30. Juni 2011

wie entscheiden?

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 23:32

Der Tierarzt aus Oberhaching rief heute an und teilte mit, Mouse-House könnte eine Entzündung haben, wahrscheinlicher ist aber ein bösartiger Tumor. 100%-ig kann er es nicht sagen, dazu müßte eine Biopsie unter Vollnarkose durchgeführt werden, bei der ihr ein Keil aus dem Geschwür geschnitten wird. Man könne ihr auch „auf Verdacht“ das Bein abgenehmen an der Schulter, kürzer geht nicht, weil sie ansonsten auf dem Stumpf laufen könnte (was der nicht verträgt). Jetzt bin ich so klug wie vor der „kleinen“ Biopsie, nichts genaues weiß man nicht. Eine schwere Entscheidung, was man weiter tut.

Mouse-House ist 14 Jahre alt und Freigänger, soll man ihr noch den Fuß abnehmen lassen? Bis der Stumpf zugeheilt ist, kann eine lange Zeit vergehen, in der sie Schmerzen hat und ständig zum TA muß zwecks Verbandswechsel. Wenn der Tumor schon gestreut hat, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie nicht mehr zu retten ist.

Ich denke, wir tun ihr keine Amputation an, sie bekommt weiter Schmerzmittel, bis es nicht mehr geht. Fressen tut sie, rumlaufen auch, hinkt zwar, aber nicht schlimm.Lebensqualität ist wichtig für ein Tier – man muß auch loslassen können, so schwer einem das auch fällt.

Mouse-House ist ja in meinem Kleiderschrank geboren worden, sie hatte 14 Jahre ein wunderschönes Leben, war nie krank. Wir werden sie erlösen, wenn es an der Zeit ist.

Meine RB Ch. kam heute auch, wir haben den langen Zaun abgebaut. Barbie hatte einen Hufschuh vorne verloren (der schepps war), lief aber trotzdem einigermaßen. Die Tierärztin kam mit einer Kollegin, ich habe ihr erzählt, daß Barbie hinten mit einem Fuß nur verkürzt tritt. Sie machte hinten den Zangentest, negativ, das Blut hat aber pulsiert – also vier Hufverbände. Ch. beschäftigte Nepomuk, ich stand vor Barbie und gab ihr Heucops, die Kollegin hielt – das hat wunderbar und stressfrei funktioniert. Das waren zwar ne Menge Heucops, Barbie hat die Situation eindeutig ausgenutzt – das spricht für ihre Intelligenz :-). Am Montag soll ich wieder anrufen, Barbie bekommt nun noch Aspirin, außerdem soll ich ihr 2 Beutel Equipalazone am Tag geben.

Barbie sollte fast nix mehr zu fressen bekommen (geht nicht), das belastet den Organismus. Schmerzmittel aber genauso, vor allem in einer Dosierung, die gar nicht nötig ist.

Abends kam ein neues Pferd an, was zu den Nachbarn gestellt wurde. Ich habe beide auf die Weide gelassen, damit Nepomuk mit den anderen rennen konnte. Bevor der neue drinnen war, sind sie zu dritt bereits öfters auf und ab galoppiert, Barbie ist das ja egal. Wenn sie nicht kann, läuft sie nicht, selbst wenn Nepomuk sich auf den Kopf stellt. Mit dem Neuen wurde dann auch noch gerannt, Nepomuk hat das super gefallen, als sich die Lage beruhigt hatte, ging Barbie an den Zaun, um den neuen Nachbarn zu begrüßen. Sich ein wenig aufplustern mußte sie sich dann doch noch, nach Nepomuk schlagen, bocken und stolz ein wenig rumtraben.

Plötzlich kamen beide wieder freiwillig auf den Paddock, naselten ein wenig mit den Nachbarn und gingen dann in den Stall zum Heu fressen. Wir haben ihnen ein sehr kleines Stück der Weide abgegrenzt, damit sie sich nachts draußen hinlegen können.

Der Stallbesi war heute da, er wird demächst die Weide abmähen, schade um das schöne Gras, ist aber sinnvoll. Hätte ich zwei gesunde Hafis, wäre mein Weidemanagement perfekt gewesen, zukünftig kann ich mir das sparen. Meine Pfosten nehme ich mit heim, es wird nichts mehr abgegrenzt, ich säe nichts mehr nach und muß auch keinen Ampfer mehr abschneiden. Die Weide bleibt das ganze Jahr offen, sie haben ihren Auslauf und ich wesentlich weniger Arbeit. Gras wird es so gut wie keines mehr wachsen, dadurch wird es keinen Grund mehr geben, daß Barbie einen Hufreheschub bekommt.

Sobald Barbie kein Hufelexier mehr bekommt, gibt es kein tägliches Zusatzfutter mehr für beide. Das Safe & Sound habe ich eh stark reduziert, dazu bekommen beide derzeit ein paar Kräuter. Wer gearbeitet hat, bekommt Lucerne als Belohnung, das wars.

Ich habe mal vor langer Zeit gelesen, erst nach dem zweiten Reheschub kapieren die Halter, daß sie was ändern müssen – ich denke, ich habe es nun verstanden. Barbie hat zwar schon sehr viel abgenommen, aber nicht genug. Sie hat immer noch ne Menge Fett im Hals, welches aber nur durch Bewegung abgebaut wird.

29. Juni 2011

Mouse-House hat einen Tumor :-(

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:04

Mit meiner Katze Mouse-House war ich heute in der Tierklinik Oberhaching zwecks Blutabnahme, Röntgen und Biopsie. Der Tumor hat inzwischen ziemliche Ausmaße angenommen, der Knochen ist aber nicht befallen. Trotzdem muß ihr der Fuß amputiert werden, wenn der Tumor entfernt wird, weil nicht genügend Haut übrig bleibt, um die Wunde zu nähen. Wenn der Tumor bösartig ist, bleibt wohl nichts anderes übrig, wenn er gutartig ist, werde ich in die Uniklinik fahren und eine zweite Meinung einholen.

Zig mal waren wir mit ihr beim Tierarzt seit Februar, als wir die erste Beule bemerkten. Sie wurde unter Narkose geröngt (ohne Befund) und punktiert, danach mit Antibiotika und Metacam behandelt. Die Beule wuchs, wir immer wieder hin, warum hat der TA nicht gesagt, daß es evtl. ein Tumor sein könnte und das abgeklärt werden muß? Oder warum hat er sie punktiert, anstatt das Geschwür gleich wegzuschneiden? Damals im Februar war es noch eine ziemlich kleine Beule, die Wunde wäre problemlos wieder zugewachsen.

Letzte Woche fuhr ich mit Mouse-House dann in die Klinik nach Oberhaching wegen einer zweiten Meinung, bekam den Termin heute zur Biopsie usw. und morgen erhalte ich die Ergebnisse davon. Ich hoffe, man kann den Fuß retten und sie schmerzfrei bekommen, abwarten.

Gestern zog ich Barbie den Hufverband aus, mit Messer und Schere ist mir das nach einer 1/2 Std. gelungen. Das Laufen auf dem harten Paddock bereitete ihr ersichtlich Schmerzen, ich gab ihr gleich ihr Schmerzmittel, danach ging es besser. Der Verband und die Hufe haben ziemlich unangenehm gerochen, ich habe ihr daher die Hufe und Beine mit EM gewaschen. Das Heunetz für innen hatte ich gewaschen und gestern gut angebracht, nun füttere ich Heu im Stall.

Die letzten Tage hatte es ca. 30 Grad, die Bremsenbelastung ist enorm, selbst auf mich gehen diesen widerlichen Viecher, ich habe mich mit dem Pferdespray eingesprüht. Beide hatte ich gestern kurz abgedeckt, auf Barbie habe ich die Bremsen quasi kiloweise getötet, die Viecher mögen sie :-(. Heute Nacht soll es ja regnen, heute bekam sie daher ihre Decke runter.

Die Tierärztin hat gesagt, ich soll Barbie heute meine Hufschuhe anziehen, hinten klappte einwandfrei, vorne ging fast nicht. Sie legt ihr ihr Gewicht auf den Huf, den sie heben soll, es tut weh, ich weiß. Mit meiner Methode, mit der Stiefelspitze gegen ihre Zehe stoßen, habe ich heute nichts erreicht, also mußte ne neue Strategie her. Mit dem Griff vom Hufauskratzer habe ich ihr auf den Kronsaum und drüber geklopft, leicht natürlich, bis sie hochgehoben hat. Den linken Vorderschuh bekam ich nur ein wenig schepps drauf, aber besser als gar nicht.

Barbie gebe ich morgen zwei Beutel Schmerzmittel, bevor die Tierärztin kommt, ansonsten haben wir keine Chance. Ein Keil, der die Trachten hochstellt, wäre für meine Hufschuhe ideal, ich weiß nur nicht, aus was ich so einen herstellen könnte, werde im Internet schauen.

Den Stall muß ich mal optimieren, die Furche mit Sand auffüllen und die Matten neu sortieren und dann mit einer Leiste begrenzen, so daß sie nicht mehr wegrutschen können.

Derzeit bin ich bedient mit einer schwer kranken Katze und Barbie – beide einschläfern wäre die günstige Variante, kommt aber natürlich nicht in Frage. Die Tiere leiden, haben Schmerzen – ich denke, sie können besser als ein Mensch damit umgehen, weil sie über ihre Schmerzen und Krankheit nicht nachdenken. Beide haben einen enormen Lebenswillen, noch haben beide sich nicht aufgegeben.

28. Juni 2011

ein heißer Tag

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 01:54

Mittags war ich kurz im Stall, um die Hafis zu füttern, fuhr dann nach Tirol, um Barbies Besitzerin zu besuchen und ihr von meinem Plan „Kutsche fahren“ zu erzählen. Sie ist früher öfters Beifahrer gewesen, selbst aber nie gefahren. Daß es viel gefährlicher ist als Reiten, ist mir natürlich klar. Angenommen, die Hafis gehen durch, dann gute Nacht, Freunde – auch mit Gebiss kann man sie dann nicht stoppen. Beide sind allerdings noch nie durchgegangen, eine gute Voraussetzung. Das A und O ist mE eine fundierte Ausbildung, an der das Pferd Spaß hat und die es bestens vorbereitet. Schritt für Schritt muß erarbeitet werden, beide müssen auf verbale Kommandos reagieren genauso wie auf feinste Zügelhilfen. Geschirr an- und ausziehen muß funktionieren, ohne daß sie angebunden sind – das werde ich im Roundpen üben, sobald sie daran gewöhnt sind. Beide habe ich schon frei auf dem Reitplatz stehend aufgesattelt und gezäumt, sie kennen das.

Geschirr anziehen dauert etwas länger, wenn ich mal Übung habe, dann ist das flugs drauf. Brustblatt mit Riemen über den Kopf ziehen, Kammdeckel auflegen. Vorderzeug einhängen, Bauchgurt schließen, Schweifgurt anlegen. Das muß ich üben mit den Hafis, bis das so normal ist wie Sattel auflegen.

Wenn ich sie zu meiner Zufriedenheit ausgebildet und im Urlaub in Polen viel gelernt habe, kann ich einen mal einspannen (eine Kutsche ist ja nur eine Frage des Geldes), 10 Min. stehen lassen, ausspannen. Das Procedere müssen sie ja erst lernen, rückwärts rein, Stangen anbringen usw. Wenn das klappt, spanne ich beide ein und führe sie ein paar Meter (mit „Hilfspersonal“), damit sie sich an die Kutsche gewöhnen. Danach fahren wir auf dem Reitplatz rum, da kann nicht viel passieren. Sie müssen ja lernen, daß die Schere bei Kurven ihre Beine berührt usw.

Barbie wird das Leitpferd, sie ist enorm nervenstark und äußerst intelligent, Nepomuk orientiert sich eh immer an ihr. Trotzdem braucht natürlich auch Nepomuk eine fundierte Ausbildung, bei der er lernt, Verantwortung zu übernehmen.

Wegen eines Kutschscheins habe ich gegoogelt, viel Theorie, wenig Praxis. Bei meinem gebuchten Urlaub in Polen bekomme ich 7 Einzelfahrstunden und 7 Std. als Beifahrer, da kann ich ne Menge lernen. Ich hoffe, ich darf auch unter Anleitung anschirren – viel Praxis, wenig Theorie. Ich werde dem Vizeweltmeister im Zweiergespannfahren Löcher in den Bauch fragen :-), als Gegenleistung mich gerne im Stall ein wenig nützlich machen. Vorher lerne ich noch was aus meinen Büchern, um nicht ganz doof dazustehen :-).

26. Juni 2011

der Weg zum Kutsche fahren ist lang

Filed under: Allgemein — admin @ 22:22

Beide haben mich heute erfreut am Zaun begrüßt, Barbie lief normal. Es war sehr warm und schwül, Barbie habe ich den Restdreck abgewaschen und ihr die Hufschuhe hinten abgenommen. Beide durften mit auf die Weide, während ich alles abgemistet habe, sie gingen bis ganz hinten mit. Ein Käuzchen schrie laut, beide haben sich erschreckt und galoppierten den Treibgang zurück. Barbie nicht lange, den Rest hat sie im Trab genommen, sie lahmt vorne rechts. Ich habe die vordere Weide noch erweitert, die Schnur lag derweil am Boden – keiner hat sich mehr getraut, drüber zu steigen. Barbies Unfall war beiden eine Lehre, gut so.

Beide wieder eingesperrt und Nepomuk mitgenommen mit Halsriemen, weil er dem Halfter auswich. Gestern kamen meine neuen Bücher „Fahrschule fürs Pferd“ und „Abzeichen im Fahrsport“, ersteres habe ich heute früh zur Hälfte gelesen. Ich hatte drei Pylonen und drei Eimer vorher auf dem Reitplatz plaziert für einen Slalom, Nepomuk den Longiergurt angezogen sowie den LG-Zaum (hatte ja kein Halfter). Die Zügel habe ich am Gurt festgemacht und ihn auf den Reitplatz geführt.

„Steh“ ist ein sehr wichtiges Kommando beim Kutsche fahren oder Einschirren, das Pferd  darf erst nach Befehl wieder losgehen. Ich habe ihn also frei auf dem Reitplatz stehen lassen und die Fahrzügel angebracht, das dauerte, weil ich sie erst verdreht hatte. Er blieb brav ohne Festhalten stehen, während ich um ihn rumturnte.

Den Slalom habe ich erst mal im Strick mit ihm geübt, eingehangen in die Kinnkette – ich wußte nicht, wo ich sonst einhängen soll. Das klappte gut, danach nahm ich die Fahrzügel und ging neben seinem Bauch her. Alles, ohne am Strick oder Zügel zu ziehen, er mußte allein auf meine Kommandos und Körpersprache achten.

Zum Schluß ging ich hinter ihm, da konnte er mich natürlich nicht sehen. als ich z. B. „rechts“ befahl, lief er eine Volte. Ich hatte die Pylonen zu eng aufgestellt (2,5m), sooo schnell bin ich nicht, bevor ich „links“ sagen konnte, war es zu spät. Nepomuk wurde natürlich gelobt, er hat ja nichts falsch gemacht.

Irgendwann kratzte er sein Gesicht am Fuß, die Einohrtrense fiel im halb ins Gesicht, ich habe das nicht bemerkt von hinten. Zum Schluß befahl ich ein „rückwärts“, er ging brav 3 Schritte zurück – ich habe gestaunt, wie toll er mitmacht. Als ich ihn überschwänglich lobte, sah ich das Dilemma mit der Trense, löste den Kinnriemen und nahm sie ihm ab.

Den Eingang hatte ich nicht abgesperrt, wir standen direkt davor, dahinter winkte leckeres Gras. Ich hatte nix in der Hand, um ihn zu halten, eine heikle Situation. Die Zügel und Fahrzügel waren noch am Longiergurt festgemacht, er hatte zwar seinen Halsring um, aber mit dem kann man ihn nicht halten, wenn er nicht will.

Er stand frei wie ein Einser, während ich Zügel vom Longiergurt gelöst habe, das dauerte. Ich habe nur noch gestaunt, _das_ hätte_ ich nicht erwartet. Normal ist Nepomuk ja ein wenig hibbelig, dazu die vielen Insekten heute bei 27 Grad, er ohne Decke, da kann er schon mal ungeduldig werden.

In dem Buch steht, einen Frischling neben einem „Oldie“ anspannen, bringt kaum was, weil sich der Unerfahrene dann an dem anderen Pferd orientiert, anstatt auf den Fahrer. Viele geben ihr Pferd für 4 Wochen in eine Ausbildung, dadurch hat man aber kein zuverlässiges Kutschpferd. Wenn sie danach einspännig fahren wollen, wundern sie sich, daß das Pferd nicht „funktioniert“  – kein Wunder, da fehlt es an der Grundausbildung.

Ich will ja zweispännig fahren mit zwei Frischlingen, beide brauchen daher eine fundierte Ausbildung. Bevor ich beide anspanne, müssen beide auf Kommando sicher stehen, auch mal ne 1/2 Std.,, außerdem auf Befehl vorwärts und rückwärts gehen, ziehen und anhalten. Quasi eine Ausbildung wie ein Rückepferd – das muß sitzen, bei beiden.

Ein Fahrabzeichen will ich machen, werde mich deswegen umsehen. Eventuell finde ich jemanden, der Erfahrung hat und mich beim Einfahren unterstützt. Bei mir gibt es keinen Druck und keine Strafe, meine Hafis arbeiten gerne mit – so sind sie konditioniert.

13 Jahre alte Haflinger, die sich ihrer Kraft bewußt sind, gebisslos als Frischlinge zweispännig fahren, tut sich vermutlich keiner an. Ich denke, wenn sie gut genug ausgebildet sind, ist das kein Problem.

Vertrauen ist enorm wichtig – daß ich ein wenig chaotisch bin, wissen beide.  Gestern hatte Nepomuk vor dem Benzin-Rasenmäher noch ziemlich Angst, heute hat er frei auf dem Vorplatz gegrast, während Michi gemäht hat. Kein Problem, er blieb gelassen, ein gutes Training.

25. Juni 2011

Barbie hat wieder Oberwasser

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:27

Als ich heute in den Stall kam, kamen beide gleich an den Zaun – Barbie kann wieder laufen. Das Heu war komplett aufgefressen, ich gab ihnen welches und legte Barbie wieder die Bandagen an. Mit Eiswasser habe ich ihr dann die Hufe gekühlt und sie geputzt, danach bekam sie ihre Fliegendecke sowie -maske an, Nepomuk eine saubere Decke. Nina meinte, wir können Stroh aus dem vorderen Stall haben, das mit Schubkarrn rangeschafft.

Die Türe zur Futterkammer war kurz offen, Barbie ist rein, das ist immer ein Problem, weil selbst wenn man ihr hinten eine drauf haut, geht sie nicht raus. Im Kammerl stand allerdings eine Motorsense, Barbie hat sie umgestoßen, als sie den Deckel vom Futtereimer schob, erschrank sich und kam flugs rückwärts wieder raus. Gestern halb tot, heute schon wieder frech beim Futter stehlen. Den Schubkarrn mit Stroh hat sie dabei umgerissen, ich habe das Stroh dann vor dem Außennetz verteilt, dort liegt Barbie gerne. Außerdem das Netz zur Hälfte damit gefüllt, Barbie soll ja nicht so viel fressen.

Mit dem Benzinrasenmäher vom Stallbesi habe ich auf dem vorderen Teil der Weide Ampfer und Gras weggemäht, das ganz hohe schafft aber der Mäher nicht. Die Pferde standen am Zaun, also habe ich das vordere Stück eingerichtet und sie hin gelassen. Beide haben sich gewälzt und nach Gras gesucht, es gab aber keines. Am Eingang habe ich noch gemäht und das Teil dann wieder aufgeräumt. Die Pferde mußten wieder auf den Paddock, ein hartes Leben, geht aber nicht anders.

Barbie bekam heute 2 Beutel Schmerzmittel, einen als ich mittags kam auf einer Apfelscheibe, abends einen in ihr Zusatzfutter, ab morgen nur noch einen pro Tag. Weniger, als die TÄin verordnet hat, Barbie muß nicht komplett schmerzfrei sein, sie würde dann zuviel laufen.

Zwei Reiter kamen vorbei, eine mit einem Hafi und Hufschuhen, ich habe sie gleich befragt :-). Sie hat Renegade Hufschuhe seit 2 Jahren und ist damit sehr zufrieden. 4 Schuhe anziehen dauert 5 Min., sowas suche ich, Barbie hat ja wenig Geduld. Der Schmied sollte eigentlich nächste Woche kommen, ich werde abwarten, bis sie ohne Hilfsmittel wieder normal läuft.

Das Weidemanagement wird nun schwierig, ganz vorne bekommen sie erst mal ein Stück, wo es kein Gras mehr gibt (das ich heute gemäht habe), damit sie sich nachts weich hinlegen können. Auf den hinteren Teil der Weide, wo es mehr Gras gibt, dürfen sie nur mal kurz, während man abmistet, also nicht jeden Tag. Das natürlich nur unter der Voraussetzung, daß Barbie ohne Schmerzmittel und Schuhe gut laufen kann.

Am Montag rufe ich die TÄin und frage, wie lange der Hufverband drauf bleiben soll, solange gebe ich ihr noch Schmerzmittel. Wir werden dann sehen, wie sie ohne läuft und entscheiden dann, wie es weiter geht.

Gestern kam eine Reiterin vorbei mit einem etwas nervösen Pferd, es hat ein wenig getänzelt. Zur Strafe hat sie es immer wieder heftig im Maul gerissen, dazu gab es ordentlich mit der Gerte und die Haken mit voller Wucht in den Bauch gerammt. Blöderweise kam ein Auto von hinten, der Gaul wurde noch nervöser, die Reiterin hat am Gebiß gerissen, daß ich vom Zusehen Schmerzen hatte. Wie kann man sein Pferd nur so behandeln? Das hatte Null Vertrauen in seine Reiterin, manche Leute regeln das mit Schmerz zufügen über ein scharfes Gebiß.

Mir tat das Pferd sehr leid – für mache ist das Tier halt nur ein Gebrauchsgegenstand, der funktionieren muß.

 

24. Juni 2011

Tierarzt für Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:03

Um drei war ich im Stall, Barbie sah zum Erbarmen aus, total dreckig, außerdem konnte sie nicht mehr gehen. Der Unfall gestern hat ihr wohl den Rest gegeben :-(. Ich hatte drei Kälteakkus dabei, dazu 1 Liter kaltes Wasser, habe ihr erst mal Bandagen geholt. Angebracht und 3 Std. lang alle 1/4 Std. mit eiskaltem Wasser begossen, ersichtlich tat ihr das gut. Barbie habe ich komplett gewaschen, selbst das Gesicht war dreckig, sie hat sich 2 Std. lang nicht gerührt. Sie bekam ihre Abschwitzdecke drauf, weil es ein wenig windig war, die half auch gegen die Fliegen. Morgen werde ich Barbie ihre Fliegendecke anziehen samt Kopfmaske, hoffentlich bleibt sie bis dahin sauber.

Der Stall war seit vorgestern nicht ausgemistet worden, er sah katastrophal aus und roch entsprechend. Nepomuk bieselt ja immer drinnen, das läuft leider nicht ab, sondern bleibt in Lacken stehen. Als habe ich den sauber gemacht, dazu mit Wasser gereinigt. Das Innennetz war teilweise runtergerissen, sogar darauf hatten die Hafis geschissen. Ich habe es abgenommen, abgespült, so gut es geht, morgen nehme ich es mit nach Hause und reinige es richtig.

Meine Tierärztin Frau Fuchs war heute im Urlaub, mir wurde eine Vertretung angekündigt. Um sechs kam sie, super nett und verständnisvoll, in etwa meine Statur, einen total süßen Hund hatte sie dabei. Wir zwei eher schwachen Frauen gegen eine Barbie mit Schmerzen – ich hatte ein bißchen Zweifel, ob wir „siegen“ werden.

Barbie und Nepomuk standen am Heunetz, ich wollte sie zum Eingang führen – keine Chance. Also bekam sie erst mal ne ordentliche Portion Schmerzmittel gespritzt, gerührt hat sie sich trotzdem keinen Millimeter. Der Hund lag derweil immer direkt bei Barbie, ihr war das egal. Nepomuk kam mal, um ihn anzuschnuppern, da bekam der Hund ein wenig Angst und ging, danach kam er wieder, Nepomuk hat sich dann nicht mehr für ihn interessiert.

Die Tierärztin wollte den Zangentest machen, was daran scheiterte, daß Barbie den Huf nicht hob. Das war mir ganz recht, IIRC werden dafür EUR 30,00 berechnet. Überflüssig, sie reagiert darauf eh nicht. Die TÄin begann zu zweifeln, daß wir die Hufverbände anbringen können – ich hätte sie aber nicht weggelassen, bevor die nicht drauf sind. Mit Heucobs habe ich Barbie motiviert, irgendwie bekam ich Huf vorne links dann doch mal hoch, die TÄin hat blitzschnell gearbeitet. Nach ca. 4 mal wegreißen und neu aufheben war der Hufverband drauf, puh.

Vorne rechts brauchten wir bereits 3 Versuche, bis die Rolle unter den Trachten fest war, Barbie war bockig. Also habe ich den Einsatz von Heucobs erhöht, die einzige Chance, daß sie mitspielt. Das klappte dann auch prima, plötzlich lief es gut, sie hat zwar noch ein paar mal weggerissen, aber gleich wieder problemlos aufgehoben.

Sie hatte heute starke Schmerzen, ohne ist sie noch bockiger – siehe den letzten Besuch des Schmieds. Wenn sie nicht will, hat man keine Chance – entweder man belohnt sie oder es geht gar nix.

Nepomuk hatte bemerkt, daß es Heucobs gibt, er wollte auch welche und drängte sich daher auf, dazu der Hund, der den Pferden zwischen den Beinen durchwuselte und wir zwei zwischendrin – ein Bild für Götter :-).

Die TÄin hat beide Hafis gelobt, daß sie so brav und relaxt sind, so ne Situation hat sie wohl noch nie erlebt.

Für Barbie bekam ich Equipalazone, ich soll ihr einen Beutel früh und abends geben, was aber nicht geht. Sie bekommt morgen zwei und dann jeweils einen am Tag, anders geht es nicht. Normal sollte sie in eine Box mit massig Stroh und wenig Heu, aber wie soll ich das realisieren?

Die nächsten Tage werde ich jeden Tag in den Stall fahren müssen, bis es Barbie besser geht. Nepomuk muß ich auf die Weide lassen, er soll ja nicht leiden, nur weil Barbie krank ist. Privat habe ich so viel am Hals, was zu erledigen ist, ich weiß gar nicht, wie ich alles schaffen soll.

23. Juni 2011

ich wollte es nicht wahrhaben …

Filed under: Allgemein — admin @ 22:40

… Barbie hat einen Reheschub :-(. Ab Mitte April hat sie gelahmt, danach ging es stetig bergab. Ich dachte, mit Hufelexier und Safe and Sound bekommen wir das in den Griff, Fehlanzeige. Gras haben beide nicht viel bekommen, aber doch zuviel für Barbie. Ich hätte die Weide gleich schließen müssen und danach nur noch marginal Gras zugeben.

Als ich heute kam, standen beide auf der Weide, Barbie lief mit den Hufschuhen gut. Tausend mal probiert, tausend mal ist nix passiert: ich hang den Zaun zur hinteren Weide aus und habe abgemistet sowie Unkraut weggeschnitten. Als ich mit dem Schubkarrn im engen Treibgang stand, wo in der Mitte der Ampfer hoch steht, ist Nepomuk in den Stall gegangen, Barbie wollte folgen. Sie nahm aber nicht den schnurlosen Ausgang wie üblich, sondern stieg über die Schnur, blieb hängen und bekam Panik.

Plötzlich galoppierte Barbie auf mich zu, ich habe gedacht, sie rennt mich samt Schubkarrn um, ich stand ja auf dem Laufweg. Ihre Hufschuhe flogen mir um die Ohren, sie konnte die Schnur alleine loswerden – ich war nahe am Herzinfarkt. Barbie hat trotz Panik auf mich reagiert, beruhigte sich schnell und ging mit Nepomuk in den Stall, ich habe im strömenden Regen den Schaden begutachtet.

Der war nicht relevant, sie hat alle Halter aus den Holzpfosten gezogen. Unvorstellbar, welche Kraft Barbie hat, obwohl sie schwer krank ist.

Beide standen wie wie betäubt vor dem Heunetz,  ohne was zu fressen, ich wollte ihr dann die Hufschuehe vorne wieder anziehen, aber keine Chance. Barbie war völlig fertig, Nepomuk aus Solidarität auch. Morgen früh rufe ich den TA an zwecks Hufverband, Barbie wird die nächste Zeit kein Gras mehr bekommen.

 

21. Juni 2011

Nepomuk und ich lernen das Geschirr kennen

Filed under: Allgemein — admin @ 22:18

Barbie ging es heute nicht gut, sie hat einen Reheschub. Ich habe sie geputzt, ihr die Vorderhufe gekühlt, Hufe ausgekratzt und ihr dann alle vier medizinischen Hufschuhe angezogen. Leicht war das vorne nicht, sie wollte den Huf nicht mehr heben nach dem Auskratzen. Ich habe also mit dem Schuh ganz leicht an ihre Zehe gestoßen, so konnte ich sie „überzeugen“, den Huf zu heben. Falls es bis nächste Woche nicht besser wird, rufe ich den Tierarzt an.

Nepomuk nahm ich mit zum Putzplatz, hatte heute sein Geschirr dabei. Das Anziehen, vom dem ich und er keine Ahnung hatte, gestaltete sich zeitintensiv, er blieb geduldig. Als alles irgendwie dran war, aber noch nicht auf ihn eingestellt, brachte ich noch die Fahrzügel an und wir gingen ins Roundpen. Die vielen Schnüre und der Schweifriemen, kennt er ja alles nicht, hat ihn nicht irritiert, wir übten also an der „Doppellonge“ gehen, klappte einwandfrei.

Einen Motorradreifen samt Longe hatte ich bereit gelegt, ich nahm ihm die Fahrzügel ab, hängte den Strick am Halfter ein, er bekam ein Leckerli, was auf dem Reifen lag. Ich zog den Reifen neben ihm her, während ich ihn führte, nach 3 Min. war das Thema für ihn erledigt. Also habe ich ihm die Longe um den Hals gebunden mit großem Abstand zum Reifen, der war immer in seinem Blickwinkel (da Roundpen), anfangs war er mißtrauisch, wenn der Reifen sich bewegt hat (weil er ihn zog), nach 3 Min. war das auch erledigt.

Also verkürzte ich die Longe stark, so daß der Reifen schräg neben seiner Hinterhand schleifte. Nachdem das gut klappte, machte ich Schluß und bemerkte, daß das Geschirr total verrutscht war, es hing schepps auf seiner linken Seite. Nervös hat ihn das nicht gemacht, eine gute Übung – es geht nicht immer alles glatt.

Ausziehen war für mich schwierig, ich habe die Schnüre am Kammdeckel geöffnet, ihm das Brustblatt über den Kopf gezogen und das Geschirr fallen lassen. Durch rückwärts richten und Huf heben habe ich ihn daraus befreit, er nahm es gelassen hin, interessiert war er nur an Belohnung nach dem Motto „schau, ich bin so brav, krieg ich was?“.

Er hat einiges bekommen, damit er das Geschirr positiv in Erinnerung behält trotz meiner Unfähigkeit. Der beste Start in ein Leben als Kutschpferd, den man sich vorstellen kann :-).

Die Hafis vertrauen mir, das ist die Voraussetzung fürs Kutsche fahren. Bei mir gibt es keinen Zwang, keine Gewalt, wir sind ein Team und wer gut mitarbeitet, wird belohnt.

Nepomuk durfte ein wenig auf dem Vorplatz grasen, während ich gekehrt, abgemistet und aufgeräumt habe. Im Stall bekamen beide ihr Zusatzfutter, heute neu mit angefeuchteten Kräutern, die kamen nicht gut an, das spielt sich schon noch ein.

Als ich mit dem Schubkarrn auf die Weide ging, kamen beide mit, ich habe ne Menge Unkraut entfernt. Die Viecherbelastung war extrem, Nepomuk ist in den Stall galoppiert, Barbie folgte langsam. Sie konnte gehen, ist sogar getrabt und kurz galoppiert, als Nepomuk an ihr vorbei raste.

Alle Pferde der Ranch standen im Stall, nur ich kämpfte gegen die Insekten bei 28 Grad, aber mich stechen sie ja nicht.

20. Juni 2011

Urlaub gebucht :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 21:38

Ich habe mir gerade für August 1 Woche Urlaub in Polen gebucht inklusive Gespann fahren lernen :-), 7 Einzelfahrtrainingsstunden und 7 Std. als Beifahrer sind inklusive, dazu Vollpension, Einzelzimmer für EUR 562,00 – das ist günstig. Landschaftsschutzpark in der 100-Seen-Landschaft, man kann schön baden gehen und relaxen. Vielleicht kann man sich auch mal ein Pferd leihen für einen Ausritt, wenn nicht, macht es auch nix. Motorrad fahren macht dort sicher Spaß, ich überlege mir noch, ob ich die BMW oder das Auto nehme.

Es sind ca. 800 km von München, das fahre ich nicht an einem Tag. Mit Gamay würde ich auf der Hälfte der Strecke übernachten, mit dem Motorrad fahre ich ja keine Autobahn. Mit dem Auto würde ich nach Berlin fahren, 600 km, von dort sind es nur noch 200 km. Nach dem Polen-Urlaub fahre ich noch 1 Woche nach Berlin, baden im Wannsee und Schifflein fahren :-).

Das Auto wäre sinnvoller, ich habe ja einiges für meine Berliner Wohnung gekauft, was ich endlich mal hinbringen will. Im Dezember fliege ich wieder, da kann ich das Zeugs nicht mitnehmen. Wir werden sehen, die Fahrzeugfrage kann ich kurzfristig entscheiden.

19. Juni 2011

zweites Gras für die Hafis

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:37

Nepomuk bekam heute von Billi die Hufe gemacht, außerdem brachte er mir ein neues Hufelexier mit, was Barbie nun in halber Dosierung bekommt. Dank der Hufschuhe lief sie heute besser, nachdem es aber seit ca. 24 Std. quasi ununterbrochen regnet, habe ich Barbie die Schuhe heute Abend ausgezogen. Man sah sofort, daß sie ohne schlechter lief. Am Dienstag ziehe ich ihr die Schuhe wieder an, mache sie nun erst mal ein wenig sauber.

Ch. war auch da, zusammen haben wir den Zaun wieder komplett aufgestellt. Schnurr entwirren und Pfosten aufstellen ist ja immer eine Menge Arbeit, die Hafis durften derweil frei grasen. Nun haben sie wieder einiges an Gras zu fressen, der Treibgang ist ja ziemlich lang, dazu hinten ein kleines Stück, was voller Ampfer ist, den fressen sie aber nicht. Beim Ampfer werden wir zumindest die Saatstengel ausbrechen, ich werde „nebenbei“ immer mal wieder welchen abschneiden. Bis Donnerstag soll das Gras reichen, danach kann man nicht hinten erweitern, das reicht für ca. 10 Tage. Barbie wird die nächsten 14 Tage daher einiges laufen müssen, macht nichts, auf weichem Boden geht sie relativ gut.

Die Weide ist optimal genutzt, für Barbie ist das wenige Gras trotzdem zuviel gewesen. Als Alternative könnte man beide gar nicht auf die Weide lassen, was ausscheidet, oder sie auf einem Stück abgefressener Weide halten. Das ganz kurze Gras enthält aber viel mehr Fruktuan als langes, die Grasnarbe wird beschädigt, die Pferde sind nicht ausgeglichen und total gierig nach Gras.

Am Dienstag probiere ich Nepomuk sein neues Zuggeschirr an, übe mit Doppellonge und lege mal einen Reifen bereit, den er ziehen könnte. Ihm geht es derzeit gut, heute war er 4 Std. ohne Decke, kein Problem.

Als ich fahren wollte, kam eine Dame, die sich den Stall ansehen wollte. Ich habe ihr alles gezeigt, erklärt und sie auf den Stallbesi und Nina verwiesen. Sie war sehr interessiert, hat einen 5-jährigen Quarter Horse. Nebenan standen schon mal 5 Pferde, der Stall wird ja erweitert, die Weide ist sehr groß.

Für die Pferde ist es ein Paradies, sie haben eine Menge Bewegungsfreiheit, sie haben Heu und zumindest ein wenig Gras. Keine 20 Std. Boxenhaft mit 3 Std. Koppelgang am Tag und einer Stunde Bewegung. Bei uns sind alle ausgeglichen und zufrieden, egal ob und wieviel sie bewegt werden. Das sind alles glückliche Pferde, selbst Barbie mit ihrer Rehe oder andere, die extrem unter Strahlfäule leiden oder wegen was anderem lahmen.