31. August 2009

Fortschritte

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:14

Heute war ich mit Barbie auf dem Reitplatz, sie und ich machen Fortschritte, zum Angaloppieren brachte ich sie aber nicht. An Kathi, 13 Jahre, die wesentlich mehr Kondition hat als ich, habe ich Barbie dann abgetreten und selbst die Longierpeitsche geholt. Und siehe da, Barbie ist brav galoppiert ohne buckeln, zwar etwas schnell und lenken ließ sie sich dabei auch nicht, aber das lernt sie auch noch.

Zur Belohnung durfte sie auf dem Weg neben dem Stall 1/2 Std. Gras fressen ohne mich, war eh kein Problem, weglaufen tut sie ja nicht.

Nepomuk kam ins Roundpen, wie ne Schlaftablette ging er stoisch seine Runden, da hat Barbie schon mehr Feuer.

Am Schluß bin ich dann mal in jeden Steigbügel gestiegen und habe mich über den Sattel gelegt – keine Reaktion seinerseits. Also bin ich aufgestiegen, nach mehreren Min. stehen ging er dann ein wenig rückwärts, dann vorwärts zum Ausgang, schließlich stellte er sich in die Mitte und ich stieg wieder ab. Er durfte später auch 1/2 alleine „vor die Türe“, er kam von alleine wieder ans Türchen.

Barbie braucht nun dringend einen neuen Sattel, der vorhandene paßt Nepomuk ganz gut. Und dann können wir mit beiden ausreiten, meine Nichte ist schon ganz wild drauf – aber nur mit Helm!

30. August 2009

Familienspaziergang mit Barbie und Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:23

Heute fuhren meine Mama, meine Schwester und meine Nichte Lucia mit zum Stall, ihnen hat die Ranch sehr gut gefallen.

Wir wollten ein Stück spazieren gehen, Lucia wollte Barbie reiten ohne Sattel und Gebiß, mir war etwas schwummrig dabei.

Nepomuk habe ich geführt, Lucia kam bis zur Bank am Waldrand ohne Sturz – Respekt! Barbie hat etwas rumgetänzelt und getrabt, war ansonsten aber brav.

Lucia mit Barbie
Lucia mit Barbie

Wir haben es uns dann auf einer Bank gemütlich gemacht und die Pferde freigelassen, ihre Ambition war, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Gras einzusaugen.

Als wir nach 1/2 Std. zurück gingen, blieben die Pferde stehen, ich ging sie dann holen – Nepomuk lief alleine, Barbie nahm ich an den Strick.

Nepomuk gab dann Gas, ich machte Barbie los und beide galoppierten zum Stall zurück und ließen sich dort problemlos anleinen.

Lucia freundete sich noch mit Shadow an, dem Hund des Stallbesitzers.

Es war ein netter kleiner Ausflug, den Pferden hat es natürlich besonders gut gefallen, da sie sich ne Menge Gras reinhauen konnten, die Weiden sind ja bereits komplett abgegrast.

28. August 2009

mißglückter Ausritt mit Handpferd

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:00

Heute wollte ich gemütlich auf Barbie mit Nepomuk als Handpferd ausreiten.

10 m vom Stall weg komnen wir unfallfrei, da scheut Barbie, springt zur Seite und reißt mir dadurch den Strick vom Zweitpferd aus der Hand.

Ich ihn wieder eingesammelt, weiter gehts, Nepomuk läßt sich fast ziehen, so ein fauler Sack, wir kommen bis zur Waldgrenze und dann zur „Straße“.

Barbie weigert sich, auch nur einen Huf auf Asphalt zu setzen, Nepomuk frißt derweil, ich krieg die Krise – also gut, gehen wir halt durch den Wald.

Das klappt prima, außer daß Barbie sehr nervös ist und der Esel hinter uns ständig versucht, zu fressen.

Nepomuk bleibt stehen, er muß mal, Barbie läuft weiter, mir reißt es wieder den Strick aus der Hand. Fast hätte ich ihn wieder erwischt, aber leider nur fast … Nepomuk dreht wiehernd um und trabt von dannen.

Barbie dreht voll am Rad, schließlich ist plötzlich ihr Kumpel weg; obwohl sie nur ein Halfter trägt, kann ich sie zum Stehen bewegen. Klar ist, wenn ich mit ihr ihm hinterher reite und auf freie Fläche komme und er abzieht Richtung Stall, besteht akute Sturzgefahr.

Ich also flugs von Barbie runtergesprungen, ihr die Westernzügel, die mit Karabiner am Halfter eingehängt waren, abgenommen und „tschüss“ gesagt. Barbie rennt zu Nepomuk, als ich aus dem Wald komme, stehen beide da und grasen. Als Nepomuk mich sieht, gibt er Gas, Barbie natürlich hinterher, die beiden galoppieren wie die Irren zum Stall zurück – wohin auch sonst.

Ich gehe zu Fuß und freue mich, daß ich noch heile Knochen habe – _den_ Galopp mit Vollbremsung an der Stalltüre mußte ich mir wirklich nicht geben.

Als ich zurück war, ging ich mit Barbie noch 1/2 Std. auf den Platz, Nepomuk hätte auch was arbeiten müssen, leider ist der Sattelgurt für ihn zu lang.

Langweilig ist es jedenfalls nicht mit den Zweien, nächstes Mal geht Nepomuk mit Gebiß mit. Er tut immer so brav und unschuldig, dabei hat er es faustdick hinter den Ohren.

23. August 2009

Überraschung!

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 22:06

Vor 10 Jahren haben wir Nepomuk vor dem Schlachter gerettet, er wurde uns als Haflinger-/Isländer-Mix verkauft.

Gestern sieht die Hufpflegerin ein Brandzeichen mit Nummer bei ihm, er ist ein also ein rassereiner Haflinger und stammt aus Ebbs (Tirol).

Da schau an :-), ihm und mir ist das ja egal – aber neugierig auf seinen richtigen Namen sowie seine Abstammung bin ich nun doch.

Werde mich mal in Ebbs erkundigen ….

Gebiß ist doof

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:56

Nicht, daß ich schon eines bräuchte *g*, ich meine das für Pferde.

Barbie bekam heute eines ins Maul geschoben (Wassertrense), was ihr überhaupt nicht gefallen hat. Eine 1/2 Std. lang hat sie versucht, das Ding irgendwie loszuwerden und sich dann in ihr Schicksal gefügt.

Geritten sind wir ca. 1/2 Std. auf dem Platz, wie gestern viele Wendungen, dazu öfters mal Trab. Als das zweite Pferd, was mit auf dem Platz war, ging, wurde Barbie zwar etwas nervös, aber dieses mal nicht bockig.

Heute habe ich mit einem sehr guten Reitlehrer/Bereiter geredet, ob er uns nimmt. Am Mittwoch schaut er sich uns mal an, ich hätte gerne, daß er Barbie die Galopphilfen beibringt und ihr abgewöhnt zu buckeln. Selbst möchte ich auch ein paar Reitstunden nehmen, des weiteren auch ein paar Stunden einen Beritt für Nepomuk, wenn ich ihn angeritten habe.

22. August 2009

Barbie muß arbeiten

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:31

Heute früh war die Hufpflegerin da, mit viel Geduld und Belohung ging alles reibungslos über die Bühne.

Barbie stand nun 5 Tage, trotz Regens also aufgesattelt und mich mit Gerte bewaffnet *g*. Auf dem Reitplatz bleibt sie nicht ruhig stehen, sondern weicht ständig mit der Hinterhand, ich lege also die Gerte beiseite und Barbie ist brav.

Nach dem Warmreiten nehme ich die Zügel (am Halfter) langsam auf, wir reiten Schritt und üben Lenken, Biegen sowie die Stellung nach innen – auf den Zirkel gehen, Volte, aus der Ecke kehrt usw., des weiteren Hinterhandwendungen, anhalten. Getrabt wird auch mal, mir fehlt aber noch die Kondition für richtig lange.

Auch als eine Stallkollegin ihr Pferd auf dem Reitplatz longiert (der Roundpen muß repariert werden), läßt sie sich kaum ablenken, selbst als der galoppiert.

Als der wieder weg ist, hat Barbie keine Lust mehr, bleibt stehen und stellt auf stur. Ich ziehe erst links am Zügel, sie dreht sich um die eigene Achse, später rechtsrum – vorwärts verweigert sie. Verarschen kann ich mich alleine, also abgestiegen, die Gerte geholt und wieder aufgestiegen.

Das Touchieren nervt sie derart, daß sie wieder kurz vorwärts geht, bleibt dann stehen, es geht rückwärts und seitwärts, Barbie schlägt mit dem Kopf – die erste „Kraftprobe“.

Madam bleibt stehen und schart mit dem Huf – Ermahnung – hilft nix. Zack habe ich ihr mit der Gerte eine auf den Hintern gehauen, als Antwort springt sie im Galopp los und buckelt. Ich pariere sie sofort durch, wir gehen noch 2 Runden Schritt – ich bestimme nämlich, wann Schluß ist.

Bis auf ihre Null-Bock-Phase am Schluß ist sie prima gelaufen, nahm schön den Kopf runter und gab im Rücken nach – nun wird es Zeit, daß ich mich verbessere.

17. August 2009

zweiter Ausritt – Sturz – am Zügel reiten

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:50

Heute habe ich Barbie ein super tolles Lederhalfter gekauft, ein Sattelkissen (leider brachte das nix, außer daß der Sattel rutschte) und eine Samtschabracke. Wir gingen zu viert raus, die Paint (6 Jahre, Western ausgebildet) hat anfangs gezickt, wollte plötzlich nicht mehr weiter, nach 10 Min. Kampf hatte sich die Reiterin durchgesetzt.

Erste Galoppwiese, Barbie buckelt wie wild, fast hätte sie mich abgeworfen, mit Mühe konnte ich ihr den Kopf hochziehen, so daß sie nicht mehr buckeln konnte. Dafür hat sie dann Gas gegeben vom Feinsten, was ja an sich nix schlimmes ist.

Es quert ein Schotterweg, ich ziehe am Zügel, um zu bremsen und rufe „Halt“, Barbie nahm das wörtlich *g*; aus dem Jagdgalopp raus stemmt sie die Vorderhufe in die Erde und bleibt stehen – ich fliege kopfüber nach vorne ab und lande rücklings natürlich genau auf der Schotterstraße.

Kathis Haflinger, der hinter uns war, läuft auf Barbie auf, Kathie fliegt Barbie auf den Hintern – immerhin ne weiche Landung.

Obwohjl ich ohne Helm und Protektoren reite, ist mir nix passiert, sammel also Barbie, die seelenruhig am Fressen war, wieder ein und sehe, das nagelneue Halfter ist gerissen :-(, so daß ich fortan am Zügel reiten muß, damit sie es nicht verliert.

Die anderen wollten noch weiter, ich beschließe, alleine heimzureiten, Barbie trennt sich leichten Herzens von der Meute.

Nach 5 Min. wird ihr erst richtig bewußt, daß sie ganz alleine ist, ab sofort wiehert sie ständig, aber keiner antwortet.

Da ich sie eh am Zügel reiten muß, erinnere ich mich an „annehmen und nachgeben“ sowie „jeden Schritt heraustreiben“ – Barbie gibt im Hals nach, kommt mit dem Kopf runter und tritt mit der Hinterhand sehr gut unter, wir traben ein Stück, im Rücken butterweich, ich kann sogar aussitzen (womit ich mir sonst immer schwer tue).

Nachdem sie heim will, so alleine ist ja irgendwie Mist, versucht sie gelegentlich, Tempo zu machen, Parade und schon waren wir wieder im Schritt.

Fast zurück im Stall, Nepomuk in Rufweite, traben wir dann noch ein Stück als Belohnung für sie, weil sie so brav war.

Nächstes Mal wird sie aufgetrenst und wir arbeiten auf dem Reitplatz, dort wird dann mal ganz kontrolliert Arbeitsgalopp gegangen – das Leben besteht nicht nur aus Spaß.

Auf Gewichtshilfen reagiert sie inzwischen auch schon, die wende ich ja automatisch immer an, Schenkeldruck sowie Lenken durch Zügel hat sie kapiert.

Daß es sich angenehmer läuft, wenn sie im Genick nachgibt, den Kopf runternimmt und mit der Hinterhand vermehrt arbeitet, so daß sie den Rücken entlastet, hat sie heute bemerkt.

Mir hat es gut gefallen, jede Hilfe kam sofort durch, sie war im Rücken superweich zu sitzen und schnell mal Gras stibitzen war kein Thema mehr.

Normal hätte ich mir mit „am Zügel“ gehen noch Zeit gelassen, aber das Schicksal hat uns anderes zugedacht – ich kann nur staunen, wie toll Barbie sich macht.

Stürzen kann man immer mal, ist halt blöd gelaufen, Barbie kann nix dafür, das Halfter bringe ich zum Sattler zum Nähen.

16. August 2009

der erste Ausritt mit Barbie

Filed under: Allgemein — admin @ 01:25

Letzten Freitag habn Barbie und ich (das zweite Mal) auf dem Reitplatz vorwärts gehen auf Schenkeldruck geübt, das klappte ganz gut, anhalten kann sie besonders gut, der faule Sack *g*.

Für heute hatte ich mich mit Steffi (Paint) und Kathi (Hafi, Barbies Freundin) zum Ausritt verabredet, um 18.00 Uhr gings los. Das erste Stück führte ich, als ich dann aufsaß, war Barbie nach ein paar Metern unwillig, blieb stehen. Die Paint ging ins Gebüsch und Steffi hatte zu kämpfen, sie wieder rauszubringen (ihr erster Ausritt mit ihr, sie hat sie erst kurz), und Kathis Hafi zickte ein wenig wegen 5 Rollerfahrern, die mit Topspeed und jeder Menge Lärm an uns vorbei rauschten (obwohl dort verboten).

Barbie waren die egal, sie stand, Kathi lieh mir dann ihre Gerte, damit konnte ich Barbie zum Weitergehen „überreden“ (aber ohne Schläge natürlich, nur Touchieren).

Die erste Galoppwiese kam (inzwischen hatte ich nen Zweig als Gerte), Kathie voraus und Barbie hinterher.

Galopp hatte ich anders in Erinnerung, Barbies Kopf war am Boden, „hinten“ fühlte sich komisch an (ich galoppiere im Gelände immer im leichten Sitz) – sie hat gebuckelt ohne Ende. Anhalten war einfach, da sie von alleine bremste, als die Wiese zu Ende war.

Inzwischen lief sie brav mit und reagierte auf Schenkeldruck, wir im Schritt zur nächsten Wiese.

Wieder Buckeln beim Galoppieren, ich hab ihr mit dem Zweig auf die Schulter geklopft und sie angefeuert, das half – Tempo zugelegt und Buckeln eingestellt. Bremsen wie gehabt, umgedreht und zurück galoppiert, dieses Mal habe ich sie aber nicht mit dem Kopf an den Boden gelassen (Halfter mit Zügel), da ist sie dann prima flott ohne Buckeln gelaufen.

Anhalten (wir mußten abbiegen) war problemlos, im Schritt Richtung Heimat.

Als wir auf ihr bekanntes Gelände (in Stallnähe) kamen, ein kurzer Ausflug im Trab ins Getreidefeld (das sie ja vom Ausbüxn kennt), aber ich ließ ihr nix durchgehen – zurück auf den Weg, wir nehmen keine Abkürzung.

Nepomuk wiehert, Barbie hatte es plötzlich sehr eilig, aber ich nicht – man kann auch im Schrittempo traben, das wurde ihr aber schnell fad. Erstaunlich, wie gut sie auf Halfter mit Zügel reagiert – andere Pferde gehen mit Gebiß schlechter.

Das letzte Stück habe ich geführt (die anderen ritten voraus), es fiel ihr schwer, aber ich war streng, sie hat sich gefügt.

Wir hatten keine feste Reihenfolge beim Reiten, Barbie lief mal letzter, in der Mitte oder sogar freiwillig erster (im Schritt), galoppiert sind wir immer nebeneinander. Ich hatte sie fast immer am langen Zügel, so daß sie meist neben dem Schotterweg lief, oft durch pferdhohe Pflanzen. Wichtig war mir, daß sie vorwärts geht und nicht unterwegs frißt, gelenkt habe ich nur, falls wirklich nötig.

Trittsicher ist sie, da kann man nicht meckern, paßt genau auf, sehr brav das.

Für das erste Mal ist sie super brav gewesen und prima gelaufen, das Buckeln kann auch am Sattel liegen, der ihr nicht gut paßt – ich werde ihr einen neuen kaufen.

Eine Stunde waren wir unterwegs, sechs mal hat sie in der Zeit geäpfelt, so aufgeregt war sie.

Danach war sie total naß geschwitzt (ich auch, es war warm), das war heute die erste richtige Arbeit in ihrem 12-jährigen Leben.

Mir hat es super viel Spaß gemacht, Barbie wohl auch, nach dem kurzen Problem anfangs ist sie engagiert mitgegangen, wir reiten jetzt öfters mit den anderen zusammen aus – das bringt Kondition für uns beide.

Am Reitplatz  werden wir natürlich auch weiter trainieren,  damit sie lernt, den Rücken zu entlasten.

Nun bin ich ich erst mal glücklich, daß ich nun stolzer Besitzer eines Reitpferdes bin :-).

12. August 2009

Ausgebüxt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:49

Vorgestern wurden alle Pferde entwurmt, daher die Weiden für 2 Tage geschlossen.

Als ich heute Mittag kam, war kein Krümel Heu mehr da, ich wollte erst Nepomuk seine reparierte Decke anziehen und mit Barbie arbeiten, bevor ich welches aus dem Hauptstall holen würde.

Mit Hunger sind meine Pferde renitent, als ich Nepomuk rausführte, drängte sich Barbie mit raus, beide stürzten sich auf das Gras am Wegesrand.

Gut, dachte ich, machte Nepomuk los und ging für Barbie ein Halfter holen.

Als ich zurückkam, ließ sich keiner fassen, sie gingen bis zum Getreidefeld, bogen in eine Furche ein und galoppierten zum Wald – Barbie voran, er rennt natürlich hinterher.

Der Bauer war ganz in der Nähe, hat seinen Traktor angehalten und wohl staunend beobachtet, wie meine zwei Pferde durch sein Getreidefeld rannten, immerhin brav hintereinander, haben eh nix kaputt gemacht.

Solche Deppen, Verfolgung ohne Leckerli ist eh zwecklos, also ging ich vor zur Sattelkammer wegen Müsli holen, um sie anzulocken.

Währenddessen galoppierten die beiden Helden am Waldrand lang und kamen bestens aufgelegt  kurz nach mir am Hauptstall an. Noch schnell ein bißchen auf dem gegenüber liegenden abgemähten Feld spielen wie die kleinen Kinder, um dann angerannt zu kommen und ihr Müsli zu fressen – hah, geht doch :-).

Glücklicherweise ist ja in Stallnähe keine Straße und daß sie weit weglaufen, davon war ja nicht auszugehen. Ein Mal haben sie die ganze Ranch umrundet, fanden das wohl lustig – ich hab mich eh nicht aufgeregt, ich kenne ja meine Pappenheimer.

Nepomuk bekam seine Decke angezogen und Barbie mußte ins Roundpen. Da er draußen stand, war mit ihr nix anzufangen, also beide wieder in den Stall zurückgebracht und Heu gefüttert.

Beide waren ziemlich flott unterwegs, die können ganz schön Gas geben, wenn sie wollen.

Das macht Hoffnung für den ersten Ausritt …. 🙂

8. August 2009

endlich reiten …

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:49

Letzten Donnerstag bin ich im Roundpen aufgesessen, zu einem Schritt vorwärts ließ sich Barbie allerdings nicht animieren.

Der Plan für heute sah vor, daß sie von sich aus auf dem Reitplatz hinter einem anderen Pferd herläuft, dazu war sie aber nicht zu bewegen. Meine Stallkollegin hat sie dann geführt und wir haben „Halt“ geübt, was sofort klappte (eh klar, faules Pferd). Später lief sie dann ohne führen der Kollegin hinterher, ich war hochzufrieden.

Eine andere Stallkollegin, die sehr gut reitet, war auch auf dem Platz und meinte „tauschen wir mal“. sie ist noch sturer als Barbie und hat sich durchgesetzt – Barbie lief.

Als ich wieder draufsaß, hatte ich Probleme, Barbie vom Ausgang wegzukriegen, sie war ersichtlich fertig nach der halben Stunde, total naß geschwitzt.

Für nächste Woche haben wir einen kleinen Ausritt vereinbart, den haben wir uns verdient :-).