31. Oktober 2010

lieber Motorrad fahren als Reiten

Filed under: Allgemein — admin @ 21:52

Beim Wasser wechseln für die Fische fiel mir auf, es ist angenehm warm :-), eigentlich wollte ich heute ja reiten, beschloß aber, die BMW zu nehmen und aufs Reiten zu verzichten (mit Motorradstiefeln ist das doof und die Stinke-Reitschuhe wollte ich nicht im Rucksack haben).

Mir hat das Motorrad fahren gefehlt, normal lohnt es sich ja gar nicht, die F für 40 km anzulassen, aber ich mußte tanken fahren; falls sie nun ne Zeit steht, sollte der Tank voll sein.

Obwohl ich dieses Jahr fast nix gefahren bin, letztes Jahr auch nicht, war ich sofort wieder eins mit meiner kleinen Gamay, frech und aggressiv gefahren, würde ich öfters fahren, hätte ich das nicht nötig. Zum Stall hin die lange Schotterstrecke gewählt, stehend gefahren, schneller als normal :-), heute war ich enorm mutig *g*.

Im Stall angekommen, fand ich Nepomuk beim Scheuern im Stall vor, Barbie stand auf der Weide. Stroh haben wir nun, ich habe ordentlich vor dem Außenheunetz aufgeschüttet, Barbie kam rein und hat sich prompt zum Dösen reingestellt. Jetzt hat sie einen gepolsterten Schlafplatz draußen und muß sich nicht mehr auf die versifften Matten legen.

Ich muß den Strohbereich selber abmisten, was ja kein Problem ist, ich meine, wenn da mal ein Haufen drinnen ist, könnte der auch  von anderen mitgenommen werden. Normal gehört im Stall hoch eingestreut, meine haben ja per default einen Betonboden, genauso wie die im Hauptstall. Solange Nepomuk aber ständig drinnen steht, braucht man nicht einstreuen, es geht ja nur darum, daß Barbie einen weichen Stand- und Liegeplatz hat. Sie liegt lieber draußen, außerdem wird draußen gefüttert, wichtig ist, daß sie so gute Bedingungen wie möglich hat, bei Nepomuk geht es um die Insekten, da ist egal, auf was er steht, um sich zu scheuern.

An Barbie habe ich wieder ewig hingeputzt, ein Faß ohne Boden, zum Bauch kam ich gar nicht. Nachdem sie nun ein Strohlager hat und sich nicht täglich neu odelt, besteht die Hoffnung, daß ich sie irgendwann mal sauber kriege, auf Etappen.

Vorne Huf heben geht gar nicht, Stand wie vor dem Hufschmied, sie läuft auch wieder so. Die TA-Behandlung war gut, hat aber letztendlich nichts gebracht, außer daß wir nun wissen, daß sie ne Hufbeinrotation hat und ein Rehebeschlag ihr hilft – immerhin!

Von „schmerzfrei“ keine Spur, ich weiß nicht, ob ich den (neuen) Schmied kommen lassen soll, Barbie wird sich wieder aufführen ohne Ende, aber so kann ich sie eigentlich auch nicht länger stehen lassen.

Hinten Hufe auskratzen ist bei Barbie kein Thema mehr, wie Nepomuk hebt sie bereits hoch, bevor ich hinfasse – tut ihr halt nicht weh.

Ich werde mich mit der Tierärztin beraten, ich bin für einen Rehebeschlag, auch wenn nochmal ne Qual für Barbie bedeutet – danach kann sie einigermaßen schmerzfrei laufen. Schmerz- und Beruhigungsmittel habe ich, so daß der Beschlag nicht allzu stressig wird, danach hat sie dann ein paar Wochen Ruhe.

Eine Stallkollegin gab mir heute einen Prospekt von Natural Horse Care, ich habe wieder mal groß eingekauft :-).

– Omega Balance Öl
– Nutripferd Neomed
– Ostpreußen-Kräuter
– Biotin Liquid
– Waldweide – PerNaturam
– Kieselkur

Ohne Plan bin ich bald völlig überfordert, EM Care und Aspririn ist immerhin bald zu Ende. Den Hafer werde ich an Nina verschenken, die Heucops kann ich weiter als Grundfutter verwenden, wenn ich selbst füttere (müssen eingeweicht werden), ansonsten Kräuter. Wenn ich Ende November für 10 Tage verreise, muß die Fütterung einfach sein, man kann von anderen nicht erwarten, daß sie zehn verschiedene Zutaten korrekt zusammenmischen.

Beide haben eine Stoffwechselkrankheit, Barbie Hufrehe, Nepomuk ist schwerer Ekzemer, beide können dasselbe bekommen. Zwar braucht er nix für die Hufe und sie nix fürs Fell, letztendlich hängt das alles zusammen.

Eine neue Stute kam heute zu den Nachbarn, als ich zu Barbie auf die Weide ging, standen beide am Zaun, um sich zu beschnuppern. Eigentlich hat es Barbie nicht so mit fremden Pferden, aber die Stute scheint ihr zu gefallen.

Die Besitzerin Julia war unglücklich, weil ihr Pferd Blessuren hatte, eigentlich normal, es dauert, bis Pferde sich aneinander gewöhnen. Nett fande ich, daß sie angeboten hat, meine morgen zu füttern, habe ich gerne angenommen, endlich mal ein Tag pferdefrei.

Sie wollte dann ihre Stute in den Hauptstall stellen, was ich für keine gute Idee halte. Mal sehen, wie es bis Dienstag ist, zur Not kann sie ihre Stute zu meinen tun. Nepomuk liebt alle Pferde und Barbie scheint sie zu mögen. Der Stall mit nur einem Eingang ist halt ein Problem, außerdem viel zu klein für 3 Pferde, aber gut, falls das ne Dauerlösung wird, müßte man halt umbauen.

Ich biete gerne Hilfe an, wir werden sehen.

30. Oktober 2010

Barbie eiert wieder

Filed under: Allgemein — admin @ 20:40

Heute mal wieder Großkampftag im Stall, Nepomuk war in 10 Min. geputzt, dann kam Barbie … *seufz*. Sie legt sich im Stall auf die versifften Matten und schaut aus, als ob sie im Odel gebadet hätte. Der ganze Mist ist an ihr getrocknet zu einer steinharten Pampe, mit Striegel oder ähnlichem steht man auf verlorenem Posten. Nachdem es heute ca. 10 Grad hatte, habe ich Wasser, Bürste und Schwamm geholt und über 1 Std. an sie hingeschrubbt. Geschafft habe ich gerade mal drei Beine und eine Hinterbacke, das Schlimmste, der Bauch, steht noch bevor.

Stroh ist immer noch keines da zum Einstreuen, die Weide war tagelang zu; damit Barbie überhaupt wieder hochkommt, liegt sie halt auf den weichen Matten. Morgen muß ich ihr den Bauch waschen, erst den Dreck aufweichen und dann ausbürsten.

Als ich kam, waren alle Weiden offen bis auf die meiner Hafis und die unserer Nachbarn, welche aber nicht raus dürfen, weil morgen ein neues Pferd kommt (kA, warum). So nebenbei wurde mir mitgeteilt, ich soll meinen heute selber Heu geben, den Rest, morgen kommt neues (hoffentlich auch Stroh). Der Stall hat übel ausgesehen, der ganze Mist zusammengetreten und verteilt, einen Platz im Stall ohne Scheiße findet Barbie gar nicht zum Hinlegen. Da brauche ich Barbie nicht waschen und putzen, wenn sie sich nächtens wieder in den Dreck legen muß.

Erst mal habe ich aber die Weide aufgemacht und deren Eingang abgemistet, danach den Paddock. Obwohl ich Heu aufgefüllt hatte, standen beide Pferde im Stall, Nepomuk zum Scheuern und wegen der Insekten, Barbie, weil sie da weich steht.

Mir egal, ich habe erst mal das Gröbste rausgekratzt, Nepomuk hatte Angst, als ich die Schaufel in die Hand nahm, vermutlich wird er damit immer rausgetrieben. Ich miste auch aus, wenn sie drinnen stehen, kann man natürlich von anderen nicht erwarten. Als ich fertig war, fehlte nur noch die Stelle, wo Barbie stand, ich beschloß eine Wasserreinigung mit EM.

Also jedem nen Apfel geholt, zack waren sie draußen und sind auf die Weide gegangen, um sich ausgiebig zu wälzen. Auf dem harten Boden fällt Barbie das Gehen schwer, auf Gras geht es. Am Montag werde ich die Tierärztin anrufen, ich denke, ein Rehebeschlag wäre gut. Das wird zwar schwer für den Schmied und Barbie, ich werde ihr vorher Beruhigungs- und Schmerzmittel geben. dann wird es schon irgendwie gehen.

So ne Hufbeinrotation mit 10 Grad ist keine Kleinigkeit, bis sich das ausgewachsen hat, kann es 1 Jahr dauern. Man muß dafür sorgen, daß sie schmerzfrei laufen kann, alles andere wird die Zeit zeigen.

Nachdem alles zu meiner Zufriedenheit gereinigt war, bin ich noch bis zum Ende der Weide gelaufen, um zu schauen, ob Barbie einigermaßen getrocknet war. Obwohl das Heunetz voll war, standen fast alle Pferde ganz hinten am Waldrand auf der Weide. Eigentlich wächst ja nichts mehr, trotzdem knabbern sie lieber draußen und fressen die einfallenden Blätter, als daß sie ans Heu gehen.

Nepomuk bekommt seit ein paar Tagen wieder Plantazem, trotzdem ist er noch am Scheuern, ich weiß nicht, was dieses Jahr los ist. Die neue Bürste, die ich ihm aufgehangen hatte, hat er rausgerissen, Schraube abgebrochen, ich habe sie heute mit 2 Schrauben erneut montiert.

Brigitte und ein paar andere hatten heute „Unterricht“ bei einer Stallkollegin, sie meinte, ich soll doch auch mal mitmachen. Der Unterschied zwischen Nepomuk und den anderen Pferden ist, er ist noch nicht mal richtig angeritten. Jetzt habe ich auch wieder keine Zeit mehr, um mit ihm zu arbeiten, wir würden nur stören.

Falls ich morgen ein bissi Zeit übrig habe, gehe ich mit ihm auf den Reitplatz, für Montag ist ein Ausritt geplant, ich bekomme noch Bescheid. Ich kann nicht erwarten, daß alle auf mich Rücksicht nehmen, weil ich nicht galoppieren will. Galopphilfen kennt er bisher keine, die anderen gehen gemütlichen Arbeitsgalopp und er rennt im Trab wie ein Irrer – ne, darauf habe ich keine Lust. Und für sowas auch nicht die Kondition, außerdem Schmerzen.

Die Hilfen zum Angaloppieren sollte er schon kennen, ich kann ihm die aber nicht beibringen. Beritt wäre gut, ich muß mal sehen, ob ich Connys Tel.nr. noch finde.

Mit nem ausgebildeten Pferd ist alles kein Thema, Galoppieren, Springen, Seitwärtsgänge, hätte ich nur ihn, wäre er schon viel weiter.

Um Barbie muß ich mich auch kümmern, sie putzen, pflegen, aufmuntern, und wenn sie wieder laufen kann, sie bewegen. Daneben ausmisten, wenn es schlimm aussieht und mich um die Weide kümmern, zeitlich ist das alleine gar nicht machbar.

Unterstützung wäre gut, aber an Barbie kann man guten Gewissens niemanden ranlassen. Sie ist ne Zicke, dazu die Hufrehe mit Schmerzen, sie ist unberechenbar.

Heute auch wieder beim Putzen, hinten hebt sie den Huf gerne mal, ich weiß nicht, ob sie zuschlagen würde. Wenn Nepomuk ihr zu nah am Hintern steht, droht sie viel stärker, ihn läßt das völlig kalt, sie schlägt aber auch nicht zu. Er kennt sie am besten, der Unterschied zu mir ist halt: wenn sie ihn tritt, dreht er sich um um und haut ihr voll eine rein, ich schaffe das nicht, wenn ich verletzt am Boden liege. Nepomuk ist sehr gutmütig, läßt sich viel gefallen, wenn sie ihm aber absolut blöd kommt, dann knallt es ordentlich.

In unserer Hierachie steht Barbie an letzter Stelle, erst komme ich, dann Nepomuk und zum Schluß sie, damit ist sie nicht zufrieden. Sie hat keinen unter sich, an dem sie ihren Frust und ihre Launen auslassen kann, außer die Nachbarspferde angiften bleibt nix.

So ist das Leben, mal verliert man, mal gewinnen die anderen :-).

28. Oktober 2010

es wird stressig, keine Zeit mehr zum Reiten

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:09

Gestern rief die Tierärztin an, die Verbände von Barbie müssen runter, sonst scheuern sie auf der Haut. Also rausgefahren und mit der Schere einen Versuch gestartet. Durch den Dreck und Schlamm war der Verband aber derart verkrustet, daß einfach durchschneiden nicht ging. Mit scharfem Taschenmesser und Schere habe ich ca. 1/2 Std. gebraucht, bis ich das Zeugs unten hatte. Barbie war glücklicherweise brav, wenn ich mit einem scharfen Messer hantiere, kann ich Rumgezappel nicht gebrauchen. Puh, war das ein Geruch, 10 Tage keine Füße waschen ist vermutlich nichts dagegen. Das Horn war ziemlich aufgeweicht, EM für äußerliche Anwendung hatte ich aber leider vergessen, also kippte ich ein wenig von dem EM Nahrungsergänzungsmittel ins Wasser und bürstete damit Barbie die Hufe.

Beide durften dann auf die Weide, Barbie konnte auf dem weichen Boden gut gehen, auf hartem eher schlecht. Heute schaffte ich es erst kurz vor Dunkelheit in den Stall, beide standen am gefüllten Heunetz, wie sie läuft, konnte ich daher nicht sehen. Fesseln und Hufe habe ich ihr dieses Mal mit dem passenden EM gewaschen, sie läßt sich das brav machen. Nepomuk wollte nicht, ihn muß man zum Füße waschen anhängen, mit der Zeit gewöhnt er sich dann auch dran.

Die Weide ist nun geschlossen, für Barbie schlecht, weil sie nun 24 Std. pro Tag auf hartem Boden stehen muß, Stroh ist noch keines da. Einen Rehebeschlag bekommt sie frühestens nächste Woche irgendwann, schmerzfrei ist sie mE nicht.

Ich werde mit dem Stallbesi reden, daß ca. 1/3 der Weide durchgehend offen bleibt. Im Frühjahr säe ich dort dann nach, mein Sack mit Spezialsamen (fruktanarme Kräuter und Gräser) hat IIRC EUR 45,00 gekostet und reicht für ca. 5.000 qm („meine“ Weide hat aber nur ca. 3.000 qm), davon ist noch einiges da. Falls zu wenig, kaufe ich noch einen, das ist es mir wert.

Das erste Drittel wird dann im März gesperrt und neu angesät, man setzt den Treibgang bis ganz hinten und gibt das frei. Ab Juni wird dann umgesteckt, bis man vorne ankommt, ist das neu Angesäte gut gewachsen.

Wegen Barbie ihrer Hufrehe muß man aufpassen, am besten ist es, den Pferden im März ganz hinten ein Stück Weide zu geben, wo sie jeden Halm gleich fressen. Erst wenn die Rehegefahr gering ist, wird alle 2 Tage ein wenig Gras zugesteckt.

Der Treibgang ist zwar Matsch, nachdem meine Hafis den aber bevorzugt zum Scheißen benutzen, dort also eh nie fressen, ist es egal, wie der aussieht.

Abgesehen davon: Gras soll Barbie eh möglichst wenig fressen, ich habe keinen Bock, noch ein weiteres Jahr Hufrehe mitzumachen.

Mit unserem Stallbesi kann man gut reden, er weiß ja, daß ich kein Geld und keine Mühen scheue. Das Nachsäen, Abmisten und ständige Umstecken hat mich einiges an Geld und Arbeit gekostet, IMHO hat es sich gelohnt.

Nächste Woche wird es stressig, ich lasse mein Bad komplett sanieren. Seit ungefähr 2 Jahren will ich das machen lassen, was anderes war irgendwie immer wichtiger. Da ich selbst mithelfe, außerdem muß ich noch einiges an Zeugs besorgen, werde ich die nächste Woche wenig Zeit für die Pferde haben. Ist also schon wieder nix mit Reiten. heute fiel es auch aus.

26. Oktober 2010

Spaß muß sein

Filed under: Allgemein — admin @ 23:16

Pferde putzen habe ich mir heute gespart, Barbie ist zwar sturzdreckig, da sie aber eh nur rumsteht, ist das egal. Beide bekamen ihr Zusatzfutter und dann die Hufe ausgekratzt, Barbie nur hinten, vorne hält der Verband noch. Barbie ist inzwischen genauso brav wie Nepomuk, da gibt es kein Wegziehen oder Zucken mehr, Pferd will sich ja die Belohnung verdienen. Die Vorderbeine mit Wasser kühlen hat prima geklappt (und mich zwei kleine Äpfel gekostet), bald macht ihr das nichts mehr aus.

Mit Nepomuk wollte ich heute Freispringen üben, das artete aber eher in Rumalberei aus :-), egal, Hauptsache er hatte Bewegung und es hat ihm Spaß gemacht. Er hat immer versucht, schneller zu sein als ich, was keine große Kunst ist auf dem Reitplatz. Ich bin dann mal vorgegangen, er ist brav gefolgt, wurde belohnt, bin ich über das Hindernis gerannt, ging er nebenan vorbei.

Mitten auf dem Platz mehrere Hinterhandwendungen hintereinander (quasi mit dem Hintern um die Vorderachse laufen) auf jeder Hand fiel mir zum Auflockern ein, macht er perfekt.

Ein mal habe ich ihn trotzdem „erwischt“, als er kurz vor dem Hindernis Gras stibitzte. Umdrehen ließ ihn nicht und ausweichen konnte er nicht mehr, blieb nur, aus dem Stand angaloppieren und drüber.

Um das „Training“ positiv abzuschließen, ließ ich ihn mitten auf dem Platz gerade rückwärts gehen, er wurde gelobt und bekam was.

Rumalbern mit Barbie kann er ja nicht, das fehlt ihm, früher habe ich sie ja beide öfters zusammen auf dem Reitplatz rennen lassen. Nepomuk tobt gerne mal rum, Gas geben, Vollbremsung, heute habe ich mit gespielt.

Ist auch schön anzusehen, wie elegant er laufen kann, Trab/Galopp/Trab, sehr fließende und weiche Übergänge. Oder aus dem Stand angaloppieren, da gibt es keinen Zwischenschritt, dazu schaut es aus, als ob ihm das alles super leicht fiele, dabei kostet es schon einiges an Kraft.

Eigentlich habe ich derzeit gar keine Zeit für die Pferde, Priorität hat nun Nepomuk. Barbie läuft mit ihren Verbänden, sie will auch raus, soll aber eigentlich nicht laufen. Der TA denkt, sie steht seit 2 Wochen in der Box mit Schmerzmitteln und freut sich, daß es ihr inzwischen so gut geht. Dabei war sie nie eingesperrt und bekam keine Schmerzmittel, inzwischen führt sie sich auf wie die Barbie von früher, als sie noch keine Hufrehe hatte.

Ich bin froh drum, unseren Büffel zurück zu haben :-), auch wenn sie dann schwierig ist – sie kriege ich schon wieder auf die Spur.

24. Oktober 2010

Ausritt

Filed under: Allgemein — admin @ 21:27

Als ich kam, lag Barbie auf dem Rindenmulch (Nepomuk stand zur Bewachung daneben), erhob sich aber gleich, als sie mich sah. Allgemein machte es nicht den Eindruck, als ob es ihr schlechter ginge, sie wollte sich sogar mit Nepomuk rausdrängeln, was ich aber natürlich nicht erlaubte.

Das Pferd der Stallkollegin Nina stellte sich als Wallach raus :-), Nepomuk hat sich mit ihm beim ersten Nase reiben am Putzplatz sofort gut verstanden. Es ging los an unserem Stall vorbei, Barbie hat gewiehert, erst am Grasweg hat Nepomuk beschlossen, einen schwachen Versuch zurück zum Stall zu starten. Ich habe ihn überzeugt, daß weder Gras gefressen noch zurückgegangen wird.

Als Nina das Kommando „Trab“ gab, war ich irgendwie auf Schulpferde programmiert, die dem Vordermann automatisch alles nachmachen. Nepomuk blieb im Schritt nach dem Motto „die anderen gehen mich nix an“, sehr brav, schnell sagte ich ihm „Trab“. Zack ist er losgezischt, schließlich galt es, den Vorsprung des anderen Pferdes zu egalisieren. Ich bin kein Freund davon, wenn er im Trab so rennt, durch seine kurze Schrittfolge ist das ziemlich anstrengend, außerdem tut mir dann sofort der Schlüsselbeinbruch weh.

Ninas Pferd ist im Schritt relativ gemächlich, Nepomuk war durch den Trab aufgewacht und ging schnell Schritt. Anhalten, damit Nina immer wieder mal aufschließen konnte, hat nicht gut geklappt, das müssen wir noch üben. Ich bin dann mal ein kurzes Stück als Erster getrabt, Nepomuk hat nen ziemlichen Vorwärtsdrang: wieso langsam traben, wenn schnell mehr Spaß macht?

Wir kamen an nem Holzstoß mit Abdeckplane vorbei, das war ihm unheimlich, könnte ja ein Raubtier sein, was ihn gleich anspringt. Er wollte den Sicherheitsabstand vergrößern, also gut, gehen wir halt zwischen den Bäumen durch. Mir egal, ich zwinge ihn nicht, wenn er einen kleinen Bogen um den „Feind“ schlagen will, ist das ok. Wichtig ist, daß er ruhig bleibt, beim nächsten Mal interessiert der Haufen vermutlich gar nicht mehr.

Als die Ranch in Sicht kam, habe ich ihn wieder hinter Nina eingereiht, Barbie hat ja ständig gewiehert, evtl. hätte es Nepomuk eilig gehabt. Noch ein bissi extrem langsamen Trab hinter Ninas Schritt gehendem Pferd her, das gefällt mir am besten :-).  Am Putzplatz zurück bekam er ein wenig Hafer und drei kleine Äpfel, das kam natürlich gut an :-).

Ich denke, ihm hat der Ausritt gut gefallen, vermutlich hat er nach der einen Stunde gedacht: nettes Vorspiel, wann kommt das Hauptprogramm? Nicht mal unterm Sattelgurt hatte er geschwitzt, obwohl er leicht nervös war und deswegen ca. 10 Mal zum Scheißen stehen bleiben mußte.

Schritt ist ja die beste Gangart für den Muskelaufbau, natürlich will das Pfer lieber traben oder galoppieren, ich bestimme aber „hehe“. Gut, ich galoppiere auch gerne, die 7 km am Strand von Kreta habe ich immer noch im Gedächtnis. enorm anstrengend für mich, dafür braucht das Pferd auch die entsprechende Kondition.

Im Stall zurück, als er neben Barbie stand, fiel mir auf, daß er ne ziemliche Bombe ist. Nicht nur wegen seinem Bäuchlein, er hat eine sehr kräftige Hinterhand.

Jetzt gilt es, daß er ohne Rodeo galoppiert, nur Schritt und Trab ist auf Dauer ja doof. Na ja, nächstes Mal können wir das auf ner weichen Wiese ja mal ausprobieren, dazu ziehe ich dann aber meine Sicherheitsweste an, heute habe ich sie weggelassen. Irgendwann muß ich ins kalte Wasser springen; das erste und letzte Mal, als ich mit ihm galoppiert bin (Dez. 2009), war er brav, nur am Schluß hat er das Schaukelpferd gegeben und mich abgeworfen. Mit anderen Pferden draußen ist er noch nie galoppiert, wenn ich drauf saß.

Dienstag bekommt er Freisprungtraining, Dommerstag Reitplatz und am Wochenende reiten wir aus. Wegen mir auch 2 Std., mit Nina kann man sich bestens unterhalten und es macht Spaß, vom Pferd durch den Wald getragen zu werden.

Nina hat auch Interesse am Wanderreiten, für nächstes Jahr haben wir uns eine Tour vorgenommen. Bis dahin ist Barbie hoffentlich wieder gesund und kann mitgehen, ohne sie muß ich verzichten, kann ihr Nepomuk ja nicht für ein paar Tage wegnehmen.

Am Tag 4 – 6 Std. reiten mit einer Mittagspause von ca. 2 Std., abends in ne Wanderreitstation einchecken, Pferde in Boxen oder zusammen auf eine große Weide stellen. Ich denke, eine nette Abwechslung, für Barbie und Nepomuk sowieso, beide sind flexibel, Hauptsache, sie sind zusammen (müssen halt Boxen nebeneinander haben) und es gibt genug Futter.

Ich bin froh, daß wir lauter nette neue Stallkolleginnen bekommen haben, damit steigt meine Chance, jemanden zum Ausreiten zu finden. Nichts desto trotz muß Nepomuk auch lernen, alleine rauszugehen; wenn er mal öfters mit anderen draußen war, klappt das sicher auch.

23. Oktober 2010

endlich Zeit fürs Reiten genommen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:50

Es gäbe viele andere Dinge zu erledigen, z. B. Weideeingang abmisten, Barbie putzen (total dreckig), Barbies Verband verstärken, Stall reinigen usw., heute wollte ich endlich aber mal wieder reiten, das letzte Mal liegt einige Monate zurück. Als ich gegen vier kam, war bereits gefüttert, Nepomuk stand aber im Stall beim Scheuern. Ihn geschnappt, geputzt, Barbies Sattel drauf, der LG-Zaum war kein Problem.

Das kleine schwarze Pferd unserer neuen jungen Stallkollegin war auch am Putzplatz, die beiden haben sich gut verstanden. Sie hat erzählt, ihr Pferd hat Strahlfäule, daher kann sie momentan nicht reiten, schade. Strahlfäule war bei Nepomuk schnell wieder weg, genauso wie Mauke, außer mit EM Hufe waschen habe ich nie großartig was gemacht. Das werde ich auch wieder machen, sobald Barbie die Verbände unten hat, weil es einfach gut ist für Fesseln und Hufe.

Erst mal kurz ins Roundpen, um zu sehen, wie er drauf ist. Nach zwei Runden Trab war klar, daß er ziemlich relaxt ist, nur die Insekten waren nervig, leider waren heute wieder einige unterwegs. Wir zwei auf den Reitplatz, da stand ne leere Bierkiste, ich dachte, die nehme ich als Aufstiegshilfe. Nepomuk wollte daneben aber nicht stehen bleiben, sobald ich auf der Kiste stand, ging er rückwärts weg.

Steig ich halt vom Boden auf und hoffe, daß der baumlose Sattel nicht verrutscht. Er blieb brav stehen, wie es sich gehört, mache ich nun immer so. Nepomuk kann ja quasi noch nix, wir sind auf dem Reitplatz, damit er was lernt, z. B. auf Schenkel- und Zügelhilfen zu reagieren. Ich sage derzeit noch z. B. „Schritt“, „Trab“ oder „rückwärts“ dazu, damit er lernt, was sie Hilfen zu bedeuten haben.

Ich bin ja nicht der große Pferdeausbilder *g*, gebe mir halt Mühe, ihm zu vermitteln, was erwartet wird, dabei wird mit verbalem Lob nicht gespart. Beim Rückwärts gehen hatte ich anfangs den Befehl vergessen, da wußte er gar nicht, was ich wollte. Auf „rückwärts“ ging er dann mitten auf dem Platz stehend gerade rückwärts Schritt für Schritt, besser macht es auch kein Profi. Für eine Hinterhandwendung habe ich IIRC kein Kommando eingeführt, ihm also die korrekten Hilfen gegeben und dazu leicht mit der Gerte die Flanke touchiert. Einwandfrei hat er das gemacht, Schritt für Schritt, ich habe nur noch gestaunt.

Vorwärts/seitwärts quer durch die Bahn habe ich noch probiert, fürs erste Mal hat es gut geklappt. Mitte einer Längsgeraden seitwärts bis zum Ende der anderen Geraden gehen, dabei bleibt der Pferdekörper parallel zu den Längsseiten. Den verwahrenden äußeren Schenkel habe ich weggelassen, sowas kennt er (noch) nicht, das verwirrt nur.

Nepomuk hatte ja noch nie ein Gebiß im Maul, den LG-Zaum verschnalle ich nicht allzu fest, es tut ihm jedenfalls nicht weh, falls ich mal stärker am Zügel ziehen muß. Ich achte immer auf leicht angelehnte Zügel und gebe sehr sachte Paraden, er soll ja auf feinste Hilfegebung reagieren.

Nach ca. 1/2 Std. hatte Nepomuk keine Lust mehr, da er mit Spaß dabei sein soll, habe ich aufgehört. Er durfte Gras auf dem Vorplatz fressen, sein Zusatzfutter bekam er ja erst später mit Barbie zusammen.

Zurück im Stall, ging er gleich wieder zum Scheuern :-(, ich weiß nicht, woher bei diesen kalten Temperaturen die ganzen Stechviecher herkommen.

Eine nette neue Stallkollegin kam, ich habe gefragt, wie es mit einem gemeinsamen Ausritt steht. Die meisten sind ja berufstätig und abends wird es nun schon um sechs dunkel, schwierig.

Wir haben uns auf morgen geeinigt *freu*, 15.00 Uhr im Stall, ich hoffe, es schüttet nicht wie aus Eimern. Sie hat eine große braune, sehr liebe Stute, Nepomuk kennt sie noch nicht, wird aber begeistert sein. Ich habe schon gesagt, daß ich vorerst nicht galoppieren will, weil er dann buckelt, kein Problem, hat sie gemeint, prima.

Wir können 1 Std. rausgehen oder zwei, auch wenn Nepomuk lange nicht mehr geritten wurde, ist das für ihn kein Problem. Mein Gewicht mit 48 kg sowie der Sattel, 3,5 kg, ist für einen ausgewachsenen Haflinger gar nichts, auch wenn er keinen Reiter gewohnt ist und daher die entsprechende Muskulatur fehlt.

Ihm macht es im Gelände Spaß, ich werde ihm morgen ein bissi Hafer extra mitnehmen zur Belohnung.

Er ist so ein lieber, süßer Kerl, der sich Mühe gibt zu verstehen, was ich von ihm will. Meine letzte Dressur bin ich vor ca. 20 Jahren geritten, vieles habe ich vergessen und kann es mir nur noch logisch herleiten. Abgesehen davon bin ich kein guter Reiter, mir fehlt die Übung, und vor allem Kondition. Wir zwei bekommen das aber trotzdem hin, wichtig ist, daß die Hafis gesundheitsneutral mit Reiter laufen. Sie müssen im Rücken nachgeben, und das machen beide.

22. Oktober 2010

Spaziergang

Filed under: Allgemein — admin @ 20:34

Gestern habe ich drei Säcke Rindenmulch gekauft, um den Standplatz der Hafis vor ihrem Außenheunetz etwas abzupolstern. Nepomuk wollte unbedingt raus, um ein wenig Gras zu fressen – er läuft ja eh nicht weg, also erlaubt. Das erste Mal nach Ewigkeiten wollte Barbie auch raus, ich dachte mir, da sie schlecht zu Fuß ist, bleibt sie hinterm Stall.

Bis zum Grasweg blieben beide brav bei mir, dann packte Nepomuk der Rappel und er galoppierte los. Barbie mit 2 – 3 Galoppsprüngen hinterher, zwei Mal hinten hoch, das hat ihr die letzten Monate wohl gefehlt. Auf der der Hälfte des Grasweges machte ich Barbie den Strick um den Hals und wollte sie zurück in den Stall führen, sie soll ja eigentlich nicht laufen. Damit war sie nicht einverstanden, ich konnte tun, was ich wollte, Barbie ging nicht mit. Schwitzend wie ein Häufchen Elend stand ich nun da und überlegte, wie der Alternativplan aussehen könnte, Barbie stopfte sich derweil mit Gras voll, Nepomuk war bereits am Ende des Weges und wartete.

Plan B sah so aus, daß ich mit Barbie zu Nepomuk gehe, ihn an den Strick nehme und mit beiden den Grasweg zurück gehe. Zu ihm wollte sie natürlich schon gehen, Nepomuk wollte seine Freiheit aber nicht aufgeben und galoppierte davon; nur mit Mühe konnte ich Barbie davon abhalten, ihm zu folgen. Sie hat angezogen wie ein Büffel, als ich nicht los ließ, kam sie mit dem Hintern gefährlich nah in meine Richtung, ich hatte sogar kurz Angst, daß sie mich schlägt. Ich habe sie ordentlich angebrüllt und ruckweise am Strick gerissen, bis sie nachgab – danach stand sie aber unter Strom.

Nachdem der Kaschperl merkte, Barbie folgt nicht, kam er im Galopp wieder angeschissen, raste an uns vorbei und bog in den Schotterweeg Richtung Hauptstall ab. Barbie ging in einem Tempo Schritt, daß ich fast nebenher joggen mußte – ziemlich ungewöhnlich für sie. Aber gut, nach monatelangem Leiden war ihr das wohl ein innerlicher Reichsparteitag, kaum Schmerzen zu haben, draußen zu sein und mit Nepomuk wenigstens mal kurz rennen zu können. Pferde sind auch nur Menschen :-), hätte sie Schmerzen gehabt, wäre sie nicht gelaufen – mich hat gewundert, daß sie zum zweiten Mal angaloppiert ist, das erste Mal scheint nicht schlimm gewesen zu sein.

Halten hätte ich sie können, ließ aber den Strick los, damit sie nochmal kurz galoppierend buckeln konnte. Kurz vor dem Hauptstall nahm ich sie wieder an die „Leine“, um sie in den Stall zurück zu bringen. Kaum waren wir da, kam Nepomuk angeschossen – ohne Barbie geht halt nix.

Erstaunlich, wie gut Barbie laufen konnte, der Boden war allerdings die ganze Strecke sehr weich und tief. Sie belastet die Vorderhufe voll, ich denke, die Schmerzen sind inzwischen minimal, zumindest beim Schritt. Allerdings tritt sie mit der Hinterhand enorm unter, sie schiebt von hinten richtig an. Vermutlich einer Folge ihrer vielen Schmerzen vorne, mehr Last auf der Rückhand entlastet das Vordergestell. Normal im Offenstall sieht man das nicht, da hatscht sie ja nur vor sich hin, draußen ist sie engagiert gelaufen.

Muskulatur hat Barbie trotz 6 Monate nur im Offenstall kaum eingebüßt, sie war aber auch nie in einer Box zum Stillstand verdammt. Wäre das anders gewesen, müßte man die Muskulatur wieder aufbauen, bevor man reitet.

Barbies Besitzerin hält ja viel von Boxenhaltung, ich gar nichts. Das Pferd ist ein Herden- und Lauftier, alleine auf 10 – 12 qm stehen ist nicht artgerecht. Wenn man Schmerzen hat, läuft man nur das Nötigste oder gar nichts, das Pferd ist ja nicht doof, es weiß schon, was es sich zumuten kann. Vergessen darf man nicht: der Huf wird nur dann durchblutet, wenn das Pferd sich bewegt, und nur ein gut durchbluteter Huf heilt. Einsperrem zur Schonung, dazu Schmerzmittel, ist für mich kein gangbarer Weg.

Das Schmerzmittel habe ich mir aufgehoben, das gebe ich ihr zur Sicherheit, wenn der Schmied kommt, dazu ein wenig Beruhigungsmittel, damit sie endlich mal eine positive Erfahrung macht. Ich hoffe, der Schmied der Tierklinik gibt sich Mühe, er hat ja Röntgenbilder, außerdem weiß er, daß Barbie schwierig ist, ohne Aufheber geht gar nix.

Die Tierärztin habe ich heute informiert, bisher halten die Verbände noch, wenn die durch sind, werde ich mal schauen, wie Barbie ohne läuft. Falls wesentlich schlechter, bekommt sie ebend neue Verbände und, sobald sie schmerzfrei ist, einen Rehebeschlag.

Den Verband links hatte ich ja schon verstärkt, der rechts war gestern dran, klappte aber nicht, weil sie den Huf nicht hob. Ich wollte mit Gewalt (Strick) nicht ran; wenn sie völlig schmerzfrei ist, wird sie den auch wieder freiwillig heben.

Vor dem kühlenden Wasser ist sie anfangs weggegangen, beim zweiten Versuch blieb sie aber stehen – es wird immer besser.

Ich denke, mit einem Rehebeschlag, der die Trachten hochstellt, um den Zug der Beugesehne zu mildern, so daß das Hufbein die Chance bekommt, wieder in seine korrekte Forum zu gehen, kann sie bald wieder gut laufen.

Hufelexier und Mineralfutter, derzeit Atcom Rehe-Vital, regen den Hufwachstum an, bis man an ihren Vorderhufen was korrigieren kann, wird es trotzdem noch dauern.

Nepomuk ist gestern über den Schotter galoppiert, er ist da völlig unempfindlich – selten bei Barfußgängern. Ein Glück, Hufschuhe an- und ausziehen muß ich nicht unbedingt haben. Das Scheuern hat er nun größtenteils eingestellt, was an den kalten Temperaturen liegen dürfte. Für mindestens 6 Monate habe ich nun immerhin ein gesundes Pferd, das sich freut, wenn es viel arbeiten darf :-).

Er ist das beste Pferd, was man sich vorstellen kann – lieb, sensibel, treu, zuverlässig, nervenstark, menschenbezogen, sozial, daneben sehr vielseitig, er kann springen, Dressur gehen, Wanderritte. Nicht umsonst hat er als Hengst einen Brand als Fohlen bekommen, er hat die besten Anlagen. Er wäre auch wunderschön, wenn er kein Ekzemer wäre – ich denke, mit jedem weiteren Jahr bekommen wir das besser in den Griff.

Für morgen habe ich mir fest vorgenommen, zu reiten, Nepomuk hat ganz schön zugelegt in den letzten Monaten, seine Wampe ist dicker als die von Barbie. Erst lasse ich ihn aber im Roundpen laufen, damit er sich abreagiert.

20. Oktober 2010

Wechsel von Arcor zu Kabel Deutschland

Filed under: Allgemein — admin @ 20:19

Arcor hatte mich angerufen wegen dem Angebot eines EUR 20,00 Bonus, wenn ich meinen Vertrag dort verlängere. Neukunden bekommen für EUR 5,00 weniger mehr Leistung und dazu einen Bonus von EUR 50,00, anscheinend ist man als Bestandskunde nicht viel wert. Also habe ich bei Arcor zum Vertragsende am 12.01.2011 gekündigt, ich wurde angerufen und nach meiner Weigerung, den Vertrag zu verlängern, wurde mir erklärt, wenn ich meine Tel.nr. mitnehmen möchte, muß ich meine Kündigung zurückziehen.

Also gut, ich habe mich dann bei Kabel Deutschland angemeldet, für bis zu 32 Mbits Download (bei Arcor: 6 Mbits) zahle ich dort im ersten Jahr EUR 10,00 weniger. Ich wurde vom Techniker angerufen zwecks Umstellung meines Kabelanschlusses und teilte mit, ich will erst zum 12.01.2011 wechseln, weil mein Vertrag bei Arcor bis dahin läuft.

Danach rief mich der Kundenservice an und erklärte, erst wenn mein Kabelanschluß umgestellt ist, stellen sie einen Antrag auf Portierung meiner Tel.nr. bei Arcor. Ist umgestellt, läuft mein Vertrag bei Kabel De, ich müßte also 3 Monate doppelt zahlen. Darauf hatte ich aber keine Lust, schließlich kann ich nichts für deren komische Portierungsverfahren.

Kabel De machte mir das Angebot, die ersten 3 Monate nichts zu zahlen – sehr fair und kundenfreundlich. Heute war deren Techniker da, ein netter Mensch, er hat sogar ein Stück Kabel spendiert (und ich Kaffee), weil mein Anschluß ja im Wohnzimmer ist, ich das Modem aber im Arbeitszimmer brauche (ein Loch hatte ich früher schon mal gebohrt, allerdings waren Ein- und Ausgang zugegipst). Einen WLAN-Router sowie ein Modem bekam ich kostenlos, der Router ist wesemtlich besser als mein alter, aber gut, der ist auch schon ein paar Jahre alt.

Router eingerichtet, läuft super, sobald meine Tel.nr. portiert ist, bekomme ich Bescheid. Ob mein LCD-TV im Schlafzimmer nun ein stärkeres Signal bekommt, muß ich prüfen, bisher gingen nicht alle digitalen Sender, die theoretisch zur Verfügung stehen.

Mein bisheriger Router war etwas schwach auf der Brust, saß ich mit Laptop im Garten, bekam ich schon kein WLAN mehr. Das WLAN sollte zumindest in Haus und Garten verfügbar sein, das werde ich demnächst mal testen.

Bei Arcor hatte ich ISDN, das ist für mich alleine overkill, nun habe ich wieder analog, das reicht. Eine zweite Tel.nr. habe ich nun von Kabel De, die könnte ich fürs Fax verwenden, da ich das aber nie an habe, weil mir keiner was schickt, ist die eigentlich überflüssig.

Jetzt bin ich gut aufgestellt für die Zukunft, der neue PC hat ja 8 GB RAM, 1,5 TB Speicherkapazität, und mit Windows 7 64-bit habe ich mich schon angfreundet. Es gab ein paar Problem, nun läuft aber alles so, wie ich es gewohnt bin.

Nachdem ich heute früh ein Auto aus Bad Aibling abgeholt hatte, war ich kurz bei den Pferden, um ihnen ihr Extra-Futter zu geben, Barbies Verband zu verstärken und ihr die Beine zu kühlen. Vorne links hob sie brav hoch, um sofort zu strampeln, nach einem scharfen „hey“ hat sie dann ruhig gehalten, es hat ja nur 5 Sek. gedauert, bis ich das vorbereite Klebeband drauf hatte. Noch ein bissi Band um den Huf, damit das unter der Sohle hält, fertig. Danach war mein Klebeband zu Ende, ich muß morgen ein neues besorgen. Gießkanne habe ich heute wieder versucht, mit Belohnung zu verbinden, leider ist sie kauend ausgewichen. Anhängen wollte ich sie nicht extra, also ging ich stillschweigend hinterher und habe ihr das Wasser draufgekippt – richtig wegelaufen tut sie ja nicht.

Ich weiß nicht, wieso die zwei Heiter so wasserscheu sind, Nepomuk rennt bereits, wenn er mich mit Gießkanne sieht – dabei bekam er noch nie Wasser drauf. Mit nassem Schwamm waschen ist bei beiden eigentlich problemlos, mit Gießkanne Schweif auswaschen geht auch, das wars dann schon.

Übung macht den Maista :-), mit Clickertraining werde ich beiden schon beibringen, daß Wasser nichts Schlimmes ist.

Barbie läuft gut, glücklicherweise läßt sie sich durch Nepomuk nicht zum Rennen verleiten, er kommt ja immer angaloppiert, wenn er mich sieht. Eigentlich sollte Barbie noch 2 Wochen in der Box stehen, das geht aber nicht. Nur Paddock wäre möglich, dann stehen beide aber zig Stunden am Tag ohne jedes Raufutter da, Stroh haben wir noch keines. Außerdem soll Barbie weich stehen, das ist am Paddock nicht gegeben, nur auf der Weide (wo es eh nix mehr gibt). Außerdem wird der Huf ja nicht durchblutet, wenn sie steht, ein bißchen Rumlaufen halte ich daher für gut.

19. Oktober 2010

Barbie wird wieder gesund :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:57

Heute bekam ich Bescheid, was das Röntgen ergeben hat: Barbie hat eine Hufbeinrotation von 10 Grad, es besteht aber keine Gefahr des Hufbeindurchbruchs durch die Sohle. Barbie wird wieder gesund werden *freu*, das dauert natürlich, aber nun weiß man wenigstens, woran man ist. Ihr Glück ist, daß sie vorne so flach steht, das hat den absoluten Super-GAU verhindert. Frühestens in zwei Wochen käme ein Rehebeschlag in Betracht, der Hufschmied der Klinik wird dafür die Röntgenbilder bekommen.

Jedes steiler stellen durch den Hufpfleger hat zu Druck und Quetschungen auf die Sohle geführt, deswegen ist Barbie nach jedem Ausschneiden schlechter gelaufen. Aber gut, ohne Röntgenbild konnte er das im Juni nicht wissen, beim zweiten Ausschneiden im Juli hatte ich aber gesagt, daß es sie wie auf Eiern läuft.  Danach kam sie nicht mehr „auf die Beine“, es trat keine Verbesserung mehr ein, der Schmied mit seinem falschen Beschlag hat Barbie dann den Rest gegeben.

Hufpfleger oder Schmied hätten sagen können, daß sie ein Röntgenbild brauchen, das wäre besser gewesen, als ins Blaue rein an den Hufen rumzuschneiden. Ich bin nicht der Fachmann, ich habe den Leuten vertraut – ein Fehler.

Immerhin habn wir nun endlich einen kompetenten Tierarzt, eher ein Zufall, der Gründer der Pferdeklinik ist ein Nachbar von Barbies Besitzerin in Walchsee. Sie behandeln dort wohl meist teure Pferde von reichen Leuten, da können sie sich keinen Murks erlauben. Barbie ist „nur“ ein ein vor der Schlachtung geretteter störrischer Haflinger, trotzdem reißen sie sich für sie nen Fuß aus. Ein Glück, daß ich mir das leisten kann, die Behandlung von Barbies Hufrehe hat wohl schon das Dreifache ihres Wertes (Schlachtpreis) erreicht; aber so darf man nicht rechnen. Für das Geld hätte ich eine prima Beritt für beide bekommen, evtl. sogar noch mit einfahren – es sollte nicht sein.

Ich hoffe, ich kann ihren Verband 2 Wochen lang retten, werde nun alle 2 Tage eine weitere Schicht Klebeband auf die Sohle pappen. Heute war ich nur kurz abends im Stall, um die zwei zu füttern und Barbies Füße zu kühlen. Heu war schon da, leider draußen, Barbie hat sich in den Stall geflüchtet vor der Gieskanne. Sie wollte wieder raus zum Heu, dachte aber, im Stall ist sie vor Wasser sicher. Ich habe nen Apfel geholt, ihr gegeben und gleichzeitig Wasser auf ihre Beine gekippt – sie stand wie ein Einser. Sie wurde danach gelobt, in 2 Wochen kommt sie vermutlich an, wenn sie die Gießkanne sieht – weil sie weiß, die beschert ihr eine Belohnung.

Kein Zwang durch Anhängen; wenn sie will, kann sie gehen, dann gibt es halt nix – unsere beiden sind aber relativ verfressen, für Leckerli tun sie so gut wie alles. Nen Clicker werde ich mir besorgen, meinen von früher finde ich nicht mehr.

Ich bin nun sehr froh, daß das Einschläfern von Barbie nicht mehr im Raum steht, zwar ist eine Hufbeinrotation von 10% schlimm (es gibt Pferde, die werden bei 5% eingeschläfert), es ist aber in den Griff zu bekommen, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Höchstleistungen in Dressur oder Springen kann man nicht mehr erwarten, das war auch ohne Hufrehe klar. Wer das will, muß Nepomuk nehmen, er ist ein Sport-Haflinger, Barbie ist ja quasi ein Kaltblut.

Zum Ausreiten sind beide super, nervenstark, trittsicher, zuverlässig – obwohl ich beide erst angeritten habe, als sie 10 und 11 Jahre alt waren. Galoppieren müssen wir noch üben, ein bissi mehr Bodenarbeit und das klappt auch. Alles gebißlos, ich setze ja auf Zusammenarbeit, nicht auf Zwang und Gewalt.

Jetzt muß ich mal Nepomuk endlich an den Start kriegen, damit ich am WE mit anderen ausreiten kann – das bin ich meiner Nichte schuldig. Wenn Barbie schmerzfrei ist und wieder bewegt werden kann, muß ich regelmäßig was tun mit ihr, sonst geht der Speckhals nie weg. Wenn Nepomuk dann in Übung ist, wäre es praktisch; dann nehme ich Barbie als Handpferd mit ins Gelände (vorher wird das am Reitplatz geübt).

Am Anfang nur im Schritt, ist eh gut für den Muskelaufbau, ich könnte beide auch führen, aber Reiten ist bequemer :-). Wenn einer der beiden Gas gibt, bin ich verloren, die machen dann Wettrennen mit Buckeln, Nepomuk macht Rodeo, da hätte man auch mit Gebiß keine Chance. Er wartet schon ewig drauf, daß er mit Barbie rennen kann, wenn sie wieder laufen kann, dann geht die Post ab – und dabei will ich nicht draufsitzen.

Na, wir werden das schon hinkriegen :-).

18. Oktober 2010

Barbie und Nepomuk auf dem Weg der Besserung

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:34

Nepomuk bekam heute seine Decke runter, nachdem er in den letzten Tagen nicht mehr so arg gescheuert hat. Wir haben winterliche Temperaturen, tagsüber 6 – 7 Grad, nachts teilweise unter Null Grad, irgendwann muß ja mal Schluß sein mit dem Schubbern.

Barbies Besitzerin kam heute auch, wir haben die Pferde geputzt und den Weideeingang abgemistet. Der Verband war noch dran, Barbie ist heute so gut gelaufen wie seit Monaten nicht mehr. Beide durften dann mit vor zum Putzplatz, um ein wenig Gras zu fressen und auf den TA zu warten, der zwischen vier und fünf kommen wollte. Kaum hat Barbie wieder etwas Oberwasser, weil sie einigermaßen laufen kann, führt sie sich auf wie ein Büffel.

Die Tierärztin kam, machte Barbie die Verbände ab, beim Laufen sah man deutlich, daß es ohne weniger gut klappt. Dann wurde geröngt, die Bilder müssen erst in der Klinik ausgewertet werden, ich bekomme morgen Bescheid. Barbie bekam einen neuen Hufverband, heute war sie im Gegensatz zu letztem Mal ziemlich kooperationsbereit, sie hat nur ein Mal den linken Huf weggerissen, die Tierärztin war positiv überrascht.

Der Beschlag durch den Hufschmied muß ihr höllisch weh getan haben, tja, das war Murks, sie hätte einen Rehebeschlag gebraucht. Die Tierärztin hat mir einen Schmied empfohlen, der auch in ihrer Klinik tätig ist, falls nötig, werde ich den bestellen.

Hufpfleger Billi war am Samstag für Nepomuk da und meinte, das Hochstellen der Trachten bei Barbie sei kontraproduktiv, deswegen habe ich heute nochmals bei Frau Fuchs nachgefragt. Bei einer Hufbeinrotation werden die Trachten hochgestellt, damit der Zug der tiefen Beugesehne auf das Hufbein gemindert wird. Die nächste „Station“ wäre ein Hufbeindurchbruch durch die Sohle, das wäre dann kurz vor Ende.

Ich soll ihr weiter Aspirin geben und die Beine mit Wasser kühlen. Dafür werde ich sie zukünftig anhängen müssen, sie wird irgendwann schon merken, daß ihr das gut tut. Ihren Verband an der Sohle verstärken kann ich nun alleine, denke ich, sie war heute ja schon relativ brav.

Umso weniger Schmerzen sie hat, umso besser arbeitet sie mit; erst wenn sie schmerzfrei ist, bekommt Barbie einen Rehebeschlag (falls nötig).

Ich denke, mit Hufelexier, was den Hufwachstum beschleunigt (nur so hat man die Chance, den Huf zu korrigieren, der Schmied hat den ja übel zusammengestutzt) bekommen wir Barbie wieder auf die Spur, dazu hochwertiges Mineralfutter für Rehe-Pferde.

Bis Mai 2011, wenn die Grassaison beginnt, sollte ihr Speckhals weg sein, dafür muß sie aber laufen können. Ohne Bewegung bringt man den nicht weg, aber gut, es sind noch ein paar Monate Zeit.

Heute bekamen beide eingeweichte Heucops, sehr beliebt, ich werde nun durchwechseln zwischen Kräutern, Heucops und unmelassierten Zuckerrübenschnitzeln (jeweils aber nur wenig).

Heute habe ich mich mit einer neuen (jungen) Stallkollegin Saskia unterhalten, die wohl auch meist nachmittags kommt. Ich habe sie nach gemeinsamen Ausreiten gefragt, sie hat zugestimmt, da muß ich jetzt mal dran bleiben. Wenn wir 2 – 3 Mal draußen waren, würde ich auch mit Nepomuk galoppieren, er braucht erst mal Arbeit, sonst gibts Rodeo.

Meine Nichte Lucia möchte ja gerne reiten, es wäre gut, wenn ich mir endlich mal Zeit füs Reiten nähme und Lucia sich mit Saskia versteht. Die beiden könnten dann öfters zusammen ausreiten. Ich bin ja nicht so scharf aufs Reiten, hin und wieder ist nett, außerdem haben wir ja wieder zwei Pferde zum Reiten, sobald Barbie gesund ist.

Einen interessanten Artikel über Clickern habe ich gestern in einem Pferdehefterl gelesen, ich kannte das früher nur von der Hundeausbildung. Ich könnte das mal probieren …

Man sieht ja an Nepomuk, daß positive Bestärkung enorm viel bewirkt, er hebt schon den Huf, bevor ich überhaupt hinfasse – weil er sich sein Leckerli verdienen will. Barbie hat heute hinten problemlos gehoben, nicht weggezogen, geht alles, wenn man weiß, wie.

Nepomuk spanischen Schritt beibringen, fände ich interessant, dressurmäßig gibt es wenig, was er nicht könnte – ich bin das Problem, ich muß rausfinden, wie ich ihm sage, was er machen soll. Kommunikation mit dem Pferd ohne Zwang, dafür muß man als Mensch was lernen, das Pferd kann es schon.

Ich werde mal ne Palette auf den Paddock stellen und das Begrüßungsleckerli gibt es dann, wenn Pferd mit den Vorderhufen drauf steht (mit clickern).

Dann vielleicht mal Wasser auf die Füße, wer abhaut, bekommt nix. Vermutlich ist es wie beim Hufe auskratzen, sie wollen irgendwann Wasser auf die Hufe, damit sie belohnt werden. Wasser auf die Mähne (dann könnte ich die auch mal Shampoo waschen) wäre ein toller Erfolg.

Der Vorteil ist, das Pferd wird so auf den Clicker konditioniert, daß es hoch motiviert ist, weil nach dem Klick eine Belohnung folgt. Ohne folgt evtl. auch eine, aber das weiß das Pferd nicht, daher ist die Motivation bei neuen Aufgaben eher gering. Wenn gecklickt wird, weiß das Pferd, wenn es was gut macht, gibt es ne Belohnung, und die ist sein Ziel.  Es wird sich dann bemühen, sich so zu verhalten, damit geclickt wird (Belohnung).

Die Frage ist ja nie, kann mein Pferd das, man verlangt ja immer nur das Mögliche, also z. B. von Barbie nicht daß sie springt, Nepomuk schafft locker 1,20 m. Die Frage ist, wie bringt man seinem Pferd bei, Dinge zu tun, die es kann, aber von alleine eigentlich nicht machen würde.

Strafe ist nur bei einem schweren „Vergehen“ angesagt, wenn das Pferd also z. B. vorsätzlich schlägt oder beißt. Huf wegziehen ist kein Vergehen, was geahndet werden müßte, trotzdem hat Billi Nepomuk am Samstag ein Mal das Ohr gedrückt und ihm das Bein geknickt. Sowas löst nur Angst aus, das schadet dem Vertrauensverhältnis.

Billi meinte ja, noch 5 – 6 Mal Hufe ausschneiden und Barbie wäre brav gewesen. Vermutlich hätte sie ihn nach diverser Gewalt mal an die Wand geklatscht, Billi kann halt überhaupt nicht mir ihr und sie nicht mit ihm.

Nep0muk hat Angst, wenn er Schmerz zugefügt bekommt, und versucht zu erraten, wie er sich richtig verhalten soll. Barbie nicht, sie zieht dann mal richtig durch und wenn man blöd fällt, könnte man tot sein. Barbie ist kein Pferd, was sich zur Schläge beeindrucken läßt, auch als sie damals in einer Herde mit 7 Pferden stand, war sie die Leitstute.

Vermutlich könnte man Barbie totschlagen, sie würde nicht nachgeben, sie ist ein sehr dominantes Pferd. Wenn man sie richtig anfaßt, ist sie der beste Partner, den man sich vorstellen kann. Sie tut alles für ihren Besitzer, weil sie will und nicht, weil sie muß oder Angst hat.