28. Oktober 2009

abhauen und mit Vollgas durch den Acker

Filed under: Allgemein — admin @ 20:37

Schönes Wetter, ich plane einen gemütlichen Ausritt mit Nepomuk. Beim raus führen drängelt sich Barbie mit und beide traben von dannen. Ich hinterher, konnte Barbie den Halsriemen umlegen, allerdings ging sie nicht mit, den Führstrick hatte Nepomuk an seinem Halsriemen baumeln. Beide galoppieren davon, teilweise leider im Acker und der Bauer fährt ein paar Meter weiter Traktor – weia. Ich schimpfend hinterher, nachdem beide weit voraus sind, drehen sie um und fetzen mit Vollgas auf mich zu. Hui, da wurde mir anders, bin schnell hinter nen Pfosten, damit sie mich nicht umrennen. Nepomuk kriegt die Kurve (Heimweg) im vollen Galopp nicht so richtig, setzt sich auf den Hintern, das sah gefährlich nach einer Verletzung aus. War aber nix, die beiden laufen Richtung Stall, direkt zum Traktor des Bauern hin.

Bis ich da bin, ist der Bauer glücklicherweise wieder weiter weg, meine Pferde grasen. Nepomuk läßt sich nehmen, will aber nicht mitgehen, ich hab ihn angebrüllt und ihm zwei mit dem Strick verpaßt, dann ließ er sich brav zurückbringen.

Barbie ging freiwillig nicht mit uns mit, ich also mit Strick hin, schnall sie an, sag „komm, wir gehen“, sie läßt sich nicht stören. Zack hat sie auch zwei mit dem Strick drauf bekommen, mandelte sich dann kurz auf, aber ich ließ mich auf keine Diskussion ein – sie bekam noch eine übergezogen. Dann war Ruhe und sie ging brav mit nach Hause.

Mit Nepomuk ging ich anschließend mit Stallkollegen noch 1 Std. ins Gelände, ein Mal kurz Trab, sonst nur Schritt. Es waren Waldwege dabei, wo er kucken mußte, wo er hintritt – er ist nur 1x gestolpert, so langsam kapiert er, daß er aufpassen muß.

Barbie hat sich derweil aufgeregt, weil sie zurück bleiben mußte, sie hatte ziemlich geschwitzt, als wir zuruück kamen. Nepomuk dagegen, der 1 Std. mit Reiter unterwegs war, blieb trocken. Es liegt wohl an Barbies Übergewicht, daß sie schnell schwitzt, und an ihrem Charakter – sie regt sich leicht auf.

Zusammen frei raus dürfen sie nun nicht mehr, selber schuld. Und dem Bauern werde ich demnächst eine Flasche Wein schenken als Entschuldigung.