31. Oktober 2012

traumhaft schöner Galopp mit Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:58

Heute war Sonnenschein, 8 Grad, ich zog Barbie ihr schönes Prunkhalfter an, an dem ich die neuen Zügel befestigt hatte, sowie die neue blaue Schabracke mit ihrem Namen drauf. Ihren VS-Sattel gurten ist schwierig, weil erst 2x benutzt, das Leder ist noch sehr steif.

Barbie sah wirklich sehr hübsch aus :-), wir gingen dieselbe Strecke wie am Sonntag mit Nepomuk, allerdings führte ich. Gras fressen war wieder ein Problem, teilweise lief Barbie wie ein Suchhund mit der Nase am Boden neben mir her, um im Gehen schnell ein wenig Gras zu fressen. Wir waren ca. 1/2 Std. unterwegs, kamen dabei aber nicht sehr weit wegen ihrer Fresserei, mit Mühe gurtete ich nach und stieg auf.

Ein Grasweg bog rechts ab, Barbie wollte traben, ich hatte nichts dagegen. Sie wurde immer schneller, ich konnte sie aber gut zurückhalten, obwohl wir nur mit Halfter unterwegs waren. An der Teerstraße angekommen, parierte ich sie durch und wir gingen im Schritt auf dem Seitenstreifen gemütlich Richtung Stall. Ein klappriger kleiner LWK kam von hinten, Barbie kennt die von der Bundesstraße, ich brachte trotzdem ca. 2 m Abstand zwischen uns und die Straße.

Erschreckt hat sich Barbie nicht, jedenfalls sprang sie nicht zur Seite, trabte im Acker an und eh ich mich versah, galoppierte sie butterweich an und gab Gas. Ich war völlig perplex, mir schoß kurz durch den Kopf, daß sie früher ja immer sehr viel gebuckelt hat. Heute gar nix, sie schwebte über den tiefen Acker mit enorm kraftvollen Galoppsprüngen, mein anfängliches Bremsen gab ich auf. Was für ein toller Galopp 🙂 – lenkte sie im weiten Bogen Richtung Teerstraße, Barbie wollte zu dem Weg, den wir gekommen waren.

Kurz vor den S-Bahngleisen habe ich sie locker durchparieren können – ein tolles Geburtstagsgeschenk hat Barbie mir gemacht :-). Mit ihr zu galoppieren macht enorm Spaß, weil Barbie von sich aus die Hinterhand enorm einsetzt, ich war ein wenig aus dem Häuschen, bin ja seit über 3 Jahren nicht mehr mit Barbie galoppiert.

An den Gleisen trafen wir eine Stallkollegin, die von der Ovalbahn kam, ich beschloß, mit Barbie bis zum Stall zu reiten. Barbie an der Bundesstraße anzuhalten, ist im Gegensatz zu Nepomuk kein Problem, als frei war, sind wir über die Straße getrabt, als wir wieder am Gehsteig waren, kam uns ein 7,5 Tonner LKW entgegen und pfeifte ziemlich nah an uns vorbei, Barbie blieb ruhig. Am Putzplatz parkte sie von alleine bei meinem Koffer ein, ich war hin und weg von diesem grandiosen Pferd.

Geschnaubt hat sie heute viel vor Freude, vor allem nach dem Galopp :-), ich wäre ja nie und nimmer in nächster Zeit mit ihr galoppiert, weil sie noch nicht besonders gute Hufe hat, außerdem muß man das Pferd ja langsam antrainieren. Barbie hat entschieden, daß wir galoppieren, ich hoffe, es hat ihr nicht geschadet.

Ich denke, ich werde mir nun jemanden für Nepomuk suchen, damit wir mit den Hafis 1x pro Woche zusammen ausreiten können.

Barbie zurück in den Stall gebracht, kein Pferd in Sicht – der Stallmeister hatte sie auf die Weide gelassen. Barbie lief raus, ich holte Nepomuks Halsring, hatte ja sein Zusatzfutter bereits vorbereitet.

Er stand ganz am Ende der Weide, runtergelaufen, „angeleint“, zurückgelaufen bis zum Ausgang. Missie, seine Freundin, kam im Galopp hinterher, Nepomuk riß sich los, fetzte mit ihr und anderen über die Weide und blieb wieder ganz am Ende stehen. Tjo, ich also wieder runterlaufen, ihn abgeführt, wir kamen bis in den Treibgang, da kam Barbie angaloppiert mit Missie im Schlepptau, ich ließ den Strick los, die drei rannten auf den Paddock.

Meine Güte, waren die Pferde lustig drauf, Missie rannte zurück auf die Weide, ich wedelte am Weideeingang mit den Armen, um Nepomuk zurückzuhalten, machte aber Platz, als er im Galopp an mir vorbei raste – mit Barbie im Schlepptau. Er blieb mit seinen Weibern wieder am Ende der Weide stehen, also zum Dritten, mich fror es bereits ziemlich. Endlich schaffte ich es, Nepomuk bei mir zu behalten, er bekam sein Zusatzfutter und wurde danach sofort wieder in den Stall verfrachtet.

Eigentlich wollte ich seine Hufe heute bearbeiten, hatte aber keine Lust mehr, weil es nur noch 3 Grad hatte. Nur noch schnell ins warme Auto, vergaß daher, die Futterschüsseln wieder wegzuräumen – na ja, sie werden am Freitag noch da sein :-).

Nachdem Barbie nun im Gelände auch traben und galoppieren kann, stehe ich zukünftig vor der schweren Entscheidung: wen nehme ich? Abwechselnd ist gerecht, bis ich jemanden habe, der Nepomuk reitet.

28. Oktober 2012

Nepomuk trickst mich aus

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:36

Vormittags wollte ich die Winterreifen montieren, stellte aber fest, daß ich meinen Rangierwagenheber als Holzstütze verwendet habe. Da muß man flexibel sein, für was hat man Bordwerkzeug? So bequem wie mein Wagenheber ist das natürlich nicht, man muß mit der Hand rauf– und runterkurbeln. Warm angezogen (Schneefall seit gestern, 0 Grad) machte ich mich ans Werk, beim zweiten Reifen fiel mir auf, daß ich beim ersten nicht auf die Laufrichtung geachtet hatte. Leider war es kein Zufallstreffer, also mußte ich den ersten nochmals wechseln – insgesamt also 5 Reifen. Durch das Kurbeln werde ich morgen einen  Muskelkater im rechten Arm haben – es gibt Schlimmeres *g*.

Meine neue Snowboard-Jacke vom Lidl zog ich an, die ist richtig schick 🙂 und praktisch zum Reiten – ne Menge verschließbarer Taschen und angenähte „Kurzhandschuhe“ (Handrücken und Handteller), außerdem ist die Jacke nicht sehr dick und trotzdem warm.

Im Stall angekommen machte ich an meinen Fellsattel die Steigbügel vom Reitkissen und holte Barbie. Heute war sie sauber, sie bekam den Fellsattel drauf, der Kurzgurt vom indischen Sattel paßte prima. Auf dem Platz (ziemlich wässrig) versuchte ich, auf sie aufzuspringen – no chance. Also die Aufstiegshilfe benutzt, man sitzt super bequem und hat auch Halt, Barbie wollte allerdings bei den vielen Wasserlacken nicht viel gehen. Ich stieg ab, holte die bereitgelegte Gerte, mit leichtem Touchieren lief sie 2 Runden.

Wegen den Steigbügeln muß ich mir was überlegen, der Sattel hat D-Ringe – mir wird schon was einfallen, bis dahin tun es die vom Reitkissen (die passen allerdings farblich nicht dazu, da dunkelrot).  Barbie bekam ihr Zusatzfutter, heute etwas mehr und viel Obst, da es ja ziemlich kalt ist, dadurch verbraucht ein Pferd mehr Energie. Beim Fressen bin ich dann über die Steigbügel aufgestiegen, das hat gut geklappt *freu*. Ihre Hufe habe ich heute angeschaut, sie sahen ganz gut aus. Am Dienstag mache ich Fotos zwecks weiterer Bearbeitung, außerdem gehe ich mit Barbie spazieren/reiten.

Es fing wieder an, stärker zu schneien, ich holte Nepomuk, auch er war sauber, prima, das Putzen ging ratzfatz heute. VS-Sattel drauf, um die neue Länge der Steigbügel zu prüfen – wir gingen alleine ins Gelände, das zweite mal, seit wir in dem Stall sind. Nach den S-Bahngleisen stieg ich auf, draußen macht er nie so einen Zirkus wie auf dem Reitplatz. Nach ein paar Metern wollte er umdrehen, bekam einen Klaps mit der Gerte und lief wieder.

Ich trabte ihn an, das ist bequemer, weil er dann nicht ständig ans Umdrehen denkt, er lief brav relativ langsam. Irgendwie hatte er einen Rechtsdrall, blieb nicht auf dem Weg, sondern kam auf den Seitenstreifen, rutschte dort zwei mal aus. Seine Umdrehversuche startet er auch immer über die rechte Hand, seine starke Seite, also habe ich ihn immer leicht nach links gestellt – so blieb er auf dem Weg.

Jedes Pferd ist ja schief, hat daher eine bessere und eine schlechtere Seite. Die schlechtere muß man verstärkt trainieren; ich konnte den rechten Zügel durchhängen lassen, ihn alleine mit dem linken in der Spur halten. Nachdem wir ca. 10 Min. getrabt waren, ging ein Weg auf einem Wall leicht ansteigend Richtung Wald, eine schöne Strecke zum Galoppieren.

Super toll, durch den Schnee zu galoppieren, der Wald kam immer näher, ich wollte durchparieren – aber Nepomuk wollte nicht. Mir wurde ziemlich Angst, ich sah mich schon stürzen oder gar mit Pferd – will er mit mir durchs Unterholz pflügen? Da war ein Weg, ein Glück, wir schossen im Galopp in den Wald rein und kurz darauf auf der anderen Seite wieder raus – Nepomuk hatte Richtung Heimat abgedreht.

Freies Feld, oh oh oh, er legte nochmals Tempo zu, ich stand in den Steigbügeln und zog an den Zügeln, so fest ich konnte. Nachdem das nichts brachte, dachte ich mir, es ist noch weit bis zu den S-Bahn-Gleisen, Nepomuk kann bestimmt bald nicht mehr. Er bog auf den Schotterweg ein, auf dem wir gekommen waren, glücklicherweise nicht mit einer scharfen Kurve, sonst hätte es uns evtl. geschmissen.

Nepomuk wurde nicht langsamer, die Gleise kamen beängstigend schnell auf uns zu, glücklicherweise fuhr heute dort keine S-Bahn, weil umgestürzte Bäume durch den Schnee die Gleise blockierten – der Straßenübergang von Aying nach Peiß der Bahn war gesperrt (daher mußte ich mit dem Auto beim Hinfahren eine Umleitung fahren). Trotzdem wollte ich vor den Gleisen bremsen, mir brannte bereits die Lunge, ich sammelte meine letzten Kräfte, faßte die Zügel nach und zog.

Tatsächlich habe ich es geschafft, ihn ein Stück vor den Gleisen durchzuparieren, wir gingen gesittet rüber. Die Nebenstraße ließ ich ihn ganz langsam traben, er war brav und hat geschnaubt vor Glück – kann ich mir vorstellen, so rennen „durfte“ er bei mir noch nie. An der Bundesstraße überlegte ich abzusteigen, es kam aber gerade kein Auto, also im Trab schnell rüber, erst am Stall angekommen habe ich ihn durchpariert.

Ich war fix und fertig und ein wenig durchgeschwitzt, Nepomuk überhaupt nicht – komisch, normal schwitzt er viel mehr. Ihm hat unser Ausritt heute natürlich voll getaugt, dem Schlitzohr :-). Im Nachhinein hat mir das viele Traben und der rasante Galopp auch gefallen, trotzdem darf ich ihm sowas nicht durchgehen lassen. Wir können gerne galoppieren, auch schnell, aber nur dann, wenn ICH das ansage.

In dem VS-Stattel mit den nun optimalen Steigbügeln habe ich einen sicheren Sitz und kann konditionsmäßig auch längere Galoppaden durchhalten, bei den baumlosen Sätteln muß ich die Steigbügel noch passend kürzen. Seinen Kinnkettenschutz werde ich abnehmen, ohne ist Nepomuk evtl. etwas leichter zu bremsen. Außerdem werde ich mit ihm vorerst alleine nicht mehr ins flache Gelände ausreiten, sondern nur noch in das Hügelige mit viel Wald. Vielleicht lag es am ersten Schnee, daß er so übermütig war – werde mal schauen, ob ich demnächst öfters mit Stallkollegen ausreiten kann.

Seit gestern ist die Weide geschlossen, die Pferde bekommen nun früh und abends Heu. Wenn der Schnee wieder weg ist, dürfen sie wieder auf die Weide, es gibt noch drei, wo einiges Gras steht. Rehegefahr besteht nun wohl nicht mehr, ich überlege nur, wieviel Nährstoffe Gras noch hat, was mehrfach gefroren war – Barbies Besitzerin meint, keine mehr. Ich muß mich erkundigen, evtl. ist eine Aufstockung des Zusatzfutters sinnvoll (ich kaufe ja gerne Pferdefutter ein *g*). Allerdings darf es nicht zuviel sein, beide haben eine prima Figur-

27. Oktober 2012

mein Geschenk kam heute :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:08

Zum Geburtstag habe ich mir einen Fellsattel gekauft *g*, der kam heute. Ich bin begeistert 🙂 ein dickes Lammfell für meinen Hintern, im Winter sicher angenehm warm. Die Unterseite hat an der Auflage ebenfalls Lammfell, das ist temperaturausgleichend. Eine interessante Seite dazu fand ich noch, man kann mit dem Fellsattel dasselbe machen wie mit anderen Sätteln, er ist auch nicht rückenschädigend.  Barbie und Nepomuk haben ja einen gesundes Kreuz und sind Brocken Tiere, wenn ich mich da mit meinem ca. 50 kg + Kleidung draufhocke, ist das keine große Last für sie.

Ich bin ja baumlos Reiten gewohnt durch den Wanderreit- und Westernsattel, nehme ich einen VS-Sattel, fällt mir dessen Härte immer wieder auf. Dem Pferd geht es wohl nicht anders, wer hat schon einen maßgeschneiderten Sattel? Selbst wenn es keine Druckstellen gibt, heißt das nicht, daß der Sattel 100%-ig paßt. Dazu kommt noch das Gewicht eines Sattels mit Baum, meine sind im Vergleich relativ leicht, es gibt viel schwerere – Westernsättel können 20 kg oder mehr wiegen.

Ich bin kein Fan von so schweren Sätteln, abgesehen davon könnte ich 20 kg nicht aufs Pferd hieven. Nach meinem Eindruck bei unserem ersten Training auf dem Platz mit Nepomuk mit Reitkissen lief er wesentlich gelöster und freudiger (Platzarbeit mag er ja nicht) als mit dem VS-Sattel. Meine Baumlosen sind auch gut, aber man bekommt den Schenkel nicht so gut ans Pferd, sie sind also besser fürs Ausreiten geeignet.

Den Fellsattel werde ich vorerst für den Platz nehmen, habe dort ja eine Aufstiegshilfe. Eine Stallkollegin reitet ihren Isi gelegentlich ohne Sattel aus (sonst keiner), sie nimmt ein paar Meter Anlauf und springt dann rauf. Das muß ich den Hafis auch beibringen, mit Anlauf käme ich wohl auch auf Nepomuk drauf. Manche können auf den Fellsattel auch per Steigbügel aufsteigen, ich werde es probieren.
Steigbügel und Riemen habe ich, die rutschen aber, werde vorerst die Bügel vom Reitkissen nehmen. Den Kurzgurt nehme ich von dem indischen Sattel, hoffentlich paßt der.

Ich werde immer „alternativer“ :-), die Hafis sind unbeschlagen, werden mit LG-Zaum geritten und nun noch mit Fellsattel. Barbies Besitzerin sagt immer, sie bewundert mich, sie würde nie ohne Gebiß reiten wegen der Sicherheit. Eine liebe Stallkollegin hat nun auch den LG-Zaum, ihre Isi-Stute geht damit gelöster als mit Gebiß. Sie hat mir das von dem Fellsattel erzählt, ich werde ihr denn gerne mal borgen zum Ausprobieren.

Wenn das Pferd sich wohlfühlt, d. h. kein Eisen im Maul hat und keinen (schweren) Sattel, der evtl. drückt, läuft es viel entspannter. Früher hat man gedacht, ein Pferd kann ohne Beschlag nicht geritten werden, muß ein Gebiß tragen (sonst ist es nicht beherrschbar) und man braucht einen Sattel mit Baum zwecks besserem Halt und für Dressur.

Die Zeiten ändern sich, man kann heute wesentlicher Pferde schonender reiten, ohne als Freizeitreiter auf irgendwas verzichten zu müssen.

Es schneit seit heute Mittag, leider habe ich auf dem Auto noch die Sommerreifen drauf – heute war mir zu ungemütlich, um die Winterreifen zu montieren, habe stattdessen die Wohnung geputzt. Mal sehen, ob ich die morgen wechseln kann, möchte damit nicht so gerne weiter rumfahren.

Den Kaninchenstall im Garten habe ich mit dicken Styroporplatten „eingepackt“ und den Freilauf geschlossen, beide haben ja ein dickes Fell, sie werden es draußen aushalten, bis der neue Stall für den Keller da ist.

Ich freue mich schon darauf, mit den Hafis durch Schnee zu galoppieren :-).

26. Oktober 2012

nichts hat geklappt

Filed under: Allgemein — admin @ 18:42

Heute kam Barbies Besitzerin aus Österreich zwecks Neuregelung „Auto“. Bei meinem alten Micra, den ich ihr vor 2 Jahren geschenkt habe, ist die Kupplung defekt, außerdem muß er zum TÜV. Das kostet, sie hat von einem Bekannten einen alten Opel geliehen bekommen, der bis 01/2013 TÜV hat und fährt. Also fuhren wir zusammen ins Bürgerbüro am Ostbahnhof, um den Micra stillzulegen (er steht bei ihr in der Garage) und den Opel auf mich umzuschreiben (die Versicherung läuft auf mich).

Meine Freundin suchte einen Parkplatz, ich stellte mich derweil am Service-Point an zwecks einer Nummer; bekam aber keine, weil ich keine Papiere vorweisen konnte. Also draußen eine geraucht, mir fiel ein, den Brief für meinen Micra hatte ich ja, also erneut angestellt. Weil ich nur den Brief vom Micra vorweisen konnte, alle anderen Papiere und Kennzeichen hatte Barbies Besitzerin, hat der Service-Mensch mir eine Nummer zurückgelegt, kurz darauf kam meine Freundin – erneut angestellt.

Am S-Pointer wurden wir beschieden, das Kennzeichen des Opels, München-Land, können wir übernehmen, müssen es allerdings vorzeigen. Also raus zum Auto, mit Mühe die Kennzeichen abmontiert und wieder rein ins Bürgerbüro – inzwischen war unsere Nummer bereits dran gewesen. Also erneut angestellt und eine neue Nummer bekommen – 20 Leute vor uns.

Glücklicherweise mußten wir nicht sehr lange warten, es war bereits nach 12.00 Uhr, die Sachbearbeiterin hatte schlechte Laune. Den Micra abmelden ging nicht, weil auf einem Schild das Siegel der LH München leicht beschädigt war und wir das Kennzeichen als „Verbleib“ reservieren wollten (der soll ja im Frühjahr repariert und wieder angemeldet werden). Das gilt 1 Jahr und ist kostenlos, wegen dem kaputten Siegel muß man dafür aber in die Eichstätter Str.

Ich meinte, man kann das Siegel auch draufpappen, wenn man das Auto wieder anmeldet – aber die Sachbearbeiterin war störrisch, wollte uns schnell loswerden. Den Opel ummelden ging auch nicht, weil ich ein Ausweisdokument vergessen hatte, der Führerschein reicht nicht. Außerdem wurde mitgeteilt, daß wir das Kennzeichen doch nicht übernehmen können, da hat der Typ am S-Point was anderes gesagt. Angeblich geht das nur, wenn man umzieht und der Halter derselbe bleibt, wechselt der Halter, geht es nicht – warum, ist mir völlig unklar.

Unverrichteter Dinge sind wir wieder abgezogen, meine Freundin muß also nächste Woche nochmals nach München kommen und wir in die Eichstätter Str. fahren – quer durch die Stadt, ein Graus. Da gibt es keinen Parkplatz, U-Bahn geht nicht, weil wir die Schilder des Opel vorzeigen müssen, alles sehr kompliziert.

Meine Freundin nahm den Hasenkäfig mit, den sie mir damals geborgt hat und den ich für den Winter im Keller benutzen wollte, weil eines ihrer Kaninchen immer attackiert wird und daher nachs einzeln gehalten werden muß. Jetzt habe ich ein Problem, weil es ab morgen kalt werden soll, sogar schneien, meine Kaninchen sollten in den Keller. Aber ohne Stall ist das schwierig, vor allem für Schneewittchen, die ja blind ist – die kann ich nicht einfach in einen Raum setzen.

Einen neuen Stall habe ich gerade bestellt, den aus dem Garten möchte ich nicht wieder in den Keller schaffen, vermutlich bricht er dann auseinander. Bis der Neue kommt, müssen die Kaninchen draußen bleiben, blöd, aber nicht zu ändern.

Wir wollten zum Obi, um Kaminbriketts aus dem Sonderangebot einzukaufen, auf der AB verlor ich Barbies Besitzerin. Da sie nicht weiß, wo der Obi ist, dachte ich, sie fährt gleich in den Stall, ich besorgte derweil 15 Pakete Kaminbriketts. Im Stall angekommen, war sie nicht da, kam 1/2 Std. später an. Sie hatte sich durchgefragt und alleine zum Obi gefunden – ansonsten hätte ich ihr meine Briketts gegeben.

Barbie hatte ich bereits draußen, ich bat ihre Besitzerin, die sich besser mit Pferden auskennt als ich, darauf zu achten, ob sie lahmt. Ich habe Barbie also am Putzplatz und auf dem Plasterweg nebenan im Schritt und Trab vorgeführt – Barbie lahmt NICHT! Im Gegenteil, sie läuft wie Schnitzel mit weit ausgreifendem Gang, alles im grünen Bereich.

Meine Freundin bemerkte noch, daß Barbie eine starke Muskulatur hat, die hat sie wohl dem Magnesium zu verdanken. Sie meinte, ich kann Barbie bedenkenlos reiten, sie ist bombig beinander :-). Äpfel in Eimern standen wieder da, Barbie reinführen gestaltete sich schwierig. Wir bekamen sie nicht weg davon, also holte ich die Gerte und gab ihr einen Klaps. Bis zum Eingang ging sie dann mit, aber nicht rein in den Stall, sondern drehte wieder um.

Man kann Barbie nicht halten, wenn sie abdreht, als sie wieder bei den Apfeleimern stand, habe ich die Gerte voll durchgezogen und ihr auf den Hintern gehauen. Jedes andere Pferd wäre gesprungen, Barbie nicht, mit Mühe haben wir sie in den Stall bugsiert.

Nepomuk geholt, Hufbearbeitung habe ich heute keine gemacht, dafür brauche ich Ruhe. Als ich ihn zuruückbrachte, hat sich Barbie rausgedrängelt und stand wieder bei den Äpfeln. Nepomuks Halfter und Führstrick hatte ich ja noch, ihr also den Strick um den Hals gelegt und ihr das Halfter auf den Hintern geklatscht, irgendwie brachten wir sie wieder weg von den Äpfeln.

Nepomuk geht auch zu den Äpfeln, da reicht ein Klaps mit dem Strick und er geht mit – Barbie ist ein anderes Kaliber. Was sie heute Äpfel eingesaugt hat, war eindeutig zuviel für sie, sie ist ja ein Rehepferd und soll daher nicht so viele Äpfel bekommen. Andererseits zeigt Barbie durch ihr Verhalten, daß sie keine Schmerzen hat, ansonsten wäre sie nicht so renitent.

Am Grundgehorsam müssen wir arbeiten – wenn Barbie Hunger hat, ist sie schwer zu führen. Das war schon immer so, sie ist ein Büffel und sich ihrer Kraft bewußt – also führe ich sie die nächste Zeit mit Kette.

Nepomuk bekam heute seine SE-Decker runter, morgen soll es ja regnen und kalt werden – ich denke, seine SE-Saison ist nun vorbei. Wie schön, bis ca. Ende April ist nun Ruhe, damit entfällt einiger zusätzlicher Aufwand. Hufbearbeitung mache ich nun 1x pro Woche bei beiden, das reicht, bleiben mir noch 3 Tage zum Reiten.

24. Oktober 2012

erstes Training

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:47

Barbie war heute auf beiden Seiten sturzdreckig, hat also wieder auf dem Paddock gelegen. Barbies Besitzerin meint, ich soll mir keine Gedanken machen, vermutlich läuft sie die ganze Nacht auf der Weide und legt sich daher tagsüber mal hin. Schwierig zu sagen, heute lief sie einwandfrei, ich habe sie erst mal geputzt und den Dreck aus den Haaren gekämmt.

Um zu testen, ob sie evtl. doch lahmt oder sich weigert, mit Reiter vorwärts zu gehen, bekam sie das Reitkissen drauf und wir gingen auf den Reitplatz. Ich lief ein paar Runden mit ihr, sie ging willig mit, also stieg ich auf und ritt 1,5 Runden im Schritt. Mir kam ihr Gang irgendwie komisch vor, ich kann nicht sagen, warum. Also stieg ich wieder ab und führte mehrere Runden, auf jeder Hand auch ein Stück Trab. Dabei versuchte ich zu sehen, ob sie lahmt, soweit das möglich war beim nebenher laufen. Ich sah keine Lahmheit, sie lief gleichmäßig mit mir mit.

Wir haben noch Verbeugen und „sag hallo“ geübt, sie war motiviert und hat alles einwandfrei gemacht. Mir ist unklar, warum sie plötzlich tagsüber mal kurz auf dem Paddock liegt, sie schlägt nicht mit dem Kopf (erstes Anzeichen, wenn ihr ein Huf weh tut) und entlastet die Vorderhand nicht. Vielleicht mache ich mir zuviele Gedanken, evtl. ist sie nun selbstbewußter und traut sich daher, sich tagsüber mal hinzulegen. Vorgestern, als ich sie mir im Stall hinterher lief, als ich Nepomuk holen wollte, stand ein Isi im Weg, den sie anscheinend nicht gut leiden kann. Plötzlich sprang Barbie mit angelegten Ohren auf ihn zu und trieb ihn in einen Unterstand, so giftig habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen. Hätte sie Schmerzen, würde sie sowas wohl nicht machen – aber gut, bei Barbie weiß man nie.

Meine neuen Pylonen kamen bereits, ich habe mit fünfen auf einer Seite einen geraden Slalom auf dem Platz aufgebaut im Abstand von ca. 2 m. Auf der anderen Seite 2 Stück im Abstand von ca. 4 m zwecks Achten reiten, daneben 4 Stangen ausgelegt (2 m).  Nepomuk bekam auch das Reitkissen drauf, ich führte ihn erst einmal durch meinen „Parcour“, der Stangenabstand stimmte nicht, ich reduzierte ihn auf ca. 1,5 m.

Die Plastik-Stangen sind ja eigentlich für Hunde gedacht, zusammengesteckt für ein Hindernis 1,60 m lang, ich habe vier Stück á  80 cm ausgelegt. Der Vorteil ist, stößt er dran, verrutschten sie halt, das tut Nepomuk nicht weh. Er schaut trotzdem daß er ohne Anstoßen drüber kommt (auch wenn sie scheps liegen), außerdem brauche ich ihm keine Springglocken anziehen. Er darf halt nicht draufsteigen, dann wären sie kaputt, werde die nur als Bodenstangen verwenden.

Im Schritt ritten wir alles mehrmal ab, rechte und linke Hand, ich achtete darauf, ihn immer korrekt zu stellen, er machte es super gut. Ist ja klar, wenn er schlecht läuft, liegt das nur an mir – mache ich es gut, macht er es auch gut.  Die Pylonen helfen mir, die korrekte Körperhaltung einzunehmen, weil man automatisch darauf schaut – das ist wie beim Motorradfahren, wohin man schaut, dahin lenkt man. Außerdem hat man ein vorgegebenes „Ziel“ zu erreichen, es ist festgelegt, welchen Weg man reiten will. Ohne reitet man eine gedachte Linie bzw. die meisten höchstens Zirkel und das wars.

Auf der rechten Hand angetrabt, nach ein wenig Übung haben wir den Slalom geschafft, ohne eine Pylone auszulassen, er lief einen prima Achter und über über die Bodenstangen, ohne sie zu berühren. Ich staunte, wie wenig Zügelhilfe Nepomuk benötigte, daran sieht man, wie gut er auf (unbewußte) Gewichtsverlagerung reagiert.

Handwechsel auf die linke, seine schwächere, den Slalom haben wir nie ganz geschafft, mindestens eine Pylone immer auslassen müssen. Was daran lag, daß er sehr schnell unterwegs war – mit seinem Affenzahn ist der Slalom nicht machbar. Die Achten und über die Bodenstangen lief er auch auf der linken Hand gut, fürs erste Training alles in allem sehr passabel. Die Abwechslung heute hat ihm ersichtlich Spaß gemacht, er gibt sich Mühe und ich mir auch :-).

Ich werde weiter mit ihm mindestens 1x pro Woche üben, schließlich machen wir die Reitstunden, um was zu lernen – trainieren kann ich alleine. Eine Stallkollegin hat noch vier kleine Pylonen, zwei gibt es bereits im Stall, macht mt meinen 12 Stück, damit kann man schon was anfangen. Abwechslung ist wichtig, nächstes mal werde ich neben dem Slalom einen kleinen Sprung aufbauen. Ich kann auch mal eine Plastikplane mitbringen zum drüber gehen oder meine Deutschland-Fahne *g*, mit der ich dann reite und sie über dem Hafi schwinge. Es gibt viele Dinge, die man einbauen kann, damit dem Pferd und einem selbst nicht langweilig wird.

Für Barbie habe ich gerade noch was entdeckt, Besenpolo :-). Es gibt vieles, was man mit dem Pferd abweichslungsreich üben kann, auch auf verschiedene Methoden absteigen. Umso mehr Neues die Hafis lernen und damit gewöhnt sind, umso sicherer sind sie später mal als Fahrpferde.

Seitengänge wie Schulter herein oder Schenkel weichen werde ich mit Nepomuk auch üben, muß aber erst mal googeln, welche Hilfen genau ich dafür einsetzen muß – meine Dressurausbildung ist ja schon Jahrzehnte her. An das Reitkissen habe ich mich nun gut gewöhnt, ich denke, ich traue mich nun, Barbie mal ohne alles zu reiten. Nepomuk ist mir zu unsicher, heute hat der Nachbar im Garten was fallen gelassen und er sprang einen Meter seitlich, mit Barbie passiert sowas nicht.

Eine Stallkollegin hat heute erzählt, Sandra hält viel von einem Fellsattel – ich überlege, mir einen zum Geburtstag zu schenken :-), aber mit Steigbügeln. Für den Winter sicher praktisch, da die Hafis darunter nicht so sehr schwitzen. Der Nachteil ist, daß sie ein wenig teuer sind, man außerdem nur mit dem Zusatz Kopfeisen, EUR 199,00, aufsteigen kann. Sehr sportlich bin ich ja nicht, auf Barbie könnte ich evtl. mit Hängen und Würgen irgendwie raufklettern, auf Nepomuk nicht. Reitet man damit aus und muß mal absteigen, wird es schwierig, wieder auf ihn raufzukommen.

Hufbearbeitung habe ich heute keine gemacht, die kann ich machen, wenn es regnet. Für Barbie dieses Jahr noch Hufschuhe kaufen, ist mE ein Schmarrn – wenn Schnee liegt, läuft sie eh barhuf. Bis zum Frühjahr sind dann ihre weghebelnden Wände rausgewachsen und ich kann ihr Renegade kaufen.

Nepomuk scheuert kaum noch, ich denke, ab Freitag, wenn es kalt wird, kann ich die Decke weglassen – endlich. Im Stall bei ich dabei das Sommer- auf das Winterzubehör umzustellen – statt Eckzemer- und Fliegendecken Regendecken.

22. Oktober 2012

fast schon Novemberwetter

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:25

Es geht auf den Winter zu, statt der angekündigten 15 Grad und Sonne hatte es heute 9 Grad und Nebel – igitt. Beim Obi habe ich 150 kg Kaminbriketts geholt, weil die im Angebot waren (EUR 1,49 / 10 kg), die halten über Nacht, machen allerdings viel Asche. Letzten Winter hatte ich Rindenbriketts, die waren gut, aber viel teurer. Ein paar Erika für die Gräber meiner Katzen habe ich auch noch mitgenommen und hoffe, ich kann sie diese Woche noch im Garten einpflanzen.

Barbie war heute sturzdreckig, sie hat laut Stallmeister die letzten 2 Tage mal kurz auf dem Paddock gelegen. Vielleicht haben die Hufschuhe sehr stark auf den Ballen gedrückt, was ihr weh tat. Oder das Gras bei unserem Ausflug war zuviel – ab sofort ist das gestrichen. Sie lief heute völlig normal, hat auch keinen Vorderhuf besonders entlastet oder gar beide. Trotzdem ist Vorsicht geboten, es wäre ja arg, wenn sie jetzt noch einen Reheschub bekommt.

Meine Notizen bezüglich Hufbearbeitung hatte ich vergessen, arbeitete also nach dem, was ich sah. Fotos können „lügen“, stelle ich gerade fest, rv von vorne vorgestern und heute. Je nach dem Winkel ist die innere oder äußere Wand noch stark weggehebelt, ich darf nicht so nah rangehen. Die Zehe habe ich heute ein Stück mehr oder weniger gerde zurückgesetzt, so daß die Belastung im Zehenbereich ein wenig mehr nach außen verlegt wird. Denkt man sich die Seitenwände fast gerade, sind die gleich lang, der Huf symmetrisch und mittig unter dem Bein. Eine Fehlstellung in den Gelenken hat Barbie nicht, denke ich; wenn die weggehebelten Seitenwände mal rausgewachsen sind, paßt alles. Ich will nicht zu stark die Wände strecken, das schwächt die Hufkapsel zusätzlich, lieber etwas weniger bei Barbies angegriffenen Hufen.

Die Trachten habe ich ein wenig mit dem Messer gekürzt und dann mit der Raspel an den Tragrand angepaßt; jeder „Profi“ würde viel mehr wegnehmen, aber ich mache lieber langsam. Seitlich schaut der Huf nun ganz gut aus, keine untergeschobenen Trachten mehr. Eine enorme Belastungslinie stammt vom Abszess, der am Kronsaum durch ist, dadurch war das Hornwachstum natürlich eine Zeit lang gestört. Von den Winkeln her bin ich zufrieden, die Trachte hat sich aufgerichtet (sogar mehr noch als eingezeichnet), der tatsächliche Zehenwinkel (grüne Linie) stimmt auch (ca. 52 Grad).

Wir sind im Endspurt :-), seitlich von innen schaut auch gut aus. Die Zehenwand hat nun wieder eine Bullnase, die ich in nächster Zeit langsam wegraspeln werde. Den Tragrandüberstand außen habe ich heute ein wenig reduziert, sieht man gar nicht. Ich traue mich nicht, den auf einen Schlag wegzunehmen – am Mittwoch werde ich erst mal weiter die äußere Seitenwand begradigen. weil sie das hergibt.

Nepomuks Hufe habe ich heute rund gemacht und auch fotografiert, rechts vorne muß ich die Wandtrennung an der seitlichen Außenwand endlich „behandeln“, d. h. die überflüssige „zweite Wand“ wegraspeln. Die Eckstreben könnte ich noch ein wenig zurückschneiden, man sieht gut, wo sie enden möchten. Was mir nicht gefällt, ist der Abrollpunkt, der Huf solle etwas runder sein.

Links vorne dasselbe, die Wandtrennung an der inneren Außenwand ist auch noch nicht vollständig behoben. Links hinten gehört die Zehe gekürzt, rechts hinten auch, außerdem scheint die innere Trachte flacher, d. h. die Wand ist leicht weggehebelt.

Zu verbessern gibt es ständig was, das Schöne ist, daß man das bei Barhufern jederzeit machen kann.

20. Oktober 2012

1 Std. mit Barbie unterwegs

Filed under: Allgemein — admin @ 17:43

Bestes Reitwetter heute, Sonne und 17 Grad – das muß man ausnutzen :-). Barbie bekam ihre Ledersatteldecke drauf und den Westernsattel, dazu das schöne Vorderzeug, was zu ihrer Trense paßt. Die Easyboot RX bekam ich mit Mühe drauf, vorher habe ich die Sohlen von allen Steinen befreit und mit der Bürste gewaschen.

Barbie ging brav mit, heute war das „Grasproblem“ noch schlimmer als letztes Wochenende. Hatte sie mich auf eine Wiese gezogen, wollte sie die nicht mehr verlassen, nächstes mal muß ich sie mit Kette führen. Es ist bei dem derzeitigen Wetter nicht gut, wenn sie soviel Gras frißt, es ist aber mit LG-Zaum schwierig, sie davon abzuhalten. Als wir endlich die Ovalbahn erreichten, hatte sie schon ziemlich geschwitzt, ich stieg auf, wir ritten auf dem Gras 1 Runde Schritt, danach durfte sie 10 Min. fressen. Anschließend gingen wir noch eine Runde im Schritt, ich wollte danach den Heimweg antreten, Barbie aber nicht. Sie vom Gras wegzubekommen, ist nicht einfach, Zügel kurz und sie bekam eine mit der Gerte, das „erleichterte“ ihr die Trennung von der Wiese.

Auf dem Heimweg hatte ich noch ein wenig Probleme, ihren Kopf oben zu halten, mußte meinen Willen mit der Gerte unterstreichen. Wir gingen dann wieder auf dem abgemähten Strohfeld, heute hatte sie ja einen Hufschutz vorne an. Vor den S-Bahn-Gleisen stieg ich ab und führte wieder, Barbie war ein wenig nervös und trabte auf dem Aspalt neben mir her.

1 Std. waren wir unterwegs, sie ist kaum was gelaufen, hatte aber enorm geschwitzt. Vermutlich liegt das daran, daß sie nun über 5 Monate stand und daher gar nicht mehr gewohnt ist, länger zu laufen. Dazu das bereits einsetzende Winterfell, abgesehen davon hat sie früher auch immer sehr schnell geschwitzt. Ich habe sie nass abgebürstet, ihr ihre Abschwitzdecke angezogen und das neue Hufreinigungsgel aufgetragen, im Stall nahm sie dann erst mal dösend eine Auszeit.

Die Vorderhufe habe ich noch fotografiert, um zu wissen, was ich am Montag machen muß. Links vorne schaut mir der Strahl komisch aus, er scheint sich zu verschmälern. Ich denke, ich werde bei diesem Huf erst mal die Trachte außen kürzen und die Eckstrebe anpassen, letzteres innen auch. Ansonsten schaut der Huf schon ganz gut aus, er wird langsam symmetrisch, meine „Sprungschanze“ kürzlich außen hat diese Seite verengt (vor 5 Tagen sah er noch so aus). Wir sind auf der Zielgeraden mit diesem Huf :-), Barbies Hinterhufe schauen auch sehr passabel aus.

Was mir an den Fotos heute aufgefallen ist, die Ballen schauen bei beiden Vorderhufen gequetscht aus, das kommt von den Hufschuhen. Ergo werde ich Barbie die Therapieschuhe nicht mehr anziehen, falls wir nächstes WE einen kleinen Ausritt machen, wird sie barhuf gehen.

Rechts vorne ist Barbies schwierigster Huf, der Strahl verändert sich ebenfalls. Die Eckstrebe innen habe ich vor 5 Tagen schlecht geschnitten, neben der Strahlfurche habe ich das Eckstrebenhorn auch nicht entfernt. Das werde ich korrigieren, außerdem den Tragrandüberstand außen weiter reduzieren. Die Zehe muß gekürzt werden, gleichzeitig Trachten kürzen. Auffällig finde ich, daß sich das Strahlende, was sich vor ein paar Tagen noch quasi sohleneben war, heute besser auszumachen war ==> das erste Anzeichen für eine Sohlenwölbung :-).

Am 10. Juni 2012 sah rechts vorne von vorne noch so aus, rausgebrochene Hufwand aufgrund des Abszesses, der letzten Winter am Kronsaum durchgebrochen ist, dazu ein Hornspalt, vermutlich ein Pilz. Heute ist davon nichts mehr zu sehen bis auf die Delle, wo die Hufwand weggebrochen ist. Die Seitenwände hat es weggehebelt, ich konnte ja lange keine Hufbearbeitung machen, außerdem wußte ich bezüglich Eckstreben usw. noch nicht Bescheid.

19. Oktober 2012

erste Reitstunde mit Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:53

Heute kamen meine drei neuen paar Reithandschuhe, Reitzügel für Barbies „Prunkhalfter“ sowie Pedoclean Reinigungsgel. Braune mit innen Leder und außen Strick hatte ich bereits, sind aber durch die Hufbearbeitung kaputt gegangen – die passen gut zu meinem „Western-Outfit“. Die rotbraunen haben außen Textil und innen Wildleder, farblich habe ich nichts Passendes dazu – egal, die nehme ich „für alle Tage“.  Die weißen mit schwarzem Bund sind aus dickerem Leder, die hatte ich für Hufbearbeitung vorgesehen – wobei weiß nicht gerade die beste Farbe dafür ist, mit dreckigen Hufen zu hantieren. Jedes Paar hat EUR 9,90 gekostet, da kann man nicht meckern, sie passen mir auch alle gut. Bisher habe ich immer die Stoffhandschuhe (schwarz) mit Strassbesatz genommen, weil alle mit Leder hinüber sind. Beige aus Leder (komplett) habe ich noch, vermisse aber einen Handschuh, hoffentlich finde ich den wieder.

Das Hufreinigungsgel sah ich zufällig in diesem Shop mit den Handschuhen, hat nur EUR 9,90 gekostet, werde es bei Barbie ausprobieren. Die weißen Linien sind ja ziemlich faulig, bin gerade dabei, das StrahlNiem aufzubrauchen in Abwechslung mit Heilmoor. Keralit Undercover habe ich auch noch ein wenig, das bekommt Nepomuk derzeit auf die Spalten wegen den Wandtrennungen, evtl. kaufe ich noch eines, wenn das zu Ende und alles andere aufgebraucht ist.

Von meinem Zeugs für die Hufwände habe ich Keralit Lorbeersalbe, Cremolith und Hufliquid inzwischen aufgebraucht, Huföl, Hufbalsam und Keralit Hufelast sind noch da. Beide bekommen ca. 2 mal pro Woche eines davon drauf, ich finde schon, daß das was bewirkt, vor allem bei Barbie. Sie hat ja sehr spröde Hufe, da kann zusätzliche Pflege nicht schaden. Wasser ist natürlich auch wichtig, aber auf der Weide ausreichend vorhanden, jeden Morgen liegt Tau auf dem Gras. Ein weiterer Vorteil, wenn die Pferde nachts auf die Weide dürfen, tagsüber ist ab vormittags das Gras ja abgetrocknet.

Soweit ich sah, sind die Pferde nun auf einer neuen Weide, tags hatten wir heute 20 Grad, sehr hohe Rehegefahr also. Das dritte Gras ist auch nicht mehr so hoch, Barbie kann daher mehr davon fressen. Das warme Wetter soll noch 5 Tage anhalten, die Zeit muß Barbie noch überstehen, heute hat sie einen ziemlich munteren Eindruck gemacht. Ich nahm sie nur kurz raus zwecks Zusatzfutter, morgen gehe ich mit ihr zur Ovalbahn.

Nepomuk und ich hatten heute unsere erste gemeinsame Reitstunde überhaupt, meine letzte liegt über 20 Jahre zurück. Sandra meinte, ich soll die Steigbügel ein wenig verlängern, was ich natürlich machen werde. Zum Aufsteigen blieb er wie üblich auf dem Platz nicht stehen, sondern kreiselte mit der Hinterhand weg, daran müssen wir arbeiten. Die Assistentin von Sandra hinderte ihn daran, so daß ich aufsteigen konnte. Im Gelände oder wenn ich auf dem Platz die Aufstiegshilfe benutze, während er ein wenig Gras knabbert, steht er wie ein Einser, an Schmerzen kann es also nicht liegen, daß er kreiselt. Ich denke, er macht das mit Absicht auf dem Platz, damit ich die Aufstiegshilfe, die in einer Ecke steht, nutze und er währenddessen Gras knabbern kann – ganz doof ist er ja nicht *g*.

Linke Hand ist seine schlechtere Seite, er biegt sich ungerne korrekt, ihn richtig stellen haben wir heute viel geübt. Rechter Hand klappt es besser, wir werden das üben. Im Schritt lief Nepomuk gemütlich wie üblich, ich sollte antraben und er schoß los *g*. Andere Pferde schlafen im Trab fast ein, Nepomuk ist das genaue Gegenteil, er gibt Gas. Ich sollte nicht so hoch aufstehen beim Leichttrab und etwas langsamer aufstehen, um ihn zu beruhigen, mir gelang das aber nicht besonders gut.

Der Assistentin hatte ich meine Kamera gegeben zwecks Fotos (gefallen mir alle nicht) und einem Video im Galopp gegeben, Sandra meinte aber, ich soll nicht galoppieren. Schade, heute hätte ich jemanden gehabt, der mich filmt.

Üben muß ich nun korrekt stellen, auch auf der linken Hand, und daß er im Trab nicht mehr so rennt. Ich denke, 1x pro Woche auf dem Platz üben reicht, nächste Woche werde ich zusätzlich ein wenig springen.

Geschwitzt hatte Nepomuk fast nicht, mei, er hat auch fast nichts getan. Ich werde ihn zukünftig etwas härter rannehmen, ständiger Handwechsel und viele Bahnfiguren, bei denen er sich biegen muß. Wir fangen bei Adam und Eva an :-), mit der Zeit wird das schon. Man muß ja bedenken, daß ich ihn ohne Ahnung davon erst mit ca. 11 Jahren angeritten habe, bis auf ein paar Std. Beritt letztes Frühjahr saß nie ein Profi drauf.

Nepomuk geht ungerne auf dem Platz, ihm ist das zu langweilig, da muß ich mir was einfallen lassen :-). Habe gerade 2 Stück Kegelhürden bestellt, die sind variabel einsetzbar. Wenn man sie als Hindernis benutzt, darf das Pferd nicht auf Stange treten, die ist dann hin, ist ja eigentlich für Hunde. Der Vorteil gegenüber den Cavalettis, die wir im Stall haben, ist, daß diese Kegel viel leichter sind – keine dicken und schweren Stangen.

Meine Idee ist, daß man einen Parcour mit Bodenstangen, Cavaletti und einem Sprung schnell auf-, ab- und umbauen kann, so daß man mit den Pferden abwechslungsreich arbeiten kann. Barbie kann an der Hand auch über Bodenstangen steigen und Slalom gehen, fürs Fahren vom Boden aus kann ich Pylonen auch brauchen.

Jetzt muß ich nur noch wissen, wie ich Nepomuk korrekt seine Gamaschen anlege *g*, dann kann es losgehen. Vielleicht finde ich noch Stallkollegen, die so einen Parcour auch nutzen wollen – einer baut auf, der andere ab.

Da ich nun nur noch ca. 1x pro Woche Hufbearbeitung machen muß, habe ich Zeit, mit den Hafis was zu arbeiten. Barbie kann 1x pro Woche Bodenarbeit an der Hand auf dem Platz machen sowie 1x spazieren gehen/reiten. Nepomuk geht ein mal auf dem Platz, ansonsten reiten wir aus.

Die Hafis haben enormes Potential, man muß nur fähig sein, es abrufen zu können. Ich muß mehr üben und besser reiten, damit ich beim nächsten Unterricht Sandra überraschen kann :-).

18. Oktober 2012

bald wieder ein Jahr älter

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:33

Mein Wunsch zu meinem letzten Geburtstag ist leider nicht ganz in Erfüllung gegangen, Barbie war dieses Jahr wieder krank, glücklicherweise kein Reheschub, sondern „nur“ Hufabszesse. Nun ist sie hoffentlich über den Berg und ich hoffe fürs nächste Jahr, daß ich nie wieder über ein EInschläfern von Barbie nachdenken muß. Meine Entscheidung, die Hafis auf den Schopserhof umzustellen, hat sich im Nachhinein als goldrichtig erwiesen. Die Pferde sind in der Herde glücklich, außerdem dürfen beide auf die Weide, was ja vor allem für Barbie sehr wichtig ist.

Ein passendes „Prunkhalfter“ habe ich inzwischen für Barbie :-), eine dazu passende Schabracke und Bandagen sind bestellt. Zu meinem Geburtstag wünsche ich mir einen schönen Ausritt mit den Hafis, habe gerade Stallkolleginnen gefragt, ob eine Nepomuk reiten könnte.

Was habe ich mit Barbie nicht alles erlebt das letzte  Jahr, ich mußte im Dezember 2011 ihre Hufbearbeitung übernehmen, als es für sie Spitz auf Knopf stand – und brachte sie dazu, wieder schmerzfrei laufen zu können. Beim Stallwechsel mußte ich beide Hafis verladen und mit einem fremden Auto fahren – ganz schön mutig von mir :-), ich bin froh, daß das so super geklappt hat. Im Mai 2012 wollte der TA ihr vl die Hufwand abnehmen wegen der Hornsäule – abgelehnt. Im Juli folgte ein Abzsess rv, den der TA bis auf die Lederhaut aufschnitt, trotzdem brach er am Kronsaum durch. Weil sie nach dem Schneiden nicht sofort besser lief, wollte der TA sie in die Klinik bringen zwecks „Grundsanierung“ der Hufe. Anfang August dann an jedem Vorderhuf ein Abszess, bei beiden Hufen Durchbruch am Kronsaum.

Der Druck im Stall war stark, Barbie einzuschläfern – aber Barbie und ich haben standgehalten, auch diversen Anfeindungen in Foren. Dank Sandra und ihren tollen Tipps Magnesium, Pferdehanf und Empfehlung zum Hufkurs ist Barbie auf dem steten Weg der Besserung, der Stoffwechsel ist i. O., mit ihren Hufen dauert es verständlicherweise noch.

Wenn nichts mehr dazwischen kommt, ist sie nächstes Jahr zu Beginn der Weidesaison top aufgestellt, nicht nur die Hufe, sondern auch in Sachen Bewegung – mit dem Training fange ich ja gerade an. Nepomuk reite ich gerne,  er gibt super im Rücken nach, Barbie einen Tick besser. Vermutlich liegt das an ihrer Statur, sie ist kleiner, kompakter und von Haus aus stärker bemuskelt, für sie ist es normal, mit der Hinterhand Last aufzunehmen. Barbie ist ein Arbeitspferd, für Ausritte oder Kutsche ziehen bestens geeignet, Nepomuk ist der Sport-Hafi, er kann super Seitengänge laufen und springen.

Beide ergänzen sich prima :-), sie wären daher ein tolles Gespann *g*. Ich bin glücklich, Besitzer zweier so toller Haflinger zu sein!

Motorrad fahren kam dieses Jahr wieder zu kurz, außerdem Urlaube – hoffen wir auf nächstes Jahr :-).

17. Oktober 2012

Nepomuk, die Rennsemmel

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:27

Heute habe ich bei Barbies Hufen vorne links noch die Zehe gekürzt und außen eine „Sprungschanze“ angebracht, damit bin ich vorerst fertig mit Hufbearbeitung – endlich :-). Jetzt habe ich Zeit zum Reiten und für Bodenarbeit, weil ich nicht mehr 1 Std. anstrengende Hufbearbeitung machen muß.

Ein völlig neues Leben beginnt :-), ab sofort reht 1x pro Woche korrigieren – juheee. Barbie war heute im Stall auf Pflaster viel unterwegs, ein gutes Zeichen, ihre Sohle rechts vorne wird langsam immer weißer ==> das Zerfallshorn im Zehenbereich läuft sich ab.

Ich fühle mich richtig befreit :-), werde nun das Fahrtraining intensiver anfangen … wir wollen ja nächstes Jahr zweispännig fahren *g*. Ich werde den Stallmeister fragen, ob es noch einen Platz gibt, wo ich meine Geschirre aufhängen kann, die Halter dafür habe ich ja.

Nepomuk geholt, mit ihm wollte ich zur Ovalbahn. Nach den S-Bahn-Gleisen bin ich aufgestiegen, er war extrem hungrig – na ja, ich ließ ihn ein wenig fressen. Kurz vor der Ovalbahn wollte er umdrehen, ich ließ ihn nicht, er ging rückwärts, da gabs nen Klaps mit der Gerte. Wir sind den Rest getrabt, das lenkt ihn ab von seinem Heimatdrang. Auf der Ovalbahn stieg ich nicht ab, um den Eingang mit dem Stromkabel zu schließen, das muß auch ohne gehen.

Nepomuk lief superbrav, machte nicht wie früher Anstalten, ständig zum Ausgang zurückkehren zu wollen. Ich trabte ein paar Runden auf der linken Hand, faßte mir dann ein Herz und galoppierte ihn an. Komisch fand ich, daß er anfangs mit der Nase fast bis zum Boden ging, als ob er sich strecken wolle. Ich kenne ja seine Rodeo-Shows von früher, bin daher vorsichtig, er buckelt aber nicht, er streckt sich nur. Wir sind zwei Runden galoppiert, am Ausgang wurde er etwas langsamer, ich konnte ihn aber im Galopp halten.

Wechsel auf die rechte Hand, angetrabt, Nepomuk ist schwer zu bremsen, er will mir unterm Arsch wegrennen, ich pariere ihn wieder durch. Beim zweiten Versuch darf er aus realtiv langsamen Trab angaloppieren, er braucht immer einen Moment, bis er durchstartet. Ich konnte es nicht verhindern, auf der Geraden hat er ordentlich Tempo gemacht, ich stand in den Steigbügeln, um mehr Kraft für die Zügel zu haben, trotzdem gingen wir mit einem ziemlichen Tempo und mit Schräglage in die plötzlich ziemlich enge Kurve. Hui, mir war das zu schnell, für Nepomuk kein Problem, auf der nächsten Geraden konnte ich ihn ein wenig bremsen und dann mit mit relativ lockerem Zügel gemächlich galoppieren :-).

Ich habe mich nicht getraut, ihn auf der Ovalbahn richtig laufen zu lassen wegen der Kurven, nächstes mal im Gelände, wenn es nur geradeaus geht, ist das anders. Mit den kürzeren Steigbügel sitze ich super im Sattel, kein Vergleich zu vorher, viel weniger anstrengend.

Natürlich hat er genau am anderen Ende vom Ausgang gemistet, ich stieg ab, holte den Mistboy und lief mit Nepomuk nach hinten. mistete ab und wieder zurück. Wieder aufsteigen klappte einigermaßen, er lief los, bevor ich im Sattel saß, das mag ich nicht, das muß ich mit ihm noch üben. Beim zurück reiten treffe ich die Mieterin unseres Stallemeisters, mit der ich mich sehr gut verstehe. Sie meinte, sie hätte ich heute das erste mal Reiten gesehen – viel bin ich ja bisher nicht geritten.

Ich sah die S-Bahn kommen, war noch weit genug von den Gleisen entfernt, aber Nepomuk wollte nicht mal zum Gras fressen anhalten. Also stieg ich ab, bevor ich mich auf einen Kampf mit ihm einlasse. Er hatte ziemlich geschwitzt, wurde gewaschen und mit Abschwitzdecke zurück in den Stall gestellt.

Am Freitag habe ich erstmals Unterricht, ich werde uns schick machen und Sandra fragen, ob sie nebenbei ein paar Fotos von uns machen kann *g*. Ich überlege, ob ich Nepomuk bandagiere – nur für die Optik :-), kenne mich damit bisher aber nicht aus.

Am Samstag gehe ich wieder mit Barbie zur Ovalbahn, wenn ihr die Easyboot RX nicht passen, vorne rechts ist ja ziemlich „groß“ geworden,  ohne Hufschutz – aber nicht mehr über das Stroh-Stoppelfeld. Für ihr tolles neues Prunkhalfer habe ich mir Zügel bestellt, des weiteren eine dazu passende dunkelblaue Schabracke mit ihrem Namen drauf sowie Bandagen mit einem „B“ drauf :-). Barbie kann ich ja nur mit Halfter reiten, ihr LG-Zaum ist bisher nicht auf „Hebel“ gestellt. Erst wenn es irgendwann mal ans Galoppieren geht, brauche ich mehr Druck auf der Nase, weil sie ziemlich buckelt.

Da wir auf längere Zeit nur Schritt und nur wenig Trab reiten, kann ich mit dem Zierhalfter reiten. Es schaut alles derzeit rosig aus, Barbie ohne Probleme und Nepomuks SE ist am abklingen.