31. Juli 2007

Ausfahrt Sylvensteinspeicher, Achensee, Walchensee, Kesselberg, Kochelsee

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 19:49

Um 13.00 Uhr Abfahrt gemütlich über die Dosenbahn bis Holzkirchen, dann Landstraße über Bad Tölz, um 14.00 Uhr bin ich am Sylvensteinspeicher, Rauchpause.

Ein Mann mit TransAlp spricht mich an, wir unterhalten uns 20 Min., er möchte mit mir irgendwohin Kaffee trinken fahren, ich lehne ab, heute wird gefahren, nicht gequatscht *g*.

Weiter gehts zum Achense, tanken muß ich nicht, schade, also wieder zurück, vor Lengries links weg nach Jachenau, danach mautpflichtige Straße, kostaquanta EUR 3,00, der Walchensee liegt wirklich toll, Rauchpause.

Walchensee

Endlich kommt das Schild „60 km/h“ auf 5 km und Überholverbot, wir sind am Kesselberg. Nach ein paar Kurven gleich die Applaus-Kurve, ich fahr raus, um ein Foto zu machen und quatsche kurz mit einem, der ne schwere BMW fährt.

Kesselberg

Kochelsee

Wieder Kurven, 2 Radfahrer, den ersten schnupf ich gleich, vorne fährt ne Frau, es kommt eine Spitzkehre, hui, die ist nicht langsam, außerdem fährt sie ziemlich weit mittig, „gemach, Sabine“, denk ich mir, nach der Kehre ist auch noch Zeit zum Überholen.

Kurz am Gas gedreht und sie verschwindet aus dem Spiegel, harhar, bei mancher Kehre erwarte ich das Aufsetzen der Fußrasten, aber nix, besser so, vermutlich wäre ich vor Schreck vom Bock gefallen :-).

Also irgendwie hatte ich mehr erwartet, vielleicht klappt es nächstes Jahr mit den Alpen.

Über Wolfratshausen gehts Richtung Heimat, ab Sauerlach nehme ich die Dosenbahn, noch ein kleiner Abstecher nach Putzbrunn, um mir was zu Essen reinzuschaufeln, dort gibt es eine gute und günstige Wirtschaft.

Schon wieder 386 km auf dem Tageszähler, Gamay will betankt werden, 13,17 Liter nachgefüllt, 3,4l auf 100 km verbraucht, braves Mädchen.

  

29. Juli 2007

F-650 Stammtisch München – Südtreffen 27. – 29.07.2007

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 18:15

Am Freitag fahre ich um 14.15 Uhr vollgepackt los [1], der Mittlere Ring ist dicht, Stop and Go, nach Dachau raus geht auch so gut wie gar nichts vorwärts, um 15.15 Uhr hatte ich es endlich hinter mir und kam aufs Land raus.

Vom Gepäck habe ich beim Fahren kaum was bemerkt, verfuhr mich kein einziges Mal, machte drei Rauchpausen und war um 17.45 Uhr in Hechlingen am See.

Prima Schotterweg auf dem Campingplatz :-/, Philofax empfängt und und warnt mich gleich, nicht die VR-Bremse benutzen, ich eier mich auf den Rasen und Phil dreht sie mir um, ich war ausgepowert. Dieter kommt mit seiner Honda Varadero und stellt sich neben mich, damit war unserer Terrain abgesteckt [2].

Schnell das windige Zelt aufgestellt, LuMA mit der elektrischen Luftpumpe aufgeblasen, Bett ist fertig, Essen fassen, nur hatte ich nichts zum Grillen dabei.

Caipiheike gab mir was von den Würstchen ab, dazu Brot, was ich gegessen habe, hätte ich auch trinken können.

Der gemütliche Teil des Abends begann, für Bier war ausreichend gesorgt, gegen 1.30 Uhr falle ich auf die Matte und kann lange nicht einschlafen.

Samstag um 8.30 Uhr werden die ersten Moppeds gestartet zum Semmeln holen, Zeit zum Aufstehen, wir frühstücken alle und gegen 10.30 Uhr wird zur gemeinsamen Ausfahrt aufgebrochen.

Neun F650GS (Dakar), eine 1200GS, eine K1200S und eine Honda Varadero, Takudrache (Dakar mit Schwenkwagen, wo Joey mitfährt, der weiße Schäferhund [3]) macht den Guide, ich bin Zweiter, Schwabinger (Dakar) das Schlußlicht.

In einer kleinen Ortschaft ist Tempo 30 km/h angesagt, in einer Seitenstraße stehen die Grünen (Damen), Takudrache und ich hängen hinter einem Auto mit Anhänger mit höchstens 40 km/h, was der Rest macht, weiß ich nicht, Daniel mit der K1200S [4] wird aus der Truppe rausgezogen.

Den Damen war wohl langweilig, einer muß dran glauben, der mit der teuersten Maschine hat wohl am meisten Geld, den ziehen wir uns, es blieb aber bei einer Verwarnung.

Mittags kehren wir in ein Café ein [5], fahren noch ne Weile, auch einen Schotterweg, Gamay rutscht öfters, war aber kein Problem, auf dem Heimweg wird ein EDEKA angesteuert zwecks Grundnahrungsmittel bunkern.

Ca. 170 km gefahren, am Schluß war ich platt, hat aber großen Spaß gemacht, auf dem Campingplatz dreht Dieter Gamay um „och, ist die leicht“, jaja, ich hätte sie im Gras leicht bergauf keinen Meter schieben wollen.

Einige geben mir Tips, auf was ich achten und verbessern muß, die ganze Truppe ist sehr nett, bei ein paar Kurven habe ich Probleme, komme mal auf die Gegenfahrbahn oder bin zu schnell reingefahren, bremse hinten und schalte zurück, na ja, das wird schon noch.

Abends wieder Grillen, lauter lustige Leute, die auch noch andere Themen kennen als Moppeds und Technik, nebenbei werden die Getränkevorräte vernichtet.

Heute früh 8.00 Uhr aufstehen, Frühstück, einpacken, in einer Gruppe mit 9 Maschinen fahren wir Landstraße nach Hause, in Schrobenhausen kehren wir zwecks Mittagessen ein, danach fahren wir zu viert weiter, ich immer hinter Takudracke, bis Dachau.

Kaum bin ich im Stadtbezirk München, nehme ich ne falsche Abbiege, lande in Nymphenburg, irgendwann finde ich den Mittleren Ring und damit nach Hause.

Fazit: ein schönes Wochenende mit sehr netten Leuten verbracht, Spaß gehabt, ca. 470 km gefahren, einiges gelernt – nächstes Mal gerne wieder.

[1} http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/hauptseite-Dateien/f650_treffen/IMG_4297.JPG

[2] http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/hauptseite-Dateien/f650_treffen/IMG_4303.JPG

[3] http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/hauptseite-Dateien/f650_treffen/IMG_4310.JPG

[4] http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/hauptseite-Dateien/f650_treffen/IMG_4311.JPG 

[5] http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/hauptseite-Dateien/f650_treffen/IMG_4302.JPG

26. Juli 2007

Reisevorbereitung

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 19:38

Heute Mittag kam mein neues Zelt an, ich habs probehalber aufgebaut, ziemlich windig, das Teil, aber was kann man für EUR 20,00 auch großartig erwarten? Ebend!

Erstaunlicherweise habe ich noch einigen Platz im Koffer und Tankrucksack, obwohl ich sooo wenig bisher gar nicht eingepackt habe, aber ich bin ja ne Frau, bis morgen sind sicher alle Kapazitäten ausgelastet *g*. 

Gamay habe ich geputzt

saubere Gamay

– man will ja nen guten Eindruck bei den anderen F-Fahrern hinterlassen, nech [1] -, die Kette geölt und die Federvorspannung angezogen, beim nächsten Tanken werde ich den Reifendruck prüfen.

Inzwischen bin ich über 1700 km gefahren, ein Mal wollte ich bereits den Reifendruck prüfen, aber das Gerät an der Tanke hat nicht hingepaßt, tjo, ich bin schon ein elender Schlamper *schäm*.

Regenschutz habe ich noch keinen, mein K-Way paßt aber über die Jacke und meine wasserdichte Thermo-Skihose über die Lederhose, das muß es tun, falls es regnet; Lederhose ist gefettet, Handschuhe und Stiefel mit Imprägnierspray behandelt.

Die Route ist ausgetüftelt, ca. 150 km auf Nebenstraßen durch die Pampa, vermutlich werde ich mich zehn mal verfahren, das große Problem dabei ist das Wenden, wird Zeit, daß ich das mal aufm Parkplatz übe.

Stuhl, 3,5 kg, und Packsack (mit Zelt und Luftmatratze), ca. 4 kg, werde ich längs aufschnallen, in den Koffern ist Kleidung und Schlafsack, der Tankrucksack hat ca. 2,5 kg, hoffentlich kann ich Gamay dann noch vom Seitenständer aufrichten.

Am Samstag ist eine gemeinsame Ausfahrt geplant, ich bin gespannt :-), da gilt es dann, éinen guten Eindruck zu hinterlassen.

[1] http://www.f650.de/forum/thread.php?threadid=84331&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=1

25. Juli 2007

abendliche Ausfahrt zum Sylvensteinspeicher

Filed under: Allgemein — admin @ 22:08

Um 19.00 Uhr treffe ich Nadja und Uwe, wir fahren über Holzkirchen und Bad Tölz zum Sylvensteinspeicher. Nadja fährt mit der CBF600 voraus, Uwe mit der Triumph Sprint hinter mir.

Heute habe ich mich nicht abhängen lassen *g*, es war überhaupt kein Problem, an Nadja dranzubleiben, unangenehm sind mir halt Geschwindigkeitsüberschreitungen. Aber wenn ich nicht „mitmache“, komme ich mir wie ne Spaßbremse vor, das muß auch nicht sein.

Am Sylvenstein wendet uns Uwe netterweise unsere Moppeds, damit wir uns nicht quälen müssen, ist schon praktisch, wenn ein Mann dabei ist :-).

Nadja und Uwe

Sylvensteinspeicher

unsere Moppeds

Zurück in Bad Tölz, kurz geschaltete Linksabbiegerampel, Nadja und Uwe stehen vor mir, fahren an und weil es gelb wird, bremsen sie, ich war auf Durchfahren eingestellt, steig voll auf die Fußbremse, ABS regelt hinten, das fühlt sich irgendwie beschissen an, wir stehen sofort und Gamay kippt blitzschnell nach rechts – aber (nun darf gestaunt werden *hihi*), ich hab den Fuß so rechtzeitig unten, daß ich sie gerade noch abfangen und wieder gerade wuchten kann.

In der Fahrschule ist mir die Maschine ja einige Male gefallen, weil ich bei eingeschlagenem Lenker und langsamer Fahrt vorne voll angezogen habe, meinen Lenker hatte ich heute auch „verrissen“, damit ich Nadja im Zweifelsfall nicht drauffahre, hätte ich vorne gebremst, wären wir wahrscheinlich umgekippt.

Das ABS hinten bei der F ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig, a) setzt es mE viel zu früh ein und b) fühlt sich der Widerstand auf der Bremse ungut an.

Gut erinnere ich mich noch an meine erste Gefahrbremsung mit Gamay aufm Parkplatz, als ich noch keinen Schein hatte – ABS hat hinten geregelt und wir kippten um.

Bei der CBF600, meiner Fahrschulmaschine, habe ich weitaus schärfer gebremst, bei trockener Straße hat ABS sich rausgehalten, nur bei nasser Straße hat es zwei Mal geregelt, das fühlte sich aber bei weitem nicht so Scheiße an wie bei Gamay.

Aber zurück zum Topic, es dämmerte bereits und wir nahmen ab Holzkirchen die AB, macht Null Spaß, man sieht nix in den Spiegeln, weil die zu stark vibrieren, der Winddruck bei 140 ist enorm, grad mal zum Überholen kann man 150 oder schneller fahren, auf Dauer ist mir 120 schon anstrengend genug für meine Nackenmuskulatur. 

24. Juli 2007

sparsame Gamay (F650GS)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:16

Auf den letzten 400 km, von denen ich einige im Stadtverkehr zurücklegte, hat meine F 3,15 l /100 km Normalbenzin verbraucht – Hut ab!

Heute war ich in der Zulassungsstelle (Eichstätter Str., Westend), um die Papiere umschreiben zu lassen – insgesamt 40 km auf dem Mittleren Ring.

Kostenvergleich:

Gamay: 1,26 l á EUR 1,369 = EUR 1,72
Auto: (7,5 l / 100 km) 3 l á EUR 1,39 = EUR 4,17
MVG: 2 x EUR 2,10 = EUR 4,20  

Weiterer Vorteil meiner F: keine Parkplatzsuche, keine Parkgebühren, kein Fußmarsch von der U-Bahn zur Zul.stelle, an Stau kann meist vorbeigefahren werden, daher kürzere Fahrzeit als mit Auto oder MVG.

Das ideale Stadtfahrzeug :-), wenn es nicht so viele Dosisten und LKW-Fahrer gäbe, die einem das Leben schwer machen.

Mich nahm heute ein LKW von links und eine Dose von rechts in die Zange (dreispurige Straße), ich war wohl bei beiden im toten Winkel, ganz großes Kino :-/, jeder wollte auf meine Spur (Mitte) wechseln, ich hab wieder mal gut gebremst, damit mich die Dose nicht umlegt und mich flugs nach rechts vertschüsst.

22. Juli 2007

Ausflug zum Chiemsee, Wolfgang Ambros live, Seebühne

Filed under: Allgemein — admin @ 19:17

Ich packe meine zwei Koffer, schnall sie auf die Haken, die Schlösser sind widerspenstig, ich nackel rum und beide schließen letzendlich doch – dachte ich.

Mit 60 km/h fahre ich die Putzbrunner Str. auswärts, da bekommt Gamay krass Schlagseite nach links, ich denk mir, oh oh, vielleicht ein Reifenschaden hinten, bremse daher langsam ab, bleib am Bordstein stehen, Warnblinkanlage an, schau nach hinten und sehe nur noch einen Koffer.

Den zweiten erblicke ich 25 m hinter mir mitten auf der Straße liegend, spring ab, spurte zurück, ein Busfahrer hält davor an, ich schnapp den Koffer von der Straße, bedank mich und schnall ihn wieder auf, passe aber besser auf, daß das Schloß auch eingerastet ist.

Über Oberpframmern, Grafing und Wasserburg gehts nach Prien am Chiemsee, wir haben dort eine schöne Ferienwohnung quasi direkt am See, nachdem Gewitter und evtl. Hagel angesagt sind, parke ich Gamay direkt vor der Haustüre unter einem Dach am Fahrradständer, sicher ist sicher.

Gamay als Fahrrad geparkt

Abends fahren wir mit dem Schiff von Prien Stock nach Felden rüber, wo die Seebühne aufgebaut ist. Wolfgang Ambros und die No. 1 vom Wienerwald betreten kurz nach 20.00 Uhr die Bühne, spielen viele wunderschöne Lieder, im Hintergrund Wetterleuchten über dem Chiemsee, tolle Stimmung, die Zuschauer stehen und singen mit, jeder kennt natürlich fast alle Texte auswendig :-), nach vielen Zugaben ist um 22.45 Uhr Schluß, viel Applaus, Ambros in Hochform, was für ein tolles Konzert.

Wolfgang Ambros No. 1 vom Wienerwald

Zurück nehmen wir wieder das Schiff und feiern dann zuhause noch ein Geburtstagskind, als wir um 2.00 Uhr müde ins Bett kippen, fängt es gerade an zu regnen, daher kann ich lange nicht einschlafen.

Heute früh um 9.00 Uhr war die Nacht schon wieder zuende, wir frühstücken gemeinsam, nachdem es regnet, entschließe ich mich, es ruhig angehen zu lassen und auf besseres Wetter zu warten – also leg ich mich wieder schlafen, die anderen fahren mit der Dose heim.

Gegen 14.00 Uhr packe ich es dann auch, fahre über Bernau und Sachrang ins Inntal runter, um meine Pferde zu besuchen.

Barbie und Nepomuk freuen sich über die mitgebrachten Karotten und endlich kann ich das Foto machen, auf das ich schon so lange gewartet habe *g*.

Barbie Nepomuk Gamay Barbie Nepomuk Gamay

Nach Hause gehts über Tatzelwurm (Sudelfeld), Weyarn und Glonn, mir kommen jede Menge Moppedfahrer entgegen, hebe nur noch die Finger der linken Hand zum Gruß, das muß reichen, auf meiner Spur gibt es kaum welche.

20. Juli 2007

Ausfahrt zum Seehamer See – kleine Abenteuer :-)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 20:32

Mittags wird mein Faltstuhl geliefert, leider ist er nicht – wie angegeben – 73 cm lang, sondern 88 cm, ich denke kurz darüber nach, ob ich ihn zurückschicken soll.

Ach was, probier ich, schnall den Stuhl sowie meine Badetasche längs auf, und überlege, ob ich ein rotes Fähnchen wegen Überlänge anbringe :-);

Gamay mit Stuhl

wir fahren wieder über Glonn raus, danach verfransen wir uns länger, fahren lustig in der Gegend rum, und landen schließlich in Weyarn, ich bieg falsch ab, die Straße wird immer enger, plötzlich ist Sackgasse angeschrieben, ich halte an einem Bauernhof und rauch erst mal eine.

Ein schottriger Feldweg geht noch weiter, ich überlege, ob ich den nehme oder Gamay besser wende, ach, kuckste mal, fahre die Schotterpiste mit Asphaltbrocken zwischendurch und riesigen Schlaglöchern – wurscht, ich sitz ja auf ner Enduro 🙂 -, ständig muß ich hin- und herlenken, um den besten Weg zu finden, bloß nicht stürzen in dieser Einöde.

Über die Wiese wenden habe ich mich nicht getraut, also immer weiter, und dann war der Weg zu Ende, tja, ich habs ja fast vermutet *g*.

Also wende ich Gamay händisch und eiere mich den Trampelpfad zurück, schaue aber dieses Mal auf die Karte, damit ich endlich mal ankomme.

Die Strecke von Weyarn bis Großseeham besteht quasi aus Rollsplitt, ich halte mich an die vorgeschriebenen 40 km/h, man muß es ja nicht provozieren.

Angekommen, mache ich es mir auf meinem Stuhl gemütlich,

Sani beim Baden

gehe schwimmen und im Biergarten gut essen, der Himmel zieht langsam zu und ich beschließe, dieses Mal wirklich die kürzeste Strecke nach Hause zu nehmen.

Die Beladung bemerke ich nur beim Aufsteigen, ansonsten fährt sich Gamay wie immer, sind aber auch nur ca. 6 kg gewesen.

Nach Feldkirchen-Westerham der erste Regenschauer, hört wieder auf, prima denk ich, und gib Gas, bis ich auf eine lange Autoschlange treffe, die hinter einer Landmaschine mit ca. 40 km/h dahertuckert.

Ein paar Dosen überhole ich gleich, hab noch fünf vor mir und den Trekker, kein Gegenverkehr, 60 km/h Beschränkung, Überholverbot, da ne Einmündung kommt, nur fehlte mir dafür gerade jeder Nerv, ich zieh raus und stelle rechts auf Vollgas, flups vorbeigezogen, hätte ja keiner einbiegen können wegen der Kolonne.

Man man, das war nicht das einzige Mal heute, daß ich rotzfrech gefahren bin, macht Spaß :-).

Vor Putzbrunn beginnt dann der Weltuntergang. Donner, Blitz, es kübelt runter, was geht, starker Wind, Sicht nahe Null, anhalten kommt nicht in Frage, da beiß ich mich durch, ist ja nicht mehr weit.

Komme die Putzbrunner Str. (Waldtrudering)  rein, auf meiner Spur steht das Wasser, daher fahre ich fast auf dem Mittelstreifen, muß dann doch mal weiter rechts wegen Gegenverkehr und erwische natürlich eine Senke, meine Füße tauchen ins Wasser ein, die Fontäne spritzt über mir zusammen, ich werde geduscht, das Wasser steht IMHO über 30 cm hoch, meine Daytona sind nicht badefest, in ihnen steht das Wasser – und ich finds geil :-).

Gamay pflügt sich durch die Wassermassen wie eine Dampfwalze *g*, ich halte sie bei 40 km/h und denk mir, nur keine hektischen Aktionen, meine Reifen sind nicht für solche Bäche gedacht.

Wir rutschen nicht, keinen Moment hatte ich Angst, dachte mir, Gamay macht das schon, ist ja ne Enduro, nech, und durch Wasser fahren, daß es richtig spritzt, war ja ein kleiner Traum von mir – eigentlich erst für nächstes Jahr in Polen geplant, aber wir sind ja flexibel.

Das Visier (angelaufen) hatte ich hochgeklappt, nun ob der „Aufregung“ beschlägt auch noch meine Brille, rote Ampel, ich halte, soweit ich mich noch orientieren kann, nahe dem Mittelstreifen an und versuche die Brille zu reinigen, Ampel grün, alle Autos fahren weiter, mir wurscht, ich fahr erst, wenn ich wieder was sehe.

Zuhause hänge ich all das nasse Zeugs auf, wird Zeit, daß die wasserdichte Packtasche geliefert wird, nur mein T-Shirt blieb trocken – die Textiljacke ist tatsächlich duschtauglich.

19. Juli 2007

Mary ist tot

Filed under: Allgemein,Fische — admin @ 20:35

Gestern war noch alles in Ordnung, heute Mittag sah ich bei meinem Goldfisch Mary große weiße Flecken, hab sie hinter dem Filtereinlaß befreit, wo sie sich verklemmt hatte, in eine kleine Wanne separiert und mit Fungol, was gegen Pilze helfen soll, getan.

Bis Abends hat sich ihr Zustand dramatisch verschlechtert, sie schwimmt seitlich gedreht an der Oberfläche, bewegt sich nicht mehr, da erlöse ich sie mit ein paar schnellen Schlägen auf den Kopf und begrabe sie im Garten.

Mary war mein erster Fisch damals vom Dehner, ihr Gefährte Peter starb ja bereits nach kurzem, als Ersatz kam Paul ins Haus, später dann die Shubunkins und Goldorfen.

Machs gut, kleine Mary.

18. Juli 2007

Vario Koffer Reparatur

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 18:18

Bei meinem Sturz in die Prärie brach beim rechten Koffer der hintere Halter ab, anstatt wieder in der Gegend rumzugurken, nahm ich mich der Reparatur an.

Ein passender Winkel sowie Schraube und Mutter waren schnell gefunden und mit der Bohrmaschine ein Loch durchs Plasik gebohrt. Dann ging das Gefrickel los, den Winkel so anzuschrauben, daß der Koffer einsetzbar ist und zur Halterung kein Spiel besteht. Nach ein bißchen Rumprobieren paßt alles, ich überziehe den Winkel noch mit Klebeband, damit er mir nicht die Halterung zerkratzt, nun steht Verreisen nichts mehr im Wege :-).

Kofferreparatur

Ausfahrt zum Simssee

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 14:13

Gestern hatte es 30 Grad, um 15.00 Uhr bin ich abfahrbereit zur Bedürfniserfüllung

a) Motorrad fahren
b) Baden
c) Essen

nehme meine Lieblingsstrecke über Glonn, verpasse danach eine Abzweigung, habe keinen Bock zu wenden lande auf der Hauptstraße nach Rosenheim – und mach eine Rauchpause 🙂 [1].

In Rosenheim kenne ich mich nicht aus, achte auf die Beschildung, „Traunstein“ klingt vertrauenserweckend, nebenbei den Stadtverkehr im Griff behalten, irgendwann ist „Stephanskirchen“ angeschrieben und dann „Simssee“, nicht ein Mal verfahren, prima.

An der Einfahrt zum Parkplatz rausche ich, eh ich mich versehe, vorbei, halte auf Schottergefälle, denk mir „ne ne, Du parkst ordentlich“, rangier Gamay rückwärts, rutsch mit dem Fuß aus, häng dann in einer Bodenwelle fest, überlege, ob ich absteige und sie per Hand zurückschiebe, es kommt ein Auto, dem ich im Weg stehe, und beschließe, Gamay neben der Straße abzustellen, Platz ist ja genug vorhanden.

Mich erwartet eine schöne Liegewiese, eine tolle Aussicht auf die Berge und warmes Wasser [2], ist das herrlich, einen Biergarten gibt es auch, Essen fassen :-).

Um 19.00 Uhr mache ich mich wieder auf die Socken, da ich vor Einbruch der Dunkelheit zuhause sein möchte, angedacht war, über Rott am Inn heimzudüsen.

Komme durch Bad Endorf, nanu, schon wieder ein bissi falsch gefahren, egal, alle Wege führen nach München, und ich habe noch genügend Zeit, nehme ich halt die Strecke über Wasserburg.

Die Sonne geht langsam unter, wunderschön anzusehen, die Landstraße ist ziemlich neu und gerade, wir tüteln mit 120 km/h dahin und schnupfen zwischendurch ein paar Dosisten, die im Weg stehen.

Das Gewicht des Rucksacks ist auf Dauer ein bißchen unangenehm, ich setze mich so hin, daß er auf dem Soziussitz aufliegt, nächstes Mal binde ich ihn hinten fest.

[1] http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/mopped/pause.jpg 

[2] http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/mopped/simssee.jpg