30. Juni 2008

was lange währt, wird endlich gut (Garage)

Filed under: Allgemein — admin @ 18:45

Zwar gibt es noch das Problem, daß es teilweise reinregnet, das muß ich vermutlich reklamieren, immerhin ist die Garage nun benutzbar.

alle drinne

Locker passen Gamay und das Auto nebeneinander, es ist sogar noch ne Menge Platz zum Durchgehen.

Durchgang

Auch durch die Türe kommt man prima rein:

Türeingang

allerdings wird es mit dem Einsteigen ins Auto etwas eng, muß ich das Motorrad zukünftig mit etwas mehr Abstand parken.

Im hinteren Teil ist massig Platz

rückseitig

für Briketts, Holz läßt sich an einer Längsseite aufstapeln, das geht sich aus.

Das Regal habe ich für lau von Nachbarn, reicht völlig für die Garage,

Ich bin zufrieden :-), nachdem die Autobenutzung nun etwas erschwert wird (Roller wegschieben), entfallen zukünftig die faulheitsbedingten Kurzstrecken, bei den arg hohen Benzinpreisen macht das auch Sinn.

 

29. Juni 2008

so langsam wird es

Filed under: Allgemein — admin @ 17:55

Die Fugen sind abgedichtet mit Bitumen, sehr mühsames Geschäft, und der Garagenboden zwei Mal mit Spezialfarbe (öl- und benzinresistent) gestrichen, bei der derzeitigen Hitze ziemlich schweißtreibend.

gestrichener Boden Garage

So ne Stahlbetongarage heizt sich gut auf,  kein Ort, wo man seine Biervorräte lagern möchte *g*.

Morgen Abend können die Fahrzeuge dann rein, auf Gamays Standplatz lege ich einen Teppichrest, sonst macht mir der Hauptständer Kratzer, der Roller bekommt auch eine Unterlage.

Wegen einem Regal muß ich mich noch umsehen oder ich nehme eines aus meinem Keller, müßte eh mal ausmisten, da steht ne Menge Zeugs, was eigentlich zum Sperrmüll könnte.

23. Juni 2008

Garagenaufbau

Filed under: Allgemein — admin @ 21:54

Heute wurde die Fertiggarage geliefert und aufgebaut, Stahlbetonwände, ca. 4 cm dick, Maße 3,50 x 7,06 x 2,35 m, mit Kippfenster und Türe (seitlich).

Vorderansicht Garage

(Frontansicht)

Seitenansicht Garage

(Seitenansicht links)

Rückansicht Garage

(Rückansicht von der Terrasse aus)

Innenansicht Garage

(Innenansicht)

Ich bin sehr zufrieden damit, ne Menge Platz für meine diversen Fahrzeuge und sonstigen Kram.

Nachmittags fuhr ich zum Baumarkt, um das Silicon gegen Bitumen zur Abdichtung der Fugen zu tauschen sowie Regenrinne und -tonne zu besorgen.

Nasse Straße, zweispurig, plötzlich bremst ne Dame vor mir (linke Spur) stark, um jemanden reinzulassen (!!), während ich gerade kurz an ner Tanke die Benzinpreise ablese.

Als ich wieder nach vorne kucke, steht die also plötzlich vor mir, so hart bin ich die letzten 10 Jahre nicht mehr in die Bremsen gestiegen, die Reifen quietschen laut und hinterlassen schwarze Striche auf der Straße, aber ich schaffte es noch.

Puh, ein Unfall hätte mir gerade noch gefehlt …

Zuhause brachte ich die Regenrinne an und begoß zur Probe das Garagendach – funktioniert bestens.

Morgen gilt es, den Betonboden mit 2-Komponenten-Farbe (der Eimer für 25 qm zu EUR 80,00, örks) zu streichen, damit der Boden resistent wird gegen Öl und Benzin – man weiß ja nie, ob mal was ausläuft.

Anschließend die Fugen mit Bitumen abdichten und die Garage ist bezugsfertig, mal sehen, wie ich die Fahrzeuge am sinnvollsten koordiniert reinstelle.

Auto neben Gamay wäre am praktischsten, muß ich probieren, ansonsten erst Auto und dahinter dann die F und der Roller, solange noch kein Holz drinnen ist, geht das sogar längs.

Neben der Einfahrt muß noch Erde abgetragen werden, ein Knochenjob, dabei gehe ich bei diesem schönen Wetter lieber zum Baden – aber gut, eilt ja nicht :-), es sind noch 2 Wochen Zeit, bis ich Richtung Wien fahre.

In der Frühe habe ich Gamay bereits den neuen Ketten- und Sensorschutz montiert, schaut nett aus,

Gamay Kettenschutz schwarz

und die Batterie des Roller aufgeladen, nachdem die absolut tot war.

22. Juni 2008

Deininger Weiher

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 18:49

Endlich hat es mal 30 Grad und ich Zeit, zum Baden zu fahren.

Vorher stand noch der Anschluß des Entlüftungsschlauchs an die Batterie an, beim Enduro-Training hatte ich festgestellt, daß sich dieser abgerüttelt hatte. Ne Sache von 10 Schrauben, d. h. zwei Teile der Tankattrappe abbauen, dann war das erledigt.

Regiestuhl, Matte sowie kleinen Packsack mit Badesachen festgeschnallt, mir mein neues Protektorenhemd übergestreift, Shirt drüber und rausgefahren, dank Navi finde ich ja inzwischen fast überall problemlos hin *g*.

Gamay auf dem Waldparkplatz abgestellt und bemerkt, daß ich den Schlüssel für die Sicherungsschraube des zumo zuhause gelassen hatte, also mußte das Navi draufbleiben.

Ne Menge Leute, ich finde aber noch ein nettes schattiges Plätzchen und gehe schwimmen. Schon ein bissi frisch das Wasser, man gewöhnt sich aber dran, der Moorsee liegt wunderschön, direkt anschließend gibt es nen Biergarten.

Deininger Weiher

Biergarten Deininger Weiher

Nach der Erfrischung also Essen fassen, das Personal ist leider völlig überfordert ob der vielen Leute, es dauert ewig, bis ich mein (alkfreies) Bier und den Wurstsalat habe.

Macht aber nix, sitze prima in der Sonne und Zeit ist heute ja kein Faktor.

Bestens erholt packe ich mein Zeugs wieder zusammen, zurück zum Mopped, die hat ein Autofahrer  rangiert und sich direkt daneben gestellt, ts ts, na, das Navi ist noch da, alles im grünen Bereich.

Weil mich das Protektorenhemd ein bissi gedrückt hat, fuhr ich heimwärts mit dem Shirt drunter, die Leute haben etwas seltsam gekuckt *g*, mir wars so bequemer.

Zum Fahren bei heißem Wetter sehr angenehm, stürzen sollte man halt besser nicht damit :-).

19. Juni 2008

Mühsame Gartenarbeit

Filed under: Allgemein — admin @ 18:47

Nachdem ich seit letzten Montag dabei war, Erdreich abzutragen für meinen Weg neben der Garage, was ja besonders spaßig ist, wenn es ständig regnet :-/, war heute Schotter und Kies holen angesagt.

Acht Eimer á 10 Liter bekam ich zusammen, damit also per Auto zum Kieswerk, insgesamt mußte ich sechs Mal fahren, dieses Rumgeschleppe bei heute etwas wärmeren Temperaturen war ziemlich anstrengend.

Also erst mal die Steine rein, dann muß verdichtet werden, da ich weder Rüttelplatte noch sonst ein Werkzeug dafür hatte, zog ich die Motorradstiefel an und verdichtete zu Fuß :-).

Als ich keine Lust mehr hatte aka ich es für genug verdichtet befand, kam der Kies drauf, versuchte dann, mit der Wasserwage das Zeugs einigermaßen eben hinzubekommen, was offentlichlich mißlang.

Als ich probeweise ein paar Steine drauflegte, war schnell klar, so wird das nüscht, für weitere Taten fehlte mir die Geduld und der Nerv, morgen ist noch Zeit, sich etwas mehr Mühe zu geben.

Am Montag wird die Garage aufgebaut, an der Rückwand ist noch einiges an Erde abzutragen, außerdem muß das Fundament noch gereinigt werden, Kärcher rulez, nächste Woche muß ich dann den Boden mit Betonfarbe streichen und die Kanten per Silicon abdichten.

Sowie ein Regenrohr anbringen, den Platz für die Wassertonne einebnen, „steinigen“ und die Stadt anrufen wegen der Bordsteinabsenkung.

Ich hab provisorisch Hölzer hingelegt, so daß ich mit dem Auto reinfahren kann, ist nicht perfekt, aber tut soweit, die gehen natürlich auchs fürs Mopped.

Ach ja, heute kamen ein T-Shirt und ein Fleecepulli, die ich bestellt hatte:http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/mopped/shirt/ 
schaut prima aus, sogar die Farben meiner F wurden originalgetreu übernommen.

11. Juni 2008

Schnäppchen gemacht

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 19:34

Meine Kawai-Regenhose hat mich ja auf der letzten Fahrt nicht besonders überzeugt, für ein kurzes Gewitter oder Nieselregen mag sie reichen, aber nicht für sintflutartige Ergüsse.

Also bei ebay reingekuckt, eine neue (!) schwarz/gelbe (passend zu Gamay) Regenkombi in Größe S gesichtet, bisher kein Gebot, na, da bin ich gleich mutig mit EUR 3,00 eingestiegen *g*.

Was soll ich sagen, habe den Zuschlag für EUR 1,00 bekommen, EUR 4,90 Versandkosten gezahlt, war für die Abholung, obwohl ebenfalls in München, zu faul, heute kam das Teil bereits.

Nylon/PVC, Labyrinth-Frontverschluß, Reflexeinsätze, 1 Innentasche, Netzfutter innen, variabler Beinabschluß, dafür zahlt man bei Louis EUR 39,95.

Mit dem aufgedruckten Logo „ProBiker“ werde ich leben können bei der Ersparnis :-).

Nun bin ich bestens gerüstet für weitere Regenfahrten, das Teil ist zwar ein wenig voluminös, hätte bei der Urlaubsreise aber locker noch im Packsack Platz gehabt, dessen Kapazität war ja nur zu ca. 50% ausgelastet.

7. Juni 2008

Heimfahrt – ein Höllenritt (4. Juni 2008)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:56

Um 7.00 Uhr stand ich auf, hat dann doch bis neune gedauert, bis ich loskam. Dachte mir, ich nehme bis Chemitz Landstraße, von dort AB bis Plauen Süd und fahre dann kurz nach Tschechien rein, Zigaretten kaufen, den Rest nach Verfassung.

Die Strecke bis Chemnitz gestaltete sich sehr zäh, viele Ortschaften und Umleitungen, immerhin war das Wetter schön. In Plauen Süd fand ich nicht auf Anhieb die Strecke nach Asch (CZ), überließ die Route dem Navi, was mir ne kurvige Strecke beschwerte, prima, allerdings war die Freude kurz, eh ich mih versah, hat mich das zumo wieder auf die AB gelotst.

Es regnete inzwischen, was den Spaßfaktor trübte, nahm also die vom Navi angebotetene Route, ein paar Ausfahrten später.

Als ich aus einer Nebenstraße links auf die Hauptstraße abbiegen will, die Einfassung links ist erhöht gepflastert, ich weiß nicht genau, warum, jedenfalls stürzen wir.

Mein linker Fuß wird saublöd zwischen Bordstein und Gamay eingeklemmt, krasser Schmerz, der Dosenfahrer, der hinter mir fuhr, kam gleich angerannt, seine Frau ebenfalls, wir heben die Maschine auf.

Ein LKW kommt und kann nicht abbiegen, weil wir die Kreuzung blockieren, ich hock mich also auf den Bock und fahre. Kurze Kofferkontrolle während der Fahrt, schließlich ist die F voll auf den linken geknallt, hui, der ist ja teilweise offen.

Also kurz auf der Landstraße angehalten im strömenden Regen, mich von der Karre gequält und das ganze Zeugs aus dem Koffer in den Packsack verfrachtet, den möglichst linkslastig befestigt wegen der Gewichtsverteilung und vorsichtig zur nächsten Tanke gefahren.

Dort versucht, den Koffer wieder gebrauchsfähig zu machen, ein Halter war rausgerutscht und das Schloß ging nicht auf, hat wohl was abbekommen. Ich fummel also mit Schraubenzieher rum, aber Gewalt ist keine Lösung, irgendwann stelle ich fest, mit aufgeklapptem Deckel geht das Halteschloß noch, Glück gehabt, bringe alles wieder vorschriftsmäßig an und schmeiß ein paar Klamotten in den Koffer, neben den gekauften 4 Stangen Zigaretten.

Es regnet in Strömen, mein Fuß schmerzt, ich kann fast nicht mehr schalten, pack mich direkt auf die AB.

Regen ohne Ende, die Lederhose ist naß, die Regenhose hat irgendwann aufgegeben, die Textiljacke hält das meiste ab, ich sehe nüscht, fahre raus und setz die Crossbrille auf. Damit gehts besser, bei Regensburg kommt ein trockenes Stück, ich setze sie wieder ab – ein Fehler.

5 Min. später fängt es wieder an zu schütten, ich kann nicht schneller als 80 – 100 km/h fahren, weil ich schlicht fast nix sehe, mich friert es, der Fuß schmerzt, Zähne zusammenbeißen.

Kurz vor München zittere ich bereits so stark, daß die F Schlangenlinien fährt, jetzt nur nicht nochmals stürzen, quäl mich langsam nach Hause.

Endlich geschafft, ich komme kaum mehr vom Motorrad runter, geschweige denn, daß ich noch laufen könnte, zittere wie Espenlaub, Unterkühlung.

Meine Tante hilft mir, mich auszuziehen, Wärmedecke, und macht mir ne Suppe, hatte ja wieder mal den ganzen Tag nüscht gegessen.

Meine Schwester kommt extra vorbei, um mir Schmerztabletten und Brot zu bringen, die zwei schieben die vollgepackte F in die Garage meiner Tante, meine wird ja erst demnächst geliefert.

Meine Güte, war das ne Fahrt, der Fuß schaut nicht gut aus, verheilt aber sicher wieder *g*, die nächste Zeit bin ich wohl auf Krücken angewiesen.

Gamay ist unbeschädigt zuhause, wer hätte das gedacht :-), der Koffer läßt sich wohl reparieren und am Fuß ist mE nichts gebrochen, der ist „nur“ gequetscht und geprellt.

Insgesamt war es ein toller Urlaub,  ich habe ne Menge erlebt und viel Spaß gehabt. Die F lief die ca. 2.500 km zuverlässig wie erwartet, obwohl sie teilweise ganz schon ganz schön hergenommen wurde.

2. Tag Enduro-Training (1. Mai 2008)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:50

Um 9.30 Uhr starten wir, im Wald auf Schotter sollen wir Bremsen üben, auf Anweisung von Fank schalte ich das ABS ab. Am Samstag  hatte ich es angelassen, gemeldet hatte es sich nie, ich dachte auch gar nicht mehr dran.

Kurz: totale Kopfblockade, die erste Übung, nur HR-Bremse, ging ich an, als ob ich noch nie gebremst hätte, die zweite Übung, nur VR-Bremse, habe ich verweigert bzw. nur sachte gebremst, ca. 50’%, hatte ja das ABS für diese Übung nicht abgestellt.

Frank sagte mir dann genau das, was ich geahnt hatte, ich habe vorne zugezogen bis zum Stand, alles falsch, wir hätten nur ein Mal  anziehen sollen, bis das VR blockiert, und dann weiterfahren, nicht stehenbleiben.

Aber so im T-Shirt wollte ich keinen Sturz riskieren, außerdem brauch ich mein Motorrad noch, daher habe ich ein bißchen auf unfähig gemacht.

Nach der nächsten Fahrt durch den Wald, als die anderen mal wieder auf mich warteten, war es zum
Anhalten sehr sandig, ich kam flott *LOL* an, das einzige Mal, wo das HR-ABS kurz ansprang, war eh egal, hab ich eh locker mit vorne derbremst.

Anschließend fuhren wir wieder auf den großen Platz und übten z. B. kurz stehenbleiben und wieder anfahren, ohne die Füße von den Rasten zu nehmen (Trial-Stopp), im Stehen, versteht sich, das konnte ich ausnahmsweise mal gut *g*.

Ein Hügelchen war da auch, danach  Sand, wer wollte, durfte nen Minisprung wagen, im Stehen natürlich, der Sand beim Landen  machte mir Bauchschmerzen, aber das wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Beim ersten Sprung verlor ein Fuß irgendwie Rastenkontakt und nach der Landung hat die Dicke wie üblich im Sand geschwanzelt, ich konnte es aber abfangen.

Anja stürzt nach nem Sprung, weia, Frank meint, ich „muß“ nicht nochmal, aber ich will, Gamay am Gas gehalten, Blick weit voraus, und hops, geile Sache, sie schlingert wieder extrem im Sand, aber daran hab ich mich inzwischen schon gewohnt.

Noch ne längere Waldfahrt, dann klinke ich mich aus, die anderen fahren zu Strecken mit tiefem Sand, das muß ich mir nicht mehr geben, nehme wieder die Straße zurück.

Ausgeruht, gepackt, Kaffee getrunken, zurück nach Berlin nahm ich die bequemste Strecke, ca. 200 km, morgen muß ich mein total versifftes Mopped mal ein bissi abwaschen und die Kette pflegen, der viele Sand ist nicht gerade lebensverlängernd.

Das Training war anstrengend, hat aber Spaß gemacht, wir waren ne prima Truppe und ich habe ne Menge gelernt.

Fotos gibts hier: http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/mopped/enduro-training/

1. Tag Enduro-Training (31. Mai 2008)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:45

Um 10.00 Uhr sind alle versammelt, neben Anja und mir noch Sabine mit einer Yamaha XT, Matthias mit einer DRZ 450 (Leihmopped) und Mario mit einer F650GS, Vergasermodell (mit Metzeler Tourance), alle fahren schon ein paar Jahre und haben Geländeerfahrung.

Nachdem alle Maschinen einigermaßen geländetauglich gemacht wurden (Windschilde und Spiegel runter, Schlauchmutter lockern, damit der Schlauch „arbeiten“ kann) und ein bißchen Theorie üben wir, die Maschine auszutarieren und drumrum zu laufen – witzigerweise brauchte ich das später im Gelände sogar.

Dann wird gefahren, im Wald erste Einzelübung: enge Kurve, in der Sand liegt, korrekt anfahren, danach gehts auf nen größeren, steinig-sandigen Platz und es wird schweißtreibend.

Es hat über 30 Grad, glücklicherweise konnte ich mir nen Brustpanzer von Frank borgen, Ellbogenschutz hatte ich keinen, muß halt ohne gehen, Enduro-Jacke war wahrlich keine Alternative.

Frank stellt Pylonen auf, langsam durchfahren ging ja noch (ich kanns immer noch nicht), richtig arg wurde es für mich, als wir die Moppeds im Slalom schieben mußten, erst von links, dann von rechts, anschließend mit 1. Gang zu Fuß.

Die 200 kg meiner F haben mich geschlaucht, hätte mich am liebsten gedrückt, das wurde aber abgelehnt.

Nach dem Mittagessen wurde gefahren, Forstwege mit Kies, Schlaglöchern und Sandpassagen, teilweise tief, Gamay ist durchgewedelt, meine Güte, ich kam mir vor wie auf nem schlingernden Dampfer.

Als eine tiefe Sandpassage kam, schlingert Gamay extrem, ich gehe vom Gas (Fehler!) und folgerichtig haut es uns um, weia.

Natürlich bekam ich sie alleine nicht hoch, nicht mal den Lenker, der sich arg in den Sand gebohrt hatte, konnte ich gerade stellen, wartete also, da kam Frank schon angerauscht.

Wir stellen die F wieder auf, meine Kraft war am Ende, starte im tiefen Sand noch einigermaßen passabel, aber nach 20 m schlingert Gamay wieder so stark, daß es uns erneut umhaut.

Frank hilft wieder, danach fahren wir ne Weile, bis es wieder ne Einzelübung gibt.

Tiefer Sand, dann eine enge Rechtskurve, das erste Mal komme ich ganz passabel durch, lenke spät ein, Gamay wedelt ständig wie ein Hundeschwanz, aber schlau geworden :-), habe ich die Füße unten und bei Bodenkontakt geb ich Gas, das hilft.

Beim zweiten Mal kommt sie mir bereits beim Anfahren aus und ab gehts nach links in die hohe Wiese unter nem Stromzaun durch, gerade noch rechtzeitig habe ich mich geduckt.

Eiere mich wieder raus, war völlig geschafft, die Sandkurve bekam ich noch irgendwie mit dem schlingernden Schlachtschiff, danach war ich bedient, mußte allerdings den Weg nochmals fahren, bis ich später auf die Straße kam und alleine heimfuhr, die anderen wollten noch weiter im Gelände fahren.

Das erste Mal mit T-Shirt aufm Mopped auf der Straße, super angenehm bei 30  Grad, nach 20 km bin ich am Stützpunkt, den ersten Tag ohne Verletzungen überlebt und Gamay war auch noch ganz – was für ein Erfolg *g*.

Abends wurde gegrillt und Frank zeigte und Videos von unseren Kurvenfahrten sowie andere von Enduro-Touren in Marokko und Polen, schon sehr reizvoll.

Anreise Enduro-Training (30. Mai 2008)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:39

Gegen 15.00 Uhr brach ich auf, von Berlin bis Nauen wars arg zäh, viel Verkehr, danach zügig, 30 km hinter Wittenberge war ich am  Ziel.

Sehr viele Alleen, alle auf 80 km/h begrenzt, vor jeder noch so weiten Kurve kommt 60 km/h und das Warnschild „scharfe Kurve“, witzig.

Die Gegend ist sehr schön, die Dörfer gefallen mir auch, aber alles wirkt wie ausgestorben, man sieht fast nirgends Menschen.

In Eldenburg finde ich gleich das richtige Haus, treffe Frank (Veranstalter) und Anja (Mitfahrerin, DR 350), die mit Auto und Hänger  kam.

Wir laden aus und fahren zum Abendessen, in keinem Kaff ist ne offene Wirtschaft, nach ner halben Ewigkeit finden wir doch noch ein Fischlokal, besser als hungern *g*.

Die Ferienwohnung ist prima, hat sogar ne Terrasse hinten raus und dort einen großen Teich, ich bewundere noch bis ca. 1.00 Uhr den Sternenhimmel und höre mir das Froschkonzert an, dann Bettzeit.