket und eine Vignette für Österreich, falls ich mal Zeit gut machen muß. Eine Warnweste habe ich mir überlegt, denke aber, ich werde darauf verzichten.

Wenn das Wetter schön ist, wird das ein grandioser Urlaub – ich bin schon aufgeregt und freue mich riesig :-).

16. März 2012

kleine Runde mit dem Motorrad

Filed under: Allgemein,Motorrad,Pferde — admin @ 20:29

5 1/2 Monate bin ich nicht mehr Motorrad gefahren, die Batterie habe ich aber natürlich alle 4 – 6 Wochen aufgeladen. Bei meiner BMW ist das einfach, man kann die über die Bordsteckdose aufladen, muß das Teil also nicht ausbauen oder die Verkleidung abnehmen. Beim zweiten Drücken des E-Starters sprang Gamay an, den Einzylindersound habe ich vermisst :-). An der ersten Tanke angehalten, um den Reifendruck auf Standard zu bringen, danach aufs Land gefahren.

Das macht Spaß, ich fuhr heute allerdings vorsichtig, man soll es nach so langer Pause nicht übertreiben. Die F lief wie am Schnürrchen, sie ist halt ein Premium-Motorrad *g*. Im Stall hielt ich an, um nach den Hafis zu schauen. Bei ca. 20 Grad und Sonne könnten schon die ersten Mücken fliegen, falls Nepomuk anfängt zu scheuern, muß er ja sofort die Decke drauf bekommen.

Barbie nahm ich mit, sie kam wie immer sofort her, Nepomuk nicht, er stand bei einem Isländer, anscheinend läßt sein Missie-Wahn wieder nach. Barbie habe ich nur die Hufe ausgekratzt und geraspelt, so gut es ging. Nepomuk geholt, an den vorderen Ställen angekommen, wollte er plötzlich nicht mehr mitgehen. Anscheinend fühlt er sich so sehr wohl in der Herde, daß er sie nicht mehr verlassen will. Ich mußte mal ordentlich am Strick ziehen, um ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen – Spinnerei lasse ich gar nicht erst einreißen.

Beiden ihr Zusatzfutter gegeben, ihm auch Hufe ausgekratzt sowie DermaNiem drauf und dick eingesprüht. Barbie führte ich am Strick zurück, Nepomuk durfte frei mitlaufen, schnell klaute er sich vom Schubkarrn, der für die Abendfütterung bereit stand, noch ein Maul von Heu, dann ging er brav mit rein.

Gekehrt, da wurde schon gefüttert, ich half ein bissi mit. Die Pferde standen derweil friedlich auf dem Paddock und dösten, als sie wieder rein durften, gab es kein Gerenne, alle gingen relaxt an irgend einen Platz, außer Nepomuk, der sich wieder an Missie gehangen hatte. Barbie fraß friedlich mit 6 Isländern, alle schön in Reih und Glied, auf der anderen Seite standen weitere drei.

Wer hätte jemals gedacht, daß das so gut klappt, Isländer sind ja Rassisten, die lieber unter sich bleiben, Barbie weiß davon anscheinend noch nichts. Ich denke schon, daß Isländer mit anderen Rassen auskommen, sie müssen sich ja nicht lieben. Als ich ging, stand Nepomuk immer noch mit Missie im Gang, der hintere Unterstand war ja bereits voller Pferde. Er hätte vor gehen können, wo es ne Menge freier Plätze gab – aber gut, ist seine Sache.

Nepomuk ist so beschäftigt mit seinen Stuten, da hat er kaum Zeit zu fressen, das macht nix, er kann ruhig noch was abnehmen. Barbie sucht sie ihren eigenen Weg, so gierig wie früher ist sie schon lange nicht mehr. Alles entwickelt sich bestens, der neue Stall ist wirklich ein Glücksfall. Alle sind nett und freundlich, ich kann mich öfters mal unterhalten :-), kein Matsch mehr, dazu ein prima Reiterstüberl mit fließend warm/kalt Wasser, Strom, Getränken, Kaffee, und eine Toilette. Keine Mäuse, Pferdedusche und Strom am Putzplatz.

Die Hafis standen noch nie in einem so tollen Stall, besser bzw. naturnaher kann man Pferde nicht halten. Zwei große Unterstände, auf einer Seite offen, gegenüber ein sehr großer geschlossener Stall mit zwei Ein-/Ausgängen, der vierte Unterstand am Paddock auf zwei Seiten offen. Matten in den Unterständen, eine große gemauerte Tränke und eine beheizbare automatische im großen Stall. Unterschiedliche Böden, d. h. Pflaster, Sand und auf dem großen Paddock Erde. Hochwertiges Bio-Heu und im Sommer Bio-Stroh, artgerecht auf dem Boden ausgelegt. Dazu ca. 20 bis 25 friedliche Pferde, was für Bewegung sorgt.

6 ha Magerweide (kein Kunstdünger), 5 Weiden, begrenzter Weidegang (nachts 7 Std.) ab Mitte Mai, tagsüber nur Stroh. Ich werde Barbie vorher auch kein Gras draußen fressen lassen, der Fruktan-Gehalt ist zu hoch ==> Rehegefahr.

Die Hafis sind glücklich in der Herde, sie haben sich bestens eingewöhnt und ich mich auch. Entwurmt wird 4x pro Jahr, da muß ich mich fügen; bei so vielen Pferden, wo gelegentlich auch neue kommen, normal, denke ich. Geimpft wurden beide vor 3 Jahren gegen Tetanus, das reicht laut Stallmeister.

Zurück fuhr ich bis Ottobrunn Landstraße, dann ein Stück auf der AB, 170 km/h – jaaaaaa, das macht Spaß :-).

Das DermaMineral kam heute, ich werde Nepomuk morgen umstellen, bisher bekamen beide Kräuter-Mineral. Barbie bekommt das restliche MeboSyn, zu dem soll man kein MiFu geben, wenn das leer ist, wechsel ich auch bei ihr zu DermaMineral. Bentonit habe ich auch noch, mal sehen, wann ich das ins Pferd bringe.

Heute habe ich Barbies Hufe genauer begutachtet, es ist seitlich bisher nur sehr wenig weggebrochen, gebe mir mit dem Raspeln wirklich Mühe, erreiche damit aber wenig. Hier habe ich gelesen /Zitat/: „Wir empfehlen inzwischen, das Pferd täglich bis zu einer halben Stunde auf Asphalt im Schritt zu bewegen, um genug Bodengegendruck zu gewährleisten. Dies stärkt die weiße Linie indem die Blutzirkulation im Huf erhöht wird.“ Morgen werde ich also wieder mit ihr spazieren gehen, dieses mal etwas länger.

Unsere Ovalbahn (links oben) ist ja ein Stück vom Stall (A) entfernt, da könnte ich mit Barbie hinlaufen und evtl. sogar eine Runde reiten, falls sie will. Zurück reiten müßte in jedem Fall klappen, das ist ja immer einfacher als vom Stall weg. Barbie hat viel aufzuholen, alleine rausgehen kennt sie nicht, bisher wurde sie ja kaum geritten, stand mehr oder weniger 2 Jahre wegen Krankheit.

Nun ist sie 14 Jahre und wird quasi erneut angeritten – andere Pferde gehen in dem Alter bereits in Rente. Wir haben ein großes Vertrauensverhältnis, Barbie hat nicht vergessen, daß ich ihr mit Heilerde geholfen habe, als sie stocklahm war. Auch nicht, daß es ihr durch meine Hufbearbeitung immer besser ging im Gegensatz zu anderen Hufmenschen, nach deren Bearbeitung es  ihr meist schlechter ging.

Barbie ist extrem stark auf mich fixiert, wenn sie mich hört oder sieht, wiehert sie vor Freude :-). Wir zwei sind ein Team, bei dem ich das Sagen habe, sie aber auch gelten lasse.

Nepomuk muß die nächste Zeit mal etwas zurückstecken, da er im Stall mit Stuten bewachen genug Bewegung hat, kann er auch mal länger „stehen“. Putzen muß ich ihn aber trotzdem, sonst juckt das tote Winterfell evtl. noch und er scheuert es runter.

30. September 2011

grundlose Bedenken

Filed under: Allgemein,Motorrad,Pferde — admin @ 17:56

Am 5. Juni 2011 bin ich das letzte Mal Motorrad gefahren, lange her, ich hatte Bedenken, ob ich es noch kann. Erst mal mußte ich die BMW von diversem Zeugs befreien, was auf und neben ihr rumlag, außerdem das Auto rausfahren, damit sie die Garage verlassen konnte.

Gamay sprang sofort an, den Sound des Einzylinders hatte ich vermißt. Meine Stammstrecke stadtauswärts genommen und die erste Tanke angesteuert, um den Luftdruck zu erhöhen. Weiter ging es aufs Land, ach ist das schön, wieder Gas geben zu können :-). Ich fahre ca. 120 km/h, da überholt mich ein Kollege – ich dachte mir „Du Sau, ich kann auch schneller“ *g*. Flugs hatte der drei Autos überholt, ich auch, dann war ich wieder dran an ihm – Gamay kann ja auch schneller als 120 km/h :-).

Gemütlich ging es über Nebenstraßen kreuz und quer durch die Pampa, Rauchpause, danach habe ich mich in Richtung Stall orientiert. Alles lief super, ich glaube, Motorrad fahren verlernt man genauso wenig wie Rad fahren.

Für die Hafis hatte ich eine Kiwi dabei, die gabs beim Lidl für 17 Cent, viel Vitamin-C ist ja gut für Barbie. Beide haben die aufgeschnittenen Stücke samt Schale gerne gefressen, ich werde morgen mehr kaufen, falls sie noch im Angebot sind. Birnen gabs für 79 Cent pro kg, jeder bekam eine halbe, mal was anderes.

Barbie bekam auf die vorderen Sohlen Sauerkraut, die Hufschuhe hinten zog ich ihr aus, diese Sohlen schauen inzwischen sehr gut aus. Morgen kommt das Kraut wieder weg, der Schuh links vorne auch. Nur rechts vorne behält sie ihn an wegen der hohlen Wand, da darf kein Dreck und keine Steine reinkommen, weil man das Zeugs nicht mehr raus bekommt.

Heu gefüttert und Gras zugesteckt, schon war ich wieder on the road :-), auf dem kurzen Stück AB hat leider ein Ausländer die linke Spur blockiert. So ein Idiot, na ja, habe ich auf dem letzten Stück Landstraße nach der Ampel mal ordentlich aufgerissen *g* – wenn man die F ordentlich tritt, beschleunigt sie sehr gut.

Schade, daß sich dieses Jahr kein Motorrad-Urlaub ausging, nächstes Jahr gönne ich mir auf jeden Fall einen oder mehrere. Außerdem Leonhardi-Ritt mit beiden Hafis, ein Wanderritt steht auch noch aus.