26. Juli 2008

Urlaubsvorbereitungen

Filed under: Allgemein — admin @ 01:08

Der Garten muß in Ordnung gebracht werden, O-Ton meiner Schwester „mach das, wer weiß, ob Du wiederkommst“, die sieht mich ständig im Grab, seit ich Motorrad fahre.

Das zumo hat nen Schaden, muß ich bei Touratech vorbei, durch die halbe Stadt, das kostet wieder Nerven.

Gamay muß zum Reifenwechsel, das muß ich noch organisieren, mein Schrauber ist bis Dienstag auf der Rennstrecke, das wird eng (der sollte sich ja noch um den schiefen Lenker und den Seitenständer kümmern), immer alles auf die letzte Minute, Alternativplan nur Reifenwechsel, der Rest kann warten.

Zur Not gehts auch mit dem tkc80, der gibt wohl noch 1000 km her.

Meine neue Oregon Actioncam liegt bereit, fürs Rafting durch die Imstaler Schlucht bin ich angemeldet, aufm Laptop die Video-Software ist installiert, bleibt noch das Koffer-Problem, nach dem letzten Umfaller hängt der linke zu nah am Auspuff, das werde ich kreativ lösen :-).

Das Schöne ist, selbst wenn nix mehr klappt, werde ich trotzdem nen prima Urlaub haben. 

15. Juli 2008

Heimreise von Wien (14. Juli 2008)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 14:16

Den Abend zuvor hatten wir bis 2.00 Uhr gefeiert,  daher kam ich erst gegen 11.00 Uhr los – nur kein Streß frühmorgens *g*.

Daher hieß es, Meter machen, AB Wien – Krems, Wachau, immer an der Donau lang, landschaftlich sehr schön, Grein, AB Amstetten bis Haag, Ried i. Innkreis, Braunau a. Inn, B 12 (scheußlich, voll mit LKWs) bis Hohenlinden, Ebersberg, Zorneding, Oberpframmern, München.

Ab Wels hat es geregnet, dank der Regenkombi lasse ich mir davon aber nicht mehr die Laune verderben.

In der Wachau habe ich viel überholt, bin darin nun schon ganz fit :-), nur ein Mal eine leicht kritische Situation, 3 Dosen vor mir, ich ziehe raus, sehe aus den Augenwinkeln noch, daß mein Vordermann bremst und gleichzeitig, daß die erste Dose links abbiegen will – kurz ordentlich die Bremsen zugeknallt, war noch massig Platz.

Im vorletzten Kreisverkehr vor zuhause, der Regen hatte aufgehört, die Straße war nur noch ein bißchen feucht, geht mir bei der Ausfahrt der Vorderreifen weg, ohne daß ich einen Grund dafür erkennen konnte (Öl etc.), glücklicherweise war ich nicht besonders schnell unterwegs.

Sowas hab ich noch nicht erlebt, bisher rutschte nur gelegentlich mal der Hinterreifen, hab mich ziemlich erschrocken, haarscharf am Sturz vorbei, was bin ich froh, wenn ich den tkc80 endlich runter habe.

Sodele, der nächste Urlaub steht in 3 Wochen auf dem Programm, 7 Tage Ötztal, bis dahin muß Gamay in der Werkstatt gewesen sein, den schiefen Lenker gerade ausrichten, Seitenständerfunktion wiederherstellen und neue Bereifung.

13. Juli 2008

Ausfahrt at.freizeit.motorrad 12. Juli 2008

Filed under: Allgemein — admin @ 11:41

Doppel-R holt mich um 9.30 Uhr an der Dückgasse ab, wir nehmen meine F, am Treffpunkt Oider Wurzelsepp ist leider das Kiosk geschlossen.

Willy wartet bereits, nachdem David, cm und Mike eingetroffen sind, geht es über Exelberg, Tulbinger Kogel, Katzelsdorf nach Sieghartskirchen (tanken), Stollberg, Stössing, Kleinzell zur KK, Mittagessen. Christ schaut kurz vorbei, hat aber keine Zeit, um mehr als den Ochs mitzufahren.

Ochsattel, Gscheid, Ulreichsberg, Annaberg, es fängt an zu nieseln, Robert Schreiner und Hans stoßen zur Truppe, dafür gehen cm und David verloren, zufällig treffen wir kurz Heinz; Einkehr bei der Post.

Ein Gewitter bleibt aus, David taucht wieder auf, es klart auf, Türnitz (tanken), Piechleiten, Puchenstuben, am Ortseingang Kieberer mit Prüfbus.

Die ganze Partie wird rausgewunken bis auf Doppel-R und mich, keiner muß was zahlen, nervig ist sowas allemal, abgesehen von der verlorenen Zeit, es hat ca. 45 Min.gedauert, bis alle wieder abfahren durften.

Mariazell, Kreuzberg, Halltal, Gscheid, KK, Kaffee, David und Robert Schreiner sind abgängig, treffen nach ca. 20 Min. ein, David ging kurz nach Puchenstuben die Straße aus, Schaden an der Bremsscheibe und andere Kleinigkeiten, ihm ist glücklicherweise nichts passiert.

Haselrast, Hals, Verabschiedung; gegen 19.45 Uhr waren wir wieder in der Dückegasse.

Mir hat die Ausfahrt super gefallen, einzig meine kleine F tat mir teilweise etwas leid, die mußte ganz schön arbeiten, die mageren 50 PS sind eines Doppel-R einfach unwürdig.

Wie wir um die Kurven gebraust sind, war beeindruckend, es macht Spaß, mit jemandem mitzufahren, der das super drauf hat. Ein Filmchen dazu: <http://de.youtube.com/watch?v=WSFsKZXdAPM>

Falls ich nächstes Jahr wiederkomme, hoffe ich, daß Doppel-R mich auf seinem Gixxer mitnimmt, dann müssen wir niemanden mehr vorbei lassen und können ne Menge Leute mehr herbrennen :-).

Wien / afm-Stammtisch

Filed under: Allgemein — admin @ 11:26

10. Juli 2008, Arno und ich stürzen uns ins Wiener Nachtleben und besuchen den Club Pie in der Zieglergasse, es gibt Live-Musik und wir treffen ne Menge schräger Typen. Die Heimfahrt mit dem Nachtbus zieht sich, gegen 3.30 Uhr haben wir es geschafft, nachts in Wien ist ne Menge los.

Am Freitag (11. Juli 2008) mache ich mir einen gemütlichen Tag, frühstücke Crepes im Donauzentrum, sonne mich auf der Donauinsel und gehe in der Marihilfer Straße ein wenig bummeln.

Abends ist Stammtisch der Newsgroup at.freizeit.motorrad angesagt, ich treffe viele nette Leute,  leider schließt das „Edelmann“ bereits um 23.00  Uhr, Robert (Doppel-R) fährt mich nach Hause, so spare ich mir den zeitintensiven Nachtbus.

11. Juli 2008

Besuch in Lackenhof am Ötscher

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 12:14

Anreise (6. Juli 2008):

München, Glonn, Beyharting (Stammstrecke)
AB Bad Aibling bis Traunstein/Siegsdorf
Inzell, Ramsau, Roßfelder Str., Bad Dürnberg, verfahren in Hallein
AB Anif bis Golling
Scheffau, Postalm (EUR 3,50 Mau), Bad Ischl, Gmunden, Steinfelden (Eisenstraße)
AB Micheldorf bis Roßleithen (fast nur Tunnels)
Hengstpass, Altenmarkt, Weyer.

Da meinem Navi aus unerfindlichen Gründen das Kartenmaterial für Österreich abhanden kam, fahre ich die Strecke aus dem Kopf, verpasse in Weyer die richtige Abbiege und erwische die Gemeindestraße bis Gaflenz. Dort ist die Dorfstraße weggerissen, Schotter, ich frag Einheimische nach dem Weg, zurück über die Hauptstraße nach Weyer.

Die ganze Strecke Hohenlehen Rollsplitt und Glasbruch, bei den Straßenverhältnissen hier ist ein grobstolliger Reifen doch nicht ganz verkehrt *g*, Göstling an der Ybbs und Lackenhof.

Ich halte vor der Garage von „Haus Mandl“, ziemlich steile Einfahrt, lese „Anfahrt über Dorfplatz“, rangiere vorsichtig rückwärts, will mit voll eingeschlagenem Lenker auf der Auffahrt wenden, beim Anfahren fällt mir die Fuhre um – was für ein Einstand :-/.

Gehe also ins Hotel und bitte den Sohn der Chefin, der hier für Moppeds zuständig ist, und einen weiteren Mann um Hilfe, die stellen mir die F wieder auf, der Seitenständer hat komischerweise was abbekommen, ist ein Gang eingelegt, geht der Motor nicht mehr aus, na ja, das lasse ich vor dem nächsten TÜV-Termin reparieren, sonst ist nix kaputt, ich habe nur ne kleine Knieverletzung.

Fahre die F über den Dorfplatz vors Hotel, treffe auf der Terrasse zwei nette „Biker“ (Salzburg/TDM 850 und Burghausen/Chopper), die mich gleich an ihren Tisch bitten, die Wirtin bringt mir das Essen, bis 23.00 Uhr hocken wir zusammen bei Bier und Schnaps und führen Benzinsgespräche :-).

Danach lade ich ab, inzwischen schüttet es wie aus Eimern, und bekucke mein Zimmer, duschen, fernsehen, 1.30 Uhr Bettzeit.

Landschaftlich fast die ganze Strecke wunderschön, die Postalm runter nach Strobl hat mir am besten gefallen, viele Kehren, 480 km gefahren, 9,45 bis 19.30 Uhr, 150 Min. Pause. Unterkunft und Essen sind bestens, nette Leute überall, Fazit: prima Tag.

Am Montag (7. Juli 2008) 8.00 Uhr Frühstück, 9.45 Uhr Abfahrt.

Lunz am See, Lassing, Hochkar (EUR 3,70 Maut, hat sich gelohnt, geile Kehren), Wildalpen.

Auf ein Mal Spursperrung mit komischem grünen runden Schild, ein Manschgerl mit Warnweste winkt mir, ich dachte, er meint, auf der Gegenspur durchfahren, auf meiner liegt ne Menge Geröll, da kam einiges runter, Später wieder ne Sperrung, ich halte an und eine Dame informiert mich, ich hätte vorher stoppen müssen wegen Steinschlag; tjo, hab mich entschuldigt, durfte sanktionslos weiterfahren.

Danach Niederalpl, Preiner Gscheid, runter besonders nett, viele Kehren.

Das Höllental macht seinem Namen alle Ehre, Gewitter mit Starkregen, ich steig rechtzeitig in die Regenkombi und setze die Crossbrille auf, weil bei Regen das Visier immer beschlägt.

Weltuntergangsstimmung, Abenteuer :-), Wassermassen auf der Straße, uii, Fontänen schießen, versuche, jede Pfütze zu durchfahren, das Wasser spritzt, gefällt mir.

Rinnsale schwemmen Steine auf die Straße, meist in den Kurven, abgebrochene Äste liegen rum, da heißt es aufpassen, außerdem ist Bitumen nicht mehr zu erkennen.

An der Kalte Kuchl ist Schluß mit Regen, da ging aber vorher wohl auch ein heftiger Schauer runter, pitschnasse Flickenbahn bis Mariazell, hoffentlich kann ich die Strecke nochmal bei trockender Straße fahren.

Erlaufsee und um 16.30 Uhr im Quartier, ca. 300 km, 120 Min. Pause, Kurven über Kurven, mehr an einem Tag, als ich in einem Jahr vorher insgesamt gefahren bin, tolle Gegend.

Und gar kein Verkehr, insgesamt vielleicht 5 Moppedfahrer auf der Gegenspur, auf meiner gar keine, so mag ich das.

Die Straßenverhältnisse sind manchmal nicht ganz optimal, viel Bitumen und Flickwerk, selten mal rutscht die F in der Kurve weg. Da ich keine Ahnung habe, was ich in so einer Situation machen soll, mache ich gar nix – die Maschine nicht stören, hab ich mal gelesen, ist besser, als unmotivierte Schreckreaktionen.

Fazit: die schönste Motorradtour, die ich bisher gefahren bin, kein Verkehr und keine Polizei, dazu wunderschöne Landschaft und die Leute, die man so trifft, sind alle sehr nett, wünschen stets „gute Fahrt“ – das ist nahe dran am Paradies :-).

Dienstag 8. Juli 2008

10.45 Uhr Abfahrt, Mariazell, Annaberg, Traisen, Unterrohrbach, Böheimkirchen, ich bin nicht in Form heute. 2,5 Std. Freundin und ihre 10 Irish Wolfhounds besucht.

St. Pölten, Pielachleiten, Puchenstuben, Mitterbach, Erlaufsee, Lackenhof, mit Verfahren bei St. Pölten 250 km, kam mir länger vor, das zieht sich hier irgendwie alles, sehr wenig Verkehr, kein Regen. Audio-Ausgabe vom Navi defekt, daher keine Musik, macht mich unentspannt.

Fazit: eher eine Nutzfahrt, durchbeißen, landschaftlich nichts Besonderes, aber gut, der Tag gestern ist wirklich nur schwer zu toppen.

Ich bin fahrmüde und beschließe, den Mittwoch fahrfrei zu gestalten.

Donnerstag, 10. Juli 2008

 Mariazell, KK, Rohr i. Gebirge, Pernitz, Pottenstein (über Hals), Baden, Pfaffstetten, AB bis Wien, Gürtel, Groß-Enzensdorf (verfahren), Kagran, ca. 150 km.

Das Navi geht ja nicht, ich kenne mich in Wien nicht aus und hab keinen Stadtplan – nur ein Mal falsch gefahren (dafür nett an der Donau lang), ein mal nach dem Weg gefragt, das hat besser geklappt, als ich
gehofft hatte.

Résumé:

Der Urlaub war bisher sehr schön, viele nette Leute kennengelernt, tolle Strecken gefahren, Unterkunft und Essen top, nächstes Jahr komme ich wieder :-).

Ein paar Fotos: http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/mopped/oetsch/Oetscher/index.html

3. Juli 2008

Poschinger Weiher (Unterföhringer See)

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 19:18

Dahin fuhr ich heute, hin zu mit Natvi; „kürzeste Strecke“ war eingestellt, was Mittlerer Ring bedeutet, einiger Stau, tjo, selber schuld.

Nach Unterföhrung links und man ist am Poschinger Weiher, Parkgebühr für Autos EUR 1,50, für Mopeten umsonst, prima.

Die Liegewiesen mit Bäumen sind sehr schön, man kann gut ins Wasser gehen, eine Stelle ist gar mit Sand aufgeschüttet, sehr fußfreundlich :-), und da der See nicht besonders tief ist (ca. 2,20 m), war das Wasser angenehm warm.

Poschinger Weiher

Der Biergarten (Seegarten) hat eine große Auswahl an Gerichten und auch Brotzeiten, preislich im Rahmen, ich habe wie üblich einen Wurstsalat gegessen und ein alkfreies Bier getrunken.

Der Himmel zog sich zu, also schnallte ich Regiestuhl und Rucksack wieder auf Gamay und beschloß, großräumig den Mittleren Ring zu meiden.

Nach Ismaning ein ewig langer Stau, mehrere km, ich links vorbei, so gut es ging, ständig Gegenverkehr, kein Ende in Sicht, überholen war auch nicht mehr möglich und der Himmel wurde immer dunkler, ein starkes Gewitter kündigte sich an.

Nachdem ich luftig-frisch mit Protektorenhemd und bequemer Wildlederhose (immerhin Leder *g*) fuhr, mußte ich Land gewinnen, also den Radweg kurz mißbraucht bis zur Ampel, dann rechts weg und über den Föhringer Ring und Johanneskirchen nach Hause.

1 Min. stand Gamay in der Garage, da war hier Land unter, puh, gerade noch geschafft, ohne Radweg hätte es mich voll erwischt.

Der Poschinger Weiher ist ein Geheimtipp, da läßt es sich aushalten, der Seegarten hat prima Essen und angeblich ein vorzügliches Weißbier (konnte ich leider nicht probieren), ein Besuch lohnt sich. 

1. Juli 2008

Tourenschwuchtel?

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 14:03

Einen Test, zu welcher Kategorie Motorradfahrer man gehört, kann man hier
http://www.leder-nacken.de/tourenschwuchtel/tourenschwuchtel.html 
machen.

Mein Ergebnis mag ich Euch nicht vorenthalten :-):

Schwuchtel-Quote: 92  Raser-Faktor Zone 39

ERGEBNIS: Tourer

Hollaaaaaa, wir haben hier ein echten Motorradfahrer erwischt ;-)))

Du bist ein TOURER.

Jene Motorradfahrer, die das Entdecken, Reisen und Abenteuer auf und mit dem Motorrad in den Mittelpunkt stellen und das geeignete Bike und Material für ihre Zwecke besitzen um ihre Ambitionen auszuleben.

Der „wahre ambitionierte“ Tourer ist vergleichbar mit dem Harley-Biker.  Er lebt zwar nicht das reisende Cruisen und den Lifestyle „Harley und Born to be Wild“ als Lebensstil, sonder das Touren mit seinem Bike zusammen als Motorrad-Abenteuer. Er erlebt eher sein Motorrad im Sinne der Freiheit- des Reisens und des Erlebens, sprich Entdecken von interessanten Orten und Besichtigungen. Sowohl auf als auch mit seinem Motorrad.  Vier Wände engen ihn ein und er benötigt ständig Urlaubsplanung um sein nächstes Ziel schon vorzubereiten.

Er ist darauf bedacht seine Fahrkenntnisse durch kleine, diverse Sicherheitstrainings- und Lernprogramme halbwegs aufzufrischen und kennt sich meist bis zu kleineren und gewissen nötigen Bereichen in den grundlegenden Fahrtechniken aus, welcher er für seine Ziele benötigt. Ausnahmen bestätigen hier die Regel, aber dann tendieren Sie eventuell eher zum Sporttourer.

Seine Ambitionen liegen jedoch nicht im sportlichen Bereich, sondern im Sinne des „Bereisens, Entdeckens und Erlebens interessanter Orten“ Meist fährt er sehr schwere, aber ebenfalls auch kraftvoll motorisierte Maschinen, mit langer Lebensdauer welche somit gut zum Kilometerfressen geeignet sind. Gern z.B. auch aus den Enduro / Tourereihen von BMW u. Co. (wie R1200GS, Bandit-S, K1200RT, Suzuki V-Strom, Goldwing usw.) Hat er „etwas weiter“ ausgeprägte Ambitionen in Richtung zügige Gangart, kauft er sich gerne auch einen Sporttourer (wie z.b Honda VFR,  K1200S, ZX 12R, Hayabusa..etc.)

Er meidet jedoch meistens reine ungemütliche Sportmaschinen, mit tiefen Lenkerstummeln, kurzlebigen Reifen und ungeeigneter, übersportlicher Sitzposition. Er wählt sein Motorrad stets im Sinn und Zweck von Gemütlichkeit, Verschleiß, und Lebensdauer aus. Ein echter Tourer weiß, dass ein Supersport-Motorrad für sportliche Ambitionen oder für die Rennstrecke gebaut ist. (hier also nicht zu verwechseln mit Trendfahrer und Tourenschwuchtel!!!!).

Er ist gern auch in Gruppengemeinschaften mit anderen „Vollblut“ Tourern unterwegs, mag das gemütliche, genießende Kurvenfahren und das Erleben von schönen Straßenführungen in entfernten Naturgebieten, mit all seinem Ambiente. Welches natürlich das Motorradfahren als sein Mittel dazu perfekt in Harmonie darstellt.

Deshalb und auf Grund seiner komplett „in anderer Richtung orientierten Ambition“ zum Motorradfahren und „Erleben von Freiheit und Natur“, teilt er  selten die Ansichten von ambitionierten Sportfahrern oder Rennstreckenfahrern. Er kann diese oft nicht komplett nachvollziehen und hat eine ganz andere Richtungstendenz, aber kann sie akzeptieren.
Ganz im Gegensatz zur Tourenschwuchtel!

Da er weiß, dass verschiedene Motorräder für verschiedene Zwecke gebaut wurden und grundverschiedene Erlebnisse mit sich bringen oder Fahrstile fördern.

Er weiß ebenfalls wenn Sportfahrer ihn überholen, dass Sie das nicht tun, um ihm zu ärgern oder „herzubrennen“ sondern, weil Sie ganz andere Interessen und Ambitionen haben als er.  Mit komplett anders richtungsorientierten Bikes erleben Sie hier oft nicht das Ambiente und die Ziele des Tourers, die dort sekundär in dem Hintergrund rutschten.

Gern bedankt man sich dann auch als Sportfahrer bei bei jenen verständnisvollen Tourern meist mit freundlichen Gruß durch heben der Hand, oder auch manche „in alter Tourerform“ mit heben des rechten Fußes für sein Verständnis.  Wenn er zusammen mit ein oder zwei Tourer Kollegen, das Anfahren von hinten bemerkt, und dann auch kurz, (so bald für ihn möglich) etwas nach Rechts versetzt damit man ihn zügig überholen kann um die Kurvenpassagen anschließend weiter zu genießen…

Nicht so bei den Tourenschwuchteln, jene machen das ungern!!!

Diese blockieren gerne völlig die Straße oder scheren gegebenfalls sogar noch Extra mehr nach Links aus, um dem bösen Sportfahrer, der schon die ganze Zeit hinter ihnen im Spiegel zu sehen ist nicht vorbeizulassen. Eventuell weil er viel zu schnell daher kam und erst einmal vom selbsternannten Stadtsheriff erzogen werden müsste. Es könnte aber auch sein, dass dann dieses Objekt  eher unkontrolliert nach links eiert, von Mamas Erbsensuppe daheim träumt und in Wirklichkeit gar nichts für seine Unachtsamkeit kann.
;-))))

Der Tourer fährt auch bei Wind und Wetter und selbst der Winter kann ihn nicht all zu lange in seinen vier Wänden halten.  Sein Reifentypus ist dementsprechend auf hohe Laufleistung ausgelegt, und seine Route führt öfters auch mal über Autobahnen um die entfernten Ziele gut und schnell zu erreichen.  So dass er dann so schnell wie möglich auf den Landstraßen ausweichen kann, die am Tag in dieser Kombination auch mal eine 1000 Km Tour ankratzen können.

Seine Ambitionen sind stets seiner Auffassung entsprechend „Das Motorrad in Sinne Entdeckung entfernter Orte“ er beherzigt dazu das Motorradfahren und das Besichtigen schöner Orte, Umgebungen und schönen Straßen stets im Sinne „der Gemütlichkeit“.

Er ist ein waschechter Motorradfahrer!

Das paßt ziemlich genau, wow :-).