30. Mai 2013

so langsam wird es gut mit den Hufen :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:17

Regen, 8 Grad, kein Wetter, bei dem ich reite, also Hufe bearbeitet. Irgendwann muß ich ja mal fertig werden bzw. mit dem, was ich gemacht habe, zufrieden sein.

Barbie geholt, links vorne fing ich mutig an mit Trachten kürzen, außen mehr als innen. Medial ist mir in der Trachtenecke bzw. darüber ja kürzlich ein Loch bzw. Gammel aufgefallen, dem kam ich heute ziemlich nahe, sieht man auf dem Foto leider nicht. Beim Eckstreben schneiden stieß ich auf Einblutungen (blaue Kreise), die Eckstreben haben gedrückt. Ich muß die Trachtenecken noch sauber ausschneiden und die Eckstreben besser definieren, vor allem medial, außerdem lateral die Wand etwas kürzen und berunden – dann ist der Huf fürs erste soweit fertig :-).

Der Abrollpunkt paßt, wir haben seitlich Tragrand, im Zehenbereich noch nicht aufgrund der hohlen Wand. Der Huf ist fast so breit wie lang, wer hätte gedacht, daß wir das so schnell schaffen :-). Über die Sohle gekuckt schaut es noch ein wenig unsymmetrisch aus, die Trachte außen ist wohl noch etwas höher, das werde ich korrigieren.

Seit Nov. 2011 bearbeite ich nun Barbies Hufe, letztes Jahr erlitten wir einen herben Rückschlag durch die drei Abzesse, weil ich monatelang so gut wie nicht bearbeiten konnte. Ich habe mich seit Okt. 2012 wieder rangekämpft und in 8 Monaten mE eine Menge erreicht. Fehler habe ich natürlich auch gemacht, siehe z. B. links hinten, diese aber immer gut korrigiert.

Mir fällt es gerade das erste mal in meiner Karriere als Hufbearbeiter *g* auf (bisher habe ich nie darauf geachtet), daß die Ballen genauso breit sind (grüne Linien) wie die breiteste Stelle des Strahls in gerader Linie. Ich denke, es fehlt nicht mehr viel und der Huf ist top aufgestellt.

Wenn wir irgendwann noch die untergeschobenen Trachten los sind, sind das Bilderbuchhufe :-), die ich akribisch überwachen werde. Ein mal müssen sie noch komplett gesund durchwachsen, dann müßte sie eigentlich barhuf genauso gut auf jedem Boden laufen wie Nepomuk *träum*.

Links hinten sah ich heute bei Barbie erstmals überhaupt die weiße Linie der Eckstrebe (medial), ohne daß ich sie ausgegraben hätte *wow*. Die Trachten sind nun mE gleich hoch, außen werde ich die Eckstrebe besser definieren. Rechts hinten auch, lateral habe ich heute einen Weitungsschnitt angebracht, damit der äußere Ballen runterkommt, mE ist das bereits der Fall (Foto vom 20.05.2013). Die mittlere Strahlfurche ist nun besser sichtbar, die Zehe erscheint nicht mehr zu lang.

Drei Hufe von Barbie habe ich nun fast fertig, ich denke, ich mache die am Samstag komplett und schaue dann, wie sie läuft, bevor ich mich an rechts vorne wage. rv hat inzwischen auch da Tragrand, wo sich keine hohle Wand befindet, meine Taktik, außen die Trachte zu kürzen, damit auf innen mehr Last kommt, ging auf :-). rv werde ich langsam korrigieren, nicht daß sie auf dem anfängt zu ticken. Zehe kürzen ist derzeit nicht mehr möglich, ich werde erst mal ein wenig die Trachten kürzen, dann sehen wir weiter.

Am liebsten würde ich den Huf radikal bearbeiten, die gebrochenen Eckstreben zeigen eigentlich, daß Bedarf besteht. Wenn sie danach aber tickt oder gar lahmt, ist nix gewonnen, also langsam.

Im Stall zurück stand Barbie ständig am Zaun, bewegte sich kaum, mir kam das komisch vor. Ich ging rein und lockte sie mit einem Leckerli, so daß sie neben mir Schritt lief und trabte auf hartem Boden, ich fand, sie läuft klar, aber ein wenig fühlig vorne. Sie hat vorne ja Hufknorpelverknöcherung, das kann auch der Grund sein, warum sie nun lv tickt – schließlich habe ich mehr Last auf den hinteren Hufbereich durch Senken der Trachten gebracht.

Nepomuk geholt und lv rund gemacht, das paßt nun so, denke ich. Links hinten habe ich die Trachten gekürzt usw., er war heute ein wenig ungnädig bei der Bearbeitung. Den Huf wollte er nicht nach hinten rausgeben, sondern behielt ihn unterm Körper, so läßt er sich kaum bearbeiten. Hufbock war schwierig, er wollte den Huf nicht draufsetzen, sondern hielt ihn in der Luft. Mir gefällt der Huf immer noch nicht, von vorne sieht man, daß die äußere Wand weghebelt, außerdem ist der Kronsaum nicht gerade. Die Zehe habe ich zwar gekürzt, trotzdem finde ich sie noch zu lang. Mein Ziel ist, daß seine Hinterhufe steiler nachwachsen, 55 Grad Zehenwinkel, da muß ich doch mal die Zehe bis zur weißen Linie zurücksetzen.

Rechts hinten machte er dasselbe Theater, konnte die Zehe auf dem Bock aber ziemlich kürzen, Fotos folgen. Bei seinen Hinterhufen werde ich nun eisern dran bleiben, damit die steiler runterwachsen.

Gescheuert hatte er nur ein wenig am Mähnenkamm *seufz*, ich habe ihn behandelt und ohne Fliegenmaske (nur mit Decke) zurückgestellt.

28. Mai 2013

entspannter Ausritt mit Nepomuk, 1 3/4 Std.

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:13

Endlich mal Sonne bei 21 Grad, Ausreiten war angesagt. Als ich in den Stall kam, hing Nepomuks Zebra-Decke auf einem Pfosten, er hatte sie sich heute Nacht ausgezogen – ich weiß nicht, wie er das geschafft hat, egal, zukünftig bekommt er den Bauchlatz wieder mit dran.

Erst mal nach Barbie geschaut, sie stand hinten links immer noch gerade unter dem Körper, alles nun im grünen Bereich :-). Ihr habe ich heute vorne die Wände ein wenig auf dem Hufbock begradigt, was ziemlich anstrengend war, weil sie öfters wegzog. Ich blieb aber eisern, setzte die Hufe immer wieder drauf, bis ich einigermaßen zufrieden war. Links vorne seitlich, die Zehenwand hat nun einen kleinen Knick, weil ich nicht sooo hoch raufraspeln wollte. Nächstes mal werde ich die Trachten kürzen, damit sie sich aufrichten können. Von vorne, außen werde ich die Seitenwand ein wenig beraspeln und eine Senke anbringen.

Rechts vorne seitlich, das schaut schon mal ganz gut aus bis auf die untergeschobenen Trachten, werde die kürzen. Von vorne, die Seitenwände sind noch ein wenig schief, vor allem medial biegt es die Hornröhrchen nach außen, vermutlich wegen der hohlen Wand. Das kriegen wir alles in den Griff, sobald alle hohlen Wände mal komplett rausgewachsen sind. Das Loch heute, Richtung medial ist ein Stück Hufwand mE locker, aber nicht so, daß ich es hätte abschneiden können.

Links hinten habe ich versucht, beide Trachten weiter zu kürzen, innen kam ich mit der Raspel schnell auch auf die Sohle. Die Beton-Eckstreben habe ich nicht mehr geschafft, wenn ich sie geschnitten habe, verlaufen sie parallel zum StrahlÜber die Sohle gesehen sieht man, daß die mediale Trachte immer noch höher ist als die äußere, ich werde die kürzen, auch wenn ich dadurch in die Sohle gehen muß.

Da es in nächster Zeit wieder hauptsächlich regnet, habe ich viel Zeit für Hufbearbeitung, reiten mag ich ja bei Sauwetter nicht.

Nepomuk hatte sich Schweifrübe und Mähnenkamm ein wenig gescheuert so ohne Decke, er bekam Derfen-Liquid drauf. An Barbies Wanderreitsattel, den ich am liebsten mag, hatte ich probehalber die Steigbügel ihres VS-Sattel angebracht, weil mir die Fender immer blaue Flecke verursachen. Der Sattel ist baumlos, paßt daher Nepomuk auch, gleich nach dem Aufsteigen stellte ich fest, daß mir die Steigbügel zu lang sind. Kürzer machen ging nicht, weil kein Loch mehr vorhanden, also mußte es heute so gehen.

Er ist nicht ganz so renitent wie Barbie beim Gras fressen wollen, trotzdem hatte ich damit Probleme. Beim ersten Trab merkte ich deutlich, daß die Steigbügel zu lang waren, also gingen wir Schritt. Auf meiner Lieblingsstrecke galoppierte ich ihn an, kam kaum in den leichten Sitz und fand überhaupt keinen Gleichklang mit Nepomuk. Es hat alles hinten und vorne nicht gepaßt, wir beide waren unglücklich, also wieder Schritt geritten.

Glücklicherweise ist Nepomuk nicht so ein Feuerstuhl wie Barbie, die langsam doof findet – er läuft gemütlich Trab und Galopp. So richtig harmoniere ich nicht mit ihm, wir sind keine Einheit, daran muß ich arbeiten. Nach dem Galopp bin ich nur noch wenig getrabt, habe immer ausgesessen, das war irgendwie einfacher als Leichttraben. Wir gingen größtenteils im Schritt nach Hause, locker und entspannt, ich rauchte eine Zigarette, Nepomuk riß im Gehen Gras ab oder Äste von Bäumen.

Kein ständiges Antraben wie bei Barbie, er bleibt im Schritt, wenn das erwartet wird. Keim Rumgehibbel, bei ihm muß man keine Angst haben, daß er plötzlich Gas gibt, weil er schnell nach Hause will. Er ist ein sehr braves Pferd, trotzdem reite ich lieber meine Rennsemmel Barbie.

Nepomuk bekam seine Rambo-Decke drauf und eine Fliegenmaske, ich gehe kein Risiko mehr ein, daß er sich scheuert und wir Haarverluste haben. Ich habe die Steigbügel mitgenommen, um neue Löcher zu bohren, ich hoffe, ich komme mit kürzeren Bügeln auch mit Nepomuk ins Gleichgewicht.

27. Mai 2013

Barbie dreht hinten links stark nach innen beim Laufen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:51

8 Grad, Regen und Wind, igitt – ich war trotzdem im Stall. Bei Barbie habe ich rechts hinten die Zehe ein wenig gekürzt und die Eckstreben nachgeschnitten, mehr habe ich mich nicht getraut. Mir kam es schon immer so vor, als ob lateral der Ballen hochgeschoben ist, auf dem Foto heute sieht man es ganz deutlich. Ich werde die Trachten weiter kürzen bis zur breitesten Stelle des Strahls – bleibt mir ja nix anderes übrig.

Da niemand da war, der mir Barbie vorführt, damit ich filmen kann, nahm ich beide Hafis mit auf den Platz. Mir fiel auf, daß Barbie lh nicht gerade aufsetzt, sondern extrem nach innen dreht. Die Videos von ihr wurden leider nichts, von der Seite sieht man das nicht und von hinten oder vorne habe ich sie kaum erwischt. Wie dieser Huf zustande kam, weiß ich nun – das nach innen drehen ist der Grund. Trotz Senke usw. bekam ich die äußere  weghebelnde Seitenwand nie in den Griff, im Gegenteil.

Wenn ich mir Fotos von früher ansehe, sieht man deutlich, daß das Problem nicht neu ist, sondern bereits seit Jahren besteht. Links hinten war immer ihr bester Huf, d. h. ohne abgescherte Wand. Dadurch habe ich ihn nicht so im Blick gehabt, wie es nötig gewesen wäre, hatte mit den anderen Dreien ja genug zu tun.

Als ich den Huf kürzlich korrigiert hatte, allerdings nur halb, eierte sie mit dem Huf, was mich heute nicht wundert. Ich hatte ja die Außenwand bis zur weißen Linie gekürzt, außerdem die Zehe. Falsch war das nicht, hat aber das Eindrehen wie auch früher die Senke außen weiter verstärkt: innen immer mehr Last, außen keine.

So extrem, wie sie heute lh lief, habe ich das noch nie bei einem Pferd gesehen, sie kam damit sogar in die Spur von rechts vorne. Ich habe ein Foto (im Stall) gemacht, wo man sieht, wie schief der Huf im Stand steht. Nepomuk geholt und verarztet, dazu später, danach nachgedacht, damit Barbie den Huf wieder gerade aufsetzt.

Herjee, ich bin wahrlich kein Spezialist für derartige Fälle – nach meiner Logik kann das Problem nicht lateral liegen, weil ich da schon viel gekürzt habe, es muß medial liegen. Barbie weigert sich, lateral Last aufzunehmen, vielleicht ist das eine Fehlstellung in den Gelenken? Barbie nochmals geholt, die innere Trachte gekürzt bis auf Sohlenniveau, eine Senke geschnitten sowie die Eckstreben und alles berundet. Barbie wieder reingestellt, sie wußte nicht, wie sie hinten auftreten sollte, setzte den Huf dann aber relativ gerade auf im Stand. Nach langer Zeit der Fehlbelastung muß sie sich nun an diese Hufstellung gewöhnen, in ein paar Tagen müßte sie besser laufen.

Röbis von lh wären sicher interessant, ich tippe darauf, daß sie eine Fehlstellung hat. Ich werde die Trachten bis zur breitesten Stelle des Strahls zurücknehmen und dann sehen, wie sie sich den Huf abläuft.
Rechts vorne hebt sie derzeit etwas „ungnädig“, was auf ein Problem lv schließen läßt. Ich denke, ich kann nun die Trachten weiter kürzen, der Strahl ist gut. Rechts vorne habe ich ein wenig die Zehe gekürzt, durch meine Maßnahmen hat sich nun medial ein Stück Tragrand gebildet – prima :-). Ich denke, jetzt kann ich die Trachten ein Stück weiter runter nehmen und mal entschieden gegen das Loch vorgehen. Das Loch heute, die hohle Wand in der Zehe ist noch nicht rausgewachsen.

Ich denke, sie läuft derzeit ein wenig fühlig wegen des Grases, die Temperaturen sind ja unterirdisch, heute tagsüber 6 – 8 Grad, das bedeutet erhöhtes Fruktan. Wenn auch minimal auf unseren Weiden, das Gras hat schon geblüht, alle Kraft ist raus. Huf-Regulator gebe ich ihr noch in voller Dosis, bis sie wieder klar läuft, danach die Hälfte.

Nepomuk hatte sich weder gescheuert noch gebissen, ob das am Wetter oder an Derfen liegt, weiß ich nicht. Das neue Derfen-Liquid bekam er auf die Schweifrübe und auf den Stück Mähnenkamm, den er gerne mal scheuert, auf dem Schlauch und sein rechtes Ohr Lebertran-Zinksalbe. Rechts vorne hatte ich ja vor 4 Tagen die Trachten gekürzt und vor 2 Tagen die Zehe ein wenig, heute ist mE alles wieder im Gleichgewicht. Ich bekomme diese zwei Fotos nicht zusammen, es sieht so aus, alb die Trachten innerhalb von 4 Tagen hochgeschossen sind. So langsam glaube ich, er will etwas höhere Trachten haben, anders kann ich mir den Unterschied nicht erklären.

24. Mai 2013

Sauwetter

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:45

7 Grad und Regen … und das Ende Mai :-(. Ich fuhr in den Stall, um Nepomuk zu versorgen, das muß alle 2 Tage geschehen, damit er möglichst wenig scheuert. Barbie geholt, sie lief irgendwie unrund, und lv sowie lh die Trachten auf eine Höhe gebracht – glaube ich zumindest, hatte die Digikam heute vergessen. Sie steht nun immer geschlossen und korrekt da, die Hufe sind normal warm – ich frage mich, wo das Problem liegt. Als sie wieder im Stall war, ging sie freiwillig ein Stück mit mir und trabte auch – mir kam es so vor, als ob sie lh irgendwie schief aufsetzt, innen mehr belastet als außen. Vermutlich war das schon immer so, weil die äußere Wand ja total schief war. Sie nimmt den Huf ziemlich hoch und patscht ihn dann runter, ohne voll auszugreifen; als ob sie eine Trachtenlandung vermeiden möchte.

Na ja, so genau kann ich das mit bloßem Auge alles nicht sehen, wenn ich vor bzw. neben ihr laufe, am Sonntag mache ich ein Video. Ansonsten ist sie gut drauf, kein Anzeichen von Schmerzen, das Maul ist entspannt, sie gibt auch alle Hufe. Ich werde nun zu meiner Strategie, immer nur wenig zu korrigieren, zurückkehren, sie verträgt stärkere Korrekturen einfach nicht.

Ich denke, das Gras spielt auch eine Rolle, viele gesunde Pferde werden dadurch fühlig. Dazu noch die niedrigen Temperaturen, heute Nacht droht gar Bodenfrost. Überlegt habe ich, ob Barbie besser in der Krankenbox aufgehoben ist, das würde aber schon wieder eine Futterumstellung bedeuten. Außerdem glaube ich kaum, daß sie drinnen bleiben würde, wenn die Herde nachts auf die Weide darf.

Nepomuk hatte nicht gescheuert, die Derfen-Creme scheint gut zu helfen – das wäre fast eine Sensation, wenn das so bleibt. Das Derfen Liquid kam heute Abend an, das ging super schnell, habe beide heute Mähnenkamm und Schweifrübe mit Aldi-Lotion eingeschmiert. Ich glaube zwar nicht, daß Nepomuk jemals ohne SE-Decke stehen kann, er trägt die auch gerne. Ein Erfolg wäre es, wenn er nicht mehr scheuert unter seiner Decke und sich nicht mehr beißt – die Hoffnung stirbt zuletzt :-). Das Derma Akut muß man langsam anfüttern, bis das seine Wirkung entfaltet, falls überhaupt, dauert es wohl noch einige Zeit.

Seine Mähne wächst schön weiter, noch keine Haarverluste *freu*, es wäre gigantisch, wenn ich die über den Sommer komplett erhalten kann. Barbie hatte ja auch ein paar Schweifhaare letztes Jahr abgeschubbert, die wachsen toll nach. Bis die so lang sind wie die anderen, dauert es ein paar Jahre, daher ärgert es mich immer besonders, wenn sich die Hafis die Schweifrübe scheuern. Glücklicherweise haben beide einen dicken Schweif, Nepomuk hat mehr Schweifhaare als Barbie, obwohl ein wesentlich größerer Teil fehlt.

Ich bin doch ein Fan von langem Behang, Hafi-Haare kämmen liebe ich :-). Beide haben ein toll glänzendes Fell, Nepomuk haart noch ein wenig, Barbie kaum mehr. Heute hat auch Nepomuk den Holzpfosten am Putzplatz angenagt, sowas macht er sonst nie. Seine Freundin Missie sah ich im Stall an Holz nagen, das kann kein Zufall sein – die Pferde haben einen Mangel. Die „Waldweide“ ist noch nicht geliefert, kommt hoffentlich bald. Meine Weide (Baum) im Garten habe ich im Herbst derart gestutzt, daß ich davon nun fast nichts abschneiden kann, weil kaum Zweige vorhanden. Eine Birke, an der ich mich vergreifen könnte, weiß ich nicht – werde mal den Stallmeister fragen, ob es in der Nähe des Stalls eine gibt.

Nepomuk bekam rv die Trachten auf gleiche Höhe gebracht und die Zehe gekürzt, zu mehr konnte ich mich bei diesem Wetter nicht aufraffen. Er bekam die Zebra-Decke ohne Bauchteil angezogen, keine Fliegenmaske heute – hoffentlich geht das gut.

23. Mai 2013

alles im grünen Bereich :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:41

Gestern Barbie geholt und sie auf Asphalt neben mir traben lassen, so richtig was erkennen konnte, wo sie etwas klamm geht, konnte ich dabei allerdings nicht. Also vorne die mittleren Strahlfurchen mit dem Messer ein wenig vergrößert und mit dem Hufauskratzer reingebohrt – keine Reaktion. Mir schienen die trocken, es roch nix, an denen kann das Ticken nicht liegen. Mit dem Ende vom Hufauskratzer die Sohlen abgeklopft, mir schien, sie hat lv darauf ganz leicht im Zehenbereich reagiert – bei ihr ist das immer schwer zu sagen, weil sie gerne mal ohne Grund rumzappelt.

Die Hufwände auf Wärme überprüft und wegen möglicher Pulsation gefühlt ==> beides negativ. Der Stallmeister kam und meinte, sie tickt lv und in letzter Zeit auch mal lh, ich tat ihr Acetatmischung vorne und lh auf Beine und Hufe zur besseren Durchblutung.

Nepomuk geholt, dazu später, als er auch wieder drinnen war, saß ich da und überlegte, warum Barbie tickt. In letzter Zeit hat sie rv beim Hufe geben öfters rumgehampelt, ein Zeichen, daß lv das Problem liegt. Mir fiel dann ein, daß ich ja lv die Zehe stark gekürzt hatte, als die hohle Wand rausbrach, ohne die Trachten entsprechend zu kürzen, ebenso links hinten (Zehe zu lang). Kann es daran liegen, das Hufbein drückt auf die Sohle? Das wäre ein übler Bearbeitungsfehler von mir, warum habe ich daran nicht sofort gedacht? Ich habe ja immer die Zehen gekürzt und die Trachten nie, Probleme gab es deswegen nie. Aber ebend nie so radikal wie kürzlich, mir schien immer wahrscheinlicher, daß ich Barbies Ticken durch meine unausgewogene Bearbeitung verursacht habe.

Also rein in den Stall und Barbie zum zweiten mal rausgeholt – sie hat nicht schlecht gestaunt :-). Ich nahm lv und lh die Trachten runter, soweit es die Sohle zuließ bzw. ich mich getraut habe. Aufgefallen sind mir lv medial leichte Einblutungen im Eckstrebenbereich, außerdem befindet sich medial in der (derzeitigen) Trachte ein Gammelloch. Ich habe mich nicht getraut, noch mehr Trachten zu kürzen, denke aber, daß das notwendig ist. Seitlich sieht man, daß ich die Trachten ungleich gekürzt habe, sehe das real nicht wegen meines fehlenden räumlichen Sehens.

Wenn ich mich an den Ballen orientere, ist die laterale Trachte massiv höher als die mediale, das werde ich morgen ändern. Links hinten ist ja die äußere Wand verbogen, die laterale Trachte daher flacher. Sie ist höher als die innere ==> wird korrigiert.

Meine Hafis halten mich inzwischen wohl für verrückt *g*, ständig müssen sie x-mal Hufe heben und auf den Bock stellen. Ich gebe aber keine Ruhe, bis ich mein Bestmögliches gegeben und meine bisherigen Fehler korrigiert habe.

Barbie habe ich nach meiner „Behandlung“ wieder auf hartem Boden neben mir traben lassen, mir schien, sie lief rund. Im Stall zurück, ging sie in den großen Unterstand, wurde von einem Isi angefegt, hat sich gewehrt und trabte elegant und kraftvoll davon. Ich warte erst mal ab, was der Stallmeister morgen sagt, bevor ich „hurraa“ schreie.

Nepomuk geholt uzd rechts vorne bearbeitet, das schaut heute schon viel besser aus vor einem Monat. Von vorne sind die Seitenwände noch nicht so gerade, wie ich sie gerne hätte, früher war das schon mal besser. Die Trachte außen ist wohl noch ein wenig zu hoch, seitlich sieht man, daß ich ne Menge Trachten gekürzt habe. Der Zehenwinkel hat sich verändert, der Huf ist flacher geworden, mal sehen, ob er damit immer noch über jeden Boden jedes Tempo gehen kann.

Hinten sind seine Problemhufe, im Zehenwinkel zu flach, untergeschobene Trachten – wie bei Barbie auch. Ich bin da zwar ständig dran, aber evtl. nicht entschieden genug. Nach jedem Huffoto finde ich was, was ich verbessern muß, früher habe ich bei Nepomuk gelegentlich rund geraspelt und er lief auch. Seit ich in das Thema Hufbearbeitung  eintaucht bin, gebe ich mich nicht damit zufrieden, daß Nepomuk locker 60 km die Woche barhuf absspult, nein, er muß das mit möglichst „guten“ Hufen auch schaffen.

Ich habe ihn mit der Derfen-Stinke-Cream behandelt, er hatte kaum neue Wunden – das Zeugs scheint zu helfen. Ich habe ihm nun noch Derfen-Liquid bestellt, was besser für die Schweifrübe und den Mähnenkamm geeignet ist, außerdem heute endlich beim Aldi Lacura Körperlotion mit Mandelöl besorgt. Die pflegt super die Haut und vermindert den Juckreiz, riecht außerdem gut :-). Barbie werde ich die nun auch regelmäßig auftragen, damit sie keine Haare mehr abscheuert. Sie hat kein Ekzem, trotzdem juckt es sie auch mal und dann fallen Haare.

Insgesamt schaut es mit beiden sehr gut aus, ob ich Barbie am Sonntag reite, werde ich morgen entscheiden. Ihren linken kaputten Hufschuh habe ich noch nicht reklamiert, sie müßte barhuf gehen. Mal sehen, wie sie morgen läuft, wenn gut, geht es auch ohne Schuhe, Schotter müssen wir halt meiden.

Im Hufe-Forum habe ich gelesen, daß eine ihrer Hafi-Dame auf der Weide 24/7 eine Fressbremse aufzieht, obwohl die Stute nie Hufrehe hatte. Das hat mich schwer erschüttert, ich halte das für Tierquälerei. Das ist dann der falsche Stall, für Barbie und Nepomuk wäre 24/7 auf fetten Wiesen auch nichts. Robustpferde wie Haflinger kann man halt nicht so halten wie Warmblüter, das mit einem Maulkorb zu „korrigieren“, geht zu Lasten des Pferdes.

Ich bin zwar nicht glücklich über die Fresspausen tagsüber, ab Mittag ist kein Stroh mehr da, früher hatten die Hafis aber längere Fresspausen. Früh wurde Heu im Netz gefüttert, das war nach 1 – 2 Std. weg, danach standen sie 8 Std. ohne Raufutter da. Abends gab es wieder Heu, danach wieder 8 Std. nix. Im Sommer hatten sie eine kleine fette Weide, ich habe alle 2 Tage ein wenig Gras zugesteckt, das war nach 2 Std. gefressen. Immer noch besser als ein Maulkorb.

Eine Fressbremse kann immer nur eine Übergangslösung sein, ein Behelf, wenn die Haltung nicht auf das Pferd angepaßt ist. Viele wählen einen Beschlag, weil: das Pferd kann damit laufen, und es gibt welche, die stülpen einee Fressbremse drauf, damit das Pferd auf die fette Weide darf.

21. Mai 2013

7 Hufe fast geschafft

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:49

Heute mal wieder Großkampftag in Sachen Hufbearbeitung, Barbie lahmt immer noch mE rechts vorne. Die Stute einer Stallkollegin auch, ebenso wie Barbie seit ca 2 Wochen. Vielleicht gibt es eine andere Ursache für Barbies Lahmheit? Ich werde es am Mittwoch mal mit Kühlen versuchen und ihr Acetatmischung auftragen. Rechts vorne heute, ich habe nur die Wände ein wenig begradigt, die Zehe ein klein wenig gekürzt und minimalst die äußere Trachte gekürzt. Vor einem Monat sah der Huf so aus, komischerweise konnte sie damit prima laufen. Der Strahl hat sich wesentlich verbessert, an dem dürfte es nicht liegen. Die mittlere Strahlfurche werde ich ein wenig frei schneiden, um zu sehen, wie tief sie ist und ob sich darin Gammel befindet, sie bekam wieder NT-Dry drauf.

Ich traue mich keine Eckstreben mehr schneiden aus Angst, daß das Lahmen schlimmer wird. An denen kann es nicht liegen, die lagen früher wesentlich mehr auf der Sohle, ohne daß es Barbie gestört hat. Vielleicht lahmt sie wegen der zweiten hohlen Wand, die weggebrochen ist? Was man in dem Bereich auf dem Sohlenfoto sieht, hat drüber keine Wand. Vielliecht wäre es gut, ich nehme dieses Stück völlig aus der Last? Medial fehlt allerdings der Tragrand, sie belastet rv hauptsächlich lateral, daher habe ich diese Trachte heute ein bissi gekürzt und den Tragrand berundet. Die erste hohle Wand zehenmittag ist ja noch nicht völlig rausgewachsen, einen einigermaßen belastbaren Tragrand gibt es nur außen.

Ich denke mir, ich muß auf die mediale Seite mehr Last bekommen, damit diese Eckstrebe wieder unter Last kommt und sich dort, wo sich keine hohle Wand befindet, ein Tragrand bildet. Dafür nehme ich die äußere Eckstrebe und Trachte zurück, wenn die ein wenig kürzer ist als die innere, kommt automatisch mehr Last auf medial. Falls das klappt, kann ich die hohle Wand vollkommen aus der Last nehmen und die Zehe weiter kürzen.

Eine Möglichkeit für ihr Ticken, an die ich ungerne denke, wäre Hufrehe. Als ich Anfang Mai mit ihr 2 Std. alleine im Gelände war, hat sie ca. 10 Min. Gras gefressen, 2 Tage später beim Ausritt (Sonntag) ohne Hufschuhe ebenfalls. Am Dienstag drauf bemerkte ich, daß sie ein wenig klamm ging, Nai meinte am Donnerstag, als wir auf der Pferd International waren, daß sie schlecht läuft. Am Freitag war davon fast nichts zu sehen, 2 Tage später wurde angeweidet. Inzwischen ist die Herde nachts 7 Std. auf der Magerweide, tagsüber gibt es Futterstroh.

Sohle und Strahl mlit der Rehezange habe ich abgedrückt, keine Reaktion, allerdings kann ich mit meinen kleinen Händen nicht besonders fest zudrücken. Ich werde die Sohle mit dem Ende vom Hufauskratzer abklopfen, außerdem den Huf auf Wärme und Pulsation überprüfen.

Bei einem Abszess würde sie mE inzwischen stark lahmen, der zieht sich nicht mit einem Ticken über mehr als 2 Wochen hin ==> schließe einen Abszess also aus.

Für Stall-Hufschuhe läuft sie zu gut, außerdem finde ich den nie mehr wieder, falls sie ihn auf der Weide verliert. Blöderweise wird es in nächster Zeit ziemlich kalt, am Freitag ist sogar Bodenfrost möglich. Das bedeutet erhöhte Rehegefahr, lieber wäre es mir natürlich, sie käme die nächsten Tage in die Krankenbox. Das würde wieder eine Futterumstellung (auf Heu) bedeuteten, außerdem weiß ich nicht, ob sie drinnen bleiben würde. Na, ich schaue am Mittwoch mal, was Sache ist, dann sehen wir weiter.

Der Stallmeister meinte heute, ich soll die Trachten nicht kürzen, wegen dem Schotter brauchen Barhuf-Pferde etwas höhere Trachten, ansonsten pieckst jeder Stein in die Sohle.

Links vorne schaut mE gut aus, den Tragrand habe ich heute wieder berundet und die Wände ein wenig gestreckt. Die äußere Eckstrebe kommt nicht hoch ==> zu wenig belastet, es gilt also, medial die Trachte weiter zu kürzen.

Hinten hat Barbie die Hufe heute super auf den Bock gestellt, ich habe  gestaunt, wie toll sie das macht – früher war das ja gar nicht möglich. Rechts hinten kann ich die Zehe und Trachten wohl noch weiter kürzen, vor einem Monat sah es so aus. Der Huf wird langsam steiler, die Trachten richten sich auf (sieht man an den Hornröhrchen) – es geht berauf :-). Links hinten heute, habe ihn „rund“ gemacht und die Wände ein wenig begradigt.

Vor 3 Tagen sah der Huf seitlich so aus, heute gefällt er mir wesentlich besser. Mein Mut, den Huf ziemlich radikal zu bearbeiten, hat sich gelohnt :-). Plötzlich bekommt „lange Zehe“ eine ganz neue Bedeutung – obwohl ich die Trachten bereits stark gekürzt habe, sind sie höher als vorher. Jetzt kann ich die Trachten final kürzen bis zur breitesten Stelle des Strahls, danach brauche ich den 2 Wochen nicht bearbeiten :-).

Nepomuk habe ich heute auch bearbeitet bis auf rechts vorne, weil mir die Kraft ausging. Hufbock vorne war bei ihm schwierig, erst machte er auf steifes Bein und dann ließ er zwei mal den Huf vom Bock krachen. Hinten werde ich bei ihm nun auch die Zehen wesentlich stärker kürzen, was ich heute gemacht habe, war zu wenig.

Links vorne habe ich die Wandtrennung (eigentlich: Tragrandtrennung) lateral wieder weggeschnitten, man sieht nun nur noch einen ganz kleinen „Schlitz“. Jetzt weiß ich endlich, wie man sowas behandelt: gerade rausschneiden. Die Trachten habe ich weiter gekürzt, nun schaut es so aus, als ob er Tragrandüberstand hätte. Die Zehe ist mir viel zu lang, werde die stärker kürzen.

Blöd, daß ich mit der Hauklinge nicht zurecht komme, damit wäre alles wesentlich einfacher – ich muß das üben.

Nepomuk habe ich mit Derfen-Cream behandelt, das stinkt ziemlich stark – obwohl ich mir dazu einen Einmalhandschuh anzog, roch hinterher das ganze Auto. Egal, Hauptsache es nützt was – das muß sich noch erweisen.

19. Mai 2013

erstes Fahrtraining vom Boden aus mit Barbie und Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:51

Als erstes habe ich heute Barbies Huf links hinten bearbeitet, der lag mir seit vorgestern schwer im Magen. Erst mal habe ich die mediale Trachte soweit als möglich gekürzt und die Beton-Eckstrebe beschnitten. Eine Menge Horn wegfeilen am aufgehobenen Huf ist anstrengend und dauert, ich entschloß mich also, es mit dem Hufbock zu probieren. Innerlich war ich auf Theater gefaßt, ließ mir aber nichts anmerken und tat so, als ob es gar nichts besonderes wäre, den Hinterhuf auf den Bock zu stellen. Das ist es normalerweise ja auch nicht, für Barbie aber schon, bei der das immer schon ein Kampf war.

Völlig relaxt stellte sie den Huf auf den Bock, ich konnte es kaum fassen, und zog auch nicht sofort wieder weg. Schnell habe ich was weggeraspelt, sie zog dann zwar weg, eine Wiederholung war kein Problem. Insgesamt drei mal habe ich den Huf auf den Bock gestellt, in meinem Elan allerdings ein wenig zuviel weggeraspelt. Die Wände begradige ich morgen, wollte Barbies Geduld nicht überstrapazieren. Sie steht nun wieder ziemlich gerade auf dem Huf, den Tragrand lateral mußte ich opfern, von dem ist kaum mehr was übrig. Der Huf ist immer noch nicht symmetrisch, nun ist die innere Seite weiter als die äußere. Morgen raspel ich den inneren Tragrand ein wenig dünner, stark angeschrägt habe ich ihn heute schon, außerdem kürze ich ich die Zehe, damit sie wieder gleichmäßig ist.

Dani war auch da, ich hatte die Geschirre mitgebracht. Das Anziehen verlief etwas chaotisch – obwohl beide das Geschirr schon ewig nicht mehr anhatten, nahmen sie unsere Bemühungen gelassen. Ich muß beide Geschirre mal richtig an die Hafis anpassen, dazu ein paar neue Löcher bohren, z. B. die Bauchgurte kann man nicht eng schnallen. Nachdem wir die Geschirre also mehr oder weniger schlecht auf die Pferde gebracht hatten, holte ich meine neue Achenbachleine und brachte sie bei beiden am Halfter an. Zum Schluß band ich beide vorne mit einem Strick zusammen, so daß sie nahe nebeneinander laufen mußten.

Ich führte beide auf den Reitplatz, Dani öffnete und schloß die Zäune. Sie führte dann und ich lief mit den Leinen in der Hand hinter den Hafi-Hintern her, Barbie links, Nepomuk rechts. Mein Training in Polen ist ja nun schon fast 2 Jahre her, worauf es ankommt, hatte ich mir aber gemerkt: eine Kurze wird mit dem Nachgeben am der äußeren Leine eingeleitet.

Nepomuk ließ sich immer wieder hinter Barbie zurückfallen, im Zug würde das bedeuten, er würde Barbie die ganze Arbeit machen lassen und nur bequem mitlaufen. Das kann man durch anderes Verschnallen der Achenbachleine aber ändern, aber gut, soweit ist es noch nicht :-). Die Hafis liefen brav und reagierten auf meine Leinenführung, kreuz und quer ging es über den Platz, linksrum, rechtsrum, Zirkel. Ich habe gestaunt, wie beide quasi automatisch z. B. nach links gelaufen sind, sobald ich mit der rechten Leine nachgab. Wohlgemerkt, die Leinen waren an den Halftern befestigt und nicht an einer Kandarre.

Dani ging dann nicht mehr vor den Pferden, sondern seitlich neben Barbie, weil sie ja die Tendenz hat, sich dem Gras am Rand des Reitplatzes zu widmen. Ich habe alleine gelenkt, das klappte super, ich war völlig baff :-). Anhalten war auch kein Problem, allerdings drehten sich dann beide zu mir um, was natürlich nicht ging, weil sie vorne zusammengebunden waren.

Für das erste Training war das heute wirklich toll, ich hatte es mir wesentlich schwieriger vorgestellt. Das gibt mir Motivation, weiter zu üben, erst mal werde ich die Geschirre den Pferden genau anpassen und sie an den Schweifriemen gewöhnen. Dann mit beiden einzeln eine Stange ziehen üben, während ich hinterher gehe. Wenn das gut klappt, mit beiden zusammen üben, ob ich das alleine schaffe, werde ich sehen. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem wir das erste mal anspannen auf dem Platz, da ist es am sichersten. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor uns, vor allem muß ich meine Fahrkenntnisse auffrischen.

Wenn ich auf dem Platz gut fahre, könnten wir auf die Ovalbahn gehen und vielleicht nächstes Jahr dann ins Gelände – das wäre mein Traum :-).

Realität ist, daß Barbie derzeit ziemlich fühlig läuft oder auf einem Huf lahmt, auf welchem, läßt sich nicht sagen. Das hat ja mit meinem Trachten kürzen vorne angefangen, da war noch nicht angeweidet. Nun ist endgültig umgestellt auf Gras + Stroh, es gibt kein Heu mehr, das bedeutet tagsüber längere Fresspausen. Barbie nimmt in letzter Zeit ständig ab, was bedeuten könnte, daß sie Schmerzen hat ==> Schmerz frißt Energie. Ich werde nun wieder eine AlpenGrün-Mashwoche einlegen, das ist gut für den Stoffwechsel. Außerdem die Hufe weiter bearbeiten, mehr kann ich nicht machen.

Dani ritt dann noch Nepomuk mit Halfter und 2 Stricken als Zügel ohne Sattel auf dem Platz, sie ist getrabt und galoppiert. Ich wäre glücklich, wenn ich das auch könnte, werde das in diesem Leben aber wohl nicht mehr schaffen.

Das Derma Akut kam gestern, ich werde ihm das langsam anfüttern, Derfen-Cream bekam er heute aufs rechte Ohr und die Schweifrübe. Mal sehen, was beides bringt – die Hoffnung stirbt zuletzt.

Barbie hat am Putzplatz den Holzpfosten, der zum Anbinden dient, heute angenagt – das hat sie schon lange nicht mehr gemacht. Sie hat da anscheinend Bedarf, aber noch was ins Zusatzfutter wird dann kompliziert. Na, ich habe gerade „Waldweide“ bestellt, das werde ich auch noch schaffen :-).

17. Mai 2013

„geturnt“ auf den Hafis

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:07

Heute war ich im Stall, um Nepomuk wieder zu behandeln, er hatte sich ja kürzlich die Schweifrübe ziemlich malträtiert. Ich machte Huffotos für den nächsten Bearbeitungstermin nächste Woche, links hinten bei Barbie ist mir völlig entglitten. Sie lahmt leicht rv, evtl. liegt das ja an dem miesen Huf links hinten.

Nach dem Putzen holte ich mir eine Aufstiegshilfe und „turnte“ ein wenig auf Barbie rum, längs drauflegen, seitlich sitzen („Damensitz“), verkehrt rum sitzen, zum Absteigen Bein über den Mähnenkamm schwingen. Sie blieb völilg ruhig, war heute nicht so zappelig wie die letzten Tage.

Danach machte ich Huffotos, als ich links hinten von vorne sah, habe ich gleich zur Raspel gegriffen und außen ein wenig weggeraspelt, berundet, danach mit dem Messer eine Senke geschnitten. Das mache ich ja schon länger, Erfolg hat sich bisher keiner eingestellt, im Gegenteil, die laterale Wand hebelt immer stärker weg. Ein weiteres Foto, bei dem es nicht ganz so dramatisch aussieht, d. h. der Huf wächst gerade nach. Die Sohle heute, eigentlich nicht allzu schlimm, seitlich kommt mir die innere Trachte höher vor als die äußere. Ich werde so vorgehen, wie ich es bei Martin im Hufkurs gelernt habe: Trachten kürzen, Eckstreben und evtl. Strahl anpassen, Tragrand auf Sohlenniveau, Zehe kürzen. Das ist noch nicht alles, ist werde die laterale Wand fast bis zur weißen Linie wegraspeln und begradigen, außerdem die Zehe lateral stärker kürzen, so daß die Symmetrie wieder stimmt.  Ein bissi radikal ist das schon, mit Berunden und Senke bekomme ich das Problem aber nicht in den Griff.

Hufbock ist bei Barbie hinten schwierig bis unmöglich, ich werde es trotzdem probieren; wenn sie verweigert, muß ich die Wände halt am stehenden Huf begradigen. Rechts hinten schaut ein wenig besser aus, beide Seitenwände flügeln noch ein wenig weg, die Sohle heute – der bekommt dasselbe Programm wie links hinten, aber ohne eine krasse Kürzung einer Seitenwand.

Rechts vorne schaut mir gar nicht schlecht aus, der Strahl kommt in die Gänge, die Eckstreben haben sich wieder übergelegt. Trachten weiter kürzen traue ich mich vorerst nicht, ich weiß ja nicht, warum sie rv leicht lahmt. Die Hufknorpel und das Strahlkissen habe ich abgedrückt und im Vergleich zu Nepomuk keinen Unterschied feststellen können. Barbie hat ja vorne angeblich eine Hufknorpelverknöcherung, außerdem ist das Strahlbein verschoben, ich kenne mich damit nicht aus. Als Laie würde ich meinen, durch diese Veränderungen ist der hintere Hufbereich empfindlich, die geschädigten Strukturen müssen sich erst wieder an verstärkte Belastung gewöhnen. Durch das Kürzen der Trachten kam vermehrt Last auf diesen Bereich, das könnte der Grund für die leichte Lahmheit sein.

Das Loch rv, was bisher an Horn nachgewachsen ist, schaut gesund aus. Ich werde mal die Wände begradigen und die Zehe ein wenig kürzen, dann sehen wir weiter. Links vorne schaut ziemlich brutal aus von vorne, ich werde bei dem auch die Wände ein wenig begradigen. Priorität hat, Barbie wieder lahmfrei zu bekommen, sie muß ja bewegt werden. Mir kommt sie täglich dünner vor, obwohl nun angeweidet ist – heute gab es noch Heu zusätzlich zu ein paar Std. Magerweide, damit ist vermutlich bald Schluß. Der Stoffwechsel muß sich nun von nur Heu auf Gras + Strohl umstellen, ich bin gespannt, wann man das an den Linien an den Hufwänden sieht. Vor 9 Tagen wurde dazu noch entwurmt, in kurzer Zeit also viel Belastung für den Stoffwechsel.

Aber gut, letztes Jahr um die Zeit waren ihre Hufe wesentlich desolater, ihr Allgemeinzustand auch, sie hat das weggesteckt. Dazu kamen 2012 noch die drei Abszesse, Barbie stand deswegen immer wieder ein paar Tage in der Krankenbox, wo nur Heu gefüttert wird. Also quasi ein ständiger Futterwechsel, mal Gras + Stroh, dann wieder Heu. Dieses Jahr bekommt sie neben Equimont (wie 2012) noch Pferdehanf, der hilft sehr gut bei Stoffwechselproblemen, außerdem entgifte ich beide (Leder) ja seit Sept. 2012 1x pro Woche homöopathisch.

Nepomuk geholt, ihn behandelt und „Turnübungen“ gemacht. Als ich mit der Aufstiegshilfe kam, war er etwas nervös, das legte sich aber schnell. Dasselbe gemacht wie bei Barbie, mich außerdem noch auf die Kuppe gesetzt und dann hinten runterrutschen lassen – das war lustig :-). Bei Barbie habe ich mich das heute nicht getraut, denke aber nun, sie macht das auch problemlos mit. Mich auf die Kuppe knien, habe ich mich nicht getraut, habe ja kein räumliches Sehen und daher kaum Gleichgewichtssinn. Was ich noch üben möchte, ist, unter dem Hafi-Bauch durchzukrabbeln, danach mich zwischen den Vorder- und Hinterbeinen durchzuwursteln. Bei Nepomuk hätte ich Null Bedenken, Barbie ist hinten ein wenig schwierig, da lasse ich das hinten rauskriechen lieber.

Ein nettes Foto habe ich heute noch gemacht, Barbie mit Stallkollegen.

Nepomuk links hinten lateral, der Zehenwinkel ist immer noch zu flach – der sollte bei ca. 55 Grad liegen. Rechts hinten dasselbe Problem, da werde ich demnächst nicht nur ein wenig, sondern massiv die Zehen kürzen. Rechts vorne lateral, ich sehe keinen riesen Unterschied zum 15.04.2013. Von der Seite sieht man aber, daß ich die Trachten um mindestens die Hälfte gekürzt habe. Viel geht nicht mehr, wenn ich die Eckstreben besser definiert habe, sieht man besser, daß sich das Trachtenende fast an der breitesten Stelle des Strahls befindet. Die Wandtrennungen habe ich nun im Griff, denke ich, insgesamt ist der Huf noch etwas zu lang.

Ein guter Huf, aber noch kein perfekter 🙂 – wäre ja auch langweilig, wenn ich nicht wüßte, was ich (an meiner Bearbeitung) verbessern kann. Mir macht Hufe analysieren Spaß, ich bin erst zufrieden, wenn alle acht Hafi-Hufe jeder Kritik standhalten. Aus Fehlern lernt man, bisher sind mir noch keine besonders Dramatischen  unterlaufen, Barbies Huf lh bekomme ich schnell wieder hin.

16. Mai 2013

Arbeit auf dem Platz

Filed under: Allgemein — admin @ 17:45

Um 13.00 Uhr war ich im Stall, eine Stallkollegin kam mit 5 Kindern (und einem Vater), heute war Kinderreiten auf dem Platz angesagt. Zwei Isis hatten sie dafür, ich wollte mit Barbie vor mir gehen an der Leine üben.

Barbie lahmt mE minimal rechts vorne, sie bekam den Longiergurt rum und meine Fahrzügel am Halfter angebracht. Auf dem Platz war schon mächtig Betrieb, neben den zwei Isis für die Kinder war noch eine Reiterin drauf. Barbie ist es vom join/follow up gewöhnt, stets hinter mir zu gehen, nun wollte ich hinter ihr gehen, das verstand sie nicht. Das wäre kein Problem gewesen, ich wollte es ihr ja beibringen, aber Barbie war auf 180, total übermotiviert. Sie klebte an mir dran und bettelte, ich brachte sie nicht von mir weg. Also wedelte ich mit der Leine vor ihrer Nase, wie ich es auf einem Video von Fred Rai gesehen habe, das hat sie nicht besonders beeindruckt. Sie nahm den Kopf hoch und wich mir ein wenig von der Pelle, immerhin, anschließend sollte sie rückwärts weichen, als ich vor ihr stand, das ging schief, sie blieb stehen. Sie bekam einen Ellbogencheck in die Brust, Barbie hat das nicht beeindruckt.

Also meine Gerte zur Hand genommen, mich seitlich gestellt (so wie sie es kennt), ihr die Gerte quer vor die Brust gehalten und „rückwärts“ verlangt – das machte sie gut. Wir übten weiter stehen bleiben, ich ging dann hinter sie, sofort drehte sie sich wieder zu mir um. Irgendwann blieb sie tatsächlich stehen, wurde gelobt, vorwärts wollte sie aber nicht gehen auf Kommando. Ich also die Gerte wieder geholt und ihr beim Kommando „vorwärts“ damit den Hintern leicht touchiert, sie lief dann los. Ein paar mal versuchte sie, sich zu mir umzudrehen, ich blieb aber hinter ihr und immer wenn sie vor mir lief, wurde sie gelobt. Als das klappte, konnte ich von hinten zu ihr vorgehen, ihr eine Belohnung geben und mich wieder hinter sie stellen, sie blieb bis dahin stehen und ging dann vorwärts.

Mit Geduld kommt man immer ans Ziel, Barbie hatte verstanden, was ich will und das dann gut gemacht. Ich führte sie zur Aufstiegshilfe und stieg auf – das erste mal in meinem Leben saß ich auf einem Pferd ohne Sattel oder Reitkissen. Puh, was das komisch, Barbie wollte antraben, ich bremste sie. Wir gingen eine Runde Schritt auf dem Zirkel, also nur ein paar Meter – ich war stolz, meine Angst überwunden zu haben. Barbie hatte fertig, sie bekam ihr Zusatzfutter und ich raspelte ihr hinten noch die Zehen ein wenig kürzrer und brachte am Tragrand eine Berundung an. Mit dem Nipper habe ich versucht, die Kastanien vorne zu kürzen, so gut es ging, bekam aber nicht sehr viel weg. Sie bekam Schweineschmalz drauf, auch hinten, dadurch weichen die auf und lassen sich dann leichter entfernen.

Danach war ich kaputt, habe seit ein paar Tagen einen Eiterherd im Zahnfleisch und daher ständig Schmerzen. Nepomuk geholt, behandelt, VS-Sattel drauf und ab zum Platz. Beim warm Reiten probiert, ohne Zügel zu lenken, das klappte nur bedingt. Fred Rai reitet ja ohne jede Zügeleinwirkung, ich also ohne Zügel angetrabt, Nepomuk rannte los wie üblich auf dem Platz. Ihn zurückgenommen und das geübt, was ich ich bei der Western-Vorführung auf der Pferd International gesehen hatte.

Antraben, eine Acht (quer zum Platz reiten), danach angaloppieren ließ ich aus, durchparieren zum Stand und rückwärts gehen. Wir haben das auf jeder Hand ein paar mal geübt, bis es ziemlich flüssig war. Die paar Galoppssprünge nach der Acht werde ich nächstes mal versuchen, bei ihm dauert es ja immer ein wenig, bis er auf die Hilfe reagiert. Eine ziemlich anspruchsvolle Übung, bis die perfekt sitzt, muß ich viel trainieren.

Nepomuk bekam hinten auch die Zehe gekürzt, für mehr hatte ich keinen Elan mehr. Ich glaube, ich brauche mal ein paar Tage Urlaub,

14. Mai 2013

dritte (und letzte) hohle Wand weggebrochen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:42

Endlich schönes Wetter, eigentlich wollte ich mit Nepomuk auf den Platz gehen, es kam aber anders.

Barbie geholt, ich fand, sie lahmt nun minimal links vorne, man sieht das nur im Trab. Als ich sie nach dem Zurückstellen auf Pflastersteinen neben mir traben ließ, kam es mir so vor, als ob sie vorne einen minimal verkürzten Schritt zeigt, ihr Gang war nicht so schwungvoll wie früher. Sie zeigt eine Trachtenlandung, möchte die aber lieber vermeiden, was bedeuten würde, ihr tut was im hinteren Hufbereich weh. Mei, ich bin kein Experte und wenn man selbst neben dem Pferd läuft, ist es auch schwierig, gleichzeitig auf die Hufe zu sehen.

Erst mal Barbie geputzt und ihre Mähne von den Zöpfen befreit. Beim Hufe auskratzen bemerkte ich, daß die dritte hohle Wand (die zweite rv) locker war und sich wegbiegen ließ, also holte ich den Nipper und kappte das Stück Wand ab. Mittig in der Zehe sieht man noch die letzten Reste von der ersten hohlen Wand, die keine Probleme machte.

Ich fotografierte rv, Barbie macht mit links einen Schritt vorwärts und tritt mir auf den rechten Handrücken – aua aua. Glücklicherweise hat sie gemerkt, daß sich da was ungewohntes unter ihrem Huf befindet und daher kaum Gewicht draufgelegt – mir hat es aber bereits gereicht. Ich war quasi am Boden festgenagelt, kniete vor ihr, legte ich meine linke Hand auf die Brust und rief „zurück“. Rückwärts gehen ist ja nicht gerade Barbies Stärke, trotzdem reagierte sie sofort und nahm den linken Huf von meiner Hand. Wenn es brennt, kann man sich auf Barbie zu 100% verlassen.

Barbie konnte nichts dafür, das war ein Versehen, ich kühlte meine Hand erst mal mit kaltem Wasser, sie verfärbte sich ziemlich blau und schwoll ein wenig an. Gebrochen war glücklicherweise nichts, als Sofortmaßnahme nahm ich Nepomuks Zink-Stray und sprühte es drauf – auwehzwick, das brannte, aber nur kurz. Danach hatte ich keine Schmerzen mehr; blöd gelaufen, aber zum Glück nichts Schlimmes passiert.

Rechts vorne (Sohle) heute, meiner Meinung nach hat der Huf nie so gut ausgehsehen wie heute – aber sie tickt damit. An den hohlen Wänden liegt es mE nicht, bei diesem Huf werde ich trotzdem nicht wie bei links vorne das Loch radikal wegraspeln. Ich kann mir nur vorstellen, daß die mittlere Strahlfurche schmerzt, obwohl sie da nicht empfindlich ist (habe mit dem Hufauskratzer reingebohrt). Auf die Strähle bekam sie heute NT-Dry, es war ja trocken, Nepomuk auch.

Links vorne schaut mE gut aus, ich habe alles rund um die mittlere Strahlfurche, was lapprig war, weggeschnitten. Komisch, seit Okt. 2012 läuft sie mit ziemlich schlimmen Hufen super, jetzt werden die Hufe besser, sie tickt aber. Korrekte Hufe nützen nichts, wenn Barbie damit nicht gut laufen kann. Im Hufe-Forum las ich öfters, daß wenn man die Trachten kürzt und dadurch mehr Last auf den (maroden) Strahl kommt, die Pferde autschen. Ich denke, das ist auch bei Barbie der Fall, das Ticken müßte aufhören, wenn ihre Strähle besser werden.

Sie steht ziemlich gerade da, rv immer noch leicht nach außen, was sich hoffentlich ändert, wenn die hohlen Wände mal ganz rausgewachsen sind. Man sieht bei ihr jede Rippe, glänzen tut sie wie eine Speckschwarte :-).

Nepomuk hatte sich trotz Regens und 12 Grad übel zugerichtet, ich hätte gestern doch rausfahren sollen, um ihm seine Decke anzuziehen. Seine Schweifrübe hat er übel zugerichtet, außerdem ein wenig die Mähne gescheuert. Nachdem es am Sonntag stark geregnet hatte, hat es ihm all meine Mittelchen runtergewaschen, ich hätte trotzdem nicht gedacht, daß er derart stark scheuert.

Aufgrund meiner verletzten Hand hatte ich keine Lust zum Reiten, habe ihn also nur geputzt und behandelt mit allem, was ich hatte. Ohne Decke geht nicht, egal wie lange es regnet, ich hätte es wissen müssen. Na ja, das bekomme ich schon wieder in den Griff, hoffe auf Unterstützung durch das Derma Akut von Lexa und Derfen-Cream.

Im Hinterkopf habe ich ja immer noch Kutsche fahren, wollte heute eigentlich ein Training mit Barbie am langen Zügel machen, strich das aber auch wegen meiner verletzten Hand. Nati erzählte ich von meinem Traum, Zweispänner zu fahren, sie hat sich ausgeschüttet vor Lachen – mit den zwei wilden Hafis *g*? Ich sehe das inzwischen auch ein wenig kritischer, Barbie rennt ja gerne, ich denke aber, wenn beide mal 10 km am Stück traben müssen, werden sie schon katholisch.