30. August 2007

wie gewonnen, so zerronnen :-(

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 19:58

Heute fahre ich zum Reifendealer, um Klebegewichte für meine Spiegel zu besorgen, den Tipp fand ich im www. Fragte nach 2 Stück á 30 Gramm, bekam zwei á 45 geschenkt, wow.

Danach zum Bermuda-Dreieck, ein bißchen rumkucken, bei Louis sehe ich nen Dosenhalter für den Lenker aus Leder, gekauft.

Getränkehalter

Zuhause kam inzwischen das Päckchen mit dem Lammfell an, super kuschelig *freu*, befestige es mit Klettstreifen.

Gamay mit Lammfell

Noch schnell die Gewichte angepappt, fallen wieder ab, also auch hier Klettstreifen, hält,

Klebegewichte

prima, Dosenhalter am Lenker befestigt und ab zur Probefahrt.

Ahhh, ich sitze wie Gott in Frankreich :-), fahre bis Hohenbrunn und dort auf die Dosenbahn (Umgehung), wechsel dann auf die A8 nach München, Gamay ist warm.

Mal kucken, bei welchem Tempo der Drehzahlbegrenzer zuschlägt, 3. Gang bei 100 km/h, 4. Gang bei 140 km/h, nach dem Brunntaldreieck ist das Tempolimit aufgehobe und ich geb Vollgas. 170, 175, mich wehts fast runter, die Spiegelgewichte bringen was, ich kann in den Elefantenohren was erkennen, toll, fahre heim, die letzte Straße (30er-Zone) stehend, steig hochbefriedigt von Gamay … da fällt mir auf, das Lammfell ist weg.

Was für eine Scheiße, das kann ich doch nur beim stehend Fahren verloren haben, spring auf den Roller und such die Straße ein paar Mal ab, nüscht.

Deprimiert kehre ich wieder heim und ziehe zu Fuß nochmals los, nix, vermutlich hat es sich einer mitgenommen, so ne Sauerei!

Na ja, hilft ja alles Jammern nix, werde mir ein Neues bei ebay holen und das dann bombensicher befestigen.

28. August 2007

nochmals schrauben

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 18:58

Die Kühlflüssigkeit mußte überprüft werden, dazu habe ich das linke Seitenteil der Tankattrappe abbauen müssen. Sie stand auf „Minimum“, also mit Frostschutzmittel und Wasser (Verhältnis 1:1) aufgefüllt, Plaste wieder angeschraubt, so langsam kommt Routine rein :-).

Danach noch meine neuen handpolierten Lenkergewichte angebracht, allerdings mit den alten zerkratzen Außenaufsätzen, falls Gamay mir doch wider Erwarten mal hinfallen sollte.

neue Lenkergewichte
Lenker

Anschließend eine Probefahrt, um die Oelmenge des Kettenölers korrekt zu justieren, erst mal nehme ich die Empfehlung des Herstellers, 1 Drehung der Schraube am Drosselventil.

Nach 30 km kucke ich nach, ihhh, meine Hinterradfelge sowie der Kettenschutz sind gut eingesaut, die Kette ist allerdings super geölt, stelle die Schraube am Drosselventil auf 1/4 Umdrehung und fahre wieder heim – die Feinabstimmung wird noch etwas dauern.

27. August 2007

Kettenoeler zum Letzten

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 21:03

Ich fahre Gamay von der Straße vor die Haustüre in T-Shirt, kurzen Hosen und ohne Helm, aber mit Stiefeln :-), ist ein komisches Gefühl, stell sie auf den Hauptständer (ja, ich habs immer noch drauf) und kümmere mich zuerst um den Kettenoeler.

Zieh die Sicherung des Kabels raus, an das ich meinen Stromdieb anklemmen will (wurde mir in der Newsgroup de.rec.motorrad empfohlen), leg die Kabel in den Schnellverbinder, der sich leider nicht mehr richtig verschließen läßt, verarzte das Teil provisorisch mit Tape, steck die Sicherung wieder rein – nix geht.

Das Oel steht nach dem Magnetventil, also halte ich den Lüftungsschlauch zu und pumpe per Spritze Luft in den Füllschlauch, außer ner riesen Sauerei bewirke ich nichts. Prüfe die Schläuche auf Knick, alle ok, es hat ne Zeit gedauert, bis ich auf die Idee kam, die Zündung anzuschalten.

Nun ging das Oel durch das Drosselventil, Zündung wieder aus, ich pumpe es bis zum Ende des Schlauchs bzw. darüber hinaus, putz das Oel von den Fliesen, stell die Zündung wieder an – hurra, es tropft.

Der Einbau ist eigentlich total easy, wenn man weiß, wie es geht – wie immer halt, alles ist schwer, bevor es leicht wird.

Alles wichtige habe ich unter der Sitzbank eingebaut, sehr praktisch, dort ist es wettergeschützt und ich komme gut dran.

Einbau Kettenoeler

Prima, nun spar ich mir zukünftig das Kette oelen, tolle Erfindung.

Anschließend wasche ich Gamay mit Schwamm und Haarwaschmittel *g*, wie ich es auch beim Auto mache, spritz sie mit dem Gartenschlauch ab, säuber die Felgen und anderen Eisenteile mit WD40, lasse die Plaste und Elaste mit Armor Pflegemittel ein und schrubbe die Sitzbank mit Schmutzradierer, boah, ist die dreckig.

Nun steht Gamay wieder da wie neu, ich bin zufrieden und fahre mit dem Roller ins Einkaufszentrum, um Klettbank für die Befestigung meines neuen Lammfells zu besorgen.

Die Batterie des Rollers ist am Ende, der Kickstarter geht heute etwas zäh, als ich zurückfahren will, springt der Mistkübel gar nicht mehr an. Mit ein bissi Gas beim Ankicken kommt er doch noch ins Geläuf, fahre heim und kuck bei Ebay nach einem Ladegerät, das ich für den Roller und Gamay (laden über die 12V Bordsteckdose) verwenden kann. Finde eines, EUR 30,00 inkl. Versand, schau noch zum Vergleich in die Kataloge von Louis und POLO, teurer, also bei ebay sofort gekauft – ich bin ja ne Frau schneller Entscheidungen :-).

Wegen der hohen Oeltemperatur auf der AB letzten Samstag habe ich im F650-Forum gefragt, normal ist das nicht, ich werde den Kühlwasserstand mal kontrollieren (Tipp von dort), dafür muß man ein Seitenteil abbauen – ne, ist klar, da werde ich morgen gleich weiterschrauben und dann auch die neuen Lenkerendgewichte montieren, hinschmeißen ist vorerst nicht mehr geplant 🙂

26. August 2007

Dekadenz

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 21:50

Da mir Fettpolster am Hintern fehlen, alles nur Muskulatur :-), kam ich heute auf die Idee, mir für Gamays Sitzbank ein Lammfell zu kaufen.

Ich habe eines, das auf meinem Bürostühl liegt, bequem sitzen ist wichtig, und es ihr anprobiert, reicht sogar noch für einen eventuellen Sozius, schaut allerdings etwas dekadent aus *hüstel*, aber wen interessiert schon die Optik?

Wegen dem Tankrucksack befindet sich bereits ein Klettstreifen auf der Tankattrappe, die ich zur Befestigung nutzen kann, evtl. bringe ich noch einen hinten an, so kann ich mein Lammfell schnell anbringen und abmachen.

Bei ebay habe ich gerade ein medizinisches Lammfell für EUR 10,50 inkl. Versand erbeutet, mit prima Eigenschaften:

– temperaturausgleichend durch das dichte Wollvlies: 
  wärmend im Winter, kühlend im Sommer
hohe Aufnahmefähigkeit an Feuchtigkeit
fühlen sich nie kalt an
vermitteln Geborgenheit und Nestwärme 
  [*hihi*, ist eigentlich für Babys gedacht]
hohe Selbstreinigungskraft
pflegeleicht (waschbar)
bakterizid

Farbe: gold-beige, das paßt prima zu meiner gelben Sitzbank. Unterwegs muß ich es wohl immer mitnehmen, falls ich Gamay aus den Augen lasse, aber auch im Biergarten etc. kann eine weiches Sitzpolster nur von Vorteil sein, wird es mal naß, macht es auch nüscht.

Sodele, morgen hole ich Gamay unters Dach, Kette reinigen und oelen, den Kettenoeler endlich zum Laufen bringen, wenns nicht geht, Tom anrufen, sie putzen, Dienstag könnte ich dann zu meinen Pferden fahren, wenns Wetter schön ist.

25. August 2007

Tschechien

Filed under: Motorrad — admin @ 21:55

Die Anfahrt nach Rozmberk war relativ unaufregend, der Waldweg zur Ranch entpuppte sich als Teer-/Schotter-/Sandpiste, stark u-förmig gebogen, leider fuhr ich am Reiterhof vorbei, danach kamen Holzschnipsel hinzu, Schlaglöcher gabs auch vom Feinsten.

Ich kam wieder auf eine Hauptstraße, drehte eine „Ehrenrunde“, kurz vor Rozmberk eine enge Rechtskehre, ich bin nach der langen Fahrt unkonzentriert und erschöpft, stech zu schnell rein und komme zu nah an den Mittelstreifen auf der engen Straße, dummerweise kommt mir ein Bus mit Anhänger entgegen.

Aus Schreck ziehe ich reflexartig an der Vorderradbremse und und reiß den Lenker nach rechts, wenn rohe Kräfte sinnlos walten … Gamay verzeiht auch das, wir retten uns auf unsere Spur rüber, puh, das war knapp.

Wir eiern wieder den Berg auf der Schotterpiste rauf, es tauchen die Häuser auf, ich fahre links auf nen steinigen abfallenden Weg raus und frage Spaziergänger, wo denn die Ranch ist und ich einchecken kann.

50 m weiter, sagen sie, Gamay mit der Fußbremse gehalten, damit sie nicht nach hinten wegrollt, eingeschlagener Lenker nach rechts, um an einem geparkten Auto vorbeizukommen, 1. Gang, Gas, irgendwas habe ich falsch gemacht, Gamay kippt blitzschnell nach rechts weg, vermutlich ist der Hinterreifen weggerutscht, mir bleibt nur noch, sie möglichst sanft abzulegen.

Nach 5 Min. kommen zwei Passanten, die mir helfen, sie wieder aufzustellen, dieses Mal fahre ich mit weniger Gas los, klappt.

Zwei Mal fahre ich in der Woche die Waldpisten, um einzukaufen, mir fehlt die Lust für Mopped-Abenteuer, täglich 5 Std. Reiten schlaucht ganz schön.

Beim ersten „Ausflug“ komme ich an eine Weggabelung, bleibe dummerweise auf dem starken Gefälle stehen, um zu überlegen, wohin ich fahre, die Straße ist so stark quer gebogen, daß ich Gamay mit links nicht halten kann, Fuß zu kurz, den rechten brauche ich aber, um die Fußbremse zu treten, damit sie nicht nach hinten wegrollt. 

Ganz große Scheiße das, Seitenständer raus, absteigen, ich muß sie zurückrollen, bis es flacher wird, nur bringe ich sie kaum soweit hoch, um sie überhaupt rollen zu können.

Was für eine Qual, ich schwitze, endlich habe ich sie so soweit zurück, daß ich sie drauf sitzend wieder aufrichten kann, warum muß ich auch so ne schwere Maschine kaufen – selber schuld.

Heute pack ich sie wieder auf, mein Notebook mit über 3 kg in einem Koffer sorgt für ein ungleiches Gewicht, ich hab schlecht gepackt, wurscht, wir fahren heim – davor hat mir bereits die ganze Woche gegraust.

Schon bald tut mir der vom Reiten malträtierte Hintern weh, also Tempo machen, nach Braunau am Inn fahre ich auf die B12, es kommt ein Abschnitt Autobahn, ziemlich leer,  ich prügel Gamay mit 140 km/h drüber, überhole mit 160, ei, macht Spaß, nur die kiloweise ermordeten Fliegen am Visier stören.

Ein Blick aufs Oelthermometer bremst abrupt die Gashand, 120 Grad, ui ui, die AB ist zuende und ich mache eine 1/2 Std. Pause, damit Gamay sich abkühlen kann.

Den Rest der B12 nehmen wir dann gemächlich mit 110 – 120 km/h, wenig Verkehr, kurz auf die Umgehung, ratzfatz bin ich zuhause.

700 km gefahren, nur eine gefährliche Situation, kein schlechter Schnitt :-), Gamay auf Schotter ein Mal sanft abgelegt, kann passieren, ich denke mal, ich hab mich gut gehalten.

Meine F ist schon ein prima Motorrad, länger über die Dosenbahn heizen mag sie zwar nicht so, aber gut, man kann halt nicht alles haben.

Reiturlaub Rozmberk, Tschechien

Filed under: Allgemein — admin @ 19:59

Um es kurz zu machen, es war wunderschön, die lange Version findet Ihr hier:

http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/hauptseite-Dateien/reiturlaub_2007/reiten_2007.html

Fotos habe ich auch ein paar gemacht:

http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/hauptseite-Dateien/reiturlaub_2007/

16. August 2007

Vorfreude

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 20:06

Am Samstag ist es endlich soweit, ich fahre zum Wanderreiten nach Tschechien – http://www.wanderreiten.cz/ -, und zwar mit Gamay.

Als ich noch keinen Führerschein hatte, habe ich oft davon geträumt, und nun wirds wahr :-).

Es sind ca. 300 km, so weit bin ich bisher noch nie an einem Tag gefahren, ich nehme nur Landstraße, muß halt relativ früh losfahren.

Gepäck wird doch ne Menge, jeden Tag ein neues Shirt zum Reiten und dann noch für abends was, hab mir bei Louis einen 50-Liter-Packsack gekauft, dazu noch meine Koffer, nun passen sogar ein paar Schuhe mehr rein 🙂 sowie mein Notebook für Tagesberichte schreiben.

Im Böhmerwald werde ich ein bißchen mit Gamay ins Gelände fahren, Handy nicht vergessen *g*, falls es mich hinhaut und ich sie alleine nicht mehr hochbringe – dann kann einer mit Pferd vorbeikommen und mir helfen.

Ansonsten wird sicher mal Zeit sein, auf einen Markt zu fahren oder in die nächstgrößere Stadt, vielleicht auch mal nach Volary, um das Crossgelände zu bekucken. 

13. August 2007

Endlich …

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 01:02

… kein Regen mehr und meine Zahnschmerzen bessern sich auch täglich, so daß ich mich heute in der Lage sah, ne kleine Runde zu drehen.

Wir fuhren ins Mangfalltal, war nett, in Valley kehrte ich in den Biergarten beim „Kirchenwirt“ ein, um was in den Magen zu bekommen, schließlich war es schon 17.00 Uhr.

Danach war ich unschlüssig, wo ich weiterfahren sollte, es ging dann über Miesbach Richtung Bad Tölz, als mich die Hauptstraßen nervten, bog ich einfach mal rechts ab und fuhr irgendwo rum, kam Richtung Weyarn, aber das kannte ich ja schon :-), also bog ich links ab.

Der asphaltierte „Weg“ war schnell zu Ende, vor mir ne Schotter-/Mulchpiste mit einer Menge Schlaglöchern, angehalten, kurz überlegt, ob ich umdrehe, ach was, dachte ich mir, nicht einscheißen, das geht schon.

War auch kein Problem, Gamay rutscht hinten öfters mal, während ich Slalom um die Schlaglöcher fahre, die anliegende Wiese lädt ein, ein bißchen rumzukurven, war mir aber dann doch zu gefährlich – kein Mensch in der Nähe, der mir im Zweifelsfall geholfen hätte, SIE aufzuheben.

Wir kommen wieder auf ne Straße, es geht Richtung Heimat über Oberpframmern, an einer Abbiege fahre ich vorbei, zu schnell gewesen, shit, nehme den nächsten Parkplatz links, erst mal eine rauchen.

Wenden kann ich auf dem „Parkplatz“ nicht, überlege, ob ich durch die Wiese fahre, die den von der Landstraße trennt, lauter Furchen, also nix, gegenüber ist ein weiterer, ich also rüber und plane links raus.

Ist Scheiße, rechts ist ne Kurve, die man nicht einsieht, wenn da einer mit gut Tempo ankommt … ich bieg nach links raus, als keiner in Sicht war, hab noch nicht mal den 2. Gang drinnen und ne Dose in meinem Rückspiegel – hui, der muß ne gute Bremsung hingelegt haben. Na ja, er hätte auch an mir vorbeifahren können, kam ja keiner, darauf hatte ich geachtet.

In Pframmern war es 18.10 Uhr, in München um 18.20 Uhr, fast immer 30 km/h zu schnell gefahren, Glück gehabt, keine Rennleitung gesichtet, ich hatte einfach mal Lust, am Gas zu drehen, die Strecke kenne ich ja in- und auswendig.

In der Stadt ne Schnarchnase mit 80 km/h überholt, herjee, ich bin auch nur ein Mensch und Gas ist rechts :-).

Nächsten Samstag fahren wir nach Tschechien zum Wanderreit-Urlaub [1] für 1 Woche, ich freue mich riesig, jeden Tag 5 – 6 Std. Reiten und evtl. kann ich dort mit Gamay ein bissi im „Gelände“ rumfahren, außerdem Märkte besuchen, Zigaretten einkaufen; kurz: alles, was mein Herz begehrt :-).

Ich werde sicher ne Menge Spaß haben, ich werde mich nicht schonen, saß ja seit ca. 1,5 Jahren auf keinem Pferd mehr, das wird hart werden, und Gamay auch nicht, sie kann das eh ab, wenn sie mal hinfällt.

[1] http://www.wanderreiten.cz/

11. August 2007

Strobl am Wolfgangsee – Schnuerpeltreffen – romanregina, albasani

Filed under: Allgemein — admin @ 19:34

Der Wetterbericht sagte viel Regen voraus, also nahm ich das Auto, dem es auch mal gut tut, wenn es auf der Dosenbahn gefahren wird anstatt immer nur Kurzstrecke.

In Freilassing verließ ich die AB, weil ich kein Pickerl für die Ösi-AB kaufen wollte, es war ne Menge Verkehr um und in Salzburg, die Ausschildung schlicht beschissen.

Irgendwann nach viel Stadtverkehr war ich wieder in Freilassung, also wieder retour, die korrekte Abbiege fand ich dann doch und war gegen 16.00 Uhr in Strobl bei Regina, Roman aus Zürich und Alexander aus Linz waren bereits eingetroffen.

Wir machten einen längeren Spaziergang ins Hochmoor, abends bewirtete uns Regina mit einem vorzüglichen Fleischfondue, bei dem wir uns alle überfraßen, das köstliche Tiramisu als Nachspeise ließ trotzdem keiner aus.

Biervorräte haben wir dann bis 3.30 Uhr bei interessanten Gesprächen vernichtet, mein Wecker läutete am Freitag um 8.30 Uhr, frühstücken, Tag nutzen :-).

Wir fuhren mit dem Schiff nach St. Wolfgang, bummelten durch die Stadt, Kirchenbesichtigung, mittags zurück, ich ging gleich ins Bett für ein 2-stündiges Nickerchen. Danach schnell noch nach Bad Ischl zum Hofer und Tanken, 1 Liter Super EUR 1,12, da geht einem doch das Herz auf 🙂

Abends war auswärts Essen angesagt, danach Schnaps- und Likörprobe bei Regina, gegen 1.30 Uhr war Bettzeit.

Heute vertrödelten wir den Vormittag mit Ratschen und am Laptop, Regina kochte uns für mittags super Lasagne, Nieselregen, daher beschloß ich danach, gen Heimat zu starten.

Zurück fand ich gut durch Salzburg, trotz Stauwarnung im Radio rauf auf die A8, wenig Verkehr, erst ab Holzkirchen zähflüssig, dafür fast die ganze Strecke starker Regen, was bin ich froh, daß ich Gamay zuhause ließ.

Wir hatten drei schöne Tage trotz nicht so dollem Wetter, mein Dank gilt Regina, die uns so vorzüglich bewirtet und rumgeführt hat.
 

8. August 2007

Gamays Hauptständer zum Zweiten und Letzten

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 20:13

Nachdem ich mir in der Newsgroup de.rec.motorrad genug Motivation geholt hatte, beschloß ich, die zweite Feder des Hauptständers wieder einzubauen, nachdem ich Gamay noch zwei Mal problemlos draufgestellt hatte.

Der Tipp, zur Dehnung der Feder Centstücke reinzustecken, klappte nicht, das zähe Luder ließ sich nicht soweit auseinanderbiegen. Also Plan B, mitm Schraubenzieher per Hebel dehnen, das ging, nur fehlte mir die dritte Hand, das Federende ins Loch zu drücken.

Blieb noch die letzte Alternative, zwei Schrauben aufgedreht, den Hauptständer abmontiert und beide Federn eingehängt. Nun wieder anschrauben, was ein Gefrickel wurde, geht nicht, gibts nicht, ich hab die Schrauben wieder reingebracht, festgezogen, Bingo.

Erst mal die schwarzen Hände waschen, die Kette ist wirklich gut geölt, und auf zur Tat: rechten Fuß auf den Hauptständer, rechte Hand am Soziusrastengestänge, linke Hand führt den Lenker, Gewichteinsatz, und Gamay gleitet auf den Hauptständer, also ob sie mein Roller wäre.

Nichtmal Schwung holen mußte ich, es war so einfach – unglaublich, ich weiß nicht, warum das früher so schwer war.

Alles eines Frage des Kopfes, man muß nur glauben, daß es funktioniert, und schon gehts.