26. August 2008

Biker Gasthof Hotel Post Sautens

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 15:32

Im Februar 2008 habe ich per Email ein Angebot eingeholt für die Woche 9. bis 16. August 2008 im Einzelzimmer, mir wurde mitgeteilt, der Zuschlag (Grundpreis EUR 309,00) beträgt im Haupthaus EUR 18,00 pro Tag, im Nebenhaus entfällt er.

Ich buchte daraufhin ein Einzelzimmer im Nebenhaus, davon ausgehend, daß dieses zum Hotel gehörig und in unmittelbarer Nähe ist.

Bei meiner Ankunft am 9. August 2008 teilte mir die Empfangsdame mit, das Nebenhaus ist ausgebucht, ich hätte ein Zimmer im Haupthaus, kostet EUR 9,00 mehr täglich anstatt EUR 18,00, auf meine Nachfrage, wieso im Nebenhaus alles belegt sein kann, wenn ich schon vor 6 Monaten verbindlich gebucht habe, antwortete sie nicht.

Am nächsten Tag sprach ich die Empfangsdame (eine andere) darauf an, diese teilte mir mit, unter „Nebenhaus“ sei eine Pension zu verstehen, bis zu 500 m entfernt, kommt drauf an, wo gerade was frei ist. Wenn das Haupthaus nicht ausgebucht ist, kommen keine Gäste ins „Nebenhaus“, ihre Buchungsbestätigung behinhalte „Haupt- oder Nebenhaus“.

Ich wende ein, daß ich das nicht wußte und man mich darauf hätte aufmerksam machen müssen, als ich ausdrücklich das „Nebenhaus“ buchte, darauf wiederum keine Antwort.

„In dieser von Ihnen gebuchten Woche vergeben wir normalerweise keine Einzelzimmer“ sagte mir die Empfangsdame noch – ja gut, warum hat mir das bei der Buchung niemand mitgeteilt?

Abends sprach ich mit dem Chef, Jürgen Parth, der anbot, sich zu erkundigen, ob es in einer nahegelegenen Pension noch ein Zimmer für mich gäbe, dann wäre das ohne EZ-Zuschlag. Ergebnis: in einer ums Eck hätte ich drei Nächte bleiben können, dann wieder Umzug ins Hotel, in einer ca. 500 m entfernt für die ganze restliche Zeit, Abendessen im Hotel, Frühstück in der Pension.

Ich beschloß, am 11. August 2008 früh abzureisen, in Rechnung gestellt wurden mir die 2 Nächte zu je EUR 54,00 zzgl. EZ-Zuschlag von EUR 9,00, für ein Zimmer im 3. Stock ohne Aufzug, was nicht mal ein abgeschlossenes Bad hatte (Dusche und Waschbecken waren offen links und rechts von der Eingangstüre eingebaut, das WC war abgeschlossen neben die Waschbecken-Ecke angeschlossen, bei
geschlossener Türe bekommt man da Platzangst, so klein war das).

Eigentlich ein Zimmer, was für 2 Personen, abgesehen vom fehlenden abgeschlossenen Bad, auch aufgrund seiner doch recht geringen Größe für 2 Personen eher eine Zumutung ist, es gab nicht mal genug Platz für mein Gepäck (2 Motorrad-Koffer, 1 Packsack), ohne daß man sich behindert hätte.

Dafür EUR 63,00 pro Nacht zu berechnen (inkl. HP), ist schlicht eine Frechheit, zufällig habe ich ja noch den Werbeprospekt von der IMOT 2008, in der der Preis für diese Zeit für ein DZ mit HP mit EUR 49,00 angegeben wird, zzgl. EZ-Aufschlag EUR 9,00 pro Tag, das wären dann EUR 58,00 gewesen, nicht EUR 63,00.

Ich wurde mit unklaren Aussagen in die Irre geführt, man hätte das kulant regeln können, das Hotel war bei weitem nicht ausgebucht, seitens Herrn Parth bestand kein Interesse daran, schade.

15. August 2008

Freitag, 15.08.20008 – Regen / Abreise

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:42

Grauer Himmel, tief hängende Wolken, Regen, ich beschließe, heimzufahren.

Die Wirtin berechnet mir eine Nacht zuviel, ich Depp sag nix dazu und ärgere mich hinterher über mich selber.

Telfs, Leutschklamm, Mittenwald, Kesselberg, Wolfratshausen, Sauerlach, München.

Vor Sauerlach wendet eine Dose mitten auf der Landstraße, ich rausch an und dachte, ich traue meinen Augen nicht, steht der quer auf der Fahrbahn – krass, was es für Idioten gibt.

Danach in nem Ort rutscht das Vorderrad auf nassem Bitumen weg, ich bekomme nen Schreck, der Reifen hatte aber gleich wieder Grip – danach habe ich etwas besser aufgepaßt.

Donnerstag, 14.08.08 – Ausspannen

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:32

Relaxen ist angesagt, nach dem Frühstück schlafe ich bis 14.00 Uhr *g* und fahre dann nach Ötz zum Bummeln und Kaffee trinken. Anschließend gehts den Berg rauf nach Piburg an den See, genieße eine tolle Aussicht und bin um 17.30 Uhr wieder im Quartier.

Das Wetter schaut nicht gut aus, Stilfser Joch fahren, wenn ab 2000 m die Suppe hängt, muß ich mir nicht geben, dann lieber Heimreise und wiederkommen.

Mittwoch, 13. August 2008 – Timmelsjoch / Jaufenpass

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:31

Gegen 9.30 Uhr breche ich auf, der Himmel ist arg bedeckt, zur Sicherheit nehme ich die Regenkombi mit. In Obergurgel treffe ich den GS-Fahrer wieder, er startete früher als ich, aber es ging ihm ne Lampe kaputt, die er deshalb tauschen mußte.

Am Timmelsjoch (2474 m) angekommen, ist totaler Nebel, man sieht die Hand vor Augen nicht, alle Fahrzeuge bewegen sich max. im Schritttempo, ich klemm mich hinter nen Kollegen, was leider wenig hilft, weil die Sicht unter 5 m liegt.

Nach ca. 10 Min. fahren wird es lichter, ich freue mich, da laufe ich auf Dosen auf, an denen kein Vorbeikommen ist – Straße zu eng und der geneigte Blechkistenchauffeur fährt natürlich immer in der Mitte – der Fahrspaß hält sich in Grenzen. Ein Mal und nie wieder …

Weiter zum Jaufenpaß (2094 m), weniger Dosen, breitere Straße, überholen möglich, bei ner Pause fahren zwei BMWs an mir vorbei, er vorne mit ner großen GS, sie dahinter mit ner Mini, im Schlafmodus unterwegs, hah, Opfer, ich springe auf die F und schließe schnell auf, die beiden klemmen hinter ner Dose und trauen sich wohl nicht zu überholen – zapp und vorbei bin ich *harhar*, alle drei fast in einem Zug.

Oben ist wieder totaler Nebel, ich trink nen Latte und weiter gehts, werde das erste mal überhaupt hergebrannt, versuche an dem dranzubleiben, gleich die erste Kurve geht völlig daneben, fast wäre ich frontal in die Leitplanke gefahren.

Ich habs mir auf Video zig mal angesehen, ich komme für meine Verhältnisse zu schnell an, bekomme nen Schreck, lenk nicht ein, sondern knall beide Bremsen zu, kurz vor der Leitplanke lasse ich die F  wegkippen wie bei ner Spitzkehre.

Was sagte der GS-1200-Fahrer, mit dem ich mich gestern länger unterhielt? „Die GS verzeiht so einige Fehler“, meine Worte *g*, vielleicht kaufen Anfänger oder Wiedereinsteiger deshalb gerne eine?

Danach alte Brennerstraße, Sellrain, Kühtaisattel, Kaffee, dort laufe ich auf einen Kollegen auf, den ich hätte herbrennen können, aber ich hielt mich zurück – ein Mal nah am Sturz vorbei reicht für einen Woche.

Bisher war ja alles nett, was ich gefahren bin, der richtige Kehrenrausch blieb bisher aber aus, außer ansatzweise die Silvretta Serpentinenstraße.

Gesundheitlich behindert mich immer noch Husten, starker Schnupfen sowie der fehlende Druckausgleich auf den Pässen, bin körperlich nicht ganz auf der Höhe.

Fotos von Hahntenn-/Timmelsjoch, Jaufenpass, Kühtaisattel

Dienstag, 12. August 2008 – Krank / Hahntennjoch

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:25

Was sich gestern schon angekündigt hatte, wurde im Laufe der Nacht schlimmer, Hals- und Ohrschmerzen, Husten, Schnupfen (stammt wohl vom Rafting bzw. Baden bei 5 – 10 Grad Wassertemperatur), ich fühle mich früh elend, erscheine erst um 10.00 Uhr zum Frühstück (der
Vorteil einer Privatpension, es gibt keine festen Frühstückszeiten), leg mich erneut hin und wache gegen 13.30 Uhr wieder auf.

Getränke beim Hofer muß ich noch holen und den Nachmittag möglichst angenehm rumbringen, was bietet sich an?

Genau, Motorrad fahren :-), was Kurzes gleich um die Ecke, die Wahl fällt auf das Hahntennjoch (1894 m).

Ui ui, rechts gehts steil den Berg runter, manchmal fehlt gar die Leidplanke, und links die Felswand rauf, ein Fahrfehler und das Sani ist Geschichte – das ständige Husten in den Helm steigert nicht gerade die Konzentration.

Nach ein paar netten Kehren bin ich in Boden, wende und fahre wieder zurück bis Pfafflar, gönne mir im Lokal dort zwei Latte, schwuchtel uns zurück nach Imst, einkaufen, Quartier.

Abends treffe ich einen GS-1200-Fahrer aus Fulda auf dem Balkon, er bleibt eine Nacht, wir unterhalten uns lange, netter Mensch, er will morgen mit mir fahren, aber ich ziehe nicht so recht.

Montag, 11. August 2008 – Umzug und Silvretta

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:16

Ich habe gezahlt, pro Nacht wurden mir EUR 63,00 (inkl. HP) berechnet, für ein Zimmer, was nicht mal ein abgeschlossenes Bad hat, krass – aber ich wollte mich nicht rumstreiten. Frage im Ambachhof nach einem Einzelzimmer, gypts nüch, die Dame verweist mich auf ein Privathaus „Hof am Waldrand“ um die Ecke. Ich werde dort vorstellig, gebongt, EUR 22 pro Nacht inkl. Frühstück, sauberes Zimmer
mit Waschbecken und Balkon, Bad ist gegenüber, die Wirtsleute, wohl Bauern im Ruhestand, sind sehr nett.

Das alles mit auf- und abladen dauerte, gegen 11.15 Uhr war ich startbereit, auf nach Silvretta, biege (falsch) nach Roppen ab, fahre ziemlich gache Nebenstraßen, komme in Arzl wieder raus, Piller Höhe (1558 m), nach Landeck biege ich Richtung Grins ein, soll ne nette Strecke sein,

Du meine Güte, im Kaff stehen die Häuser so dicht, daß nicht mal eine Dose und ein Mopped nebeneinander Platz haben, dazu noch Spitzkehren, wo man genau gar nicht sieht, ob einer entgegen kommt, ein Glücksspiel.

Danach ist die Straße gerade mal auf Dosenbreite, es folgen uneinsehbare Spitzkehren und Kurven, dazu ordentlich bergauf. Ein SUV kommt mir entgegen, er müßte anhalten und ausweichen, da bergauf Vorfahrt hat, aber nix, ich muß ins Gras ausweiche, haarscharf prescht der an mir vorbei, so ein Idiot.

Meine Laune wird schlechter, hab mich wohl auch verfahren, wenden, den ganzen Mist wieder zurück zur Hauptstraße.

Paznauntal, Bieler Höhe (2036 m), fotografieren, runter Richtung Bludenz wäre es mal nett zu fahren, aber ne, ich hab ne Dose vor mir (ich wußte gar nicht, daß man Kehren so langsam fahren kann) und ständig Gegenverkehr. Der Depp könnte mich ja mal vorbeilassen, aber nix, meine Zornesader schwillt an, damit auch meine Risikobereitschaft.

Wollte schon rausfahren, um mich abzukühlen, aber dann dachte ich mir, dem Arsch gönne ich das nicht; überholt, danach mußte ich zwar arg in die Bremsen gehen, aber wurscht, gleich noch ne Dose geschnupft und endlich frei Bahn :-).

Tanken ist angesagt, es gibt nur Super, was will man machen, später auf der Schnellstraße merke ich, daß die F nicht mehr ganz so willig läuft wie sonst, das kann nur am Benzin liegen.

Den Rest war dann *gähn*, bis Bludenz fast eine Ortschaft nach der anderen, Schnellstraße bis Stuben, Arlbergpaß (1793 m), besser als der lange Tunnel, da fängt es an zu nieseln, daher in Gand wieder auf die Schnellstraße, ständig Tunnels, nach Landeck scheint wieder die Sonne, bei Imst runter, im Quartier.

Landschaftlich alles schön, vom Fahren her bis auf die Serpentinen am Silvretta nix Besonderes, außer meine unplanmäßigen Ausflüge in die Pampa, die waren fahrerisch anspruchsvoll.

Fotos vom Ötz-/Pitz- und Paznauntal

Sonntag, 10. August 2008 – Rafting und Pitztal

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:14

Um 9.30 Uhr ist Treffpunkt in Ambach/Ötz, bis wir alle (8 Erwachsene, 2 Kinder) mit Neopren, Helm und Schuhen versorgt und angezogen sind, dauert es ein wenig.  Mit dem Kleinbus gehts zur Einstiegsstelle, das Wasser hat zwischen 5 und 10 Grad *brr*, ich streck nur die Füße rein, dann gehts los.

Die Imster Schlucht ist landschaftlich sehr schön, zwischendurch gibt es ein paar Spiele, es darf gebadet werden (Temperatur: 5 – 10 Grad), die eine oder andere Welle nehmen wir auch :-).

Wegen meiner Brille und deren möglichen Verlust wollte ich ja nicht reinspringen, üerlegs mir aber anders – hui, das ist trotz Neopren gut kalt, Füße (trotz Schuhen) und Hände haben ja keinen Kälteschutz.

Wir haben viel Spaß, kurz vor Schluß wirft mich Reini, unser Bootsführer, nochmals über Bord, rücklings, glücklicherweise ging meine Brille nicht verloren – na, ich hab sie auch gleich festgehalten, als ich unter Wasser kam.

Eine sehr lustige Partie, ausbooten, ein Erfrischungsdrink für jeden, Raftingwasser (Marillenschnaps) mit O-Saft, zurück zur Basis und nach dem Duschein ein gemütliches Beisammensitzen im Ambachhof sowie Urkundenverleihung 🙂 [1].

Um 15.00 Uhr war ich wieder im Hotel, ich mache einen Bummel zu Fuß durch Sautens, prima Wetter, und rede mit der Sekretärin wegen dem EZ-Zuschlag, ohne Ergebnis, ich soll abends mit dem Chef sprechen.

Beschließe noch ne kurze Ausfahrt vor dem Abendessen, nehme im ersten Kreisverkehr gleich die falsche Abfahrt (Navi streikt ja) und bin auf der AB, typisch wieder mal, ein Tunnel kommt, der zieht und zieht sich, ich hasse Tunnel fahren, es war der Roppener, 5108 m lang – wahh .

Die nächste Abfahrt ist meine, ab ins Pitztal, sehr schöne Gegend, die Strecke ist auch nett, fahre bis Tieflehn, fotografiere, zurück bieg ich quasi kurz vor Ende Richtung Jerzens ab, noch netter *g*, Arzl im Pitztal und dieses Mal finde ich sogar die Landstraße.

Abends rede ich mit dem Chef hier, er erkundigt sich nach einer möglichen „Auslagerung“ meiner Person in eine naheliegende Pension (das bezeichnet er als „Nebenhaus“), Ergebnis: im Haus gegenüber könnte ich bis Donnerstag bleiben, dann wieder hierher umziehen, oder eine andere wählen, 500 m entfernt, und zum Abendessen immer anrücken.

Das gefällt mir alles nicht besonders, ich werde morgen früh abreisen. Zwei Alternativen stehen zur Wahl: sich hier in der Gegend nen neuen Stützpunkt (bis Samstag) oder aber, jeden Abend eine neue Pension suchen. Alles mit Gepäck fahren wäre nicht das Problem, aber täglich die schweren Koffer rumschleppen, ist ein bissi eklig. Andererseits könnte ich, wenn das Wetter dauerhaft mies wird, jederzeit heimfahren und hätte kaum „Leerstrecken“.

[1] Urkunde

Samstag, 9. August 2008 – Anreise ins Ötztal

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 16:58

Start 14.15 Uhr, AB bis Holzkirchen, dann Landstraße zum Tegernsee, bei Gmund fängt es an zu nieseln, rein in die Regenkombi. Bad Wiessee, Achenpass, es regnet stärker; mein nagelneuer Reifen und klitschnasse Straße, ich lasse es gemütlich angehen.

Die Tankanzeige leuchtet auf, mir fällt als nächste Tanke die am Achensee ein, fahre daher an der Abbiege nach Vorderriß vorbei, bei dem Wetter ist die Strecke ja wurscht. Nach Sprit fassen und Vignette kaufen plane ich die Alternativroute,  AB bis nach Innsbruck und dann über Land bis Sautens.

Inzwischen regnet es nicht mehr, ich fahr und fahr, oh, die Europabrücke, sehr nett :-), erinnerlich ist die vor dem Brenner, ops, falsch gefahren, das Navi läßt sich nicht auf „Sautens“ programmieren, kennt die Stadt nicht, also muß ich mich alleine durchwühlen.

Kurz zurück, bei Mutters raus, hui, ist das ne Straße, enge Kurven, viel bergauf, gar keine Beschilderung – ich wähne mich in der Pampa, hinter Kreith anhalten, Karte studieren. Die F steht so schräg, daß ich sie nicht aufstellen kann, rangier die rum, wird nicht besser, glücklicherweise kommt ne Dose und hält, die wollen Radfahren gehen, ich bitte den Mann um Hilfe – da bin ich ja ziemlich schmerzfrei *g*.

Zurück nach Mutters, Axams, Kematen, Sellraintal.

Sehr schöne Gegend, Kühtaisattel (2017 m), erster Vorgeschmack, was es hier für Spitzkehren gibt, nix mit 2. Gang, erster ist angesagt – ich bin völlig außer Form, eiere uns rum.

Runter wundere ich mich über die Bremsen, gehen die überhaupt noch *g*, die F rollt und beschleunigt fleissig – ah ja, etwas mehr Motorbremse wäre sinnvoll, schont die Bremsen und meine Hand.

In Sautens finde ich sofort das Hotel, beim Einchecken wird mir mitgeteilt, daß im Nebenhaus (hatte ich gebucht, da dort ohne EZ-Zuschlag) alles belegt ist, ich daher ein DZ im Haupthaus habe, Zuschlag EUR 9 pro Tag (normal EUR 18).

Abends im Bett überdenke ich das und ärgere mich derart, daß ich nicht einschlafen kann, die hätten mir das vorher mitteilen müssen – dann hätte ich nämlich storniert.

5. August 2008

Navi (Garmin zumo 500) hat nen Schaden

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 18:08

Ich gestern mit der Mopete durch die halbe Stadt zu Touratech gefahren wegen dem Navi, die Kontakte zum Halter waren nicht mehr einwandfrei.

Der nette Mitarbeiter hat sich bemüht, es zu reparieren, auf der Heimfahrt dasselbe Problem, außerdem konnte man keine Adressen mehr über die Postleitzahl suchen.

Ich heute also wieder hin mit Gamay, weil ohne Stromanschluß die Sprachausgabe nicht geht und ich ja ohne Musik nicht gerne fahre – einfach 20 km durch die Stadt, ein bissi nervig das.

Ein anderer Mitarbeiter war da, der sich ebenfalls große Mühe gab, es war aber nix zu machen, der Halter ist ok, das zumo muß eingeschickt werden.

Da ich aber am Samstag ins Ötztal fahre, habe ich es wieder mitgenommen, muß ich halt per Netzteil aufladen und ohne Sprachausgabe navigieren, ganz ohne wäre schlimmer.

Vom Stadtverkehr die Nase voll, nahm ich die Umgehung (ca. 40 km), mein nagelneuer Reifen (Metzeler Tourance) muß ja eingefahren werden, und ich wollte testen, ob Gamay noch ihre 175 km/h bringt *g*, mit dem tkc80 war ja mehr als 160 km/h nicht möglich.

Bei 175 km/h regelt der Drehzahlbegrenzer ab, heute hätte ich mir 50 PS mehr gewünscht, hat aber auch so gereicht, um alle zu überholen :-).

Für 50 PS Einzylinder, 200 kg fahrfertig und mein Gewicht sind 175 km/h ja nicht übel, die F liegt auf der Straße wie ein Stein, da gibts kein Flattern oder Pendeln, absolut ruhig und leicht zu händeln.

Vibration und Winddruck sind halt schon vorhanden, abgesehen von der Lautstärke (ich fahre immer ohne Gehörschutz); fährt man dieses Tempo eine längere Strecke, dürfte das mit der  Zeit anstrengend werden.

Fürs Ötztal bin ich jedenfalls gerüstet, noch 3 Tage, dann kanns losgehen … *freufreu*

2. August 2008

root-Server: Aufgabe

Filed under: Allgemein — admin @ 23:25

Alexander Bartolich (alba) und ich haben ja seit ein paar Jahren gemeinsam einen root-Server gemietet, auf dem ein Newsserver läuft. Unser Ziel war es damals, allen Usern einen kostenlosen Zugang zum Usenet anzubieten, das Angebot wurde angenommen und inzwischen nutzen über 1500 User unseren Service <http://albasani.net/>.

Vor ein paar Tagen haben Alexander und ich die einvernehmliche Trennung beschlossen, er hat nun mit einem neuen Partner (Roman Racine) einen größeren Server gemietet, unsere User wurden bereits umgezogen, ihnen wird es dort hoffentlich an nichts mangeln :-).

Meine zwei Domains sanflorimal.de und schnuerpel.net habe ich umquartiert zu einem Freund von mir, übrigens sehr zu empfehlen <http://www.fs-tools.de/>, und mir noch eine dritte Domain zugelegt *g* – f650gs.eu, man gönnt sich ja sonst nix :-).

Zum 23.01.2009 können wir den root-Server kündigen, es war eine meist schöne Zeit mit alba, wir haben was aufgebaut und geschaffen, er wird das fortführen, dafür bin ich ihm dankbar,