25. August 2011

Urlaubsbericht und Fotos vom Gespann fahren in Polen

Filed under: Allgemein — admin @ 22:19

Sodele, ich bin wieder glücklich in Berlin gelandet und sogar online dank UMTS-Stick, konnte den (langen) Urlaubsbericht und ein paar Fotos vom Urlaub in Polen auf den Server laden.

Heute war es ziemlich heiß in Berlin, ich habe mit der Renovierung meines Balkons angefangen, die Metalteile abgerieben und die Platten der Brüstung mit Tiefgrund eingelassen. Anschließend den neuen Spiegelschrank zusammengebaut und den alten abmontiert, dabei fiel er leider ins Waschbecken, es ging dabei aber glücklicherweise kaum was kaputt am Becken, der Schrank kommt eh auf den Sperrmüll.

Moltofill fehlte mir, um die alten Löcher zuzumachen, außerdem ein Sicherheitsschraubenzieher für den Strom. Also flugs mit dem Auto zum Baumarkt gefahren, fürs Rad war es mir zu warm. Zuhause den neuen Spiegelschrank montiert, der Stromanschluß war etwas tricky, das Haus ist ja schon älter. Aus der Wand kam ein braunes und ein schwarzes Kabel, der Schrank hatte neben dem Schutzleiter ein braunes und ein blaues, etwas verwirrend. Trotzdem hat es sofort funktioniert, also habe ich die schweren Spiegeltüren angebracht und mein Zeugs eingeräumt.

Zwischendurch noch einen Teil der Mauerrisse auf dem Balkon verspachtelt, den Rest mache ich morgen. Ich habe hier ja komplett neue Isolierglasfenster und eine Balkontüre einbauen lassen, die Spuren davon an der Mauer muß ich noch beseitigen. Wenn ich schon neu streiche, dann macht es Sinn, vorher auch den Untergrund auszubessern.

Unsere Wohnung hier in Berlin ist schön, alles top renoviert bis auf das Bad, das geht aber noch, ich habe es ja mit Dekor und farblich etwas aufgepeppt. Leben möchte ich hier aber nicht, das wäre nix für meine Katzen, Kaninchen und Fische, außerdem brauche ich viel grün um mich rum und wohne am liebsten im Erdgeschoß.

Eine große Handtuchstange über der Badewanne, die man eh nicht gebrauchen kann, habe ich abmontiert und die Löcher verkleistert, ich werde eine Regendusche mit Handbrause anbringen. Die hatte ich in meinem alten Bad, ein prima Teil, wie neu, ich kann es aber in München nicht mehr gebrauchen, habe ja nun eine Duschsäule.

Unsere Wohnung hier ist nun top renoviert bis auf das Bad, was aber natürlich voll funktionsfähig ist. Klein, aber sehr fein, trotzdem möchte ich hier nicht leben, für meine Haustiere wäre das nix und mir fehlt das Grün drumrum, außerdem wohne ich lieber im Erdgeschoß. Als Ferienwohnung für mich ideal, da in der Innenstadt, was ganz anderes als in München.

Zuhause ist mein Aquarium von Algen überwuchert aufgrund der Hitze, den Fischen geht es trotzdem gut. Schneewittchen hat sich am blinden Auge erneut verletzt, sich aber nach ein paar Std. wieder erholt, so daß sie nicht zum TA mußte, meine Tante hätte sie hingebracht. Gismo leidet stark unter meiner Abwesenheit, er frißt kaum was – da muß er durch, er ist eh ein bissi zu dick. Ich kann nicht immer daheim bleiben, nur weil er sich ohne mich einsam fühlt. Mucki frißt viel und wird trotzdem ständig dünner, das ist normal bei ihr.

Barbie geht es unverändert, es dauert wohl noch, bis sie besser laufen kann. Wie ihre Hufbearbeitung weitergeht, muß ich mir noch überlegen, vorerst gibt es keine mehr. Nepomuk geht es gut laut Aussagen von Stallkollegen sehr gut trotz der Hitze, das freut mich sehr. Meine RB Ch. kümmert sich sehr gut um beide Hafis, wäscht beide auch hin und wieder zur Abkühlung, das freut die Pferde sicherlich.

Alles im grünen Bereich also :-), ich brauche kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich meinen Urlaub hier genieße.

14. August 2011

man gönnt sich ja sonst nix

Filed under: Allgemein — admin @ 23:13

Gestern war ich bei den Hafis, bin aber nicht geritten, sondern habe nur abgemistet usw. Sie bekamen meine Vorräte an Obst, 1 kg Mohrrüben und jeder zwei (ältere) Äpfel. Dazu jeder zwei Haferkekse, da bin ich nicht kleinlich :-), die fallen ja die nächste Zeit weg. Sowie beide zusammen zwei Hand voll Heucops, ab sofort ist ja Schmalhans Küchenmeister.

Abends traf ich meine bste Freundin, die vor 3 Jahren nach Spanien ausgewandert ist und hier zu Besuch weilt. Immer alles auf den letzten Drücker, ein Glück, daß unser Treffen noch geklappt hat.

Heute habe ich das Auto ausgesaugt, betankt und beladen, meine Güte, ist das voll. Vom w2k-PC habe ich ein aktuelles Backup gemacht, sicher ist sicher, verladen werde ich das Teil samt Monitor und Zubehör morgen früh. Meinen Kühlschrankinhalt nehme ich auch mit, daneben Getränke, einen Kasten bayerisches Bier usw., das ist der Vorteil eines Autos :-).

Reifendruck anpassen und on the Road, normal fahre ich die 600 km in 5 Std. inklusive einer kurzen Pause, wenn kein Stau ist. Eile habe ich keine, wenn es länger dauert, muß ich nicht nervös werden.

Am Mittwoch geht es dann 200 km nach Polen zum Hof Sandsee, Ruhe und Erholung, am See entspannen, lesen, und täglich 2 Std. Kutschtraining, dazu kommt Pferde putzen und anschirren. Eine zusätzliche Stunde Kutschunterricht als Fahrer kostet EUR 16,00 (Zweispänner), mit Bayern nicht zu vergleichen. Hier kostet ne popelige Stunde Gruppenunterricht meist schon um die EUR 20,00, Kutsche fahren locker das Doppelte.

Meine Reitsachen habe ich dabei, falls man sich ein Pferd zum Ausreiten mieten kann. Die Pferde sind vermutlich alle super brav, da kann ich (zur Not) alleine ausreiten ohne vorheriges großartiges Kennenlernen. Die Hofbesitzer wollen ja auch was verdienen, das können sie nur während der Saison, Pferde kosten aber das ganze Jahr Geld. Klar, daß die Pferde dann während der Saison viel arbeiten müssen, die Leute leben ja von ihren Pferden.

Ausflüge kann ich auch machen, durch das Auto bin ich ja mobil – hoffentlich wird es nicht geklaut *g*.

In Berlin ist dann wieder volles Programm angesagt, Freunde treffen, ein wenig shoppen, Boot fahren, Baden im Wannsee (falls möglich), Daneben einen neuen Spiegelschrank im Bad anbringen, außerdem möchte ich den Balkon neu streichen. Eine Woche ist fast zu kurz, aber ich bin ja flexibel, könnte auch 1 – 2 Tage länger bleiben.

12. August 2011

Katastrophe im Aquarium, Goldorfe gestorben

Filed under: Allgemein — admin @ 21:55

Letzte Nacht kamen mir die Fische bereits komisch vor, hingen die ganze Zeit an der Oberfläche, ich dachte mir, sie suchen Futter in den Schwimmpflanzen.

Heute früh war die Goldorfe tot am Boden gelegen, die drei anderen sahen auch so aus, als ob sie kurz vor dem Abkratzen wären. Der letzte Wasserwechsel war am Montag, mir ist unklar, wo das Problem lag. Also sofort 220 Liter Wasser gewechselt, gleichzeitig neues nachlaufen lassen und den Luftsprudler eingeschaltet. Danach den Filter komplett zerlegt und gereinigt, die Schläuche auch. Sämtliche Wurzeln und Deko rausgenommen und gesäubert, daneben alte Pflanzen usw. vom Sand abgeklaubt.

Den verbliebenen Fischen ging es langsam besser, leider hat der Filter nach dem Zusammenbau geleckt, was ich nicht sofort bemerkte. Das Ergebnis war ein ordentlicher Wasseraustritt, mit dem Aufwischen war ich einige Zeit beschäftigt. Den Filter habe ich dann repariert, nun läuft wieder alles, abends waren die Fische bereits wieder recht munter.

Drei Fische sind ein bissi wenig, nach meinem Urlaub werde ich mich nach zwei Kleinen umsehen.

Nachdem ich auf dem Bauernmarkt ne Menge Petersilie und Kohlrabiblätter für die Kaninchen besorgt hatte (die leben wie im Paradies hier) und meiner alten Katze ihr tägliches Hähnchen zubereitet hatte, brachte ich meinen w2k-Rechner, der ja im Fischzimmer mit Blick auf den Kanichenauslauf steht, auf Vordermann.

Prompt sehe ich die Nachbarskatze, wie sie auf Schneewittchen lauert, die sich unter einem dichten Busch versteckt hatte. Max läßt sich von ihr ja nicht einschüchtern, er ist fast größer als diese Katze, Schneewittchen ist kleiner und ängstlicher. Ich also sofort raus, den Gartenschlauch gepackt, mich angeschlichen, dann gab es für diese Katze ne ordentliche Dusche. In Panik ist sie über den 2m hohen Maschendrahtzaun zum Nachbarn geflüchtet, ich hoffe, sie lernt was draus.

Wäre es meine Katze, würde ich nicht anders handeln – die Kaninchen sind tabu, Punkt. Gismo und Mucki verstehen sich gut mit ihnen, da gibt es glücklicherweise keine Probleme.

Für meine Berliner Wohnung brauche ich zum w2k-PC noch einen tft-Monitor, habe ich beschlossen. Den Schreibtisch lasse ich hier, dafür ist eigentlich kaum Platz. Am Eßtisch ist genug, aber nicht für einen Röhrenmonitor, außerdem sind die ziemlich schwer. Das Problem ist die Lieferzeit, ich werde mich in Berlin mal in einem Laden umsehen – ungewöhnlich für mich, normal bestelle ich alles im www.

Computerwahnsinn

Filed under: Allgemein — admin @ 01:18

Für meinen Urlaub in Berlin habe ich mir einen UMTS-Stick bestellt, man will ja online sein :-). Mein Notebook ist uralt und schwer angeschlagen, der Akku ist kaputt, außerdem ein Teil der Festplatte, darauf habe ich zwei Windows XP installiert. Die Version, die ich normal benutze, habe ich heute auf Vordermann gebracht, danach den Stick getestet. Das Gerät wurde zwar eingehangen, vom Programm aber nicht erkannt, ewig rumprobiert, ging nicht. Also das Teil auf meinem Haupt-PC mit Win7 getestet, auf dem lief es einwandfrei. Danach das andere XP auf dem Notebook probiert, dort ging der Stick auch. Irgendwo ist der Wurm drinnen bei „meinem“ XP, das Notebook ist quasi am Ende, auf die Schnelle bekomme ich aber keinen Ersatz.

Also meinen alten PC mit W2k drauf angeschlossen und hochgefahren, nach 10 Min. lief der Stick. Ich werde den also nach Berlin mitnehmen samt einem Monitor, Soundsystem und kleinem Schreibtisch, brauche das hier eh nicht mehr.

Mein Auto wird vollgepackt sein bis unters Dach, zwei große Koffer, daneben diverse neue Sachen für die Wohnung in Berlin sowie Werkzeug, ich werde den Reifendruck darauf einstellen müssen :-).

10. August 2011

Nepomuks erste Straßenüberquerung (Bundesstraße)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:39

Heute war ich mit einer Stallkollegin zum Ausreiten verabredet. Erst habe ich Barbie die Beine und Hufe gewaschen und ihr die „Hausschuhe“ angezogen, was mit einiger Anstrengung verbunden war. Nepomuk nahm ich dann mit, das Wetter heute mit unter 20 Grad und Sonne war ideal, kaum Stechviecher unterwegs.

Wir gingen heute mal nicht gleich in den Wald sondern über die Bundesstraße – mal was Neues für Nepomuk, er ist in seinem Leben noch nie über eine große Straße geritten worden. Hinzu war gleich frei, alles easy, auf dem Rückweg mußten wir dann warten. Daß Autos mit über 80 km/h vor seiner Nase vorbei brausen, kannte er bisher nicht, wie ein alter Hase hat er sich verhalten. Keine Spur von Nervosität oder Angst, im Wald wurden wir auch mal von einem Auto von hinten überholt, was nah vorbei fuhr, ihm völlig egal.

Meine Sicherheit und Gelassenheit überträgt sich natürlich auf ihn, ich nehme nicht hektisch die Zügel auf, nur weil irgendwas kommt, wovor er Angst haben könnte. Erschrecken darf er sich jederzeit, das ist normal, er springt dann zur Seite im Galopp, nach zwei drei Sprüngen ist das Thema erledigt. So kenne ich das auch aus meinen Wanderreiturlauben, Panik gibt es nicht.

Eigentlich hat Barbie noch mehr Nervenstärke als Nepomuk, er hat inzwischen stark aufgeholt. Beide zusammen vor einer Kutsche dürften sehr verlässlich sein, auch im öffentlichen Verkehr.

Wir waren heute fast 2 Std. unterwegs, nur ein mal Trab, ansonsten Schritt, das ist das beste Muskelaufbautraining. Die letzten 5 Tage bin ich viel geritten, Samstag, Montag und heute, insgesamt über 4 Std. Nach meinem Urlaub wollen wir ein paar Tagesritte machen, ca. 4 Std. reiten, danach sind er und ich wohl platt :-).

Nepomuk geht es derzeit sehr gut, seine Wunden halten wir mit Heilerde und Omniderma gut in Schach. Barbie ist heute mit Hufschuhen auf der Weide getrabt, leider hat sie einen verloren und ich fand ihn nicht wieder. Sie wird irgendwann auch wieder fit und reitbar, ich werde sie dann 1x pro Woche mit Hufschuhen ganz gemütlich im Gelände reiten. Da ich normal nur 3x pro Woche in den Stall komme, kann ich einen Tag mit Nepomuk ausreiten, am dritten bekommen beide Training für die Kutsche.

8. August 2011

1,5 Std. alleine mit Nepomuk im Gelände

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:15

Das Wetter war heute ideal zum Reiten, bedeckter Himmel und keine Flugsaurier unterwegs. Barbie habe ich zuerst geputzt, sie kann immer noch nicht gut auf hartem Boden laufen, leider vergaß ich irgendwie, ihr ihre „Hausschuhe“ anzuziehen.

Nepomuk zickte wieder etwas, als er vom Stall weggehen sollte, lief 20 m rückwärts, ich habe ihn gelassen, bis ich wieder den „Vorwärtsgang“ einschalten konnte. Im Wald überlegte ich, wie ich das Nachgurten bewerkstellige, anhalten und stehen bleiben mag er nicht besonders. Also habe ich nachgegurtet, während er Schritt lief, das klappte prima. Danach sind wir viel getrabt, langsam, so wie ich es mag. An der langen Lichtleitung machen wir eine kleine „Pause“, er durfte Gras fressen und ich rauchte eine Zigarette.

Vorwärts ging er dabei trotzdem gelegentlich, wir kamen zu einem Querweg, wo ein langer Ast auf den Weg ragte. Davor hat er sich erschrocken und springt im Galopp zur Seite weg. Glücklicherweise bin ich solche „Attacken“ von meinen vielen Wanderritten gewohnt, mein Sitz ist sicher, auch ohne Zügel und mit Zigarette in der Hand. Nepomuk hat sich schnell wieder beruhigt, er ist ja kein Paniker, der das Rennen anfängt. Mein Vorteil ist, daß ich bei sowas ganz relaxt bleibe, meine Sicherheit überträgt sich natürlich auch aufs Pferd.

Weil mir vor jedem Urlaub was bei den Pferden passiert, bin ich vorsichtshalber nicht galoppiert, habe ja auch keine Rücktrittsversicherung, falls ich nicht fahren kann. Nepomuk ist das egal, er fällt höchstens mal selbständig in einen super langsamen Trab, der nicht schneller als Schritt ist. Das mag ich sehr gerne, erlaube es daher. Zwischendurch habe ich ihm Lieder vorgesungen, das mag er :-).

Zurück im Stall, durfte er frei grasen, orientierte sich allerdings Richtung Barbie, also habe ich ihn reingetan und beide auf die hintere Weide gelassen. Gestern keine Heilerde und schon wieder neue Wunden, nicht schlimm, aber trotzdem. Immerhin sind Mähnenkamm und Schweifrübe ohne Befund, was heißt, sobald er aufhört, sich zu scheuern und zu beißen, ist alles wieder in Ordnung.

Endlich habe ich ein Pferd, mit dem ich alleine ausreiten kann, habe die Stallkollegen ja immer etwas beneidet, bei denen das problemlos klappt. Auf dem Platz reiten ist ja meine Sache nicht, das habe ich bereits vor 20 Jahren ad acta gelegt.

6. August 2011

erster Ausritt alleine mit Nepomuk in den Wald

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:17

Endlich habe ich es mal geschafft *g*, alleine mit Nepomuk in den Wald zu reiten. Am Anfang gleich beim Stall hat er rumgezickt, ging rückwärts, wollte umdrehen, heute habe ich mich endlich mal durchgesetzt. Sobald wir im Wald waren, lief er sehr entspannt, es gab keine Umdrehversuche. Ich bin öfters mit ihm getrabt, ganz gemütlich, wie ich es mag, seine Versuche, schneller zu werden, konnte ich leicht unterbinden. Wieder aus dem Wald draußen Richtung Ranch, ritt ich quer durch einen umgegrabenen Acker, solange noch nichts ausgesät ist, macht das ja nichts. Nepomuk fand das aufregend, ich bin getrabt mit Aussitzen, eigentlich nicht meine Stärke, aber sehr easy bei Nepomuk. Er durfte  etwas schneller traben, vermutlich wartete er auf ein Zeichen, daß wir galoppieren … nächstes Mal.

Ich bin glücklich, daß das alleine Ausreiten endlich ohne Stress geklappt hat, heute war ich nur ca. eine 3/4 Std. unterwegs, nächstes Mal wird es länger. Wenn ich mir ne Satteltasche mitnehme fürs Getränk und Zigaretten *g*, kann ich auch mal 2 Std. ausreiten. Nen Strick kann ich auch mitnehmen für eine entspannte Pause, wo er Gras fressen darf.

Seine Wunden heilen dank Heilerde schnell ab, leider gibt es immer mal wieder ein paar neue. Ein Vergleich nach 5 Tagen Heilerde vorher / nachher zeigt, daß die Schlauchgegend abgeschwollen ist, auch im Gesicht wachsen schon wieder die ersten Haare. Verheilt ist alles schnell, sobald er aufhört zu scheuern, ich will ihm aber das Leben so schön wie möglich machen. Allerdings ist nicht täglich jemand da, der ihn einschmiert, es muß auch mal ohne gehen.

Barbie konnte heute auf hartem Boden fast nicht laufen, das hat sie dem Hufschmied zu verdanken :-/. Auf der Weide ist sie getrabt, hat aber vorne rechts gelahmt. Eine Hufkorrektur, bei der das Pferd nachher schlechter läuft als vorher, ist übel.

Immerhin habe ich ja nun Nepomuk, mit dem ich alleine ausreiten kann, Barbie bleibt stehen, bis sie wieder „gesund“ ist.

5. August 2011

Waschtag und Schmied für Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:17

Barbie war ziemlich dreckig, ich habe sie heute mit Heilerde geschrubbt, auch Mähne und Schweif. Danach noch mit gestriegelt, das Fell ist wieder sauber und glänzt :-), Mähne und Schweif muß ich nochmals mit Shampoo/Backpulver waschen. Nepomuk wurde auch komplett mit Heilerde gewaschen, danach bekam er auf seine neuralgischen Stellen wieder die Pampe aufgetragen. Seine Wunden sind gut verheilt, es wachsen teilweise sogar schon neue Haare (das ging schnell), leider gab es ein zwei neue Wunden an anderer Stelle. Das Auftragen auf die Schlauchgegend war wieder anstrengend, weil er so rumtänzelt – da muß er durch, egal wie er sich aufführt.

Der Schmied sagte, er verspätet sich um 1 Std., zur angegebenen Uhrzeit nahm ich Barbie raus. Kaum draußen, ging sie keinen Meter mehr, dank meiner selbst gebackenen Leckerli konnte ich sie aber doch „überreden“, mir zu folgen. Sie durfte grasen, bis der Schmied kam, leider dauerte das fast noch eine Stunde.  Nepomuk drehte derweil am Rad, er ist es ja nicht gewohnt, alleine zurückzubleiben.

Der Schmied kam ohne Aufheber, ich sollte das machen. Drei Hufe gingen relativ schnell für Barbies Verhältnisse, vorne links war aber nix zu machen. Stallkollegin Nina hat dann netterweise geholfen, sie hat gehalten, ich habe Barbie abgelenkt und ihr Mohrrüben gegeben, trotzdem war es ein ziemlicher Akt (obwohl der Schmied extrem schnell arbeitet).

Huf auf den Bock stellen ging hinten einigermaßen, bei den Vorderhufen wurde sie dann bockig. Irgendwann wurde es sogar unserem geduldigen Schmied zu blöd, er nahm sich den Strick und hat mal ordentlich am Halfter geruckt. Wenn so ein großer und kräftiger Mann ne Ansage macht, beeindruckt das sogar Barbie, zumindest kurz. Immerhin konnte er fertig feilen, ohne daß sie alle 5 Sek. den Fuß wegzog, durchdrückte oder sich sonstwie aufführte – nun dauerte es 10 Sek.

Nächstes Mal bringt er einen Aufheber mit, Gott sei Dank, die EUR 10,00 mehr zahle ich gerne. Er meint, vorne wäre ein Rehe-Beschlag sinnvoll, aber wieso soll ich ein Pferd 24 Std. am Tag mit Eisen ausstatten, was ab Sept. höchstens 1x pro Woche 1 Std. geritten wird? Barbies Hufe sind extrem gewachsen durch das Hufelexier und Equipower Biotin, beides ist bald zu Ende, dann gibt es nichts neues mehr. Richtig ist natürlich, daß  Hufschuhe bald nicht mehr passen, wenn die Hufe so schnell wachsen.

Ein Rehebeschlag verhindert keine Rehe, sondern ermöglicht, daß das Pferd schmerzfrei geritten werden kann. Ein Beschlag zwängt den Huf ein und muß alle 6 – 8 Wochen erneuert werden, die Nägel zerstören gesundes Hufhorn. Ich werde es mit Hufschuhen probieren, wenn der Schmied das nächste Mal da war. Barbie steht eh noch 3 Wochen, dann wird langsam wieder angefangen, mit ihr was zu arbeiten, wir werden sehen, wie es dann aussieht.

Mit einem Hafer-Leckerlie von mir habe ich Barbie zurück in den Stall geführt, als sie auf weichem Boden lief, muß ich rennen :-). Im Stall zurück, ging sie wie auf Eiern, sie muß sich wohl erst an die „neuen“ Hufe gewöhnen, es wurde ja ne Menge weggeschnitten.

Den Stallbesi habe ich heute gefragt, ob ich über die abgemähten Strohfelder reiten darf, er meinte „ja“ :-). Morgen muß ich eh in den Stall, neue Heilerde bringen, da könnte ich mal meinen Nepomuk nehmen, der Platz wurde heute umgegraben. Seit über 1,5 Jahren bin ich mit ihm nicht mehr galoppiert, werde das auf dem Platz mit ihm probieren. Danach kann ich über abgemähte Wiesen flitzen und ihn mal so richtig rennen lassen.

Vielleicht treffe ich auch die Stallkollegin, die gerne ein Wettrennen machen würde. Ihr Pferd mußte heute auf dem Platz lange springen, das wäre ein kleiner Vorteil für Nepomuk. Er ist dafür wesentlich schlechter trainiert, eigentlich gar nicht, auf einer langen Galoppade geht ihm wohl schnell die Puste aus.

Barbie hat ja Ehrgeiz, will immer Erste sein, Nepomuk hat den vermutlich nicht oder er traut sich nicht zu überholen, wer weiß. Schneller als eine gesunde Barbie kann er in jedem Fall, wie schnell, werde ich noch rausfinden :-).

3. August 2011

super Erfolg mit Heilerde

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:10

Nachdem es ab mittags regnete, fuhr ich erst abends in den Stall. Die Heilerde von gestern war zum größten Teil abgefallen und hat sensationell gewirkt. Alle Wunden sind stark am Abheilen und es kamen keine neuen dazu! Ich schätze, in ein paar Tagen ist Nepomuk komplett wundenfrei – das wäre fast ein Wunder.

Beide durften kurz auf die hintere Weide, während ich den Zaun umsteckte und im Stall Einstreu auf die Pfützen verteilte. Ihr Zusatzfutter mußte ich ihnen auf die Weide bringen, als das gefressen war, rührte ich neue Heilerde an. Mit meiner Schüssel bin ich wieder auf die Weide, Nepomuk wollte sich aber partout nicht behandeln lassen. Also scheuchte ich ihn rein, meinen Regenschirm hatte ich aufgespannt auf dem Paddock gelassen und ganz vergessen.

Nepomuk hatte Angst davor, er machte einen großen Bogen drum und versteckte sich im Stall. Barbie kam gemütlich an, schnupperte den Schirm an, nicht interessant, sie hat wirklich die Ruhe weg. Nepomuk angehangen, er wollte aber nicht mehr aus dem Stall rausgehen. Mir auch egal, habe ich ihn halt im Stall angebunden. Die Heilerde bekam er überall drauf, obwohl er ziemlich nervös rumtänzelte. Mit der Zeit wird er sich daran gewöhnen, denke ich.

Nach der Behandlung war er gleich wieder mein guter Freund, er bekam eine saubere Decke angezogen und ich habe beide wieder auf die Weide geführt. Ziemlich nass, aber sehr zufrieden, fuhr ich heim.

Als Prophylaxe eignet sich Heilerde weniger, gelegentlich auf die Schweifrübe und den Mähnenkamm sorgt für schöne Haare und pflegt die Haut, beugt außerdem Entzündungen vor und Juckreiz. Vielleicht noch 3x pro Woche was auf den Schlauch und ins Gesicht, ansonsten Wundbehandlung.

Wenn ab sofort Nepomuks Mähne wieder wächst und er sich nichts mehr runter scheuert, brauchen wir im Herbst keine Echthaarverlängerung *g*. Mit Decke, den Ominderma-Tabletten und Heilerde hätten wir dann sein Sommerekzem total im Griff, ich bin optimistisch :-), träume bereits von einem Nepomuk mit langer Mähne und ohne Wunden.

Barbie werde ich auch mal ne Packung machen für Mähnenkamm und Schweif, daneben bekommt sie die Heilerde noch auf die Beine und Hufe. Bei (akut) entzündlichen Prozessen hilft Heilerde auch,  ich werde sie für mich auch mal verwenden.

Ein Naturprodukt wie Heilerde ist wesentlich besser als irgendwelche Salben, die bei Nepomuk ja gar nichts bringen. Was ich schon Geld ausgegeben habe für Produkte, die genau gar nix gebracht haben, ist enorm.

Zurück zur Natur.

2. August 2011

Heilerde für Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 21:28

Die Kaninchen werden verwöhnt ohne Ende. Heute kamen ihre zwei Heuraufen, sie haben nun in jedem Stockwerk eine. Dazu einen zweiten Heutunnel, außerdem Nager-Floor in einem Teil des EG. Heute durften sie den ganzen Tag im Freigehege laufen, saßen die meiste Zeit aber unter einem Johannisbeerstrauch. Nur abends, wenn sie in den Stall gehen sollen, bekommen sie Futter von mir, früh ist das fast immer komplett weg. Gurke, Karotte, ein kleines Stück hartes Brot, Trockenfutter, Kohlrabiblätter, Petersilie und 2 Salatblätter. Heu und Stroh ist natürlich immer in großen Mengen vorhanden,  tagsüber gehen sie nun nicht mehr in den Stall. Bei mir haben sie ihr Paradies gefunden auf ihre alten Tage. Einsperren klappte heute gut, Max ging ziemlich schnell rein, Schneewittchen nach 10 Min. Mit der Zeit spielt sich das ein, denke ich, und sie gehen freiwillig rein, sobald ich das Futter reintue.

Die Heilerde kam heute, also bin ich in den Stall gefahren, um sie Nepomuk draufzutun. Beide standen auf der Weide, als ich kam, dort wollte sich Nepomuk nicht behandeln lassen. Beide gingen aber dann freiwillig mit mir rein, ich habe ihn angehangen. Ein bißchen rumgezickt hat er, als die Heilerde überall drauf war, entspannte er sich. Sie haftet gut, ich habe sie ihm auf alle Wunden geschmiert, dazu auf den Mähnenkamm und die Schweifrübe. Mal sehen, wie er morgen aussieht, abwaschen werde ich sie ihm nicht.

Tiere wälzen sich ja im Schlamm, um der Haut einen Schutz zu geben, Heilerde hat den Vorteil, daß sie auch noch Entzündungen und Juckreiz lindert. Das schaut zwar nicht so toll aus, das ist aber egal, Hauptsache, sie hilft.

Mein Einstreu kam heute auch, ich nahm gleich eine Packung mit in den Stall, wir haben welches auf die Pfützen im Stall getan. Eine Packung, 600 Liter, reicht ne Zeit, es geht ja nicht drum, die Box komplett einzustreuen, sondern das Streu soll das stehende Wasser aufsaugen. Nepomuk geht ja extra in den Stall zum Bieseln, der Urin bleibt stehen, so riecht es auch. Stroh würde auch helfen, aber wir haben keines, derzeit wird welches gemacht.

Die Maschinen lassen ja einiges liegen, habe überlegt, ob ich mir morgen nicht mal eine große Tüte zusammen sammel auf einem abgemähten Feld für die Kaninchen, sie brauchen ja extrem wenig im Gegensatz zu Pferden.