25. Januar 2007

Frauen und Technik

Filed under: Allgemein — admin @ 15:21
Derzeit renoviere ich meinen Flur und fuhr daher heute zum Toom-Baumarkt (Grillparzer Str.), um mir u. a. zwei neue Lichtschalter sowie eine Steckdose zu kaufen.     

Wieder zuhause, knipste ich die Sicherung raus und popelte den ersten Schalter aus der Verankerung. Drei schwarze Drähte kamen zum Vorschein, sagte mir gar nichts, also habe ich die Kabel so angeschlossen wie bei der alten (zwei oben, einer unten), Strom, geht.

Schwer motiviert („das war ja einfach“) flugs zum nächsten Schalter, bei dem gab es nur zwei schwarze Drähte, na, was weiß ich schon von Wechselschaltern und Strom? Ebend, so gut wie gar nichts, schließe den Schalter also irgendwie an, Sicherung rein, Test, nix.

Nach einer halben Stunde Drähte verschieden anschließen bei einer x-ten Probe fällt mir Licht im Bad auf – *andieStirnklatsch* es kann nicht funktionieren, schließlich ist das der Lichtschalter fürs Bad und _nicht_ der zweite Wechselschalter für die Flurbeleuchtung.

Den hatte ich ja völlig vergessen und damit einen dritten neuen Lichtschalter, was einen weiteren Besuch bei Toom nötig machte, aber erst noch die Steckdose.

Drei Kabel, blau, schwarz, gelb/grün, ich habs im Griff – dachte ich, bis ich die neue Steckdose anschließen wollte. Phase und Nulleiter gehen klar, aber wohin mit der Erdung? Dafür ist nichts vorgesehen, hmm, das Problem muß warten, erst mal zum Toom (Neubiberg).

Die hatten im gleichen Design wie meine anderen einen Kontaktschalter (den es in der Grillparzer Str. nicht gab), sehr schön, damit sehe ich von außen, wenn ich im Bad das Licht ausschalten vergessen habe – gekauft.

Zuhause montiert (d. h. die zwei Drähte irgendwo reingesteckt), geht, wußte ich doch gleich, daß das nicht allzu schwer sein kann :-).

Ran an den zweiten Wechselschalter, erster Test, nix, oha, anscheinend ist es doch nicht egal, wo man die Drähte reinsteckt, mal umstecken – zweiter Versuch, Bingo, das bißchen Elektrik schaffe ich auch ohne Ahnung *hihi*.

Was mache ich nun mit dem Erdungskabel der Steckdose? In der Mittel-Metalleiste gibt es oben ein größeres Loch, in der Mitte eines für die Schraube zur Befestigung der Abdeckung und unten eine (überlüssige) Schraube, damit ich die Sicherung wieder reintun kann, stecke ich also die Erdung durchs obere Loch und stecke das Ende unter die Schraube.

Für mich verdächtig nah an der Schraube für die Abdeckung verläuft das Erdungskabel, ich schraube sie trotzdem drauf, stecke probeweise eine Lampe an und? Funzt :-), mir kommt es wie Pfusch am Bau vor, aber solange es funktioniert, habe ich wohl nichts falsch gemacht.

Falls doch und die Sicherung springt raus, stürzt mein PC ab, vielleicht sollte ich öfters ein Backup machen *g*.

5. Januar 2007

Berlin über Silvester 2006

Filed under: Allgemein — admin @ 21:44
Die Riesenfete zum Jahreswechsel am Brandenburger Tor sollte man mal erlebt haben, dachten wir uns, also machten wir uns nach dem ausgezeichneten Abendessen im Maredo gegen 21.00 Uhr auf die Socken. Die S-Bahn-Station „Unter den Linden“ war gesperrt, was vorher natürlich nirgends angekündigt wurde, zur „Friedrichstraße“ hätten wir eine bequemere Verbindung nehmen können. Brav eingereiht in die Menschenmassen stiefelten wir Richtung Brandenburger Tor, an der Polizeisperre wurde uns auf Nachfrage mitgeteilt, die Pforten sind wegen Überfüllung alle geschlossen.     

Na prima, da kommt man extra aus München an und dann sowas – wir wanderten also mit dem Pulk links an den Absperrungen weiter.

Kurz vor dem Potsdamer Platz dann der Glücksfall – jemand hatte gerade zwei Zäune der Absperrung aufgemacht, einige Leute zwängten sich durch und wir flugs hinterher. Schnell im dunklen Wald verschwunden … irgendwie aufregend :-).

Die weiteren Absperrungen auf dem Weg zur Festmeile konnten wir unbehelligt passieren, kamen zum Platz vor der Bühne am Brandenburger Tor, der nicht nur voll, sondern überfüllt war.

Die auftretende Gruppe fand ich nicht so prickelnd, außerdem bekam ich fast Platzangst in dem Gedränge, also zogen wir weiter die Festmeile runter Richtung Siegessäule, dort war es einigermaßen erträglich (ähnlich der Wies’n am Samstag Abend).

Nun hieß es „Warten auf Mitternacht“ und das groß angekündigte Riesen-Feuerwerk. Stimmungsmäßig waren wir zwar ab vom Schuß, dafür wurden wir von der Masse nicht plattgedrückt.

Endlich war es soweit und … was soll ich sagen … die acht Minuten waren ganz nett, aber mE nichts Besonderes, da habe ich schon Schönere gesehen.

Nach Ende gingen wir sofort, mein Begleiter wollte gerne in den Irish-Pub im Eurocenter. Dort gab es zwar noch freie Plätze, nur wollten sie EUR 5,00 Eintritt, was ich für eine Kneipe als ziemlich unverschämt empfinde.

Also weiter, inzwischen regnete es, was uns nicht davon abhielt, am Weihnachtsmarkt um die Gedächtniskirche bei der einzig offenen Bude noch einen Glühwein zum Aufwärmen zu trinken, bevor wir uns @home begaben.

Schön war am 31.12. um 18.30 Uhr das Feuerwerk vor unserer Haustüre (Pfalzburger Straße), was ein paar junge Leute eine halbe Stunde lang abfackelten, die Kanonenschläge hallten gut zwischen den Wohnblöcken *g* – hier in München hätte es Beschwerden gehagelt.

Die Straße sah danach aus wie ein Sauhaufen – http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/blog/knallerreste.jpg – na ja, für was gibt es die Straßenreinigung :-).

Was sich noch zu erwähnen lohnt:

Das „Route 66“ http://route66diner.de/cms/ (Pariser Straße) hat mir gut gefallen, eine große Auswahl an Essen, zivile Preise, große Portionen – und es schmeckt auch.

Die Mai Tai Bar im Hilton Berlin http://www.hilton.de/property/1201_Restaurant.jsp?vid=11064684&hid=11036365 (U-Bahn „Stadtmitte“) ist ebenfalls einen Besuch wert, das schöne Ambiente lädt zum Entspannen ein und von 17.30 bis 19.30 Uhr ist „Happy Hour“, jeder Cocktail kostet EUR 6,00 und es gibt „Fingerfood“ kostenlos dazu.

Zwei Mai Tai und einen Zombie habe ich mir gegönnt :-), beide sehr empfehlenswert für Leute, die es etwas saurer mögen.

Im Reiseführer wurde das „Solar“ am Anhalter Bahnhof erwähnt, es war unsere nächste Station – das einzig Beeindruckende war der Außenaufzug in den 16. Stock. Eher ein Schickimicki-Laden ohne Stil, wir gingen, ohne was zu trinken.

Ebenfalls erwähnt war The Old Emerald http://www.old-emerald-isle.de/ (U-Bahn Kottbusser Tor), wo wir unseren Abend beschlossen. Angenehme Atmosphäre, nach einem Guiness pur und einem Whisky Talisker probierte ich noch einen „Midnight“, Guiness mit Port. Geschmeckt hat alles, auch wenn ich heimisches Bier auf Dauer bevorzuge.

Als Andenken habe ich mir aus Berlin … na was wohl? … das Modell einer F650GS mitgebracht, http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/blog/f_modell.jpg – bis sie in voller Größe vor mir steht, muß ich mich ja noch gedulden.