29. April 2013

Barbie kostet Kraft

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:34

Auf der Hinfahrt zum Stall kehrte ich kurz bei Obi ein, um mir eine Drahtbürste zu holen – habe nun eine mit Messingborsten :-). Heute fuhr ich mit dem Plan in den Stall, Barbie vorne die Wände zu begradigen auf dem Hufbock, ihr vorne die Trachten schon mal bis auf Sohlenniveau runterzunehmen und hinten bis zur breitesten Stelle des Strahls, letzteres auch bei Nepomuk.

Meine RB Dani war gestern mit ihm im Gelände, 19 km in 2,5 Std., heute war er daher ein wenig müde – mein Glück :-).

Barbie dagegen ist vor Kraft und Elan fast geplatzt, ich hätte sie longieren sollen, bevor ich an die Hufe gehe – nächstes mal mache ich das. Links vorne ging es los, den Huf zwischen meinen Beinen einzuklemmen, fand sie doof, hat dann aber doch mitgespielt – bis auf die paar Male, als sie ihn wegriß. Sie verlagert auch gerne möglichst viel Gewicht auf den Huf, den sie gerade heben muß, mir lief der Schweiß nur so runter. Danach Hufbock, das klappt immer besser, aber lange nicht so, wie ich es gerne hätte. Ich stelle den Huf drauf, sie verdreht ihn, so daß er droht, runterzukippen, ich stelle ihn wieder korrekt drauf, irgendwann zieht Barbie weg.

Dazu ständig die Nase am Boden, um irgendwas Freßbares zu finden, reißen am Strick, hin- und her zappeln mit der Hinterhand. Barbie ist eindeutig nicht ausgelastet, das wird sich ändern.

Links vorne ist die Strahlspitze „abgestorben“, seitlich, ich habe versucht, mich an der Sohle bzw. den Sohlenschwielen zu orientieren. Es ist schon einiges an Trachten weg im Vergleich zum 15.04.2013, aber noch nicht genug. Jeglicher Tragrandüberstand ist beseitigt, jetzt kommt mehr Last auf ihre Sohlenschwielen. Die Zehe ist mir mir zu lang, ich habe zwar wieder ein Stück weggeraspelt, mich aber hauptsächlich auf das Begradigen der Wände konzentriert. Die Bullnase ist weg :-), von vorne sieht man gut, daß wir uns der hohlen Wand nähern.

Lins hinten habe ich die innere Trachte runtergenommen und den Tragrand auf Sohlenniveau gebracht, Barbie ließ es nicht zu, daß ich ihr den Huf zwischen den Beinen einklemme. Den Hinterhuf zu versuchen, auf den Bock zu stellen, habe ich nicht probiert, das werde ich auf dem Platz trainieren müssen. Ich war bereits kräftemäßig am Ende, habe daher rechts hinten nichts gemacht und mich rechts vorne zugewandt. Barbie war auf gefühlten 180, ständig riß sie den Huf weg, ich konnte nicht mehr. Den Tragrandüberstand außen und die Trachte nahm ich noch zurück, die gebrochenenEckstreben sind ein eindeutiges Indiz, daß die Trachten zu hoch sind – der Huf versucht, sich selbst zu helfen. Der Strahl hat keinen Bodenkontakt mehr und rottet vor sich hin. Diesen Huf mache ich am Mittwoch, ebenso rechts hinten.

Die Bullnase ist noch nicht ganz weggeraspelt, es schaut aber wesentlich besser aus. Ich habe mir das alles so leicht vorgestellt, die Pferde im Hufkurs waren alle extrem brav, selbst der vierjährige Araber war leicht zu bearbeiten im Gegensatz zu Barbie. Am Freitag war ich kurz ihr Futter holen, das dauert ca. 30 Sek. Als ich aus der Sattelkammer wieder rauskam, lief Barbie frei rum, sie hatte mal kurz den Strick terminiert. Das ist Barbie – kann sie den Knoten nicht mit dem Maul lösen (ich lerne ja dazu *g*), reißt sie derart am Strick, bis sie frei ist.

Barbie beim Fressen heute, ich würde meinen, sie belastet ziemlich gleichmäßig, obwohl ich rv ja heute fast nichts gemacht habe. Sobald ich nicht in der Nähe bin, fängt sie an zu scharren, das hat sie sich von Nepomuk abgeschaut. ich finde, sie hat vorne bei der Schulter noch zuviel Fett.

Nepomuk geholt, seine Hinterhufe konnte ich mir mit ein wenig gutem Zureden zwischen die Beine stecken. Er riß nie weg, stellt auch hinten die Hufe problemlos auf den Bock, er war super brav – so macht Hufbearbeitung direkt Spaß.

Am 22.04.2013 fehlte ja ein Stück Strahlspitze, die ist inzwischen nachgewachsen – das ging schnell. Die Trachten habe ich fast bis zur breitesten Stelle des Strahls zurückgesetzt, ein bissi was geht wohl noch. Seitlich gefällt mir der Huf nun wesentlich besser, auch von vorne sieht man, daß die verbogenen Seitenwände besser werden. Rechts hinten wurde ebenfalls korrigiert, nächste Woche kommt dann die finale Bearbeitung.

Für seine hohen Trachten vorne brauche ich die Hauklinge, mit der kann man mE präziser arbeiten als mit der Raspel. Barbie + Hauklinge geht vermutlich nicht, die wurde früher oft von Hufschmieden benutzt, danach lief sie stets schlechter als vorher. Das hat sie sicher nicht vergessen, ihre Trachten vorne werde ich also mit Raspel und Messer kürzen.

Am Sonntag reiten wir 20 km, ich hoffe, Barbie läuft sich vorne einiges von den Sohlenschwielen ab. Anfang nächster Woche folgt dann auch bei ihr die finale Bearbeitung mit dem Ziel, alle Hufe dann 2 Woche in Ruhe lassen zu können. Mal 2 Wochen keine Hufbearbeitung, ach wäre das schön, vielleicht klappt es, daß wir ab dann 2x pro Woche ausreiten. Man sieht gut an Nepomuks Strahl links hinten, wie schnell der nach fast 20 km Reiten gewachsen ist, das wird bei Barbie dann auch der Fall sein.

28. April 2013

zweiter Tag Hufkurs

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:10

Vormittags haben wir gelernt, wie man einen Klebebeschlag anbringt. Mir persönlich wäre das zu aufwendig, außerdem käme sowas für Barbie wegen ihres Gammels eh nicht in Frage. Wir gehen ja keine Distanzritte von 100 km, sondern höchstens mal einen Wanderritt von 2 – 3 Tagen, dafür müssen Hufschuhe reichen. Das Problem ist halt, daß wenn mal ein Schuh kaputt geht und man ihn nicht reparieren kann, das Pferd barhuf weitergehen muß. Es ist ja aber nicht so, daß beide Hafis barhuf nicht laufen können, sondern daß Barbie vorne fühlig geht auf Schotter und man dem dann halt ausweichen muß, so gut es geht bzw. darüber Schritt reiten oder führen.

Letztendlich sehe ich darin kein großes Problem, außerdem ist ja nicht gesagt, daß ein Hufschuh kaputt gehen muß. Falls irgendwann mal ein Beschlag benötigt werden sollte, kann man einen Duplo auch nageln, einem gesunden Barhuf macht das nichts aus. Aber vom gesunden Barhuf sind wir bei Barbie ja noch ein ganzes Stück weg – das wird aber, da bin ich mir sicher.

Drei Pferde haben wir heute beurteilt, alle bekamen die Trachten abgehackt bzw. bis zur breitesten Stelle des Strahls zurückgesetzt. Was jedem einleuchtet ist, daß durch hohe Trachten die Fußungsfläche wesentlich verkürzt ist. Ich habe es Barbie rv mal eingezeichnet, derzeit hört die Fläche, auf die sich die Belastung verteilt, bei der blauen Linie auf. Das blau Schaffrierte ist die Fläche, die dazu kommt, wenn die Trachten bis zur breitesten Stelle des Strahls zurückgesetzt sind – eine ziemliche Menge, finde ich. Die Eckstreben kommen parallel zum Strahl (gelbe Linie) und der Strahl trägt in voller Länge mit, nicht nur zu ca. 2/3 wie bisher. Der Abrollpunkt, den ich bisher immer falsch eingezeichnet hatte, wäre dann mal richtig dargestellt *g* (grüne Linie).

Nach dem Mittagessen haben wir kurz Barbies Huffotos angeschaut, Martin hat gesagt, bei einem Rehepferd sind kurze Trachten besonders wichtig. Ich soll sie in einer Sitzung kürzen, puh – er ist der Fachmann, ich vertraue ihm. Ich habe mir soeben eine Hauklinge bestellt, mit der werde ich den Hafis vorne die Trachten abhacken, daran führt kein Weg vorbei. Ich habe den Hufkurs besucht, um was dazu zu lernen, das muß ich jetzt auch umsetzen, ansonsten hätte ich mir den ja sparen können.

Martin meinte auch, ich soll die Zehenwände vorne bei Barbie besser begradigen, Abzsessrillen und hohle Wände hin oder her. Auch das werde ich umsetzen, ich eiere nun nicht mehr lange rum, Huf auf den Bock, weg damit. Ob Barbie dann noch laufen kann, weiß ich nicht, Martin meint, sie läuft nach diesen Korrekturen besser. Noch besser als derzeit geht eigentlich nicht, sie ist eh schon ein Renner, aber gut, wir werden sehen. Falls sie danach lahmt, liegt es jedenfalls nicht am Gras, durch die Stellungsänderung könnte sich ein Hufabszess bilden (meine Meinung). Falls es so kommt, werden wir den durchstehen, ich bin auf alles vorbereitet.

Ich bin gespannt, wie sich die Zehenachse und untergeschobenen Trachten bei Barbie und Nepomuk (bei ihm hinten) verändern, werde alles dokumentieren :-). Nepomuks Vorderhufe sind zu lang, dadurch haben sich rv die Seitenwände stark verbogen. Ich bin gespannt, ob man von der Wandtrennung noch was sieht, wenn ich seine Trachten rv gekürzt habe.

Nachmittags haben wir noch Huffotos von Teilnehmerinnen, die ihre Pferde auch nicht dabei hatten, beurteilt. Wir alle bzw. unsere Pferde haben das grundsätzliche Problem, daß die Trachten zu hoch sind. Die Leute, die bereits selbst bearbeiten, waren bisher zu zögerlich, genau wie ich, immer ein wenig, das bringt aber nichts. Lieber ein mal richtig, dann kommt alles in die richtigen Bahnen, auch wenn das Pferd anfangs fühlig geht. Ist ja klar, wenn plötzlich Strahlbereiche belaste, die vorher mehr oder weniger in der Luft hingen, kann das dem Pferd weh tun, vor allem auf Schotter. Genauso ist es bei der Sohle, die ja ein wenig mittragen soll – eher ein Problem bei Nepomuk. Ich denke, er wird sich schnell daran gewöhnen, bei Barbie tragen die Sohleschwielen vorne ja schon lange die Hauptlast, weil die Seitenwände nichts hergeben. Die Schwielen werde ich ihr belassen, auf irgendwas muß sie ja laufen, die stutzen sich selber.

Gelernt habe ich in diesem Hufkurs mehr als bei Sandra letztes Jahr, weil wir hauptsächlich „am lebenden Objekt“ gearbeitet haben. Man hat sofort gesehen, wie sich ein Pferd nach der Korrektur anders hinstellt und daß keines lahm ging, wenn man die Trachten abgehackt hat. Trotzdem war ich froh, daß ich die Hafis nicht dabei hatte, Nepomuk mit seinem Ekzem ist ja ziemlich streßanfällig. Fremde Umgebung, nachts Box, dazu nicht ihr gewohntes Bio-Heu, das wäre nicht gut gegangen. Hufbearbeitung wäre nur unter extrem erschwerten Bedíngungen möglich gewesen, das muß man sich ja nicht antun.

Der Reitstall Schäffler in Starnberg, wo unser Kurs stattfand, kostet pro Pferd EUR 460,00 im Monat. Es gibt eine schöne Reithalle, den Boden dort kann ich nicht beurteilen. Der Reitplatz ist mE nicht besonders gut, den scheint auch kaum jemand zu benutzen. Die Pferde kommen tagsüber auf eine Koppel, Weide kann man das nicht nennen, kein Unterstand, Wasser im Trögen, ist auch mal leer. Völlig zerfurchtes Grasnarbe, nach 2 Tagen ist abgefressen, was da an Gras wächst, danach wird geknabbert, was noch da ist. Was mir sonst noch erzählt wurde, will ich gar nicht schreiben – alleine das, was ich in den letzten 2 Tagen sah, widerspricht in meinen Augen jeder vernünftigen Pferdehaltung.

Die Pferde stehen tagsüber auf einer mehr oder weniger weichen Wiese ohne ausreichend Futter, für die Hufe und den Darm schlecht. Nachts in einer Box, Null Bewegung auf hartem Boden im Stall. Die Pferde, die ich unter dem Reiter gesehen habe – meine Güte. Ich verstehe nicht viel davon, kann aber erkennen, ob ein Pferd freudig läuft oder nicht – auf diesem Hof habe ich kein einziges gesehen, mir kamen alle wie sediert vor.

Ich bin halt solche Schlaftabletten nicht gewohnt, meine Hafis muß ich fast immer bremsen, treiben kennen beide kaum. Bei uns im Stall gibt es auch Isis, die im Gelände mit Gerte geritten werden müssen, man sollte sich mal überlegen, warum. Wenn ein Pferd nicht freudig vorwärts geht, hat das seine Gründe, mit Gerte läßt sich das Problem nicht beheben.

27. April 2013

Hufkurs in Starnberg

Filed under: Allgemein — admin @ 19:19

Heute war der erste Tag vom Hufkurs bei Martin, er und alle Teilnehmer sind sehr nett. Das Hauptaugenmerk lag auf dem praktischen Teil, nämlich wie man Hufe bearbeitet. Vier Pferde haben wir beurteilt und bearbeitet, drei davon nur vorne. Anfangs haben wir gelernt, wie man Eisen abnimmt, ich komme hoffentlich nie in die Verlegenheit, sowas tun zu müssen. Hufknorpel erfühlen habe ich mir zeigen lassen, die sollten sich relativ weich anfühlen, soweit ich das verstand.

Los ging es schon mal damit, daß ich mir den Huf nie zwischen die Beine geklemmt habe, was nötig ist, damit man beide Hände frei hat.Die Hafis werden sich daran gewöhnen müssen, so kann man wesentlich schneller und effektiver arbeiten, hat außerdem einen wesentlich besseren Blick auf den Huf, nämlich von oben, nicht von der Seite.

Einen Huf habe ich miit Hauklinge und Hammer bearbeitet, das war ziemlich anstrengend. Selber werde ich bei der Raspel bleiben, die feine Seite davon nennt man übrigens Feile :-). Wie man raspelt, also die grobe Seite verwendet, habe ich auch gelernt, möglichst ohne Druck.

Die Trachten müssen bis zur breitesten Stelle des Strahls zurückgesetzt werden, damit fängt man an. Falls man die Trachten nicht gut erkennt, wie z. B. bei Nepomuk rechts hinten, schneidet man sie erst mal frei. Hat man die Trachten gekürzt, werden die Tragränder angepaßt, bis alles plan und auf gleicher Höhe mit der Sohle ist. Die Sohle ist das Entscheidende, an ihr muß man sich orientieren. Die Eckstreben ergeben sich dann von selbst, ich war schwer beeindruckt. Der Strahl wird der neuen Tragrandhöhe angepaßt, danach werden die Tragränder leicht angeschrägt (Mustang Roll). Zu guter Letzt kommt der Huf auf den Bock, dort kürzt man die Zehe gerade weg, falls zu lang, und feilt an den Seiten, die schiefen Wände etwas mehr.

Das schaut so unheimlich leicht unf flüssig aus, wenn Martin das macht, ratzfatz ist der Huf korrigiert. Bis auf einen Criollo, der gelegentlich etwas zickig war, waren alle Pferde lammfromm bei der Bearbeitung, die halten ewig den Huf hoch, ohne zu zucken, und reißen ihn so gut wie nie vom Bock runter.

Zum Schluß kam ein Pferd mit einer Verletzung der Sehne (grob gesagt) links vorne, das mit Duplos beschlagen war. An den Nüstern sah man, daß es Schmerzen hatte, Martin stellte fest, daß der Beschlag hinten und vorne nicht paßte. Das Pferd hatte vorne zu hohe Trachten, die Besitzerin entschied, Duplos ab. Danach hat Martin dem Pferd, 19 Jahre alt, auf einen Schlag die Trachten vorne mit der Hauklinge runtergehauen, die Besitzerin vorher aber aufgeklärt, daß das wegen der Verletzung eventuell nicht gut ausgehen könnte.

Die Nüstern entspannten sich im Laufe der Zeit, das Pferd lahmte nicht – ich habe nur gestaunt. Nepomuk hat vorne ja auch ziemlich hohe Trachten, ich denke, ich kann die auf einen Schlag abnehmen. Zu hohe Trachten, auch wenn ich sie nicht gezüchtet habe, wie es Hufschmiede gerne machen, steigern das Risiko einer Sehnenverletzung – muß man nicht haben. Bei ihm gibt die Sohle das her, er hat ja eine enorme Sohlenwölbung vorne. Vermutlich ist dann auch seine Wandtrennung Geschichte, durch das Kürzen der Trachten fällt auch einiges von dem „unterminierten“ Tragrand weg.

Ob er dann anfangs fühlig geht, weil die Sohle ja viel näher ist am Boden als bisher, werden wir sehen. Man kann auch die Trachten bis auf Sohlenniveau kürzen, das ist nicht ganz so krass, bei Nepomuks Vorderhufen, z. B. links vorne,  kommt das vermutlich auf dasselbe raus. Bei den Hinterhufen werde ich langsam vorgehen, also nur bis auf Sohlenniveau kürzen, mir ist das ein wenig sympathischer, ich muß ja nix übers Knie brechen, wir haben ja Zeit.

Ich werde erst mal mit Nepomuks Hinterhufen anfangen zum Einüben, mehr als zwei Hufe schaffe ich kräftemäßig vermutlich nicht pro Tag. Danach Barbies Hinterhufe, auf den Bock wird sie die nicht stellen, es muß halt ohne gehen. Danach kommen seine Vorderhufe dran, das wird ein Kraftakt, ich habe zwar einen Nipper, aber ohne Feder. Mit dem habe ich noch nie was Vernünftiges zustande gebracht, weil mir die Kraft fehlt, ich werde unseren Stallmeister fragen, ob er eine Hauklinge hat. Eine kaufen wäre nicht teuer, ich brauche sie aber nur ein mal und dann nie wieder, denke ich. Sind die hohen Trachten bei Nepomuk vorne erst mal ab, kann ich alle weiteren Korrekturen mit der Raspel machen.

Barbies Vorderhufe sind Rehehufe, ich hoffe, Martin schaut sich morgen ihre Huffotos an. Die Trachten habe ich in letzter Zeit ja bereits minimal gekürzt, sooo weit vom Sohlenniveau sind sie nicht entfernt. Bei ihr kommen halt noch andere Probleme dazu, die Seitenwände, die kaum Last aufnehmen können, von 4-Punkt-Trimm hält Martin wenig, meinte er heute. Ich bin gespannt, was er mir empfiehlt, meine bisherige Meinung ist, daß ich die Trachten auf Sohlenniveau zurücknehmen kann.

Man sieht hier auch gut Belastung der Trachten, die nicht da liegt, wo sie sein sollte. Die Eckstreben sind zu hoch, tragen dadurch eine enorme Last und „brechen“ . Abwarten, was Martin dazu sagt …
Ich denke, der Hufkurs bringt mich einen sehr guten Schritt weiter, vor allem darf ich nicht so zögerlich sein. Ich wäre froh, wenn ich die Hufe nur alle 2 Wochen mal bearbeiten müßte anstatt 2 mal pro Woche.

Morgen lernen wir noch was über Klebebeschlag, es sind einige Leute dabei, die Distanz reiten. 100 – 120 km am Tag mit einem Pferd abreißen hat für mich sehr viel mit Nutztier zu tun, man überlegt, mit welchem Beschlag ein Pferd so eine Distanz laufen kann. In meinen Augen ist sowas genauso krank wie enorm Springen oder Dressur auf hohem Niveau. Aber gut, das sind Sportpferde bzw. Nutztiere, die müssen das gehen, weil ihr Besitzer sich im Wettbewerb verwirklichen will.

Mir ist nicht klar, warum man sich nicht einen Sport, bei dem Tiere nicht leiden müssen? Pferde sind nicht dafür ausgelegt, 100 km am Stück zu laufen, ständig hoch zu springen oder Dressur zu laufen. Wer sowas macht, betrachtet sein Pferd als Sportgerät, hat man eines verschlissen, kommt das nächste.

Ich frage nicht, ob Reiten noch zeitgemäß ist, sondern ob Hochleistungssport mit Pferden noch zeitgemäß ist? Das geht auf Kosten der Pferde, das scheint egal zu sein.

26. April 2013

wieder mal Waschtag für die Hafis

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:11

Was ich nicht wußte, unser Stallmeister ist ein großer Fan von Zebras. Heute sagte er mir, er freue sich über Nepomuks Zebra-Decke, weil ihn die an seine Lieblingstiere erinnert. Auch Stallkollegen fanden Nepomuks Zebra-Decke toll und schick, das freut mich natürlich :-).

Nepomuk hat sie – oh Wunder – bisher nicht beschädigt, nur dreckig gemacht ==> Waschmaschine. Ich mag es nicht, wenn er mit einer dreckigen Decke rumläuft, daher bekam er heute eine saubere (Rambo) angezogen. Seine Schweifrübe war heute fast nicht verstrubbelt, ich habe ihm heute trotzdem wieder Natron draufgeschmiert. Dieses Jahr habe ich rechtzeitig mit der Fliegenmaske angefangen, die Ohren sind intakt und ich darf sie anfassen. Hoffentlich bleibt das so, ich werde ihm noch ein paar stabile Masken zum Wechseln bestellen. Vielleicht hilft der Pferdehanf ja auch ein wenig mit, heute hatte er keine Bißwunden am Schlauch.

Zuerst kam wie üblich Barbie raus, ich hatte einen Eimer mit Wasser + Natron vorbereitet, Schweif und Mähne wurden damit nass gebürstet, anschließend mit Shampoo gewaschen. Mit dem Restwasser habe ich ihr Beine und Behang nass gebürstet, danach ging es zur Pferdedusche. Als ich die Mähne ausspülte, wurde sie ein wenig nervös, mit einem Stück Möhre habe ich sie beruhigt. Sie bekam ihr Zusatzfutter und auf die Strähle StrahlNiem, zum Trocknen habe ich sie dann zurück gestellt.

Ich finde, Barbie schaut ziemlich gut aus, man vergleiche mit Juli 2012, als sie wegen Abzsessen lahm war. Sie war damals ziemlich dünn trotz 16 kg Heu am Tag, die Hinterhand war eingefallen. Zufällig kam der Arabo-Hafi heute aufs Bild, Barbie versteht sich gut mit ihm – zwischen der Hinterhand liegen in Sachen Muskulatur Welten.

Nepomuk wurde auch gewaschen, das Abschweifen der Mähne fand er auch nicht so prickelnd – mit einem Stück Mohrrübe hat er sich das aber auch gut gefallen lassen. Ihm geht es derzeit prima, andere Ekzemer im Stall scheuern wesentlich mehr. Ich hoffe, sein Ekzem dieses Jahr noch besser in den Griff zu bekommen als letztes Jahr, Hauptsache, ich kann alle Haare erhalten.

24. April 2013

leichte Arbeit auf dem Platz

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:35

Es ist ja Mash-Woche, heute habe ich meinen Meßbecher, der im AlpenGrün-Sack liegt, mal voll mit Mash gewogen. Es waren 270 g, eigentlich sollte man 80 – 100 g pro 100 kg Körpergewicht füttern, bisher nahm ich immer nur fast einen Becher voll. Ich habe also noch was dazu getan, damit die Hafis nicht vom Fleisch fallen *g*.

Heute fast 20 Grad und Sonne, beide Pferde haaren nun wieder wie irre. Barbie geputzt, Fellsattel drauf und los ging es auf den Platz; habe mit vier Pylonen ein Viereck aufgebaut, so daß wir nie auf den ersten Hufschlag kamen. Die Geraden waren alle gleich lang, aber natürlich wesentlich kürzer, als wenn ich den Reitplatz in ganzer Größe genutzt hätte. Wir ritten außen um die Hütchen rum, quasi ein großer Zirkel, Schlangenlinien, große Volten, Achter, Elipsen usw., was mir gerade einfiel. Ich achtete auf meinen Sitz und meine Blickrichtung und versuchte, möglichst wenig mit den Zügeln zu machen. Barbie lief prima, machte alles richtig und bog sich schön. Im Trab verzichtete ich auf „enge“ Wendungen, alles klappte gut.

Wie schön langsam Barbie traben kann, zeigt sie auf dem Platz *g*, ich wäre froh, wenn sie im Gelände auch mal dieses gemütliche Tempo gehen würde. Handwechsel, dasselbe Programm nochmals, Barbie arbeitete willig mit. Eine Gerte hatte ich mir vorsichtshalber mitgenommen, falls sie gedenken sollte, sie könne am Rand Gras fressen – das war aber nicht der Fall. Zum Abreiten warf ich die Gerte runter, Barbie hat das natürlich gemerkt, sie lief noch eine Runde Schritt und blieb dann stehen.

Keinen Schritt wollte sie mehr machen, also übten wir ein wenig Dehnen im Stand. Kopf rechts rum, bis sie mit dem Maul meinen Fuß berührte, anschließend links. Sie machte das super, elastisch ist sie, keine Frage. Zum Schluß kam rückwärts gehen, Barbie haßt das. Wie in „Mein Pferd“ vorgeschlagen, dachte ich an „rückwärts“, keine Reaktion, ich sagte es verbal, das Kommando kennt Barbie, nix. Also Zügel aufgenommen und beidseits immer wieder Paraden gegeben, Barbie stand. Ich lehnte mich dann ein wenig stärker zurück und gab abwechselnd links und rechts eine leichte Parade, bis ich merkte, es kommt ein wenig Bewegung in Barbie – ein minimal angedeuteter halber Schritt rückwärts ==> großes Lob.  Danach war es einfacher, sie machte noch zwei kleine Schritte zurück, wieder Lob, danach hatte sie fertig.

Das rückwärts gehen müssen wir weiter üben, an der Hand macht sie es ja einwandfrei. Es gab Futter, Nati und ihre Tochter kamen und leisteten mir Gesellschaft, die Kleine durfte auf Barbie sitzen. Das Mädchen darf bei beschlagenen Isis öfters mal Hufe auskratzen, heute stand sie neben mir, als ich Barbie nach dem Reiten die Hufe auskratzte. Die mittlere Strahlfurche reinige ich meist mit dem Hufauskratzer, danach wird Strahl und Sohle mit der Bürste bearbeitet. Als die Kleine das sah, sagte sie „das darfst Du nicht, das tut dem Pferd weh“, ich habe ihr erklärt, daß das nur bei Pferden mit Eisen der Fall ist. Ist ja logisch, hat der Strahl keinen Bodenkontakt, wird er sehr empfindlich.

Barbies Sohlen habe ich noch fotografiert, durch den Sand auf dem Platz waren sie trocken. So „abgeschmiergelt“ schauen die Strähle gleich viel besser aus :-), links vorne heute. Man sieht gut, daß die mediale Trachte ein wenig über Sohlenniveau steht, lateral nicht. Außen seitlich trägt eine Sohlenschwiele, der Tragrand flüchtet.

Hätte ich die Strähle heute geschnitten, sähen sie wesentlich besser aus, ich will dafür aber noch den Hufkurs am Wochenende abwarten, um es dort besser zu lernen. Links hinten habe ich vorgestern die Zehe stark gekürzt, der Tragrand dort hat sich bereits wieder in seine übliche Breite begeben. Wahnsinn, wie schnell das geht, vermutlich könnte ich wesentlich mehr raspeln, aber irgendwann will ich auch mal reiten.

Rechts hinten hatte ich vorgestern ebenfalls die Zehe stark gekürzt, heute ist sie wieder zu lang. Man sieht das an der Belastung, hell heißt belastet, an der Zehe ist ein Stück dunkel. Das erschwert das Abrollen, also am Freitag nochmals kürzen. Rechts vorne hat der Strahl ab ca. Ende der Eckstreben ziemlich aufgegeben, die äußere Trachte ist immer noch zu hoch, innen flüchtet die Seitenwand. Die Zehe ist kurz, man sieht gut, was da bei fünf und sieben Uhr noch alles weg muß.

Nepomuk geholt, das Stück Strahl, was er „verloren“ hat, wächst gut nach ==> Entwarnung :-). Auf dem Platz machte ich im Trab mehr enge Wendungen als mit Barbie, für ihn kein Problem. Im Trab ist er auf Platz wesentlich schneller als Barbie, es klappte trotzdem alles prima. Er ist super willig, will immer alles richtig machen, ich versuche, mich zu verbessern. Zum Schluß hin wollte ich eine Hinterhandwendung machen, rechts rum hat er nicht verstanden, also links rum probiet, das hat er super gemacht ==> großes Lob.

Bei ihm habe ich dann an „rückwärts“ gedacht er und lief freudig rückwärts, das ist der Unterschied, ob ein Pferd das gerne macht oder nicht. Nepomuk liebt rückwärts gehen, er kann das auch so schnell wie vorwärts gehen, wenn er will :-).

Seine Schweifrübe hatte er nicht gescheuert, ob das am Natron oder der Decke lag, weiß ich nicht. Er bekam seine neue Zebra-Decke von Bucas angezogen, die nur eine Fliegendecke ist, was ich beim Kauf nicht wußte. Sie ist sehr leicht und nicht so robust wie seine Rambo-Decken, ich bin gespannt, wie lange er braucht, sie kaputt zu machen. Oder das Zebra-Muster nützt tatsächlich gegen die Mücken, das wäre natürlich schön.

Im Stall gab es kurz eine Aufruhr, weil die anderen Pferde Nepomuk erstmal nicht erkannt haben, sie kennen ihn ja nur mit weißer Decke. Die Aufregung hat sich schnell gelegt, ich blieb dabei, bis alle sich an seinen Anblick gewöhnt hatten. Barbie tränte das linke Auge ein wenig (ich habe es gesäubert),was Fliegen anzieht, also holte ich ihr noch eine Fliegenmaske ohne Ohren und zog sie ihr an.

23. April 2013

Futterwechsel für die Hafis

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:35

Heute habe ich endlich die Winterreifen gegen die für Sommer getauscht, gewechselt sind 4 Reifen ja schnell. Anstrengender ist das Rumschleppen der Reifen vom Keller auf die Straße zum Auto und zurück, was ich auch machen müßte, wenn eine Werkstatt die Reifen wechseln würde.

Ich wasche ja immer die Felgen, die vom Winter sind wohl aufgrund des Salzes deutlich stärker angerostet als die Sommerfelgen. Obwohl ich den Rost immer behandele und die Felgen dann mit WD40 einsprüche. Heute habe ich nach der Rostbehandlung noch Klarlack drauf gesprüht, fand eine Flasche in meinem Fundus, und sie danach neu lackiert *g*. Das schwarze Lackspray habe ich eh, also drauf, danach sahen die Felgen wie neu aus :-).

Was mich daran erinnert, wofür ich den Klarlack eigentlich gerkauft hatte: um die Metallteile meines Motorrades zu schützen. Nach dem nächsten Putzen von Gamay werde ich den Lack aufbringen, bisher hat sie Null Rost – wehret den Anfängen.

Heute kam von ströh.de ein Newsletter und ich stieß dadurch auf Equigard von St. Hippolyt, der Inhalt weicht von Lamino Star nur geringfügig ab.  80% weniger Zucker und Stärke als Hafer klingt ziemlich überzeugend, finde ich. Ich habe einen Sack Equigard bestellt und hoffe, es schmeckt ihnen genauso gut wie Lamino Star. Ich denke, wir probieren mal Equigard, empfohlen wird für Leistungspferde, den Mehrbedarf an Energie mit Öl auszugleichen.

Beide sind im Gelände spritzig unterwegs, ich denke aber in Hinblick auf die Zukunft, wo wir längere Ritte planen, beide könnten zusätzliche Energie gebrauchen. Ich habe ihnen also noch ein gutes Leinöl bestellt, erst mal 3 Liter zum Testen, es ist für Rehepferde geeignet und die Bewertungen sind ziemlich gut.

Ich denke, nun sind die Hafis ernährungsmäßig super aufgestellt, bei Bedarf (Wanderritt) kann man die Ölgabe ein wenig erhöhen.

Wegen des Hackamores habe ich nachgelesen, meines hat lange Schenkel und ist daher ziemlich scharf. Irgendwie schrecke ich davor zurück, werde es doch erst mal mit Gerte versuchen, Barbie vom Gras fressen abzuhalten. Ich muß halt besser aufpassen, daß sie sich nicht vom Weg auf den Seitenstreifen wegschleicht. Es geht ja nur um 4 – 6 Wochen, wo sie beim Ausritt möglichst kein Gras fressen sollte, danach schadet es ihr nicht, wenn sie mal ein Grasbüschel erwischt.

Ich muß einfach konsequenter sein, dann funktioniert das auch mit LG-Zaum.

Nepomuk hat eine Strahlspitze „verloren“

Filed under: Allgemein — admin @ 17:05

Heute reduzierte Hufbearbeitung, nur raspeln und ein wenig berunden von acht Hufen. Nepomuk hat hinten links seine Strahlspitze „verloren, am 18. April 2013 war noch ein wenig davon da. Ein bißchen Strähle beschnitten hatte ich ja letzte Woche, ich muß das dringend besser lernen – glücklicherweise ist nächstes Wochenende der Hufkurs.

Beim Ausritt gestern hat er sich wohl das Stück Strahlhorn, was angegriffen war, weggelaufen, Schmerzen hat er wohl dadurch keine. Ob man den Strahl stark zurück schneidet oder er sich „zurecht“ läuft, ist vermutlich egal – wobei bei letzterem nur das abgeht, was wirklich porös ist. Schmerzen verursacht wohl nur die mittlere Strahlfurche, wenn sie zu tief ist und sich bis zum Ballen hochzieht – bei den Hafis glücklicherweise nicht der Fall.

Ich könnte mir vorstellen, daß mein Natron-Wasser-Gemisch, was ich in letzter Zeit öfters aufgetragen habe, alle Bakterien und möglichen Pilz gut bekämpft und dadurch das Strahlhorn verschwindet, was nichts mehr taugt. Ich habe ja lange bei den Hafis nie was an den Strählen gemacht, was man an Nepomuks Doku gut sieht, Probleme gab es deswegen nie. Seine Eckstreben habe ich ebenfalls lange nicht geschnitten, die waren teilweise massiv über der Sohle gelegen, für ihn kein Problem.

Rechts vorne hat sich leider zu einer „Glocke“ entwickelt mit deutlichen Belastungslinien, die medial „hochschwingen“, d. h. der Kronsaum ist innen gestaucht. Komisch, früher als ich weder Eckstreben schnitt noch den Ehrgeiz hatte, die Trachten zu senken, war der Huf wesentlich besser. Warum der Huf nun dermaßen außeinandergegangen ist, verstehe ich nicht. Früher wurde Nepomuk weniger geritten und stand im Stall viel mehr auf weichem Boden, der Abrieb war also wesentlich geringer als heute.

Links vorne geht noch so durch :-), man darf nicht zu streng sein, den perfekten Huf gibt es nicht. Nepomuk wurde geputzt und mit Natron-/Wassergemisch auf die Schweifrübe behandelt – mal sehen, ob das was bringt.

Barbie lag heute Vormittag tief schlafend auf dem Paddock, hat mir der Stallmeister erzählt. Er ging hin, um zu sehen, ob es ihr gut geht, erst als er sie anstieß, wachte sie auf und erhob sich. Barbie lief völlig normal heute, so ein Reheschub kommt aber schleichend. Ich hatte sofort ein schlechtes Gewissen, weil sie gestern ein paar Grasbüschel gefressen hatte, das ist derzeit reines Gift für Barbie. Wir reiten erst wieder am 1. Mai 2013 aus, also in 10 Tagen, bis dahin kommt sie an kein Gras. Mit Equimonat habe ich heute begonnen, mit 15 g fange ich bei beiden an, erhöhe dann langsam auf die finale Dosis von ca. 30 g.

Ich überlege, beim nächsten Ausritt auf die Gerte zu verzichten, Barbie reagiert darauf ja ziemlich allergisch, dafür bekommt die das Hackamore angezogen. Ich bin kein Freund davon, aber Gras fressen im Gelände muß ich unterbinden zu ihrem Wohl. Barbie ist grassüchtig, sie nimmt viel in Kauf, um ans Gras zu kommen, daher muß ich nun schwere Geschütze auffahren, um sie am Gras fressen zu hindern.

Links vorne habe ich bei Barbie die Zehe wieder gekürzt, sie bekam Natron-/Wassergemisch auf alle Sohlen und Strähle (Nepomuk auch). Die Zehe ist immer noch zu lang, wenn die Zehenwand runterbricht aufgrund der hohlen Wand, wird sich das ändern.

21. April 2013

Ritt zur „Kreuzstraße, 2 Std. 10 Min. 15 km

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:40

Heute durfte ich mir einen Weg aussuchen, Dani und ich wechseln uns immer ab. Es ging zur Kreuzstraße, einmal bogen wir zu früh ab und mußten daher ein Stück neben einer Landstraße gehen, danach ging es auf einem Grasweg über eine Art Weide. An deren Ende war ein Stacheldrahtzaun, glücklicherweise gab es einen Ausgang mit Torgriff. Dani stieg ab und ließ uns raus, ich frage mich nur, für was der Stacheldraht rund um die Weide gut sein soll. Vielleicht soll der wilde Tiere abhalten, dem Bauern seine Wiese zu betreten – eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.

Heute sind wir öfters mal getrabt, zwei mal ziemlich lange, und ein paar mal galoppiert, immer relativ kurz, weil die guten Wege leider meist schnell wieder aufhören. Barbies Gras fressen wird zunehmends zum Problem, ich muß aufpassen wie ein Schießhund, damit sie immer schon mitten auf dem Weg bleibt. Sie schleicht sich gerne immer näher an den grasbewachsenen Seitenstreifen hin und zack hat sie den Kopf unten – den wieder hochzukriegen, ist fast unmöglich. Der LG-Zaum ist nichts, was Barbie irgendwie beeindrucken könnte, wenn es um Gras geht. Nächstes mal nehme ich eine Gerte mit, anders geht es nicht. Wenn die Gerte auch nichts hilft, wovon ich ausgehe, reite ich sie mal mit Hackamore, damit kann ich ihr den Kopf hochziehen.

Ansonsten war Barbie super brav heute, buckeln beim Angaloppieren tut sie ja schon länger nicht mehr, im Trab hatte sie heute meist ein vernünftiges Tempo drauf. Heute habe ich wieder in „Mein Pferd“ gelesen, man muß sein Pferd an die Leistungsgrenze bringen, damit sich was in Sachen Abnehmen tut. Ich habe heute extra darauf geachtet, daß wenn Barbie im Trab oder Galopp ein wenig langsamer wurde nach dem Motto „es wird anstrengend“, sie zu treiben, damit sie ihr Tempo hält.

Wir gehen immer viel Schritt dazwischen, so daß sich die Hafis erholen können und ich mich auch *g*, danach geht es dann wieder ein Stück flott vorwärts. Barbie war wieder ziemlich durchgeschwitzt, als wir zurück im Stall waren, obwohl wir die letzten fast 30 Min. Schritt gingen. Aufwärmen tun wir immer mindestens 20 Min., so gesehen ist ein Schnitt von ca. 7,5 km pro Stunde eigentlich ganz gut. Wir müssen uns aber weiter steigern auf ca. 20 km in 3 Std. Vielleicht klappt es zukünftig auch, daß wir hin und wieder 2x pro Woche reiten, man könnte dann einen kürzeren Ritt, ca. 1,5 Std. mit sehr viel Trab und Galopp machen, und einen längeren mit ca. 3 Std.

Ich werde nochmals die Hinterhufe vermessen und dann Renegades für beide bestellen, beide laufen sich ja hinten die Hufe enorm ab.

Heute hatte ich für beide unmelassierte Zuckerrübenschnitzel mitgebracht, je 180 g Trockenmasse macht mit Wasser aufgequollen 1,8 kg. Es war wohl ein wenig zuviel Wasser und daher suppig, Barbie hat die Schnitzel gefressen, Nepomuk nicht. Ich gab ihm zum Trost noch ein wenig Lamino Star, das hat er weggeputzt, die Schnitzel drunter aber kaum angerührt. Barbie hat seine Suppe auch noch ausgelöffelt.

Nepomuk war heute nahe dran am Durchfall, ich werde beiden nächste Woche eine AlpenGrün-Mash-Kur verpassen. Das Trimagnesiumcitrat, was ich im Sept. 2012 von Sandra gekauft habe, geht dem Ende zu, ich werde vorerst keines mehr kaufen. Huf-Regulator ist auch nicht mehr viel da, habe es heute bei Nepomuk abgesetzt, den Rest bekommt Barbie. Auch den werde ich vorerst nicht nachkaufen, beide bekommen nun ja wieder Pferdehanf, der sollte genügen.

Kieselgur setze ich am Dienstag ab, dafür beginne ich mit Equimont. Über den Sommer bekommen sie dann nur noch neben Lamino Star als „Träger“ Pferdehanf und Equimont, das sollte reichen. Heute dachte ich,  meine armen Pferde brauchen nach anstrengenden Ausritten Energie und war in Versuchung, einen Sack Hafer zu bestellen. Ich las dazu was im Tierheilkundezentrum, Haflinger brauchen kein Getreide ==> Hafer gestrichen. Getreidefreies Zusatzfutter ist besser, daher füttere ich ja schon seit ca. 1,5 Jahren Lamino Star.  Das AlpenGrün-Mash ist ebenfalls getreidefrei, meine restlichen Zuckerrübenschnitzel, die für Rehepferde empfohlen werden, gebe ich Barbies Besitzerin zurück.

Nachdem sich beide auf mein selbst gemsichtes Huföl gestürzt haben, nachdem Barbie die Flasche kaputt gemacht hatte, werde ich ihnen Leinöl kaufen. Das hat mir auch ein TA empfohlen, als Barbie schwer krank war.

Nepomuk hatte sich heute die Schweifrübe gescheuert und sich eine erste Bißwunde im Schlauch zugefügt, ich habe ihn behandelt und eingedeckt. Pferdehanf hilft Nepomuk nicht bei seinem Ekzem, ich würde ihm ja gerne DermaMineral von Lexa kaufen, weiß aber nicht, ob das nicht zuviel des „Guten“ ist. Abwarten ist bei ihm so eine Sache, wenn er in den „Scheuermodus“ schaltet, kann ich ihm innerlich geben, was ich will, es hilft nichts mehr.

19. April 2013

erstmals Strähle beschnitten

Filed under: Allgemein,Motorrad,Pferde — admin @ 16:50

Gestern habe ich mein Motorrad aus der Werkstatt geholt, es wurde nur Bremsflüssigkeit und Öl gewechselt, dazu TÜV gemacht. Der nette TÜV-Mensch war noch da, er hat mir einen Monat „geschenkt“, im März TÜV fahren ist ja etwas doof, weil da das Wetter oft noch schlecht ist bzw. Schnee liegt. Ich unterhielt mich kurz mit ihm, er meinte, meine BMW schaut aus wie neu – das freut mich natürlich :-).

Es standen einige Maschinen vor der Werkstatt in Reihe, als sich ein älterer Autofahrer durchquetschen wollte. Mit seiner linken Seite schrammte er an einem Koffer einer großen BMW vorbei, bemerkte das wohl nicht, ich rief „zurück“, eine andere Frau wedelte mit den Armen. Der Autofahrer hat nichts verstanden, fährt langsam weiter, die BMW wackelte bereits bedenklich, fast hätte er sie vom Seitenständer gekippt. Zwei große Maschinen standen daneben, die hätte die Fallende ebenfalls umgeworfen – der Schaden wäre sehr hoch gewesen.

Glücklicherweise blieb der Dosist stehen, mein Schrauber kam wegen unserem „Geschrei“ angelaufen und räumte die BMW mit den Koffern beiseite. Deren Halter kam ebenfalls an und knöpfte sich den Autofahrer vor, zu Recht. Außer das das Auto einen ordentlichen Kratzer in der Seite hatte, ist nicht passiert, ein Glück. Mein Motorrad stand etwas weiter weg und war daher nicht in Gefahr, trotzdem verstehe ich nicht, warum der Autofahrer auf unsere Zurufe und Gewedel nicht reagiert hat.

Ich fuhr Gamay heim, mußte dabei aus dem Stand zwei mal mit leicht eingeschlagenem Lenker scharf rechts abbiegen, meine absolute Schwäche. Wenn man bereits Angst hat, verkrampft man und dann geht schnell mal was schief – ich habe es trotzdem geschafft, ohne den Gegenverkehr zu tangieren *g*. Ich muß dringend am Sonntag mal auf einen Parkplatz und dort anfahren und sofort rechts abbiegen üben. Ein Fahrsicherheitstraining wäre sicher gut, es gibt aber keines in München vom ADAC und diejenigen, die in der Nähe sind, sind mir zu teuer.

Die paar Kleinigkeiten, die ich momentan nicht gut kann, werde ich alleine üben, das reicht, außerdem bekomme ich durchs Fahren ja auch wieder Übung. Dieses Jahr möchte ich ja mehr Motorrad fahren, man bekommt dann schnell wieder ein Gefühl für sein Gefährt. Zuhause kam Gamay in die Garage, ich schaffte es Jahren mal wieder, sie alleine auf den Hauptständer zu stellen.

Heute fuhr ich das erste mal seit unserem Auszug bei der Doier Ranch vorbei, das weckte vor allem Erinnerungen an die zwei Jahre, die Barbie dort krank war. Es hat sich einiges getan, es gibt nun ein sehr schönes Roundpen, die Paddocks wurden bodenmäßig verbessert, Zäune repariert und doppelt gesichert, Tore installiert usw. Im ehemaligen Isi-Stall stehen nun vier Jungpferde, im Hauptstall Arabella mit einem Shetty und dort, wo früher Rocky war, ein toller Friesenhengst. Arabella kannte mich noch, sie kam gleich an den Zaun gelaufen und ließ sich streicheln. Ich denke, heute habe ich einen guten Abschluß gefunden mit den 3 Jahren auf der Doier Ranch. Streit hatte ich dort ja mit niemandem, kam mit dem Stallbesitzer immer sehr gut aus und bin im Frieden gegangen.

Vom Schopserhof werde ich nicht weggehen, außer ich kaufe mir einen Bauernhof, die nächsten Jahre eher unwahrscheinlich. Im Stall angekommen, wusch ich Barbies Hufe, um was zu sehen. Die Strahlfurchen soll man ja „frei“ halten, das habe ich bisher nie gemacht, heute also Premiere. Mit dem Hufmesser kam ich überhaupt nicht zurecht, holte mein Taschenmesser und säbelte damit seitlich an den Strählen rum. Auffällig bei Barbie war, daß alle vier Strähle in der Spitze lapprig waren, d. h. sie haben sich verkürzt, ich versuchte, die bereits lapprigen Spitzen wegzuschneiden. Außerdem die Strähle in der Höhe ein wenig zu begradigen, immerhin ein Anfang. Die Strähle der Hafis sind wie ziemlich harter Gummi, da mußte ich ziemlich säbeln, um was wegzubekommen.

Eckstreben habe ich heute keine geschnitten, war zuviel mit den Strählen beschäftigt. Entweder ich bearbeite die Hufe falsch oder ich habe heute schlechte Fotos gemacht. Das „schlimmste“ Foto ist bei Barbie lh von vorne, die äußere Wand hebelt immer stärker weg, das Horn staucht sich. Schaut man sich die Sohle an, ist die innere Hufhälfte aber aber weiter – was natürlich daran liegen könnte, daß ich die äußere Seitenwand beraspelt habe. Gebracht hat das genau Null, die laterele Wand hebelt stärker weg denn je. Gelernt habe ich, daß die steilere Wand, also innen, stärker belastet wird, daher „flüchtet“ die äußere. Ich habe lateral gut berundet und eine Senke geschnitten, um den Hebel zu minimieren, vielleicht war das falsch. Tragrandüberstand ist auf beiden Seiten minimal gleichmäßig vorhanden, an dem kann es eigentlich nicht liegen.

Zu denken gibt mir die Sohlenschwiele lateral, die sich ein Stück von der weißen Linie aufgebaut hat, medial stirbt nun auch Sohle ab. Wie ich schon länger befürchte, will sich der Huf mit Gewalt verkleinern, was man auch an der Zehe sieht. Und wenn Barbies Hufe sich was in den Kopf gesetzt haben, weichen sie davon nicht mehr ab, das sieht man gut an ihren Vorderhufen. Ich werde deswegen im Hufkurs fragen und Fotos mitnehmen.

Nepomuk bekam ja vorgestern seine Decke angezogen, außerdem die Schweifrübe mit einem Wasser-/Natrongemisch eingerieben. Die sah heute recht entspannt aus, es soll die nächsten 2 Tage regnen, also habe ich ihn heute nicht eingedeckt. Beide bekamen mein selbst gemischtes Hautöl drauf, Nepomuk wurde gut eingesprüht mit Insektenabwehrspray behandelt.

Seine Wandtrennung rv zieht immer weitere Kreise, der Spalt zieht sich medial weiter nach vorne. In meinen Augen ist das inzwischen eine hohle Wand, der Huf baut sich bereits einen neuen Tragrand auf, der höher ist als der alte (außen). Da hilft nur, die alte Wand, die ich bisher bereits immer beraspelt habe, weiter wegzunehmen und stark zu berunden.

Links vorne hatte er die Wandtrennung medial, Foto vom 15.01.2013, das Problem ist noch nicht behoben. Links hinten macht mir bei Nepomuk die größen Sorgen, schaut man sich den Huf schräg an, sieht man kaum Trachten. Außerdem hebeln nun beide Seitenwände weg, der Huf hat sich in den letzten 3 Monaten stetig verschlechtert. Ich hoffe, ich lerne im Hufkurs, wie ich die Hinterhufe der Hafis verbessern kann, bisher bin ich bei denen ja nur mäßig erfolgreich :-(.

17. April 2013

drei Monate Marstall Huf-Regulator

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:55

Heute habe ich nach dem Raspeln ein paar Fotos für meine Doku gemacht, ich füttere den Huf-Regulator nun 3 Monate. Die Hufe wachsen schnell und das (neue) Horn, was produziert wird, schaut mir ziemlich gut aus, d. h. viele Hornröhrchen sind zu sehen. Umso mehr, umso besser ist die Anbindung an den Hufbeinträger, habe ich mal gelesen. Ich denke, ich gebe Barbie den in voller Dosis noch bis Ende April 2013, danach bekommt sie nur noch die Hälfte, Nepomuk auch 1/2 seiner bisherigen Ration (1/2 Meßbecher, Barbie: ein ganzer).

Mit Equimont werde ich Anfang nächster Woche anfangen mit wenig anfüttern, dafür fällt die Kieselgur weg. Es ist zwar noch ein wenig in dem Eimer drinnen, das hält sich aber gut bis Herbst, wenn erneut ein Fellwechsel ansteht. Equimont ist nun wichtiger, weil in 4 – 6 Wochen angeweidet wird. Unser Stallmeister lobte heute Barbies Figur, man kann jede Rippe fühlen und sie baut durchs Reiten immer mehr Muskulatur auf. Sie hat keine Fettpolster mehr außer im Mähnenkamm, das ist ihr neuralgischer Punkt. Die letzte Bastion vom Metabolischem Syndrom, die wir noch stürmen müssen …. das klappt nur durch Belastung bis zur Leistungsgrenze. Ich muß mich also steigern, sonst wird das nix *g*, meine Leistungsgrenze liegt ja ziemlich unterhalb der von Barbie. Als ich ihm erzählte, was für eine Rennsemmel Barbie ist, meinte er, sie hat halt einiges nachzuholen, außerdem ist sie ein junges Pferd. Mit ersterem hat er Recht, mit zweiterem nicht, Barbie ist nun 15 Jahre alt. Aber unverbraucht :-), da sie erst jetzt eingeritten wird.

Dani meint, die Hafis haben das schönste Leben, kürzlich sagte ein Stallkollege zu mir „bei Dir möchte ich Pferd sein“ – ja, ich wäre auch gerne Pferd bei mir :-). Wenn ich andere Pferde so ansehe mit schweren Sätteln, dazu ein Gebiß im Maul, fest zugebunden, können sich meine Hafis nicht beschweren. Sie laufen locker flockig mit LG-Zaum und bequemen baumlosen Sätteln mit geringem Gewicht, daneben sind wir Reiter schlank (ca. 52 kg). Sie geben uns aber auch viel zurück, beide sind im Gelände nervenstarke Verlaßpferde, die ohne mit der Wimper zu zucken jedes Gelände gehen.

Geraspelt habe ich heute ne Menge, mir lief der Schweiß in Strömen runter, zum Schneiden hatte ich keine Kraft mehr. Rechts vorne habe ich außen die Trachte gekürzt und den Tragrand angepaßt, von der Zehe einiges weggeraspelt und die Wände berundet, so gut es ging. Beide Vorderhufe mußte Barbie heute kurz auf den Hufbock stellen, sie hat es prima gemacht für ihre Verhältnisse. Die untergeschobenen Trachten stellen sich auf *freu*, ich werde weiter langsam die Trachten kürzen. Das Loch war und ist kein Problem, ich habe die Zehe so angeschrägt, wie es Tina Gottwald in ihrem Buch empfohlen hat.

Medial, wo die nächste Abszessrille lauert, sieht man unten bereits die schwarzen „Striche“, wir nähern uns der hohlen Wand. Auch lateral im Zehenbereich ist noch Gammel vorhanden, am Sohlenfoto sieht man beides gut. Im Zehenbereich hat Barbie immer noch eine doppelte Sohle bzw. starke Sohlenschwiele, über die sie abrollt, daher ist das Horn dort heller. Der Strahl hat sich verbessert, schaut mir im vorderen Bereich aber ein wenig eingequetscht aus. Den muß ich lateral wohl ein wenig schneiden, was ich aber mit dem Hufmesser nicht kann (das lerne ich hoffentlich im Hufkurs).

Hinten haben beide an jedem Huf eine flachere Wand, werde dagegen nun konsequenter vorgehen. Außerdem stehen beide hinten im Zehenwinkel flacher als vorne, es sollte umgekehrt sein. 55 Grad wären für einen Hinterhuf korrekt, da müssen wir irgendwann hinkommen, die Hufe wachsen bereits steiler nach. Außerdem haben beide hinten untergeschobene Trachten, bei Nepomuk ist es fast schlimmer als bei Barbie. Ich bin bereits dabei, die Trachten auf Sohlenniveau zu bringen, im Gleichklang mit dem Kürzen der Zehen.

Wir sind auf einem guten Weg, denke ich, Nepomuk läuft ja schon immer freudig und entspannt auf jedem Boden, Barbie mit Hufschuhen vorne nun auch. Das hat Priorität, die Hufe werden immer besser und ich auch, hoffe ich. Nächstes Jahr um diese Zeit sollten beide perfekte und bequeme Hufe haben, vielleicht kann Barbie dann auch vorne auf auf den Hufschutz verzichten.