28. September 2012

Barbie ist renitent

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:49

Heute habe ich meine Bearbeitungsstrategie geändert und vorne angefangen, Eckstrebenhorn abzutragen.  Viel habe ich nicht geschafft, weil die Hufe trocken und daher steinhart waren, immerhin ist ein Anfang gemacht. Auf den Hufbock wollte Barbie keinen Vorderhuf lassen, also beschloß ich, mit ihr auf den Platz zu gehen, um das zu üben.

3 m vom Eingang stehen 2 Kübel mit Äpfeln, als sie mich das erste mal wegzog, als ich die Strombänder in der Hand hatte, bekam sie einen Klaps mit dem Strick. Beim zweiten mal touchierte ich sie am  Hintern mit der Longierpeitsche und dachte, jetzt habe ich sie aber beeindruckt. Eine sehr nette Stallkollegin hielt die Strombänder, so daß ich Barbie schneller reinführen konnte – das mißlang aber, weil sie erneut auf dem Absatz kehrt machte und wieder bei den Kübeln stand. Dieses mal setzte es einen Hieb mit der Peitsche; jedes andere Pferd wäre gesprungen, Barbie steckt sowas einfach weg.

Ich sperrte sie auf den Reitplatz, holte noch Raspel und Belohnungen, dann ging es los. Auf meine Aufforderung lief sie hinter mir her, follow up kann sie ja prima, am Hufbock angekommen, ließ sie den Huf nur kurz drauf ==> Ermahnung. Die zweite Chance ließ sie ebenfalls verstreichen, sie hat wohl gedacht, ich meine es nicht ernst. Falsch gedacht, ich war noch angefressen von ihrer Bockigkeit beim Reinführen, und schwang die Peitsche. Aus dem Stand ist sie im Galopp abgerauscht und lief eine halbe Runde, bevor sie sich blitzschnell wieder hinter mich klemmte.

Sie galoppierte einwandfrei, locker flockig, nichts zu sehen von Lahmheit. Der linke Huf blieb auf dem Bock, na also, geht doch, ich konnte entspannt ein wenig raspeln. Mit Hufbock ist es nicht anstrengend, ich kann beide Hände für die Raspel nehmen, so geht es schneller. Kein Vergleich, einen aufgehobenen Huf zu raspeln, ich muß ihn halten, kann die Raspel nur mit einer Hand führen und stehe mit gekrümmtem Rücken da.

Rechts vorne dachte Barbie, ich probiers noch mal und schmiß den Hufbock um, ich habe sie nochmals eine halbe Runde laufen lassen, Trab und Galopp. Danach blieb dieser Huf auch auf dem Bock, sogar länger, ich konnte ihn runternehmen und wieder draufsetzen, alles problemlos. Habe einiges seitlich weggeraspelt vom seitlichen Wandüberstand; wenn Barbie so brav ist, brauche ich evt. noch 2 mal und die Seitenwände sind gerade :-).

Wir machten ein längeres follow up, zwei mal blieb sie stehen, um Gras zu knabbern, ich schwang die Peitsche, schwupps klebte sie wieder hinter mir. Extra ging ich an diesen Stellen noch öfters vorbei, sie hat sich nicht mehr getraut zu fressen – geht doch *g*. Anhalten, enge Wendungen, rückwärts gehen, alles klappte prima, am Schluß übten wir noch „sag hallo“ und Verbeugung, was sie einwandfrei absolvierte.

Barbie stellte ich in den Stall und brachte mein Zeugs raus, anschließend holte ich sie, leider hat sich Nepomuk mit rausgedrängelt. Jetzt hatte ich zwei Hafis an den Apfeleimern stehen, holte seinen Halsring und führte sie nacheinander zum Putzplatz. Barbie bekam ihr Zusatzfutter, Nepomuk währenddessen die Beine abgespritzt, anschließend klaute er ihr ein wenig Futter. Barbie wollte ich wieder zurückstellen, nahm mir eine Gerte mit, ich kenne ja meinen Pappenheimer. Wieder hat sie abgedreht, als ich die Strombänder in der Hand hatte, unglaublich, wie verfressen sie ist. Dieses mal zog ich die Gerte voll durch und knallte ihr eine auf den Hintern, da ist sie gesprungen; ich habs satt, mich von ihr verarschen zu lassen.

Nächstes mal führe ich sie mit Kette, wenn nötig, ziehe ich mal ordentlich an – das beeindruckt Barbie mehr als ein Hieb mit der Gerte.

Nepomuk wurde versorgt, geritten bin ich nicht, habe seit heute noch eine Halsentzündung. Beim Reinführen kam er nicht an den Apfeleimern vorbei, bei ihm reichte ein leichter Klaps mit dem Strick, um klarzumachen, wer das Sagen hat.

Ich denke, ich werde am Sonntag mal mit Nepomuk auf die Ovalbahn gehen, es wird Zeit, daß er mal wieder bewegt wird. Mit Barbie gehe ich nächste Woche hin, werde 2 Runden Schritt reiten, sie kann jetzt wieder was arbeiten. Natürlich fange ich langsam an wie im April auch, reine Vorsichtsmaßnahme, Muskulatur hat Barbie genug für einen Reiter mit meinem Gewicht.

Eckstreben bei Barbie rausschneiden wird noch eine Zeit lang dauern, außer es regnet mal 2 Tage und das Horn ist weich. Wenn das geschafft ist und ich alles fertig geraspelt habe, steht sie ziemlich gut da :-). Vorne rechts hält die restliche falsche doppelte Sohle noch, medial ist heute beim Hufe auskratzen allerdings ein Stück aufgebrochen. Theoretisch könnte man die wohl nun abnehmen, aber ich bin kein Fachmann, lasse sie daher drauf und warte, bis sich alles von selbst ablöst. Vermutlich haben Bakterien bereits die gesamte doppelte Sohle unterminiert und sorgen nun für die Ablösung – so hat es die Natur vorgesehen.

Es ist Wahnsinn, wie schnell Barbies Hufe auf jede kleinste Korrektur reagieren. so kann ich alle 2 Tage sehen, was sich verbessert hat. Mein langsames Vorgehen hat auch den Vorteil, daß sich die Belastungsverhältnisse in den Hufen nicht abrupt ändern, darauf reagiert Barbie ja gerne mit einem Abzses.

Am 19. Oktober 2012 kommt Sandra in den Stall zwecks Reitunterricht, ich werde erstmals mit Nepomuk eine Stunde nehmen. Bis dahin möchte ich mit Barbies Hufen fertig sein (hoffe, schon früher), werde Sandra bitten, einen Blick darauf zu werfen. Für Tipps, was ich dann noch verbessern kann, bin ich ja immer dankbar.

Der Pferdehanf macht sich gut  (beide lieben ihn), obwohl ich noch nicht bei der finalen Dosis angekommen bin und sie ihn nur alle 2 Tage bekommen. Nun ist es ja nachts teilweise schon ziemlich kalt, was die Rehegefahr stark erhöht. Bisher ist alles im grünen Bereich, ich denke nicht, daß noch ein Schub kommt. Das Equimont reicht wohl noch bis Ende der Weidesaison, falls es knapp wird, setze ich es bei Nepomuk ab – er braucht es ja nicht unbedingt. Das Leinöl ist bald zu Ende, hatte ja einen 5 Liter Kanister, werde kein neues mehr kaufen. Das Lamino Star hat einen Calcium-Anteil von 1,2%, das geht wohl noch. Beide lieben es immer noch, ich werde dabei bleiben.

Die Zukunft schaut rosig aus :-), bald ist die SE-Saison vorbei und ich habe Barbies Hufe fertig. Somit habe ich wenig Pflege- und Hufbearbeitungsaufwand, nehme eines von meinen zwei Pferden und reite :-).

26. September 2012

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:19

Barbie war heute wieder etwas ungeduldig in allem, hat angebunden am Strick gerissen und mich später durch die Gegend geschleift. Da ich gesundheitlich immer noch nicht auf der Höhe bin, schaffe ich es aber nicht, zu all der Pflege und Hufbearbeitung noch mit Barbie zu arbeiten und Nepomuk zu reiten.

Links hinten habe ich noch minimal was an den Eckstreben korrigiert, das wars fürs erste, sicher ließe sich noch was verbessern, aber ich habe noch drei Hufe vor mir. Ich kann nicht noch ewig am dem rumschnitzen, alles weitere folgt im 2. Durchgang. Also zu rechts hinten, erst mal was von der Zehe weggeraspelt und den Huf rund gemacht, Barbie zog ständig weg. Es ist extrem mühsam, wenn man keine 20 Sek. Zeit hat und schwupps ist der Huf weg, ich blieb aber bis auf ein paar scharfe Worte ruhig.

Im Schneiden war ich heute richtig gut, allerdings kam ich kaum dazu, weil Barbie entweder mit dem Huf rumwedelte oder wegzog. Wenn man ein scharfes Messer in der Hand hat, ist sowas nicht lustig, daher habe ich mich nicht getraut, das Eckstrebenhorn, was am Strahl runtergewachsen ist, zu entfernen. Ich werde erst mal innen Trachte wegnehmen und den Tragrand entsprechend anpassen, bis er knapp über Sohlenniveau ist, gleichzeitig die Eckstreben kürzen. Die Zehe muß ich langsam weiter zurücksetzen, der Zehenwinkel ist zu flach. Wenn Barbie weiter so zappelig ist, komme ich nur langsam voran, da muß ich mir was einfallen lassen.

Vorne versuche ich nun, immer mal wieder ein wenig zu raspeln, rechts vorne habe ich heute die innere Trachte ein wenig gekürzt und außen den Tragrandüberstand reduziert. Vorne wird eine riesen Aufgabe für mich, nicht so sehr wegen dem Schneiden, sondern um die weghebelnden Seitenwände zu beraspeln. Ohne Hufbock tue ich mir das nicht an, ergo werde ich den mit Barbie trainieren. Und zwar auf dem Platz mittels join up, falls sie auf dem Putzplatz nicht mitspielt.

Wenn sie mal wieder folgen muß, tut ihr das eh gut, sie steht schon viel zu lange rum. Letztes auf dem Reitplatz hatte ich Mühe, sie vom Gras am Rand wegzubekommen, selbst auf Antippen mit der Peitsche am Hintern erfolgte nur ein „warte, ich komme gleich“. Ich bin selber schuld, ich habe ihr lange zuviel durchgehen lassen, weil sie krank war. Das wird sich nun ändern, ich verlange motiviertes und konzentriertes Mitarbeiten, ansonsten muß sie laufen (Schritt natürlich nur). Durch den Pferdehanf hat sie bereits viel Muskulatur aufgebaut, ihre Hufe sind nicht so schlecht, als daß sie im weichen Stand nicht mal ein paar Meter gehen könnte – auf der Weide rumrennen ist ja auch kein Problem.

Bei Nepomuk habe ich heute alle Hufe rund geraspelt, das war mal wieder dringend nötig. Seine Eckstreben stelle ich vorerst zurück, außer ich habe noch Power, daran was zu machen. Ich bin gesundheitlich angeschlagen, mir wird das einfach zuviel, ist schon schlimm genug, daß ich ihn nicht bewegen kann. Er haart enorm, also habe ich ihn lange geputzt, heute bekam er Heilmoor auf Schweifrübe, Mähnenkamm und Bauchnaht. Das DermaNiem hat gut geholfen, ist aber nun fast zu Ende, ich werde dieses Jahr keines mehr kaufen. Wieder ne Flasche weniger :-), das restliche Hufliquid bekam Barbie auf die Hufwände, Nepomuk Huföl. Die Keralit Lorbeersalbe ist zu Ende, ein wenig Cremolith ist noch da, das werde ich demnächst auftragen.

Es wird Zeit, daß ich meinen großen Mittelchen-Bestand reduziere, Hoof-Solution bekommen sie nun öfters mal auf den Strahl. Beide haben keine Strahlfäule, ein bißchen Strahlpflege kann trotzdem nicht schaden.

25. September 2012

mein erster Huf ist fast fertig :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 09:28

Von einem Hufbeindruchbruch habe ich wieder Abstand genommen, Barbie wäre damit wohl kaum lahmfrei. Bei ihr sitzt das Hufbein ja nicht bodenparallel, so daß als erstes die Hufbeinspitze durchbrechen würde und nicht ein Hufbeinast.

Meine heutige Vermutung *g* ist, daß es sich um eine enorme Sohlenschwiele handelt.  Da die innere Trachte viel höher ist, rollt Barbie rechts vorne nach außen, ca. 5 Uhr, ab. Wenn ich also die Trachte kürze und damit beide Hufseiten wieder gleichmäßig belastet werden, müßte diese Sohlenschwiele von alleine verschwinden.

Gestern lief Barbie einwandfrei, ich habe weiter an links hinten gearbeitet, vorher sah er so aus. Nun muß ich nur noch die Eckstreben besser herausarbeiten, dann ist der Ersttrimm fertig. Der äußereTragrand flüchtet nun nicht mehr, sondern hat sich fast geschlossen, trägt wieder mit. Die Trachten sind in etwa gleich hoch, die Eckstreben gebändigt. Wo sich der Hornspalt befindet, paßt es mit der Sohle noch nicht ganz, das wird sich hoffentlich geben.

Von vorne sieht man, daß die Seitenwände gerade runterwachsen, im unteren Bereich sind sie weggehebelt. Die äußere Seitenwand scheint mir kürzer, das kann wegen dem Behang aber auch täuschen. Noch ein wenig berunden könnte ich die Wände, danach werden wir sehen, wie sich der Huf weiter entwickelt.

Fürs Erste bin ich ziemlich zufrieden mit meinem Erstlingswerk, so langsam komme ich mit dem Schneiden besser zurecht – es dauert halt ziemlich, drei Einheiten habe ich gebraucht.

Rechts vorne löst sich immer mehr der (falschen) doppelten Sohle ab. Vom Rest war einiges locker, ich habe es aber nicht entfernt, das geht ja von alleine weg. Die innere Trachte ist höher, ich werde sie in nächster Zeit langsam kürzen. Den Tragrandüberstand werde ich langsam auf knapp über Sohlenniveau angleichen; bis ich mit dem Schneiden zu diesem Huf komme, sollte er plan dastehen.

Weiter geht es nun mit rechts hinten bei Barbie mit dem Schneiden, dieser Huf ist relativ einfach.Die ganz schweren Brocken sind Barbies Vorderhufe, links vorne kommt als erstes dran. Diesen Huf habe ich bereits vorbereitet in Sachen Angleichung der Trachten, es wird trotzdem eine Menge Arbeit, alleine die Beton-Eckstrebenberge zu entfernen.

Bei Nepomuk habe ich wenig rechts hinten weiter gemacht, leider zog er oft weg. Er war ziemlich nervös, kratzte sich viel am Bauch mit Zähnen oder Huf. Ein mal zog er mit links hinten voll durch, warum auch immer, als er mit dem Hintern nahe der Holzwand stand. Mit voller Wucht trat er in die Wand, hui, wäre ich zufällig da gestanden, hätte ich nun wohl ein zerschmetteres Bein. Mir hat es gereicht, es wird Zeit, daß ich ein wenig strenger mit ihm bin.

Mit Barbie bin ich bereits strenger; als ich sie reinführen wollte und die Strombänder in der Hand hatte, drehte sie ab Richtung Eimer, in denen sich Äpfel befinden. Dumm ist sie ja nicht, sie weiß, daß ich genau in diesem Moment nur eine Hand frei habe und die Bänder nicht einfach auf den Boden werfen kann, sondern sie loslassen muß. Für ihre Ungezogenheit bekam sie einen Hieb von mir mit dem Strick auf die Schulter, danach ging sie brav mit.

Ich bin froh, wenn ich den Ersttrimm geschafft habe bei beiden Hafis, danach folgt die Erhaltung, dafür reicht es, 1x pro Woche ein wenig zu machen. Das Wichtigste ist, daß Barbie weiter lahm-/schmerzfrei bleibt, die nächste Stufe der Verbesserung wäre, daß ich sie wieder reiten kann. Das eilt nicht, daher muß man sie jetzt nicht mit großen Korrekturen quälen.

22. September 2012

Hufbeindurchbruch?

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:53

Mir ist richtig schlecht :-(, ich befürchte, Barbie hat einen Hufbeindurchbruch rechts vorne.

Heute Regen ==> weiche Hufe, also fuhr ich in den Stall. Barbie bekam links hinten weiter die Eckstreben geschnitten, rechts vorne hat sich weiter Sohle abgelöst. Ein großes Stück lateral war lose und ließ sich hochklappen, dieses Stück schnitt ich ab. Was ich sah, gefiel mir nicht, ich dachte sofort an Hufbeindurchbruch.

Nepomuk nahm ich mit auf den Reitplatz, um ihn laufen zu lassen, Barbie wollte mitgehen. Ich machte mit ihr ein wenig follow up, Nepomuk longierte ich frei, bis er auch follow up machen wollte – das hat er sich wohl von Barbie abgeschaut.

Barbie lief einwandfrei im Schritt, ich verwarf den Gedanken „Hufbeindurchbruch“ wieder – damit wird sie wohl kaum lahmfrei laufen. Nepomuk nahm ich mit zum Putzplatz, auch seine Eckstreben rh wurden weiter bearbeitet – so langsam komme ich voran :-).

Ich blieb noch ein wenig und beobarchtete Barbie, ob sie rv entlastet beim Stehen. Auf dem Foto steht sie vorne etwas rückständig, vermutlich weil sie um die Ecke lurt, belastet beide Vorderhufe gleich.

Zuhause warf ich gleich Google an und stieß bei gesundehufe.com auf Fotos von Hufen mit Hufbeindurchbruch, dort sieht man auch so ein braunes Teil lateral im Zehenbereich wie bei Barbie. Einen Bericht habe ich gefunden, wo Abszesse dazu geführt haben, daß das Hufbein durchbrach. Nachdem Barbies dieses Jahr keinen Reheschub hatte, aber zwei Abszesse rechts vorne, dazu das Loch vom TA, kann ein möglicher Hufbeindurchbruch eigentlich nur daran liegen. Hoffentlich liege ich falsch … hoffentlich lahmt Barbie morgen nicht … hoffentlich kuckt mich nicht bald noch mehr Hufbein an.

Falls ich richtig liege, weiß ich gar nicht, wie ich das behandeln soll? Solange sie nicht lahmt, kommt sie nicht in die Krankenbox; Rumstehen trägt sicher nicht zur schnellen Heilung bei. Ob ihr der Therapieschuh noch paßt, müßte ich probieren, an diesem Huf habe ich ja schon länger nichts geraspelt, inzwischen ist er ziemlich rund geworden. Die andere Frage ist, ob der Schuh überhaupt Sinn machen würde ==> feuchtwarmes Klima ==> beste Bedingungen für Bakterien.

Hoffentlich bleibt der Rest dieser doppelten Sohle im Zehenbereich noch eine Zeit lang drauf, damit sie irgendwie schmerzfrei abrollen kann. Festkleben kann ich das Horn leider nicht, wir müssen mit dem zurecht kommen, wie es die Natur einrichtet. Warum der Huf jetzt die doppelte Sohle abstößt, ist mir nicht klar – hätte sie nicht warten können, bis über dem Hufbein wieder eine kleine Schicht Sohlenhorn gebildet wurde?

Außen hat der Huf ein Stück einen starken Tragrand, der steht über, vermutlich sorgt der dafür, daß sie im Zehenbereich medial abrollt. Das ist gut, dort ist (noch) Sohle vorhanden und das durchgebrochene Hufbein ist sozusagen aus der Schußlinie. So ein Tragrandüberstand ist keine schöne Sache, aber nur ne Kleinigkeit gegenüber einem Hufbeindurchbruch.

Mein Heilmoor ist sicher hilfreich, mit Hufschuh würde es länger drauf bleiben, hmm – werde morgen mal die Easyboot RX mitnehmen und anprobieren. Pferdehanf habe ich nun 7x 1 ML gegeben, ab morgen gibt es 2 ML, vielleicht sollte ich nur 3 Tage 2 ML geben anstatt 7 Tage, dann 3,5 ML und am 5. Tag 3 ML (finale Dosis). Der befeuert den Stoffwochsel ordentlich, was u. a. schnelles Nachwachsen von Horn bedeutet – das könnten wir jetzt gut brauchen. Kotwasser oder sonstige Problem sind nicht zu erwarten, die Hafis neigen nicht zu sowas.

Mir ist immer noch schlecht – egal, selbst wenn es ein Hufbeindurchbruch sein sollte, wir kriegen das wieder hin.

Nachtrag (nachdem ich mich wieder beruhigt habe *g*): links hinten (Barbie) heute nach meiner Bearbeitung, der Ballen innen schaut mir etwas „gestresst“ aus; sobald ich mit dem Huf fertig bin, werde ich medial einen Weitungsschnitt anbringen. Die Strahlfurchen sollten „durchgängig“ sein, alles andere stört den Hufmechanismus. Man nimmt nur minmal was vom Strahl weg, damit wieder ein wenig Abstand herrscht zwischen Strahl und Trachtenende, das entspannt auch den Ballen.

Medial habe ich heute eine Senke geraspelt, ca. so dünn wie ein Blatt Papier, das reicht, um den Kronsaum zu entspannen. Des weiteren im Zehenbereich bei dem Hornspalt einen minimalen Zehenabweiser, damit Barbie langsam dazu kommt, beide Seiten gleich zu belasten. An den weghebelnden Seitenwänden raspel ich auch regelmäßig ein wenig, die Zehe habe ich heute miminal gekürzt.

Bei Nepomuk konnte ich heute rh sogar richtig schneiden :-), sein einziger heller Huf, ich glaube, der ist ein wenig weicher als dunkle Hufe. So langsam komme ich in Übung und habe nun auch einen Blick, was getan werden muß.

Sandra meinte, in Sachen Eckstreben kann ich nichts falsch machen, das denke ich auch. Wenn ich sehe, wie sie die Eckstreben ausgräbt und dann die Sohle dementsprechend anpaßt und die Pferde laufen noch, bin ich mit meiner Nach-und-Nach-Taktik auf einem guten Weg. Bisher schneide ich immer noch nur Eckstrebenhorn von der Sohle, ich bin noch gar nicht da angelangt, wo sie sich eigentlich befinden.

Wenn ich mit vier Hinterhufen fertig bin, bei denen ein Fehlschnitt ja relativ unkritisch ist, hatte ich genug Übung und kann mich an die Vorderhufe trauen.

21. September 2012

3 Tage krank

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:17

Wegen einer Magen-/Darmsache lag ich nun 3 Tage im Bett. Kreislaufmäßig bin ich noch angeschlagen, außerdem ziemlich kraftlos, konnte aber heute endlich wieder zu den Pferden fahren.

Barbie die Hufe gewässert und anschließend links hinten ein nasses Leintuch umgebunden zum Einweichen der Eckstreben. In der Zwischenzeit habe ich die anderen Hufe ausgekratzt und die jeweils höhere Trachte minimal gefeilt mit meiner Mini-Raspel. Links vorne habe ich die Eckstrebe gleich mitgeraspelt, weil sie Tragrandniveau hat.

Mit ein bissi Raspeln bekomme ich allerdings kaum was weg, da mich ich etwas mehr machen oder evtl. auch mal schneiden. Ein kleinen Hocker habe ich mir mitgebracht, Barbies linken Hinterhuf auf den Oberschenkel gelegt und los ging es :-). Kraft habe ich ja kaum, selbst unter Zuhilfenahme der zweiten Hand konnte ich fast nichts schneiden, sondern nur kratzen. Besser als nichts, ich fing also an, die Berge von Eckstrebenhorn zu dezimieren, so gut es ging. Barbie war erstaunlich brav, nach einiger Zeit verlor sie aber langsam die Geduld und mir ging die Kraft aus.

Na ja, bei mir dauert es natürlich, außerdem muß ich mich erst einüben – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen *g*. Immerhin habe ich es geschafft, daß die Eckstreben keinen Bodenkontakt mehr haben, trotzdem haben wir noch Berge vor uns. Es wird dauern, bis ich einen Huf fertig habe – egal, sie läuft nun schon ein 3/4 Jahr mit diesen Eckstreben, da kommt es auf ein paar Tage mehr oder weniger nicht an.

Der Huf schaut ansonsten ganz gut aus, allerdings fehlt noch ein Stück belastungsfähiger Tragrand lateral, der wird sich vermutlich schnell bilden, wenn der Huf wieder einigermaßen gleichmäßig belastet wird. Bis zur grünen Linie werde ich die Eckstreben vorerst ungefähr kürzen, das ist außen noch ne Menge, und darauf achten, daß sie 1 – 2 mm über Sohlenniveu sind.  Das paßt dann für die Erstbearbeitung, im zweiten Durchgang, wenn die Trachten auf gleicher Höhe sind, kann ich den Huf dann perfekt machen *hihi*.

Beim Huf rechts vorne auskratzen kam mir lateral und medial ein Stück Sohle entgegen, eiderdaus, das sah nicht gut aus. Ich habe nicht groß rumgepuhlt, hätte alleine mit dem Hufauskratzer mehr Horn weghebeln können. Oft kommen ja Abszesse, die am Kronsaum durchgebrochen sind, nach einiger Zeit auch in der Sohle durch, ohne daß es dem Pferd Schmerzen bereitet. Mir schaut das eher nach einer doppelten Sohle aus, die sich nun langsam ablöst. In den letzten 2 Wochen (Foto vom 05.09.2012) hat sich ein guter Tragrand gebildet, an diesem Huf habe ich ja schon lange nichts mehr gemacht.

Rechts vorne werde ich in Sachen Eckstreben als letztes bearbeiten, erst mal abwarten, wie er sich entwickelt. Barbie bekam auf alle vier Sohlen und Hufwände Heilmoor, das werde ich nun immer machen.

Nepomuk geholt, er hatte sich kaum gebissen, obwohl ich ihn seit Montag nicht behandelt habe – der Pferdehanf scheint zu wirken :-). Er haart enorm, Barbie bisher kaum, ihn habe ich daher geputzt, anschließend fing ich rechts hinten mit seinen Eckstreben an. So geduldig wie Barbie war er nicht, das wird schon noch, ein bissi was bekam ich weg.

Beide sind ziemlich hibbelig, können nicht ruhig stehen am Putzplatz, kein Wunder, sie wurden ja schon lange nicht mehr von mir bewegt. Wegen meiner Krankheit fehlte mir heute aber die Kraft, sie auch noch frei zu longieren, morgen „dürfen“ sie ein wenig auf dem Reitplatz laufen. Barbie natürlich nur Schritt, er auch Trab und Galopp. Die Zeit muß ich mir nehmen, damit sie etwas Dampf ablassen können.

16. September 2012

Hufkurs in Köstendorf bei Salzburg

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:52

Schnell den Hafis ihr Zusatzfutter gegeben und ab ging es am Freitag zum Hufkurs. Die Anfahrt bis Salzburg war Autobahn, es gab keinen Stau; da ich keine Vignette kaufen wollte, fuhr ich den Rest auf der Landstraße. Das zog sich ziemlich hin, kurz nach drei war ich im gebuchten Quartier. Der schöne Bauernhof liegt am Berg, im Tal ist der Irrsee. Ich sah herzige Katzenbabys, wohl noch keine 5 Wochen alt, und streichelte sie ein wenig. Mein Zimmer mit geräumigen Bad ist prima, hat sogar eine Küchenzeile. Sehr ruhig, kein Verkehrslärm, da schläft es sich gut.

Die Bäuerin bot mir an, Frühstück vor die Türe zu stellen, wirklich sehr nett – buchen konnte ich ja nur ohne Verpflegung. Es ging weiter nach Köstendorf, dank Navi fand ich sofort hin. Bei der Entfernung hat sich booking.com ein wenig vertan, anstatt der angekündigten 10 km sind es 20 km – ich werde es überleben .

Im Kurs waren wir 15 Teilnehmer, morgen kommen wohl noch weitere dazu. Die Frau, die die Räumlichkeiten bereitstellt, besitzt 3 Pfeterde am Haus, an denen wir am Sonntag raspeln üben werden.

Notiert habe ich mir heute ein paar interessante Sachen.

Fühlig gehen kann auch am Schmerzgedächtnis des Pferdes liegen. Barbie ging ja schon immer fühlig auf Schotter; selbst wenn ihre Hufe mal komplett in Ordnung sind, wird sie das vermutlich beibehalten. Behandeln kann man das mit Bachblüten – gut zu wissen.

90% aller Pferde haben einen Calcium-Überschuß, den der Organismus nur schwer abbauen kann. Beim Zusatzfutter sollte man darauf achten, daß wenig möglichst Calcium enthalten ist – ich werde Lamino Star darauf überprüfen. Sinnvoll ist bei den meisten Pferden eine Kur mit Magnesiumcitrat, was ich ja bereits verfüttere.

Ob ein Pferd bequem und schmerzfrei steht, kann man, wenn das Bein gerade ist, mit einem leichten Stoß ins “Knie” (Karpalgelenk) testen. Ist es verspann bzw. sonstwas nicht in Ordnung, wird es einknicken.

Geringes Hornwachstum beruht immer auf einem schlechten Stoffwechsel, mit dem viele Krankheiten zusammenhängen. Mit Beschlag ebenso, weil dadurch der Hufmechanismus zu 90% eingeschränkt ist.

Sandra ist der Meinung, daß das Hufbein bodenparallel stehen sollte, auch wenn dies nicht zur Fessel-/Hufachse paßt. Die Fessel würde sich im  Laufe der Zeit der neuen Hufbeinstellung anpassen. Morgen werde ich dazu genauer nachfragen, heute wurde dieses Thema wegen meiner Frage nur kurz angerissen.

Die meisten Teilnehmer machen den Kurs, weil ihre Pferde Fehlstellungen haben und sie mit der Bearbeitung durch Hufschmiede unzufrieden sind. In Österreich gibt es nur ca. 15 Barhufbearbeiter, ein Schmied lernt dort während seiner Ausbildung genau 8 Std. was über Barhufbearbeitung – ziemlich wenig, finde ich. Die Teilnehmerin mit der weitesten Anreise kommt aus Nürnberg, das ist ziemlich weit und zeigt, was Sandra für einen guten Ruf hat.

Um 20.00 Uhr Uhr haben wir Schluß gemacht, danach ging ich mit ein paar anderen Teilnehmern zum Essen. Alles sehr nette Leute, die genauso gerne über ihre Pferde reden wie ich . Kurz vor 22.00 Uhr brachen wir auf, im Dunkeln Landstraße fahren ist gar nicht mein Ding, da ich nachts sehr schlecht sehe. Das Navi führte mich dazu noch an eine gesperrte Straße in der Pampa, glücklicherweise fand ich nach 10 Min. dann doch noch die Hauptstraße *g*.

Morgen geht es um halb zehn los, da ich noch tanken muß und Zigaretten einkaufen, heißt es: früh aufstehen. Vermutlich geht es wieder bis abends, was mir recht ist – umso mehr ich lerne, umso besser, dafür bin ich ja hier. Am Sonntag geht es früher los, dafür ist gegen fünf Uhr Schluß, die meisten haben dann ja noch ein Stück zu fahren. Ob ich abends dann noch im Stall vorbei fahre, weiß ich noch nicht – wenn es bereits dunkel ist, werde ich mir das schenken.

Ich denke, ich kann hier ne Menge mitnehmen, vor allem in Sachen Bearbeitung der Eckstreben und Trachten. In Sachen Ernährung sind die Hafis bereits gut aufgestellt mit den Magerweiden, auf denen nicht nur Deutsches Weidegras wächst (mit zuviel Fruktan), sondern auch jede Menge Kräuter. Meine Kräutermischung werde ich vorerst beibehalten, ebenso das Equimont, bis die Weidesaison vorbei ist.

Der Pferdehanf bringt mE sehr viel, obwohl man das bis jetzt noch nicht mit Bestimmtheit sagen kann. Der Stoffwechsel kommt in Ordnung, Barbie läuft sehr gut, wenn das so weiter geht und ihre Hufe in Ordnung kommen, kann ich sie in ein paar Wochen wohl wieder im Schritt reiten.

Am Samstag war ich pünktlich vor Ort, vormittags wurde Anatomie gelehrt. Es gibt Gebirgs- und Sumpfhufer, erstere stehen steiler und haben eine stärkere Sohlenwölbung aufgrund des steinigen Bodens. Pferde, die vorwiegend auf weichem Boden leben, haben flachere Hufe, die sich selbst durch Wegbrechen verkürzen.

Haflinger sind ursprünglich Gebirgspferde, das Hufbein sitzt etwas höher als bei Sumpfpferden. Barbie ist ein ziemlich naturnaher Typ mit ausgeprägten Kastanien und Sporn, Überbleibsel von Fingern, vor vielen Mio. Jahren hatten die Vorläufer von Pferden auch fünf Zehen (nun nur noch eine).

Der wichtigste Winkel beim Huf ist der Kronwinkel, er sollte 30 Grad betragen, Vorderhuf ca. 45 Grad, hinten ca. 55 Grad. Der Kronranddurchmesser sollte in etwa der Höhe der Zehenwand entsprechen. Vom Hufknorpel bis Trachtenende vom Boden aus sollten es ca. 3,5 cm bei einem Großpferd sein, bei Ponys etwas weniger.

Nach dem Mittagessen ging es ans Eingemachte, jeder konnte sich einen Huf samt Kron- und Fesselbein aussuchen, frisch vom Schlachter, teilweise floss noch Blut raus. Die Vorstellung, daß der vor kurzem noch einem lebenden Pferd gehörte, war wenig angenehm, ich suchte mir einen ziemlich großen aus.

Die Beine wurden foliert, jeder trug Handschuhe und überwand sich – wenn man was lernen will, ist es nötig, erst mal am toten Huf zu probieren. Meiner hatte enorm Tragrandüberstand, eine überlange Zehe (gezerrte weiße Linie), zu hohe Trachten und enorme Eckstreben. Zwei Stunden habe ich diesen Huf mit diversen Messern, Raspel und Zange bearbeitet, Wahnsinn, wie schwer das Eckstrebenhorn abzuschneiden war.

Bei den Hafis müssen die Hufe weich sein zur Bearbeitung, sonst wird das nie was, man kann auch Moor dafür nehmen (oder die Hufe 10 Min. wässern bzw. nach Regen bearbeiten).

Die Eckstreben sollten in der Mitte des Strahls ankommen und in der Mitte im Verhältnis zur Strahlfurche eine Höhe von 1 cm aufweisen, sie müssen gerade und bodenparallel verlaufen. Enorme Eckstreben machen vielerlei Probleme, könnten auch für Barbies hochgeschobenes Strahlbein verantwortlich sein. Eckstrebenhorn, was über der Sohle liegt, muß entfernt werden, es kann auch am Strahl zwicken.

Eine Schwebe/Senke sollte man bei jedem Huf raspeln, nur ganz wenig, das habe ich ja schon gemacht und werde es beibehalten.

Wir bekamen jede Menge Tipps in Sachen Hufbearbeitung, morgen geht es mit Theorie weiter, nachmittags wird uns dann das Raspeln am lebenden Pferd gezeigt.

Vermutlich brauche ich eine Zeit, bis ich die Hufe das Hafis, vor allem die von Barbie, einigermaßen auf Vordermann habe. Für sie ist es eh am besten, langsam umgestellt zu werden, damit sich der Bandapparat langsam an die neue Hufsituation gewöhnen kann.

Heute war um 9.00 Uhr antreten, ich kam 15 Min. zu spät, weil sich die nette Bäuerin mit mir unterhalten wollte – die konnte ich ja schlecht stehen lassen. Vormittags gab es wieder Theorie, Hufbeurteilung, Nachteile eines Beschlags, Ernährung, Stoffwechsel, nach dem Mittagessen wurde Raspeln an drei Pferden geübt. Ich habe kaum geraspelt, mir bleiben ja meine zwei Hafis zum Üben :-).

Meine Idee mit dem Moor, was gestern geliefert wurde, stieß auf Zustimmung: ein weicher Huf dehnt sich leichter aus ==> besserer Hufmechanismus. Sandra betonte nochmals, daß die Fesselung kein finaler Zustand ist, sondern sich die Fesselachse sich der der Zehe anpaßt – wir werden sehen.

Eine überbelastete Wand ist steiler, was man bei Barbie aber schlecht sieht, weil es ihr ja die Seitenwände stark wegehebelt wegen der Eckstreben. Steht ein Huf schief (eine Wand kürzer als die andere, dadurch ist auch die Sohle unsymmetrisch, das sieht man bei Barbie gut), macht man am Ende der Bearbeitung auf der mehr belasteteten Seite (meist mit leicht eingerollter Trachte) einen Weitungsschnitt, um den Belastungspunkt der Trachte nach außen zu verlegen – dadurch weitet sich diese Hufhälfte (und paßt sich der anderen an).

Diagonalhufe, wie Barbie sie hat, sind nicht selten und lassen sich gut wieder in Ordnung bringen. Das Wichtigste ist Trachten und Eckstreben, d. h. alle Trachten langsam auf gleiche Höhe bringen, anschließend auf die 3,5 cm Höhe bzw. etwas weniger vom Boden bis zu den Hufknorpeln hinwirken. Die Eckstreben müssen stark gekürzt werden, erst mal bis fast auf Sohlenniveau – eine kleine Kante läßt man stehen, sie dient als „Rutschbremse“. Die Eckstreben haben Bodenkontakt, wenn das Pferd auffußt und der Huf sich dadurch weitet, ansonsten nicht. Der Strahl soll nur im hinteren Drittel tragen, den muß man dann natürlich den niedrigeren Trachten anpassen. Der Tragrand wird auf Sohlenniveau geraspelt, falls nötig; es wird immer eine leichte Schwebe/Senke geraspelt.

Wegen den Eckstreben habe ich extra nochmals gefragt, ich kann nichts falsch machen, wichtig ist, daß die gerade zur Strahlfurche und „bergab“ verlaufen. Man stellt sich den Tragrand als Straße vor, biegt auf die Eckstrebe ein, fährt dadurch gerade bergab. Sandra gräbt die Eckstreben auch aus, d. h. wenn sie sie tiefer als die Sohle liegen, wird die Sohle angepaßt. Ich werde das nicht machen, ich kürze erst mal bis knapp über Sohlenniveau, dadurch kommt beim Auffussen auch Druck auf die Sohle ==> Zerfallshorn. Mit der Zeit kommen wir dann schon zur idealen Eckstrebe, denke ich.

Die Sohle vor der Strahlspitze nennt man „Mondsichel“, die greift man idR nicht an – ich sowieso nicht. Erst mal Trachten und Eckstreben optimieren, damit ist bei Barbie auch die Last von der Mondsichel genommen, wo vermutlich das Hufbein drückt. Danach kann ich immer noch Sohle im Zehenbereich abschaben, falls nötig.

8 Hufe stehen mir bevor, Nepomuk hat ja auch starke Eckstreben – das wird ne Menge Arbeit. Nachdem ich nun einigermaßen Durchblick habe *g*, traue ich mir auch mit dem Messer einiges zu. Umso mehr man schneidet, umso sicherer und besser wird man – also ran ans Werk :-).

Wenn Barbie nicht mehr „klemmig“ läuft auf Asphalt, spricht laut Sandra nichts dagegen, sie erst mal auf weichem Boden wieder langsam anzureiten, nur Schritt. Natürlich gehe ich erst mit ihr spazieren und longiere sie – sie muß in allen drei Gangarten (ohne Reiter) willig laufen.

Das Gesicht vom Hufschmied, der geraten hat, Barbie einzuschläfern, würde ich gerne sehen, wenn der Stallmeister ihm erzählt, daß Barbie wieder geritten wird ohne Beschlag.

13. September 2012

Überlegungen zum Diagonalhuf

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:24

Heute früh habe ich weiter nach „Diagonalhuf“ gegoogelt, man liest unfassbare Geschichten und sieht Fotos, bei denen man sich nicht vorstellen kann, daß das Pferd überhaupt noch laufen mag. Hochgedrückte Ballen und Probleme mit dem Strahlbein können die Folge sein, was mich an die Aussage meiner früheren Hufbearbeiterin zu Barbies letztem Röntgenbild erinner hat: „rehe hatte sie aber vermutlich schon mal da das strahlbein nach oben verschoben ist (zumindest links, auf dem rechten rö-bild kann ich es nicht richtig sehen) dies ist ein deutliches indiez für eine hufbeinrotation. allerdings hält es sich in grenzen, …“.

In meinen Augen gibt es zwei Möglichkeiten für Barbies diagonale Hufe: entweder sie hat eine Fehlstellung in allen vier Gelenken seit dem Fohlenalter oder irgendwann mal wurden ihr die Trachten nicht gleichmäßig gekürzt. Das korrigiert sich nicht von alleine, die Fehlbelastung wirkt sich dann natürlich auf die Gelenke und Sehnen aus.

Bisher hat kein Hufbearbeiter „Diagonalhuf“ diagnostiziert, was nichts heißt. Wer hat sich Barbie beim Laufen vorführen lassen? Wer hat sich genau angesehen, wie sie steht – auch von hinten? Keiner, ein Schmied hat sich sogar das Hufe auskratzen gespart, schnitt sofort und beseitigte die Wandüberstände mit einer Art Gartenschere (der andere mit der Hauklinge).

Hufbearbeiter ziehen idR ihr 08/15-Programm durch nach ihrer Theorie – da wird nicht individuell auf ein Pferd eingegangen. Bei Barbie schon gar nicht – mit dem Stempel „Rehepferd“ ist jedem klar, wie man den Huf bearbeitet :-(. Na ja, was rege ich mich auf, alles Vergangenheit – die Zukunft ist wichtiger.

Links vorne habe ich heute über den Ballen fotografiert, um zu prüfen, ob der stark verschoben ist – ich sehe nichts. Durch die Haare sieht man wenig, hinten habe ich heute bezüglich Ballen auch geprüft – mE alles im grünen Bereich.

Nach meiner Logik muß ich Barbie ganz langsam die Trachten auf gleiche Höhe bringen, ansonsten mache ich nichts – dann sieht man schon, ob sie die neue Hufform beibehält (dann war es ein Bearbeitungsfehler) oder sie weiter diagonal abläuft (dann ist es ein Stellungsfehler).

Wie man Diagonalhufe bearbeitet, konnte ich im www nicht eruieren – das ist eine sehr schwierige Hufsituation. Meiner bescheidenen Logik nach muß ich bei Barbie gaaanz langsam die Trachten bei allen Hufen auf gleiche Höhe setzen. Ihre Hufe sind ja derzeit „verdreht“ – falls es sich um einen Bearbeitungsfehler gehandelt hat, kommen die Hufe wieder auf gleichmäßige Last und bleiben dann so – damit wäre das Thema erledigt.

Sind Stellungsfehler die Ursache, wird sie ihre Diagnoalhufe beibehalten; soweit ich gelesen habe, ist es kontraproduktiv, den Huf dann in eine „Idalform“ zu zwängen.

Wir werden sehen, ich passe nun mal die Trachten langsam auf gleich lang an, ansonsten mache ich nichts.

Nepomuks Wandtrennung links vorne sah heute gut aus; nachdem ich ständig eine „Sprungschanze“ geraspelt habe, kam mehr Druck auf die Trachte. Die hat sich nun eingerollt, ich denke, das gibt sich mit der Zeit von alleine wieder.

Mir kam es heute so vor, als ob die Hafis ein glänzenderes Fell entwickelt haben – obwohl sie erst 2x Pferdehanf bekamen. Bis sie die finale Dosis (3 ML) bekommen, dauert es noch, weil ich ja nur alle 2 Tage im Stall bin. Barbie bekam heute getrocknete Brennessel, die ich vorgestern gepflückt hatte – reingeschlungen wie ein Staubsauger :-).

Nepomuk stelle ich ja immer eine Weile ohne Decke in den Stall, damit er mal „durchatmen“ kann, gehe dann, bevor ich fahre, in den Stall und ziehe ihm die Decke wieder an. Heute hat mich der neue Arabo-Hafi verfolgt in den großen Stall, wo Nepomuk stand. Nepomuk wollte ihn weg haben, er hat sich gewehrt, raus kam er nicht, weil ein paar Isländer im Wg standen. Ich habe mich in Sicherheit gebracht :-), Barbie auch, der neue Hafi kam irgendwann auch aus dem großen Stall, ging zu Barbie und auf sie los.

Vermutlich war er ziemlich gestresst, ich ging dazwischen, weil er Barbie in eine Ecke gedrängt hatte. Ich weiß nicht, warum Barbie sich soviel gefallen läßt – früher war sie nicht so. Ich hoffe, dank Pferdehanf und guter Hufbearbeitung wird Barbie wieder selbstbewußter – in einer Herde muß man laufen können, um was zu gelten.

Nepomuk läßt sich von keinem was gefallen, er sucht keinen Streit, behauptet aber seine Position, das bedeutet Streß – vermutlich hat er daher die Streßkuhlen.

12. September 2012

der Diagonalhuf

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:18

Zitat von hier: „Das Besondere an diesem Huf ist, dass das Pferd die innere Trachte belastet und nach der äußeren Zehenwand hin abfußt, eben diagonal. Mit der Zeit bekommt dieser Huf eine verdrehte Form, schiebt mediopalmar (innen-hinten) die Trachte weiter unter den Huf oder auf die Sohle, bekommt dorsomedial (vorne-innen) einen mächtigen Zehenabweiser und lateral (außen) einen nach außen divergierenden Flügel. Zudem wird an der weniger belasteten lateralen (äußeren) Wand der Kronrand niedriger, was falsche Bearbeitung enorm verstärken kann.“

Wenn ich mir Barbies Doku ansehe, komme ich zu der Überzeugung, daß sie vier Diagonalhufe hat.

Links hinten, z. B. beim Foto vom 16.01.2012, sieht man gut, daß die Trachte innen aufgrund der größeren Belastung niedriger ist und sich leicht einrollt sowie die Eckstrebe kürzer ist. Im Zehenbereich wird bei ca. 7 Uhr abgerollt, genau da hat sich ein Hornspalt gebildet. Am dunklen Sohlenhorn (komprimiert) vorne außen sieht man, daß das wesentlich mehr unter Last steht. Außen driftet die Seitenwand weg,

Rechts hinten, Foto vom 20.03.2012, rollt Barbie bei ca. fünf Uhr ab. Rechts vorne (Foto vom 31.08.2012) ist die äußere Trachte kürzer, Barbie rollt daher nach ca. 7.00 Uhr innen ab. Genau umgekehrt ist es links vorne, Foto vom 19.04.2012, (wie hinten auch), die innere Trachte ist kürzer ==> abrollen nach 7.00 Uhr.

Komisch, daß das bisher niemand bemerkt hat. 100%-ig gerade Beine haben wohl wenige Pferde, aber daß bei Barbie gleich alle vier schief sind, erstaunt mich schon. Mit einem 08/15-Trim verschlimmert man die Probleme wohl nur noch, was auch erklären würde, warum Barbie nach fast jeder Hufbearbeitung durch einen Profi schlechter lief. Die stark veränderten Druckverhältnisse in den Hufen haben möglicherweise immer zu Abzessen geführt.

Zu denken gibt auch, daß Barbie in den 9 Jahren, die sie in Tirol stand, wo ihr 2x pro Jahr die Hufe geschnitten wurden, nie ein Problem hatte – obwohl die Hufe bei derart langen Bearbeitungsintervallen natürlich nicht „schön“ aussahen.

Die Frage ist, wie man die Hufe zukünftig unter Berücksichtung dieser Schiefstellungen bearbeien soll – das werde ich am WE beim Hufkurs fragen.

11. September 2012

wohl der letzte Sommertag …

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:45

… und ich hatte keine Zeit zum Reiten.

Beide Hafis habe ich heute mit Showhalfter geführt, damit sie mal wieder wissen, wo Bartels den Most holt :-). Barbie hat in letzter Zeit am Putzplatz ja immer ordentlich am Strick gezerrt, so daß der schon arg gelistten hat. Heute zog sie nur ein mal an, dann war Ruhe. Andere Pferde stehen ruhig und brav, wenn sie angebunden sind, die Hafis sind ungeduldig und schwanzeln ständig umeinander.

Barbie wurde versorgt, an allen vier Hufen habe ich minimalst die Trachten gekürzt und wieder Fotos gemacht. Rechts hinten habe ich heute ein wenig die Zehe zurückgesetzt, da muß ich dran bleiben. Die Eckstreben müssen sauberer geschnitten werden, außerdem muß das restliche auf der Sohle liegende Eckstrebenhorn entfernt werden. Nachdem es morgen regnen soll, kann ich es übermorgen wohl leicht abkratzen.

Seitlich medial ist nicht ganz seitlich aufgenommen, die Trachte ist leicht untergeschoben. Ich denke, an den Trachten muß ich nichts mehr machen, wenn ich weiter langsam die Zehe zurücksetze (der Zehenwinkel ist immer noch zu flach), kommt mehr Last auf den vorderen Hufbereich und die Trachten können sich langsam aufrichten. Von vorne sieht man die weghebelnden Seitenwände, immerhin wachsen die Wande schon länger gerade nach.

Links hinten ist ja Barbies bester Huf, das komische Horn vor der Strahlspitze hat sich von selbst verflüchtigt. Die Eckstrebe außen ist sehr stark, außerdem erscheint mir die latere Trachte höher als die mediale. Die Trachten sind immer noch leicht untergeschoben, medial sowie lateral (eingezeichnet). Von vorne ist immer noch ein Hornspalt zu erkennen, wo der ist, beginnt die Sohle, „unförmig“ zu werden. Seitlich hebeln die Wände genauso weg wie rechts hinten.

Ich kann mir den Spalt nur so erklären, daß aufgrund der kürzen inneren Trachte diagonal abgerollt wird, dafür spricht auch die extrem stark ausgebildete Trachte lateral. Bis ebend dachte ich, das Foto von vorne täuscht wegen der Haare, bei einem Diagonalhuf ist es typisch, daß der laterale Kronsaum niedriger ist als der mediale.

Da ich bisher nie was an den Trachten gemacht habe, hat Barbie sich die unterschiedliche Trachtenhöhe selbst angelaufen. Was auch an der lange unsymmetrischen Sohlenform liegen könnte – alles Spekulation. Im Hufkurs werde ich deswegen fragen – dafür ist er ja da :-).

Mit Nepomuks Vorderhufen bin ich nicht zufrieden, links vorne die Wandtrennung medial macht Probleme, vielleicht sollte ich eine Schwebe bis zur Sohle feilen?. Die mediale Trachte ist leicht eingerollt und daher kürzer (wie bei Barbie), ich denke, ich mache noch die Schwebe und lasse diesen Huf dann mal in Ruhe (außer gelegentlich rund machen).

Rechts vorne bin ich in Sachen Wandtrennung auch nicht weiter, ich werde der Natur ihren Lauf lassen und nur noch rund feilen, im Hufkurs werde ich diese Probleme ansprechen. Die Ringe rechts vorne, gestauchter Kronrand, haben sich inzwischen weitestgehend gegeben, obwohl ich erst vorgestern medial eine Schwebe geraspelt habe.

Heute habe ich Carduus marianus C 30 in der Apothele gekauft, bisher hatte ich das ja in zwei Online-Apotheken bestellt zusammen mit der Moorpaste für Pferde, die nicht geliefert werden kann – daher habe ich beide Bestellungen storniert. Ich werde dasselbe nehmen wie die Hafis, Leberentgiftung kann nie schaden :-).

Nepomuk hatte sich heute vermehrt die Schweifrübe gescheuert, ich habe Zinkspray drauf, am Schlauch waren keine neuen Wunden. Ab morgen soll es Herbst werden, ich hoffe, er hört nun bald auf, die Schweifrübe zu scheuern. Täglich Pferdehanf wäre besser als alle 2 Tage, zumindest die nächste Zeit, Ich werde den Stallmeister fragen, ob er das machen könnte – ist natürlich zusätzlicher Aufwand für ihn.

10. September 2012

Zehenwinkel

Filed under: Allgemein — admin @ 18:25

Kürzlich las ich mal zufällig, daß der Zehenwinkel an den Vorderhufen geringer ist als der hinten, dachte, die haben sich vertan und nicht weiter darüber nachgedacht. Bisher ging ich anhand der Röntgenbilder von Barbie davon aus, daß sie vorne bei ca. 58 Grad steht, hinten (Vorbild links) bei ca. 50 Grad.

Heute fiel mir das wieder ein und ich informierte mich … tjo, ich lag völlig falsch (sowas passiert *g*). Barbies letztes Röntgenbild „bearbeitet“ und siehe da, sie steht vorne bei 50 – 51 Grad. Seit längerem versuche ich, die von mir gedachten 58 Grad zu erreichen, böses Faul, das Hufbein drückt daher auf die Sohle. Vermutlich kommt daher das komprimierte Horn im Sohlenbereich, ein Schutzmechanismus des Hufes.

Hui, morgen werde ich anfangen, vorne die Trachten ein wenig zurückzunehmen, damit der Druck im Zehenbereich abnimmt.

Über ungeschobene Trachten habe ich auch nachgelesen, hinten hat Barbie welche, vorne kaum noch. Eine Erklärung für vorne sehe ich darin, daß ich seit Monaten ständig die Zehen kurz gehalten, die Trachten aber nie angefaßt habe. So wurde der Druck von den untergeschobenen Trachten genommen, so daß sie sich langsam aufrichten konnten. Einerseits gut, andererseits war das für meine Begriffe eine arge Radikalkur, weil immer mehr Last auf den vorderen Zehenbereich kam.

Die ungleich abgelaufenen Trachten rühren wohl daher, daß die Hufe lange unsymmetrisch waren – was sie jetzt auch noch sind, aber nicht mehr so übel wie früher.

Die Hornröhrchen rechts vorne haben im Trachtenbereich den korrekten Zehenwinkel, ca. 50 Grad, links vorne dürfte es ähnlich sein. Wenn ich nun neben den Trachten auch die Eckstreben an der Vorderhufen angehe, wird der vordere Hufbereich entlastet und die Sohle kann sich erholen.

Hinten schaut es nicht gut aus, wenn ich mich am derzeitigen Zehenwinkel links hinten orientiere, ca. 50 Grad (normal wäre wohl eher steiler). Die Trachten sind untergeschoben, rechts hinten ist die Zehenachse zu flach.

Es gilt nun also, weiter an den Eckstreben zu arbeiten sowie bei allen vier Hufen die Trachten auf gleiche Länge zu bringen und zu kürzen, rechts hinten die Zehe ein wenig zurückzusetzen und hinten alles gut zu berunden.

Das alles nach und nach, Barbie läuft derzeit gut, jede stärkere Korrektur könnte aufgrund veränderter Druckverhältnisse wieder einen Abzess auslösen.

Ich stelle immer wieder fest, daß mir Grundlagen fehlen, um Zusammenhänge erkennen zu können – da hilft mir sicher der Hufkurs nächstes WE. Ich werde mir alle Huffotos samt RöBi aufs Laptop laden und das mitnehmen – damit ich gezielt fragen kann :-).

Wir sind nun im „Endstadium“ der Hufkorrektur, ich muß dazu lernen, um alles richtig zu machen. Eine Investition in die Zukunft, die Hafis kann ich dann selber machen. Wenn Barbies Hufe mal uptodate sind, ist Hufbearbeitung ne Kleinigkeit – 1x pro Woche drüber schauen und korrigieren.

Selbst wenn Barbie nochmals einen Abzess bekommt, stehen wir das durch – kein Grund, sie einzuschläfern.

Hufschuhe zum Ausreiten werde ich ihr kaufen, wenn es soweit ist – falls ich nächstes Jahr tatsächlich mal zweispännig fahren werde, braucht sie eh einen. Der Tag X, an dem ihre Hufe optimal dastehen, ist noch nicht gekommen, danach muß der Huf ein mal komplett gesund runterwachsen, bevor man Barbie als „geheilt“ betrachten kann.

Ich freue mich schon auf meinen ersten Ausritt mit Barbie, vorher werde ich sie natürlich am Boden trainieren.