31. März 2014

super Training mit Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:32

Heute zuerst mal zu Nepomuk, er hat hat es sich verdient :-).

Er bekam die Einohrtrense angezogen, meine selbst gemachte Perlenschnur (Stirnband) hatte ich verlängert, das paßte nun prima. Ich nahm den spanischen Sattel, wir gingen auf den Reitplatz. Dort stellte ich mit Pylonen einen Achter auf sowie einen Slamlom (4 Hütchen), beim Versuch aufzusteigen, verrutschte der Sattel. Den neu gerichtet und die Aufstiegshilfe (Baumstumpf) genommen, das klappte prima.

Nepomuk war motiviert und lief von Anfang an im Schritt flott voran, nicht wie sonst üblich im Schleichtempo. Wir übten im Schritt Stellen und Biegen erst auf dem Zirkel, dann den Achter, zwischendurch gingen wir den Slalom. Letzteres hat er anfang nicht so gut gemacht, erst als er sich gut warm gelaufen hatte, klappte der problemlos.

Seitwärtsgang auf beiden Händen machte er einwandfrei, danach wurde angetrabt, Zirkel und Achter gehen. Nepomuk war willig dabei und machte es heute schon besser als bei unserem Unterricht, keine Spur von Bockigkeit. So lange getrabt wie in der Reitstunde bin ich heute nicht, Nepomuk hat ja prima mitgearbeitet und sich viel Mühe gegeben.

Zum Schluß hatte ich ihm Galopp versprochen :-), wir sind ja schon ewig nicht mehr auf dem Platz galoppiert. Erst auf der linken Hand, seine schwächere, meine stärkere Seite, ich beschloss, ihn auf einer langen Geraden anzutraben und in der ersten Ecke anzugaloppieren. Nepomuk hat gefühlt, was folgt, erstaunlich, wie sensibel er ist und meine Gedanken lesen kann :-). Er sprang butterweich um, wir galoppieren langsam eine Runde ganze Bahn und gingen dann auf einem großen Zirkel.

Es ist toll, mit Nepomuk so gemütlich auf dem Reitplatz zu galoppieren, bei unserer zweiten Runde paßte ich nicht besonders auf, schupps sprang er über eine Pylone, der Lauser *g*. Springen war heute eigentlich nicht angesagt, er macht es sehr gerne, wollte wohl zeigen, wie toll er das kann.

Durchpariert, langer Zügel, im Schritt durch den Slalom usw., Handwechsel auf rechts. Auf dem oberen Zirkel habe ich ihn ein paar Schritte traben lassen und dann angaloppiert, wir gingen ganze Bahn. Nach der zweiten Runde hat er förmlich nach einer Pylone gesucht, die er überspringen kann, ich ließ ihm seinen Willen, dieses mal sprang er höher als beim ersten mal.

Ich habe gemerkt, wieviel Spaß ihm das gemacht hat, beim nächsten Training nächste Woche auf dem Platz werde ich einen Sprung aufbauen. Es ist sicher 3 Jahre her, als ich mich im alten Stall man getraut habe, einen Sprung mit ihm zu machen. Weil ich ein wenig ängstlich war, ging ich den im Trab an, nicht ahnend, daß Nepomuk einen riesen Satz macht, damit wäre er locker auch über ein Hindernis von ca. 1 m gekommen. Darauf war ich natürlich überhaupt nicht gefaßt, fiel ihm beim Landen ins Kreuz und wäre fast runter gefallen.

Meine damalige RB ist damals öfters mit ihm gesprungen, sie war dabei und tadelte mich – ich hätte im Galopp anreiten sollen, dann springt er nicht so hoch. Das werde ich beherzigen für unser Sprungtraining nächste Woche, außerdem eine Stange auslegen, damit er sich beim Kalkulieren des Absprungs leichter tut. Als junges Mädchen hatte ich jahrelang Dressur- und Spingunterricht, leider ist das schon fast ein halbes Menschenleben her.

Nepomuk und ich, wir bekommen das schon hin :-), ich verlasse mich da ganz auf ihn, er hat mehr Erfahrung mit Springen als ich. Jetzt steht aber erst mal wieder ein schöner Ausritt an, Abwechslung ist für Pferde ja enorm wichtig. Die ewig langen Wiesenwege Richtung Heimathofen sind meine Lieblingsgaloppstrecke, dort können wir uns dann in Sachen Galopp die Kante geben, bis wir nicht mehr können *g*.

Bevor ich heute in den Stall fuhr, war ich beim Lidl, um neue Windeln für einen Hufverband zu kaufen, fand meine alten nicht mehr. Ich holte Barbie und führte sie am Putzplatz erst im Schritt und dann im Trab hin und her, um zu sehen, ob sie noch tickt. Das Nicken ist so minimal, daß man es wohl nur mit meiner Phantasie bzw. Hysterie sieht. Ich würde sagen, sie geht rv derzeit ein wenig fühlig, mehr ist da nicht. Also beschloss ich, ihr keinen Hufverband zu machen, der wäre arg übertrieben gewesen.

Links vorne heute, das Sohlenhorn rund um die Strahlspitze wird weniger *freu*. Innen seitlich hat sich mE die weiße Linie bereits gut geschlossen, außen noch nicht ganz so toll, lateral hebelt ja die Wand ein wenig weg (die innere ist steiler).

Rechts vorne, das Sohlenhorn in der Mondsichel baut sich langsam ab. Ich wüßte schon, was ich korrigieren könnte, aber ich wollte dem Huf ja nun mal 2 Wochen geben, sich von meiner ständigen Bearbeitung zu erholen. Über die Sohle gesehen, die äußere Trachte ist immer noch höher als die innere.  Das kann ich so nicht lassen, vielleicht tickt sie deshalb? Seitlich gesehen, man sieht gut den Stresspunkt der Trachte – mir bleibt nix anderes übrig, als wieder die Raspel anzulegen.

Barbie und Nepomuk bekamen alle Hufe mit Essigwasser gewaschen, Barbie bekam wieder die Löcher rv gespült und Farrier`s Finish vorne und rh drauf, Nepomuk vorne StrahlNiem, damit das endlich leer wird. Heute bekam ich was von dem Hoof Putty aus der Dose und habe es Barbie rv in die hohle Wand (Zehenachse) geschmiert, ich bin gespannt, ob das übermorgen noch da ist. Barbie ist bester Laune, kaut am Putzplatz an meinem Strick und hampelt rum, es kann ihr also nicht besonders schlecht gehen.

Ich habe noch einen Trensenhalter angebraucht und meine Fliegenmasken überprüft, für Barbie (ohne Ohren) habe ich mehr als genug, sie macht die ja nicht kaputt. Für Nepomuk (mit Ohren) sind auch noch einige da, leider ging die Zebra-Maske ja letztes Jahr kaputt. Damit er hübsch aussieht :-), werde ich ihm eine neue, passend zu seiner Zebra-Decke kaufen, wenn ich mal wieder beim Krämer bin.

Er bekam heute DermaNiem-Emulsion auf Mähnenkamm und Schweifrübe, damit das mal weg kommt, lese gerade, man kann es auch bei Mauke anwenden. Barbie hat keine Mauke in der Fesselbeuge, sondern rh drüber, seit einiger Zeit behandele ich das mit Derfen, was hilft. Richtig gut ist es aber immer noch nicht, die Haare sind im Weg und ich bekam sie mit der Schermaschine nicht ab. Ich werde nass rasieren müssen, dafür brauche ich aber die Hilfe einer Stallkollegin, die solange lh anhebt, damit rh am Boden bleibt.

 

30. März 2014

TTouch probiert

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:29

Mein lästiger Schnupfen wird langsam besser, trotzdem fühle ich mich immer noch ein wenig schlapp. Barbie hatte ihren Hufschuh noch an, als ich kam, sie lief mE damit aber genauso wie ohne gestern. Ich zog ihr erst mal den Epic aus, die Sohle war leicht feucht, ideales Klima für böse Bakterien :-(. Mit der Rehezange drückte ich die gesamte Sohle sowie Strahl ab, wie üblich Null Reaktion. Ich spülte die Löcher und brachte Farrier*s Finish auf die Sohlen vorne und rh auf, das Hoof Putty war zu fest, ich bekam nix von dem Wachs aus der Dose.

Drei TTouch-Übungen, die in der Zeitschrift „Mein Pferd“ beschrieben sind, probierte ich heute aus. Die erste war, den Mähnenkamm mit beiden Händen im Abstand von ca. 10 cm fassen und zusammen schieben, auffällig war, daß Barbie bei allen drei Übungen relativ ruhig stehen blieb. Als zweites drückte ich ihre Ohren und strich sie aus, als letztes machte ich den ursprünglichen TTouch am Hals und neben der Wirbelsäule.

Es sind noch viel mehr Übungen beschrieben, werde die alle mal ausprobieren, Barbie könnte ich damit am Putzplatz etwas ruhiger bekommen. Sie bekam Heilmoor vorne und rh drauf, ich hoffe, das hält ein wenig. Den Schuh zog ich ihr nicht mehr an, am Gangverhalten hat er ja nichts geändert.

Barbie zurück gestellt und im Stall versucht, ein Video von ihr zu machen. Alleine ist das schwierig, zwei habe ich gemacht, leider sieht man darauf nicht sehr viel. Video 1 auf dem Paddock, als sie im Schritt zu mir kommt, Video 2 im Stallgang, als sie neben mir herlief. Eine neben mir her trabende Barbie von vorne zu filmen, ist nicht ganz einfach, daher wurde es ein wenig chaotisch.

Nach meinem Eindruck tickt sie rv, manchmal sieht man es besser, manchmal schlechter. Im Trab habe ich es heute nicht gesehen, was aber nix heißt, so schnell kann ich gar nicht kucken, wie Barbie läuft. Ich glaube nicht, daß sie einen Abszess ausbrütet, es kann nur an meiner Hufbearbeitung liegen. Vielleicht bin derzeit einfach auch nur ein wenig hysterisch, trotzdem werde ich morgen rausfahren und ihr rv einen Hufverband mit Leinsamen machen.

Eine schwarze Salbe werde ich demnächst selber machen, mir fehlt nur noch das Wollwachs (Lanolin). Obwohl ich noch Ichtholan habe, kann man die immer mal brauchen, vor allem für Barbies Hufe.

Ich holte Nepomuk, hatte geplant, mit ihm auf den Reitplatz zu gehen. Zwei Stallkolleginnen machten ihre Isis fertig, da habe ich verzichtet. Er wurde auch mit den TTouch-Übungen behandelt, Ohren ausstreichen ließ er sich problemlos gefallen. Diese Übung mache ich mit ihm nun öfters, damit ich dieses Jahr seine Ohren gut behandeln kann, wenn er sie sich gescheuert hat.

Nepomuk hatte minimalst die Schweifrübe gescheuert, jedenfalls fand ich ein paar verdrehte Haare. Nachdem ich ihn sauber geputzt hatte, bekam er rein vorsorglich die Bucas-Zebradecke angezogen, eine Fliegenmaske braucht er mE derzeit noch nicht. Morgen gehe ich dann mit ihm auf den Platz, um zu üben, was wir im Unterricht gelernt haben. Außerdem werde ich mit ihm auf dem Platz galoppieren, das haben wir schon lange nicht mehr gemacht.

Ich ging noch zwei mal hinter zu den Pferden, die Stallkolleginnen hatten den Platz angefeuchtet, anscheinend ist Wasser vorhanden. Ich werde den Stallmeister mal fragen, wieviel das ist, erinnere mich dunkel, daß das Regenwasser aus einem unterirdischen Tank ist. Mein Planschbecken kam gestern, ich könnte dann evtl. mal das Training mit Wasser machen – da kann Barbie auch mitmachen.

Die beiden Hafis heute und Barbie alleine, ich finde, man sieht, daß der Huf rv nicht zum Bein passt. Ich werde meine TÄin danach fragen, wenn sie das nächste mal im Stall ist. Meine neu verzierte Einohrtrense habe ich noch Barbie anprobiert, meine selbst geflochtene Perlenkette, die als Stirnband dient, muß ich etwas „weiter“ stellen.

Seit heute bekommen beide Equimont angefüttert, habe noch was übrig vom letzten Jahr. 5 kg Equisorb habe ich gestern bestellt, das ist dasselbe wie Equimont, hilft aber noch gegen Mykotoxien. Die letzten 2 Jahre bekamen beide während der Weidesaion Equimont, mE hat das viel gebracht. Das viele Gras haben beide sehr gut vertragen, obwohl Barbie und Nepomuk ziemlich empfindlich sind bezüglich Stoffwechsel.

Dieses Jahr werde ich Barbie langsam anweiden, am Anfang 5 Min., und das dann langsam steigern. Das klappt nur, wenn der Stallmeister mir erlaubt, eine der Weiden zu benutzen, ich kann ja nicht immer mit ihr bis zu ihrer Lieblingswiese gehen, außerdem weiß ich gar nicht, was dort alles wächst. Und bis zur Ovalbahn ist es zu weit, vor allem, wenn sie nicht gut zu Huf ist.

April ist der Monat mit dem meisten Fruktan im Gras, tagsüber oft warm wie derzeit, nachts ziemlich kalt. 2 Wochen bleibt Barbie noch fern von jedem Gras, ich gehe mit ihr nicht raus. Dann wird langsam angeweidet, so daß sie bis zum Anweiden im Stall gut vorbereitet ist. Bei Nepomuk ist das langsame Anweiden nicht ganz so wichtig, er neigt ja nicht zu Hufrehe. Wenn wir raus gehen, darf er ein wenig Gras fressen; da Barbie derzeit natürlich nicht geritten wird, kommt er öfters mal raus, sobald ich mich wieder fit fühle.

Zwei Trensenhalter brachte ich heute noch im Schrank an, für den dritten hatte ich keine passenden Schrauben mehr. Das dritte Teil zum Aufhängen meiner Zuggeschirre habe ich nun gefunden, so nach und nach bringe ich alles an :-).

28. März 2014

Barbie versorgt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:12

Eigentlich wollte ich mich heute schonen wegen des fiesen Schnupfens und den Halsschmerzen, hatte aber zuhause keine Ruhe wegen Barbie, also fuhr ich in den Stall. Der Isi, der kürzlich kam, steht seit ein paar Tagen in der Herde, die Eingliederung verlief völlig problemlos. Ein weiterr Neuzugang kam heute, ein fast weißer Isi mit unterschiedlichen Augen, hübsches Kerlchen :-).

Die Hafis standen auf dem Paddock, als ich kam, ich nahm Barbie mit, mE tickte sie immer noch rv. Man sieht es nur an der leichten Nickbewegung mit dem Kopf, ich denke, es lag an meiner letzten Hufbearbeitung. Links vorne heute, ich denke, es dauert nur noch ca. 3 Wochen, bis die hohle Wand rausgewachsen ist und damit dann ein Tragrand in der Zehe zum Vorschein kommt. Bis zum Anweiden ist dieser Huf auf jeden Fall vollständig und relativ gesund bis auf die WLD, was ich weiter behandele.

Mit rechts vorne werde ich das nicht schaffen, zumindest die hohle Wand im Zehenbereich ist bis dahin runter. Der Abszess leicht medial stammt vom Okt. 2013, bis der rausgewachsen ist, dauert es noch einige Zeit. Der Huf schaut aber deutlich besser aus als im April 2013, er hat nun belastbaren Tragrand. Ich denke, die Chancen stehen gut, daß Barbie dieses Jahr keinen Abszess mehr bekommt – und wenn doch, ziehen wir die halt wieder durch. Rechts vorne von vorne, man sieht gut, daß das Bein irgendwie schief ist – jedenfalls steht sie nicht gerade auf dem Huf.

Rechts hinten, lateral hat sich Sohle gebildet, die den Tragrand unterstützt. An dem Huf mache ich kaum was, denke aber, außen sollte ich den Tragrand wieder aufs (neue) Sohlenniveau schneiden. Alle anderen Korrekturen müssen warten, bis der Huf außen wieder voll belastbar ist, derzeit läuft Barbie sie ihn sich ja schief ab.

Rechts vorne zog ich ihr den Epic samt Softpad an, mit Mühe brachte ich ihn drauf. Eigentlich übertrieben wegen dieses leichten Tickens, ich will mir aber nicht nachsagen lassen, ich würde mein Pferd „platt“ schneiden und ihr danach einen Hufschutz verwehren. Einen Beschlag kleben kann ich derzeit nicht, dazu muß erst das komprimierte Sohlenhorn in der Mondsichel rv weg. Den Huf zurecht schnitzen, nur um einen Beschlag drauf zu kriegen, ist mE ein Schmarrn, die Natur weiß sich alleine besser zu helfen. Außerdem muß ich rv die hohlen Wände spülen, mit Beschlag wäre das nicht möglich.

Barbie behält nun den Epic 2 Tage rv an (falls sie ihn nicht vorher verliert), danach sehen wir weiter. Hinten hat Barbie ja schon länger so was ähnliches wie Mauke, nicht in der Fesselbeuge, sondern drüber. Heute wollte ich mit der Schermaschine, die ich von Barbies Besitzerin bekam, die Haare abrasieren, damit ich die Mauke besser behandeln kann. Mit diesem Rasierer bekam ich aber keine Haare ab, also schnitt ich die mit der Schere ab. Auch danach war ich mit dem Teil nicht besonders erfolgreich, die TÄin hat Barbie die Stelle damals nass weg rasiert, das klappte gut. Ich werde das wohl auch so machen müssen, da Barbie ständig den Huf hebt, wenn ich daran was machen will, muß ich aufpassen, sie nicht zu schneiden.

Nepomuk geholt und auch geputzt, beide waren heute ziemlich dreckig und schmeißen enorm Haare ab. Ich probierte mich an einer Schweiffrisur :-), wenn er sich nicht jedes Jahr die Schweifrübe scheuern würde, hätte er wesentlich mehr Schweifhaare. Aber gut, er hat trotz Schubberns noch ne Menge, da will ich mich mal nicht beschweren *g*. Eigentlich hätte Nepomuk eine Doppelmähne, wenn nicht so viele Mähnenhaare fehlen würden. Vom Schopf konnte ich ja letztes Jahr einige Haare retten, eigentlich hätte er dort ca. doppelt so viele Haare.

Na ja, dieses Jahr nehme ich den Kampf gegen sein Ekzem erneut auf, bisher war ich jedes Jahr ein wenig erfolgreicher. Wir gehen dieses Jahr mit Derfen und den Nano-Mitteln an den Start, beides hat 2013 gut geholfen. Zwei Isis sind bereits eindeckt, ich warte noch mit Behandlung und Decke, bis er sich anfängt zu scheuern.

Mit zwei Stallkolleginnen sprach ich heute, deren Isländer haben auch Selenmangel, ähnlich unterirdisch wie Nepomuk. Eine meinte, ihr TA hätte gesagt, wenn Selenmangel im Blut festgestellt wird, ist das bereits gravierend. Barbies Wert liegt ja eher im unteren Referenzbereich, ich gebe ihr nun auch 1 TL von meinem Selen, Nepomuk bekommt 3 TL.

Vermutlich haben alle Pferde bei uns in der Gegend Selenmangel aufgrund der Böden, im Mineralfutter ist mE zu wenig Selen drinnen, um diesen eklatanten Mangel auszugleichen.

Dieses Jahr werde ich beide Hafis langsam anweiden, soweit möglich. Einen interessanten Artikel dazu fand ich hier, einfach wird das nicht, ich kann ja nicht täglich mit jedem Hafi ein paar Min. zu einer Wiese laufen. April ist ein sehr gefährlicher Monat, da halte ich beide lieber fern vom Gras, außer wir reiten mal aus, ab Anfang Mai wird dann mit dem Anweiden begonnen.

27. März 2014

Barbie und Nepomuk, die Luftballontöter :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:35

Heute früh wachte ich mit einer Erkältung auf, mußte daher meinen Termin morgen für eine PZR absagen – so ein Mist :-(.

Im Stall trug ich meine Übungsutensilien auf den Platz, Barbie lief mit, ich sah sogleich, daß sie rv leicht tickte. Da habe ich dem Huf durch meine mutige Korrektur also etwas zuviel zugemutet, nach dem Training wollte ich ihr daher ihre Schuhe anziehen.

Der Platz war belegt, also wartete ich im Häusl, bis die Stallkollegen fertig war, die Hafis standen am Zaun und warteten mit. Ich baute einen 3-er Slalom mit meinen Fackeln auf sowie zwei „Hindernisse“, begrenzt durch Hütchen, wo ich je 5 Wunderkerzen in den Sand steckte. Die Stallkollegin blieb noch, sie wollte ihrem Isi auch die Luftballons zeigen. Ich ließ Barbie und Nepomuk auf den Platz und ging die Ballons holen; ohne daß einer platzte, brachte ich sie zum Reitplatz.

Nepomuk hielt ich sie zuerst unter die Nase, er kuckte ein wenig komisch, befand dann aber, daß von den Ballons keine Gefahr drohte. Die ca. 20 Ballons hatte ich ja an einer Schnur befestigt, damit sie nicht unkontrolliert rumschwirren. Ich ließ die Ballon-Meute über Nepomuks Rücken gleiten, er wich nicht zurück (beide Hafis waren natürlich frei).

Barbie kam dran, anfangs wich sie kurz zurück, ließ sich dann aber auch von den Ballons berühren. Die Stallkollegin ließ ihren Isi daran schnuppern, danach verließ sie den Platz. Das war mir recht, weil ich nicht wußte, wie die Hafis reagieren, wenn welche platzen; im Sattel zu sitzen (Isi) bei so einer Übung, ist mE ein wenig gefährlich.

Ich ließ meine Ballonschlange zu Boden und zog sie hinter mir her, da platzen zwei Ballons. Die Hafis erschraken kurz, verringerten aber nicht den Abstand zu den Ballons. Danach verfolgten mich beide, ich wollte aber nicht, daß Ballons platzen, wenn ich vor ihnen stehe, falls sie doch noch nach vorne flüchten wollten. Meine Sorge war umsonst, als ich weitere Ballons zum Platzen brachte, zuckte kein Hafi mehr mit der Wimper.

Ich ließ meine Ballons am Boden liegen, Nepomuk zertrat zuerst einen, großes Lob und Belohnung. Barbie kam dazu, geht ja gar nicht, daß sie sich nichts verdienen darf, flugs zertrat sie auch Ballons :-). Die Mutter der Stallkollegin, die zusah, meinte „die haben ja vor nix Angst“ – wenn das Pferd seinem Besitzer vertraut, muß es keine Angst haben. Es sammelten sich immer mehr vierhufige Zaungäste an, die genau beobachteten, was da auf dem Platz vor sich ging.

Ich zündete 5 Wunderkerzen an, was gar nicht so einfach war, weil ein bissi Wind ging. Sie brannten endlich, also sagte ich Nepomuk, er soll mit mir drüber steigen. Die Wunderkerzen hat er gar nicht wahrgenommen und trampelte sie nieder, mit Barbie habe ich daher gar keinen Versuch gemacht.

Meine Fackeln angezündet, die nicht besonders gut im Sand hielten, ich hätte leere Flaschen mitnehmen sollen und sie in die reinstellen (nächstes mal dann). Nepomuk kam an und stupste mit der Nase ein Feuer aus, drehte um und ging im Schritt weg. Ich hinterher, um seine Nase zu begutachten, ob er sich eine Brandwunde zugezogen hat. Es war aber nix zu sehen, wir Menschen machen ja Kerzen manchmal zwischen zwei Fingern aus. Allerdings sind unsere Fingerkuppen wesentlich weniger empfindlich als eine Pferdenase, ihm ist aber nix passiert.

Barbie fand die Fackeln nicht so prickelnd, sie ging zwar dran vorbei, aber mit mir keinen Slalom. Also Nepomuk her zitiert, mit einem Stück Mohrrübe lockte ich ihn, er ging mit mir Slalom 🙂 – der Bursche hat wirklich Nerven wie Drahtseile.

Ich machte eine Rauchpause, Nepomuk nutzte die Zeit, um selbständig zu den Luftballons zu laufen und ein paar zu zertreten, ihm macht das anscheinend Spaß :-). Die restlichen drei Ballons habe ich dann zerstochen, die fünf ungebrauchten Wunderkerzen in die Hand genommen und alle auf ein mal angezündet. Damit ging ich zu den Hafis, die vor dem sprühenden Feuer zurück wichen. Ich ließ aber nicht locker, in der rechten Hand hatte ich die Wunderkerzen, in der linken ein Leckerli – so ein Stück Mohrrübe hilft unheimlich gegen Angst :-).

Beide Hafis blieben stehen und bekamen Karottenstücke, mit den Wunderkerzen kam ich ihnen ziemlich nahe, sie behielten die Dinger immer gut im Auge. Fertig für heute, ich führte beide gleichzeitig zum Putzplatz, Barbie lahmte rv. Die Hafis bekamen ihr Zusatzfutter, ich kratzte Barbie vorne die Hufe aus, mir fiel nichts Ungewöhnliches auf. In ihre Schuhe legte ich die Softpads und wollte ihr rv anziehen, der Epic ging nicht drauf, also Softpad raus. Auch ohne bekam ich den Schuh nicht auf den Huf, hilft nix, Barbie muß barhuf gehen.

Beide zurück gestellt und auf den Platz gegangen, um aufzuräumen, Nepomuk ging mit. Er dachte wohl, er kann sich noch was verdienen, ich hatte aber nix mehr, als ich fertig war, räumte ich ihn wieder vom Platz. Den Putzplatz gekehrt, danach ging ich nochmals Richtung Paddock, Barbie lief mit, sie tickte mE kaum noch rv. Auf dem Paddock wurde sie von einem Isi angegiftet, sie mußte kurz im Galopp und dann Trab weichen, in meinen Augen lief sie normal. Ich ging zurück zum Putzplatz, Barbie an meiner Seite, ich rannte ein Stück, sie trabte hinterher – soweit ich das sehen konnte, tickte sie minimal rv im Trab auf hartem Boden.

Ich bin stolz auf meine Hafis :-), beide haben Nerven wie Drahtseile, sie vertrauen mir und arbeiten gerne mit mir zusammen. Luftballons habe ich noch eine Menge, es spricht nichts dagegen, ihnen das Zertreten auf Kommando beizubringen. Mit den restlichen Wunderkerzen werde ich weiter üben, bis die sie nicht mehr interessieren. Ebenso mit den Fackeln, die stelle ich am Platz dann aber in leere Flaschen, damit sie nicht ständig umkippen.

Meine Pferde haben Spaß an meinen Trainings, sie arbeiten frei super mit. Das Podest werde ich nun mal in die Hütte am Platz bringen, damit wir dort damit weiter üben können. Ein Planschbecken habe ich nun bestellt, um die eher wasserscheuen Hafis an Wasser zu gewöhnen. Danach kann ich es dazu verwenden, es mit Luftballons zu füllen und durchzureiten.

Es gibt so viele tolle Sachen, die man mit seinen Pferden machen kann, um das Vertrauen zu stärken. Im vorletzten Heft von „Mein Pferd“ stand einiges zu TellingtonTouch, ich kam bisher nicht dazu, das anzuwenden. Damit kann man das Pferd entspannen und evtl. Blockaden lösen – oder es tut einfach nur gut. Ich habe ja Massagestriegel, wenn ich so einen nehme, steht sogar Barbie am Putzplatz still und genießt es.

26. März 2014

Morgen Luftballontraining

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:23

Heute habe ich fleissig ca. 20 Luftballons aufgepumpt und alle an einer Schnur befestigt. Für ein Foto trug ich sie in den Garten, dort platzten ein paar, als sie das Gras berührten. Manchen habe ich wohl etwas dick aufgeblasen, die Teile zurück ins Wohnzimmer bugsiert, wo nochmals vier Stück „bumm“ machten. Also weitere aufgepumpt und die kaputten ersetzt, dann schnell ein Foto gemacht 🙂 (mit Gismo im Hintergrund).

Danach die Ballons ins Auto auf den Rücksitz gebracht, dabei ist nur noch einer geplatzt, ein Glück. Die Teile ohne Bodenkontakt bis zum Reitplatz zu bringen, wird nicht einfach, dort kann ich sie schlecht am Boden ablegen, weil dann vermutlich sofort ein paar Ballons hoch gehen. Am besten, ich parke die Hafis am Reitplatz und hole dann erst die Ballons aus dem Auto, alles andere stelle ich vorher auf. Obwohl ich ja wußte, daß Ballons platzen können, bin ich hier zu Hause doch jedes mal ein wenig erschrocken – hoffentlich knallt keiner während der Fahrt.

Ich werde weitere Ballons sowie die Luftpumpe mit auf den Platz nehmen, falls zu viele Aufgeblasene zu schnell kaputt gehen – habe ja noch ca. 140 Stück :-). Belohnung (Karottenstückchen) brauche ich morgen mehr, werde 2 kg Möhren mitnehmen, normalerweise reicht locker 1 kg pro Tag. Jeder bekommt immer die Hälfte, also 500 g, selten mal weniger.

Mittags kamen zwei Pakete, das neue Futter von Pavo und meine Bandagen, letztere edel verpackt in einem Karton *g*. Sie passen farblich fast perfekt zu meiner neuen Schabracke, allerdings sind die Dinger für Warmblüter. Und so ein Hafi-Bein ist natürlich kürzer als das eines Warmblutes, egal, die edlen Teile kommen drauf, wenn wir ein Video machen.

Barbie trug schon mal Bandagen für ein Filmchen, vermutlich nicht ganz korrekt angelegt, laufen konnte sie damit trotzdem. Man wickelt von oben nach unten und wieder hoch, kürzen kann ich die Bandagen nicht, also wickel ich so lange, bis sie oben zu Ende sind. Das werde ich mal üben, wenn der Hafi sein Zusatzfutter frißt, damit er nicht ständig das Bein hoch hebt.

Ende April habe ich mich wieder für Reitunterricht eingetragen, dieses mal mit Barbie. Falls sie lahm ist, kann ich Nepomuk nehmen, es wäre dann eine Stallkollegin da, die uns filmt. Egal wer den Unterricht mit mir macht, der Hafi wird bandagiert. Für Barbie müßte ich ihren unbequemen VS-Sattel nehmen, damit ich meine pinke Schabracke anbringen kann – aber gut, den werde ich ne 1/2 Std. schon überleben :-). Für Nepomuk könnte ich den spanischen Sattel nehmen, dazu das tolle Vorderzeug anlegen, bei dem ich nun hoffentlich final die richtigen Löcher gebohrt habe.

Meine Wunderkerzen (40 Stück) sowie drei Fackeln werde ich morgen auch mitnehmen zum Training, Slalom durch die Fackeln laufen finde ich eine gute Idee. Von den Wunderkerzen könnte ich ca. 8 in den Stand stecken, anzünden und den Hafi dann im Schritt drüber steigen lassen. Da muß ich mich beeilen, besonders lange brennen diese Dinger wohl nicht.

Beim Pavo-Futter war eine Probe von Speedi-Beet dabei, 15 kg kosten EUR 13,45. Von unmelassierten Zuckerrübenschnitzeln hatte ich ja ne Menge von Barbies Besitzerin bekommen, im Lagerhaus sind die wesentlich günstiger (man muß sie allerdings 24 Std. einweichen und nicht nur 10 Min. wie bei Speedi-Beet). Was viele Leute nicht wissen, ist, daß diese Zuckerrübenschnitzel für Rehepferde sehr gut geeignet sind, da der Zuckergehalt bei ca. 5% liegt. Zum Vergleich: beim Pavo care4life liegt er bei ca. 9%, der von ungewaschenem Heu liegt meist höher.

Barbie und Nepomuk waren von den Zuckerrübenschnitzeln nicht besonders begeistert, daher gab ich das meiste meiner Freundin zurück, die sie im Winter ihren Kaninchen füttert. Die Probe bekommen beide natürlich eingeweicht, es sind eh nur ein paar Gramm zum Testen. Vom Slobber Mash bekam ich auch mal eine Probe, wenn ich Heucobs einweiche, bekommt jeder Hafi davon ein paar Brösel dazu.

Zum Wegwerfen ist es zu schade, da ist allerdings ne Menge Getreide drinnen, wobei der Walzhafer noch mein geringstes Problem ist, und 5% Zuckerrohrmelasse. Ich hänge aber nicht fanatisch an „getreidefrei“, so ein paar Brösel schaden den Hafis nicht, kaufen würde ich das Produkt natürlich nie. Falls die Hafis mal viel gehen müssen, bekommen sie Hafer und Leinöl, damit sie genug Energie haben.

Barbies Hufe schauen derzeit ja wesentlich besser aus als noch vor einem Jahr, gestern bin ich beim Raspeln an meine Schmerzgrenze gegangen, damit was voran geht. Ich hoffe, Barbie bekommt dieses Jahr keinen Abszess mehr, dann können wir im Herbst einen 2-tägigen Wanderritt machen. Das Ziel ist klar :-), die Hafis gehen ins Gebirge zur Erzherzog-Johann-Klause. Vom Achensee brauchen Wanderer 5 Std. rauf, mit Pferd geht es wohl ein wenig schneller, ein mal übernachten und nächsten Tag wieder runter. Back to the roots :-), jedes Jahr plane ich und nie ist es was geworden wegen Barbie und ihren Abszessen.

25. März 2014

mutig geraspelt / Einblutung in weiße Linie bei Barbie rv

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:11

Das Wetter heute war nix, 3 – 6 Grad und immer wieder Regen- oder Graupelschauer. Also beschloss ich, heute mit den Hafis nix zu arbeiten, wir warten auf Sonnenschein :-).

Barbie geholt, ausgiebig geputzt und gekämmt und ihr dann an den Vorderhufen die Trachten + Tragrandüberstand seitlich gekürzt. Heute war ich extrem mutig, dafür bekommen ihre Vorderhufe nun mindestens 2 Wochen absolute Bearbeitungspause.

Links vorne heute, ich sehe keine „Krater“ mehr und kaum mehr Gammel – wow, es geht stark bergauf *freu*. Medial schaut prima aus, lateral noch nicht so gut, das ist auch die Wand, die etwas mehr weghebelt als die innere. Man sieht das auch an den ungleichen Hufhälften, die äußere ist ein wenig weiter als die innere. Der Huf ist in etwa so lang wie breit, obwohl das gar nicht so aussieht auf dem Foto. Man erkennt gut die Sohlenschwielen, die mittragen, die innere habe ich aus Versehen ein wenig gekürzt beim Tragrand wegraspeln. Die hohle Wand ist natürlich noch nicht rausgewachsen, daher fehlt ein Stück Tragrand in der Zehe, die Sohlenschwiele übernimmt die Last im Zehenbereich. Über die Sohle gesehen, man sieht die Seitenwände gar nicht, die sind nun ziemlich aus der Last genommen.

Rechts vorne heute, medial sieht man eine Einblutung in die weiße  Linie. Die könnte von dem Abszess leicht medial kommen, ein Stück weiter Richtung Zehe sieht man den Abszessausgang in der Sohle (kleines Loch). Oder von Überlastung, da es nun ein kleines Stückchen ist, muß ich mir wohl keine Sorgen machen. Erstmals sieht man medial ein Stück der weißen Linie, sie schaut mir nicht gezerrt aus, kenne mich damit aber nicht besonders aus. Der Huf ist symmetrisch und so lang wie breit, außen ist noch ein wenig Krater / Gammel zu sehen. Ansonsten schaut es ganz gut aus, finde ich – bzw. der Huf hat noch nie besser ausgesehen :-).

Seitlich über die Sohle geschaut, in der Mondsichel befindet sich noch einiges komprimiertes Horn, was sich nun wohl ablaufen wird. Mir scheint die äußere Trachte höher, also okay, die kürze ich übermorgen noch ein Stück. Als Rechtshänder tue ich mich schwer, die äußere Trachte zu raspeln, da muß ich mir mehr Mühe geben.

Die Löcher rv habe ich wieder mit Rivanol (neu angesetzt) gespült und auf die weißen Linien THM-WLD aufgetragen. Beide Hafis bekamen heute mehr Zusatzfutter als normal, weil es kalt ist und der Organismus daher mehr Energie verbraucht als sonst üblich. Barbie zurückgestellt und geschaut, wie sie sich hinstellt. Rechts vorne ist immer noch leicht nach außen gedreht, mal sehen, wie es aussieht, wenn ich die äußere Trachte noch ein Stück runter genommen habe. Mit Argusaugen schaute ich, ob Barbie schlechter lief als vorher, nach meinem Eindruck war sie gut zu Huf unterwegs.

Nepomuk geholt und auch ausgiebig geputzt, beiden zog ich heute die Decken aus und nicht mehr an. Nochmals lv Trachten und Tragrandüberstand gekürzt, eine Tragrandtrennung ist nicht mehr vorhanden :-). Der Huf ist nicht ganz symmetrisch, aber in etwa so lang wie breit. Über die Sohle gesehen, die äußere Trachte ist mE ein Stück höher, werde das korrigieren. Seitlich, die Zehe werde ich ein wenig kürzen und berunden. Noch steiler sollte der Huf nicht mehr werden, ich will mir ja keinen Bockhuf züchten.

24. März 2014

Welches Zusatzfutter?

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:06

Vier Säcke á 15 kg „Futter Natur“ habe ich nun fast durch, ein wenig davon ist noch da. Daneben füttere ich derzeit Agrobs AlpenGrün Müsli, was ich versehentlich anstatt AlprenGrün Mash bestellt hatte. Vom Lamino Star ist auch nur noch wenig da, in letzter Zeit habe ich alle drei Sorten zusammen gemischt. Lamino Star mögen beide am liebsten, ich bin aber nicht sicher, ob das so besonders gesund ist.

Man soll ja immer mal das Zusatzfutter wechseln, also ging ich heute auf die Suche und kam auf Marstall Vito, da sind aber 28% Maispflanzen (pelletiert) drinnen, das ist mir zuviel Getreide. Equiguard hatte ich mal, bin nun auf Pavo Care4life gestoßen. Das liest sich alles prima, habe das Care4life bestellt, dazu noch ein Leinöl (750 ml) und ein Shampoo für helle Mähnen (150 ml).

Die Hafis bekommen vom Zusatzfutter nie die empfohlene Menge, sondern weniger, außerdem nur alle 2 Tage. Es ist ja nicht so, daß beide großartig gefordert werden, im Gegenteil, beide schieben meist eine ruhige Kugel im Stall. Heucobs (staubfrei, braucht man daher nicht einweichen) habe ich einen neuen Sack, die halten sich. Falls ein Hafi mal wirklich was arbeiten muß oder erhöhten Energiebedarf hat aufgrund des Wetters, bekommt er welche dazu. Normalerweise reicht das Heu im Stall völlig aus, damit sie nicht vom Fleisch fallen *hihi* – dünn sind beide nicht, sondern ziemlich gut beinander.

Meine Lufballonpumpe kam heute, sie funktioniert :-), man muß aber händisch ganz schön arbeiten, um die Ballons aufzublasen. Das mache ich zuhause, werde mal 20 Aufbeblasene mitnehmen und ein erstes Schrecktraining auf dem Platz machen. Ziel ist, daß die Hafis auf Kommando Luftballons mit einem Huf zertreten / platzen lassen, das klappt nur, wenn sie vor dem Knall keine Angst (mehr) haben.

Die Wunderkerzen kamen heute auch, ich hatte sie mir länger vorgestellt. Egal, die Hafis werden morgen damit am Putzplatz Bekanntschaft machen, bis sie die nicht mehr interessieren. Bei Barbies Vorderhufen muß ich morgen die Trachten kürzen, sie wäre mal wieder dran mit auf dem Platz reiten. Je nach Hufbefindlichkeit werde ich entscheiden, evtl. mache ich mit beiden einzeln auch ein Fahrtraining vom Boden aus. Abwechslung ist ja das A und O im Training, mal sehen, was mir einfällt :-).

23. März 2014

Temperatursturz um 20 Grad

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:34

Hier in München regnete es heute bei 6 Grad, als ich los fuhr, im Stall schneite es bei 1 Grad. Ich hoffe, meine ganzen neuen Gartenpflanzen überleben diesen Wintereinbruch, der Schnee wird wohl nicht liegen bleiben, dafür ist der Boden bereits zu warm.

Barbies Vorderhufe mußten heute auf den Bock, sie hat sehr brav mitgearbeitet. Links vorne seitlich, das schaut schon besser aus als vorgestern. Von (nicht ganz) vorne, ich bin mal mit der Raspel abgerutscht, daher stammen die Spuren in der Zehenachse – natürlich würde ich nie so hoch rauf raspeln. Die Sohle, Trachten habe ich heute nicht gekürzt, das kommt noch.

Seit ca. Anfang Februar 2014 behandele ich ja nun die weißen Linien aka „Krater“ mit THM-WLD, der Gammel (Foto vom 06.02.2014) ist seitdem zurück gegangen. Barbie hatte lv bei ca. drei Uhr ja Gammel im Tragrand, den ich konsequent ausgeschnitten habe (Senke). Genau an der Stelle ist von einer Zerrung der weißen Linie kaum mehr was zu sehen, was auf gut Deutsch heißt: jeglichen Tragrandüberstand wegnehmen und zusätzlich Senken schneiden, um die Seitenwände aus der Last zu nehmen.

Rechts vorne seitlich, da habe ich von der Zehenwand ordentlich was weggeschrubbt, in der Seitenwand lateral befindet sich mE eine kleine Einblutung. Die kommt wohl daher, weil die Wand überlastet ist, sobald ich nochmals Trachten + Tragrandüberstand gekürzt habe, müßte es wieder passen. Ich wollte das heute nicht machen, weil ich rv auch die Zehe ziemlich stark gekürzt habe und Barbie es nicht so gut verträgt, wenn ich gleichzeitig auch noch die Trachten kürze. Die Sohle heute, man sieht, daß sich das komprimierte Horn in der Mondsichel nun aufgrund des nassen Wetters langsam ablöst.

Aus dem neuen Farrier`s Finish bekam ich nix raus, es war wohl zu kalt für das Mittel, Barbie bekam daher Hoof-Dressing auf die weißen Linien und Sohle, damit das mal leer wird.

Ein Glück, daß ich damals im alten Stall Regendecken für die Hafis gekauft habe, weil dort ja das Dach undicht war und sie daher keinen trockenen Unterstand hatten. Ich sah heute ein paar Pferde bei uns im Stall, denen beim Stehen die Gliedmaßen gezittert haben, so sehr hat es sie gefroren. Ist ja auch kein Wunder, wir hatten 2 Wochen Sonne mit relativ hohen Temperaturen (16 – 21 Grad) für März hinter uns, und nun schneit es bei 1 Grad. Die Kälte ist wohl nicht so das Problem, dazu kommt aber das Nass von oben, da muß der Organismus auf Hochtouren laufen.

Barbie und Nepomuk bekamen daher heute zwei Hand voll Heucops zusätzlich, die ich in letzter Zeit nicht mehr gefüttert habe, damit beide nicht dick werden. Außerdem ihre Regendecken angezogen, Barbie hat ein wenig gezickt, als ich mit der ankam und sie ihr auflegen wollte. Als ich ihr letzten Sommer hin und wieder mal eine Fliegendecke anzog, war das problemlos, allerdings ist Barbie kein besonders großer Deckenfan, zumindest beim Anziehen nicht.

Wenn ich mir überlege, daß mein Pferd zitternd vor Kälte im Stall steht, hätte ich ein schlechtes Gewissen, morgen soll es auch weiter Schneeregen geben. Ein junges Pferd kann diese Temperaturschwankungen mit Nässe sicher leichter wegstecken als ein älteres, daher bin ich sehr froh, daß ich für beide Regendecken habe. Meine Hafis haben nicht gezittert, ein Regenschutz ist trotzdem angebracht, wärmen tut der wohl kaum, das ist auch nicht nötig.

Die beiden Helden heute, nach diesem Foto war der Akku meiner Digicam leider leer. Nepomuk geholt und ihm vorne Trachten + Tragrandüberstand weggeraspelt, über jede Seite lv ging ich 10x (!) mit der Raspel (grobe Seite der Raspel) drüber, krass. Hufbock fand er doof, ließ den Huf runterkrachen und kam haarscharf neben meinem Fuß zum Stehen. Sein Glück, sonst hätte es nen Satz heiße Ohren gesetzt, er bekam ne Ansage und arbeitete dann ein wenig besser mit.

Fotos konnte ich keine mehr machen, da Akku leer, rv schnitt ich noch die Wandtrennungen aus. Die Strähle vorne bekam er wieder tamponiert, vermutlich hält das nicht lange. Das Hoof Putty (Wachs), was ich für Barbie gekauft habe, hält bei ihr ja bisher nirgends, ich werde mal versuchen, es bei Nepomuks etwas marodem Strahl lv anzubringen.

Heute hatte ich vier Trensenhalter mitgebracht, die ich mal für den alten Stall gekauft hatte, um sie in meinen Schränken anzubringen. Die Nägel vom Stallmeister habe ich gezogen, die Halter anzubringen, gestaltete sich schwierig. Die Schrauben wollten nicht ins Holz, hatte ich endlich die erste drinnen, war mein Akku-Schrauber zu schwach, die voll reinzudrehen. Also Schraube wieder raus, ne andere mit einem anderen Kopf genommen, rumgewurstelt, zwei Halter habe ich anbringen können. Ich habe noch zwei, für die nehme ich neue, kleinere Schrauben her, das ist dann einfacher.

Den dritten Halter für meine Zuggeschirre habe ich nun endlich gefunden, kann die nun im Stall anbringen, damit die Geschirre endlich mal aus dem Keller kommen. Den Wellness-Striegel, den ich für alle Pferde gekauft habe, fahre ich immer noch im Auto spazieren, es wird Zeit, daß ich den mal nach Absprache mit dem Stallmeister anbringe.

Ich habe so viel Pferdezeugs, was ich nicht brauche, z. B. Gebisse, bekommen von Barbies Besitzerin. Die werd ich alle verschenken, Nepomuks blaue Ausreitdecke, die ihm ein wenig zu klein ist, habe ich bereits zum Mitnehmen hingelegt.

21. März 2014

1,5 Std. alleine mit Nepomuk im Gelände

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:09

21 Grad und Sonne satt, dazu keine Flugsaurier – perfekt zum Ausreiten :-). Ich war schon um ca. 12.30 Uhr im Stall, unterhielt mich erst ausgiebig mit einer neuen Stallkollegin, deren Isi gestern ankam. Die Hafis standen auf der Winterweide, normalerweise komme ich ja erst um ca. 13.30 Uhr, da steht dann Barbie immer vorne und wartet auf mich.

Ich ging bis zum Paddock und rief sie, erst im Trab und dann im Galopp kam sie zu mir – wow, das hat sie bisher noch nie gemacht. Nepomuk ließ sich Zeit, Barbie hatte ich inzwischen auch seine Begrüßungskarotte gegeben – wer zu spät kommt, den bestraft das Leben *g*. Er ging auch mit zum Ausgang, bevor ich Barbie raus nahm, holte ich ihm eine Ersatzmöhre.

Barbies Vorderhufe habe ich mit der neuen Raspel bearbeitet, dazu später. Sie verräumt und Nepomuk geholt, geputzt und gesattelt. Seine Wunde am Auge ist fast verheilt, er scheuert auch noch nicht, alles bestens. Wir gingen ins Hügelige, ich führte erst ein Stück den Berg rauf und stieg dann auf. Erstaunlicherweise lief er brav und versuchte nicht, umzudrehen, Freßversuche unterband ich.

Es ging den Wurzelweg rauf, wo es gut ging, trabten wir, das hat ihm gefallen 🙂 – im Trab bergauf ist fürs Pferd leichter als im Schritt. Als wir zur Straße kamen, wollte er natürlich lieber links gehen Richtung Heimat, es war kein großes Problem, ihn von rechts zu überzeugen. Im Wald trabten wir wieder öfters, mal schnell, mal langsam, er reagierte prima auf meine Hilfen. So guckig wie sonst war er nicht, sondern sehr relaxt, das schreibe ich dem Magnesium zu, was er seit dem Blutbild bekommt.

Wir kamen aus dem Wald raus, der Weg führte nach Hause, ich wollte aber rechts abbiegen. Damit war Nepomuk nicht einverstanden, er ließ sich nicht nach rechts abwenden und wollte Fahrt aufnehmen Richtung Heimat. Heute war ich aber auf dem Posten *g* und verhinderte sogleich, daß er Tempo machte, außerdem nahm ich den rechten Zügel stark an und lenkte ihn in eine Volte auf die Wiese. Einen letzten schwachen Versuch machte er noch umzudrehen, den quittierte ich mit einem Touch der Gerte, danach war Ruhe.

Wir ritten am Wald entlang, links weite Felder, ich hielt ihn kurz, damit er nicht plötzlich umdreht. Kaum waren wir im Wald, konnte ich wieder am langen Zügel reiten, Nepomuk hatte sich in sein Schicksal gefügt :-). Als wir den Wald verließen und am Waldrand lang ritten (den Weg kennt er nicht), paßte ich gut auf, daß er nicht in Versuchung geführt wird, abzudriften.

Alles bestens, wir kamen zum Schotterweg, den er sehr entspannt nahm, ich trank einen Schluck und sammelte meine Kräfte. Der kommende längere Wiesenweg zeigte Richtung Heimat, bisher sind wir den immer galoppiert. Na, ich bin ja kein Kind von Traurigkeit *g*, ließ Nepomuk ein paar Schritte traben und galoppierte ihn an. Ich gab Zügel, so daß sich Nepomuk richtig lang machen konnte, er durfte Gas gebeb. Es gab eine Kurve zu nehmen, davor nahm ich ihn ein wenig zurück, hatte aber keine Angst, daß er ausrutscht und wir stürzen.

Man muß seinem Pferd und sich auch mal was gönnen, ich bin ja ein Freund von schnellem Galopp, Nepomuk auch. Er hat so brav beim Unterricht mitgearbeitet, diesen flotten Galopp hatten wir uns mehr als verdient.

Am Ende des Weges konnte ich ihn problemlos in den Schritt parieren, braver Bub, er schnaufte ein wenig und ich auch. Ein bissi Teerstraße am langen Zügel, danach wieder Wiesenweg, den ersten Teil mit zwei Kurven nahmen wir im super langsamen Trab. Als es geradeaus ging, ließ ich Nepomuk schnell traben, stand in den Steigbügeln und paßte auf, daß er nicht angaloppiert. Das hat super geklappt, er muß lernen, daß ich die Gangart vorgebe und nicht er.

50m vor Ende des Weges parierte ich ihn durch und sagte ihm, er darf Gras fressen, während ich eine rauchte. Da wir nur noch die Asphaltstraße runter mußten zum Stall, bestand nicht die Gefahr, daß er plötzlich Gas gab. Nach 10 Min. Pause ging es entspannt im Schritt nach Hause, am Stall zog jemand die Muttern an seinen Auto-Reifen mit einem elektrischen Gerät an. Nepomuk stutzte, als das Geräusch, was er nicht orten konnte, wieder kam, sprang er kurz seitlich weg. Damit war das Thema erledigt, noch um zwei Kurven und wir standen am Putzplatz.

Nepomuk hatte ziemlich geschwitzt, kein Wunder, er hat noch einiges Winterfell drauf. Ich habe ihn mit warmen Wasser abgewaschen, bei 21 Grad auf die Abschwitzdecke verzichtet. Ein paar Stallkollegen waren da, die haben gekuckt *g*, die meisten haben mich wohl noch nie reiten gesehen. Ich reite ja auch eher wenig, das wird sich hoffentlich ändern.

Das war ein sehr schöner Ausritt mit einem coolen und fast immer braven Nepomuk, ihm hat es auch gefallen, er hat viel abgeschnaubt. Er war ja schon lange nicht mehr mit mir draußen, das hügelige Gelände liegt uns besser :-). Das Wetter soll nun ja schlechter werden, evtl. schneit es gar am Sonntag *igitt*.

Wir planen einen Tagesritt nach Glonn, wo eine sehr liebe Stallkollegin wohnt. Das werden wohl ca. 20 – 25 km insgesamt, zur Mittagsrast stellen wir die Pferde im großen Garten ab. Heu für mittags können wir vom Stallmeister kaufen, Wasser ist vorhanden. Das wird sicher ein toller Tag, Barbie kann leider nicht mit, das wäre nichts für ihre desolaten Hufe.

Barbies Huf links vorne von vorne, Mitte Februar sah es noch so aus – Wände gestreckt habe ich heute nicht. Das schaut soweit ganz gut aus, die Seitenwände wachsen steiler nach, seitlich (nicht ganz getroffen) ist allerdings arg. Die Bullnase muß ich wegraspeln, der Huf kommt in der Zehenachse immerhin steiler nach. Die Trachten sind untergeschoben, man sieht gut, wo deren Streßpunkt liegt. Die Sohle, der Huf schaut ziemlich vertrocknet aus, es hat ja in den letzten 14 Tagen so gut wie gar nicht geregnet. Seitlich gekuckt, die äußere Trachte ist höher als die innere, beide sind zu hoch, der Strahl trägt zu wenig mit.

Rechts vorne von vorne, bei dem ist die äußere Wand die steilere. In der Mondsichel hat sich wohl komprimiertes Horn gebildet, man sieht gut die Sohlenschwiele im Zehenbereich, auf der sie wohl auch steht. Seitlich, der Huf wächst in der Zehenachse steiler nach. Die Trachten muß ich mehr kürzen, meine eingezeichnete rote Linie ist nicht der Streßpunkt der Trachten, der liegt noch weiter oben.

Wenn ich rv die Bullnase entferne, ist damit vermutlich die hohle Wand in der Zehenachse geöffnet – ich denke, Barbie wird sich daran nicht stören. Am Sonntag werde ich die Vorderhufe der Hafis bearbeiten inklusive Bock, damit was voran geht. Bei Nepomuk hatten sich heute nach dem Ritt einige Steine in die weiße Linie vorne reingesetzt, das ist nicht normal, bei ihm steht Trachten + Tragrandüberstand vorne runter nehmen an.

Die Hufe wachsen wie irre, eigentlich sollte ich froh drüber sein – aber ständig an den Hufen schnitzen muß ich mir nicht geben.

Nachtrag: zu meiner pinken Reithose, die mir total gut gefällt, habe ich mir nun eine passende Schabracke gekauft. Zwar habe ich schon ca. 15 Schabracken, befand aber, ich brauche noch eine in pink :-). Unter meinen Wanderreitsattel kommt gar keine, nur unter Nepomuks spanischen Sattel und Barbies VS-Sattel – beide benutze ich eher selten. Wenn Barbies VS-Sattel nicht so unbequem wäre, würde ich den ja öfters mal nehmen, habe nun mein Lammfell drauf angebracht, vielleicht ist der Sattel damit erträglicher.

Ich Depp surfe heute  ein wenig rum und stieß auf pinke Bandagen, denen ich nicht widerstehen konnte *g*. Völlig überflüssig natürlich, weil die Hafis so gut wie nie Bandagen tragen, ich wüßte nicht, für was. Abgesehen davon habe ich schon einige sehr schöne mit Straß, die nur im Schrank liegen. Ein Hafi-Bein zu bandagieren, ist außerdem schwierig, weil der Hafi den Huf nicht am Boden stehen läßt, sondern ständig hoch hebt.

Egal, das Bandagieren werden wir üben, für ein Video werden sie dann rausgeputzt :-). Ich würde ihnen ja gerne auch mal eine Mähnenfrisur machen und den Schweif einflechten, dazu brauche ich Zeit. Mit Barbie geht es nicht, weil sie so ungeduldig ist, ihr müßte ich Heu geben, damit sie eine Zeit lang ruhig stehen bleibt. Nepomuk ist geduldiger, bei ihm fehlt allerdings ein Teil der Mähne und lange Haare von der Schweifrübe weg.

Seit Jahren möchte ich beim Leonhardi-Ritt in Siegertsbrunn teilnehmen, das klappte bisher nie, weil Barbie immer lahm war. Vielleicht schaffen wir es dieses Jahr ja, daß Barbie keinen Abszess bekommt und im Juli reitbar ist. Barbie und ich gehen dann in pink/schwarz :-), Dani kann sich aussuchen, was sie Nepomuk anziehen will.

Für Nepomuk habe ich schon mal 3 große Dosen Lebertran-Zinksalbe bestellt, die dürften für dieses Jahr zur Behandlung seiner Beißwunden (Schlauch, Bauchnaht, Brust, Ohren) reichen. Meinen Vorrat an Fliegenmasken mit Ohren werde ich überprüfen, ich glaube, letztes Jahr hat er nicht allzu viele zerstört. Seine Ekzemer-Decken liegen parat, Derfen habe ich noch. Ein Fliegenspray ohne Chemie brauche ich noch, vielleicht probiere ich es auch mal mit einem Selbstgemisch. Ausreitdecken haben beide, trotzdem ist wohl zusätzlich ein Fliegenspray nötig.

20. März 2014

neue Ideen zum Hafi-Schrecktraining

Filed under: Allgemein — admin @ 17:55

Luftballons habe ich ja bereits eine Menge gekauft, mir fehlte bisher ein Gerät, um sie aufzublasen. Heute habe ich bei ebay nach einer Ballonpumpe gekuckt und eine gekauft :-). Durch Pfützen mögen beide Hafis nicht gerne gehen, mit Wasser haben es beide nicht besonders. Hufe abspritzen geht zwar, Mähne mit Schlauch abspülen auch, sie mögen das aber nicht besonders.

Mein Traum ist ja, mit den Hafis mal schwimmen zu gehen, mit den wasserscheuen Büffeln wird das nicht klappen, wenn sie nicht mal einen Huf ins Wasser setzen wollen (Huf in einen Eimer mit Wasser geht fast gar nicht). Wir haben am Reitplatz Wasseranschluß, meine Idee ist, dort ein günstiges Kinderplanschbecken aufzustellen und mit Wasser zu befüllen. Vermutlich ist das, wenn die Hafis ein paar mal reingestiegen sind, kaputt, aber das ist es mir wert.

Das wird halt ein einmaliges ausgiebiges Training am Boden und im Sattel, bis beide problemlos durch das Planschbecken laufen. Bis ich das trainieren kann, dauert es noch, derzeit ist das Wasser am Reitplatz ja abgestellt.

Der Shop mit der Ballonpumpe bot noch Maxi-Wunderkerzen (30 cm lang) an, 40 Stück für EUR 3,68, günstig ==> bestellt. Damit werden die Hafis dann auch Bekanntschaft machen, erst am Boden, dann vom Sattel aus. Ich hatte solche großen Wunderkerzen schon mal an Silvester, sie sind beeindruckend, aber ungefährlich.

Beide sind im Gelände ja sehr nervenstark, trotzdem tut ihnen Schrecktraining auf dem Platz gut. Das schafft Vertrauen und Sicherheit, was sich draußen positiv auswirkt.

Meine neue Raspel kam heute an, morgen bearbeite ich Barbie Hufe ein wenig. Das Wetter soll schön werden, 21 Grad und Sonne, ich werde mit Nepomuk alleine ausreiten.