28. September 2010

nervige Mäuse

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:26

Ich habe heute einen Sattelhalter geräumt (hatte drei in Beschlag), damit die Dame, deren Pferd am Freitag einzieht, einen Platz für ihren Sattel hat. Das war eine ziemlich eklige Angelegenheit, die Mäuse haben Sättel, Fell, Satteldecke  ziemlich zugeschissen. Meinen VS-Sattel habe ich mit heim genommen, der hat ziemlich gelitten durch längeres Hängen in der Sattelkammer, mal sehen, ob ich ihn wieder aufpolieren kann. Felle usw. habe ich gewaschen, die Satteldecke für den Westernsattel ging nur mit Gewalt in die Maschine.

Vielleicht sollte ich doch endlich mal mit dem Stallbesi und den anderen Einstellern reden, ob wir uns nicht zwei verwilderte Katzen hertun. Eine natürliche Lösung des Mäuseproblems wäre ja schön, mit Fallen wird man der Masse von Mäusen vermutlich nicht Herr.

Nepomuk hat einigen Haarverlust zu verzeichnen, ich kapiere nicht, wieso er nicht endlich aufhört zu scheuern. Ich werde ihm die Decke nochmals anziehen für ein paar Tage, dann muß aber endgültig Schluß damit sein. Der Haarwechsel ist zu Ende, seit die Decke runter ist, es wird Zeit, daß er sich wieder an ein Leben ohne Mantel gewohnt.

Barbie kann immer noch nicht normal laufen, sie will einfach nur ihre Ruhe haben. Als ich sie mich heute sahen, kamen sie wie immer zum Paddock, Barbie hat sich in den Stall gestellt und das Einstreu vom Boden am Eingang (liegt dort, um das Wasser/Urin aufzusaugen) gefressen. Vereinbart ist, daß ich nicht mehr füttere, das Heunetz außen früh und abends voll gemacht wird. Inzwischen sind es höchstens 2/3, aber gut, zur Beschäftigung können sie auf der Weide jeden mm Gras inhalieren.

Vielleicht sollte ich beide doch mal wieder draußen frei laufen lassen, alleine um zu testen, ob Barbie wirklich nicht laufen kann oder ob sie sich an das „wie auf Eiern gehen“ im Laufe der Monate einfach gewöhnt hat.

27. September 2010

noch ein Abschied

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:38

Mein PC, 512 MB RAM, IIRC 120 GB Platte,W2k, hat mir 5 Jahre treu gedient, nun ist ein neuer, 8 GB RAM, 1,5TB Plattenkapazität, bestellt. Mit Windows7, 64-bit, ich hoffe, ich komme damit zurecht. Mein jetziger ist zwar noch gut, aufrüsten rentiert aber nicht, außerdem ist W2k ein Auslaufmodell. Eigentlich wollte ichauf  Linux umsteigen, nach näherem Augenschein ist mir das aber zu arbeitsaufwendig. Ich bin kein Bastler, der Zeit und Elan hat, jedes neue Gerät irgendwie reinzufriemeln, ich will ein System, was läuft und hardwaremäßig einfach ist.

Ich lasse mich überraschen :-), ich kenne mich nicht aus, wird aber schon irgendwie gehen *g*.

Barbie läuft immer noch genauso schlecht wie vor dem Beschlagen. Der Hufschmied meinte ja, man kann sie am Wochenende wieder reiten, da hat er sich getäuscht. EUR 110 bezahlt, Barbies Hufe sind mit Nägeln durchlöchert, gebracht hat es bisher nix.  Aber gut, vielleicht dauert es, bis Sehnen und Bänder sich an die neue Hufstellung gewohnt haben, das war ja ein radikaler Schnitt.

Nepomuk bekam gestern die Decke runter, heute war die Mähne noch dran :-), jetzt muß Schluß sein mit Decke. Einen möglichen weiteren Haarverlust muß ich einfach aushalten, und er seine Wunden.

Wo ich do so ein Fan von langem Behang bin *seufz*, habe mir das Equitan-Haartonikum nun zum Stall getan, damit ich es Barbie alle 2 Tage drauftun kann. Die Deppen haben sich gegenseitig die Haare abgeknabbert, Nepomuk hat Barbie dafür erzogen. Beim Aldi habe ich ein Haar-Tonikum für Menschen mitgenommen, eigentlich für mich, ich werde es aber Nepomuk drauf tun.

Beim Wiesn-Einzug (sah ich zufällig im TV) waren Pferde dabei, die eine Wahnsinns-Mähne hatten. Unsere hätten auch ne tolle, wenn sie sich nicht alles abscheuern und abbeißen würden.

24. September 2010

keine Besserung bisher bei Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:51

Ich hätte schon gedacht, daß Barbie heute etwas besser unterwegs ist, aber Fehlanzeige. Sie eiert noch genauso vorsichtig über den Paddock wie vor dem Beschlagen. Aber gut, vielleicht erwarte ich zuviel.

Nepomuk habe ich heute erst mal geputzt, er haart unglaublich. Mit diversen Striegeln und Bürsten habe ich ihn drei Mal komplett bearbeitet, erst dann waren die meisten toten Haare draußen. Den Schweif bekam er mit Shampoo gewaschen, die Mähne mit EM, ebenso die Fesseln und Hufe. Von Mauke habe ich nicht mehr viel gesehen, dafür hat er sich die Schweifrübe blutig gescheuert und auch im Gesicht ein paar Verletzungen.

Barbie war wieder sturzdreckig, sie wurde mit Wasser und Bürste bearbeitet, an ihre könnte man täglich stundenlang rumputzen. In ihren Hufeisen hatte sich eine Menge Zeugs verfangen, ich habe versucht, ihr das wegzumachen. Links vorne ist sie ja kooperativ, rechts vorne geht gar nicht. Sie bekam auch die Hufe mit EM gewaschen, beide bekamen Cremolith auf die Hufwand.

Neben meiner Teleskop-Longierpeitsche ist nun auch mein Ultra-Hochglanzspray verschwunden, ich hoffe, das Zeugs taucht wieder auf.

Abends kam der angekündigte Regen, einerseits gut für Nepomuk, der lindert seinen Juckreiz. Barbie wird durch die Dusche von oben sauber :-), für ihre Hufeisen mit Ledereinlage ist Matsch aber nichts.  Der Schlonz kann rein, aber raus nicht mehr. Morgen werde ich wieder rausfahren, Nepomuk die Decke abnehmen und die Matschzone am Eingang zur Weide so gut als möglich absperren.

Der Stallbesi hat die Weiden heute maschinell abgemistet; ich soll ungefähr die Hälfte der Weide absperren, damit die Pferde in ein paar Wochen ein bissi was zu fressen haben. Mache ich, obwohl das für Barbie wegen ihrer Hufrehe kontraproduktiv ist – die Nächte sind kalt, da bildet das Gras viel Fruktan, Auslöser der Rehe bei Barbie.

Aber gut, vermutlich wächst eh nichts nennenswertes mehr nach, werde auf dem abgesperrten Teil was von meinem Samen verteilen. Nachdem ich den Matsch nun eh abtrennen muß, könnte ich dort auch ein wenig nachsäen (da, wo sie fressen).

Heute bekamen sie das erste Mal Pro Milieu Equitan Live auf ihre Kräuter für eine gesunde Darmflora. Beide haben es gefressen, obwohl es etwas „streng“ riecht. Mal sehen, ob und wie das wirkt, ein gesunder Darm ist Vorraussetzung für ein gesundes Pferd.

Die neue Nachbarin holt weiterhin ihre Pferde auf meinen Paddock zum Füttern und Putzen, meine werden derweil auf die Weide gesperrt. Eines ihrer Pferde frißt gerne mein Weide-Mineral, das Problem ist: ich weiß dann nicht, ob meine das auch mögen bzw. wieviel sie davon aufnehmen. Außerdem liegen Futterreste auf meinem Paddock, wobei Barbie striktes Müsliverbot hat. Nepomuk auch, möglicherweise ist er auf gewisse Inhalte allergisch und scheuert deswegen derzeit so stark.

Beide bekommen außer ihren Kräutern und Bierhefe nur 20 ml Leinöl (alle zwei Tage), weil Barbie ohne Öl die Kräuter nicht mehr frißt. Ich hoffe, das EM-Ergänzungsfutter hat ähnliche Anziehungskraft, damit ich das Leinöl weglassen kann (der Kanister ist so gut wie leer). Ich habe noch 5 Liter bestens Leinöl hier und 1 Liter Schwarzkümmelöl, beides hält sich ungeöffnet noch 1 Jahr. Nepomuk bekommt den ungequetschen Schwarzhafer mit seinen Kräutern, aber minimal, verträgt er prima.

Und Leute, die sich auskennen, z. B. im Hufkurs oder Tierärzte, sagen: ein Pferd braucht neben guter Qualität Raufutter Mineralien, Himalaya-Leckstein und/oder Weidemineral, es kann ja selbst bestimmen, wieviel es davon aufnimmt. Muß das Pferd viel Leistungs bringen ==> Hafer.

Über den Winter werde ich die Weide auflassen, falls unser Stallbesi nichts Gegenteiliges anordnet – der Paddock meiner Hafis ist ja ziemlich klein. Im Frühjahr wird dann ein Großteil weggesperrt, bis es nachts konstant über 10 Grad hat (das kann bis Juni dauern). Bei Barbies Rehe ist Fruktan entscheidend, bei Nepomuk seinem SE spielt Eiweiß keine Rolle (sein Hauptfaktor sind Kriebelmücken).

Mein Weidemanagement dieses Jahr ist das Optiumum, was man rausholen kann. Den Treibgang benutzen die Pferde auch als Scheißhaus, Weidefläche geht dadurch also nicht verloren. Das Umstecken alle 2 Tage macht halt Arbeit, außerdem braucht man dafür einige Kunststoffpfähle.  Lohnt sich aber, IMHO.

Fürs Reiten habe ich irgendwie nie Zeit, jetzt muß ich erst mal die Weide ein bissi nachsäen (das Saatgut hält ja auch nicht ewig) und Nepomuk die Hufe machen. Dann kommt Besuch wegen der Wiesn, anschließend möchte ich nach Berlin fahren. Am 19.10. kommt Billi für Nepomuk, dann sind einige Geburtstage, Anfang Nov. will ich mir die Metallschiene rausoperieren lassen. Ende Nov. fliege ich nach Berlin, danach ist quasi Weihnachten.

Abgesehen davon muß ich meinen Garten und mein Motorrad winterfest machen, Zäune streichen werde ich dieses Jahr wohl gar nicht mehr schaffen. Das Bad steht schon jahrelang für eine Komplettsanierung an, das Schlafzimmer sollte renoviert und ein Kaminofen aufgestellt werden. Die Küche gehört neu gestrichen, des weiteren die Decken im Flur, Arbeits- und Wohnzimmer. Das „Fischzimmer“ gehört neu gestrichen, vorher ein bissi Schimmel entfernt (da bin ich bereits dran). Der Keller muß entrümpelt und aufgeräumt werden usw usf.

Ein Glück, daß unsere Pferde arbeiten nicht gewohnt sind, dadurch vermissen sie auch nichts, wenn sie monatelang rumstehen.

22. September 2010

Barbie wurde beschlagen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:11

Hufschmied Frank war überpünktlich und ein paar Minuaten vor mir im Stall. Barbie wurde am Paddock angehangen, Nepomuk ging ans Heunetz. Vorne links ging es los, der einfachste Huf. Ratzfatz war der ausgeschnitten, die Zehe wurde mit der Zange stark gekürzt. Huf auf den Bock, Barbie drückt das Gelenk durch und stellt sich hoch – egal ob das schmerzt, Hauptsache rumbocken. Hinten rechts schaffte ich noch zu halten, hinten links hat Frank es fast alleine gemacht, Barbie wurde zunehmend anstrengender. Ich habe überhaupt nicht die Kraft, ihr was entgegenzusetzen, und das weiß sie natürlich.

Danach sollte vorne links ein Eisen drauf, auf die Sohle kam so ne Art Hanfwolle, darauf eine dicke Lederplatte. Mit Strick hielt ich den Huf, trotzdem gelang es ihr ein paar mal wegzuziehen. Nägel einschlagen fand Barbie gar nicht lustig, sie wurde immer renitenter, mit rausstehndem Nagel voll auf den Boden treten ist nicht gut. Der verbiegt sich, geht evtl. ins Leben – durch Schimpfen oder ihr eine Klatschen ließ sie sich nicht beeindrucken. Zum Schluß wurde mit Hufteer alles dicht gemacht.

Barbie hat vorne dermaßen flache Hufe, daß sie quasi ständig auf der Sohle läuft, was ihr natürlich weh tut. Eine andere Möglichkeit als beschlagen gibt es nicht, damit sie wieder einigermaßen schmerzfrei laufen kann.

Barbies Besitzerin samt Schäferhund Lobo trafen ein, sie hatte die Ranch nicht gleich gefunden. Ich war froh über die Ablösung beim Halten, Barbie drehte nämlich mächtig auf, links hat sie ja den riesen Abszess drinnen und daher steht sie ungerne auf diesem Fuß. Mit nichts war Barbie zur Mitarbeit zu bewegen, Frank holte daher eine Nasenbremse. Mir tat sie ja leid, aber das Eisen mußte noch drauf. Trotz Nasenbremse hat sie noch ein Mal weggezogen, Barbie ist nicht nur extrem stur, sie kann auch Schmerzen gut wegstecken.

Lobo hat die meiste Zeit gebellt, weil er eifersüchtig auf Barbie war, uns Menschen ging das aber mehr an die Nerven als Barbie. Sie kennt ihn ja aus ihrer Zeit aus Tirol, Hunde sind ihr egal, sie weiß, daß sie mit denen „im Notfall“ locker fertig wird.

Jeder wird aggressiv, wenn sie sich so aufführt, haut ihr eine drauf, was nichts bringt, im Gegenteil, sie wird dann noch bockiger. Wenn der Hufschmied in 8 Wochen wieder kommt, werde ich Barbie Beruhigungsmittel geben – nochmal muß man sich und ihr das nicht antun. Alle 8 Wochen kann man ihr das schon mal geben, vielleicht wird sie mit der Zeit dann auch etwas relaxter.

Ihre Bockigkeit liegt nicht nur an den Schmerzen durch die Hufrehe, sie war schon vor der Hufrehe so. Ich übe zwar mit ihr beim Hufe auskratzen, aber das dauert ja nur relativ kurz, da ist sie meistens brav. Bei Frank hat sie heute, als er sie hinten rechts alleine hielt, gestrampelt, als er nicht los ließ, wäre er fast geflogen. Daß man ihr eine knallt, ist klar, so gehts nicht, bei nächsten mal zieht sie dann richtig durch. Barbie weiß genau, daß sie mehr Kraft hat als jeder Mensch – es geht nur, indem man sie positiv konditioniert.

Als wir sie bekamen (mißhandelt), war ihre Devise „Angriff ist die beste Verteidigung“, mit Freidressur war es möglich, ihr Vertrauen in den Menschen zu geben. Join up und follow up kann sie quasi perfekt, weil sie hoch intelligent ist. Ich habe noch nie ein Pferd geritten, was ohne großartige Hilfe im Rücken nachgibt – Barbie macht das.

Natürlich kann sie auch Huf heben, mit Schlägen oder Schmerzen zufügen erreicht man das aber auf Dauer nicht – sondern nur mit Belohung.

Man sieht es ja an Nepomuk, er steht am Paddock und wartet drauf, daß ich den Hufkratzer hole. Den Huf hebt er bereits, bevor ich das Bein überhaupt anfasse, er möchte sich seine Leckerli „verdienen“. Barbie hatte ich auch soweit, dann kam Hufpfleger Billi, sie wurde geschlagen, wieder bei Null anfangen. Wir üben weiter, es kann nur besser werden.

Barbie trägt das erste Mal in ihrem Leben Eisen, daran muß sie sich nun gewöhnen. Das dauert ein paar Tage, man könnte sie am Wochenende reiten, meint Frank. Ich traue dem Frieden noch nicht, vermutlich geht sie wie immer gar nicht vom Paddock runter. Falls doch, heißt das noch nicht, daß sie mit Reiter auch nur einen Schritt macht.

Am besten, meine Nichte kommt nächste Woche mal mit und wir reiten eine kleine Runde im Schritt aus mit beiden.  Mit Nepomuk geht sie schon, wenn sie irgendwie kann, und er ist natürlich begeistert, wenn Barbie mit rausgeht. Da Barbie vermutlich keine Lust auf Faxen machen hat, kann meine Nichte sie reiten und ich Nepomuk. Sein Trensen-Trauma hat er nun hoffentlich überwunden, ansonsten reite ich halt mit Halfter.

Nepomuk longieren müßte ich vorher wohl gar nicht, auch wenn er schon wieder über 2 Monate „Stallruhe“ hatte und Hafer bekam. Er ist die Ruhe in Person, aufregen tun sich beide eh nie, wenn sie zusammen sind.

Es war ein Fehler, nicht gleich im Juni, als wir den Abszess entdeckten, einen Schmied zu rufen. Hinterher ist man immer schlauer, jetzt haben wir einen, wie schön. Sobald es zeitlich einigermaßen übereinstimmt (vorerst nicht), werde ich beide an einem Termin alle 8 – 10 Wochen vom Schmied machen lassen.

Bei Barbie müssen die Hufe nun erst mal ordentlich nachwachsen, ich könnte das mit Hufelexier beschleunigen, durch das Eisen kann der Huf aber nicht natürlich wachsen, ein normaler Abrieb findet auch nicht statt. Lieber erst mal 8 Wochen abwarten, falls sie dann keine neue Eisen braucht, gebe ich ihr zum Umstellung Hufelexier. Im Winter ist die Einlage aus Leder ja ständig nass, da geht das eh nicht mehr. Wird man alles sehen, jetzt bin ich erst mal froh, daß Barbie fachmännisch versorgt ist.

Wir gingen mit den Pferden und Lobo dann noch bis ans Ende der Weide, Nepomuk und Lobo frei bei Fuß, Barbie hatschte hinterher. Lobo hat ja ziemlich Angst vor Pferden, aber beim Frauli sein ist im wichtiger. Beide Hafis sind mit Hunden aufgewachsen, ich hatte ja früher selber welche, die machen einem Hund nix.

Nepomuk scheuert noch, aber nicht mehr ganz so schlimm wie vorgestern, es scheint langsam besser zu werden.

Es schaut so aus, als ob aus unseren zwei kranken Pferden langsam gesunde Pferde werden. Vielleicht erlebe ich es doch noch, daß ich mit meiner Nichte ganz normal ausreiten kann *g*.  Lucia reitet derzeit viel in Pflaumendorf, wo man sich Pferde zum Ausreiten mieten kann. Mit ihren Freundinnen macht sie dann Wettrennen – so sind Kinder halt :-).

Wenn Barbie wieder gesund ist, können wir mal Wettrennen mit Barbie und Nepomuk machen – ich bin ja auch ein kleiner Fan von schnell reiten. Vielleicht im Winter, da fällt man weich :-), Nepomuk ist der schnellere, aber Barbie ist sehr ehrgeizig,

Die Nachbarn haben auf ihrem Paddock eine Holzpalette, die Isländer sollen lernen, sich mit den Vorderhufen drauf zu stellen. Kleine Kunststückchen finde ich cool, Paletten habe ich, ob ich das mit Barbie und Nepomuk auch übe? Erst mal drüber laufen, mal sehen, ob sie es machen. Ein bissi Abwechslung kann ihnen nicht schaden, außerdem werde ich nun wieder öfters mit dem Hufbock trainieren. Nepomuk muß ich eh mal die Hebel ausschneiden, zu raspeln gibt es auch ein wenig, glücklicherweise ist er im Gegensatz zu Barbie dabei lammfromm.

Meine Kräuter-Minze-Leckerli kamen heute, die sind nur 1/3 so groß wie die vorherigen von Eggersmann- prima, da kann ich ihnen ein paar mehr davon geben.

20. September 2010

Barbie läuft dank Hufschuhen

Filed under: Allgemein — admin @ 19:06

Heute war Großkampftag im Stall, Matten richten, Box und Pferde reinigen.

Beide waren auf der Weide, also fing ich mit der Box an, erst mal ausmisten und kehren. Mit Einmalhandschuhen habe ich die verschobenen Matten raus, den Dreck weggekratzt und sie dann wieder ordentlich ausgelegt. Danach mehrere Kannen Wasser geholt, EM rein und verteilt. Die ganze Siffe, die zuammenlief, habe ich per Schaufel in den Schubkarrn. Inzwischen kamen die Pferde rein, erst als alles sauber war, durften sie in die Box. Nepomuk  ist natürlich gleich rein zum scheißen und bieseln – meine Güte, warum macht der Depp das nicht draußen? Den Vorplatz habe ich noch gekehrt und das Paddock abgemistet, damit alles ordentlich ist.

Nepomuk wollte ich waschen, als er den Eimer sah, ist er geflüchtet. Also gut, Halfer geholt und ihn angehangen. Mit der nassen Bürste habe ich ihm den Mähnenkamm gebürstet, den Rest auch, nun hat er sogar blutige Wunden an der Schweifrübe :-(. Die Fesseln wurden auch gereinigt wegen seiner Mauke. Creme auf seine neuralgischen Punkte drauf, fertig – als erstes ging er in die Box, um sich zu scheuern.

Barbie kam an die Reihe, sie sah aus wie aus der Odelgrube gezogen. Waschen mag sie ja, ich also ewig mit Schwamm, Bürste und Striegel an ihr rumgeschrubbt. Ihr gefällt das, nur am Bauch muß man aufpassen, da ist sie etwas kitzelig. Mit den Schuhen kann sie einigermaßen gut laufen, wenn alles klappt, kommt der Hufschmied am Mittwoch. Erst dachte ich, die Hufschuhe wären ein Fehlkauf, aber nun leisten sie beste Dienste.

Es geht ja darum, daß Barbie sich einigermaßen schmerzfrei bewegen kann ohne Schmerzmittel. Das klappt damit ganz gut, besser als ein Rehebeschlag allemal. Im Hufkurs haben sie gezeigt, wie der funktionieren soll, das Ergebnis war, daß der Rehebeschlag in Sachen bessere Durchblutung der Zehe genau gar nichts gebracht hat. Den Riß im linken Vorderhuf klammern, halte ich für falsch, da bereits länger Stillstand eingetreten ist. Wenn der Huf in Form gebracht wurde, ist von dem Riß nicht mehr viel übrig, der Rest wächst sich raus.

Nepomuk verfiel während Barbies Pflege in einen wahren Scheuerwahn, also bekam er die Decke wieder drauf. Jeder bekam seine Kräuter, sie gingen auf die Weide, Nepomuk immer am Arsch von Barbie, sie ist wohl rossig. Ich habe ihn ein wenig rumgetrieben mit einem Kunststoffpfahl, als ich ging, hat er Barbie schon wieder auf den Paddock getrieben. Na ja, wenn es ihr zu blöd wird, muß sie ihm halt eine knallen, anderseits ist es gar nicht schlecht, wenn er Barbie zu Bewegung zwingt. Nur durch Laufen werden die Hufe ja durchblutet; auch wenn es weh tut, in der Hufklinik Eifel müssen Rehepferde auch täglich gehen. Dank der dicken Filzeinlage in ihren Schuhen sind die Schmerzen nicht so arg, eine Dauerlösung ist das allerdings nicht. Mal sehen, wie sie läuft, wenn der Schmied da war.

Heu fressen beide derzeit sehr wenig, schmeckt wohl nicht. Beide können was abnehmen, ohne als schlank zu gelten *g*, wobei Nepomuk einen dickeren Bauch hat als Barbie. Dafür hat sie ihren Speckhals aufgrund EMS, den bekommt man aber wohl nur durch Bewegung weg (derzeit nicht möglich).

An Zusatzfutter werden beide die Kräuter bekommen, bis die aufgefressen sind, danach müssen die Heucobs weg. Die muß man aber einweichen, ansonsten droht Schlundverstopfung, dazu werde ich dann immer heißes Wasser mitbringen. Zuhause habe ich noch jede Menge Schwarzhafer und unmelassierte Zuckerrübenschnitzel, letztes bekommen sie nach den Heucobs. Hafer bekommt ja Nepomuk, aber nur wenig, leider hält der sich nicht ewig.

Die Pferde haben ihre Lecksteine und Weide-Mineral, normal brauchen die nix extra, auch wenn man mal reitet. Meine Vorräte bekommen sie noch, danach gibt es nur noch was, wenn sie gearbeitet haben.

19. September 2010

Barbie hat Schmerzen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:39

Heute rief Brigitte an, eine Stallkollegin hätte sie informiert, Barbie könne nicht mehr von der Weide zurück auf den Paddock gehen. Nur durch Zufall habe ich den Anruf überhaupt bemerkt, das Handy lag im Auto und ich habe es nur geholt, um zu testen, ob XP es erkennt (no ne). Ich also gleich in den Stall gefahren, Barbie stand am Paddock und fraß Heu, Nepomuk war im Stall beim Scheuern. Ihre Kranken-Hufschuhe hatte ich mitgebracht, durch die dicke Filzeinlage ist Laufen nicht ganz so schmerzhaft, denke ich.

Erst mal Hufe auskratzen, links vorne ging es einigermaßen, schnell den Schuh rauf. Rechts vorne ist schwierig, weil ihr links wohl sehr weh tut, zwar brachte ich irgendwann den Schuh drauf, aber der saß nicht richtig. Und sie hat partout den Huf nicht mehr hochgehoben *seufz*. In meiner Not habe ich dann von vorne ganz leicht mit meinem Fuß an ihren Huf hingeklopft, um den Schuh irgendwie in eine bessere Lage zu befördern. Zack hat sie den Huf gehoben, nach dem zweiten Mal hatte sie ihren Schuh einigermaßen korrekt an *puh*.

Barbie hatte ziemlich geschwitzt, warum, läßt sich nicht mehr feststellen. Klar ist, daß sie nun absolute Ruhe braucht, ich werde alle Leute dementsprechend informieren. Auf ein krankes Pferd nimmt ja eigentlich jeder sowieso Rücksicht, ich werde es aber jedem sagen. Stroh wäre gut vor ihrem Heunetz, damit sie dort weich steht und sich auch hinlegen kann – werde morgen mal schauen, was sich machen läßt.

Für Nepomuk werde ich morgen tun, was ich kann, ihn einschmiere, bewegen usw. – lange kann es nicht mehr dauern mit seinem Juckreiz. Bitter, den Sommer haben wir so gut rumgebracht und dann kommt im „Endspurt“ noch so eine krasse Juck-Attacke.

Barbie macht mir aber mehr Sorgen, vielleicht sollte ich ihr doch weiter Hufelexier geben. Ohne Leinöl frißt sie aber ihre Kräuter nicht, ich weiß nicht, ob sich das Öl so gut mit dem Hufelexier verträgt. Das EM-Zeugs werde ich beiden geben, schlimmer kann es ja nicht mehr werden.

18. September 2010

Nepomuk dreht am Rad

Filed under: Allgemein — admin @ 21:24

So schlimm wie er derzeit scheuert, war es das ganze Jahr noch nicht. Heute nahm ich ihm erst mal die Decke ab und holte dann meinen Eimer sowie EM, um Nepomuk die Füße zu waschen wegen der Mauke. Als er den Eimer sah, ist er abgehauen, also habe ich ihn am Paddock angehangen. EM habe ich gerade neues bestellt, auch eine Flüssigkeit, die man ins Futter geben kann – mal sehen. Es gibt viele, die darauf schwören, ich könnte mir denken, daß es in Sachen Darmsanierung hilfreich ist. Allerdings ist es auch Apetit anregend, das kann ich weniger brauchen.

Als ich ankam, stand gerade eine vom Moarhof mit ihrem Pferd zum Ratschen da, ich habe sie nach einem Hufschmied gefragt. Ich habe eine Nummer, werde am Montag anrufen, falls der nicht kann/will, werde ich im Moarhof andere fragen.

Barbie bekam auch die Hufe mit EM gewaschen, ihr Blick sagt, daß sie Schmerzen hat. Sie verhält sich auch nicht normal, steht viel im Stall und legt sich dort auch hin.

Meine Abzäunung habe ich heute komplett entfernt, beide kamen gleich zum Gras fressen. Nepomuk hat sich drei Mal auf den Boden geschmissen zum Wälzen vor lauter Juckreiz, dann hat er Barbie drangsaliert und sogar zum Galopp veranlaßt. Sie mußte mit ihm reingehen, weil er Wasser trinken wollte, kaum hat sie sich zu mir zurück geschlichen (ich habe Schnur entwirrt und aufgerollt), kam er wieder an und stänkerte rum. Barbie mußte dann mit ihm in den Stall gehen, damit er sich dort scheuern kann – so ein alter Tyrann.

Wenn er Bewegung braucht – kann er haben, geht er morgen gleich mal gesattelt ins Roundpen und anschließend wird auf dem Reitplatz geritten. Ein Ausritt mit Brigitte ist ja schon ewig geplant, außerdem gibt es noch Jacky und Kerstin, mit denen ich ausreiten könnte. Wenn sich das organisieren läßt, sollte ich wirklich mal jeden Tag mindestens 1 Std. mit Nepomuk ausreiten, das lenkt ihn auch vom Scheuern ab. Man könnte dann auch mal versuchen zu galoppieren, evtl. hat er dann gar keine Lust mehr auf Rodeo. Und Barbie ärgern läßt er dann hoffentlich auch sein.

Auf dem Paddock meiner Pferde lagen heute eine Menge Futterreste (Müsli), das geht nicht. Nicht nur wegen Barbie und ihrer Hufrehe, sondern auch wegen Nepomuk. Auffällig ist, daß er sich krass scheuert, seit die Nachbarin ihre Pferde auf meinem Paddock füttert und versorgt. Da muß es keinen Zusammenhang geben, ist aber möglich – er ist es wohl vorwiegend, der die Reste vom Müsli aufsaugt.

Ich habe genug zu kämpfen mit zwei kranken Pferden, Mauke aus heiterem Himmel gibt auch zu denken. Verursacht von Bakterien, ich frage mich: wo kommen die plötzlich her? Noch nie hatte unsere Pferde Mauke, anfällig dafür sind sie nicht.

17. September 2010

Kaufrausch

Filed under: Allgemein — admin @ 22:16

Praktisch, wenn man nicht aus dem Haus gehen muß fürs Einkaufen :-).

Eine große Auswahl an Schonbezügen für mein neues Auto gab es nicht, die sollten ja farblich zum Cockpit passen. Bei ebay habe ich Kunstlederbezüge in beige erbeuet für alle Sitze inkl. Kopfstützen, sogar für die Armlehne ist ein Bezug dabei, leider habe ich keine (dafür ist der Micra wohl zu klein) – inkl. Versand EUR 71,00, das geht. Hoffentlich passen sie auch, Universalgröße kann „ja“ oder „nein“ bedeuten. Danach habe ich nach Lamm- oder Schaffell für meinen Sitz gekuckt, gekauft habe ich zwei :-), die ich mit Klett anbringen werde auf den Vordersitzen.

Die Leckerli für die Pferde gehen langsam zur Neige, nachdem sie ganz wild darauf sind, mußte ich wieder welche besorgen. Fürs Huf heben bekommt jeder immer eine Belohnung, Nepomuk bräuchte keine mehr, er macht es ja so gut wie perfekt, aber er wartet halt drauf. Ich habe welche mit Kräuter und Minze bestellt, 3 kg, die reichen wieder ne Zeit. Dazu noch Kleinigkeiten fürs Aquarium und eine spezielle Bürste für besonders dreckige Pferde (Barbie).

Eigene Musik fürs Auto wäre nett, also habe ich meine Lieblingsmusik zusammengestellt, um eine CD zu brennen. Zwei Rohlinge hatte ich noch, ca. 10 Jahre alt, beide waren kaputt. Mein Micra hat eine Aux-Schnittstelle für mp3-Player, wäre eigentlich praktischer als CDs. Das Angebot an mp3-Playern ist der pure Wahnsinn, mir fiel dann ein, daß ich zum Abspielen auch das Handy nehmen könnte, dort ist ja ne Menge Speicher frei. Dafür brauche ich ein spezielles Kabel – bestellt. Handy am PC angeschlossen – Treiber fehlt, nach der CD fürs Nokia gesucht, nix gefunden. Ein Elend, entweder habe ich keine oder ich weiß nicht mehr, wo ich sie gelagert habe, Mist.

Man hat zig Geräte, braucht aber für jeden Scheiß ein neues – ein gebrauchter günstiger mp3-Player würde es fürs Auto locker tun. Rohlinge kosten auch, einen CD-Wechsler habe ich nicht. Eine SD-Karte habe ich noch übrig von der Motorrad-Kamera, die ja derzeit kaum im Einsatz ist.

Fürs Auto hätte ich dann alles, die nächste größere Anschaffung wird ein neuer PC. Meiner ist zwar noch gut, erst 5 Jahre alt, W2k läuft stabil, aber C: ist fast voll. Das heißt, ich müßte den Rechner neu aufsetzen, erst ab XP kann man im laufenden Betrieb den Speicherplatz einer Partition vergrößern. Ich weiß nicht, wie lange Microsoft W2k noch unterstützt, den IE 8 gibt es für mein System gar nicht mehr, das gibt bei manchen Websites Mecker. Gut, ich habe natürlich noch Firefox, irgendwann aber muß ich umsteigen.

Das neue System wird auf Linux basieren, vermutlich debian, es wird halt ne Menge Arbeit, meine Daten umzuziehen (10 Jahre Windows).  Ein Job für lange Winterabende, erst mal muß ich aber nen neuen PC kaufen. Meist ist ja Windows vorinstalliert, das muß ich platt machen und dann wirds vermutlich erst mal schwierig :-/

16. September 2010

freie Fahrt für freie Bürger :-) / Nepomuk hat Mauke

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:17

Deutschland ist ja das einzige Land in der EU ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen – und das ist auch gut so!

Mit meinem neuen Micra bin ich heute nach Tirol gefahren, nach Tacho läuft er über 180 km/h – prima :-). Ein schönes Gefühl, wenn einem andere die linke Flur frei machen *g* – wo es ging, bin ich ständig zwischen 160 und 180 km/h gefahren. Der Kleine geht gut vorwärts, kein Drehwunder, aber auch keine Schlaftablette. So macht Auto fahren Spaß, ich freue mich schon auf meine Fahrt nach Berlin.

Barbies Besitzern traf ich in Niederndorf, sie war überglücklich über meinen Vorschlag, ihr meinen alten Micra zu schenken. Nachdem ich getankt hatte, fuhren wir zu unseren Pferden, zu überlegen war, wie wir schnellstens an einen Hufschmied für Barbie kommen. Ohne Empfehlung ist halt immer so ne Sache, meine Bekannte meint, Barbie braucht evtl. einen Rehebeschlag, außerdem eine Klammer für den Riß im Huf links vorne. In der Nähe der Ranch gibt es ja den Moarhof mit vermutlich einer Menge beschlagener Pferde, ich werde morgen dort mal reinschauen und mich nach einem guten Hufschmied erkundigen. Meine Bekannte fragt eine ehemalige Stallkollegin, die gut ihm Huf aufheben ist, ob sie hilft.

Wir haben dann beide geputzt, Nepomuk haart unglaubhlich, Barbie gar nicht. Seine Decke weglassen traue ich mich nicht, er hat immer wieder neue Scheuerwunden. Mauke hat er nun auch noch, ich habe erst mal die Salbe drauf, die ich damals von Hufpfleger Billi für Barbie bekam. Füße und Hufe mit Effektiven Microorganismen waschen, wird nun „täglich Brot“ für mich, die Stallmatten werde ich auch mal wieder reinigen. Nepomuks Schweif muß auch gewaschen werden, Reiten wäre auch mal wieder nett.

Meine Bekannte nahm abends mein Auto mit, ich hoffe, die Reparatur wird nicht so teuer. Wir werden sehen, falls es sich nicht mehr lohnt, muß er halt zum Schrotthändler – das täte mir leid.

Die Winterreifen meines Spaniers habe ich gestern von Steinen befreit, gewaschen, die Stahlfelgen eingeölt (mit Rostlöser/Schmiermittel) und alle Reifen ordentlich im Keller auf einem Felgenbaum aufgereiht. Bisher hatte ich ja 2 Winterreifen für vorne, die ich selbst gewechselt habe. Vier Reifen arten in Arbeit aus *g*, andererseits sind das im Jahr EUR 40,00 gespart.

Mein Rekord für einen Reifenwechsel (da fuhr ich zu nah an den Randstein, bumm, Reifen platt) liegt bei 12 Min., inzwischen habe ich sogar nen tollen Drehmomentschlüssel, der mir ein genaues Anziehen der Schrauben erlaubt.

Mein neuer Micra fährt sich so butterweich, daß es eine Freude ist. Ich wußte gar nicht, daß Auto fahren so viel Spaß machen kann. An die Bremsen muß ich mich noch gewöhnen, die sind viel schärfer als meine alten, da muß ich sachte reintreten.

Beim Einparken in die Garage berührte heute der rechte Außenspiegel den Lenker der BMW, damit der höher kommt, müßte ich sie auf den Hauptständer stellen, was ich seit der Schlüsselbein-OP nicht mehr versucht habe. Es wird Zeit, es zu probieren, täte den Reifen von Gamay auch ganz gut.

Mit dem Roller war ich heute zwecks Umschreibung meines Autos im Bürgerbüro am Ostbahnhof, der muß auch mal bewegt werden. Der Roller fährt ca. 55 km/h, in der Stadt kann man damit gut mitschwimmen. Der Vorteil gegenüber der BMW ist seine Handlichkeit – 80 kg sind halt doch was anderes als über 200 kg, wenn man am Gehsteig parkt und viel rangieren muß.

Drei Fahrzeuge alleine so auszulasten, daß sich keines vernachlässigt fühlt *g*, ist gar nicht so einfach – daneben noch 2 Pferde, die auch bewegt werden wollen (bzw. derzeit eines). Ich tue, was ich kann …

14. September 2010

mein neues Auto, ein Spanier

Filed under: Allgemein — admin @ 22:15

Heute habe ich die Garage aufgeräumt sowie den Roller und die BMW etwas platzsparender geparkt. Der rechte Außenspiegel meines bisherigen Micra paßte ja unter dem Lenker von Gamay durch; eng einparken bin ich gewohnt, muß mich aber erst an die Maße des neuen Micra gewöhnen.

Nachdem alle Kauf- und Übergabeformalitäten erledigt waren, bin ich abgerauscht mit meinem Spanier. Seine Erstzulassung war in Spanien (daher habe ich auch ein spanisches Handbuch), mit 5.000 km wurde er nach Deutschland importiert und vom Vorbesitzer gekauft. Nissan baut für den deutschen Markt vermutlich dieselben Autos wie für den spanischen, nur werden die Autos in südlichen Ländern günstiger verkauft.

Das hatte ich auch bei mobile.de gesehen, wo es einige italienische Anbieter gab, da kann man was sparen, wenn man dort einen Neuwagen kauft. Ein Japaner hat aber die ersten 2 – 3 Jahre einen massiven Wertverlust (deutsche Marken weniger), ich lege nicht EUR 6.000 drauf, nur damit ich einen neuen habe.

Meiner ist wie neu, hier ein paar Fotos (ganz unten), ich denke, ich habe mal wieder viel Glück gehabt. Auf dem Nachhauseweg bin ich gleich mal 160 km/h auf der AB gefahren, schneller ging nicht wegen viel Verkehr, er läuft prima. Praktisch ist die Bedienung des Radios am Lenkrad, man kann damit auch den Bordcomputer sowie das Telefon bedienen.

Der Aschenbecher ist ungeeignet für so einen starken Raucher wie mich, ich werde mir einen in einen Getränkehalter stellen (habe zwei). Die Lenksäule ist verstellbar, habe sie tiefer gestellt, sitze ein bißchen tief. Da muß ich mal kucken, ob der Fahrersitz höhenverstellbar ist, ansonsten tut es ein Kissen.

Nachdem das Cockpit beige ist (sehr edel *g*), brauche ich passende Sitzbezüge. Bei ebay sah ich nur Kunstlederbezüge in beige, da leicht zu reinigen, wären die praktisch. Den Kofferraum werde ich mit Teppich auslegen, einen Schutz für die originalen Fußmatten brauche ich auch.

Bei der huk24.de war ich bisher und habe heute einen Antrag gestellt für meinen Spanier. Nachdem er kein Deutscher ist, wurde er als Ford eingeordnet, da muß ich morgen mal telefonieren.

Für meinen bisherigen habe ich EUR 123,00 Haftpflicht bezahlt, natürlich keine Vollkasko, der neue schlägt mit EUR 322,00 zu Buche inkl. Vollkasko und Rabattschutz. 2 Jahre mache ich die, dann wird Vollkasko abbestellt. Mei, ich fahre seit 25 Jahren unfallfrei, normal kann nix passieren, ein Totalverlust würde mich aber schon schmerzen. Also lieber absichern, damit fährt man beruhigter.

Mein Navi habe ich links unten an der Windschutzscheibe angebracht, da stört es am wenigsten, da es ein billiges ist, lohnt sich Klauen nicht (hoffe ich).

Meine Schwester hat mich heute mit E-Klasse zu meinem neuen Auto gefahren, ein Mercedes mit allen Schikanen. Da wird man gewarnt, wenn man zu nah auffährt, aber gut, der fährt über 260 km/h, da ist sowas schon sinnvoll. Ich möchte so ein riesen Auto gar nicht, mir ist ein Kleiner lieber – typisch Frau halt. Ja gut, für Langstrecken würde ich gerne ein schnelleres Auto haben, wenn … dann aber nen Porsche :-).

Für mich ist ein Auto ein Gebrauchsgegenstand, genauso wie mein Motorrad – das darf dreckig werden, Hauptsache, es funktioniert.

Mein Fuhrpark ist nun super aufgestellt, zu überlegen gilt, ob ich den Roller nicht irgendwann gegen ein Quad eintausche.