31. März 2007

kranker Shubunkin

Filed under: Allgemein,Fische — admin @ 15:53

Einer meiner Shubunkins kränkelt schon länger vor sich hin, erst bekam er ein Glotzauge (Verletzung?, was inzwischen fast abgeheilt ist, seine Flossen sind nicht besonders ausgeprägt (Flossenfäule?), er ist wesentlich schlanker als seine zwei Artgenossen und seit gestern wird er nun noch von einem Pilz geplagt [1].

Nach Recherche im www habe ich gestern nicht jodhaltiges Salz gekauft und ihn 15 Minuten in einer Salzlösung (5 Liter Wasser, 5 TL Salz) „gebadet“, leider ohne ersichtlichen Erfolg.

Nachdem ich heute in der Newsgroup news:de.rec.tiere.aquaristik nachgefragt hatte und mich einer aufs drta-Archiv hinwies, bin ich in den nächsten Tierladen mit Aqua-Abteilung gedüst und habe „JBL Fungol“ besorgt, weil mir der Zustand des Shubis bereits im kritischen Bereich zu scheinen liegt, er hing nur noch an der Oberfläche.

Im Keller fand ich eine Babybadewanne, die ich mit klarem Wasser säuberte, kippte 15 Liter Wasser aus dem Aquarium rein, Fungol dazu und den kranken Shubi, der sich leicht einfangen ließ.

Damit sich das Wasser ein bißchen erwärmt, was auch gegen Pilze helfen soll, und damit die Katzen ihn nicht killen können, habe ich die Wanne im Bad neben die Heizung gestellt – Tür zu, Katzenzutrittsverbot.

Nun kann man nur noch Daumen drücken, daß das Zeugs wirkt, seine Quarantäne in der Badewanne wird wohl ein paar Tage dauern.

Falls er wieder gesund wird, muß er dann langsam wieder an das kältere Aquariumwasser gewöhnt werden, aber wir haben ja alle Zeit der Welt – Hauptsache, er schafft es.

[1]  http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/fische/pilz_shubunkin.jpg

27. März 2007

das erste Mal auf der Straße mit der Honda CBF600

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:20

Heute vierte Fahrstunde, nach ein paar Runden auf dem Parkplatz kam von meinem Fahrlehrer überraschend die Anweisung „raus auf die Straße“.

Hui hui, mir zitterten die Hände, als ich mit 50 km/h die St.-Veit-Str. langfuhr – locker bleiben, Arschbacken zusammenkneifen :-), Verkehr im Auge behalten, kuppeln, schalten, und vor allem: DOSIERT bremsen.

Wasserburger Landstr., Friedenpromenade, ich bin nervös, schalte, wenn eine rote Ampel in Sicht komme, frühzeitig runter und nutze die Motorbremse, zum Anhalten DOSIERT bremsen – klappt, puh.

Zehnfeldstr., da bekommt mein Fahrlehrer einen Anfall und pfeift mich an der Ampel zusammen, weil ich wieder ohne Einsatz der Fußbremse gestoppt hatte. Plötzlich ist mein Kopf wie leer, ich weiß gar nichts mehr, das Gebrüll stresst mich, völlig konfus fahre ich im 2. Gang los.

Langsam beruhige ich mich wieder, wir kurven in Neuperlach rum, ich achte ganz explizit auf den Einsatz der Fußbremse beim Stoppen, ein Mal bei schon sehr langsamer Fahrt bremse ich dann doch vorne wieder zu stark, die Honda kippt schnell nach rechts – mir fällst Du nicht mehr um, Du Mistbock, dachte ich mir, ich fange sie ab und stemme sie wieder hoch *Schweißabwisch*.

Es geht es zurück zur Fahrschule, rote Ampel an der Heinrich-Wieland-Str., ich bin erster,  _die_ Gelegenheit, es mal etwas zügiger angehen zu lassen im Rahmen meiner Möglichkeiten.

1. Gang, grün, gut am Gas gedreht, ui ui, 2. Gang rein, Gas gegeben, uhhh, das geht ab wie Nachbars Lumpi,  der Wind pfeift mir unters Visier, bin schon bei 60 km/h, 3. Gang,  ich fühl mich gut :-).

Fortsetzung folgt ….

23. März 2007

erste Flüge mit "Yukon"

Filed under: Allgemein — admin @ 20:04

Das Wetter ist sonnig bei 6 Grad und es weht ein bißchen Wind, ich packe also den Yukon ins Auto und fahre nach Neubiberg.

Anfangs starte ich den Lenkdrachen nur mit ca. 5 m Schnur und gebe dann welche nach, um Abstürzen die Gewalt zu nehmen, lasse ihn ein bißchen rumwedeln, um ein Gefühl fürs Fliegen zu bekommen.

Nach einer halben Stunde taten mir die Hände wegen der Schnüre weh und ich beschloß, ihn mit den ganzen 20 m zu starten, damit ich endlich die Schlaufen benutzen konnte.

Einmal kurz angezogen und … hui hui … er steigt auf und ich bin bemüht, ihn oben zu halten, was gar nicht so einfach ist, weil er hin- und herflitzt. Nach einem unbeabsichtigten Looping knallt er Nase voraus voll in den Boden, nix kaputt, nächster Start.

Eine Stunde lang lasse ich ihn fliegen, zwischendurch stürzt er noch zwei Mal mit ziemlicher Geschwindigkeit ab, aber die Stangen halten.

Im Längsflug zieht er ganz schon an, ist aber haltbar, ein Looping klappt, macht Spaß :-), ihn wedeln zu lassen, für Einsteiger ist er wirklich gut geeignet, er verschafft einem gleich Erfolgserlebnisse und motiviert so, weiterzumachen.

21. März 2007

Lenkdrache "Yukon"

Filed under: Allgemein — admin @ 19:34

Ich habe mir einen zweileinigen Drachen names „Yukon“ [1] gekauft und dachte mir trotz leichten Schneefalls und 3° Kälte, ein bißchen frische Luft kann nicht schaden, wieso nicht einen ersten Probeflug machen.

Als geeignetes Gelände erschien mir der stillgelegte Neubiberger Flughafen, viel Platz und zwei größere Berge, über die der doch sehr mäßige Wind ein bißchen schneller pfiff.

Beim ersten Schnüre sortieren kam ein Dobermann angerannt, der sich für meinen Drachen und mich interessierte, sein Herrchen schrie ständig nach ihm, was er gelassen ignorierte. Ich habe mit ihm geredet, da kam er her und ließ sich streicheln, netter Hund, sein Besitzer hatte inzwischen den Berg erklommen, auf diese nahe Distanz zog es der Dobi dann doch vor, zu folgen. Der Halter hat sich bei mir entschuldigt, er konnte ja nicht ahnen, daß ich Hunde mag und mich gefreut hatte, daß ich mal wieder einen streicheln konnte.

Der Schneefall nahm zu, der Wind leider nicht, ich war bald ziemlich naß, der Yukon auch, wäre ich nicht öfters auf die Schnüre getreten, so daß sich dicke Klumpen Schnee daran bildeten, hätte ich eine Menge Zeit gespart.

Entweder war zu wenig Wind oder ich stellte mich zu doof an, der Kleine wollte nicht in der Luft bleiben.

Der Schneefall steigerte sich, inzwischen hatte ich klatschnasse Haare, aber ein Mal wollte ich ihn schon hochbekommen, da hat Frau ihren Ehrgeiz :-).

Die Schnüre versanken im Schnee, ihn mit 20 m starten, konnte ich vergessen, ich könnte es aus der Hand probieren und dann Schnur geben.

Gedacht, getan, mit eleganter Leichtigkeit schwebte er los, ich gab gleichmäßig Schnur, und dann flog er über mir, o la la, geht doch – bis die Windböe einschlief und er runterkam.

Inzwischen sah ich aus wie ein Schneemann und fror, Wind war kaum mehr, dafür steigerte sich der Schneefall nochmals, habe also schnell alles eingepackt, im Auto die nasse Jacke ausgezogen und mir die Schneeklumpen aus den Haaren gezogen.

Für den ersten Versuch nicht überragend, aber auch nicht niederschmetternd, wenn das Wetter besser ist und mal mehr Wind weht, geben wir uns den zweiten Durchlauf. 

[1] http://www.kite-n-art.com/Produkte/Lenkdrachen/_Yukon_/_yukon_.html

17. März 2007

Aller Anfang ist schwer ….

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:45

… oder: es ist noch kein Maista vom Himmel gefallen :-).

Heute hatte ich meine dritte Motorrad-Fahrstunde, ganz langsam gewöhnen sich die Honda CBF 650 [1] und ich uns aneinander.

Drei Mal habe ich sie bereits hingelegt, jedes Mal in etwa die gleiche Situation: langsame Fahrt (ca. 10 km/h), ich bremse zu stark, bis ich einen Fuß unten habe, hatte sie bereits eine Schräglage erreicht, in der ich sie nicht mehr halten konnte, daher *umfall*.

Heute durfte ich das erste Mal bis in den 4. Gang schalten, das Schalten ist leichter, als ich dachte, zackzackzack, das hat Spaß gemacht :-). Runterschalten und Einkuppeln lief auch problemlos, die Verfeinerung kommt dann mit der Übung.

Scharf bremsen aus ca. 40 km/h stand heute noch auf dem Programm, mein Konzept: volle Konzentration auf die Vorderradbremse, dosiert fest anziehen, und Fußbremse „voll drauf“ hat prima funktioniert, langsam rantasten und sich steigern.

Umso kräftiger ich vorne bremse, umso tiefer taucht die Gabel logischerweise in die Federung, umso länger braucht es für die Ausfederung und ich habe dadurch alle Zeit der Welt, meine Füße auf den Boden zu bringen, weil das Mopped bis zum Ausfedern stabil bleibt.

Das taugt mir gut :-), Angst, zu hart in die Eisen zu gehen, so daß das Vorderrad blockiert, habe ich keine – ABS regelt das dann.

Es gilt noch eine Menge zu lernen, mir macht es Spaß, ist ein schönes Gefühl, am Gas zu drehen und dann gehts flott voran :-).

[1] http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/temp/mopped/