30. März 2010

the same procedure as every year

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 00:15

Mir ging es gestern nicht besonders, Kreislaufprobleme, meine Nichte ist auch krank, Mittelohrenzündung, meine Schwester wollte zu den Pferden fahren. Reiten wollte sie dann doch nicht, weil die Pferde etwas ungestüm geschaut haben, wir beschlossen einen kleinen Spaziergang. Die Felder rund um die Ranch wurden am Freitag gedüngt, es hatte nicht viel geregnet, also mußte unterwegs fressen unterbunden werden. In der Nähe ist eine kleine Hütte mit Gras drumrum, nicht gedüngt, unser Ziel.

Ich nahm Barbie, die natürlich versucht hat zu fressen, hinzu ging es noch, sie hat einigermaßen pariert. An der Hütte haben wir wir die Pferde eine 1/2 grasen lassen, Barbie hat Gras eingesaugt, als ob sie kurz vor dem Hungertod stände. Krass, ich hab noch kein Pferd gesehen, was in einem so hohen Tempo Gras abrupft und nebenbei schluckt. Nepomuk ist lange nicht so gierig, er hebt zwischendurch auch mal den Kopf, Barbie nie.

Als wir gehen wollten, war Barbie dagegen, ich mußte aus dem Strick ne Schlaufe machen und ihr über die Nase binden, damit sie den Kopf mal hob. Abmarsch, Nepomuk mit Lucia voraus, ich mit der Dicken, die rumtänzelt und sich aufführt wie ein Vollblutaraber, hinterher. Es tat ihr wohl ordentlich weh auf der Nase, sie wollte nicht mehr weitergehen, also habe ich die Nasenschlinge gelockert. Barbie vom Fressen abzuhalten, war schlicht unmöglich, immer wieder Kopf runter. Von der Gartenarbeit vom Vortag hatte ich einige Blasen, die Barbie mir aufgerieben hat – das Blut lief mir über die Hände und ich war sauer, stocksauer. Am Halfer reißen hat sie nicht interesssiert, ich hab sie mit dem Ellbogen geboxt und ihr mit der Hand auf die Schulter gehauen – viel bewirkt habe ich damit nicht. War ihr egal, sie behielt die Nase am Boden.

Mir hats gereicht mit diesem sturren Bock, ausgeholt und ihr mit aller Kraft den Strick auf die Schulter gehauen; wenn die Nase wieder Richtung Boden ging, bekam sie noch eine mit. Das letzte Stück auf dem Kiesweg war plötzlich Schluß mit Rumtänzeln, plötzlich hatte ich wieder den braven, gut erzogenen Gaul am Strick.

Jedes Jahr dasselbe, sobald Gras wächst, ist spazieren gehen auf Gras mit Barbie sehr mühsam. Sie zu bändigen ist schwer, weil sie weiß, daß sie mehr Kraft hat als der Mensch, und Schläge, die ich ihr verabreiche, sind für sie Peanuts. Beim Ausreiten ist sie relativ brav, wenn man ihr von Anfang an sagt, es wird nicht gefressen.

Sobald ich mich wieder gut fühle, reite ich mit ihr mal alleine aus. Sie hat es sich verdient :-/ nach dem letzten Spaziergang. Wenn sie das Spinnen anfängt, kriegt sie einfach mal ein paar ordentlich mit der Gerte, ich muß halt drauf bleiben, wenn sie dann versucht, mich loszuwerden.

Barbie ist ja schlau, sie weiß genau, wie sie ihren Willen durchsetzen kann. Sie läßt sich durch Gewalt wenig beeindrucken, sie steckt ne Menge weg, bevor sie nachgibt.

Ich hasse das, aber bei ihr geht es nur mit Gewalt – ich bin wie Nepomuk. Er ist auch sehr gutmütig, wenn nötig, haut er ihr aber voll eine rein. Und dann pariert sie wieder für einige Zeit, die Zicke. Nächstes Mal geht sie halt wieder mit Nasenkette und ich nehme eine Gerte mit, ohne geht es derzeit nicht.

Ich habe nicht vergessen, daß sie meine Nichte kürzlich vorsätzlich geschlagen hat, um frei zu kommen, bei mir traut sie es sich nicht, weil sie weiß, dann gibt es richtig Haue.

Nepomuk dagegen ist „normal'“, wenn man ihm „nein“ sagt, akzeptiert er das und versucht es nicht mehr wieder.

28. März 2010

Nepomuk, der Spitzbub / Gartenarbeit / Merlin kommt in die Jahre

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 00:08

Gestern war hier nachmittags ein ziemlicher Sturm mit orkanartigen Böen. Ich war gerade mit Nepomuk im Roundpen, als ein eiskalter Schauer niederging. Eine Böe wehte das Tor, was relativ schwer ist, auf, genau vor meinem Hafi. Zack war er durch, bevor es wieder zurückfiel, am Putzplatz hatten sich Spaziergänger untergestellt und das Türchen offen gelassen. Ein Unglück kommt selten alleine :-), natürlich hat er die Chance genutzt, abzuhauen. Aber gut, er geht ja nicht weit, schlußendlich stand er bei Barbie am Stall, wo ich ihn in Ruhe einkassieren konnte.

Einem Pferd nach uns hat es das Tor voll draufgehauen, dem Armen, mit Barbie habe ich es dann sicherheitshalber mit dem Führstrick zugebunden. Innerhalb 2 Std. fiel die Temperatur um fast 15 Grad, das war es wohl vorerst mit dem Frühling.

Nachdem ich heute das Aquarium ausgiebig gepflegt habe und es nicht regnete, machte ich mich im Garten an die Arbeit. Letztes Jahr konnte ich ja wegen dem Bruch ab Herbst nichts mehr machen, heute habe ich erst mal Schilf abgeschnitten und Blätter eingesammelt, bis unsere große Komposttonne voll war. Ein paar Nutzbeete möchte ich anlegen, dazu muß ich eine Menge Efeu, der widerspenstig ist, rausreißen. Die Erdbeeren haben sich derart kreuz und quer vermehrt, so daß ich einen Teil entfernen muß, den anderen umsetzen in Reih und Glied. Einen Baum muß ich ausgraben, ein paar viele Stunden werde ich noch investieren müssen, bis ich das kleine Stück Garten, was ich bewirtschafte, auf Vordermann habe. Der neue Frühbeetkasten wartet auf seinen Aufbau, Gurken, Tomaten usw. wollen ausgesät werden, ein kleines Gewächshaus werde ich mir noch bestellen.

Meine Terrasse, der Weg ums Haus sowie der ganze Eingangsbereich muß gekärchert werden, macht locker 8 Std. Arbeit, die Mauereinfassungen mache ich wohl dieses Jahr nicht. Die Gartenmöbel müssen gesäubert, die Holzmöbel eingelassen werden. Der ganze Zaun zur Straßenseite muß überholt und neu gestrichen werden, das große Tor für die Hauptgarage sowie das Eingangstor sandgestrahlt werden. Das Gras ist auf dem Vormarsch, vermutlich muß ich nächste Woche schon mähen.

Ein freistehendes Haus ist eine prima Sache, man hat seine Ruhe, aber halt auch mehr Arbeit – aber ich machs ja gerne :-). Für meine Katzen ideal, die meisten Nachbarn mögen Tiere, haben teilweise selbst auch welche (Katzen, Hunde).

Merlin, mein ältester Kater, der im Juli 17 Jahre wird und mit 1,5 Jahren ein Auge verlor (vermutlich Autounfall), geht allerdings nicht mehr so gerne raus, er hat Angst vor dem Kater, der hier immer rumstreift (und den ich versehentlich 8 Tage in meine Garage einschloß). Schon einige Zeit hat er nun sein Kisterl in der Wohnung, er hört und sieht wohl nicht mehr so besonders. Mit Gismo (fast 8 Jahre), der ungefährt doppelt so groß und schwer ist wie er, spielt er trotzdem noch gerne.

Ich hoffe, er hat noch ein paar Jahre, mag gar nicht daran denken, daß er geht.

25. März 2010

Endlich wieder Motorrad fahren …

Filed under: Allgemein,Motorrad,Pferde — admin @ 21:57

Gestern habe ich die neue Batterie (Yuasa) eingebaut und die BMW geputzt. Heute wunderbares Wetter, Sonnenschein und 20 Grad, also auf nach Forstinning zum Loesdau, um für Nepomuk einen LG-Zaum zu kaufen. Bin ich gewachsen oder die Maschine geschrumpft – jedenfalls kam ich mit beiden Füßen bequem auf die Erde. Fahrtechnisch war sie ein wenig schwammig, dachte mir, ich muß mich halt erst wieder ans Fahren gewöhnen. Toll, wieder über Land zu fahren, ich lasse es in den Kurven langsam angehen, mir fehlt es ja an Fahrpraxis. Nachdem ich bei den Pferden war (mehr dazu unten), fuhr ich zum Tanken und Reifendruck prüfen.

0,5 bar vorne und hinten, da schau an, korret sind 1,9/2,1 bar, kein Wunder, daß die F ungewohnt lief *g*. Beim wieder draufsitzen war alles wieder beim Alten, ich kam so lala mit den Fußballen runter, was ein paar Zentimer doch ausmachen können. Der Rucksack drückt bei höherem Tempo ein wenig auf den Bruch und die Narbe, ein bissi unangenehm, aber gut, da muß ich halt durch. In die Garage fahren war etwas schwierig, fast wäre ich in den Garten geschossen *hihi*. Ich hatte die F sehr schräg zum Bordstein abgestellt, um die Garage zu öffnen, und dann Angst, daß mir das Vorderrad seitlich wegrutscht, hab ja keine Bordsteinabsenkung. Ein bissi zuviel Gas, hab die Kurve in die Garage aber noch bekommen :-).

Die Hafis habe ich erst mal gefüttert und dann den Stallbesi angerufen, ob ich sie auf die Weide lassen darf. Er sagte „ja“, da haben sie sich gefreut :-). noch ist das Gras ja kaum gewachsen. Bis es anfängt zu schießen, müssen die Weiden getrennt sein und ich meine Portionsweiden eingerichtet haben. Wenn man wartet mit Weidegang, bis das Gras gut nachgewachsen ist, muß man die Pferde langsam anweiden, sonst besteht Kollikgefahr. Ab morgen Abend soll es 3 Tage regnen, danach muß man dann schon aufpassen.

Die Nachbarn dürfen ja nachts eh nicht raus, sie können ab morgen früh, tagsüber ist es für Nepomuk eh besser, er steht im Schatten bzw. der Box. Mal sehen, wie er morgen drauf ist, evtl. bekommt er einen Ekzem-Schub und muß eingedeckt werden.

Ihr Stall war komplett zugeschissen, vermutlich hat dort niemand ausgemistet, weil ich Stroh rein habe. Egal, habe ich es selber gemacht, werde mal nach Stallmatten kucken. Der Beton ist nicht gut zum Liegen, Nepomuk muß auch im Sommer die Möglichkeit haben, im Stall zu schlafen.

Die Weide bin ich heute abgelaufen, sie ist 190m lang. Sie muß abgemistet werden, wenn wir alle zusammen helfen, ist das kein riesen Akt. Düngen und nachsäen muß der Stallbesi die Weide meiner nicht, wenn ich die Portionsweiden eingerichtet habe, kann ich das selber machen, wenn eine mal 3 Wochen nicht betreten wird.

Ich bin guter Laune, endlich wieder Gas geben und die Pferde sind auch glücklich. Hoffentlich knabbern sie nicht zuviel Gras, nicht daß sie morgen früh tot daliegen. Ist ja doch ne große Fläche und und ein bissi was ist schon gewachsen, vermutlich fressen sie draußen, bis sie wieder eingesperrt werden.

23. März 2010

Warten auf die Weide

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 23:12

Barbie riecht natürlich das Gras und ist bereits ziemlich aufgeregt, daher ist sie derzeit etwas schwer zu händeln. Dazu der kleine Paddock, sie beschäftigt sich dadurch, daß sie die Isländer anfegt und ständig am Tor steht, um vielleicht doch mal entwischen zu könnnen.

Mit ihr ging ich heute auf dem Reitplatz, der Gurt ging 1 Loch enger zu. Beim Reiten war sie gewohnt brav, aber etwas unmotiviert, Nepomuk hat derweil im Stall geplärrt. Zur Belohnung bekam sie eine Hand voll Hafer, kam gut an :-).

Nepomuk kam an die Reihe, Barbie hat geplärrt. Mit ein bissi Heu läßt sich das stark vermindern, aber es war heute kaum noch welches da, daher habe ich keines genommen.

Der Gurt ging bei ihm auch enger zu schnallen als gewohnt, ich brauche bald einen kürzeren für ihn. Ausreiten war angesagt bei dem tollen Wetter, mir geht das aufm Platz reiten langsam aufn Keks. Man muß aufpassen wie ein Schießhund, daß er nicht zurück läuft, als er sich in sein Schicksal ergeben hat, kam ständiges Gewieher. Ich habe mich durchgesetzt, obwohl er mir leid tat,  das letzte Stück zum Stall wollte er dann Gas geben, aber ich nicht. Man muß ganz schön ziehen, um ihn zu bremsen, er reagiert, Durchgeher ist er glücklicherweise keiner.

Erst mußte er natürlich sofort zu Barbie, Nase stupsen, zum Putzplatz wollte er dann nicht mehr gehen. Sowas lasse ich gar nicht erst einreißen, es war zwar ein Kampf, ist aber egal, Hauptsache, ich gewinne *g*.

Er bekam auch Hafer, mittags hatte ich ihm sein Schwarzkümmelöl (auf einem Stück Brot) gegeben, was leichten Durchfall verursachte. War wohl keine gute Idee, ihm das auf leeren Magen zu geben.

Mit Barbie alleine rausgehen, werde ich probieren. Vermutlich wird das ein Kampf, sie versucht einen ja abzusetzen, wenn sie keinen Bock hat. Mein Bruch tut mich immer noch oft zwicken, Gruß von Barbie – daher habe ich auch nicht die letzte Konseuqenz (vermutlich weiß sie das und kocht mich weich).

Stroh für die Box habe ich aus der Heukammer geholt, können sie fressen, falls sie Hunger haben. Ihr Zweitnetz habe ich nun in der Box aufgehangen und gefüllt, Nepomuk ist gleich rein und kam nicht mehr raus. Ich mache es ihm so angenehm wie möglich in der Box, damit er gerne rein geht, so daß er sich im Sommer dann freiwillig reinstellt. Füttern kann man nun 1 Tonne drinnen für ihn und 1 Tonne draußen für Barbie, sobald es mit den Fliegen und Mücken richtig los geht, wird nur noch drinnen gefüttert. Glücklicherweise streiten meine ja selten und wenn sie streiten, muß Barbie halt gehen, sie ist gesund, sie kann draußen stehen und Gras abnagen.

Ich hoffe, morgen dürfen meine auf die Weide, es sind ja nur zwei und großartig rennen werden sie eh nicht. Die Nachbarn können dann übermorgen raus, ab Freitag soll es ja regnen.

Mein Rasen zuhause ist trocken, gut schaut er aber derzeit nicht aus. Leider wächst der schnell, hab schon überlegt, ob ich im Sommer nicht die Pferde mal heim reite. 400 qm Gras wären das in etwa, das könnten sie über Nacht abfressen, bräuchte ich nicht Rasen mähen 🙂 und den Mist nehme ich als Dünger. Die Beete müßte ich abzäunen, das wäre kein großer Aufwand.

Die Nachbarn würden ja doof kucken, wenn plötzlich 2 Pferde im Garten stehen, meine Katzen hätten vermutlich erst mal Angst. Wäre witzig, man sitzt abends auf der Terrasse, nebenan grasen die Pferde.

Den Rasen könnte ich 2 Wochen stehen lassen, dann haben sie genug, die Frage ist halt, ob der geeignet ist als Pferdefutter. Hinterm Haus haben wir viel Löwnzahn, Klee usw., das geht, vor dem Haus haben wir letztes Jahr neu angesät. Ich denke, das geht schon, wäre ja auch nur eine Nacht und sie hätten vorher und nachher viel Bewegung.

21. März 2010

Action

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 22:03

Meine Schwester Sonja hat eine Pferde-Phobie, heute äußerte sie plötzlich den Wunsch, diese Angst zu überwinden. Lucia und meine Mutter waren auch dabei, Sonja hat Barbie gestriegelt. Der Reitplatz war leider belegt, daher gingen wir ein bißchen spazieren. Sonja hat gelegentlich Barbie geführt, die Pferde waren brav, obwohl sie schon 1 Woche nur auf ihrem kleinen Paddock standen.

Am Waldrand ist Nepomuk dann „munter“ geworden, zieht mich in den Acker, hibbelt rum, ich setze mich aber durch. Lucia hielt Barbie, letztere dreht sich plötzlich, geht mit dem Hintern hoch und tritt Lucia, sie erschrickt und läßt den Strick los. Barbie haut ab, Nepomuk zu halten, fand ich zu gefährlich, also ließ ich ihn los. Beide kommen wieder aus dem Wald galoppiert und visieren das Ziel Ranch an. Einsammeln war einfach, Barbie kam von alleine mit Unschuldsmiene an, er hat noch ein wenig gehibbelt, folgte ihr dann aber zum Putzplatz.

Als der Reitplatz frei war, habe ich beide, nachdem sie sich ausgiebig gewergelt hatten, rumgescheucht, bis Barbie schwer geatmet hat. Nepomuk hat viel mehr Kondition, aber gut, sie hat auch mehr Gewicht zu bewegen. Sonja wollte auf Barbie (ohne Sattel) geführt werden, über einen Stuhl ist sie aufgestiegen. Das war sehr mutig, Respekt! Barbie habe ich kurz gehalten zur Sicherheit, war aber gar nicht nötig, sie war platt. Nepomuk ging freiwillig alleine brav hinterher, er war auch nicht mehr zu Spinnereien aufgelegt.

Meine Schwester will nun auch reiten lernen (hoffe ich), ich würde mich darüber sehr freuen, dann wären wir drei Reiter.

Ein Stück Brot mit 15 Tropfen Schwarzkümmelöl hatte ich heute für Nepomuk dabei, er hat es gefressen, seine Kur kann beginnen. Eingecremt mit Aldilotion habe ich ihn heute zur Vorbeuung (wird im Ekzemer-Forum empfohlen), bisher noch kein Anzeichen von Scheuern.

Ihr Frühstück werde ich ihnen morgen einkaufen und rausfahren, bei $DISCOUNTER gibt es 5 kg Äpfel für EUR 2,49., kann ja einen Teil im Keller lagern, Karotten ebenso.

Zuckerrübenschnitzel werde ich in der Menge reduzieren, man muß das halt ausprobieren. 2,5 Liter waren das vorgestern pro Pferd, das ist zuviel, jeder 1 Liter nach Arbeit reicht. Sobald sie Gras bekommen, werde ich das noch reduzieren, sie platzen sonst irgendwann :-).

Eigentlich bin ich froh, daß meine nur wenig Gras bekommen werden, für Nepomuk als Ekzemer von Vorteil und für Barbie auch, weil Gras dick macht und im Gegensatz zu Raufutter Rehe fördert.

18. März 2010

Futterstrategie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 23:47

Heute war ich mal wieder in Tirol, meine Bekannte besuchen, der Barbie gehört. Sie hat für die Pferde Zuckerrübenschnitzel (Pellets) gekauft, früher bekamen sie das auch oft. Man nimmt ca. 80-100 Gramm und weicht sie 10 – 12 Std. in der fünffachen Menge Wasser ein, danach hat man 5 Liter Futter, für jeden 2,5 Liter. Mir kommt das ja viel vor, aber z. B. hier steht, Freizeitpferde können täglich locker 5 Liter dieses Nassfutters fressen, schwer arbeitende Pferde sogar bis 10 Liter. Das liefert Energie, man weiß im Gegensatz zu Müsli, was drinnen ist, es hält sehr lange und es ist unschlagbar günstig (40 kg EUR 8,50).

Mein Schwarzhafer ist auch angekommen, der wurde mir im Ekzemer-Forum empfohlen. Glücklicherweise ist das Irish Mash nun zu Ende, das Müsli auch bald. Dann gibt es nur noch nach Arbeit entweder eine Hand voll (!) Hafer oder Zuckerrübenschnitzel. Ganz ohne Frühstück möchte ich sie aber nicht lassen, jeder könnte 1 Apfel und 2 Karotten bekommen. Futtertröge, die man an die Wand schraubt, hat mir meine Bekannte mitgegeben, Elisabeth braucht dann nur noch jedem früh das Obst reinschmeißen. Das spart Zeit gegenüber den Futtereimern. Nepomuk bekommt dazu noch täglich Schwarzkümmelöl, das tue ich auf kleine Brotstücke, anders geht es leider nicht.

Ausreiten werden meine Nichte und ich am Sonntag probieren, erst Mal nur im Schritt. Wenn das klappt, reiten wir jedes Wochenende aus, im Sommer auch Tagesritte. Vormittags 2 Std., über Mittag 2 – 3 Std. Pause, z. B. irgendwo baden, nachmittags heim. Die Frage ist nur, ob das mit Nepomuk geht wegen der Insekten, ich kann ihn ja schlecht mit Vollmontur reiten. Man muß das Reiten natürlich langsam steigern, 2 Std. können sie derzeit locker am Stück gehen, man muß halt kucken wegen der Hufe.

Mein geplantes Weidemanagement findet meine Bekannte gut, die Frage ist nur, ob ich die Portionsweiden so einrichten kann, daß Barbie die Einzäunung nicht umreißt. Bei Gras kennt sie kein Halten mehr, sie weiß auch genau, ob wo Strom drauf ist oder nicht. Früher in Tirol hat sie mal so lange an Pfosten hingenackelt, bis die umgefallen sind – hops über den am Boden liegenden Strom gesprungen und beide haben sich auf der nächsten satten Wiese die Bäuche vollgehauen.

Action ist programmiert :-), hoffentlich bleibt mir noch ein wenig Zeit zum Motorrad fahren.

16. März 2010

Nepomuk wird eingekleidet

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 22:12

Heute hatte ich keine Lust, mit den Pferden zu arbeiten, sie waren auch nicht erpicht darauf. Also habe ich ihre zwei Salzlecksteinhalter geputzt und im Stall an die Wand geschraubt. Beim Akku-Schrauber gab dabei leider den Geist auf, ich hätte ihn mal aufladen sollen *g* – egal, nächstes Mal erledige ich den Rest per Hand. Schlonz auf dem „Vorplatz“ zusammengerecht, auf dem Paddock liegt noch Eis und Matsch, um den kümmere ich mich nächste Woche.

Eine ältere Dame kam vorbei und und erzählte mir, sie besuche „ihre Freunde“ – sie meinte damit Barbie und Nepomuk. Gelobt hat sie beide, weil sie so nett und brav sind, was auch stimmt, beide sind Fremden gegenüber immer freundlich. Die Dame fragte, ob sie ihnen mal eine Karotte geben darf, ich habe es erlaubt (mit dem Hinweis: kein Brot und und Möhren in Maßen, also nicht Eimer weise). Wir haben uns eine 1/2 Std. nett unterhalten, die Dame hat sich gefreut, ist wohl etwas einsam.

Nachdem ich die Box eingestreut und gefütter hatte, kam die Anprobe für Nepomuk. Er trug ja noch nie eine Fliegenmaske, hat sie aber sofort anstandslos akzeptiert.

Dann kam seine neue Ekzemerdecke, 130 cm hatte ich bestellt, die vom letzten Jahr ist 125 cm.

Das Ende vom Halsteil hat Ausschnitte, die man über die Ohren stülpt, sehr praktisch. Natürlich paßt die Decke nicht zu 100%, seine Brust ist enorm breit, dafür hat er einen kürzeren Hals als andere. Die Decke ist aber groß genug, so daß man ein wenig variieren kann. Er hat sich brav anziehen lassen, nur Gefummel am Bauch mag er nicht besonders, da ist er, wie Barbie, kitzelig und hebt öfters den Huf (haut aber nicht zu).

Für Barbie habe ich auch eine Fliegenmaske gekauft, sie bekommt die aber nur auf, wenn es arg ist mit den Insekten, Nepomuk wird seinen Komplett-Anzug monatelang immer tragen müssen. Er wird aber dankbar dafür sein, a) entfällt der Juckreiz und b) plagen ihn keine Fliegen und Mücken.

Noch nie konnte seine Mähne über einen Sommer „gerettet“ werden, ich bin gespannt, ob es nun mit Decke klappt. Er hat einen super dicken und sehr langen Behang, wenn er ihn mal nicht abschubbern würde. Barbies Mähne haben wir ja vor einem Jahr komplett wegen Verfilzung weggeschnitten, inzwischen ist sie sehr schön – ich bürstel die ja auch mit Vorliebe :-).

Einen Plan für die Weideteilung habe ich auch gemacht, konnte den aber heute nicht besprechen, da niemand da war. Meine bekämen danach 25×133 m = 3.325 qm, 1/3 dessen, was minimal für 2 Pferde empfohlen wird (1 ha). Die Laufstrecke würde 5×105 (525 qm) betragen, jede der vier Portionsweiden 700 qm (3 x 25×20 und 1x 28×25).  Es muß halt ausreichend Heu zugefüttert werden, wegen Nepomuk sowieso.

Wenn ich die Portionsweiden regelmäßig abmiste und jede immer 3 Wochen Zeit hat, sich zu regenerieren, kann man das Maximale rausholen.

11. März 2010

Wieder Zuhause

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 23:47

Urlaub ist schön, man freut sich dann auch wieder auf Zuhause und den Alltag. Als ich zurück war und die Garage öffnete, hörte ich ein Knurren, dachte erst an einen Igel. Dann kam ein „miau“ und ich entdeckte den getigerten Kater, der nachts oft in meine Wohnung kommt zum Fressen, in einem Regal. 8 Tage war er ohne Futter in der Garage eingesperrt, ein bißchen hat er sie verwüstet. Glücklicherweise ist meine Garage nicht ganz dicht, ein bissi Wasser konnte er vom Boden lecken – er hatte einiges abgenommen, war aber ansonsten gut beinander.

Ich glaube schon, daß er ein Zuhause hat, obwohl er regelmäßig bei mir nachts frißt. Meine Kater mögen ihn nicht, Merlin hat Angst vor ihm, obwohl er nicht aggressiv ist, Gismo prügelt sich gelegentlich mit ihm. Meine zwei Weibsn halten Abstand, sie mögen keine Riesenkater – Gismo daher auch nicht.

Mir tut es unheimlich leid, daß er so lange eingesperrt war, aber ich kann nix dafür.

Den Pferden war halt langweilig, aber das kennen sie ja von früher. Barbie kam mir gestern schlanker vor, dafür schiebt Nepomuk nen riesen Heubauch. Beide haben einen ausgeglichenen Eindruck hinterlassen, es ging ihnen also gut, während ich weg war.

Ihren Stall zumachen wegen Insekten, muß ich mir überlegen – gestern hatte Nepomuk dort ein Date mit Poldi, seinem Lieblingskumpel. Draußen ist ja überall Strom, im Stall nur zwei Balken, da können sie sich gefahrlos beschmusen und beknabbern. Er mag das, Barbie ist halt ne Stute und daher zickig. Er möchte gerne eine größere Herde, weil er Ekzemer ist, geht das aber nicht. Wenn wir seine Krankheit im Griff haben, ist alles möglich, bis dahin muß muß man ihn regulieren können in Sachen Graskonsum usw.