28. Februar 2011

endlich wieder Originalzustand

Filed under: Allgemein — admin @ 20:47

Heute ging ich zum Hausarzt wegen Fäden ziehen, wie vom Krankenhaus vorgeschrieben 10 Tage nach der OP (bzw. 11, am Sonntag ist ja zu). Die Ärztin teilte mir mit, ich habe sehr gutes Heilfleisch, hätte daher schon früher kommen müssen, die Fäden sind nun eingewachsen. Au au au, 8 Nähte mußten raus, ich kann mir Angenehmeres vorstellen. Die Naht hat sich auch noch entzündet, vermutlich weil der Körper das Nahtmaterial abstoßen wollte, ich bekam ne Antibiotikasalbe drauf.

Btaisodana-Salbe bekam ich verschrieben, da ich die ab morgen auftragen soll, konnte ich sie nicht im Internet bestellen, wo sie wesentlich günstiger gewesen wäre.

Zuhause habe ich erst mal nach remifemin plus gegoogelt, die Hitzeattacken aufgrund der Wechseljahre sind lästig. Ich nehme das Zeugs schon fast vier Wochen, eigentlich müßte es mal wirken – ich warte noch drauf. In der Apotheke um die Ecke hat mich das EUR 21,99 gekostet, im www (Apotheke in Leipzig) verlangt man EUR 9,99 dafür – da sieht man mal, was Apotheker für Gewinnspannen haben.

Bestellt habe ich mir noch Schmerztabletten, bei ner Repeztgebühr von EUR 5,00 für 10 Tabletten komme ich günstiger, wenn ich mir 50 Tabletten für EUR 6,00 im www bestelle. Ibuhexal habe ich bestellt, Diclofenac Ratiopharm sowie Paracetamol Ratiopharm – man soll ja nicht immer denselben Wirkstoff nehmen.

Traumeel Salbe habe ich noch bestellt, die ist genial bei blauen Flecken (habe ich ständig), Bepanthen (kann ich auf für die Pferde verwenden), Mobilat Salbe (für Verstauchungen, Prellungen usw.) und Calendula Salbe, die kann man für alles hernehmen. Dazu noch Biorepair-Zahncreme, einen Versuch ist es wert.

Jetzt bin ich top ausgerüstet für die nächste Zeit :-), ne große Tube Heparin-Salbe habe ich noch von meiner Schwester, damit behandel ich derzeit Schulter usw., ist ja alles geschwollen sowie grün und blau nach der Operation.

Nach 1,5 Jahren ist mein Körper nun wieder original, die Metallschiene ist weg und die Fäden sind gezogen. Es ist alles überstanden nach diesem elenden Schlüsselbeinbruch, nochmal passiert mir sowas hoffentlich nicht. Reiten werde ich vorerst nur mit Sicherheitsweste, auch wenn das unbequem ist.

Anwachsen wie nach der ersten OP wird die Narbe wohl nicht, in der Bewegung bin ich ja nicht eingeschränkt, tut halt öfters weh trotz Schmerztabletten, aber kein Vergleich mit dem Bruch im Sept 2009.

Ich denke, in 2 Wochen kann ich wieder mein (schweres) Motorrad rangieren und fahren, die BMW muß ja zum TÜV.

27. Februar 2011

enorme Heizkosten

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:02

Seit ich auf reine Kaminofenheizung umgestellt habe, ist der Verbrauch an Holzbriketts naturgemäß in die Höhe geschnellt. Von den ca. 2,2 Tonnen, die ich Mitte Dezember geliefert bekam, ist kaum mehr was übrig. In drei Monaten habe ich über EUR 600,00 durch den Schornstein geblasen, unter „günstig“ verstehe ich was anderes. Aber gut, die Lieferung ist halt teuer, EUR 35,00 pro Palette (756 kg), da sind gleich mal EUR 100,00 weg.

Wenn ich selbst Holz mache, muß das ja erst mal 2 Jahre ablagern, bevor ich es verheizen kann, es gilt also, ab Frühjahr nach guten und günstigen Holzbriketts Auschau zu halten. Nebenbei muß ich mir ne Motorsäge sowie Spaltmaschine anschaffen und nen Sägeschein machen, das ist wohl das kleinere Problem. Falls ich tatsächlich die Hafis fürs Holzrücken verwenden will, muß ich die entsprechend ausbilden. Dazu braucht man ein Zuggeschirr, das kostet einiges, Traktor wäre einfacher und billiger. Unser Stallbesi hat einen alten kleinen Traktor, leider will er mich damit nicht fahren lassen.

Ob ich in 2 Jahren noch hier wohne, ist allerdings die Frage. Vielleicht finde ich ja mal einen netten kleinen Bauernhof, der meinen Anforderungen entspricht.

Barbie und Nepomuk habe ich gestern besucht, das Stroh im Innennetz war wieder weg. Ich weiß nicht, wieviel Heu sie derzeit täglich bekommen; wenn sie zusätzlich ne Menge Stroh fressen, vermutlich nicht viel. Auch wenn sie so tun, als ob sie kurz vor dem Hungertod stehen *g*, Haflinger halt, sind beide nicht schlank.

Von mir bekommen beide extra nur Lucerne (Raufutter) sowie Heucops, mal sehen, was Barbies Besitzerin zu ihnen sagt.

Für Barbie habe ich gerade MeboSyn bestellt, falls es was hilft, ist es billiger als der Tierarzt. Dazu Omega-Oel, das bekommen beide ja schon länger, mE tut ihnen das sehr gut. Equipower Biotin hat mich auch überzeugt, beide haben gute Hufe. Was bei Barbie nachgewachsen ist nach der Hufrehe, ist sehr gute Hufqualität. Der „alte“ Teil ist ziemlich ausgebrochen; wenn man ihr die Hufe mal machen kann, bleibt davon fast nichts mehr übrig. Sie hatte auch früher schon immer „schlechte“ Hufe, als wir sie mit ca. 1,5 Jahren bekamen, sahen die schlimm aus. Bei einem bekam sie noch nen Riß in der Hufwand, die Einsteller damals haben ein riesen Theater gemacht. Nur war es ja so, daß sich Barbie damals überhaupt gar nichts an den Hufen machen ließ – es hat sich alles von alleine reguliert.

Sie kann heute gut laufen, darauf kommt es an; als sie die Rehe hatte und diverse Leute an ihren Hufen rumschnitten, haben sie das Problem ständig verschlimmert.

Nächste Woche hole ich ihre Röntgenbilder, am Dienstag, wenn ihre Besitzerin kommt, werden wir entscheiden, wen wir bestellen. Ich mache mir da auch keinen Druck, mit ner sachten Korrektur alle paar Wochen wird das wieder. Fest steht: sie wird nicht mehr beschlagen und es gibt keine groben Korrekturen mit der Zange.

Für Nepomuk habe ich ja noch nen Eimer Plantazem, ich werde es ihm ab April geben. Spätestens dann brauche ich jemanden, der die Pferde füttert, wenn ich nicht komme. Aber gut, wer weiß, was bis dahin ist.

Sobald ich wieder fit bin, ist das Wetter wärmer, dann werde ich reiten. Und für beide auch einen Beritt bezahlen, damit sie anständig galoppieren lernen.Und ich werde mir Hilfe suchen, zwei pferdebegeisterte Mädels, die die Pferde pflegen, mit ihnen spazieren gehen, reiten. Es ist natürlich schwierig, die Passenden zu finden, ich kanns ja mal versuchen.

Mein Stromverbrauch lag im Februar bei 78 kwh Tagtarif und 167 Nachttarif, da macht im Schnitt 9 kwh am Tag. Viel zuviel für einen Single-Haushalt, es kann nur am alten Kühlschrank liegen.

Gesundheitstechnisch bin ich immer noch bei vier Schmerztabletten täglich, seit der Operation habe ich auch noch Zahnschmerzen. Ich weiß nicht, ob die vom Intubieren kommen, ich werde mal abwarten, falls die nicht weggehen, muß ich wohl zum Zahnarzt. Morgen erst mal Fäden ziehen mir graust schon, das tut weh.

25. Februar 2011

Nepomuk, der Boss

Filed under: Allgemein — admin @ 22:48

Gestern war ich gegen 13.00 Uhr bei den den Pferden, wir haben jetzt nen Plan, 3x täglich wird nun gefüttert anstatt 2x – finde ich gut. Ich habe beide ein wenig geputzt, sie waren voller Stroh, schlafen wohl gerne im Stall. Die Weide war geschlossen, ich weiß nicht warum – wenn Dauerfrost herrscht, machen die Pferde ja nix kaputt. Aber meine gehen eh nicht großartig raus, ist also egal, ob offen oder zu ist. Stroh war schon wieder aus, ich habe nachgefüllt und auch ein wenig eingestreut.

Beim Füttern mit Lucerne ist Nepomuk ziemlich giftig, Barbie muß springen. Früher haben sie aus einer Schüssel gefressen, jetzt ist alles seins und Barbie läßt sich das gefallen und von ihrer Schüssel vertreiben. Man glaubt es nicht, er hat das Sagen, Barbie hat nix zu melden, wenn es ums Futter geht.

Was mich nicht weiter stört, sie bekommt weniger ab, mei, ihr Pech, sie muß abnehmen, er hat keine Anlage für Hufrehe. Im Sommer nimmt Nepomuk eh ab wegen seines Ekzems, wenn er krank ist, frißt er wenig, Barbie dafür umso mehr.

Am Dienstag kommt Barbies Besitzerin, dann wird entschieden, wie wir weiter mit der Hufbehandlung verfahren.

Mit Schmerztabletten bin ich einigermaßen beweglich, ohne geht es nur mit ein wenig Leiden. Ich will aber nicht jammern, ich schätze, in 2 Wochen bin ich wieder fit ohne Tabletten.

22. Februar 2011

die neue Brille von www.brille24.de ist da

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:50

Heute kam meine neue Brille (dient als Ersatz) aus Hongkong an, ich muß sagen, ich bin beeindruckt. EUR 40,00 habe ich dafür bezahlt, das Gestell hatte ich mir zwar anders vorgestellt, aber gut, real anprobieren geht halt nicht. Schaut nicht schlecht aus, im Laden hätte ich so was Eckiges allerdings nicht ausgesucht.

Die Gläser sind aus Kunststoff, man merkt einen deutlichen Gewichtsunterschied zu meiner Hauptbrille, deren Gläser aus Glas sind. Ich behandel die ja nicht sehr pfleglich und Glas hält mehr aus.

Rechts habe ich -9,00 Dioptrin, -1,00 Zylinder, Achse 37 Grad, links -7,50, -2,50 und 160 Grad – die Gläser sind also aufwendig. Meine Hauptbrille von Fielmann hat mich EUR 200,00 gekostet, Gestell EUR 20,00, der Rest die Gläser, hochbrechend. Dadurch sind sie am Rand dünner, was bei Glas wegen des Gewichts eine Rolle spielt. Optisch fällt es nicht auf, daß die neue Brille an den Rändern dicker ist, ich muß sagen, ich bin sehr zufrieden damit.

Ich werde mir bei brille24.de noch eine Sonnenbrille bestellen, vor allem fürs Motorrad fahren. Steht die Sonne tief, habe ich zwar das Schild von meinem Enduro-Helm, trotzdem sehe ich manchmal extrem wenig, da hilft ne Sonnenbrille schon, denke ich.

Meine Operationswunde heilt gut, denke ich, Schmerztabletten brauche ich aber immer noch; läßt die Wirkung nach, dürfte ich nix machen (sonst täte es meist weh). Am nächsten Montag gehe ich zum Fäden ziehen, igitt, das tut weh, danach müßte nach 1 Woche alles wieder gut sein.

Bei den Pferden war ich am Sonntag und heute, aber nur kurz. Jeweils Stroh aufgefüllt ins Innennetz, tut war weh, aber da muß ich durch. Heute habe ich noch ein wenig im Stall eingestreut, weil es nachts eiskalt ist. Die Weide habe ich ihnen heute geöffnet, der Boden ist ja gefroren – sie liefen nur durch den Treibgang und kehrten dann ans Heunetz zurück (war noch was da). Von wegen „hurra, wir dürfen über die Weide galoppieren“, darauf haben sie keine Lust, fressen ist ihnen wichtiger.

Sie werden schon extrem kurz gehalten mit Heu, am Sonntag habe ich 2 halb volle Tüten Stroh ins Innennetz, heute war das leer – der Hunger treibt es rein. Aber wenn man sich die Pferde so ansieht, ist das, was sie bekommen, eigentlich zuviel. Nepomuk ist gut beinander, er ist ein extrem guter Futterverwerter. Er frißt weniger als Barbie und hält sein Gewicht, sie nimmt bei der derzeitigen Futtermenge leicht ab. Auf Barbie muß die Futtermenge abgestimmt sein, sie hat Hufrehe, sie muß abnehmen.

Mir tun sie zwar immer leid, weil sie so wenig bekommen, aber da muß man einfach hart sein. Wichtig ist, daß sie genug Stroh haben zum Knabbern, von mir bekommen sie nur Lucerne (Raufutter) und Heucops. Selbst wenn sie mal was arbeiten, brauchen sie weder Müsli noch sonstwas, eigentlich brauchen sie nur hochwertiges Heu und Stroh sowie Minerallecksteine.

Wegen Barbies Hufe kann ich vorerst selbst nichts machen, die liegen mir schwer im Magen. Barbies Besitzerin hatte bisher keine Zeit zu kommen, ich weiß nicht, wie wir dieses Problem lösen.

19. Februar 2011

Operation überstanden

Filed under: Allgemein — admin @ 17:59

Letzten Donnerstag bin ich früh um 7.15 Uhr im Krankenhaus gewesen zwecks Metallentfernung. Im 3. Stock bekam ich ein Bett in einem großen Zweibett-Zimmer zugewiesen, eine ältere Dame, der ein Stück Draht aus der Hand operiert werden sollte, war schon da. Den Raucherraum im 2. Stock gabs noch, ein Glück, ich sollte gegen 11.30 Uhr dran kommen. Ich habe mich nett mit der Dame unterhalten, die beim Wandern gestürzt war und einen üblen Trümmerbruch der linken Hand davon trug – da hatte ich ja noch direkt Glück :-).

Gemütlich habe ich dann noch nen Kaffee getrunken, weil ich dachte, ist eh noch so viel Zeit. Normal darf man ja nichts mehr trinken vor einer Narkose, mir macht das aber nix aus. Überraschend wurde ich dann schon um zehn abgeholt, als ich gerade vom Rauchen zurückkam, weil ich Ski-WM kucken wollte.  Der Kaffe lag erst eine Std. zurück, da hatte ich ein klein wenig ein schlechtes Gewissen.

Im Vorbereitungsraum teilte ich mit, daß der Anästhesie-Chefarzt den Zugang stechen sollte, so war es im Vorgespräch vereinbart. Die Schwester meinte „meinen Sie, ich kann das nicht?“ – ich habe nix dazu gesagt. Bei mir ist das schwierig, bei der letzten OP war mein ganzer Arm grün und blau. Der nette Chefarzt hat es gemacht, die Armbeuge ist immer noch Blut unterlaufen, besser als er kann man es aber nicht machen.

Neben mir lag ein Mann, der von seinen super Venen erzählte, die Schwester hat trotzdem daneben gestochen – gut, daß ich auf dem Chefarzt bestanden habe.

Im OP-Saal war ich dann schnell weg, als ich aufwachte, war die nette Dame von nebenan bereits heimgegangen, sie hatte nur ne lokale Betäubung. Nachdem das Novalgin (2,5 mg) durchgelaufen war (meine Schwester bekam das auch immer, bis sie auf Morphin umsteigen mußte), habe ich der Schwester geklingelt, damit sie den Zugang rausmacht. Ich bekam Kaffee, eine Butterbreze und einen Joghurt. Die Breze habe ich gleich gegessen, den Kaffee nahm ich mit zum Rauchen, den Yoghurt packte ich ein, danach döste ich noch ein wenig im Bett.

Gegen vier beschloß ich, heimzugehen, meldete mich ab, die Schwester wollte mir noch Schmerztabletten geben, aber irgendwie haben wir beide das vergessen. Fürs Abholen hatte ich niemanden, es sind aber nur 3 Min. Fahrt vom Krankenhaus zu mir nach Hause – und mein Auto stand parat. Normal darf man 24 Std. nach der Narkose nicht fahren, ich habe mich aber fit genug gefühlt für die paar Meter.

Zuhause hatte ich glücklicherweise noch Schmerztabletten, am Freitag um neun hätte ich zum Verbandswechsel in Krankenhaus gemußt. Ich wachte aber erst um 9.45 Uhr auf mit starken Schmerzen, schnell ne Tablette, zum Fahren hatte ich auch niemanden. Also selbst den Verband gewechselt, der ganze Bereich ist geschwollen, ihh, ich konnte kaum hinschauen.

Heizen ist derzeit etwas anstrengend, ich muß die Briketts ja aus der Garage reintragen. Aber gut, wenn ich alle 5 – 6 Std. eine Schmerztablette nehme, geht es einigermaßen. Gestern blieb ich im Bett, auf Dauer wird soviel TV kucken aber langweilig. Die letzte Nacht war elend, mein Kater Gismo hinderte mich am bequemen Liegen, rauswerfen wollte ich ihn aber auch nicht. Heute früh war ich ziemlich malträtiert, mußte erst mal Briketts reinschleppen, es hatte nur noch 15 Grad, und dann Zigaretten holen (nahm das Auto).

Ich denke, morgen kann ich den Pferden mal wieder „hallo“ sagen, bis ich mit ihnen wieder was arbeiten kann, dauert es sicher noch 2 Wochen. Mit der Heilung muß ich mich ein wenig beeilen, weil mein Motorrad im März zum TÜV muß. Mein Schrauber macht das alles, aber in die Werkstatt muß ich sie selber fahren.

15. Februar 2011

Frostbeule :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 20:12

Heute war ein Ausritt mit einer Stallkollegin verabredet, mir war es aber zu kalt. Kurz nach zwei war ich im Stall, es war noch Heu da, das derzeitige mögen sie anscheinend nicht besonders. Mein Fehler war, daß ich Leckerlis in der Tasche hatte, die Pferde haben mich ständig bedrängt. Nepomuk ließ sich brav putzen und kämmen, Barbie nicht, ständig war sie am Rumlaufen. Beide wollten raus, ich hatte aber keine Lust drauf, die wollten sich nur wieder auf die Wintergerste vom Stallbesi stürzen. Nepomuk tat mir leid, er war ja brav, aber mich hat es so gefroren, so daß ich nicht ausreiten wollte.

Sie bekamen Stroh ins Innnetz und ihre Lucerne, garniert mit je 2 Möhren + 2 Äpfel + 1 Banane, da waren sie ganz wild drauf. 3 Becher Heucobs habe ich ihnen auch hingeworfen, ich habe ja noch nen Sack im Keller stehen, ewig halten sie sich auch nicht. MicroVital habe ich heute mitgenommen und gefüttert, eine tägliche Fütterung werde ich aber nicht einrichten.

Beim Hufe auskratzen war ich heute mal mit Barbie etwas strenger, vorne links hebt sie gut, zieht aber nach ca. 20 – 30 Sek. wieder weg. Nach dem dritten Mal hätte ich ihr am liebsten eine betoniert, mein Nervenkostüm ist derzeit nicht sehr strapazierfähig. Ich habe sie noch zwei Mal aufheben lassen, damit ich wenigstens ordentlich auskratzen konnte, nachdem sie heute zickig war, habe ich mir die anderen Hufe gespart.

Barbie ging mir heute richtig auf den Geist, wie mit Hummeln im Hintern und ständig am Drohen, Nepomuk oder mir, scheint ihr egal zu sein. Geschlagen hat sie uns nicht, hätte sie sich das erlaubt, hätte es nen Satz heiße Ohren von mir gegeben.

Es wird bald ein wenig leerer im Stall, die nette Nachbars-Hafi-Stute zieht nach Berlin, der braune Wallach von nebenan zieht auch mit seiner Besitzerin um. Bleibt noch eine braune Stute, ich weiß nicht, ob Neue kommen bzw. was der Stallbesi plant. Die Stute kann natürlich zu meinen dazu, bis die Weidesaison beginnt. Oder sie kommt in den Hauptstall, ist wohl auch die Frage, was ihre Besitzerin bevorzugt. Mir ist es egal, falls nebenan leer wird, könnten meine den Paddock, Stall und die Matschwiese vorübergehend noch dazu nehmen. Mehr Arbeit wäre das nicht für den Stallbesi, eher weniger, weil sie dann auch auf die „Wiese“ scheißen, wo nicht händisch abgemistet wird.

13. Februar 2011

Hufpflege für Nepomuk

Filed under: Allgemein — admin @ 22:16

Lang lang ist seine letzte her, soweit ich mich erinnere, war Nepomuks letzte Hufpflege Anfang Oktober. Laut Billi haben seine Hufe überraschend gut ausgesehen, Strahlfäule hat er keine (da habe ich mich getäuscht). Nepomuk hat super Hufe und keine Fehlstellung, seine Schwachstelle ist halt das Sommerekzem. Barbie hat sich aufgeregt, als er draußen war, und sogar Bocksprünge auf dem Paddock gemacht.

So schön seine Hufe sind, so schlimm schauen Barbies aus. Ich brauche die Röntgenbilder, ohne lasse ich keinen mehr an ihren Hufen rumschneiden. Außer Frage steht, daß an den Zehen einiges abgeraspelt werden muß, eine Korrektur mit der Zange lasse ich nicht mehr zu. Lieber raspel ich 2x in der Woche minimal, so daß sie sich langsam an diese Hufstellung gewöhnen kann.

Komischerweise kann sie mit den miserablen Hufen prima laufen, trotzdem wird es Zeit, mit einer vorsichtigen Korrektur anzufangen. Die Frage ist nur: wer soll das machen? Billi scheidet aus, wir wollen ja weg von der Spirale der Gewalt. Den Hufschmied von der Klinik kenne ich nicht, weiß daher nicht, ob er mit schwierigen Pferden umgehen kann. Sie war mit den Hufen ja schon immer problematisch, dazu das Trauma mit dem Hufschmieden und dem Beschlag sowie die enormen Schmerzen durch die Hufrehe.

Hufpflegerin Elisabeth wäre mir am liebsten; damit sie kommt, muß ich mit Barbie aber noch üben. Vorne hochheben ist nach wie vor schwierig für Barbie, links würde sie evtl. 5 Min. mitmachen, rechts vorne kann man gewaltfrei bis auf weiteres gar nichts machen. Hinten ist kein Problem, allerdings ist Barbie lange nicht so geduldigt wie Nepomuk, selbst wenn ihr nichts weh tut.

Der liebe Wallach von „unserer“ Ranch, der in der Tierklinik war, mußte letzte Woche eingeschläfert werden. Noch ein Todesfall, hoffentlich war es das für dieses Jahr. Das tut mir so sehr leid, das ist ein Schlag wie aus heiterem Himmel; er war ja nicht krank, sondern hatte wohl einen Unfall im Stall. Anders läßt sich nicht erklären, wie ein gesundes Pferd von einem Tag auf den anderen sterbenskrank wird. Eine Obduktion wird klären, was ihm passiert ist.

Gestern war mein Handwerker da, der Wasserhahn wurde korrekt befestigt und angeschlossen. Den Ablauf hatte ich ja bereits dicht montiert, er zog das Rohr aus dem Abfluß, dadurch ging es kaputt. Also fuhr er zum Obi, um ein neues zu kaufen. Nach Montage floss das Wasser nicht ab, 1,5 Std. hat er rumgebastelt, zum Schluß war mein Bad wieder überschwemmt und er ging.

Das Wasser kam über den Duschabfluß rauf, irgendwo in der Leitung ist eine massive Engstelle. Als ich abends den Abfluss des Waschbeckens mit dem Pressluftrohrreiniger behandelte, fiel der Schlauch vom Überlaufventil ab – wieder alles Wasser auf dem Boden. Heute habe ich das dann repariert und mit Silicon abgedichtet, das Wasser floss immer noch nicht ab. Also am flexiblen Abflussschlauch rumgenackelt, fast hätte ich ihn auch kaputt gemacht *g*. Immerhin floss das Wasser dann ab, der Abfluss war aber nicht mehr dicht. Den auch mit Silicon behandelt, so langsam verliere ich die Geduld mit diesem Mist. Test: alles dicht, super – bis ich sah, daß es das Wasser wieder in der Dusche rausgedrückt hatte :-(.

Meinen Pressluftrohrreiniger genommen, 10 Mal „aufgeladen“, empfohlen werde 4x, und fünf mal ins Rohr geschossen. Immerhin kam das Wasser nicht aus dem Waschbecken wieder hoch, ein weiterer Test ergab: beide Abflüsse gehen nun, mal sehen, wie lange.

11. Februar 2011

das Alte vergeht. Das Neue ist im Werden. Gesetz der Natur.

Filed under: Allgemein — admin @ 18:35

Ich glaube, ich war schon 10 Jahre nicht mehr shoppen, ich hasse das. Gestern ging ich ins PEP, um mir was Passendes zu kaufen. Drei elegante schwarze Hosen ausgesucht Größe 36, in der Größe gibt es leider wenig Auswahl, anprobiert: alle zu groß. Ich wußte, daß ich ein wenig abgenommen habe in den letzten 2 Jahren, früher hat 36 gepaßt, jetzt habe ich bequem Größe 34. Ne passende Hose gefunden, Bluse war schwierig, nachdem ich in mehreren Läden gekuckt hatte, bekam ich starke Rückenschmerzen. Also schnell ne modische eingesackt, da paßt mir 36 oder auch 38, ich habe ja ein breites Kreuz :-). Zunehmen will ich ja schon länger, klappt leider nicht, ich habe es nicht so mit dem Essen.

Heute war die Beerdigung meiner Schwester, es kamen 150 Menschen, darüber hat sie sich sicherlich sehr gefreut. Die Direktorin ihrer Schule, in der sie als Lehrerin und Schulpsychologin gearbeitet hat, hat eine bewegende Rede gehalten, danach verlas der Pfarrer eine, die ihr Mann geschrieben hatte. Ein großer Abschied für einen Menschen, der viele Freunde hatte.

Für mich ist meine Schwester immer noch so nahe, es wird dauern, bis ich mich an ein Leben ohne sie gewohnt habe. Freunde sind wichtig, habe ich von meiner Schwester gelernt, ich habe kaum welche, meine eigene Schuld. Daran werde ich was ändern.

Ein früherer guter Freund von mir hat mich heute eingeladen, mal mit ihm auf die Jagd zu gehen, aber ohne Tiere schießen, nur beobachten. Auf den Schießstand hat er mich auch eingeladen, da darf ich mit seinen Waffen schießen. Da gehe ich gerne mit, schießen auf ne Scheibe finde ich toll.

9. Februar 2011

das Leben geht weiter

Filed under: Allgemein — admin @ 19:33

Am Freitag ist die Beerdigung meiner Schwester, ich hoffe, es kommen viele Leute – darüber hätte sie sich gefreut. Meine Schwester war im Gegensatz zu mir immer sehr modebewußt und schick angezogen, morgen werde ich mir was kaufen für Freitag, damit ich so aussehe, wie sie sich das wünschen würde.

Zur Erinnerung hätte ich gerne einen bestimmten Ring, werde ihre Tochter fragen, ob das geht. Vor über 20 Jahren war meine Schwester in den USA in Urlaub und brachte mir einen Ring mit, Indinanerschmuck. Seitdem trage ich den Ring, die kleinen Steine sind zwar schon lange alle rausgefallen, egal. Mein Fingergelenk ist Laufe der langen Zeit dicker geworden, daher kann ich den Ring schon seit über 10 Jahren nicht mehr abnehmen, was ja auch unnötig ist. Vor der OP wegen dem perforierten Schlüsselbein hätte er eigentlich runter gemußt, dabei oder danach können die Finger anschwellen. Ich habe gesagt, bevor mir der Finger abstirbt, müssen sie den Ring halt aufschneiden, war aber nicht nötig.

Meine Schwester hat sich damals denselben Ring gekauft, es wäre ein Zeichen der Verbundenheit, wenn ich ihren auch immer tragen würde. Operieren lasse ich mich nun am 17. Februar, am Samstag früh kommt der Handwerker und macht das Bad fertig. Hufpfleger Billi kommt für Nepomuk auch am Samstag, jetzt kann ich ja wieder Termine vereinbaren.

Barbie braucht auch Hufpflege, ich will aber erst ihre Röntgenbilder holen. Wer das dann macht, weiß ich noch nicht; das soll ihre Besitzerin entscheiden.

Heute war ich bei den Hafis, für die ich nun wieder mehr Zeit habe. Schön wäre, wenn ich noch nen Ausritt mit Nepomuk hinbekomme, wer weiß, wie lange es nach der OP dauert, bis ich wieder schmerzfrei reiten kann. Einfach mal den Kopf ein bißchen frei bekommen, vielleicht läßt sich ja was mit einer Stallkollegin organisieren. Nepomuk hat an beiden Vorderhufen Strahlfäule, aber nicht schlimm. Zwar sollte er nach dem Ausschneiden 3 Tage nicht geritten werden, darauf kann ich ausnahmsweise keine Rücksicht nehmen, falls am Sonntag was zusammen geht (wochentags hat ja keiner nachmittags Zeit).

Falls es nicht klappt mit einer Stallkollegin, nehme ich nächste Woche Barbie als Handpferd mit – mal sehen, wie weit wir da kommen :-).

Bei meinem Motorrad habe ich heute die Batterie nachgeladen, wenn das Wetter paßt, fahre ich nächste Woche nach Tirol.

7. Februar 2011

meine Schwester ist heute gestorben

Filed under: Allgemein — admin @ 20:50

Meine geliebte Schwester ist heute in eine hoffentlich schönere Welt gegangen.

Vor 2 Jahren bekam sie die Diagnose Darmkrebs gestellt, für uns alle absolut unverständlich, denn sie war sehr sportlich und hat immer auf ihre Gesundheit geachtet. Es folgten Bestrahlung und Chemo, beides vertrug sie sehr schlecht, danach wurde der Tumor entfernt. Wir dachten, sie hat den Krebs besiegt, im Juli letzten Jahres wurden Metastasen in der Lunge festgestellt. Im August waren wir noch 1 Woche auf Kreta; ein Glück, daß wir das noch gemacht haben, obwohl sie da schon starke Schmerzmittel brauchte. Die letzte schöne Erinnerung für ihre Kinder und mich.

Weitere Untersuchungen folgten, sie war 2 Wochen in einer Klinik in Bad Aibling, die leider nichts brachten, eine Chemo mit Tabletten wurde eingeleitet. Nach 2 Tagen mußte sie ins Krankenhaus wegen starker Bauchschmerzen, Operation, der Darm hatte sich gedreht, Darmverschluß. Es gingen wieder Wochen ins Land, ohne daß man gegen den Krebs vorgehen konnte, es folgten eine Lungenentzündung und ein allergischer Schock auf ein Medikament.

Inzwischen hatte sie noch Metastasen an den Knochen, der Wirbelsäule (Möglichkeit des Wirbelbruchs), in der Leber und im Kleinhirn. Weil sie nichts mehr essen konnte, magerte sie stark ab, sehr schlank war sie ja schon immer. Es wurde nochmal Chemo und Bestrahlung gemacht, deswegen fielen ihr die Haare aus, darüber war sie sehr unglücklich.

Sie wurde auf die Palliativ-Station im Harlachinger Krankenhaus verlegt, wo es ihr überhaupt nicht gefiel. An Sterben wollte sie nicht denken, hat gekämpft bis zum Schluß und gehofft, sie wird wieder gesund.

Vor 2 Wochen kam sie nach Hause zu meiner Mutter und die ganze Familie kümmerte sich rund um die Uhr um sie. Unterstützt wurden wir von einem Pflegedient und einer Ärztin aus einem Hospiz. Schmerzen hatte sie bis zum Schluß keine, das Atmen fiel aber schwer, weil die Lunge komplett mit Metastasen zu war. Immerhin mußte sie nicht ersticken, was ein sehr qualvoller Tod ist, sondern schlief friedlich ein.

Ein Leben ohne meine Schwester kann ich mir nicht vorstellen, werde mich dran gewöhnen müssen.

Obwohl sie immer Angst vor Pferden hatte und mit so großen Tieren absolut nichts anfangen konnte, hat sie für Barbie jeden Monat EUR 100,00 bezahlt. Als Barbie schwer krank war mit Hufrehe, hat sie mitgelitten und wollte informiert werden, wie es ihr geht.

Im Frühjahr 2010 teilte sie gar mit, sie will ihre Angst vor Pferden überwinden und reiten. Tatsächlich ist sie auf Barbie aufgestiegen und ich habe sie in paar Runden auf dem Reitplatz geführt. Für jemanden, der große Angst vor Pferden hat, war das eine große Überwindung. Barbie ist ja nicht nur ein Pferd, sondern ein „wildes Pferd“, hat meine Schwester immer gesagt.

Meine Schwester war der Mittelpunkt unserer Familie, sie hat alle zusammengehalten, es wird schwer ohne sie. Sie war immer für mich da, erinnere mich noch gut, als ich mit dem Motorrad völlig unterkühlt und mit Fußverletzung im strömendem Regen aus Berlin kam. Meine Schwester kam sofort mit Suppe, hat mich verarztet und das Motorrad mit meiner Tante in die Garage geschoben.

Als ich mit Schlüsselbein-Mehrfachbruch ins Krankenhaus kam, war sie abends da, wir saßen auf der Terrasse (da konnte ich rauchen), ich im Rollstühl. Sie hat mir ne Pizza geholt, weil ich Hunger hatte.

Einen geliebten Menschen bis in den Tod begleiten, ist schwer, aber ich finde, daß ist man ihm schuldig. Wenn die Kraft zuende geht, ist Erlösung Gnade – meine Schwester ist nun zu Gott gegangen, wir werden uns dort wiedersehen.