30. Juli 2012

wieder mal Hufbearbeitung gemacht

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:37

Bei Barbie habe ich heute links vorne und die zwei Hinterhufe fertig geraspelt sowie rechts vorne die Zehenwand ein wenig begradigt. Rechts vorne konnte ich noch nichts beim aufgehobenen Huf raspeln, weil sie wegzog. Mein Versuch, das Auffußen links vorne mittels Lebensmittelfarbe zu überprüfen, ist leider nix geworden, weil die nicht gut am Huf haftete. Soweit ich es sehen und erfühlen konnte, fußt sie bei der inneren Trachte korrekt beim Ende der Eckstrebe auf, damit ist die derzeit kürzer als die äußere Trachte. Ich werde weder Rumschneiden noch an der Trachtenhöhe außen was ändern, das wird sich von alleine wieder einpendeln. Wenn nicht, soll sich die Huftechnikerin darum kümmern.

Barbie riß dermaßen am Strick heute, daß ich ihr das Showhalfter überzog, bevor ich sie abband. Sie lief damit brav mit mir mit, durfte ein wenig Gras fressen an einem Randstreifen von einer Weide, dort hatte ich dann den Strick ins normale Halfter eingehangen. Zurück zum Putzplatz war kein Problem, bevor ich sie wieder festbinden konnte, zog sie mich aber wieder auf die Wiese hinter der Sattelkammer.

Nachdem sie nun nicht mehr krank ist, hört sich das extra Gras fressen auf, ich werde sie also die nächsten Male mit Kette führen, den alten Gierschlund *g*. Barbie bekam noch StrahlNiem auf alle Sohlen, keine Therapieschuhe mehr an und wurde zurückgestellt.

Nepomuk hatte wieder ein paar kleine Wunden am Schlauch, 2 Tage nicht Schmieren merkt man sofort. Ihm habe ich alle vier Hufe geraspelt, jetzt fehlt nur noch bei Barbie rechts vorne und beide stehen wieder gut da.

Fotos habe ich heute gemacht, die Helden im Gänsemarsch, Barbie, Nepomuk.

Eine Stallkollegin hatte Einzelunterricht und ich schaut zu – was ich sah, gefiel mir. Die Reitlehrerin Sandra lief die ganze Zeit neben dem Pferd mit, erst wurde Schulter herein geübt, später auf dem Zirkel getrabt und versucht, nach einer Volte zu galoppieren (der Isi wollte aber nicht angaloppieren). Bevor ich mal Unterricht nehme, muß ich mich in meiner Kondition steigern, zig Runden Traben am Stück schaffe ich nicht.

Beim Zuschauen habe ich schon eine Menge gelernt, werde am Mittwoch mit Nepomuk auf den Platz gehen und all das mit ihm üben, was ich heute gesehen habe. Schulter herein kennt er bisher nicht, ich nur aus meiner Jugendzeit. Auf dem Zirkel galoppieren kennt er, begeistert ist er davon allerdings nicht *g*. Arbeiten auf dem Platz hasst er ja, aber das Leben ist halt kein Ponyhof, er muß auch mal gut auf dem Platz laufen.

Wenn ich mal mehr Kondition habe, möchte ich auch mal mit ihm Springen (mit Sicherheitsweste), am besten natürlich unter Anleitung.

28. Juli 2012

Experiment an Hitze gescheitert

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:26

Gestern hatte es 33 Grad, der Huflederkitt hat sich verformt – ich werde das Experiment also verschieben, bis es kälter wird. Barbie ist voller Elan, wollte am Putzplatz nicht ruhig stehen, zog ständig am Strick. Ich zog ihr die Therapieschuhe aus, wusch alle Hufe mit Rivanol und raspelte ein wenig links vorne. Viel habe ich nicht gemacht, dafür war es zu heiß, den Rest mache ich am Montag. Links vorne an der inneren Außenwand stand wieder Horn weg, was ich glatt gefeilt habe, die Delle wurde dadurch größer.

Aufgefallen ist mir, daß die innere Trachte nicht mehr zur Eckstrebe paßt, ich weiß allerdings nicht, ob und ggf. wie ich das korrigieren muß/soll/kann – also besser, Finger weg lassen. Von der Seite schaut es ganz gut aus, allerdings stimmt die Trachtenlinie (noch) nicht ==> untergeschobene Trachten. Zehen-/Fessel- und Trachtenlinie müssen ja parallel sein, bei Barbie laut Röntgenbild vorne 58 Grad. Ich denke, wenn ich nun mit der Bearbeitung dranbleibe, werden sich die Trachten langsam aufrichten, dadurch dann auch kürzer werden (weil nicht mehr untergeschoben).

Rechts vorne schaut es besser aus, die Trachten sind weniger stark untergeschoben, trotzdem noch nicht parallel zur Zehen-/Fessellinie. An dem Huf ist einiges zu raspeln, Zehe kürzen usw. – gestern zog Barbie nicht mehr weg, ich kann also bald damit anfangen, denke ich.

Das über der Sohle gewachsene Eckstrebenhorn werde ich langsam wegkratzen und die Huftechnikerin bitten, mal wieder zu kommen. Hinten steht Barbie ganz gut, ein bissi raspeln wäre trotzdem nötig, Das summiert sich, mir ist es eigentlich zu viel, aber natürlich tue ich, was ich kann.

Vorne bekam Barbie dann Heilerde drauf und die Schuhe wieder an, danach zog sie mich wieder in die Wiese – es wird langsam wieder Zeit für die Nasenkette. Auch wenn sie krank war und ich daher die letzten Tage nachsichtig mit ihr war, darf ich ihr nun nichts mehr durchgehen lassen. Schließlich will ich ja auch mal mit ihr spazieren gehen können, ohne daß sie mich ständig ins Gras zieht.

Natürlich sind die Pferde nachmittags hungrig, trotzdem kann ich keine Disziplinlosigkeit dulden, auch nicht bei Barbie, dem Büffel :-).

Nepomuk hatte ein paar Wunden am Schlauch und Bauch, die versorgt und heute neue Lebertran-Zinksalbe bestellt. Am Montag raspel ich seine Hufe auch, da soll es regnen, ab Mittwoch ist Reiten angesagt. Mit Barbie könnte ich ein wenig Fahrtraining auf dem Platz machen, damit sie auch eine Abwechslung hat.

Bei ihr warte ich erst mal ab, bis sich das Loch in der Sohle geschlossen hat und ihre Hufe fertig bearbeitet sind, bevor ich mich wieder draufsetze. Den Easyboot Trail kann ich dann auch bestellen, das hat aber keine Eile.

Wie lange sie den  Therapieschuh noch tragen muß/soll/kann, werde ich sehen, da drinnen herrscht natürlich ein feucht-warmes Klima, was die Bakterien befeuert. Damit kein Dreck in das Loch kommt, wird sie die Schuhe bis Montag oder Mittwoch noch tragen, dann sehen wir weiter.Ich habe noch Keralit Undercover, StrahlNiem, Hoof Solution und Heilerde, das bekommt sie nun abwechsend auf die Sohlen/Strahl im Kampf gegen Bakterien/Pilze.

25. Juli 2012

Barbie ist wieder lahmfrei / Experiment mit Huflederkitt beginnt

Filed under: Allgemein — admin @ 16:37

Barbie war heute lahmfrei :-), die neuen Easyboot RX hatte ich dabei. Erst mal die Sohlen mit Rivanol abgewaschen, das klappte sogar rechts vorne. Das Loch spülen dafür nicht, sie schlug wieder nach vorne aus. Da darf ich nicht ran, es wird aber täglich besser. Links vorne mußte ich an der seitlichen Wand innen etwas feilen, weil sie sich einen Zacken gelaufen hatte, anschließend bekam sie Keralit Undercover in die Krater und den Huflederkitt drauf. Nachden Barbie abgestellt hatte, verteilte sich der Kitt noch ein wenig auf die Sohle, ich denke mal, das macht nichts.

Man sieht gut, daß kaum Tragrand an dem Huf vorhanden ist, Barbie läuft immer noch auf der Sohle. Die ist auf Dauer dafür aber nicht gedacht, ich hoffe, ich kann mit dem Kitt die Durchblutung der weißen Linie anregen. Für ihre Therapieschuhe habe ich Einlagen aus Prickelfilz geschnitten, damit sie weich steht und eine Dämpfung hat. Rechts vorne konnte ich keinen Kitt anbringen, sedieren wollte ich sie dann doch nicht schon wieder. Den Easyboot konnte ich ihr aber anziehen, immerhin etwas, auf den Kronsaum bekam sie dick Lebertran-Zinksalbe.

Ich band Barbie los, ehe ich mich versah, zog sie mich zu einer kleinen Wiese hinter der Sattelkammer. Erst war ich perplex, hielt dann aber dagegen, was natürlich nichts brachte, sie ging einfach weiter. Das ist Barbie, vor in paar Tagen wollte ich sie noch erlösen, heute zieht sie mich durch die Gegend. Unglaublich, was Barbie für einen Lebenswillen hat, die Schmerzen sind vergessen.

Sie kam zurück in den Stall und schnappte sich Nepomuk zum Beknabbern, sie freut sich wieder ihres Lebens, prima. Den Kitt lasse ich nun bis Montag drauf, werde den Huf links vorne dann etwas mehr beraspeln, vor allem die Zehe kürzen, und wieder neuen Kitt aufbringen. Das Kaliumpermanganat habe ich bisher nicht verwendet, werde erst mal das Rivanol aufbrauchen. Ich überlege, ob ich ihr hinten auch Hufkitt drauftue, wo die weiße Linie angegriffen ist. Das Zeug pappt ziemlich gut, hält vermutlich auch ohne Hufschuh – einfach mal versuchen, denke ich :-).

Ich hoffe, Barbie bleibt nun lahmfrei, eine erneute Erkrankung machen wir nicht mehr durch, dann ist leider Schluß für sie.

Nepomuk geht es weiter prima, es gab heute keine Wunden zu versorgen. Durch die Decke wetzen sich zwar Mähnenhaare ab, das muß man halt in Kauf nehmen.

24. Juli 2012

es geht bergauf mit Barbie :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 18:44

Ich hatte heute die schlimmsten Befürchtungen; als ich in den Stall kam, stand Barbie wie üblich im ersten Unterstand und machte einen guten Eindruck. Als ich sie geholt habe, lief sie vorsichtig, lahmte aber vorne rechts kaum mehr. Ich habe ihr die Beine und Hufe abgespritzt, an rechts vorne läßt sie mich immer noch nicht ran. Die Wunde am Kronsaum hat sich geschlossen, ich habe sicherheitshalber nochmals gespült und Zugsalbe drauf. An der Sohle konnte ich rechts vorne kaum was machen, weil sie ständig weggezogen hat. Ein Hufbad mit Rivanol ging auch nicht, Barbie setzte den Huf in den Eimer nicht ab.

Ich denke, der Abzess ist nun durch, sie läuft noch vorsichtig wegen dem Lederhautvorfall, den ich seit Tagen ja nicht durch einen Druckverband stabilisieren kann. Sie kann auch ohne Verband laufen, das Problem ist der Lederhautvorfall – solange ich den nicht behandeln kann, braucht sie keinen Verband. Der neue (größere) Therapieschuh kam heute nicht, hoffentlich morgen, das Huflederkitt ist da.

Wenn der RX hoffentlich morgen da ist, werde ich Barbie stark sedieren, so daß ich das Loch optimal reinigen und ihr einen Druckverband anlegen kann, drüber den Hufschuh. Barbie bekam die restlichen 3 Hufe ein wenig geraspelt, danach durfte sie ein wenig Gras fressen.

Nepomuks  Hufe habe ich heute auch „rund“ gemacht, ihm geht es in Sachen Ekzem super, keine Wunden, er ist nun auch nicht mehr an den Ohren empfindlich. Zum Reiten war es mir zu warm, 30 Grad, ich nahm lieber ein ausgiebiges Bad in meinem Pool :-).

Es schaut alles wieder positiv aus und ich bin entspannt *g*.

23. Juli 2012

neue Idee für Barbie :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 17:14

Normalerweise hat die weiße Linie ja Bodenkontakt und bekommt dadurch Gegendruck, der die Durchblutung fördert, bei Barbie aber nicht, da sind die weißen Linien kleine Krater. Eine Schreiberin aus dem Be-Strict-Forum hat einen Tipp von einer Hufbearbeiterin bekommen, in die Ritzen in der weißen Linie Watte zu stopfen, um positiven Druck herbeibeizuführen. Bei Barbie ist das nicht möglich, da gibt es nichts zum Reinstopfen, Watte würde nicht halten.

Ich könnte mit Huflederkitt diesen Gegendruck aufbauen, so kämen die weißen Linien quasi indirekt zum Mittragen, was die Durchblutung fördert. Vorher mache ich Keralit Undercover in die Krater, um die Bakterien in Schach zu halten. Der Vorteil ist, ich kann den Kitt jederzeit problemlos rausnehmen, den Huf reinigen und den Kitt neu anpassen. Mit dem größeren Therapieschuh (der heute leider noch nicht eintraf) hat sie zusätzlich einen Schutz vor Steinen und läuft auf Polstern.

Ich dachte mir, ich fange damit erst mal links vorne an, lasse den Kitt 1 Woche drauf und mache dann 2 Tage Pause. Der Nachteil bei all dem wird sein, daß sich ihre  Hufe nicht mehr abnutzen wegen der Hufschuhe, ich muß dann mehr raspeln.

Vermutlich hat Barbie eine White Line Disease, die auf Pilzen beruht, dagegen kann man mit Kaliumpermanganat vorgehen. Das habe ich hier und gerade eine Lösung angesetzt, mit der ich Barbie den linken Huf waschen kann. Rechts vorne ist das nicht angeraten, bis sich alle offenen Wunden geschlossen haben.

Rechts vorne muß ich erst mal den Eiter komplett aus dem Huf bekommen und mich um den Lederhautvorfall kümmern – sobald Barbie mich läßt. Das Loch muß gesäubert, gespült und dann ein Druckverband mit Watte und Betaisodana angelegt werden. Gespült habe ich bisher nur durch die Öffnung am Kronsaum mit Rivanol, weil ich ja an ihrem Huf trotz Sedierung nix machen darf. Selbst ein Hufbad, das den Dreck aufweichen und rausfallen ließe, läßt sie nicht zu.

Mit dem Therapieschuh wird es aber besser, weil nicht ständig neuer Dreck nachkommt. Sobald Barbie einigermaßen schmerzfrei ist und ich sie behandeln kann, wird es ihr schnell wieder gut gehen, denke ich.

Barbies Huf rechts vorne ist nun wesentlich länger als der linke durch die ungleiche Abnutzung in den letzten 2 Wochen, ich werde versuchen, das mit einer höheren Einlage links in den Therapieschuh auszugleichen. An Hufbearbeitung rechts vorne ist ja vorerst nicht zu denken, das wird noch einige Zeit dauern.

Der Stallmeister rief gerade an und sagte, Barbie hätte meinen Hufverband von gestern verloren, er würde ihr einen neuen machen. Nachdem ich nicht riskieren will, daß sie ihn tritt, wird Barbie bis morgen ohne Verband laufen müssen.

22. Juli 2012

erster Ausritt alleine mit Nepomuk im neuen Stall

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:15

Es ist nicht schön, wenn man nur widerwillig in den Stall fährt wegen der Dinge, die einen dort erwarten.

Barbie lief heute besser als gestern, den Huf hochhalten ging, ich durfte ihn aber nicht anfassen, daher gab ich ihr drei Einheiten Sedalin. Wie lange es dauert, bis das Zeugs wirkt, stand leider nicht im Beipackzettel. Also erst mal Barbie geputzt und gekämmt, anschließend versucht, ihren Huf in einen kleinen Eimer mit Rivanol zu bekommen. Das mochte sie nicht, hielt ihn lieber hoch – aber wehe, ich habe den Huf angefaßt, dann zog sie sofort weg. Sie bekam heiße Wickel, die ich mit Müh und Not draufbrachte.

Die Sohle oder gar das Loch säubern, war nicht möglich, ich habe Wasser drüber gekippt. Im Loch war eine feste Schicht Erde, wieviel ich davon mit dem Wasser rausspülen konnte, weiß ich nicht, habe versucht, zumindest ein Jodspray draufzutun. An einem Huf was machen, den man nicht anfassen darf, ist gar nicht einfach. Immerhin bekam ich einen guten Verband mit zwei Windeln drauf, konnte allerdings keinen Druckverband machen.

Barbie durfte noch 20 Min. Gras fressen und kam wieder in den Stall, ich hoffe, morgen kommen die größeren Therapieschuhe. Ihr täglich einen neuen Druckverband machen, geht nicht, habe mir als Alternative Huflederkitt (ne Art Knetmasse) überlegt und bereits bestellt. Wenn ich die Sohle samt Loch mal richtig saubermachen kann, kommt der Kitt rein, evtl. auf die ganze Sohle, damit Druck auf dem Loch/Lederhautvorfall ist. Therapieschuh drüber, fertig :-). Das Zeugs kann länger dran bleiben, ist jederzeit leicht zu entfernen und läßt sich immer wieder neu formen.

Geritten bin ich ja schon lange nicht mehr, war bislang mit Nepomuk nur auf der Ovalbahn, noch nie alleine ausreiten im neuen Stall. Nach dem Scheiß Tag gestern dachte ich mir, heute packe ich es an :-), erst führte ich ein Stück, stieg dann auf. Nepomuk wollte Gras fressen, bevor ich ihn bremsen konnte, drehte er um. Ich wendete ihn sofort wieder, da wurde er bockig und schritt rückwärts.

Heute ließ ich mich auf keine „Diskussion“ ein, er bekam nen leichten Touch mit der Gerte, ging wieder vorwärts, aber nur 10 m, dann versuchte er wieder sein Spiel mit Fressen und schnell umdrehen. Ich wendete wieder und er bekam einen Klaps mit der Gerte, er hat sich so erschrocken, daß er gleich nen Sprung vorwärts machte *g*.

Die Machtverhältnisse waren geklärt, ich trabte gleich an, das hält ihn von dummen Gedanken ab. Er lief wie ein Lamperl :-), wir ritten durch den Wald Richtung Kaltenberg, plötzlich erschrak er sich vor einem Geist und sprang seitlich in den Wald – das ist Nepomuk *g*. Viel Trab, wir waren 1 Std. unterwegs, außer daß er einmal in ein gut sichtbares Loch stieg (wo hat er nur immer seine Augen?) gab es keine Vorkommnisse.

Auf der Straße Richtung Peiß traf ich Billi, meinen früheren Hufpfleger, der im Auto vorbei fuhr, wir haben uns nett gegrüßt. Ich ritt bis zum Stall zurück, Nepomuk war auch neben der Hauptstraße brav, ich bin froh, daß ich mich endlich mal getraut habe, alleine ins Gelände zu reiten. Nepomuk ist ja gerne bockig, heute habe ich ihm gleich von Anfang an den Schneid abgekauft und klargestellt, wer das Sagen hat. So gehts :-), er läuft dann auch brav, nervös war er gar nicht, hat nur ein mal geäppelt.

Jetzt kann ich endlich alleine ausreiten, das gibt mir Auftrieb, mich weiter um Barbie zu kümmern. Sie lag auf der Seite im Unterstand und hat fest geschlafen, als wir zurückkehrten, das kam bei ihr noch nie vor. Die Sedierung hatte voll zugeschlagen, als ich Nepomuk wieder reinstellte und sie mich sah, war sie noch etwas benommen, stand aber trotzdem auf. Vermutlich braucht das Sedalin 2 Std., bis es wirkt, das wußte ich nicht. Normal stellt man ein sediertes Pferd ja nicht in eine Herde, ich hatte aber keine Alternative – wegen 2 – 3 Std. die Krankenbox einstreuen ist ja aufwendig. Ihr tut ja keiner was in der Herde, andere Pferde liegen auch tagsüber und werden in Ruhe gelassen.

Das tief Tal der Tränen ist durchschritten, Barbie geht es täglich besser, obwohl ich sie noch nicht optimal behandeln kann. Wenn das klappt, wird sie schnell wieder lahmfrei, denke ich.

21. Juli 2012

ein Scheiß Tag

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:01

Ich hatte heute ne Menge zu tun im Garten, weil meine Tante aus dem Urlaub zurückkehrt – in den letzten Wochen kam ich ja zu nichts.

Trotzdem bin ich mittags kurz in den Stall gefahren wegen Barbie, sie braucht ja einen Druckverband. Ich machte ihr meinen Verband von gestern ab und wusch ihr die Sohle mit Wasser + EM. Meine Gaze wollte ich aus dem Loch holen, anscheinend war sie bereits rausgefallen, die Lederhaut wabberte rum und es eiterte. Ich prüfte den Kronsaum, die Wunde ist noch offen und es kam ebenfalls Eiter raus – also wieder Zugsalbe drauf.

Barbie hob fortan den rechten Vorderhuf nicht mehr und wenn doch, schlug sie sofort nach vorne aus. Ich schimpfte sie ein wenig, es half nichts, ich brüllte sie an, sie hob den Huf gar nicht mehr hoch. Ich holte einen Strick und zog ihr damit den Huf hoch, sie schlug wieder nach vorne aus. Ich mußte immer aufpassen, daß sie mich nicht trat, sie bekam nen Klatsch, ihr egal.

So langsam war ich am Verzweifeln, als sie wieder trat, gab es eine heftige Ansage von mir – ohne Erfolg. Die Besitzerin von Missie war da und meinte, Barbie hat Schmerzen, was natürlich richtig ist. Warum ich ihr kein Schmerzmittel gebe … u. a. dem haben wir es zu verdanken, daß jetzt erst der ganze Eiter rauskommt.

Ich ließ Barbie kurz angebunden stehen und holte Nepomuk, der sich gleich an Missies Futter ranmachen wollte. Mein Nervenkostüm lag schon in Trümmern, er bekam sofort eine geklatscht und wurde auch kurz angebunden. Nepomuk versorgt und wieder reingestellt, noch ein paar Versuche mit Barbie gemacht – entweder hob sie den Huf nicht und wenn doch, schlug sie sofort.

Die Sedierungsmittel hatte ich zuhause, habe ja nicht damit gerechnet, daß ich eines brauchen werde. Mir blieb nichts anderes übrig, als Barbie ohne Behandlung und ohne Hufschutz wieder zurückzustellen. Auf der Heimfahrt beschloß ich, daß Barbie noch 10 Tage leben darf, ist es dann nicht besser, wird sie eingeschläfert.

Ich kann einfach nicht mehr, weder finanziell, zeitlich noch psychisch. Seit 7. Juli 2012 bin ich täglich im Stall, es geht nicht mehr. Hätte ich Barbie nach dem 9. Juili 2012 selbst weiterbehandelt, anstatt den TA zu rufen, wäre der Abszess am Kronsaum durchgebrochen (wie jetzt auch), sie hätte kein Loch in der Sohle und keinen Lederhautvorfall und wäre schon lange wieder lahmfrei. Nachdem es Barbie durch das Öffnen des Abszesses in der Sohle nicht besser ging, dachte ich mir gleich, daß noch Eiter im Huf ist.

Laut TA nicht, sie will Barbie in die Klinik nehmen, röntgen und ihr die Hufwände abnehmen wegen hohler Wände. Immer wieder Schmerzmittel, die verhindern, daß der Eiter rauskommt – auf der anderen Seite gelte ich im Stall nun wohl als Tierquäler, weil ich ihr die letzten Tage kein Schmerzmittel mehr gab. Daß dadurch endlich der ganze Eiter rauskommen kann, daran denkt keiner.

Zuhause beim zweistündigen Rasenmähen habe ich mir das ganze nochmals überlegt , ich hätte eigentlich nichts besser machen können – man hört ja auf den TA. Am Montag werde ich anrufen, mal sehen, was er dazu sagt. Kommen braucht er nicht mehr, das Antibiotika hole ich in der Klink selbst ab.

Barbie hat nun einen Mega-Eiterherd im Huf, dazu eine enorme Lederhautentzündung mit Lederhautvorfall und steht bis morgen ohne Hufschutz da. Es wird eine Menge Dreck eindringen, was nicht gerade zur Heilung beiträgt :-(, außerdem wird sie mehr Schmerzen haben als nötig.

Ich denke, sie braucht Antibiotika, das bekomme ich aber frühestens am Montag. Eine Antibiotika-Salbe habe ich, die werde ich morgen anbringen, besser als nichts, ich hoffe, das mit der Sedierung klappt.

Barbie tut mir leid, ich war heute sehr hart zu ihr, um zu verhindern, daß sie ohne Hufschutz in den Stall muß – es hat nicht geklappt.

20. Juli 2012

minimale Besserung bei Barbie

Filed under: Allgemein — admin @ 18:19

Barbie stand im Unterstand, als ich kam, und ging sofort mit mir raus – mir schien, sie lief heute nicht mehr ganz so verkrampft wie gestern. Ich zog ihr den Therapieschuh aus, der gedrückt hat, weil zu klein – habe soeben eine Nummer größer bestellt. Hufe und Sohlen habe ich wieder mit Wsser+EM gewaschen, vorne rechts heiße Wickel gemacht. Zwischendurch habe ich die Hinterhufe ein wenig beraspelt, es ist ja schon einige Zeit her, daß die Huftechnikerin da war. Links vorne ging nicht allzu viel, den Huf kann sie immer nur relativ kurz heben. Rechts vorne raspeln ging nur an den Seitenwänden,  an der Zehe mag sie es nicht.

Auf den Kronsaum tat ich wieder Zugsalbe, nach ihrem Gang zu urteilen hat sie Schmerzen in dem tiefen Loch, wo sich der Lederhautvorfall befindet. Watte hatte ich keine dabei, die kam mir irgendwie abhanden, habe vom Auto-Verbandskasten eine Mullbinde genommen und ein Stück abgeschnitten, um sie in das Loch zu stecken, vorher Jodsalbe rein. Das gefiel Barbie gar nicht, daher meine Vermutung, daß dort der Schmerzherd liegt.

Anschließend kam Heilerde auf Huf, Sohle und Bein, darüber ein Hufverband mit zwei Windeln. Eine gute Polsterung ist das nicht, es sorgt nur dafür, daß kein Dreck reinkommt – ich hoffe, das hält bis morgen. Wir gingen zum Grasstreifen, immer wieder erstaunlich zuzusehen, wie Barbie Gras frißt :-). Sie stopft sich das Maul voll wie ein Hamster und schluckt zwischendurch, ohne jemals den Kopf zu heben. Immerhin lief Barbie mit den zwei Windeln besser als gestern mit dem dicken Verband vom TA, ein kleiner Fortschritt.

Vorhin habe ich wegen einem Lederhautvorfall gegoogelt, man soll Betaisodona (habe ich) reinschmieren, mit Watte auspolstern und einen Druckverband anlegen – so werde ich das morgen machen. Barbie hat Schmerzen, ist aber in der Herde nun immerhin glücklich, außerdem darf sie nachts mit auf die Weide, für sie sehr wichtig.

Ich denke, ich bekomme Barbie mit täglicher Behandlung wieder hin, sie ist ja ein Pferd, was nicht so leicht aufgibt. Priorität hat jetzt natürlich das Loch bis zur Lederhaut, das ihr Schmerzen verursacht. Sobald sie schmerzfrei ist, kann ich ihre Vorderhufe beraspeln, hinten mache ich in der Zwischenzeit, da ist nicht viel zu tun.

Die größeren Therapieschuhe Größe 4 drücken hoffentlich nicht mehr, Größe 3 werde ich vorerst behalten, die passen evtl. auch irgendwann. Priemel, der Barbie früher gerne gepiesackt hat, hat heute den Stall gewechselt, nun tut ihr keiner mehr was außer den üblichen Reibereien.

19. Juli 2012

Barbie immer noch stark lahm

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:40

Letzten Montag war die TÄin wieder da, ich hatte vorher den Verband abgenommen, der Geruch war übelst. Barbie ging immer noch stark lahm, die TÄin wollte Fieber messen, Barbie hob beide Hinterhufe gleichzeitig, damit war das erledigt. Die Haare über den Kronsaum wurden abrasiert, Barbie hob ständig den Huf, bekam daher eine Nasenbremse. Laut TÄin tut die nicht weh, sondern schüttet Glückshormone (Endorphine) aus, Barbie war damit aber nicht glücklich, sondern wurde bockig.

Die TÄin stellte fest, daß der Abszess am Kronsaum durchgebrochen ist sowie einen Lederhautvorfall und spülte viel. Nachdem Barbie ein paar mal nach vorne ausgetreten hatte, geschlagen wurde und nichts mehr ging, schlug ich vor, daß ich den Huf anstatt der Nasenbremse halte – die TÄin meinte, das klappt nicht, ging aber darauf ein. Damit ging es besser, Barbie hörte auf ein scharfes Wort von mir auf, nach vorne zu treten. Sie bekam einen neuen Hufverband und erneut Schmerzmittel, was ihr der Stallmeister Dienstag früh auch noch gab.

Auf meine Frage, ob wir nicht Zugsalbe (Ichtholan) draufgeben sollen, damit der evtl. noch vorhandene Eiter rausgezogen wird, meinte die TÄin „nein“. ich soll den Kronsaum mit Zinksalbe pflegen.

Samstag Abend war das Metacam zuende, am Sonntag ist Barbie tagsüber durch en Strom aus der Krankenbox ausgebrochen, der Stallmeister ließ sie eine Zeit lang in der Herde – sie lief gut. Die TÄin meinte, ich solle einen Deckelbeschlag machen lassen, ich habe ihr meine Easyboot RX gezeigt, damit war sie auch einverstanden. Ich habe am Montag Fotos gemacht, Sohle und von vorne, hier eines nach dem Rasieren, wo man den Kronsaum sieht.

Heute früh rief ich im Stall an und fragte, wie es Barbie ging – immer noch stark lahm war die Antwort. Also rief ich die TÄin und und sagte ihr das, sie meinte, an dem Hufabszess könne das nicht liegen, der sei ja geöffnet. Sie schlug vor, Barbie für ein paar Tage in die Klinik zu stellen zum Röntgen, evtl. hat Barbie eine hohle Wand, die müßte der Hufschmied dann abtragen. Sie hätte auch mit der Stall-TÄin gesprochen, die Barbie Anfang Mai behandelt hat, die meine dasselbe.

Als ich in den Stall kam, meinte der Stallbesitzer, es wäre besser, Barbie einzuschläfern. Mit der Stall-TÄin hätte er am Dienstag geredet, die meine das auch – komisch. Wenn Barbie immre Schmerzen hat, ist das kein Leben – das ist klar, aber soo lange hat sie die Schmerzen noch nicht.

Ich nahm Barbie mit auf den Putzplatz, sie ging stark lahm und war völlig verkrampft, zufällig war eine frühere TÄin von mir wegen einem anderen Pferd da. Sie hat aber nichts gesagt, war mir ganz recht. Ich machte Barbie den übel riechenden Hufverband ab und wusch ihr alle Hufe mit Wasser + EM. Danach bekam sie heiße Wickel, die ihr gut taten, sie stand ganz brav damit. Leider hatte ich die Windeln vergessen, so daß ich ihr keinen Hufverband machen konnte, also den Easyboot RX mit Softeinlage probiert.

Puh, ich bekam den nicht auf den Huf, hätte eine Nr. größer nehmen sollen, also das Softpad rausgenommen und die normale Gummieinlage (ist dünner) wieder rein. In das riesige Loch, was bis zur Lederhaut geht, habe ich Jodsalbe geschmiert und es mit Watte verstopft, auf die Wunde am Kronsaum kam Zugsalbe. Es war eine Kraftanstrengung, den Huf in den Schuh zu pressen, wir gingen zu einem Grasstreifen, Barbie durfte 20 Min. fressen. Danach versuchte ich, ihr links vorne den RX auch anzuziehen, scheiterte aber.

Morgen werde ich nicht drumrum kommen, ein wenig an den Seitenwänden zu raspeln, damit die Hufe in die Schuhe passen. Ich stellte Barbie in die Herde, in der Box ist sie ja sehr unglücklich, außerdem fehlt ihr das Gras. Jetzt muß sie natürlich wieder einiges laufen, was ihr schwer fällt, ich denke, sie kann das aushalten. Wichtiger ist, daß sie nun wieder glücklich ist und nachts mit auf die Weide darf.

Von einer hohlen Wand sieht man bei der Röntgenaufnahme vom 15. Mai 2012 nichts, sowas entwickelt sich ja nicht von heute auf morgen. Ich glaube eher, die TÄin stochert im Nebel, weil sie keine Erklärung hat, warum Barbie immer noch stark lahm ist. Die Rechnung kam heute schon, EUR 270,00 , ganz schön heftig für Abszess öffnen, zwei Verbände und Schmerzmittel. Gebracht hat das alles leider nichts, Barbie ist heute fast noch genauso lahm wie zu Beginn ihrer Erkrankung am 7. Juli 2012. Dafür hat sie nun ein riesen Loch in der Sohle und einen Lederhautvorfall, der Abszess ist dazu am Kronsaum durchgebrochen.

Inklusive Kosten für die Krankenbox habe ich nun EUR 300,00 durch den Wind geschossen, ohne was zu erreichen, Barbie steht nun noch schlechter da als vorher. Ich habe nun wieder die Arschkarte und muß mir überlegen, wie ich Barbie behandele, in die Klinik kommt sie nicht, es wird auch keine Hufwand abgetragen. Eingeschläfert wird auch nicht, ich ziehe das mit Barbie nochmals durch – das wirklich allerletzte Mal.

Nepomuk wurde 2 Tage nicht behandelt und hat sich wieder gebissen, aber nicht schlimm. Zum Reiten hatte ich keine Lust, das wird auch in nächster Zeit nichts werden, habe mit Barbie genug zu tun.

18. Juli 2012

Abschied von Alexander „alba“ Bartolich

Filed under: Allgemein — admin @ 18:56

Gestern bin ich gegen 15.00 Uhr aufgebrochen Richtung Neuhofen an der Krems (Nähe Linz); da auf der Salzburger AB viele Baustellen sind, fuhr ich über Braunau am Inn. Die B12 ist ja eine berüchtigte Todesstrecke, ich habe ein mal überholt und das war knapp. Bei Braunau dann Umleitung über die Dörfer wegen Baustellen, das zog sich, ebenso die Landstraße über Ried am Inn und Wels bis Allhaming. Um halb sieben war ich endlich da und checkte im Gästehaus ein. Die sehr guten Bewertungen bestätigten sich, ich bekam ein großes DZ für mich allein, alles neu und top sauber. Die Pension lag direkt an der Straße, allerdings gab es schalldichte Fenster, gegenüber war eine Kirche, deren Turmuhr auch nachts schlug.

Die Wirtin war sehr freundlich und empfahl mir den Landgasthof Gassner ein paar km entfernt, im Dorf gab es nichts, wo ich hätte essen gehen können. Über Wiesen auf einer einspurigen Straße fuhr ich hin, alles bestens ausgeschildert, wähnte mich in der tiefsten Pampa; als ich ankam, staunte ich über die vielen Autos vor der Gaststätte. Man duzte sich (dazu stand extra was in der Karte), hauptsächlich Einheimische, die Bedienung war sehr nett und unterhielt sich mit mir, obwohl sie viel Arbeit hatte. Das Essen war ausgezeichnet (Fleischspieße mit Pommes), reichlich und für Münchener Verhältnisse günstig (EUR 8,60), man durfte im Restaurant rauchen 🙂 – sowas kenne ich ja schon lange nicht mehr, habe mich wohl sehr gefühlt *g*.

Zurück in der Pension konnte ich dank WLAN online gehen mit dem neuen Laptop, duschte und schaute fern, geschlafen habe ich gut. Das Frühstück heute früh war beachtlich, die Wirtin kochte mir sogar extra ein weiches Ei, weil ich das lieber mochte als ein hartes. Normal schreibe ich keine Bewertungen, dieses Mal mache ich eine Ausnahme, weil wirklich alles bestens war (für EUR 39 pro Nacht EZ).

Nach Neuhofen waren es nur noch 6 km, ich war um 10.00 Uhr da und fuhr den Ort ab, in dem mein Freund alba viele Jahre gelebt hat. Regina (Salzburg) und Roman (Zürich) trafen ein, unsere Freunde, sowie viele andere Trauergäste. Von den Eltern, die wir das erste mal sahen, wurden wir sehr herzlich begrüßt, das hat mich sehr berührt. Nach der Trauerfeier am Friedhof fanden wir uns in einem Restaurant im Ort ein, um schöne Erinnerungen auszutauschen und mit albas Schwester zu besprechen, wie es mit seinem Server weitergeht. albas geistiges Erbe, in das er seit vielen Jahren enorm viel Zeit und Arbeit investiert hat, wollen wir nicht einfach abschalten/löschen lassen.

Nach drei fuhr ich dann wieder Richtung Heimat, kaufte zwischendurch beim Hofer Sirup ein, in einer Trafik Zigaretten und an der günstigsten Tanke wurde vollgetankt. Wieder alles Landstraße zurück, auf der elenden B12 überholte ich wieder ein mal, danach hatte ich genug vom Überholen. Es war nicht gefährlich, trotzdem habe ich geschwitzt – ich verstehe nicht, warum nicht schon lange eine Autobahn gebaut wurde, die schon 15 Jahre geplant ist. Die B12 ist eine Zumutung, die anliegenden Orte bestehen größtenteils aus leeren Häusern, kein Wunder bei dem Verkehr.

Aber ne, da wird gestritten ohne Ende, und jährlich sterben zig Menschen auf der B12 bei Unfällen. Es sind nur 50 oder 70 km, die zu bauen wären, warum klappt das nicht?

Zuhause war ich um 19.00 Uhr, alle meine Tiere waren noch am Leben *g*, meine Mutter war ja heute früh da, um die Katzenbabys zu füttern.

Mir war es wichtig, mich persönlich von alba zu verabschieden und ihm die letzte Ehre zu erweisen, so kann ich mit meiner Trauer besser umgehen.