30. Juni 2014

Salben selber machen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:07

Bei dem ganzen Zeugs zur äußerlichen Anwendung für Ekzemer weiß man nie so genau, was da alles drinnen ist. Daher möchte ich nun selber Salben für Nepomuk herstellen, als Trägerstoff kommt infrage:

Lanolin anhydrid
Schweineschmalz
reines Bienenwachs
Sheabutter unraffiniert

Schweineschmalz ist am günstigsten, habe noch was davon, da ich es Barbie eine Zeit lang auf ihre Kastanien schmierte. Die Huftechnikerin hat ihr dann den Rest der Kastanien mit dem Nipper abgezwickt, das restliche Schmalz liegt seitdem im Kühlschrank.

Aus Ringelblumenblättern oder -blüten kann man mit Schweineschmalz leicht eine Salbe herstellen, die zur Wundheilung geeignet ist. Durch das Schmalz entsteht mE auch ein guter Schutz für die Haut vor erneuten Insektenstichen. Oder man nimmt (reines) Bienenwachs (Propolis) dafür, zufällig habe ich davon jede Menge, weil ich das für Barbies gezerrte weiße Linien und Löcher oder als Sohlenpolster verwenden wollte. Das Bienenwachs hielt aber nicht gut, ich werde es nun für Salben hernehmen.

Reine Sheabutter habe ich gestern 1 kg bestellt, damit selbst schon heilende Wirkung bei Allergien, Insektenstichen usw. hat. Als Träger für Öle eignet sie sich also hervorragend, es gibt einige Kräuter, die bei Ekzem helfen können.

Hier steht einiges dazu, aus Ackerschachtelhalm bzw. Zinnkraut könnte man ein Mazerationsdekokt herstellen und aufsprühen oder eine Tinktur herstellen, die auf Alkoholbasis beruht. Alk brennt, das ist nichts für Nepomuk, man könnte das Dekokt aber in ein Fliegenspray integrieren.

Heute habe ich wieder eines mit starkem schwarzen Tee, Essig und einigem anderen gemischt, meine Bude stinkt nun ordentlich :-). Mein letztes selbst gemischtes Spray wollte nicht aus der Flasche, habe es daher immer zum Waschpulver gegeben, wenn ich Nepomuks Decken gewaschen habe. Mein neues von heute werde ich an Barbie testen und Nepomuks Decken damit nach dem Waschen einsprühen.

Kräuter, die pflegend, entzündungshemmend, juckreizstillend usw. erweisen, sind folgende:

Nachtkerzenöl
Ringelblume
Rotöl (Johanniskraut)
Aloe Vera
Schwarzkümmel
Salbei

Gegen Insektenstiche, auf die Nepomuk allergisch reagiert, schützt ihn seine Decke und Fliegenmaske. Trotzdem juckt es ihn, das würde ich gerne abstellen. Und zwar ohne Chemie, Konservierungsstoffe usw., sondern nur mit Naturprodukten. Es spricht nichts dagegen, die gekauften Mittel, die ich bereits habe, in die Behandlung mit einzubeziehen.

29. Juni 2014

Dauerregen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:36

Den Ausritt heute haben wir abgesagt, weil es seit morgens durchgehend regnet. Im Stall war ich trotzdem, um meine Hafis zu versorgen. Nepomuks neue HKM Decke war noch intakt, die Fliegenhaube noch drauf. Barbie hatte heute im Matsch auf dem Paddock geschlafen und dabei sich und ihre Amigo Decke total eingesaut. Die Decke hatte außerdem Risse, die Verschlüsse werde ich abschneiden, evtl. brauche ich mal welche, der Rest wird entsorgt.

Ihre neue lila Zebradecke kam gestern, gefällt mir :-), mit der Fedimax Zebradecke hat sie nun auch wieder zwei zum Wechseln. Beide bekamen erst Heu und dann ihre Heucobs, der Knoblauch riecht stark (ich fange erst mal mit ca. 5 g pro Pferd an), sie haben ihr Zusatzfutter trotzdem gefressen. Danach knabberten beide noch 1 Std. an dem Allergiker-Heu rum, ich werde es doch behalten.

Nepomuk habe ich den neuen Mähnenschutz anziehen wollen, er ist ihm zu eng, ich hoffe, ich kann den umtauschen. Die Regendecken der Hafis hatte ich dabei, es soll ja durchgehend bis morgen regnen. Mit der neuen Fliegenmaske und dem Schweifschutz von Einhorn bastelte ich Nepomuk was hin, habe beide Teile über dem Rücken verbunden. Darüber kam seine Regendecke, Barbie habe ich ihre auch angezogen. Sie bräuchte eigentlich keine, es ist ja nicht besonders kalt, ca. 16 Grad. Aber wenn ich das Teil schon habe, kann ich es ihr auch anziehen, die Decke stört sie ja nicht.

Bezüglich der Schwedenemulsion von Einhorn habe ich nach Erfahrungen gesucht, puh, das liest sich gar nicht gut :-(. Mähne verklebt, allergischer Schock usw., meine Güte, kaum positive Erfahrungen. Ein paar 100% reine Öle habe ich ja noch, u. a. Aloe Vera.  In dieser Flasche waren noch ca. 30 ml drinnen, ich kippte ein wenig Schwedenemulsion dazu und kollodiales Silber. Damit habe ich heute Nepomuks Mähnenkamm und Schweifrübe eingerieben, im Stall zurück sah ich nicht, daß er scheuert.

Ich habe noch einige andere 100%-ig reine Öle, mit denen ich die Schwedenemulsion verdünnen kann, so kommen die dann auch mal weg. Damals hatte ich ja jeweils 1 Liter Öle gemischt, eine Flasche für Hufe und eine für die Haut, letztere hat Barbie kaputt gemacht. Die Flasche mit dem Huföl habe ich im Stall, werde davon nun öfters was verwenden, die Öle halten ja nicht ewig.

In „Mein Pferd“ las ich heute von einem Rezept, selber eine Salbe herzustellen. Gegoogelt habe ich danach und mich für Shea-Butter als Träger entschieden, habe welche bestellt. Für Nepomuk werde ich prima Salben mischen, ich habe einige Ideen dafür :-).

Im SE-Forum wurde mir ein Shop empfohlen, wo man sich Kräuter mischen lassen kann. Das kommt günstiger, als fertig gemische Kräuter von Nehls oder Masterhorse zu kaufen. Barbies Kräuter reichen wohl nur noch 1 – 2 Wochen, ich werde dann welche zusammen stellen, die bei EMS helfen.

Gestern kam der Neuzugang an, der Kleine steht in der Eingewöhungsbox und hat immer gewiehert, wenn er mich sah. Ein netter Kerl, Barbie und Nepomuk haben sich wie üblich für ihn nicht interessiert – beide haben nie Probleme mit neuen Pferden.

28. Juni 2014

die Zukunft schaut rosig aus :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:35

Barbie war mit ihren neuen Hufschuhen vorne gestern ziemlich gut drauf beim Spaziergang, auf Asphalt und Schotter lief sie lahmfrei. Morgen gehen wir mit Dani und Nepomuk eine kleine Runde im Gelände, ich werde sie auch ein wenig reiten, wenn es bergauf geht. Ich denke, Barbie hat nun alles überstanden, es gibt keinen Grund mehr, warum sie zukünftig nochmals lahm gehen sollte.

Die Old Mac G2 sind prima, falls sie einen im Gelände verliert, werde ich morgen den Epic in die Satteltasche packen als Ersatz. Ihr Mähnenkamm kam mir gestern ein wenig schlanker vor, vielleicht zeigt das CortiCorsal langsam seine Wirkung. Wenn ich Barbie nun wieder antrainieren kann, hilft das natürlich, Fettpolster abzubauen.

Barbie sehnt sich genauso nach unseren schönen Ausritten mit Nepomuk und Dani wie ich, das wird nun wieder möglich sein. Ihre Hufe halte ich in Schuss, bis die HT wieder kommt, ich glaube nicht, daß Barbie nochmals einen Abszess bekommt. Das wäre dann der erste Sommer seit 2010, wo Barbie reitbar ist :-).

Nepomuk geht es mit seinem SE auch gut, ich habe aufgerüstet, mal sehen, ob das eine weitere Besserung bringt. Die Sachen von Einhorn kamen heute, den Schweifschoner kann ich vermutlich mit der neuen Fliegenmaske verbinden. Bezüglich der neuen Schwedenemulsion habe ich nachgelesen, man soll sie sparsam verwenden und am besten etwas verdünnen.

Die Zukunft schaut rosig aus :-), Barbie ist wieder fit und Nepomuks Ekzem bekomme ich immer besser in den Griff.

Gestern traf ich eine neue Stallkollegin, die heute ihr Pony zu uns umstellt. Ihr Pferd ist mit Duplos beschlagen (genagelt), sie hat Gerd Henke als Hufschmied. Endlich mal ein Hufschmied, der mit Kunststoffbeschlägen und Kleben Erfahrung hat.

Mein Traum ist, im Herbst einen kleinen Wanderritt mit beiden Hafis ins Gebirge zu machen, mit dem Old Mac geht das nicht. Kleben hält bei Barbie nicht lange, für einen Wanderritt muß ein genagelter Hufschutz vorne drauf. Aber gut, das ist Zukunftsmusik, werde mir diesen Schmied mal anschauen und mit ihm reden.

27. Juni 2014

anstrengender Spaziergang

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:25

Ich habe lange überlegt, ob ich mir einen Spaziergang mit Barbie und Nepomuk alleine zutraue. Ich dachte mir, wenn ich streng bin, wird das schon klappen. Barbie bekam die Old Mac vorne angezogen, zusätzlich zum Stallhalfter bekam sie das Showhalfter mit Kette drauf. Nepomuk bekam zur Sicherheit auch noch ein Halfter mit Kette drauf, was allerdings nicht „scharf“ war.

Die Hafis durften Heu fressen, bis ich sie fertig gemacht hatte, beide knabberten nur daran. Eine Gerte nahm ich mit, meine Jacke band ich mir um die Hüfte. Es ging los, wir kamen gut über die Ortsstraße, als seitlich Gras auftauchte, zog Barbie trotz Kette weg. Sie bekam einen Ruck und wir schafften es ohne größere Vorfälle bis über die S-Bahn-Gleise.

Barbie läuft ja einen ziemlich schnellen Schritt, war ständig neben mir, Nepomuk einen sehr langsamen, er hing zurück in Höhe Barbies Hintern. Wir waren noch nicht lange unterwegs, ca. 10 Min., da war ich Schweiß gebadet und konnte nicht mehr. Also durften beide 7 Min. Gras fressen, während ich eine rauchte. Barbie trat dabei auf den Strick und riss dadurch die Kette vom Showhalfter, also hängte ich den Strick im Stallhalfter ein.

Ein Radfahrer kam, Nepomuk erschrak sich und riss sich los – habe ihn wieder kassiert. Ab sofort hatte ich schlechte Karten, Barbie ohne Kette hatte Oberwasser. Wir gingen weiter, sie zog weg, ich hielt den Strick fest, fiel dabei hin – Barbie ging einfach weiter. Meine Pferde wieder eingesammelt, ich beschloss, daß wir zurück gehen. Rechter Hand war ein Gerste- oder Weizenfeld, Barbie zog rein, ich hatte keine Chance, sie zu halten.

Meine Hafis befanden das als super Futter, ich nicht, ernähre beide ja schon jahrelang getreidefrei. Ich war völlig fertig, Barbie bekam den Strick in einer Schlaufe über die Nase gebunden, so daß er sich zuzog. Das Maul war dadurch eingeschnürrt, dadurch hatte ich sie wieder unter Kontrolle.

Wir gingen Richtung Heimat, Barbie immer am Gas und neben mir, Nepomuk im Schlafmodus. Die Kette gefiel ihm nicht, trotzdem ging er nicht schneller, wenn ich am Strick zog. Barbie ständig bremsen und ihn zu schnellerem Schritt zu veranlassen, hat mir den Rest gegeben – ich war gestresst.

Nach den Gleisen war Teerstraße, Nepomuk lief neben Barbies Hintern und zog seitlich zum Gras weg – dafür bekam er eine mit der Gerte. Barbie trampelte mir auf meinen linken Fuß, sie wurde verwarnt mit der Aufforderung, etwas mehr Abstand zu halten. Interessiert hat sie das nicht, 2 Min. später stieg sie mir wieder voll auf den Fuß, dafür bekam sie mit der Gerte ordentlich eine auf die Brust geknallt.

Ich hatte die falsche Straße zurück genommen, wir mußten ein Stück engen Gehweg überbrücken, Nepomuk lief hinter Barbie an der Straße, das klappte gut. Danach mußten wir warten, um über die Straße zu kommen, die Hafis standen wie die Einser, normalerweise machen beide Terror, wenn sie an der Straße warten müssen. Ich glaube, sie haben gemerkt, daß ich gestresst war und mir keine Unartigkeit mehr gefallen lasse. Normal haue ich beide nie, beide haben sich heute den Gertenhieb aber mehr als „verdient“.

Einen Spaziergang mit beiden gleichzeitig mache ich nicht mehr, das kostet mich zuviel Kraft. Barbie lief heute gut mit den Schuhen auf Schotter, ich denke, sie kann damit wieder nun ein wenig geritten werden.

Im Stall zurück bekamen beide ihr Zusatzfutter mit ca. 5 g Knoblauch, Nase gerümpft, gefressen haben sie es trotzdem. Nepomok bekam die neue Fliegenmaske anprobiert, sie passt gut. Die neue Decke finde ich super, mal sehen, wie lange sie hält. Die Fliegenmaske von Rambo, deren Ohrenstoff ja gar nichts taugt, passt gut dazu.

Es wurde Stroh gefüttert, Barbie fraß nichts davon, Nepomuk nur wenig.

25. Juni 2014

ohne Sattel macht es Spaß :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:14

Eine Stallkollegin zog gestern Barbie die Fliegendecke aus, der Brustverschluss war ausgerissen. Barbies Brust ist so breit, daß ihr 135-er Decken ein wenig eng sind, das habe ich auch bei ihrem Regenmantel festgestellt. Bei letzterem löst sich nur der Verschluss, es geht dabei nichts kaputt, ihre weiße Fliegendecke dagegen war ja ein Billigheimer. Normal reichen die für Barbie, sie scheuert ja nicht, allerdings braucht sie wohl Größe 145.

Ich habe noch die Amigo für sie, deren Schweiflatz ein paar Löcher hat. Nähen hat bei diesem dünnen Stoff wenig Sinn, die Nähte reißen schnell wieder auf. Nepomuk wollte ich sie mal anziehen, damit er sie zerstören kann, stellte dabei aber fest, daß es eine Fullneck-Decke ist. Sowas geht bei ihm nicht, den Mähnenschutz muß man irgendwo am Kopf justieren können.

Barbie hat neben der Amigo, noch die Zebra-Decke von Fedimax mit abnehmbaren Halsteil, aber eine gute Decke reicht für sie nicht. Sie braucht zwei Decken (die Amigo zählt nicht), weil ich ja ständig eine wasche. Also habe ich ihr gerade eine neue bestellt, wieder ein Billigheimer *g*, EUR 35,00 inkl. Versand. Sehr schick in lila/schwarz (Zebra), dieses mal Größe 145.

Heute kam schon das Paket von Masterhorse, die liefern wirklich fix. Ganz vergessen hatte ich, daß ich bei denen noch ein Mineralfutter bestellt hatte, was speziell für Pferde mit EMS/ECS/Hufrehe geeignet ist. Man soll ja nicht ständig dasselbe MiFu geben; sobald das Derma Mineral zu Ende ist, werde ich auf dieses wechseln.

Beim „Auftritt“ habe ich mir das Etikett in Großansicht vor der Bestellung nicht angesehen, das war ein Fehler. Das Zeugs enthält 55% Traubenzucker, puh, wenn ich Barbie 20 g 4x pro Woche was davon gebe, ist davon jeweils 10 g Traubenzucker. Ein Zuckerwürfel wiegt 3 g, das wären 4x pro Woche 3 Zuckerwürfel – zuviel, finde ich. Für ein gesundes Pferd sicher problemlos, für ein krankes wie Barbie nicht. Der „Auftritt“ kommt also in den Keller, bis Barbie regelmäßig bewegt werden kann und das Kammfett weg ist. Über den Winter werde ihre Hufe meist schlechter, dann kann ich ihr und Nepomuk das immer noch geben.

Heute war wieder Sperrmüll-Sammelaktion in Aying, ein Spaziergang mit den Hafis fiel daher aus. Nepomuk hat ja Angst vor gelben Säcken und sonstigem Unrat, der plötzlich auf den Gehwegen liegt. Ich nahm beide gar nicht erst raus auf den Putzplatz, sondern nahm Halfter usw. gleich zusammen mit meinen Pferden mit auf den Reitplatz.

Barbie läuft nun barhuf auf hartem Boden im Schritt lahmfrei, auf Sand auch im Trab. Nepomuk bekam Zügel ins Halfter eingehängt und den Voltigiergurt drauf, ich stieg per Aufstiegshilfe auf. Zu Barbie geritten, der ich den Strick über den Hals gebunden hatte und den gefaßt.Wir gingen Schritt, den Strick hatte ich locker um eine Schlaufe an meinem Gurt gewickelt.

Barbie blieb wie üblich schnell stehen, auf dem Platz laufen findet sie ja doof, Nepomuk lief weiter, der Strick hielt am Voltigiergurt. Nepomuk übt im Vorwärtsgang natürlich eine ganz andere Kraft aus den Strick aus, als wenn ich den in der Hand halten würde. Barbie wurde der Hals lang gezogen, sie entschied sich dann dafür, brav mitzulaufen. Zirkel, Handwechsel, alles prima, außer daß  Barbie Nepomuk zwei mal angestänkert hat, dafür habe ich sie verwarnt.

Wir trabten langsam sogar ein paar Meter, danach hatte Barbie keine Lust mehr. Ich machte ihr den Strick ab und ritt alleine mit Nepomuk noch ein paar Runden im Trab. So langsam werde ich immer sicherer ohne Sattel, mußte mich im Trab kaum mehr am Gurt festhalten. Galopp habe ich mich aber noch nicht getraut, vielleicht nächstes mal.

Es zog wieder ein Gewitter auf, ich legte mich auf Nepomuks Rücken und ließ mich dann über seinen Hintern runter zum Boden rutschen. Er bekam zur Belohnung ein Mohrrübe, Barbie bekam nix, sie fraß am Rand Gras. Nepomuk zum Putzplatz geführt und ihm sein Zusatzfutter gegeben, anschließend ging ich zum Reitplatz zurück, um Barbie zu holen. Sie kam gleich angetrabt, ich sah keine Lahmheit, auf dem Weg nach draußen trabte sie freiwillig immer wieder mal neben mir her.

Auf den Rasengittersteinen ist sie lv im Trab noch ein wenig lahm gelaufen, was Barbie natürlich nicht davon abgehalten hat, zu traben. Es wird täglich besser, in das Loch in der Sohle lv wollte ich heute nach dem Spülen mit Rivanol Hoof Putty drücken; ich glaube nicht, daß was davon rein ging. Der Kanal ist sehr klein, größer schneiden möchte ich ihn aber nicht.

Nepomuk bekam auf die kritischen Stellen am Mähnenkamm und auf die Schweifrübe ordentlich Lebertran-/Zinksalbe drauf, die Fliegenhaube, die ich ihm vorgestern angezogen hatte, war heute runter. Die Fliegenmaske, die ich ihm drüber zog, hatte er geschrottet ==> Tonne.

Nachdem beide ihr Zusatzfutter (Heucobs) gefressen hatten, stellte ich ihnen den Gartensack mit entstaubtem Heu hin. Beide knabberten ein wenig daran – komischerweise finde ich das Heu richtig gut. Es schaut gut aus, es riecht prima, kein Staub, kein Schimmel, in meinen Augen super Heu. Ich habe keine Ahnung, warum beide das nicht mögen, werde es demnächst meiner Freundin in Tirol für ihre Kaninchen schenken.

Als beide im Stall waren, wurde Stroh gefüttert, Nepomuk hat sogleich gefressen, Barbie nicht. Sie hat abgewartet, bis die Herde ihren ersten Hunger gestillt hatte, das dauert ca. 20 Min. Danach ging sie auch ans Stroh – warum mögen beide lieber Stroh als mein Heu?

Den Isi meiner Stallkollegin habe ich noch versorgt, ihm Heucobs gegeben, eingeschmiert und Hufe ausgekratzt. Kaum war er nach einer ordentlichen Menge Heucobs zurück im Stall, stürzte er sich auf das Stroh, eigentlich hätte er auch ziemlich satt sein müssen. Hafer- oder Gerstenstroh, was bei uns gefüttert wird, mögen viele Pferde wohl lieber als Heu.

Ich denke, am Sonntag kann ich einen Spaziergang mit Barbie + Hufschutz vorne machen, Nepomuk geht mit meiner RB auch mit.

24. Juni 2014

fleissig eingekauft :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:20

Die TÄin, die kürzlich einem Isi Cortison gespritzt hat, hat uns die Produkte von Masterhorse empfohlen. Gestern habe ich in deren Shop gekuckt, was die denn so haben. Gestoßen bin ich auf eine Info-Seite, wo unten SE-Besitzer ihre Erfahrungen schildern.

Barbie bekommt ja derzeit eine Kräuter-Kur von Nehls, ich halte viel von Kräutern. Für Nepomuk habe ich Eczema bestellt, die bekommt er nun ebenfalls als Kur 4 Wochen lang. Knopur habe ich für beide bestellt, selbst bin ich ja ein großer Fan von Knoblauch :-). Gesund ist Knofi auf jeden Fall, ob es was in Sachen Blutsauger bringt, werden wir sehen.

Für Barbies Hüfchen habe ich Auftritt gekauft, speziell dafür bekommt sie ja schon länger nichts mehr extra. Im Gegensatz zu früher hat sie inzwischen eine sehr gute Hornqualität, es bricht fast nie was weg. Auch ihr Hufwachstum ist relativ rasant, ebenso bei Nepomuk, bei manch anderen Pferden im Stall wächst dagegen im Sommer kaum was nach. Ich kann mich also nicht beklagen, eine Kur mit Biotin kann auf jeden Fall nicht schaden.

Nach einem Schweifschoner für Nepomuk suche ich ja schon länger, den von USG zieht er sich ja immer sofort aus. Den an eine Decke annähen habe ich mir überlegt, meine Nähmaschine würde das dicke Oberteil aber nicht schaffen. Über das SE-Forum stieß ich auf den Schweifschutz von Einhorn, den kann ich an eine Decke annähen oder sonstwie daran befestigen. Wenn ich eine Vorlage habe, könnte ich evtl. selbst ein paar Schweifschützer nähen, Nepomuk hat ja mehrere Decken.

Seine Derfen Creme ist so gut wie zu Ende, so richtig gut geholfen hat die dieses Jahr nicht mehr ==> werde keine mehr kaufen. Derfen Lotion habe ich noch, aber nicht mehr viel, überzeugt hat mich die dieses Jahr auch nicht. Daher werde ich was neues ausprobieren, habe Schwedenemulsion bestellt sowie Simsalabim, beides für Mähnenkamm und Schweifrübe.

Durch die Imlan Lotion sind die gebissenen Wunden in der Brust nun vollständig abgeheilt, ich nehme die nun derzeit auch für den Mähnenkamm. An der Bauchnaht hat Nepomuk nichts, die Bisswunden am Schlauch sind dank Lebertran-/Zinksalbe minimal. Für Gesicht, Schopf und Ohren benutze ich derzeit DermiLac Prozem, das hilft zumindest im Gesicht sehr gut.

Die Ohren sind Nepomuks großes Problem, wegen mir kann er sich die scheuern, solange er dadurch keine Schopfhaare abrasiert. Für seine Ohren habe ich bisher nicht das passende Mittel, gezielt Salbe auf offene Wunden auftragen ist schwierig, da steigt er. Den Schaum im Handteller verteilen und ihm dann mit Druck auf die Ohren kratzen, mag er.

Na ja, nun habe ich für Nepomuk ordentlich aufgerüstet :-), mir geht es hauptsächlich um den Erhalt der Langhaare. Am unteren Mähnenkamm, wo er sich die Mähne letztes Jahr komplett abgescheuert hat, werden die Haare immer dünner und kürzer, da muß jetzt was passieren.

23. Juni 2014

Barbie mit Hufschuhen lahmfrei

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:06

Heute hatte ich wieder das Allergiker-Heu von Luckylage dabei, Barbie hat ein wenig daran rumgeknabbert, Nepomuk hat genau gar nichts davon gefressen. Na, so schlimm kann die Fresspause also nicht sein, ansonsten hätte er auch ein wenig davon gefressen. Mir ist das ganz recht, so reichen die 20 kg Heu vermutlich 4 Wochen :-).

Barbie läuft täglich besser, finde ich, sie lahmt aber immer noch leicht links vorne. Daß sich noch Eiter im Huf befindet, kann ich jetzt wohl ausschließen, In Frage käme eine Lederhautreizung oder -entzündung durch die starke Hufkorrektur, Barbie nun Schmerzmittel geben, halte ich aber für overkill. Der Kanal in der Sohle besteht nach wie vor, ich habe ihn wieder mit Rivanol gespült und danach THM-WLD drauf getan.

Barbie bekam die Old Mac mit Sohlenpad und Gaiter angezogen, ich denke, die Gaiter braucht sie nicht. Wieder habe ich mich gefreut, wie leicht sich diese Schuhe anziehen lassen, das ist wesentlich stressfreier als mit dem EB Epic.

Barbies Mähnenkamm habe ich heute geknipst, man sieht deutlich die Delle, gefüllt mit Kammfett. Glücklicherweise ist nicht der ganze Mähnenkamm betroffen, sondern mittig nur diese eine Stelle. Mehr oder weniger ausgeprägt hat sie diese Fettbeule schon immer, hier ein Foto vom 12.07.2013. Als sie im Juni 2012 wegen Abszessen stark abgenommen hatte, war die Delle immer noch zu sehen, aber mE nicht ganz so stark wie im „Normalzustand“.

Es wird Zeit, daß Barbie wieder was arbeiten kann, damit schwindet dann auch das Kammfett. Rechts vorne heute, so langsam bildet sich im Zehenbereich und leicht medial wieder ein Tragrand. Außen seitlich ist mE die weiße Linie noch ziemlich gezerrt, außerdem ist die laterale Hufseite breiter als die mediale.

Barbie belastet rv nicht gleichmäßig, was kein Wunder ist, wenn man letztes Jahr drei Abzesse und daraus resuliertende hohle Wände hatte. Dadurch konnte ich den Huf nie richtig ausbalancieren, weil die innere Seite ja extrem geschwächt war. Ich werde das demnächst in Angriff nehmen, wenn sich der Huf weiterhin so gut erholt.

Nepomuk wurde versorgt und bekam saubere Sachen angezogen, kaum war er im Stall, sah ich ihn schon wieder Ohren scheuern :-(. Barbie verräumt, ich fand, mit den Schuhen war keine Lahmheit zu sehen. Leider konnte ich ihr den Old Mac nicht im Stall anlassen, dieser Hufschuh ist nicht dafür geeignet.

Fürs Springen mit Nepomuk war es mir heute zu warm, 26 Grad mittags, unser Reitplatz liegt ja voll in der Sonne. Er war ja gestern 1 Std. im Gelände, daher durfte er sich heute ausruhen :-). Ein Spaziergang mit beiden Hafis am Mittwoch wäre schön, Barbie halt mit Kette auf der Nase. Ob ich beide alleine trotz Kette vom Gras fern halten kann, ist die Frage. Wenn wir es bis zur Ovalbahn (eingezäunt) schaffen, könnte ich dort mit Barbie als Handpferd 1 – 2 Runden drehen, falls ich sie verliere, wäre das kein Problem.

22. Juni 2014

Klebeschalen eine Alternative für Barbie?

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:57

In „Mein Pferd“ las ich heute von geklebten Alu-Beschlägen und habe natürlich gleich im www geschaut, wie das funktioniert. Gefunden habe ich einen Artikel meiner Huftechnikerin zu Hippoplast Klebeschalen, den ich sehr interessant finde. Da Barbie vorne ziemlich stark schaufelt, dreht sie sich Beschläge, die per Laschen angeklebt sind, immer ziemlich schnell vom Huf. Wir benötigen also was Geklebtes, was besser hält, einen Versuch wären Klebeschalen wert.

Ein weiterer Vorteil ist, daß man an die Klebeschalen nicht nur Kunststoffbescheschläge anschrauben kann, sondern z. B. auch Alu-Eisen oder NBS. Wobei ich von Eisen für Barbie eher wenig halte, wenn ich sehe, wie „Eisen“-Pferde bei uns im Stall auf den Rasengittersteinen rumrutschen, wenn sie mal weichen müssen – das schaut fast so aus wie Schlittschuh laufen. Ein Barhuf rutscht auf keinem Boden, Kunststoffbeschläge auch nicht, daher finde ich die besser.

Ein Set mit Klebeschalen usw. sowie Hufpolster für 2 Hufe kostet bei Hippoplast EUR 66,00 zzgl. Versand, wenn das 6 – 8 Wochen hält, finde ich es nicht besonders teuer. Das sind die Materialkosten, daneben bräuchte ich noch jemanden, der die Teile korrekt anbringt. Zwei Hufe bearbeiten und dann Bekleben und Beschlag anschrauben kostet sicher ca. EUR 100,00, ich werde mich erkundigen. Wenn ich gesehen habe, wie das ein Profi macht, kann ich es hinterher vermutlich auch selber, der Profi wäre also eine einmalige Ausgabe.

Ob es jetzt allerdings Sinn macht, Barbie vorne was derartiges anzupappen, bezweifle ich. Rechts vorne ist ja bereits nach 4 Tagen Beschlag ein wenig aus dem Ruder gelaufen, am 11.06.2014 nach der Bearbeitung durch die HT sah es so aus, am 19.06.2014, als der Beschlag abgefallen war, so. Die letzte hohle Wand leicht medial muß erst rauswachsen, das dauert wohl noch ca. 6 Wochen. Wenn rv dann mal endlich wieder Tragrand in der Zehe hat, könnte man es mit Klebeschalen probieren.

Oder Barbie läuft dann im Stall derart gut barhuf, daß sie das nicht braucht – das wäre natürlich am besten :-). Wobei rv derzeit ja nicht das Problem ist, sondern sie lahmt immer noch leicht lv, ich hoffe, das bleibt kein Dauerzustand. 2012 war sie im Mai auch mal lv lahm, der TA diagnostizierte eine Hornsäule, was die Röbis bestätigt haben. Nach ein paar Wochen lief sie wieder klar, ob das Lahmen an der Hornsäule lag, kann ich nicht beurteilen. Ein Abszess war es damals jedenfalls nicht, evtl. eine Hufprellung, die nicht entdeckt wurde.

Bei Barbies kranken Vorderhufen ist es nicht einfach für einen TA, eine Diagnose zu stellen, weil sich die Symtome immer stark ähneln. Die extra dicken Sohlenpads, die ich damals für die EB RX gekauft habe, habe ich nun wieder gefunden, die sind noch gut in Schuß. Die werde ich für den Old Mac passend zuschneiden, die Gaiter lege ich darunter – morgen ziehe ich ihr die Teile dann mal für 1 Std. im Stall an.

Je nachdem, wie sie damit läuft, darf sie kurz damit auf den Platz und ein paar Runden Schritt als Handpferd mitgehen, während ich Nepomuk aufwärme. Mit ihm werde ich morgen springen, Barbie vorher aber natürlich vom Platz entfernen. Mein Traum ist immer noch, mit Barbie als Handpferd ausreiten zu können, ihrer Grassucht würde ich mit Kette auf der Nase Einhalt gebieten können. Ihre Tempo werde ich damit aber kaum drosseln können, weil wenn Barbie am Gashahn dreht, läßt sich Nepomuk nicht lumpen. Barbie verträgt es schwer, wenn sie nicht Erste ist, als Handpferd muß sie aber Zweite gehen.

Ich möchte nicht auf Nepomuk sitzen, wenn die zwei Deppen sich Wettrennen liefern, das hatten wir ja schon mal im alten Stall. Da waren allerdings keine Straßen in der Nähe, so daß den Hafis nix passieren konnte. Ich ritt mit Barbie als Handpferd aus, im Wald blieb sie zum Scheißen stehen, Nepomuk nicht, daher verlor ich den Strick. Barbie drehte um und trabte fröhlich davon, Nepomuk wurde ein wenig hysterisch, er wollte natürlich hinterher. Ich wußte ja, wie das abläuft, Nepomuk gebremst und abgesprungen, er war nicht zu halten, also ließ ich ihn laufen. Er rannte hinter Barbie her, als ich zu Fuß aus dem Wald kam, sah ich beide furzbuckelnd ein Wettrennen über einen Acker Richtung Stall machen.

Ausreiten mit Barbie als Handpferd ist also gestorben, vermutlich wird sie das in ihrem Alter nicht mehr lernen. Egal, auf dem Platz übe ich das trotzdem, so hat Barbie auch ein wenig Bewegung.

21. Juni 2014

Wassertraining mit Barbie und Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:14

Da meine RB morgen Nepomuk reitet und Barbie immer noch lv leicht lahmt, beschloss ich heute, daß wir Wassertraining machen. Mit der höllisch lauten elektrischen Luftpumpfe blies ich das Planschbecken auf und trug es zum Reitplatz. Die meisten Pferde hatten Angst vor meinem kleinen Pool und galoppierten flugs auf den Paddock, um sich davor in Sicherheit zu bringen.

Am Reitplatz kehrte ich den Sand gerade und machte Steine weg, plazierte das Planschbecken und ließ Wasser rein. Die Hafis geholt, Halfter drauf, mit Nepomuk ging es los. Ich hatte mir vorgestellt, daß er sich alles ansieht und dann problemlos durchs Wasser läuft, weit gefehlt. Er beschnupperte alles und trank erst mal, einen Huf wollte er nicht ins Wasser setzen. Es hatten sich einige Zaungäste eingefunden, die interessiert verfolgten, wie die Hafis sich anstellten.

Mit Mohrrübenstücken oder Heucobs lockte ich ihn, sein Hals wurde immer länger (gute Dehnungsübung), einen Huf ins Wasser setzen wollte er aber nicht. Lieber ging er um den Pool rum, um sich sein Leckerchen abzuholen, dafür gab es aber nix. Irgendwann war doch mal ein Huf 1 Sek. im Wasser, blitzschnell zog er ihn wieder raus. Ich stand mit Gummistiefeln im Wasser und spritzte rum, Nepomuk stand draußen und scharte mit einem Huf. Er näherte sich wieder dem Wasser und trat auf den Rand, großes Lob, mit beiden Hufen reinsteigen wollte er nicht.

Das Wasser war natürlich schnell braun durch den Sand, den ich durch meine Stiefel einbrachte, vielleicht hatten die Hafis deswegen so Angst davor.

Barbie geholt, sie war äußerst mißtrauisch und blieb bereits 1 m vor dem Pool stehen. Ich habe sie näher rangelockt, irgendwann stellte sie einen Huf ins Becken, erschrak und sprang 3 m rückwärts weg. Meine mutige Barbie so ein Angsthase – gibts ja gar nicht, dachte ich. Abwechselnd habe ich mit Nepomuk und Barbie weiter einzeln geübt, der andere fraß derweil Gras vom Rand.

Wir kamen auf keinen grünen Zweig, vielleicht waren die Anforderungen zu hoch? Also kippte ich das Wasser aus, auf dem Sand bildeten sich Pfützen. Nepomuk durchlief die relativ problemlos, Barbie stellte sich an. Ich wurde ein bissi strenger mit ihr, so muß sie sich auch wieder nicht anstellen. Sie ging dann mit durch die Lacken, großes Lob, danach klappte das problemlos.

Nepomuk geholt und ihn aufgefordert, mit mir durch den leeren Pool zu gehen. Erst trampelte er ein wenig auf dem Rand rum, dann lief er über den schepps liegenden Boden – na also, geht doch :-). Ich legte das Planschbecken wieder gerade hin und er lief mit mir problemlos durch, großes Lob, er war erlöst *g*.

Barbie geholt, ich lief durch den Pool, sie seitlich daran vorbei. So war das nicht gedacht, ich nahm den Strick kürzer und paßte auf, daß sie direkt hinter mir lief. Und schwupps ging sie mit mir durchs Planschbecken, Wendung, gleich nochmal, alles super :-). Lob und fertig, wir haben die Trainingseinheit mit einem positiven Erlebnis beendet.

Nächstes mal übe ich zuerst, durch den Pool ohne Wasser zu gehen, wenn das klappt, mache ich ein wenig Wasser rein. Ein Schritt nach dem anderen, irgendwann laufen beide dann sicher gerne problemlos durch jedes Wasser. Wie soll ich mit den Hafis schwimmen gehen, wenn sie nicht mal in mein Mini-Planschbecken reinsteigen wollen, weil sie den Grund nicht sehen?

Barbie will ja trotz Lahmheit immer dabei sein und auch was machen, so ein Training wie heute ist dafür sehr gut geeignet. Ich könnte nächste Woche auch nochmals Luftballons mitbringen, die beide zertreten können, meine Fackeln für einen Slalom und Wunderkerzen. Auf Sand läuft Barbie besser als auf hartem Boden, mit einem Spaziergang warte ich noch, bis sie barhuf auf Rasengittersteinen lahmfrei ist.

Am Putzplatz bekamen beide ein paar Heucobs und dann das entstaubte Heu, davon waren beide nicht begeistert. Die letzten Krümel von der Heulage hatte ich mittig in den Sack gefüllt, beide schmissen mit dem Heu rum und bohrten ihre Nasen tief in den Sack, um die letzten Krümel Heulage zu ergattern.

Tja, von dem Heu habe ich 20 kg, vermutlich reicht das länger als die Heulage, weil beide daran nur ein wenig rumknabbern. Gut so, umso weniger sie fressen, umso besser. Hätten sie richtig Hunger, würden sie das Heu fressen, machen die Isis ja auch, denen ich mal etwas davon abgab.

Beide wurden behandelt, Nepomuks Haarverlust hält sich bisher in Grenzen. Die Haare am Mähnenkamm, die er sich 2013 völlig abrasiert hatte, sind noch dran, allerdings schon etwas ausgedünnt. Die Schopfhaare, die letztes Jahr verlustig gingen, sind noch dran, an der Schweifrübe haben wir Haarverluste. Da er aber sehr viele dicke Schweifhaare hat, fällt das nicht so auf, trotzdem bin ich unzufrieden.

Gestern habe ich Nepomuk einen Mähnenschutz bestellt, ich bin gespannt, wie lange der hält. Wenn es nachts länger regnen sollte, wenn die Pferde auf der Weide sind, finde ich seine Decken nicht optimal. Ich habe eine dichte Regendecke Full Neck für ihn, dadurch ist der Mähnenkamm aber nicht geschützt. In Verbindung mit dem Mähnenschutz ginge die Regendecke, es würde nur der Hals nass werden.

Eine HKM Ekzemerdecke habe ich ihm noch gekauft und ein Equi Gesichtsteil, letzteres geht im Gegensatz zu meinen bisherigen Fliegenmasken noch ein wenig über den Mähnenkamm. Die Augen sind frei, das gefällt mir nicht so gut, wir werden sehen, ob Nepomuk das taugt. Diese Maske bekommt er so leicht nicht mehr runter, mal sehen, wie lange es dauert, bis er die Ohren zerfetzt hat.

Barbie habe ich rv den Huf rund gemacht und die äußere Seitenwand berundet, den Tragrandüberstand innen habe belassen. Ich denke, den braucht sie derzeit noch, er wird sich von allene kürzen, langfristig muß ich die Trachten ein wenig kürzen. Die weg gebrochene hohle Wand habe ich mit der Drahtbürste sauber gemacht und ein wenig am stehenden Huf beraspelt, ich denke, die wächst problemlos raus.

Wenn ich mir das Foto vom 9. Juni 2014 so ansehe, bin ich entsetzt, für diese lange Zehe gibt es keine Entschuldigung. Ich bin froh, daß die HT ratzeputz die Zehen gekürzt hat, auch wenn Barbie danach lahm ging bzw. lv noch geht. Jetzt muß ich natürlich dran bleiben und dafür sorgen, daß die Zehen bei Barbie vorne nicht wieder abhauen.

Nepomuk hatte heute an drei Hufen kleine ausgebrochene Tragränder, ich habe alles „geglättet“. Eigentlich sollte das 10 Tage nach der Hufbearbeitung durch einen Profi nicht passieren, ich werde nächste Wocche seine Hufe analysieren und nachbearbeiten.

Die Flugsaurier waren heute arg, daher wurde Barbie auch eingedeckt.

19. Juni 2014

Barbie wieder barhuf und fast lahmfrei :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:35

Den Epic lv hatte Barbie heute noch an, dafür den Beschlag rv verloren. Der Stallmeister hatte ihn gefunden, nun habe ich beide Beschläge wieder, die ich am Sonntag geklebt hatte.

Die Hafis rausgeholt, Barbie lief lv fast lahmfrei, wenn es weiterhin bergauf geht, dürfte sie in 2 – 3 Tagen komplett lahmfrei sein :-). Das freut mich natürlich riesig, ich hoffe, das war die letzte „Durststrecke“ dieses Jahr und sie bleibt nun lahmfrei.

Links vorne zog ich ihr den Epic aus und kratzte innen neben dem Strahl das Zerfallshorn mit dem Hufauskratzer weg. Die dunkle Stelle mittig im Strahl schnitt ich mit dem Messer ein wenig weg, nach ca. 1 mm stieß ich auf gesundes Strahlhorn. Über die braune Stelle im Zehenbereich habe ich mich kurz gewundert, bis mir einfiel, daß ich ja das Sohlenpad aus Filz genau in der Form ausgeschnitten hatte, im Schuh hat es sich wohl etwas verschoben.

Das Loch in der Sohle habe ich heute mit kollodialem Silber gespült, danach trug ich Farrier`s Finish auf Sohle und Strahl auf. Ichtholan habe ich heute leider vergessen, mit Hoof Putty wollte ich den Kanal nicht verschließen, falls noch Eiter raus kommt.

Der Beschlag rv hat immerhin 4 Tage gehalten und schaut aus wie neu, alle Laschen sind noch dran, nur halt nicht mehr am Huf *g*. Daher und weil sie lv gut lief, habe ich darauf verzichtet, heute nochmals Beschläge zu kleben, wir machen vorerst barhuf weiter.

So sah rv am 13.06.2014 aus, 2 Tage später habe ich beklebt. Den Strahl fand ich zu schmal, der Tragrand von fünf bis ca. acht Uhr war aufgrund der hohlen Wände weg. Rechts vorne heute, der Strahl hat sich erholt, medial, wo sich die letzte hohle Wand befand, will einiges an Horn wegbrechen. Das raspel ich morgen weg und mache den Huf „rund“, lateral werde ich den Tragrand berunden.

Vor genau einem Jahr sah rv so aus, puh, da sieht man sehr gut die stark gezerrte bzw. zerstörte Blättchenschicht (nicht nur) in der Zehe.  Da hat sich innerhalb eines Jahres trotz dreier Abszessen einiges getan, wir sind aber noch lange nicht am Ende des Weges.

Rechts vorne heute von vorne, durch den Beschlag hat es die Seitenwände mE wieder ein wenig weggehebelt, am 11.06.2014 sah es so aus. Aus der hohlen Wand habe ich heute das Hoof Putty rausgekratzt und nichts mehr aufgetragen, damit die mal „auslüftet“.

Barbie zog ich erstmals die neuen Old Mac G2 an und war begeistert, wie einfach die anzubringen sind. Ob die im Gelände halten, werden wir irgendwann sehen, ich fand, sie passen gut auf beide Hufe. Am Kronsaum bzw. drüber sind die Schuhe etwas weit, was mich nicht stört, so scheuern die Schuhe dort nicht.

Nepomuk wurde verarztet und bekam eine saubere Decke angezogen, beide kamen mit Fliegenmasken zurück in den Stall. Später ging ich zum Reitplatz, um einer Stallkollegin ein wenig zuzusehen, Barbie kam mir nach. Die Old Mac sind ein wenig klobig, ich denke, Barbie wird sich schnell daran gewöhnen. Ich lief auf dem Paddock rum, Barbie an meiner Seite, ich wollte, daß sie sich ein wenig mit den neuen Schuhen freiwillig bewegt.

Die Old Mac muß das Pferd einlaufen, da ich Barbie nicht draußen bewegen will, solange sie nicht lahmfrei ist, kann sie im Stall mit den Schuhen mal ne 1/2 Std. stehen bzw. ein paar Meter gehen. Es kam ein Regenschauer, am Paddock zog ich Barbie schnell die Schuhe wieder aus und fuhr nach Hause.

Barbie bleibt nun barhuf, für Spaziergänge oder später Reiten bekommt sie den Old Mac G2 angezogen. Ein Sohlenpad könnte ich reintun, falls nötig, Gaiter sind dabei, mal sehen, ob sie die braucht. Wenn Barbie weiterhin so gute Fortschritte macht, mache ich am WE einen kleinen Spaziergang mit ihr.

Ich hoffe, das war nun der letzte Abszess und die letzte Lahmheit ihres Lebens, einen Beschlag klebe ich vorerst keinen mehr. Durch das Schaufeln dreht Barbie sich die immer ziemlich schnell ab; wenn ein Beschlag länger halten sollte, müßte der genagelt werden. Das scheidet für dieses Jahr aus, erst müssen die Hufe ein mal komplett gesund nachwachsen.

Einen Gaiter für den kaputten vom Epic werde ich besorgen, so daß ich dann wieder zwei vollständige Epics habe. Die nehme ich dann in meiner Satteltasche bei Ausritten mit als Ersatz, falls Barbie einen Old Mac verliert bzw. einer kaputt geht (oder zwei). Mit dicker Filzeinlage halten die schon, wenn ich nur Schritt reite.

Die Heulage ist nun zu Ende, am 6. Juni fing ich damit an, die 20 kg haben also für 11 Fütterungen gereicht. Beide bekamen mittags ca. 1,8 kg Heulage (falls ich im Stall war, ansonsten nix), das macht pro Pferd 900 Gramm. Wenn man bedenkt, daß beide Hafis es in ca. 1 Std. gefressen haben und danach pappsatt waren, sind 900 g pro Pferd wenig.

Vom staubfreien Heu von Luckylage waren beide ja bisher nicht begeistert, die eine Stallkollegin, deren Isi das gerne fraß, will mir das nun doch nicht abkaufen. Also werde ich es Barbie und Nepomuk vorsetzen – wer nicht will, der hat schon. Das Heu schaut super aus und riecht gut, wenn die Hafis es nicht mögen, kann der Hunger nicht sehr groß sein.

Vermutlich mache ich mir zuviele Gedanken um die lange Fresspause, ein paar Heucobs würden reichen.  Weniger fressen und mehr Bewegung würde beiden gut tun – morgen gehe ich mal mit Nepomuk ins Gelände.