30. Mai 2011

Wasser marsch!

Filed under: Allgemein — admin @ 21:09

Heute hatte es 29 Grad, mir war es zu heiß zum Reiten. Bei Rossmann hatte ich einen Schwamm gekauft, bevor ich in den Stall fuhr, und für Nepomuk ein Spezial-Shampoo (sebamed), falls wir ihm mal die Mähne waschen können.

Heute nahm ich zwei Stricke mit Panikhaken und band Nepomuk damit auf dem Vorplatz auf Gras an, auf Beton kann man leicht ausrutschen, wenn es nass ist. Erst habe ich Nepomuk mit Wasser/EM und Bürste/Schwamm gewaschen, den Schwamm aber nie vorher ausgedrückt. Er war schön klitschnass, Hufe ausgekratz und gewaschen, den Rest des Wassers (1/2 Eimer) kippte ich ihm auf den Schweif. Er war brav, aber gut, das kennt er ja alles.

Gießkanne genommen und ihm Wasser auf die Vorderbeine gekippt, er wich zurück, ich ging hinterher. Sobald er ruhig stehen blieb, bekam er ein Leckerli. Wegen seinem Rumgetänzel habe ich nicht geschimpft, sondern das ignoriert – nur positives Verhalten (stehen bleiben) belohnt.

Noch eine Gießkanne voll gemacht, dieses Mal bekam er das Wasser auf die Brust, Schulter und Vorderbeine. Er hat ziemlich geschnauft und mußte misten, so aufgeregt war er. Aber kein Steigen, keine Panik, sondern „nur“ Angst. Die dritte Kanne bekam er auf die Schulter, seitlich auf den Bauch und die Kuppe, das hat ihm nicht mehr viel ausgemacht.

Eine Menge Leckerli hat er heute bekommen, die hat er sich verdient, er soll ja Wasser mit „positiv“ verbinden. Vermutlich hat er heute bemerkt, daß Wasser angenehm kühlt und nicht weh tut :-).

Er durfte dann noch am Vorplatz grasen zum Trocknen, ich zog ihm seinen neuen Schweifschoner an. Paßt, ist aber ungewohnt für ihn, auch daran muß er sich erst gewöhnen. Glücklich war er ohne Decke nicht wegen der vielen Viecher, kam immer wieder zu mir, also Decke drauf und ab in den Stall.

Beiden Zusatzfutter gegeben, Gras zugesteckt und alles abgemistet. Nepomuk war heute sehr anhänglich, wollte ständig gekrault werden, nach einer 1/2 Std. auf der Weide ging er mir nicht mehr von der Naht. Barbie waren die Insekten auch zuviel, sie kam rein, da sah ich, daß sie lahmte. Ihr noch die Hufe ausgekratzt, ein böser großer Stein hatte sich festgesetzt, an dem lag es wohl.

Beide stellten sich dann in die Box, obwohl es noch ne Menge Gras und Heu zu fressen gab – früher war das anders. Ich reib mir die Augen – Barbie nimmt weiter ab trotz Heu/Gras satt und relativ wenig Bewegung, inzwischen hat sie auch ein super schönes  und glänzendes Fell. Ich führe das Abnehmen auf MeboSyn zurück, das bringt enorm viel bei Metabolischem Syndrom.

Auch für Nepomuk schaut es gut aus, die Tabletten aus den Niederlanden scheinen zu wirken – heute keine neuen Wunden, obwohl es seit 2 Tagen warm ist mit hoher Insektenbelastung. Ich bin vorsichtig optimistisch, will nichts verschreien.

Mit einer Stallkollegin habe ich heute geredet, sie geht auch mit auf den Leonhardi-Ritt – super! Da hängen wir uns dran, für die Hafis ist es gut, sich an einem erfahrenen Pferd orientieren zu können. Sie meinte, sie nimnt evtl. ein schärferes Gebiß, unsere Hafis werden gebißlos mitgehen. Hackamore häte ich für beide, das wäre extrem heftig, sowas würde ich beiden nicht antun. Wir werden sie vorbereiten, so gut es geht, dann werden wir sehen. Panik ist für beide eigentlich ein Fremdwort, wenn sie Angst haben, bleiben sie stehen. Zur Not führen wir halt, ich denke aber, das wird nicht nötig sein.

29. Mai 2011

Gartenarbeit und neuer Sattel

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 23:29

Endlich mal Zeit, meine Garten-Holzmöbel zu streichen, gereinigt hatte ich sie ja bereits. Die Hollywood-Schaukel ist seit ein paar Tagen aufgebaut, ein geniales Teil zum Entspannen. Mein altes Gewächshaus muß ich noch zerlegen und zum Sperrmüll fahren, dann kann ich das neue aufbauen. Tomaten und Gurken auspflanzen, Beete vom Unkraut befreien, Bäume einkürzen, Efeu raus reißen – Arbeit ist noch genug. Erdbeeren werde ich dieses Jahr viele haben, sah ich heute, krass, wie die sich vermehrt haben. Wohnungsputz steht dringend an, wenn das erledigt ist (hoffentlich noch dieses Jahr *g*), kann ich mal eine Grillparty geben.

Letzte Nacht surfe ich bei ebay rum und stoße auf einen baumlosen wunderschönen Sattel inklusive Gurt für EUR 135,00 ohne Versandkosten – aus Indien!. Vermutlich per Hand genäht von  Kindern – ich habe trotzdem einen gekauft. Es gab ein Problem mit der Farbe, daher hatte ich Mailkontakt mit dem Verkäufer, sehr nett und bemüht, sich in Deutsch auszudrücken.  Dank Internet leben wir ja in einer globalen Welt, wo man sich Sachen aus jedem Land der Welt bequem per Mausclick bestellen kann. Der Inder wird was verdienen, beschäftigt Leute (hoffentlich keine Kinder) und wir freuen uns über den günstigen Preis.

Barbies Leder-Satteldecke stammt aus Paraguay, vor vielen Jahren zufällig bei ebay entdeckt und gekauft. Hand genäht, sowas gibt es bei uns gar nicht.  Ein Qualitätsprodukt, seit drei Jahren im Einsatz, ohne daß was kaputt ging. In Paraguay reiten die Cowboys nur mit Lederdecken, man muß sie nie waschen, es bleiben auch keine Haare dran kleben. Der größte Vorteil ist, daß das Leder den Schweiß des Pferde aufsaugt, dadurch weich wird und sich dem Pferderücken immer mehr anpaßt, Leder arbeitet ja. Umso speckiger die Deckenunterseite, umso besser paßt die Decke.

Nepomuks neue Tabletten, Omniderma, gibt es nur in den Niederlanden. Ein homöopatisches Mittel für Pferde, beruhend auf chinesischer Medizin – sowas bekommt bei uns wohl keine Zulassung. Dank Internet ist das Bestellen im Ausland kein Problem, für sowas habe ich mir ja vor Jahren extra eine Kreditkarte angeschafft :-).

Er bekommt es erst ca. eine Woche, nach meinem Eindruck hat sich sein Zustand seitdem stabilisiert. Alte Wunden verheilen teilweise und es kommen kaum neue dazu – das ist schon ein großer Erfolg.

Das in England entwickelte dodson & horrell safe & sound hat sich bewährt, ich habe einen weiteren Sack bestellt. Gras bekamen die Hafis die letzten 2 Wochen ziemlich viel, es hat Barbie aber nichts ausgemacht. Ansonsten wäre sie gestern nicht problemlos über Asphalt gelaufen, Ihre Hufe schauen gut aus, sie hebt auch alle problemlos hoch. Laut Schmied hat sie eine super harte Sohle, sie sollte selbst auf Schotter kein Problem haben.

 

28. Mai 2011

erste Übung im Ort

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:40

Heute habe ich endlich meine neue Trense und das Vorderzeug ausprobiert, schaut supertoll aus:

Beim Vorderzeug habe ich nach dem Reiten  noch ein Loch in den Bauchgurt gemacht und hoffe, nun paßt alles genau. Heute nahm ich das erste mal den Westernsattel (baumlos) für Barbie, drunter ihre Lederdecke, damit hielt er so einigermaßen. Die Steigbügel sind mir zu lang fürs Gelände, die muß ich noch irgendwie kürzen. Meine neuen Gamaschen zog ich ihr auch an, sie trug das erste Mal in ihrem Leben welche, hat sich nicht großartig dafür interessiert. Ch. nahm ihre neue braune Schabracke für Nepomuk, die gut zu seinen hellblauen Gamaschen paßt. So gestylt ging es los, bei unserem Stall baten wir Nina, nachzugurten.

Ch. ließ Nepomuk nicht fressen, prompt hat er Rodeo gemacht. Wie ein Ziegenbock ist er rumgesprungen, Ch. war völlig überrascht, blieb aber drauf. Barbie hat er damit auch super nervös gemacht, sie war danach stinkig, weil ich den LG-Zaum auf Hebelwirkung gestellt hatte.

Wir ritten den Grasweg Richtung Ortschaft, kamen an Holzstößen und Plastikballen vorbei, beide waren etwas mißtrauisch, liefen aber brav daran vorbei. Anschließend wollten wir traben, Barbie nahm das zum Anlaß, ihren Unmut über die Hebelwirkung zu zeigen, galoppierte an und buckelte. Ich parierte sie durch, da legte sie nochmals los.

In dem Westernsattel sitzt man tief drinnen, sie hat mich nicht mal ansatzweise beeindrucken können, danach war Ruhe. Sie tut gerne so, als ob sie kaum laufen kann, zum Buckeln reicht es aber.

Vorbei ging es am Moarhof, wo Pferde auf dem Platz geritten wurden, Nepomuk hat sich aufgeplustert wie ein Gockel und ist im super langsamen Trab vorbei stolziert. Als die Straße begann, stieg ich ab und führte, Ch. ritt. Wir bogen links ein, Barbie ist auf Asphalt ziemlich normal gelaufen, Nepomuk sowieso. Häuser überall, Autos, Radfahrer, Spaziergänger mit Hunden usw., alles kein Problem. Beide haben zwar ein wenig geschnauft, waren also ein bissi nervös, zeigten aber keine Angstreaktion.

Am Ende der Straße krähte ein Hahn, das war ihnen unheimlich, wir bogen links ab Richtung Ranch, ich stieg wieder auf und vorbei ging es beim Kaninchenzuchtverein. Alles easy, als wir wieder zu den Holzstößen kamen, war Angst angesagt von Nepomuk. Ne 1/2 Std. vorher war es noch kein Problem – mit genügend Abstand und mit Barbie als „Puffer“ gegen das böse Holz ging er brav vorbei.

Den Grasweg zurück sind wir ein Stück langsam getrabt, sogar Barbie, der Hebel zeigt Wirkung :-). Ich habe ihr aber nun ein Lammfell auf den Nasenriemen gemacht, mal sehen, ob sie es mag.

Beide kennen vieles nicht, Barbie regt so schnell nichts auf, Nepomuk ist eher mal nervös, bleibt dabei aber beherrschbar. Wir werden jetzt öfters in den Ort reiten, auch mal an der Hauptstraße gehen und beide führen, damit sie sich an den „Trubel“ gewöhnen. Auf Asphalt reiten werde ich mit Barbie auch üben, nach meinem Eindruck läuft sie auf Teer besser als auf Schotter.

Ich werde mich erkundigen, wo der Leonhardi-Ritt lang geht, wir werden die Strecke dann vorher 2 – 3 Mal mit den Pferden ablaufen. Es ist viel gewonnen, wenn sie die Umgebung bereits kennen, es fragt sich dann nur, wie sie auf auf Kutschen reagieren.

All das ist ein gutes Training für den Wanderritt, sie dürfen sich von nichts aus der Ruhe bringen lassen.

Nepomuk hat Angst vor Wasser: Ch. hat heute wieder mit ihm geübt, als er frei auf dem Vorplatz graste, mit kleinsten Dosen und Leckerli, nix zu machen. Mit Schwamm oder Bürste geht es, aber wehe, man will ihm Wasser drauf kippen, egal ob auf die Hufe oder sonst wohin, da bekommt er Panik und haut ab. Barbie war noch schlimmer drauf, letztes Jahr mußte ich ihr aber wegen der Rehe ständig Beine und Hufe kühlen, sie hat sich schnell daran gewohnt. Allerdings konnte sie damals kaum gehen und daher nicht flüchten, wenn ich mit der Gießkanne ankam, bei Nepomuk ist das anders. Schweif waschen mit Gießkanne geht bei Nepomuk, vermutlich schaut er dabei nicht hin.

Am Montag werde ich ihm mal ordentlich mit dem Schwamm nass machen, anschließend gibt es Wasser per Gießkanne auf die Beine, dazu hänge ich ihn an. Mal sehen, wie er reagiert. Das ist ne harte Schule, anders kommen wir aber nicht weiter.

Ein wenig Gras haben wir ihnen heute doch zugesteckt, es ist ja relativ hoch, da ist der Fruktangehalt niedrig. Besser, als wenn sie am kurzen Gras rumknabbern.

Beritt ist für Barbie derzeit zu viel, vor allem, wenn der Reitplatz steinhart ist. Und nur für Nepomuk Beritt und Unterricht, rentiert sich nicht, die Anfahrtskosten bleiben ja, egal ob Mona ein oder zwei Pferde reitet. Mal sehen, wie wir das im Juni handhaben.

Heute kamen vier weitere Sattelunterlagen, die ich im Set für insgesamt EUR 25,00 ersteigert habe. Eine weiße Turnier-Samtschabracke ist dabei, wie neu, alleine die ist den Preis schon wert. Dazu eine in rosa und lila, nett, was für den Alltag, dazu eine hübsche braune Satteldecke. Selbst habe ich ja noch zwei beige und eine dicke braune Satteldecke, alle werden derzeit gewaschen.

Mir habe ich gestern noch Full Chaps aus Wildleder mit Fransen in schwarz gekauft, ich will auch schick sein :-). Eine schwarze Leder-Reitweste sowie eine schöne Wildlederweste mit Fransen in braun habe ich, muß sie nur vom Speicher holen, hatte ich bereits ausgemustert.

Es macht mir Freude, Barbie und mich rauszuputzen zum Ausritt – ihr ist es egal und ich bin glücklich :-). Das Vorderzeug bekommt sie nun immer an, es paßt auch an ihren schwarzen baumlosen Sattel, den ich normalerweise für draußen nehmen.

Ich reite Barbie ein wenig lieber als Nepomuk, sie ist berechenbar und wenn sie buckelt, macht mir das nix. Nepomuk mit seinem Rodeo ist ein anderes Kaliber, er setzt das ein, um den Reiter abzusetzen, wenn ihm was nicht paßt. Und zwar genau dann, wenn man überhaupt nicht damit rechnet.

Am Montag gehe ich mit ihm auf den Platz, Springen und Bodenstangen; ich ziehe mir Sicherheitsweste und Helm an und nehme eine Gerte. Ich muß mich bei ihm mehr durchsetzen, darf nicht soviel durchgehen lassen. Nepomuk ist ne linke Bazille, aber: Du kaufst mir den Schneid nicht ab (frei nach Westerwelle).

27. Mai 2011

dies und das rund um die Hafis

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 22:13

Heute war ich in Tirol bei Barbies Besitzerin, habe ihr einen schönen großen Kaninchenstall geschenkt und ihn ihr zusammen geschraubt. Währenddessen kam ein Auto von der Straße ab wegen Regens, rammte ihren Gartenzaun nieder, einen Verteilerkasten und eine betonierte Straßenlampe, bis er zum Stehen kam. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, das ist das Wichtigste.

Barbies Besitzerin ist einverstanden, daß wir beim Leonhardi mitreiten und hat empfohlen, mit den Pferden 2 – 3 mal vorher die Strecke abzulaufen. Ich werde mich nach dem Streckenverlauf erkundigen, dann machen wir es – auch wenn man sich etwas komisch vorkommt, wenn man Pferde im Ort spazieren führt.

Für den Wanderritt bekam ich auch die Erlaubnis, Ruhetag braucht es keinen, da bekommen die Pferde nur Muskelkater, meinte meine Bekannte. 20 km am Tag sind locker drinnen, es dürfen auch mehr sein. Na, ich plane lieber vorsichtig, wenn man sich verirrt, kann ja schnell mal einiges an km dazu kommen. Ist man im Soll, kann man immer noch einen Umweg reiten oder einchecken und abends noch eine Stunde gemütlich ausreiten.

Ich denke aber, wenn die Hafis mal 4 – 5 Std. am Tag gehen und das 5 Tage hintereinander, sind sie bedient *g*. Ansonsten sieht meine Bekannte keine Probleme, jeden Tag ein anderer Stall ist egal, Hafer zusätzlich und halt Heu, falls sie in einer Box stehen (die müssen nebeneinander sein, sonst gibt es Geplärre), oder nachts auf eine Weide. Die meisten tun ihre eigenen Pferde ja nachts rein in die Box, unsere könnten dafür raus, das muß man halt vorher absprechen. Ich würde ja eh zu jeder Station vorher hinfahren, sie mir ansehen und alles abklären.

Gepäck wird auf vor und hinter dem Sattel verteilt, wobei: das sind Haflinger, wir Reiter mit Sattel kommen nicht mal auf 60 kg, da kann man locker noch 10 – 20 kg Gepäck mitnehmen, ohne daß sie das nennenswert belastet. Ab ca. 75 kg braucht man als Pferd einen Gewichtsträger, Barbie ist einer, sie kann ne Menge tragen, ohne Schaden zu nehmen. Nepomuk etwas weniger, aber an 75 kg kommen wir eh nicht ran. Früher haben Haflinger 150 kg über die Alpen transportiert, die können schon was was leisten.

Meine neue Longierpeitsche, 2 m, kam heute, Ch. hat auch eine mitgebracht, die ist kürzer – wir sind also super ausgerüstet fürs Roundpen. Die weißen selbstklebenden Bandagen für Barbies großen Auftritt beim Leonhardi sind auch da, macht was her :-). Schaut ein wenig nach Verband aus, dafür kann man sie auch verwenden.

Ich habe mir ja mal Full Chaps aus Wildleder gekauft in dunkelgrün, im Sommer sehr praktisch, da kann ich mit Shorts kommen und zum Reiten ziehe ich die Chaps an; habe ich vorgestern schon gemacht, als es so warm war. Nun habe ich die passende Schabracke dazu, für EUR 7,00 inkl. Versand bei ebay bekommen (gebraucht), gefällt mir. Eine zweite grüne kommt noch, die habe ich aus Versehen ersteigert für ein paar Euro, man kann nie genug haben :-). Giftgrüne selbstklebende Bandagen habe ich, war mal ein Sonderangebot bei zooplus, kann man mal verwenden. Sobald Barbie auch einen VS-Sattel hat, steigt der Schabracken-Verbrauch, ich wasche die ja auch oft. Bei ca. 15 Wahlmöglichkeiten gibt es für jede Gelegenheit oder passend zur Reithose die Richtige, der Verschleiß der einzelnen reduziert sich dadurch.

Von Tirol kommend, bin ich um 21.00 Uhr noch im Stall vorbei gefahren, heute Nacht soll es ja nur 4 Grad haben ==> hohe Rehegefahr. Beide standen auf der Weide, kamen aber gleich an, als ich sie rief, Nepomuk im Galopp, Barbie im Trab – sie ist nicht ganz fit. Beide eingesperrt, morgen Abend dürfen sie wieder raus, Gras stecke ich erst wieder am Montag zu, sie sollen jetzt mal Heu fressen.

Nepomuk habe ich noch die Decke gewechselt, ohne traue ich mich nicht, ihn stehen zu lassen. Wenn er mal richtig im Scheuerwahn ist, hilft keine Decke mehr – den Fehler (für einen Tag ohne Decke) habe ich letztes Jahr im Herbst gemacht und bitter bereut.

26. Mai 2011

Shoppen macht glücklich :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 21:54

Heute habe ich Barbies neue Trense zusammengeschraubt, den LG-Zaum und Zügel angebracht sowie einen Schutz für die Kinnkette. Ihr Zaum wird nun auch auf Hebelwirkung umgestellt, bisher war ja auf „Halfter“ eingestellt. Ein schönes Lammfell für den Nasenrücken hätte ich, mal ausprobieren, ob sie sowas mag. Gekauft für Nepomuk aufs Halfter, er findet es aber doof.

Zufällig stieß ich heute auf Schweifrübenschutz, habe Nepomuk einen gekauft, den bekommt er im Stall an. Mal sehen, wie lange er bei seinen Scheuerattacken widersteht.

Nachdem Barbie mit protzigem Kopfstück ausgestattet ist, was zu Haflingern ja gut paßt, muß für Nepomuk natürlich auch mit Verzierung und Beschlägen her. Lange rumgesucht, was Hübsches gefunden, aber die Bezahlung per paypal funktionierte nicht, dadurch war meine Bestellung gelöscht. Ch. hätte es nicht gefallen, ein Glück, daß die Technik versagt hat.

Zufällig stieß ich beim weiteren Stöbern auf eine Einohrtrense in dunkelbraun mit Stern Conchos und Nieten, dickes Leder aus Argentinien, für Pferde ab 145 Stockmaß. Die ist richtig edel, ich bin total begeistert :-). Einen Stirnriemen sieht man bei Nepomuk ja nicht wegen seinem Schopf, der verzierte Ohrriemen dagegen kommt super zur Geltung.

Falls er Zicken wegen seinen empfindlichen Ohren macht, nehme ich die für Barbie und er bekommt ihre neue Westerntrense, bin ja flexibel :-).

Ein Prunkgeschirr, wie es z. B. die Pferde beim Wiesneinzug tragen, gefällt mir total gut, ist aber unbezahlbar, außerdem überflüssig – die Hafis gehen ja auf keinen Umzügen mit außer Leonhardi. Ich freue mich halt, wenn sie im Alltag beim Reiten gut aussehen, Haflinger sind Pferde, denen Trensen mit Conchos und Nieten stehen und mir gefällt das. Der Zaum wiegt dadurch etwas mehr als normal, das können sie aber tragen, auch im Alltag. Barbie sowieso mit ihrem enormen Hals, Nepomuk wird sich auch dran gewöhnen.

Morgen kommt Nepomuks Reitbeteiligung alleine, ich fahre nach Tirol. Am Samstag reiten wir dann gemeinsam aus, danach werde ich Barbie waschen, sie ist inzwischen wieder ziemlich dreckig.

25. Mai 2011

ein anstrengender Tag

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:28

Mittags habe ich Wasser gewechselt bei meinem Aquarium und dabei entdeckt, daß eine Goldorfe eine riesen Beule hinter den Kiemen hat. Sie schwimmt und frißt, abwarten.

Danach zu den Pferden, meine neuen Westernsachen kamen heute. die Trense passend zum Vorderzeug. Fast wie ein Prunkgeschirr für Haflinger :-), die sich ein Normalmensch leider nicht leisten kann. Die Trense paßt Barbie, leider fand ich keinen Schraubenzieher, um den LG-Zaum anzubringen. In Barbies Sattel machte ich mühsam zwei neue Löcher für kürzere Steigbügel, kürzer geht nicht mehr, aber gut, für mich reicht es.

Nepomuk geholt, verarztet und geputzt, Barbies Sattel drauf und versucht das Vorderzeug anzubringen, kam aber mit der Gurtschlaufe nicht zurecht, komischer Verschluß. Auftrensen war schwierig wegen seinen Ohren, die man nicht anfassen darf – ich habe es dann doch geschafft mit viel Geduld.

Ab alleine ins Gelände, weit kamen wir nicht, dann wollte Nepomuk nicht mehr. Ich konnte ihn „überreden“ vorwärts zu gehen anstatt rückwärts, am Waldrand war dann Schluß – rückwärts rein in den Acker, weil ich ihn nicht umdrehen ließ. Ich also abgestiegen und habe ihn geführt, plötzlich reißt er am Zügel zum Gras hin, ich knicke in einer Furche mit dem rechten Fuß um, aua aua, wohl ne Zerrung.

Mir hat es gereicht, ich war ein bissi sauer, biege mit Nepomuk hinkend in den Wald ein und will wieder aufsteigen – laufen verursachte Schmerzen. Er wollte natürlich nicht stehen bleiben zum Aufsteigen, also Zügel kurz genommen und ihn sofort rückwärts gerichtet, sobald er einen Schritt vor mache. Nach dem zweiten Mal stand er wie ein Einser, ich konnte bequem aufsteigen und er lief auch nicht gleich los, was sonst seine Art ist.

Im Gelände alleine aufsteigen ist bei einem nervösen Hafi immer so ne Sache, der Sattel könnte auch verrutschen. Mir war das heute egal, ich weiß, was meine Hafis können und wenn ich sauer bin, merken sie das und trauen sich nix mehr.

Im Wald gingen wir am kurzen Zügel, damit ich seine Freßversuche bereits im Ansatz unterbinden konnte. Er ist ja ein sturer Bock, aber ich sitze am längeren Hebel. Aus dem Wald raus, ging es Richtung Ranch zurück auf dem Schotterweg, und zwar im Trab. Ganz langsam, wie ich es mag, mit Nepomuk kein Problem, er ist ja kein Renner.

Ihn reingestellt, Barbie geholt, geputz und aufgesattelt, Nepomuk drehte derweil voll am Rand, weil alleine; wollte mit ihr dasselbe reiten. Nach dem Tor vor dem Putzplatz blieb sie stehen, wollte nicht gehen, ich wartete ein paar Minuten, plötzlich ging sie doch, und zwar zu Nepomuk. Ich sie also reingestellt und Sattel sowie Trense vorgeschleppt in die Reitkammer.

Barbie ist anscheinend doch nicht richtig fit, normal läuft sie gerne. Sie zeigt einem ja, was los ist, ich will sie nicht überfordern. Hufrehe ist eine schwere Krankheit – gehe ich halt mit ihr spazieren.

Barbie ist im Umgang inzwischen super brav, läßt sich leichter führen als Nepomuk, Hufe heben funktioniert auch prima. Zum Reiten ist sie top, sie sieht keine Geister, hat vor nichts Angst und geht schwierigstes Gelände.

Ich habe dann noch den Hafis ihr Zusatzfutter gegeben, Gras zugesteckt und die Weide abgemistet. Nepomuk kam immer wieder an, damit ich ihn kraule, er hat es schwer mit seinem Juckreiz.

23. Mai 2011

Barbie ist relativ fit

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:09

Heute sind Ch. und ich eine 3/4 Std. gemütlich ausgeritten und haben prima neue Wege entdeckt. Im Wald auf weichem Boden sind wir auch getrabt, erst wollte Barbie nicht, dann ging es wie üblich schnell voran. Auf Schotter läuft sie ungerne, das ging vor dem vermutlichen leichten Reheschub Mitte April schon viel besser. Das muß langsam trainiert werden; wenn der Schmied das nächste Mal da war Ende Juli, haben ihre Hufe wohl annähernd die korrekte Größe, so daß ich ihr Hufschuhe für vorne kaufen kann.

3 Tage bekamen die Hafis nun täglich ziemlich viel Gras zugesteckt, weil es so hoch ist, daß sie es bald nicht mehr fressen mögen. Barbie hat das nichts ausgemacht, nächstes Jahr fange ich gleich Anfang April mit dem Hufelexier an. Nun kommt kürzeres Gras, also wird nur noch alle 2 Tage was zugesteckt.

Wir kamen nach dem Ausritt an ihrem Stall vorbei, ich stieg ab, um Barbie zum Putzplatz zu führen, Ch. ritt vor. Plötzlich erschrickt Nepomuk vor einem Geist oder es hat ihn eine Bremse gestochen, er springt plötzlich seitlich weg und bricht vorne ein – ich dachte, er stürzt, irgendwie hat er das im letzten Moment verhindert, Ch. blieb glücklicherweise drauf. Mit Pferd zu Boden gehen ist nicht angenehm, ich habe sowas mal gesehen beim Winter-Wanderreiten im Mühlviertel. Ein riesen Pferd, der auf Glatteis im Schritt ausrutschte und bums lag Pferd samt Reiter auf der Seite am Boden. Beiden ist glücklicherweise nichts Schlimmes passiert außer einem Schock.

Ch, ist genauso verrückt wie ich :-), sie hat eine schöne braune Schabracke für die Hafis eingekauft, ein grünes Knotenhalfter, 4 blaue Bandagen, eine grüne Fliegenhaube mit rosa Ohren und zwei hellblaue Fliegenohren (verschiedene). Fliegenohren brauchen wir, Barbie hat heute ziemlich unter den Insekten gelitten und oft den Kopf geschüttelt, Nepomuk sowieso. Ob er sich welche anziehen läß, muß man sehen.

Gestern habe ich ja aus Zufall zwei grüne Schabracken günstig ersteigert, heute nochmal vier (weiß, rosa, lila, dunkelbraun). Dann noch eine schwarze mit komplett Lammfell an der Unterseite für Nepomuk. Dazu kommen meine zwei schwarzen und die weinrote, das sind nun elf Stück, dazu zwei Reitunterlagen und die Lederdecke. Das reicht vorerst mal :-), fehlt nur noch ein Barbie passender VS-Sattel, damit ich für sie auch die Schabracken benutzen kann.

Ich hatte ihr ja mal einen super teuren Wintec-Sattel (EUR 450,00) bei Loesdau gekauft, hat nicht gepaßt, zurück gegeben. Inzwischen hat sie stark abgenommen, ein Sattel hat trotzdem wenig Halt, weil sie quasi keinen Widerrist hat und sie relativ rund ist aufgrund des extrem breiten Rückens. Die tolle Lederdecke aus Paraguay hält jeden Sattel super, ich würde halt gerne mal mit normaler Schabracke reiten.

Ch. meinte, der Westernsattel rutscht in der Kurve beim Galoppieren, ich habe einen schönen Schweifriemen von Barbies Besitzerin, mit Wildleder-Umhüllung für die Schweifrübe. Perfekt für Nepomuk, das Teil schützt gleichzeitig vor Insektenstichen in die Schweifrübe. Vorderzeug habe ich auch, aber nur einfaches, ich hätte lieber was verziertes :-), habe schon was im Auge.

An Barbies Sattel kann man Vorderzeug befestigen, bei ihr wirkt das auch super toll auf  ihrer breiten Brust. Ich hbe ihr ein gerade ein Schönes gekauft, dazu eine passende Trense und mir einen Western-Hut. Helm und Weste nehme ich nur noch, wenn wir mal galoppieren; wenn das gut klappt, reite ich mit Hut wegen der Sonne und als Zeckenschutz.

Heute ritt ich ohne Helm und Weste, ich vertraue meine Hafis – wenn man nicht galoppiert, kann kaum was schief gehen.

22. Mai 2011

Leonhardifest

Filed under: Allgemein — admin @ 19:03

Als ich heute in den Stall fuhr, sah ich zufällig ein Plakat zum Leonhardifest, was vom 8. – 10.  Juli 2011 stattfindet. Am 10. findet wohl der Leonhardiritt statt – wir sind dieses Mal dabei mit Barbie und Nepomuk *freu*. Barbie wird ein bißchen auf Asphalt laufen müssen, das werde ich vorher mit ihr trainieren.

Das Styling für Barbie muß ich noch überlegen, eine weiße Schabracke würde sich unter ihrem Sattel gut machen, kann man an dem aber leider nicht befestigen.  Evtl. kann ich einen gebrauchten VS-Sattel günstig bei ebay schießen, wollte eh einen zweiten. Meiner paßt Barbie nicht besonders, man kann ihn für sie für den Platz und so schon nehmen, sie ist da nicht empfindlich. Weiße Sattelunterlagen für den VS-Sattel hätte ich sogar zwei, ein weiterer Sattel ist also sinnvoller.

Vorne bekommt Barbie meine schwarzen Gamaschen mit weissem echten Fell innen angezogen, hinten weiße Bandagen. Eine schwarze Fliegenhaube mit silberner Kordel habe ich ihr gerade gekauft, dazu weisse Mähnengummis, habe ja bisher nur schwarze (Fehlkauf).

Nepomuk reitet meine „große“ Reitbeteiligung, sie kann ihn stylen, wie sie will, kauft ja auch ständig Sachen für ihn ein.

Mit der Gießkanne müssen wir mit beiden üben, damit wir die Mähne dann mal richtig waschen können.

Für die Pferde ist so ein Umzug natürlich was ganz Neues, bei einer derartigen Reizüberflutung sehe ich kein Problem. Natürlich werden sie ein wenig nervös sein am Anfang, vor allem, wenn man länger warten muß, bis es los geht. Den LG-Zaum werden wir ausnahmsweise auf starke Hebelwirkung stellen, damit hat man sie voll im Griff.

Heute war ich wieder im Stall, um Nepomuk seine neuen Tabletten zu geben. Kaum neue Wunden, ich habe ihn 1 Std. ohne Decke und Einsprühen auf der Weide gelassen, er war ruhig, kein panisches Rennen in den Stall und keine Scheuerattacken. Es wäre eine Sensation, wenn das Mittel hilft, Nepomuk ist ja Schwerst-Ekezemer.

Gras zugesteckt habe ich noch, das ist schon ziemlich hoch (gut für Barbie, so hat es kaum Fruktan), bald würden sie es nicht mehr fressen. Beide fressen nicht mehr viel, als ich ging, standen beide am Tor und wollten raus, was arbeiten. Morgen reite ich mit Ch. aus, dabei kann man dann sehen, ob Barbie fit ist oder nur keine Lust hat, auf dem Reitplatz zu laufen.

Für die Hafis ist derzeit die schönste Zeit des Jahres, Gras bis zum Abwinken, und Barbie geht es gut. Ihre Gier nach Gras hat sich erledigt, sie fressen auch nicht sofort alles auf, sondern machen lange Fresspausen. Gehen rein, knabbern Heu, dösen – so soll es sein.

21. Mai 2011

genügsame Hafis

Filed under: Allgemein — admin @ 22:07

Zum Krämer habe ich es heute nicht geschafft, wollte nachmittags hinfahren, aber die machen ja am Samstag schon um 16.00 Uhr zu, was ich erst heute bemerkte. Also fuhr ich mit dem Auto einkaufen und danach in den Stall – die schöne Umgebung und Ruhe dort tut gut. Heu hatten sie wenig gefressen, auch das Gras, was ich gestern zugesteckt habe, nicht bis auf die Narbe abgenagt. Sie bekamen ihr Zusatzfutter und „neues“ Gras, habe noch alles abgemistet. Danach habe ich unsere Hütte gekehrt, meine Sitzpolster ausgelegt, ein Stück Tapete als Tischdecke drapiert und in der Hütte aufgeräumt. Die Hafis gingen derweil rein zum Heu fressen, wieder raus auf die Weide und zurück auf den Paddock. Bevor ich ging, schaute ich nochmals hinter, beide standen dösend rum.

Da gibts Heu und Gras in Mengen, beide hatten wohl genug – so kenne ich sie gar nicht. Ist ja schön, wenn sie nicht fressen, bis nix mehr da ist. Das MeboSyn, was Barbie bekommt für bzw. gegen ihr Metabolisches Syndrom, hilft wirklich. Sie nimmt nicht zu, obwohl es derzeit viel Futter gibt, sondern eher ab.

Eine Fliegenmaske zum Ausreiten habe ich bei ebay geordert für Nepomuk, werde die mal testen. Eine drei-fache Satteltasche gab es noch in dem Shop, gekauft für unseren Wanderritt. Die läßt sich an Barbies Sattel hinten hinmachen,  man muß sie daran ja auch erst mal gewöhnen. Für Nepomuk seinen Westernsattel habe ich ja Packtaschen fürs Horn, da geht aber nicht viel rein. Haflinger sind zähe und robuste Arbeitspferde, früher haben sie 150 kg über die Alpen getragen.

Meine nagelneue Teleskop-Longierpeitsche kam ja abhanden, also habe ich mir heute ne neue bestellt, auf die ich besser aufpassen werde. Daneben weiße selbstklebende Bandagen, spart Versandkosten.

Ich denke, nächstes Frühjahr reiten wir beim Leonhardi-Ritt in Siegertsbrunn mit, Ch. mit Nepomuk und ich mit Barbie. Das ist ne riesen Action mit Kutschen, Reitern und vielen Zuschauern, für so einen Umzug muß man sich und sein Pferd natürlich aufbrezeln. Barbie und ich gehen in schwarz/weiß, passend zu ihrem Sattel (die Lederdecke lassen wir weg). Mähne und Schweif muß vorher natürlich top sauber gewaschen sein, sie bekommt ein paar Schleifen eingeflechtet. Ich ziehe meine schöne schwarze Reithose an, dazu ein schwarzes edles Sakko und eine weiße Bluse.

Nervlich werden sie das packen, denke ich, umso mehr Action, umso weniger interessiert sie das.

20. Mai 2011

das Roundpen wird langsam

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:50

Ich glaube, Stall und Paddock waren 3 Tage nicht mehr abgemistet worden, wir haben erst mal 2 Schubkarrn Mist weggefahren. Ch. hatte ihre Freundin V. dabei, wir haben die Hafis geputzt, ich habe dann Barbie ein wenig auf dem Platz geritten. Sie will nicht laufen, so kenne ich Barbie nicht; d. h. sie ist nicht fit. Sie durfte dann am Vorplatz grasen, während Ch. Nepomuk ritt und Springtraining machte. Ich habe derweil Gras zugesteckt und das Zusatzfutter vorbereitet. Das Omniderma kam gestern aus den Niederlanden, mal sehen, ob es was bringt. Ich fange mal mit 2 Tabletten an, bis auf 4 kann ich steigern. Beide bekommen nun neu Knoblauch-Granulat, das riecht allerdings so intensiv, daß man mit kleinsten Mengen anfangen muß.

V. hat Barbie gebracht, was mich wunderte. Ich ging vor, Ch. führte Nepomuk auf dem Vorplatz rum, ich fragte, was los sei. Ch. wollte vom Reitplatz runter, hatte vom Sattel aus die oberste Schnur gelöst, Barbie hat gewiehert. Nepomuk ist anscheinend eine Runde galoppiert vor Aufregung und sprang dann über die untere Schnur am Eingang auf den Vorplatz. Ch. hat damit nicht gerechnet und fiel runter, passiert ist ihr glücklicherweise nichts. Eine Verkettung unglücklicher Umstände, unvorhersehbar quasi. Ich habe gesagt, zukünftig halt absteigen und dann beide Schnüre lösen – man lernt aus Erfahrung.

Nepomuk wurde komplett mit EM gewaschen, weil er geschwitzt hatte, beide bekamen auch Beine und Hufe gewaschen. Zusatzfutter gegeben, besonders beliebt ist es nicht, geht gerade noch so, und Weide abgemistet.

Nina und weitere Stallkollegen kam und wir machten 2 Std. im Roundpen weiter, bis die Bretter zuende waren und ein ordentliches Gewitter runter kam. Das Roundpen wird schön, etwas größer als das alte. Wenn am Montag neue Bretter da sind, schraube ich weiter, werde mir Zeit nehmen. Wenn alles fertig ist, steche ich jedes Grasbüschel am Rand aus und kehre die großen Steine sowie sonstigen Unrat weg.

Nach dem Gewitter haben wir noch gegrillt, offenes Holzfeuer mit Schwenkrost, es war sehr nett und wir wurden alle mehr als satt.  In den Sitzpolstern haben leider Mäuse überwintert, ich werde mal schauen, was ich noch so habe und nicht mehr brauche. Als Tischtuch könnte man übrige Tapete nehmen, läßt sich leicht auswechseln. Geschirr und Besteck haben wir in der Hütte, das will aber keiner nehmen. Ich werde mal einiges mitnehmen ==> Geschirrspüler, und die Schränke auswischen. Aufräumen, kehren usw., dann ist das Stüberl wieder gut benutzbar.

PS: ich sollte mich nachts nicht bei ebay rumtreiben *g*, ich finde irgendwie immer was :-).

Für ohne Sattel reite ich ja nicht gut genug, abgesehen davon, daß ich alleine gar nicht raufkomme (bin ja nicht mehr die Jüngste). Dabei ist Barbie mit ihrem breiten Rücken super bequem ohne Sattel, falls sie aber doch mal spinnt, wäre ich gleich unten ohne Steigbügel.

Zufällig stieß ich auf „Reitkissen“, sowas gibt es für Ponys. Barbie ist nicht das, was man sich als Pony vorstellt, sie ist aber eines, weil ihr Stockmaß unter 1,45 m liegt. Ich habe mir ein Reitkissen bestellt mit Steigbügeln und Bauchgurt, Rückenlänge 70 cm, Seitenlänge 45 – mir reicht das, ich bin ja klein. Der Bauchgurt wird wohl zu kurz sein, ich habe noch welche, das ist schnell geregelt.

Barbie ist ja ne ganz Brave, ich werde es mal mit Sattelkissen probieren.