30. Juni 2012

Waschtag für die Hafis

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:37

Was für eine Hitze, ich habe mittags erst mal im Garten geduscht und meinen Pool eingeweiht – hach, ist das schön :-). Bei 32 Grad dann zu den Hafis gefahren, ein Glück, daß mein neues Auto eine Klimaanlage hat. Reiten bei der Hitze wollte ich eh nicht, hatte daher ein Sommerkleid an – ein Fehler, die Bremsen haben mich ziemlich genervt.

Barbie geholt, rechts vorne, wo ein Stück Hufwand rausgebrochen ist, sieht man nun kaum mehr was. Unglaublich, wie schnell sich Hufe wieder stabilisieren und regenerieren, die Huftechnikerin hat allerdings ein wenig nachgeholfen. Barbie bekam den Schweif gewaschen, anschließend die Mähne ebenfalls mit Shampoo. Mit dem Schlauch die Mähne ausspülen habe ich bisher ja nie probiert, heute habe ich es versucht.

Barbie blieb ruhig, ich habe ihr daher gleich noch die Brust abgespritzt und ein weng über den Rücken, mir schien, ihr hat es bei dieser Hitze sogar gefallen. Barbie hat ein paar Kratzer aka felllose Stellen auf der rechten Hinterhand, so ist das in einer Herde, ich habe Lebertran-Zinksalbe drauf.  Nachdem sie 10 Min. Gras fressen durfte, fiel mir ein, daß ich ja noch ihre Vorderhufe vermessen mußte. Der Huf rechts vorne ist größer als links vorne (13 cm breit, 14 cm lang, Größe 6), eigentlich möchte ich schon zwei gleich große Schuhe für vorne kaufen.

Rechts vorne verändert sich noch, d. h. der Huf wird kleiner, links vorne dürfte in etwa das „Endstadium“ erreicht haben. Ich könnte rechts vorne ein zurecht wenig raspeln, damit dem auch Größe 6, 130 -135 mm Breite, Länge 135 – 140 mm, paßt. Ich werde am Montag nochmals genau nachmessen, um festzustellen, wieviel „Spielraum“ ich rechts vorne zum Raspeln habe.  Der Easyboot Trail ist ja flexiblel, Barbies Hufe auch *g*, da werden wir eine gute Lösung finden.

Nepomuk geholt, er bekam nur die Mähne shampooniert, abspülen mit dem Schlauch hat er sich auch ruhig gefallen lassen. Was war das für eine Panik in Weyarn, in Siegertsbrunn gab es ja kein fließend Wasser, er hatte große Angst vor der Gießkanne. Mein ständiges Training mit dem Schlauch, Hufe und Beine abspritzen, hat viel gebracht, beide haben sich an den Gartenschlauch gewöhnt. Für mich eine große Arbeitserleichterung, jetzt kann ich auch die Sattellage abspritzen, wenn einer geschwitzt hat.

Beide schauen nun sehr hübsch und sauber aus *g*, ein schönes Gespann :-).

Nachdem ich ständig im Kampf mit Bremsen an meinen Beinen war, den Pferden ging es nicht anders, habe ich Barbie heute ihre Fliegendecke angezogen. Dadurch hat sie auch einen Schutz gegen die Flugsaurier, morgen soll es ja wieder heiß werden.

Mit Barbies Besitzerin habe ich gesprochen, sie meint, am Leonhardi-Umzug mit ihm teilnehmen, ist kein Problem. Falls er sehr nervös ist wegen der Kutschen, fremden Pferde und Zuschauern, soll ich ein Stück führen. Das Streßlevel ist nicht zu viel für ihn, er kann das wegstecken – das denke ich auch.

28. Juni 2012

Lob eingeheimst

Filed under: Allgemein — admin @ 22:55

Heute früh war Rosi, Huftechnikerin, da, Barbie kam zuerst dran. Ich wurde sehr gelobt für meine Hufbearbeitung *freu*, bei Barbie gab es fast nichts zu machen. Die Eckstreben war okay, sie haben sich auch nicht über die Sohle gelegt. An der Sohle wurde nichts geschnitten, auch nicht an der weißen Linie. Rosi hat sich Barbies Röntgenbilder angesehen, durch die Hutkrempe am Hufbein haben ihre Hufe stets die Tendenz zur Schnabelbildung, da muß ich dahinter bleiben. Hufpilz hat Barbie keinen, daß ihr vorne rechts einiges weggebrochen ist, liegt an der maroden Blättchenschicht aufgrund der Wandrotationen letztes Jahr.

Barbie hat sehr brav mitgearbeitet, Hufbock wurde nicht probiert. Rosi meinte, es wäre möglich, daß ihr das weh tut, ich werde das Hufbocktraining daher einstellen. Wegen Hufschuhen fragte ich, Rosi empfahl mir Easyboot Trail oder Renegade.  Flexibler ist der Trail, Barbies Hufe verändern sich ja evtl. noch ein wenig, außerdem gibt es dafür Einlegesohlen. Ich werde Barbie für vorne also den Trail samt extra Sohlen bestellen, ich muß ihre Hufe nur noch ausmessen.

Es spricht nichts dagegen, Barbie zu reiten, im Gelände halt mit Hufschuhen. Rosi meint, Barbie hat eine prima Figur, mehr Muskulatur täte ihr gut. Ein erneuter Reheschub wäre Barbies Tod, Rosi teilt diesbezüglich meine Meinung, im Herbst muß man aufpassen, wenn das Gras kürzer und die Nächte kalt sind. Die Hufkur brauchte ich nicht mehr geben, durch das Gras bildet das Pferd selbst Biotin, erst wenn der Fellwechsel einsetzt, macht zusätzliches Biotin wieder Sinn. Ich werde die Hufkur also absetzen und Anfang September wieder damit anfangen. Zum Leinöl meint Rosi, das gibt viel Energie, ist derzeit auch unnötig, ich werde es aber weiter geben, will ja Barbie nun wieder reiten.

Nepomuk kam dran, er war auch super brav, Hufbock kein Problem, auch für seine Hufe wurde ich gelobt. Bei ihm war mehr zu machen, ich habe ja bei ihm nur hin und wieder rund geraspelt. Von der Hornkluft sieht man kaum mehr was, er ist voll belastbar – gut zu wissen.

Auf meine Frage, welche Bearbeitungsintervalle sinnvoll sind (ich schlug 6 Wochen vor), hat Rosi gelacht und gemeint, ich soll die Hufe weiterhin bearbeiten, sie kommt 2 – 3 mal pro Jahr und wirft einen Blick drauf. Das hätte ich nicht erwartet, bin nun schon ein wenig stolz auf mich :-).  Meine monatelange Mühe hat sich gelohnt, ich habe alles richtig gemacht – das hätte ich ja nicht gedacht.

Jetzt heißt es für mich weiter raspeln, wenn ich nun ständig dran bleibe, wird der nicht allzu viel Aufwand. Außerdem müssen beide Hafis bewegt werden, alleine bin ich damit allerdings überfordert. Zwei Pferde putzen, reiten, pflegen und Hufe bearbeiten ist mir dann doch zuviel.

Ich bräuchte eine RB für Nepomuk, die 1 – 2 mal pro Woche mit mir und Barbie ausreitet – mal sehen, ob sich eine finden läßt. Erst mal frage ich Missis RB, ob sie evtl. Zeit und Lust hat; wenn Barbie ein wenig trainiert ist, können wir auch zu dritt mit Missi rausgehen.

Barbie muß ich nun erst mal an die neuen Hufschuhe gewöhnen, mit ihr spazieren gehen und mal eine Runde auf der Ovalbahn drehen.

Heute habe ich meinen Swimming-Pool aufgebaut, seit mittags läuft das Wasser durch den Gartenschlauch ein, bis der gefüllt ist, dauert es noch. Gestern habe ich mir dafür eine Solar-Plane bestellt, damit sich das Wasser schneller erwärmt – ich bin ja ein Weichei *g*. Nun bin ich für Urlaub zuhause bestens ausgerüstet mit Solar-Gartendusche, Pool und zwei Reitpferden  – schöner kann man es nicht haben. Dank neuem Laptop kann ich nun bequem auf meiner schönen Terrasse online sein , die Sonne genießen und meine freilaufenden Kaninchen im Auge behalten. Die Batterie meines Motorrads habe ich auch aufgeladen, so daß einer kleinen Tour nichts im Wege steht.

Mit den Katzenbabys läuft es auch gut, durch meinen Trick mit Alufolie (Katzen meiden die) sind sie nun sauber. Grisu schläft bei mir im Bett und versucht, sich mit Gismo anzufreunden. Er ist allerdings immer noch zurückhaltend, faucht und knurrt aber nicht mehr und läßt eine gewisse Nähe zu. Filou schläft bevorzugt im Keller in einem Korb, wo Fufur ruht, weiß ich nicht. Tagsüber sieht man fast nie eine Katze, da schlafen sie, werden erst abends aktiv. Raus dürfen alle nun, auch nachts, da ist hier ja tote Hose und es kann ihnen weniger passieren als tagsüber.

4 Tonnen Holzbriketts und 2 Raummeter Hartholz sind bestellt, mit den Resten aus letztem Jahr habe ich dann für die nächsten 2 – 3 Jahre genug zum Heizen. Billiger wird es nicht und man weiß nicht, wie es mit unserer Währung weitergeht.

26. Juni 2012

Alltag

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:43

Heute war ich mal wieder im Stall, Barbie hat es rechts vorne nun alle losen Teile von der Hufwand weggebrochen. Es schaut schlimmer aus, als es ist, sie lahmt deswegen nicht ==> wächst raus. In der Sohle fehlt nun der Tragrand an der Stelle, kein großer Verlust, wenn der Huf durch den Profi bearbeitet ist, wird auch außen der Tragrand fehlen. Links vorne ist auf einem guten Weg, rechts hinten ist im Zehenbereich einiges zu raspeln. Links hinten ist die „Beule“ außen noch nicht ganz weggeraspelt, ich habe in letzter Zeit ja nichts mehr gemacht.

Ich bin glücklich, daß ich mich nun nicht mehr mit Hufbearbeitung abquälen muß und hoffe, Barbie arbeitet übermorgen gut mit. Heute habe ich ihr Lorbeer-Salbe auf den Kronsaum und Hoof-Solution auf die Krater aka weiße Linien, rechts vorne auf die weggebrochene Wand Huffestiger. Davon habe ich gerade noch eine Flasche bestellt, ist zwar teuer, bringt aber mE einiges.

Nepomuk hatte seine  neue Fliegenmaske mit den „Augen“ wohl verloren, andere Pferde haben sie zerfetzt – sowas kommt vor. Seine Hufe habe ich alle ein mal rund gefeilt, zu mehr konnte ich mich nicht aufraffen, er bekommt sie übermorgen ja auch vom Profi gemacht. Geritten bin ich heute nicht wegen seiner Hornkluft, warte erst ab, was die Huftechnikerin dazu sagt.

Heute war ein Aushang im Stall von der Tochter des Stallmeisters zwecks Mitreitens beim Leonhardi-Umzug am 15. Juli 2012 in Siegertsbrunn – ich habe mich eingetragen :-). Der Stallmeister fährt die Pferde früh rüber, es wird das erste mal für Nepomuk, daß er ohne Barbie Hänger fährt, hoffentlich steigt er ein.

Endlich wird mein Traum wahr, mal bei einem Umzug mitzureiten, super :-). Am Tag vorher werde ich ihm den Schweif und erstmals in seinem Leben auch die Mähne waschen, damit er richtig schön ist *g*. Ich überlege noch, ob ich im Westernstil reite oder Englisch, für beides hätte ich ein tolles Outfit. Momentan tendiere ich zu Englisch, dafür brauche ich dann aber noch schwarze Reitschuhe. meine braunen passen farblich nicht. Ich könnte Nepomuk meine tollen Strass-Bandagen anlegen, dazu die schönste aller Schabracken mit Strassmotiv auf beiden Seiten nehmen. Eine Mähnenfrisur mache ich ihm nicht, sowas paßt nicht zu ihm, Ohrenmützchen muß ich mir erst mal ansehen, ob ihm sowas steht.

Für Nepomuk wird es ein wenig stressig, nicht nur erstmals bei einem Umzug mitzulaufen mit Kutschen und vielen Zuschauern, sondern auch ohne Barbie gefahren werden. Zurück könnten wir auch reiten, es sind nur ca. 9 km, dabei kann Nepomuk dann den Stress abbauen.

Es wäre natürlich toll, wenn Barbie auch dabei wäre, ich denke, es wäre aber zuviel für sie, selbst mit Hufschuhen. Sie ist ja völlig untrainiert, in 2 Wochen kann ich das auch nicht ändern – sie muß daher zuhause bleiben.

Meine Katzenbabys haben sich gut eingelebt, Grisu ist ein totaler Schmuser und schläft bereits bei mir im Bett, falls Gismo nicht da ist. Gestern sprang der Kleine zu mir aufs Bett, er sah von unten nicht, daß Gismo bereits drinnen lag – dusch hat es gemacht. Filou hat später auch seine Nase hochgereckt, er bekam auch nen Hieb von Gismo. Es wird aber langsam besser, die Kleinen dürfen seit heute bereits in seiner Nähe liegen. Die Babys dürfen nun raus, bleiben aber im Garten, sie sind sehr vorsichtig. Nun sind sie ja erst fast 2 Wochen hier, Fufur faucht nicht mehr so viel, Filou ist immer noch ängstlich.

Man muß Geduld haben, ich fasse keinen an, der es nicht will.

23. Juni 2012

frei Longieren und Hufbocktraining

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:20

Bei Barbies Huf rechts vorne bricht erwartungsgemäß immer mehr von der Hufwand weg, was weg stand, habe ich heute mit der Zange weggeknipst, danach möglichst glatt gefeilt. Ansonsten habe ich bei beiden das Raspeln nun eingestellt, am Donnerstag kommt ja die Huftechnikerin, die das viel besser kann als ich. Hufbock habe ich auf dem Putzplatz probiert, keine Chance, kaum hat man den Huf auf dem Bock, zieht Barbie weg.

Also Nepomuk seine Decke ausgezogen und beide auf den Reitplatz bugsiert, Hufbock und Peitsche nahm ich mit. Erst mal ließ ich beide ein wenig laufen, Barbie bot sich schnell an, sie ist ja nicht doof :-). Sie hatte zwei Chancen, bevor sie wieder laufen mußte, die zweite hat sie jeweils genutzt. Sie kann es natürlich, das ganze kann so schön entspannt sein, wenn sie mitarbeitet. Einen Hinterhuf habe ich auch versucht, sie hat mir nicht gedroht, trotzdem bekam ich den Huf nicht auf den Bock. Eventuell ist sie ein wenig verspannt und macht deswegen auf „steifes Bein“, vielleicht schafft es die Huftechnikerin mit ihrer Erfahrung ja.

Mit Barbie machte ich noch ein wenig follow up, danach kam Nepomuk dran. Ich ließ ihn viel traben und galoppieren, bei Barbie hat er sich abgeschaut, daß man sich anbieten muß, um dem Laufen zu entgehen. Mit ihm habe ich nie join up gemacht, für ihn ist das neu, er hat es halt probiert und ich ging natürlich darauf ein. Also Huf auf den Bock gestellt, er zog auch das zweite mal schnell weg ==> laufen. Schnell kam er wieder zu mir, er hatte aber anscheinend noch nicht begriffen, daß man kooperieren muß, wieder zog er weg. Am Putzplatz macht er es gut, kennt er ja, es schadet nicht, wenn er es freiwillig auf dem Platz auch macht. Wieder weggeschickt, beim dritten Versuch hatte kapiert, daß ich Mitarbeit erwarte. Brav ließ er die Hufe auf dem Bock, so daß ich sie wieder runternehmen konnte, er hatte sich seine Belohnung verdient :-).

Zum Abschluß ließ ich beide noch eine Runde traben, keiner geht lahm, beide sind mE reitbar. Nepomuk nahm ich mit raus, sein Schweif war ein wenig klebrig, den also mit meinem neuen Shampoo gewaschen. Er schaut richtig gut aus 🙂, Mähne und Schopfhaare wachsen gut, bisher kein Scheuern, nur durch die Decke abgebrochene Haare. Wenn das so bleibt, wird er nächstes Frühjahr erstmals in seinem Leben eine dicke und lange Mähne haben *träum*, man wird ihm nicht mehr ansehen, daß er schwerer Ekzemer ist.

Nun ist alles im grünen Bereich, beiden geht es prima und ich habe eine Hufbearbeiterin.

21. Juni 2012

Katzen auf Abwegen

Filed under: Allgemein — admin @ 16:54

Gestern iIm Stall angekommen, stamdem beide Hafis sofort am Zaun, als sie mein Auto hörten. Bei Barbie kommen dank Hoof Solution und Keralit Huffestiger nun langsam die weißen Linien zum Vorschein, auf Sohlenniveau befinden sie sich aber natürlich nicht. Ich bin gespannt, wie die Huffachfrau das bearbeitet, an der Sohle gibt es ja nichts zu schneiden.

Ein Gewitter zog auf, schnell noch Nepomuk verarztet und Fotos von seinem lädierten Huf gemacht. Der Riss, eine Hornkluft, geht über Sauumband und Kronsaum in die Hufwand, ist aber nicht länger geworden. Das wächst sich raus, ich werde nun immer Huffestiger drauf tun, das wirkt auch antibakteriell. In Sachen Ekzem schaut es immer noch gut aus, nur ein geringer Haarverlust an der Schweifrübe, seine Mähne ist (noch) komplett. Die Bißwunden am Schlauch kann ich sehr gut mit der Lebertran-Zinksalbe in Schach halten, es ist nichts geschwollen. Die Ohren sind sein Manko, er scheuert sie gelegentlich, läßt sie mich aber nicht anfassen zur Behandlung.

Die Katzenbabys werden immer mutiger und rennen nun bereits in der ganzen Wohnung rum. Gestern Abend waren sie plötzlich verschwunden, da kam nur der Garten infrage – ich dachte mir, wenn sie Hunger haben, tauchen sie schon wieder auf. Normalerweise fegen sie ja fünf Uhr früh spielend durch die Wohnung, als ich heute un fünf aufwachte, war alles ruhig. Vormittags habe ich sie dann im Garten gesucht, die Nachbarin kam raus und fragte, ob mir die drei Katzenbabys gehören.

Der Hauseingnag in dem Mehrfamilienhaus war lange offen, da sind sie wohl rein, die Neugiernasen, irgendwann hat sie dann einer zugemacht und sie waren gefangen. Als die Nachbarin früh ihre Türe öffnete, hatten sie ihr auf den Vorleger geschissen, sie dachte erst, es wäre ihre Katze gewesen. Bis sie die drei Kleinen sah, die sich in ihre Wohnung flüchteten und unter einer Kommode versteckten. Sie bekam sie nicht raus, hatte wohl auch ein wenig Angst vor dem Gefauche. Heute Mittag hat dann ihre Tochter mit zwei Freundinnen die Bande eingefangen und bei mir abgeliefert.

Stundenlang haben sie dann gespielt, waren ja ausgeruht :-), und haben heute sogar den Keller für sich erobert. Vor ihnen ist nichts sicher, sie wuseln überall rum, so langsam gewöhnen sie sich an mich, nehmen bereits Futter aus der Hand an. Fufur faucht immer noch viel, irgendwann legt sich das hoffentlich auch. Gismo ist immer noch nicht aufgetaut, er schaut die Kleinen mit großen Augen an und wenn ihm eines zu nahe kommt, faucht er. Filou hat sich heute trotzdem zu ihm hingetraut, was Gismo mit Knurren quittierte, so daß der Kleine schnell wieder den Rückzug antrat.

Es ist eh besser, Gismo läßt sich mit dem Spielen noch ein wenig Zeit, er ist ja ziemlich groß und schwer, außerdem sehr grob. Die Kleinen werden das noch früh genug kennenlernen und so manches einstecken müssen. Als Gismo hier vor 10 Jahren einzog, bekam er es mit drei erwachsenen Katzen zu tun, Merlin, Mouse-House und Mucki, sowie meiner Hündin Molly. Die Eingewöhnung hat einige Zeit gedauert, Merlin wurde sein liebster Freund und Spielkamerad. Meine zwei Weibsn wurden mit ihm nie warm, sie mochten nie mit ihm spielen, manchmal hat er sie hinterrücks „überfallen“, so daß sie Angst vor ihm hatten. Daher wollte ich Kater, die spielen gerne, Gismo wird mit ihnen schon noch warm werden.

Es gibt hier viele Katzen in der Gegend, Gismo hat sich bisher mit keiner angefreundet, im Gegenteil. Mit den Katern streitet er oft und haut sie, die Katze der Nachbarin hat Angst vor ihm, weil er so grob ist. Öfters hat Gismo kleinere Verletzungen, es gibt einen Tiger in der Gegend, mit dem gerät er öfters aneinander. Der hat in etwa Gismos Gewichtsklasse und gibt ihm raus, meist plärren sie sich nur an, hin und wieder fliegen aber auch Haare.

So ist das ebend mit Freigängern, man kommt nicht immer ungeschoren davon, genauso wie bei Pferden im Offenstall. Verletzungen kommen vor, dafür haben die Tiere ein schönes und artgerechtes Leben.

19. Juni 2012

die Solardusche – ein Fehlkauf?

Filed under: Allgemein — admin @ 19:51

Vor einiger Zeit hatte ich mir eine Solar-Dusche mit 35 Liter Tank bestellt, mit Einhebelmischer und einem Hahn zum Füße brausen. Sie wurde geliefert, am Boden wird sie mit 4 Schrauben befestigt, ein Stück der Bodenplatte war ausgebrochen. Außerdem stellte ich fest, daß man das Teil auf ein Betonfundament stellen muß, oh weh oh weh. Ich habe reklamiert, die Antwort auf meine Mail bekam ich nicht, ich rief an, ein langwieriger Prozeß. Der Verkäufer hat die Dusche abholen lassen und mir eine neue geschickt, bei der der Fuß intakt war.

Nach längeren Überlegungen, wie ich die Dusche mit einem Leergewicht von 15 kg, mit 35 L iter Wasser 50 kg, aufstellen kann, kam meine Tante auf die Idee, sie auf den Betonweg, der den hinteren Garten teilt, zu stellen. Meine Großeltern, die das Haus nach dem Krieg selbst gebaut haben, haben hinten im Garten damals nur Ackerfläche gehabt, daher hat mein Opa diesen Weg ins nichts betoniert.

Heute habe ich mich bei ca. 30 Grad aufgerafft, die Löcher zu bohren. Nen ganz tollen Bohrer von Mastercraft haben wir gekauft, als mein Bad saniert wurde, der kann alles. Super Gerät, ich hatte aber nicht den passenden Einsatz dafür, der Bohrer war zu klein, Einsätze für eine normale Bohrmaschine passen nicht in den. Also noch meine Bohrmaschine geholt, einen großen Einsatz in der Garage gefunden – alles paletti, dachte ich.

Mit der Mastercraft habe ich vorgebohrt und mit meiner nachgebohrt, das klappte ganz gut. Bohren finde ich schrecklich, war aber alternativlos :-). Ich hatte dann also die vier Löcher einigermaßen korrekt in den Betonweg gebohrt, stopfte die Betonschrauben rein, stellte meine Dusche drauf – Pleite. Die Dusche wackelte, die Betonschrauben drehten sich mit, also im Keller was zum Stabilisieren gesucht.

Beton-Estrich war meine erste Wahl, der war aber zu grob, das ging gar nicht, ein Loch mußte ich nachbohren. Beton war keiner da, ich nahm Haftputz-Mörtel. Immerhin steht die Dusche nun, fragt sich nur, wie lange, die Betonschrauben sitzen immer noch nicht 100%-ig fest und drehen mit. Übel übel, da muß ich was besorgen, um die fest zu verankern. Immerhin steht sie nun, ist auch windgeschützt, aber so hält das vermutlich nicht lange – werde morgen beim Obi vorbei fahren.

Ich denke, ich werde meinen Pool dieses Jahr aufbauen, Urlaub zu Hause :-), ich kann ja wegen der Tiere nicht wegfahren. Es ist ja ein Paradies hier, schöner kann man es nicht haben.

Die Katzenbabys werden langsam zutraulicher, beim Spielen mit der Katzenangel kommt mir sogar Fufur sehr nahe. Die Terrassentüre hatte ich heute den ganzen Tag offen, Fufur hat sich kurz raus getraut, flitzte aber wieder in die Wohnung, als er mich sah.

Gismo kommt nur noch selten in die Wohnung, frißt wenig, was kein Schaden ist, er ist ja ein Brummer. Er schläft auch nicht mehr bei mir im Bett – er muß sich erst an die Kleinen gewöhnen. Das wird alles, man muß Geduld haben.

Gerade habe ich festgestellt, daß sich die kleinen Kater in der Dunkelheit in den Garten trauen, ich sah Filou reinflitzen, als ich die Kaninchen in den Stall sperrte. Katzen sind ja nachtaktiv, jetzt drehen sie richtig auf … ich gehe aber ins Bett.

18. Juni 2012

Riss am Kronsaum bei Nepomuk

Filed under: Allgemein — admin @ 18:39

Heute war ich wieder mal bei den Hafis, es hatte über 31 Grad, puh – kein Reitwetter für mich *g*. Bei Barbie habe ich ein wenig geraspelt, rechts vorne bricht ihr langsam aber sicher das Wandhorn in Länge des Querrisses weg. Der Huf schaut gar nicht gut aus, auch seitlich waren heute Zacken weggebrochen, ich habe alles glatt geraspelt. So langsam kommt eine weiße Linie in ihren Hufen zum Vorschein, wenn man mit dem Hufkratzer drüber geht. Durch das trockene Wetter und Hoof Solution haben die Bakterien kein so leichtes Spiel mehr, sie lieben es ja feucht-warm.

Barbie bekam heute Keralit Huffestiger auf die Sohlen und die Tragränder, auf den Kronsaum Hufliquid, vorher habe ich die Hufe natürlich „gewässert“. Die Huftechnikerin übernimmt die Hafis *freu*, ich habe inzwischen genug vom Raspeln. Es wird Zeit, Barbies Bearbeitung in die Hände eines Profis zu legen, Hufbocktraining werde ich nun wieder mit ihr machen.

Nepomuk geholt, er hatte die Schweifrübe gescheuert, ich fand auch kleine Bißwunden in der Brust. Er wurde behandelt, als ich auf seine Kronsäume das Hufliquid auftrug, fiel mir hinten rechten ein Riss am Kronsaum auf. Gruselig, es sah mir so aus, als ob der bereits am Saumband beginnt, ca. 3 cm lang, darunter ist eine Einblutung (rote Stelle) in der Hufwand. Dazu eine blutige Verletzung am Bein, das alles kann nur von einem Schlag stammen. Die Einblutung in die Hufwand hat er schon ca. 1 Woche, entweder ist der Riss neu oder er fiel mir bisher nicht auf, was ich nicht glaube.

Er lahmt nicht, trotzdem bin ich sehr besorgt, evtl. muß man das klammern – am besten, die Huftechnikerin kommt schnell. Die Krankenbox ist bereits belegt, Priemel steht drinnen wegen einer Hufprellung. Den Besitzer traf ich heute kurz, er meinte, das kommt daher, weil Priemel hinten die Eisen abgenommen wurden.

Nepomuk werde ich nun natürlich nicht mehr belasten, bis sich ein Fachmann diesen Riss angesehen hat.

Die Katzenangel kam heute, ich habe sie ausprobiert, die Babys waren begeistert :-). Sogar Fufur ist etwas aufgetaut, hat mitgespielt und kam mir dadurch sehr nahe, ohne zu fauchen. Als ich Grisu mal streichelte und er schnurrte, schlossen sich die anderen beiden an – das wird noch mit der Zeit, sie sind ja erst 5 Tage hier.

Mich hat gewundert, daß ich so wenig aus dem Katzenklo räumen muß und es roch, schaute heute mal in meinen Weidekorb, der unten eine geschützte und oben eine freie Liegefläche hat, alle mit schönen Kissen gepolstert. Oh je, die Kleinen hatten die „Höhle“ als Klo benutzt, obwohl sie angeblich stubenrein sind. Ich habe dann weiter gesucht und im Arbeitszimmer noch Häufchen gefunden –  so habe ich mir das nicht vorgestellt. Ihr Kisterl habe ich nun dahin gestellt, wo vorher der Korb stand, mal sehen, ob das was hilft.

Ein Kissen mit Baldrian hatte ich auch gekauft für die Kleinen, sie haben sich nicht dafür interessiert. Gismo kam rein er war begeistert davon, hat sich immer wieder dran gerieben und drüber gewälzt – süß :-). Grisu und Fufur kamen an, Fufur hat natürlich gefaucht, als er Gismo sah. Gismo gab Antwort, zack waren beide unterm Sofa verschwunden – wenn Gismo faucht, hört sich das ziemlich bedrohlich an.

Grisu hat sich trotzdem wieder angeschlichen, hielt aber Abstand, als Gismo ihn anfauchte. Die Kater werden das regeln, als Gismo hier einzog, war Merlin der Boss und es lief ähnlich ab. Man muß Geduld haben, dann wird das schon.

17. Juni 2012

verfressene Katzenbabys

Filed under: Allgemein — admin @ 17:28

Ich weiß gar nicht, wieviel so ne Hand voll Katze eigentlich pro Tag an Nassfutter fressen darf, in einem Beutel Junior-Futter sind 100 g. Immer wenn ich was hinstelle, wird alles aufgefressen. Gestern waren es über den Tag verteilt 6 Beutel, Trockenfutter steht immer zur Verfügung. Katzensnacks habe ich auch besorgt, pro Tag darf man einen gebeben (erwachsene Katze), die Kleinen bekommen einen pro Tag. Gestern hatte ich ihnen ein halbes Wiener aufgeschnitten, den Rest meinem Kater Gismo in die Küche gestellt.

Die kleinen Racker trauen sich nun aber schon in die Küche und fressen dort Gismos Futter gleich mit. Getobt wird in der ganzen Wohnung außer dem Raum, wo ich mich gerade aufhalte. Grisu kann ich streicheln, er bleibt dann bei mir sitzen und schnurrt :-). Filou faucht mich nicht mehr an, hält aber eine gewisse Distanz, Fufur faucht immer noch. Schlafen tun sie in der Veranda hinter der Couch, ein sicheres Versteck, es wird wohl lange dauern, bis sie sich trauen, offen sichtbar zu schlafen.

Gismo ist derzeit meist draußen, er kann mit den Babys nichts anfangen – dauert noch. Ein Wochenende zuhause ist schön, ich konnte viel im Garten erledigen und die Kaninchen durften den ganzen Tag frei laufen. Die Balkontüre habe ich auf gelassen, die Kater waren natürlich neugierig, die Angst war aber stärker. Gut so, sie sollen ja vorerst drinnen bleiben, wobei ich glaube, daß sie nicht weglaufen würden.

Morgen wieder Pferde, es soll heiß werden, mal sehen, ob ich mich zum Reiten aufraffen kann. Missies Besitzerin hat Nepomuk heute 1 3/4 Std. im Gelände geritten, er war brav, auch kein Gerenne im Galopp, wundert mich nicht, sie kann ja sehr gut reiten. Zu dritt waren sie heute unterwegs, ich freue mich schon, wenn ich mit Barbie mitgehen kann. Falls die Huftechnikerin Barbie übernimmt, geht es vermutlich schneller mit der „Gesundung“ ihrer Hufe. Sie kann mich dann auch in Sachen Hufschuhen beraten und die anpassen. Ein paar Wochen Geduld werde ich noch haben müssen, denke ich, ich will Barbie nicht zu früh wieder belasten, nachdem sie nun 6 Wochen lahm ging.

15. Juni 2012

drei auf einen Streich

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:54

Von einem Bauernhof habe ich vorgestern drei Katzenbabys, Brüder, ca. 6 Wochen, gerettet, die der Bauer totschlagen wollte. Aufgewachsen sind sie bisher in einer Scheune ohne Menschenkontakt, daher sind sie natürlich sehr ängstlich, ich denke, das gibt sich schnell. Grisu, ein Langhaar-Katerchen, ist am mutigsten, läßt sich bereits anfassen und versteckt sich nicht mehr, wenn er mich sieht. Heute nahm er sogar ein Stückchen Schinken aus meiner Hand, ihn muß ich ja bürsten, daher ist es gut, wenn er schnell zutraulich wird.

Fufur ist der größte Angsthase, er faucht enorm, Filou faucht weniger, beide rennen weg, wenn ich zu nahe komme. Ich habe sie im Wohnzimmer und Veranda einquartiert mit Futterstelle und Kistchen, die Türen zu den restlichen Räumen sind aber natürlich offen. Als ich heute nicht da war, haben sie sich bereits überall umgesehen, den Badteppich verschoben und den Snack, den ich Gismo in der Küche hingestellt hatte, verspeist.

Gestern habe ich erst mal mein Wohnzimmer, wo ich ne Menge Pferdesachen gelagert hatte, aufgeräumt und geputzt. Die Kleinen waren nicht zu sehen, ich habe überall gesucht, nix. Erst spät nachmittags rückte ich die Couch in der Veranda von der Wand und fand die drei dahinter. Der laute Sauger hat sie wohl ziemlich erschreckt, sie werden sich daran gewöhnen müssen.

Wenn ich ihnen Futter hinstelle, setze ich mich immer dazu mit ein bissi Abstand, so daß sie sich an meine Nähe gewöhnen. Der Hunger ist meist größer als die Angst, mit der Zeit werden sie schon merken, daß ich ihnen nichts tue.

Gismo sind die Kleinen nicht ganz geheuer, er bekommt große Augen und sucht das Weite. Ich denke, er wird sich schnell an sie gewöhnen und sich dann freuen, nette Spielkameraden zu haben. Mit Merlin hat er immer gerne gespielt, als der starb, fand er in der Umgebung keinen Ersatz. Eigentlich wollte ich ja nur 2 Kater aufnehmen, auf Fufur hätte ich gerne verzichtet, mir gefallen Katzen mit viel weiß nicht so gut. Aber ich konnte ihn ja schlecht „verstoßen“, außerdem ist es ja egal, ob hier drei oder vier Kater rumlaufen.

Jetzt ist Leben in der Bude :-), die Kleinen toben überall rum. Ende nächster Woche gehe ich dann mit ihnen zum TA zum Impfen, wenn sie zutraulich sind, dürfen sie unter Aufsicht raus. Sie sitzen gerne auf dem Fensterbrett und schauen in den Garten, ich denke, sie werden sich draußen gut zurechtfinden.

Im Stall war ich heute, habe Nepomuk bei fast 30 Grad kurz auf dem Platz geritten, es war mir einfach zu warm. Gleich am Anfang hat er sich beim Häusl, wo die Hindernisse stehen, erschrocken und sprang zur Seite weg, da saß ich gerade mal 10 m im Sattel. Manchmal sieht er Geister, bei ihm muß man stets darauf gefaßt sein, daß er seitlich wegspringt. Ansonsten war er recht brav, mit der Zeit wird das schon noch.

Barbie zeigt nun auch auf hartem Boden keinen verkürzten Schritt links vorne mehr, bei ihr habe ich ein wenig geraspelt und langsam angefangen, die übergelegten Eckstrecken wegzukratzen. Eventuell habe ich jemand sehr Kompetenten in Aussicht, die Barbies Hufbearbeitung übernimmt – ich wäre super froh, wenn das klappt. Die Hufbearbeitung geht mir langsam aber sicher auf den Senkel, sie nimmt enorm viel Zeit in Anspruch und ist sehr anstrengend für mich. Hoffentlich übernimmt sie Nepomuk auch, dann brauche ich nur noch sehr wenig machen und habe mehr Zeit, mit beiden was zu arbeiten.

Am Sonntag reitet Missies Besitzerin Nepomuk, das paßt mir gut, so muß ich erst wieder am Montag in den Stall und habe Zeit, um mich um die Katzenbabys zu kümmern. Umso mehr ich präsent bin, umso schneller gewöhnen sie sich an mich – außerdem habe ich noch ne Menge im Garten zu tun.

10. Juni 2012

ein Stück Hufwand ist weggebrochen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:14

Das Wetter ist derzeit ziemlich regnerisch und kalt, nix für mich als Schönwetter-Reiter *g*. Nepomuk durfte heute zuerst raus, nach Pflege und Behandlung nahm ich ihn und Barbie mit auf den Reitplatz. Nepomuk wurde frei longiert, damit er ein bissi Bewegung hat, Barbie durfte derweil das Gras vom Rand abknabbern. Danach wurde gewechselt, Barbie sollte frei hinter mir herlaufen, hatte darauf aber keine Lust.

Mit der Peitsche verdeutlichte ich meinen Wunsch, ich ließ sie ein wenig traben, danach ging sie brav hinter mir her. Aber nicht sehr lange, schwupps bog sie Richtung Gras ab ==> Peitsche, danach war sie motiviert bei der Arbeit. Auf dem Sand läuft sie einwandfrei, auf hartem Boden ist von Lahmen auch fast nichts mehr zu sehen.

Beide vom Reitplatz gebracht, Priemel hängte sich sogleich an Nepomuk, ich nahm Barbie mit nach draußen. Links vorne und hinten habe ich nur wenig geraspelt, mir dann rechts vorne genauer angesehen. Die Zehengegend schaut nicht gut aus, ich habe ein wenig weggeraspelt und dann die Zehenwand begradigt. Das Stück angebrochene Hufwand ließ sich aufklappen, eine Brutstätte für Bakterien, daher holte ich die Zange und knipste das ab. Das schaut nicht gut aus. Bei der Großaufnahme sieht man, daß der Querriß noch weiter geht, über kurz oder lang wird auch dieses Stück der Wand noch wegbrechen.

Die Ursache ist der letztes Jahr am Kronsaum durchgebrochene Abszess, der eine „Beule verursachte, auf dem Foto vom 19.04.2012 kann man die Querrille gut erkennen. Der Zehenbereich rechts vorne ist marode, zu dem Stück fehlender Hufwand kommt noch der Hornspalt, die Stelle dazwischen schaut auch nicht gesund aus.

Das erinnert mich an links vorne am 21. Mai 2012, bei dem war auch im Zehenbereich alles marode, ich habe es daher weggeraspelt. Das hat sich schnell gesund rausgewachsen, was man am aktuellen Sohlenfoto gut sehen kann.

Ich denke, ich werde auch rechts vorne die Zehe fast bis zur Sohle zurücksetzen, was im Zehenbereich vorhanden ist, ist nichts, was eine Funktion hat. Die Seiten muß ich entsprechend angleichen, ein Teil vom Tragrand, der sich bereits gebildet hat, fällt dadurch weg. Danach wird die Zehenwand begradigt und dürfte annähernd den korrekten Winkel erreichen.

Barbie muß vorne weiter im Zehenbereich auf der Sohle laufen, wie schon seit Monaten. Immerhin hat sie eine sehr dicke Sohle, kein Wunder, gute Voraussetzungen für später. Wenn mal eine gesunde Blättchenschicht unten ankommt, steigt sie wie Phoenix aus der Asche :-).

Ich habe ihr heute auf den Kronsaum Hufbalsam und Keralit Huffestiger drauf, letzteres auch auf die Sohle. Auf das fehlende Stück Wand dazu noch Hoof Solution zum Schutz gegen Bakterien – ob das gut war, weiß ich nicht, mir fiel nichts Besseres ein.

Barbie wieder reingestellt und ein paar Fotos gemacht, Missie und ihre zwei Verehrer. Die Arme hat rechts und links einen an der Backe kleben, Barbie gesellt sich auch hin und wieder dazu. Schön aufgereiht stehen alle bei der nachmittäglichen Strohfütterung, insgesamt waren es 15 Pferde, ich bekam nur nicht alle aufs Foto.

Der Neue steht nun auch in der Herde, alles hat sich beruhigt und keiner geht mehr auf ihn los. Er wird auch Freunde finden, das wird schon.