30. Januar 2010

nerviges Rumgefahre

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 22:43

Ich heute zum Obi nach Unterhaching (Gewerbegebiet) gefahren wegen einem Netz für meine Hafis. Es gab eines (Anhängernetz) mit Maschenweite 4,5 cm, ich will aber 6 cm.  Weiter zu ATU, Fehlanzeige. Als nächstes zum Elektromarkt wegen dem Geschirrspüler und gleich ne Verkäuferin geschnappt wegen Beratung. Bekam wieder mitgeteilt, eine mit schwarzer Blende gibt es nicht, meine Güte, das geht mir langsam auf den Keks. Noch zum toom-Baumarkt in Neubiberg gefahren wegen dem Netz, wieder nix, aber immerhin bekam ich ein Vogelhäuschen.

Im Stall haben wir ja nette kleine Vögel, ich lege ihnen immer Futter auf einen Pfosten, bin aber nicht sicher, ob das nicht von Nepomuk eingesaugt wird (Barbie ist zu klein dafür). Ein Häuschen ist besser, ich werde es morgen auf dem Pfosten festnageln, damit die Pferde es nicht runterwerfen können. Zuhause kann ich kein Vogelhaus haben wegen der Katzen, nachher töten die noch einen. Bevor es geschneit hat, haben wir ein totes Eichhörnchen gefunden, mir sah das nach Kehlbiß aus. So ein süßes Tierchen, vermutlich hat Gismo es getötet. Er ist auch der einzige, der öfters Verletzungen bzw. Bißwunden hat, entweder von seiner Jagdbeute (er geht auch auf Ratten) oder weil er sich mit fremden Katern prügelt.   

Zuhause habe ich dann einen Geschirrspüler im www bestellt und nach einem Heunetz gekuckt, habe was günstiges in Aussicht :-). Die Frage ist, soll ich das in der Box oder außen hinhängen? Oder soll ich zwei Netze kaufen, wenn die billig hergehen?

26. Januar 2010

Schnee und Kälte

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:09

Seit gestern hat es ein bißchen geschneit, eigentlich wollte ich nicht zu den Hafis fahren wegen der glatten Straßen.  Da ich aber schon 2 Tage nicht in Stall war, bin ich doch gefahren, es war nicht so glatt wie befürchtet. Um 13.15 Uhr war ich da, das Futternetz war leer, beide waren ziemlich hibbelig. Ich nahm sie mit vor zum Putzplatz, um sie auf dem Reitplatz frei laufen zu lassen. Aber irgendwie hatten sie keinen Bock darauf, sondern haben sich lieber die nebenstehenden Pferde angeschaut, die angelaufen kamen. Also wieder zurück in den Stall gebracht und beide auf die Weide gelockt.

Die drei netten Nachbarn auch rausgelassen, weil sie angelaufen kamen, Nepomuk spielt ja gerne mit den „Kleinen“. Witzig, wie die Pferde sich freuen, wenn sie zusammen laufen dürfen, jeder macht Bocksprünge, vorne und hinten hoch. Nepomuk ist heute sogar gestiegen, das habe ich bei ihm noch nie gesehen, dann kamen die Kleinen an und er ist mit ihnen gerannt. Barbie hält vom Spielen ja eher wenig, sie hat derweil die Kurve zum Heunetz der Nachbarn gekratzt, weil da noch ein bissi was drinnen war. Inzwischen hatte ich einen Kübel Heu gefüllt, Barbie dann einkassiert und rübergeführt zu ihrem Netz. Nepomuk kam von alleine angerannt, die anderen gingen zu ihrem Heunetz.

In mein Großraum-Heunetz passen 2 Kübel á ca. 9 kg, macht 18 kg früh _und_ abends, schwer vorstellbar, daß meine in ca. 5 Std. 18 kg aus dem Netz zupfen. Ein „kleines“ Heunetz hänge ich ja normalerweise immer in den Stall und bereite ein zweites für nächsten Tag vor, letzteres hatte ich am Samstag unterlassen. Es kamen ja am Wochenende zwei neue Pferde zu unserem Stall, die mit Heunetz gefüttert werden, ich wollte daher kein zweites nehmen, evtl. wäre das ja für die Neuen gebraucht worden.

Egal, ich kaufe einfach noch ein weiteres Großraum-Heunetz, was ich befülle, wenn ich alle 2 – 3 Tage komme – damit sollte dann „Dauerheu“ gewährleistet sein.

22. Januar 2010

die Sache mit dem Geschirrspüler

Filed under: Allgemein — admin @ 22:08

Seit Jahren ist der Anschluß an den Wasserhahn nicht dicht, mit ein paar Handtüchern drumrum, während der Spüler Wasser zieht, war das Problem nicht akut. Im Herbst 2009 dann zog der blöde Spüler (mit AquaStop) kein Wasser mehr, das kam früher schon mal vor, ich habe ihn also auf Wasser in der Bodenwanne kontrolliert. Tatsächlich war eines vorhanden, beim Rausholen bekam ich einen elektrischen Schlag. Evtl. ging das Teil dabei kaputt, ich also die Sicherung rausgemacht, alles Wasser entfernt und sogar trocken geföhnt. Einen neuen Hahn habe ich seit Jahren im Schrank liegen, um den einzubauen, muß ich allerdings den Unterschrank sowie Spüler ausbauen, weil der Hahn so nah am Rand ist.

Die Maschine ging trotzdem nicht, ich hatte dann den Schlüsselbeinbruch und konnte fortan keine weiteren Reparaturversuche unternehmen, weil der Hahn ja saublöd unter der Spüle eingebaut ist. Letztens schritt ich dann zur Tat, Schlauch abgeschraubt, der Sieb war ziemlich dreckig, gereinigt und entkalkt, ich dachte, Problem behoben. Füll also wieder Geschirr ein, stell an – nix.

Mir reicht es, es muß ein neues Gerät her, Reparatur lohnt mE nicht mehr, das Teil ist ja schon 17 Jahre alt. Ich also zum Saturn gefahren und sag dem Verkäufer, die Maschine soll eine schwarze Bedienblende haben (damit sie zur restlichen Einbauküche paßt), außerdem möchte ich meine Dekorplatte wieder anbringen. Sagt der Typ, so eine gibt es nicht, ich denk mir, kuck ich halt im Internet. 2 Std. gesucht, nix passendes gefunden, unglaublich.

Da will man mal Geld ausgeben und die Wirtschaft ankurbeln, muß sich aber ärgern, weil es nicht das gibt, was man will. Aber ich geb nicht auf, man muß ja immer optimistisch sein.

21. Januar 2010

dicke Pferde und deren Ernährungszustand

Filed under: Allgemein — admin @ 00:33

Nachdem viele sagen, meine Pferde sind (zu) dick, habe ich mal genauer nachgesehen:

„Es kann sein, daß Ihr Pferd durch das Heu einen kleinen Heubauch bekommt. Dies bedeutet aber nicht, daß Ihr Pferd wirklich Übergewicht hat. In der freien Wildbahn ist das eine ganz normale Angelenheit: hier haben fast alle Pferde einen Heubauch. Ein Pferd mit Heubauch ist allemal gesünder als ein Pferd das aufgrund einer schlechten Verdauung wegen zu geringer Menge Heu zu Koliken neigt.“  siehe http://www.pferdefutter-beratung.de/pferdefutter/heu

Der Ernährungszustand eines Pferdes wird anhand sechs Schlüsselpunkten bemessen, siehe http://equivetinfo.de/html/futterung.html
danach bekommt Nepomuk die Note 3, Barbie Note 4;  „Nicht verwirren lassen sollte man sich durch einen “Heubauch”. Ein Heubauch ist lediglich durch eine große Raufutteraufnahme bedingt und hat mit dem Ernährungszustand wenig zu tun. “

Barbie ist ein „barocker Hafi“, relativ niedrig (Stockmaß), breit und stark bemuskelt. Nepomuk ist ein „Sport-Hafi“, höher, schlanker, viel weniger Muskulatur. Sie ist eher ein „Arbeitspferd“, Kutsche fahren, Holz rücken, er ist eher sportlich, sehr elegante Gänge, springt auch gerne.

Beide sind gut genährt, keine Frage, Barbie hat schon einiges an Fett im Mähnenkamm abgebaut, obwohl sie Heu satt bekommt. Das stärkereduzierte Müsli hat viel gebracht, ab Frühjahr gibt es dann nur noch ein bissi Hafer nach Arbeit. Das Mineralfutter jetzt über den Winter hat viel gebracht, Barbies Hufe, die voher leicht ausbrachen, sind sehr fest geworden und beide haben ein prächtiges Fell. Beide strotzen quasi vor Gesundheit, wenn einer mal hustet, kann das am staubigen Heu liegen.

Es heißt ja immer, wie der Herr, so das Gscherr, paßt auf mich nicht, ich bin schlank, meine Hafis sind rund. Das macht nix, sie sind halt anders :-), ich will auch kein Pferd, bei dem man die Rippen sieht wie bei mir. Mehr Bewegung für sie ist natürlich wichtig, nicht nur wegen dem Gewicht, sie brauchen auch Abwechslung, Beschäftigung – ich werde mir Mühe geben.

18. Januar 2010

brave Dicke :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 23:59

Mein dicker Nepomuk durfte heute zuerst raus, ich wollte auf dem Reitplatz erstmalig den neuen Westernsattel Probe reiten, nachdem ich ein paar Löcher gebohrt hatte. Nachdem derzeit der Boden aufgetaut ist, bestand keine Fußbruchgefahr, wegen dem Wetterumschwung tat mir allerdings mein Bruch ziemlich weh. Brav lief er seine Runden, erst Schritt, dann Trab *aua*, man sitzt recht bequem und tief, der Knauf stört nicht, das mit den Steigbügeln kommt mir aber komisch vor, da muß ich mich erkundigen. Am Ende des Platzes war eine riesen Pfütze, er blieb stehen und hat gescharrt – uii, nicht daß er sich plötzlich hinlegt … glücklicherweise hatte er das nicht vor.

Barbie noch geholt und ein bissi im Roundpen longiert, sie war total brav und nicht ganz so hibbelig wie früher. Da gab es auch eine Pfütze, sie ist durchgelaufen ohne zu zicken, evtl. sind beide doch nicht so wasserscheu, wie ich befürchtet hatte. Das wäre prima, wir wollen ja im Sommer öfters an den Teich reiten und mit den Pferden schwimmen.

Im Stall bekam dann jeder noch eine Mini-Portion Pavo Natures Best, es scheint beiden zu schmecken, GsD. Wenn das Mineralfutter zu Ende ist, vermutlich im März, ist damit Schluß, ebenso mit dem Frühstücksmüsli. Nach Arbeit bekommen sie dann einen kleinen Schöpfer ungequetschen Hafer, sonst außer Heu und Gras nichts mehr. Nächsten Winter bekommen sie Weidebriggs, die werden auch ohne Müsli gefressen und enthalten alle wichtigen Mineralien.

15. Januar 2010

langer Spaziergang

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:01

Heute nahm ich Barbie (mit Kette) und Nepomuk mit raus, meine Chance, zusammen mit beiden Pferden wieder heimzukommen, schätzte ich auf 60%. Wir gingen in den Wald, Barbie rechts neben mir, Nepomuk leicht versetzt rechts neben Barbie. Hat er ihr am Hintern geschnüffelt oder wasweißich, plötzlich tritt sie ihn in die Brust. Ich hab gedacht, ich seh nicht recht, Madame bekam dann eine von mir geklatscht, außerdem habe ich an der Kette gezogen. Am Strick hat sie keine anderen Pferde zu attackieren, da werde ich richtig sauer.

Nachdem wir das geklärt hatten, war Barbie extrem brav, Nepomuk hat nur etwas rumgehampelt, als wir zwei fremde Reiter trafen.  Wie üblich, bog ich in einen falschen Weg ein, plötzlich war Ende, umdrehen wollte ich nicht, also gingen wir durchs Unterholz. Ich mußte aufpassen, daß es mich nicht hinhaut, die zwei Helden blieben brav hinter mir, sie mußten selber kucken, wo sie hintreten.

Schweiß durchnäßt kamen wir endlich wieder auf einen Weg, durch den Schnee stapfen ist ganz schön anstrengend – für mich, den Pferden war das egal.  Zurück im Stall, bekamen beide eine Belohnung (ein bissi Müsli), weil sie so brav waren. Es ist schon anstrengend für ein Pferd, 1 Std. Schritt zu gehen, das verbraucht mehr Kalorien als 1/2 Std. Trab und Galopp (habe ich im www gelesen).

Demnächst kann ich Barbie als Handpferd mitnehmen, es wäre derzeit auch die einzige Möglichkeit, mit meiner Nichte auszureiten. Nepomuk hat ja alleine draußen ein bissi Angst, außerdem muß Barbie auch bewegt werden. Da ich meistens alleine komme, wäre es ideal, wenn ich einen als Handpferd nehmen könnte. So müßte auch keiner zurückbleiben und sich deswegen aufregen, es wäre also für alle von Vorteil.
 
Morgen kommen vier Isländer, für die mußten meine einen Großteil ihres Paddocks abgeben, worüber ich verständlicherweise nicht gerade glücklich bin. Wie das ab Frühjahr gehen soll, wenn die Weiden eine Zeit lang gesperrt sind, ist mir ein Rätsel – auf dem Miniplatz können sie ja nicht mal zwei Galoppsprünge machen. Wenn Gras wächst, muß die Weide abgesteckt werden, damit sie nicht zuviel davon bekommen, Platz zum Laufen ist dort dann für ein paar Wochen nicht.

Die letzte sehr große Weide wird nun geteilt für meine und die Nachbarn, 3 Pferde, zu denen sollen aber noch zwei kommen, dafür müßte eigentlich noch ein Stall angebaut werden. Ich bin ja gespannt, wie es weitergeht.

13. Januar 2010

Führtraining

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:42

Barbie bekam die Halskette meines verstorbenen Hundes über die Nase geschnallt, befestigt am Halfer,  und los ging es über verschneite Feldwege. Sie kennt die Kette von früher, ich habe sie schon mal benutzt, daher wußte sie sofort Bescheid. Als sie das erste Mal ihren Kopf vor meiner Schulter hatte, habe ich leicht gezogen, danach hat Barbie stets auf einen locker durchhängenden Strick geachtet. Wir haben anhalten geübt sowie schneller/langsamer, sie hat alles einwandfrei absolviert.

Sie kann alles, keine Frage, sobald man aber eine kleine Schwäche zeigt, nützt sie das gnadenlos aus, um ihren Willen durchzusetzen. Wir werden die nächste Zeit nur mit Kette mit ihr rausgehen, auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

Nepomuk durfte dann auch raus zu einem Spaziergang, natürlich ohne Kette. Kaum waren wir 50 m vom Stall weg, fing er das Wiehern an – so alleine draußen gefällt ihm gar nicht. Ständig hat er nen langen Hals gemacht und sich umgesehen, immer wieder ist er getrabt, aber so langsam, daß er mein Tempo hielt. Er ist so völlig anders als Barbie, er versucht immer, alles richtig zu machen, selbst wenn er ein wenig nervös ist.

Zurück im Stall, habe ich ihn auch geputzt wie Barbie vorher auch, sie ist beim Hufe geben inzwischen ziemlich problemlos. Er hat immer wieder weggezogen, aber ich blieb ruhig, habe nur ein wenig geschimpft. Beim letzten Huf rechts hinten (genau der, den er mir schon mal auf den Fuß gedonnert hat) hat er wieder mit Schmackes weggezogen und abgesetzt, glücklicherweise war heute mein Fuß nicht drunter. Reflexartig habe ich ihn angebrüllt und ihm gleichzeitig mit der flachen Hand eine auf den Hintern gehauen – hui, er ist gleich weggesprungen, so hat er sich erschrocken. Nochmal Huf hoch und dann hat er ihn gehalten.

Wegen meinem Schlüsselbeinbruch kann ich die Hufe nicht festhalten, die Pferde müssen lernen, den Fuß bzw. das Bein locker zu lassen, den Rest mache ich. Barbie hat das schnell kapiert, Nepomuk wird es auch noch lernen.

Im Stall habe ich dann abgemistet und die Box eingestreut,  Heu aufgefüllt hatte ich ja bereits gleich nach meiner Ankunft, weil nix mehr da war. Ein Pferd aus dem Nachbarstall, was abnehmen soll, streckt immer den Kopf durch die Schnüre und frißt aus dem Netz meiner Pferde. Am Schluß bin ich noch schuld, wenn das Pferd nicht abnimmt, also habe ich provisorisch ein paar zusätzliche Schnüre angebracht. Demächst werde ich Bretter organisieren und hinschrauben, damit das Pferd nicht mehr an „mein“ Netz kommt.

Wegen dem „geraubten“ Heu wäre es mir nicht, ich bin ja bemüht, für meine „Dauerheu“ bereitzustellen, daher bekommen sie immer noch ein Heunetz täglich in der Box aufgehangen, eines bereite ich immer vor für den nächsten Tag. Die Pferde nebenan unterliegen einer anderen Fütterungsstrategie,  außerdem kann Barbie es gar nicht haben, wenn das Pferd vom ihrem Netz frißt. Daher steht immer Nepomuk am Zaun, dem ist das egal.

Am Freitag werde ich mal mit beiden gleichzeitig spazieren gehen, es wäre ja sehr praktisch, wenn ich Barbie später mal als Handpferd mitnehmen könnte. Dafür muß sie aber brav sein, mit Kette müßte es gehen.

10. Januar 2010

try and error (Schlitten ziehen)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:43

Lucia und ich wollten heute Schlitten ziehen probieren, Barbie bekam den Longiergurt über den Hals, an dem die Doppellonge befestigt wurde. Die jeweiligen Enden wurden durch die Steigbügel gezogen, Lucia führte und ich ging hinterher. Barbie war brav, also zurück zum Stall, den Schlitten holen – die Wendung hat sie allerdings ein bissi nervös gemacht wegen den Schnüren an ihren Flanken.

Ich hocke mich auf den Schlitten, Barbie zieht, Lucia führt – klappt ja super, dachte ich. Nach 30 m ohne ersichtlichen Grund reißt Barbie Lucia den Strick aus der Hand (ich gleich das Seil losgelassen) und galoppiert über den Acker davon. In meinen Augen war sie einfach wieder bockig wie beim letzen Spaziergang auch. Dieses Mal hing aber die Doppellonge dran, durch die sie ziemlich nervös wurde.

Am Stall bleibt sie stehen, Peter kann sie aber nicht halten, sie rennt ein Stück Feldweg lang und biegt dann rechts ab, gallopiert direkt an der Weide lang. Die drei Nachbarspferde fanden das lustig, uiii, Action, und sind mit galoppiert. Blöd ist Barbie ja nicht, sie dreht also um und kommt zurück zum Stall, Peter läßt sie rein, sie sofort auf die Weide gerannt, Nepomuk hinterher. Barbie läuft Schlangenlinien, vermutlich um die Longe loszuwerden, eine Seite hatte sich gelöst (Ring aus dem Longiergurt gerissen)., weil sie draufgestiegen ist.

Zwei Mal die Weide rauf und runter, dann kam sie auf den Paddock und blieb stehen, so daß wir sie „entkleiden“ konnten. So schnell sie sich aufgeregt hat, so schnell kam sie auch wieder runter, eine Panik war das auch nicht von ihr, sie hat ja stets gewußt, wohin sie läuft.

Madame findet es mE lustig, draußen über die Äcker zu pesen, daß sie sich locker losreißen kann, weiß sie. Nächstes Mal gehe ich mit Hengstkette mit ihr spazieren, wir dürfen uns von ihr nicht verscheißern lassen.

Also Nepomuk „angekleidet“, er kennt Doppellonge bisher nicht (Barbie hatte ich ja schon ein paar Mal damit trainiert) und war von Anfang an daher etwas nervös. Wir gingen trotzdem ein Stück mit ihm, Lucia hat geführt, ich hinter ihm. Das hat gut geklappt, die Seile an den Flanken waren ihm nicht geheuer, aber er behielt die Nerven. Als wir gewendet haben, wurde es ihm aber ersichtlich zu viel, Lucia konnte ihn zwar halten, er stand aber wohl ein bissi unter Streß. Ich habe ihm also Gurt und Longe abgenommen, fürs erste Mal hat er sich tapfer gehalten.

Barbie ist ein Büffel, die uns regelmäßig unterbuttert, weil wir für sie nicht hart genug sind. Sie ist nicht böse, im Gegenteil, sie sie lieb, aber wenn man ihr den kleinen Finger reicht, nimmt sie die ganze Hand. Sie ist sehr intelligent und weiß genau, mit wem sie was machen kann, und leider ist sie sich ihrer Kraft auch bewußt.

Wir werden die nächsten Male am Reitplatz mit der Doppellonge üben, die wird dann aber am Halfter eingehangen. Beiden macht es nix, wenn man hinter ihnen läuft, ein bissi Gewicht ziehen (Schlitten) bemerken die vermutlich nicht mal. Aber die Schnüre an der Flanke sind ungewohnt … das läßt sich ändern.

8. Januar 2010

Westernsattel (baumlos) und die Frage des (Über)Gewichts

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 23:18

Heute Mittag kam mein Westernsattel, ich also in den Stall gefahren zur Anprobe. Die Weide war zu, ich habe meine und die Nachbarn erst mal rausgelassen und meinen ihr Heu aufgefüllt. Sie kamen wieder an, ich wollte Nepomuk mitnehmen, was aber scheiterte, weil Barbie nicht vom Türchen wegzubringen war. Hatte ich sie weggescheucht, war sie sofort wieder da und drängelte – so ne Nervensäge.

Egal, habe ich halt sie mitgenommen, geputzt, gekämmt und den neuen Sattel probiert. Paßt ihr prima, das Rutschen ist wie bei dem anderen halt ein kleines Problem, ohne Lederdecke drunter geht es bei ihr wohl nicht. Barbie wieder zurück gestellt und Nepomuk geholt, das ging problemlos – Barbie will halt immer die erste Geige spielen.

Ihm paßt der Sattel auch,

ich bin dann über nen Stuhl aufgestiegen zum Probe sitzen, das fand er etwas komisch, weil er ja angebunden war. Die Steigbügel sind zu lange, muß ich schon wieder Löcher bohren, ansonsten ist der Sattel halt ungewohnt. Schnell noch ein Foto gemacht, der Akku der Digicam ist leer, so ein Mist – na, eines habe ich noch rausgepreßt :-).

Die Satteldecke finde ich hübsch, die Farben passen gut zu Nepomuk, braunes Kopfzeug habe ich für ihn, fehlt nur noch der LG-Zaum. Sobald Tief Daisy, von dem heute noch nix zu sehen war, durch ist, werde ich mit ihm ausreiten.

Anschließend habe ich noch ihre Futterkübel sauber gemacht, hatte extra warmes Wasser und nen Schwamm mitgebracht, eingestreut und abgemistet. Der Tannenbaum war heute bis aufs Skelett abgefressen, das ging ja schnell …

Elisabeth und Kathie kamen und erzählten, der TA hätte gesagt, ihre Stute Mira muß abnehmen. Meine Güte, ich dachte, meine haben eine top Figur, dabei haben beide IMHO ein bissi mehr auf den Rippen als Mira. Gut, beide können nicht in der „Heidi Klum-Liga“ mitspielen (wer kann das schon?), wenn wir öfters reiten, werden sie schon was abnehmen – oder auch nicht, Muskeln sind ja schwerer als Fett.

Mal zum Vergleich:

Barbie im Nov. 2006 (Tirol) – sie hat schon immer einen Hals wie ein Hengst gehabt
beide im Nov. 2006 von vorne 
Barbie im Nov. 2008 (Weyarn) 
Barbie im Mai 2009 (laut TA zu dünn)

Nepomuk im Nov. 2008 (Weyarn)  
Nepomuk im Mai 2009

Als sie im Nov. 2008 aus Tirol kamen, wo sie fast nur in der Box standen und mit Silage gefüttert wurden, waren beide fett. Im Mai 2009 nach einem „Hungerwinter“ war Barbie laut TA zu dünn, Nepomuk schlank, im Juni 2009 kamen sie auf die Doier Ranch.

Beide haben nun einen Rauhfutterbauch, aber keine großartigen Fettpolster. Als sie aus Tirol kamen (Nov. 2008), waren beide stark übergewichtig, ein Wunder, daß sie keine Rehe hatten. In Weyarn wurde ihnen das Gewicht runter gehungert, bis sie Heidi-Klum-Format hatten, auch nicht gesund.

Jetzt sind sie mE normal für Hafis, das pendelt sich nun endlich ein, bemuskelt sind beide sehr gut, die wird noch wachsen, wenn sie wirklich mal öfters geritten werden.

Keines meiner Tiere hat jemals gehungert, selbst die Goldfische nicht; wenn genug Futter zur Verfügung steht, pendelt sich das Gewicht mE irgendwann auf ein gesundes Mittelmaß ein. Und die Tiere nehmen dann nicht weiter zu, wieso sollte es bei Pferden anders sein als bei Fischen, Kaninchen, Katzen oder Hunden?

6. Januar 2010

Winterspaziergang und sonstiges

Filed under: Allgemein — admin @ 20:05

Meine Schwester, Lucia und ich fuhren heute zu den Pferden, im Kofferraum der ausrangierte Weihnachtsbaum (Kiefer, selbst geschlagen) meiner Schwester. Hafis geputzt, Nepomuk wurde gesattelt, je nach seiner Gemütsverfassung wollte Lucia evtl. reiten. Hinten am Wald zieht mich Barbie in einen Acker, ich bin in dieser steinharten Kraterlandschaft gestolpert und hingefallen, Barbie ist abgehauen. Lucia hat tapfer gekämpft und konnte Nepomuk halten. Ich nahm Nepomuk, Lucia ist hinter Barbie her, die andauernd auf den Führstrick stieg, es hätte ihr nicht geschadet, wenn es sie deswegen hingehauen hätte. Irgendwann kam Barbie von alleine wieder an, die arme Lucia hat sich umsonst durch den Acker gequält. Es ging weiter, ich behielt Nepomuk, Barbie hat bei Lucia noch zwei „Ausbruchsversuche“ gestartet, kam aber nicht durch. Ich bin ja noch nicht so richtig fit wegen dem Bruch, kann nicht mit ganzer Kraft dagegen halten, wenn Barbie rumzickt, sie nützt das aus.

Zurück im Stall, bekamen sie den Baum, für 5 Min. war der interessant, gut so, sie sollen den ja nicht auf einmal auffressen, er soll ja der Beschäftigung dienen.

Bei zooplus.de habe ich ja schon einiges bestellt und erst kürzlich gemerkt, daß man für gesammelte Punkte kleine Sachen geschenkt bekommt. Das Mineralfutter habe ich von dort, es kam gestern samt meinen „Prämien“, ein Himalaya-Leckstein für die Hottis, ein Striegel und ein Hufauskratzer, daneben zwei hübsche Futterschalen für die Katzen und ein Thermometer fürs Aquarium – da hab ich mich gefreut. zooplus kann ich übrigens empfehlen, enorm schnelle Lieferzeit, 1 – 2 Werktage, außerdem bei Problemen stets ansprechbar und sehr kulant. Pferdefutter bestelle ich übrigens meist bei stroeh.de, schnelle Liefung. Was die nicht haben, bestelle ich im pferdefuttershop.de, bei mir in der Nähe gibt es ja keinen Laden für Pferdefutter.

Einen baumlosen Westernsattel (braun, Nubukleder) inkl. Fender und Steigbügel habe ich über ebay gekauft sowie ein Spezialpad dafür, insgesamt EUR 250,00, das ist günstig. Barbies Sattel hat alleine schon EUR 300,00 gekostet, dazu extra das Pad sowie Fender, nochmal EUR 100,00.  Die baumlosen Teile sind ja erst mal zum Ausprobieren, wenn sie einem taugen und kaputt gehen, kann man immer noch für EUR 1.500,00 einen kaufen, der dann 10 Jahre hält. Mei, was reite ich schon groß, vielleicht 2, höchstens 3 Mal die Woche (habe ich mir vorgenommen) und dann meist gemütlich ins Gelände. Da beide Hafis schon über 10 Jahre waren, bevor jemand drauf saß, waren sie natürlich längst ausgewachsen, Verschleiß in jungen Jahren fand nicht statt, sie sind quasi „wie neu“ :-). Vom Rücken her muß man keine Bedenken haben, unser Reitergewicht ist ja auch eher gering.

Den zwei Spitzbuben geht es super gut, so toll hatten sie es noch nie. Die Weide ist offen, da können sie rennen und nach Gras graben, sie haben ein großes befestigtes Paddock, stehen also nie im Matsch, sie haben eine geschlossene Box mit Stroh und Heu steht rund um die Uhr zur Verfügung. Früh bekommen sie ihr Frühstücksmüsli plus Mineralfutter, wenn ich komme, bekommen sie nachmittags ne Extraportion.

Beide haben eine sehr gute Figur, das Fett aus Barbies Mähnenkamm hat sich bereits um einiges reduziert, der Kamm ist inzwischen wieder sehr gut beweglich.

Lucia und ich wollen in den Pfingstferien 1 Woche nach Polen, um Gespann fahren zu lernen: http://www.pferdreiter.de/polen/gespannfahren.html das wird sicher ein Spaß. Unsere Pferde müssen das dann auch noch lernen, Barbie bekommt Hufschuhe und dann wird Kutsche gefahren *g*.