31. Juli 2014

Ohrenschutz für Nepomuk genäht

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:58

Heute früh wurde der letzte Faden aus der Kopfwunde gezogen, es hat nicht weh getan :-). Schmerzen habe ich an der Platzwunde seit 2 Tagen keine mehr, bin nur beim Kämmen dieser Seite noch etwas vorsichtig. Die üblen Hämatome an beiden Ellbogen bauen sich gut ab, die große Schürfwunde am Rücken heilt ab und juckt dabei. Einzig das sehr große Hämatom direkt am Steißbein und die Wirbelsäule lang braucht noch Zeit, ich denke, in einer Woche bin ich so gut wie neu *g*.

Nepomuks Zebra- und eine seiner Rambo-Decke hatten drei kleine Löcher, die habe ich heute genäht, ebenso seine Zebra-Fliegenmaske (Bucas), die an einem Ohr einen kleinen Riss hatte. Festgestellt habe ich, daß sich in dem Ohrenschutz der Fliegenmasken öfters Haare und Dreck an der Spitze festsetzen, bisher habe ich darauf nicht besonders geachtet. Das juckt ihn natürlich, werde zukünftig den Ohrenschutz verkehrt rum waschen.

Aus Jeans-Stoff habe ich zwei sehr große Ohren genäht, alles, was eng anliegt, kratzt an seinen Ohrwunden. Im Kleiderschrank habe ich nach was gesucht, wo ich meine „Ohren“ annähen könnte und wurde fündig :-). Ich fand ein hübsches Kopftuch mit Bändel (geerbt), sowas trage ich eh nie. Im Nähen bin ich eine Niete *g*, schön muß es ja nicht werden, sondern seinen Sinn erfüllen.

Mir gefällt sein neuer Ohrenschutz, ich hoffe, ich kann ihn unten leicht zubinden, so daß er ihn nicht verlieren kann. Über den Augen hat Nepomuk nicht so gerne was, gegen die Fliegen reichen eigentlich auch seine Schopfhaare. Ich bin gespannt, wie lange der relativ dünne Stoff des Kopftuchs durch hält, den für die Ohren bekommt er so schnell nicht kaputt.

Die Nasenschoner für den LG-Zaum kamen heute schon an, obwohl ich erst vorgestern bezahlt habe. Ich finde sie wunderschön :-), Handarbeit, beide zusammen haben inkl. Versand nur EUR 16,00 gekostet. Mich hat ja schon immer geärgert, daß die Leder-Nasenriemen, die mit dem Glücksrad geliefert werden, abfärben, sobald das Pferd ein wenig schwitzt. Die schwarzen Streifen auf der Nase habe ich dann immer vorsichtig mit einem Schwamm ein wenig abgewaschen, allerdings habe ich diese Nasenriemen bereits gegen welche aus Biothane mit Zierverschluss ausgetauscht.

Diese Teile färben nicht ab, der Verschluss steht aber ein wenig auf der Nase, was mir nicht gefällt, habe ihn daher zur Seite gedreht. Barbies LG-Zaum hat ja schon lange einen Kinnkettenschoner, damit sie es bequem hat *g*, Nepomuk hat keinen. Der ganze Aufwand mit Nasenpolster ist natürlich unnötig, weil ich den LG-Zaum ohne jede Hebelwirkung nutze. Er wird auch nicht eng verschnallt, 2 Finger passen locker zwischen Kinnriemen und Pferdekinn.

Selbst wenn ich mal stark in die Zügel greifen muß, tut das dem Hafi niemals weh. Der Nachteil ist halt, daß sich der im vollen Galopp befindliche Hafi etwas schwer bremsen läßt, wenn er dagegen hält. Mit Gebiss ist das mE auch nicht viel anders, das Pferd kann drauf beißen und somit die Zügeleinwirkung neutralisieren, habe das selber früher erlebt.

Barbie und Nepomuk sind glücklicherweise keine Paniker, selten mal haben sie „Aussetzer“, komischerweise erwischt es mich immer auf der Ovalbahn. Erst der Sturz mit Nepomuk, als er ausrutschte und mit mir im vollem Galopp zu Boden ging, nun der Sturz von Barbie. Helm und Sicherheitsweste habe ich, überlege noch, ob ich die mal anziehe.

Das Equigard geht langsam zu Ende, vom Pre Alpin Senior habe ich noch fast einen Sack. Beides mische ich in letzter Zeit immer, habe heute Mühldorfer Low Glycaemic prebiotic als Ersatz für das Equigard bestellt. 1 – 3 kg pro Tag bekommen beide natürlich nicht, sondern nur ein paar 100 Gramm alle 2 Tage, mal sehen, ob es den Hafis schmeckt.

Heucops habe ich auch noch, die halten sich, lieber gebe ich beiden mittags Heu zwecks Unterbrechung der Freßpause. Daran haben beide 1 Std. zu kauen und ich kann sie in Ruhe behandeln, das erspart und Stress.

30. Juli 2014

leichte Verbesserung bei Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:11

Heute Dauerregen, im Stall angekommen zog ich Barbie und Nepomuk die Fliegenmasken aus und ihm seine Decke, danach holte ich meine Sachen. Nepomuk nutzte die paar Min. ohne Schutz sogleich, um sich den Mähnenkamm zu scheuern, meine verbale Ermahnung, damit aufzuhören, ignorierte er.

Also schnell beide Hafis frei raus gehen lassen, da niemand sonst da war. Beide marschierten brav zu ihrem Heu; bevor ich dazu kam, fiel Nepomuk ein, daß im Obstgarten ja prima Gras wächst. Schwupps trabten beide davon, ich hatschte hinterher und holte erst mal Nepomuk zurück auf den Putzplatz. Erstaunlicherweise kam Barbie freiwillig hinterher, normalerweise ist sie ja ziemlich schwer vom Gras zu trennen.

Nemuk bekam zuerst reines Nachtkerzenöl auf Mähnenkamm und Schweifrübe, anschließend dick Quark drauf, den ich seit gestern im Kühlschrank hatte. Ein Leintuch gab ich nicht drüber, das braucht es bei Pferden ja nicht, Nepomuk fand den Quark ersichtlich entspannend. Die Haare an der Schweifrübe wachsen immer noch nach, immerhin etwas. Am Mähnenkamm fehlt nun genau das Stück, was er sich jedes Jahr weg scheuert, die paar Haare am Widerrist habe ich dann immer abgeschnitten.

Er bekam ein paar Zöpfchen geflochten, um die restliche Mähne zu schonen, um die Augen schaut es etwas kahl aus, aber das ist mein geringstes Problem. In die Brust hatte er sich wieder gebissen, die Wunden an der Schlauchtasche sind besser geworden. Die Ohren habe ich nicht behandelt, es war schon schwer genug, ihm eine Fliegenmaske aufzuziehen.

Falls sich Nachtkerzenöl mit Quark bewährt, werde ich ihm das alle 2 Tage auf den Mähnenkamm auftragen.  Als er später samt Decke zurück im Stall war, hat er nicht gescheuert, sondern stand entspannt im Unterstand.

Barbie bekam vorne die Hufe ausgekratzt und rv am aufgehobenen Huf die Zehe gekürzt sowie die Tragränder seitlich berundet. Mit dem Messer kratzte ich ein wenig über das Loch medial in der Sohle, eigentlich kann das nur von dem Abszess stammen. Allerdings hatte sie an dieser Stelle schon eine dunkle Stelle, als sie noch überhaupt keinen Abszess medial hatte. Oder sie hatte einen und die damaligen „Profis“ haben das nicht erkannt – am Kronsaum ist damals (2011) jedenfalls an der Stelle keiner durchgebrochen.

Egal, ich gab heute das letzte THM-WLD auf die weißen Linien und die Löcher vorne, Hoof Putty habe ich mir gespart, das hält bei Dauerregen nicht. Das Loch wächst raus, denke ich, werde es weiterhin offen halten, spülen und behandeln. Rechts hinten habe ich die Wunde wieder mit Sole gereinigt, aber wie vorgestern sonst nix drauf geschmiert.

Eine Stallkollegin, deren Isländer ECS und SE hat, traf ich heute und fragte, ob der Isi in der letzten Wochen auch vermehr gescheuert hat. Sie meinte „nein“, das Pferd (barhuf) schaut sehr gut aus.

Heute kamen die Conchas für die LG-Zäume, echte Schmuckstücke :-). Beide Varianten schauen sehr edel aus *g*, Nepomuk wird die eckigen bekommen, die passen gut zu seinen Zügeln, Barbie die runden. Die neue Raspel (Dick) kam ebenfalls an, dazu die Putztasche für Barbies Hufmittel, für EUR 7,20 ziemlich günstig, finde ich, sogar mit Deckel.

Ich freue mich schon, wenn ich wieder reiten kann, die Rückenprellung macht mir noch zu schaffen. Mich bücken oder was heben ist derzeit noch ziemlich unangenehm, außerdem hatsche ich wie eine Ente *g*. Sitzen ist angenehm, mal sehen, wann ich wieder aufsteige.

28. Juli 2014

es geht bergab mit Nepomuk :-(

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:39

Der Stallmeister hatte mir vorgestern empfohlen, auf Barbies Wunde rh Vaseline vermischt mit Meersalz zu geben. Habe gestern deswegen gegoogelt und mit Himalaya-Salz eine Sole angelegt, die ich heute mit dem Rest vom kolloidalem Silber auffüllte.

Gestern las ich in einer alten Zeitschrift (ich bin stark hinterher mit Lesen) von „Mein Pferd“ einen Bericht über den LG-Zaum, dort wurde eine Schmuckkollektion erwähnt. Für beide Hafis habe ich diese Conchas bestellt, rund und eckig, habe ja ein Faible für sowas :-). An Barbies Trense befindet sich zwar derzeit ein „Flowers“, das läßt sich aber schnell wieder ändern.

Bei ebay fand ich handgefertigte Nasenriemenschoner aus Lammfell für den LG-Zaum, die schauen sicher nett aus *g* und schonen die Hafi-Nasen. Eine neue Dick Hufraspel habe ich noch bestellt sowie eine weitere Putztasche, damit Barbies Hufmittel in eine eigene kommen (derzeit in einer Tragetasche).

Heute früh war ich beim Hausarzt zwecks Fäden ziehen, die Wunde am Kopf ist ziemlich verschorft. Mit der Lupe hat die Ärztin einige Fäden gezogen, es hat nur etwas geziept. Ob sie alle erwischt hat, konnte sie nicht sagen wegen dem Schorf, rumbohren würde die Wunde nur zum Bluten bringen. Also sollte ich Kopf waschen und die Woche nochmals vorbei kommen zwecks Kontrolle.

Zuhause habe ich erst mal ausgiebig geduscht und Haare gewaschen, was jetzt wieder erlaubt ist. Wegen der vielen Hämatome an der Wirbelsäule meinte sie, Salbe ist teuer und bringt nix, in 3 Wochen sind die weg. Ich denke, in 2 Wochen kann ich wieder normal laufen und dann auch reiten, es wird ja täglich besser.

Ohne Schmerztablette fuhr ich heute in den Stall, beide Hafis standen wie üblich sofort am Eingang, als sie mein Auto hörten. Nach der Begrüßungskarotte verdrückte sich Nepomuk in den Unterstand, also nahm ich Barbie alleine raus. Er hatte sich wieder die Fliegenmaske ausgezogen, als ich mit Halfter kam, lief er kurz vor mir weg. Auf meine Ermahnung hin blieb er stehen, so vorsichtig wie möglich zog ich ihm sein Halfter an.

Seine Ohren schauen nicht gut aus, jede Berührung hasst Nepomuk, daher mag er nicht aufgehalftert werden. Für mich kein Problem, dann führe ich ihn die nächste Zeit mit Halsring, den kann ich ihm über den Kopf ziehen, ohne die Ohren zu berühren. Decke ausgezogen, die Schweifrübe hatte er auch minimal gescheuert, den Mähnenkamm mehr.

Auf Barbies Wunde und Nepomuks Mähnenkamm tupfte ich die Sole auf, Barbie hat ein wenig rumgehampelt, vermutlich hat das ein wenig gebrannt. Mauke ist das mE nicht, Barbie hat das nur rh, in allen Fesselbeugen gar nichts. An der Stallhygiene kann es auch nicht liegen, dafür sind die Wunden zu weit oben. Weder die TÄin noch ich haben eine Ahnung, was das ist, jedenfalls hat Barbie das schon länger als ein halbes Jahr.

Ich werde nun auf jeden Fall die nachwachsenen Haare mit einem Elektro-Rasierer kurz halten, bis die Wunden komplett abgeheilt sind. Das war schon mal nach der letzten Rasur fast der Fall, trotz weiterer Behandlung hat sich das Problem wieder festgesetzt.

Barbie mußte lv auf den Bock stellen, damit ich die Zehe kürzen konnte. Relativ schnell war der Huf wieder weg, ich sagte ihr ein „nein“, mein Rücken schmerzte. a) kann ich derzeit nichts heben und b) mich nicht bücken, ich bin auf Barbies Kooperation angewiesen. Beim zweiten Versuch ließ sie den Huf auf dem Bock und ich raspelte so schnell als möglich gerade die Zehe weg, bis ich nicht mehr konnte. Runter vom Bock nahm sie den Huf alleine auf mein Kommando, wenn das immer so gut klappen würde, wäre ich zufrieden.

Links vorne heute, man sieht deutlich die Sohlenschwielen in der Mondsichel, das Loch in der Zehe ist davon ausgenommen. Die Sohlenwölbung wird immer besser :-), bis sie akzeptabel ist, dauert es sicher noch ein Jahr. Seitlich heute, die Zehe könnte noch kürzer werden. Um eine erneute Lahmheit zu vermeiden, werde ich nun alle 2 Tage entweder rv oder lv die Zehe moderat weiter kürzen. Von vorne, die Tragränder seitlich muß ich berunden.

Nepomuk bekam anschließend die Mähne gewaschen, den Mähnenkamm habe ich dabei ordentlich massiert. Er machte heute einen ziemlich desolaten Eindruck, er tat mir so leid, aber was soll ich machen? Die Viecher waren heute wieder arg, er schlug sich ständig gegen den Bauch, kratzte sich seitlich oder knabberte an der Brust rum. Mittels Pferdedusche habe ich das Shampoo wieder ausgewaschen, danach habe ich die Mähne gekämmt, die Bürste war voller Haare :-(.

Behandelt habe ich heute Schweifrübe und Mähnenkamm mit Derfen Lotion, als ich Lebertran-/Zinksalbe auf die Schlauchtaschen geben wollte, wurde er ziemlich nervös und wich aus. Ich tat trotzdem was drauf, seine Ohren habe ich nicht behandelt, das wollte ich ihm nicht auch noch antun. Er bekam eine saubere Decke angezogen und die dicke Kopfmaske auf, die er sich nicht so leicht ausziehen kann.

Seit 23. Juli 2014 ist die Herde auf der im Frühjahr neu angesäten Weide, seitdem läuft Nepomuk völlig „aus dem Ruder“ mit seinem Ekzem. Eigentlich kann das nur mit dem Gras zusammen hängen, ich vermute, der Eiweißgehalt ist enorm hoch. Er verträgt das nicht, eigentlich hätte ich eher gedacht, daß Barbie wegen diesem Gras ein wenig die Grätsche macht. Sie läuft gut, ihr macht dieses Gras wohl nichts, Rehe hängt ja eher am Fruktangehalt.

Ich hoffe, die Herde kommt bald wieder runter von dieser Weide, werde mich bei anderen SE-Besitzern erkundigen, ob sie an ihren Isis eine Veränderung festgestellt haben. Vom Gras nehmen kann ich Nepomuk nicht, da müssen wir nun durch. Ich hatte sein SE gut im Griff, er war symtomfrei und nun das, es ist ein Elend.

Das Heu geht auch zu Ende, die Ersatz Heulage von Timo-Pack für das verschimmelte wurde noch nicht geliefert. In Tirol könnte ich günstig kleine Heuquader erstehen, derzeit kann ich aber nicht mal 10 kg heben. Wenn alle anderen Stricke reißen, fahre ich nächste Woche hin, bis dahin reicht mein Heu noch.

26. Juli 2014

Nepomuk scheuert :-(

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:04

Nachdem ich gestern Mittag einen Wasserwechsel, 150 Liter wie üblich, bei meinem Aquarium vorgenommen hatte, konnte ich mich kaum mehr rühren. Einen 10 Liter Eimer Wasser tragen ist fast unmöglich, geschweige denn 15 x 10 Liter. Ich blieb danach im Bett, im Liegen hatte ich keine Schmerzen.

Heute ging es mit Schmerztablette in den Stall, Nepomuk hatte sich wieder die Fliegenmaske ausgezogen. Nach Abnahme der Decke sah ich, daß er den Mähnenkamm gescheuert hatte, vielleicht verträgt er die Halicar-Salbe nicht? Die Schweifrübe war okay, dafür hatte er sich vermehrt in den Schlauch gebisssen, einige Wunden waren sogar blutig.

Auf den Mähnenkamm tat ich heute Imlan-Lotion und später „Simsalabim“, ansonsten nichts, den Rest habe ich wie üblich behandelt. Ich denke, ich sollte ihm mal die Mähne waschen, werde das am Montag machen. Später erzählte der Stallmeister, Nepomuk ist gestern wie angestochen aus dem großen Unterstand geschossen, hat einen alten Isi dabei fast umgehauen und ist ohne Rücksicht auf Verluste auf den Paddock galoppiert. Die anderen Pferde machten Platz, so schnell es ging, vermutlich hatte ihn eine Bremse gestochen.

Ab Montag kommt die super dicke Fliegenmaske zum Einsatz, die er sich nicht so leicht ausziehen kann. Ich hoffe, dadurch bekommen die Ohren die Chance, ein wenig abzuheilen, die zu behandeln wird langsam schwierig.

Trotz Schmerztablette schaffte ich es nur mit Mühe, Barbies Huf rv auf den Bock zu stellen, sie ließ ihn sogar ein wenig drauf stehen. Während dessen fraß sie weiter Heu vom Boden, Madame ist ja enorm gelenkig :-). Nach dem zweiten mal konnte ich nicht mehr und raspelte rv minimal am aufgehobenen Huf, das Sohlenfoto heute. Medial bei acht Uhr hörte es sich hohl bzw. arg brüchig an, als ich vom „Tragrand“ was weg raspelte, am Foto von vorgestern sieht man, daß der marode ist.

Die hohle Wand ist wohl noch nicht ganz rausgewachsen, auf dem Foto von vorne sieht man an der Stelle noch dunkles Horn. Zum Vergleich von vorne am 11.06.2014 nach der Bearbeitung durch die HT, kurz zuvor hatte ich die hohle Wand abgenommen. Daß das „Loch“ nicht in 6 Wochen komplett rauswachsen kann, ist klar, ich muß mich in Geduld üben.

Seitlich heute und am 04.07.2014, ich bin zufrieden, der Huf verbessert sich. Letztes Jahr um diese Zeit ließ ich Barbies Hufe röngten, rv, so sah das damals seitlich aus. Ich fand den Huf damals gar nicht so übel, gerade Zehenwand, halt etwas flach, daher hat mich das Röbi ziemlich von den Socken gehauen. Nun ist der Huf wesentlich kürzer, die Zehenwand wächst steiler nach, die Trachten richten sich langsam auf.

Ein chronischer Rehehuf hat immer die Tendenz, die Trachten zu überlasten (Trachtenfußung, zu unterscheiden von Trachtenlandung), daher schieben die unter, die Zehe schnabelt dadurch weg. Bei Barbie kommen noch Hutkrempen und Honrsäulen dazu, die dafür sorgen, daß sich die Zehe raus zieht.

Links vorne zog sie sofort weg vom Hufbock, ich konnte mich aufgrund meiner Rückenverletzung nicht durchsetzen. Bei lv kürze ich am Montag die Zehe und werde dann versuchen, den „Lehrling“ der HT zu bestellen. Die nächsten 2 – 3 Wochen werde ich keine Hufbearbeitung machen können außer Kleinigkeiten, daher brauche ich für beide Hafis nun einen Profi.

Brennesseln konnte ich die die letzte Woche nicht mehr sammeln, daher gab es eine Unterbrechung der Kur. Brennessel-Sud (1 Liter)  könnte ich am Montag aber herstellen und Nepomuk damit den Mähnenkamm waschen, mal sehen, ob das was hilft.

Das Derma Mineral von Lexa ist nun zu Ende, ab Montag füttere ich beiden Masterhorse Basis light. In Ruhe sind beide noch mindestens 2 – 3 Wochen, aufgrund der Hüftprellung der der vielen Hämatome am Steißbein und die Wirbelsäule lang werde ich vorerst nicht reiten können. Wenn Barbie und ich wieder fit sind, gehen wir ins Gelände und legen auf einem schönen Wiesenboden einen flotten Galopp hin :-). Damit sie sich ordentlich auspowern kann, bis dahin sind ihre Vorderhufe auch noch ein bissi besser.

Immer nur Schritt gehen im Gelände ist für meine Pferde nix, die wollen auch mal ordentlich laufen. Ich bin ja auch der Typ, der mal „Feuer frei“ gibt, mit Barbies Vorderhufen ist das aber eine schwere Entscheidung. Nach ihrem Durchgehen letzten Samstag lief sie barhuf lv ein paar Tage etwas schlechter, ich denke, daran ist die Hornsäule schuld.

Wir werden sehen, wie sich ihre Hufe entwickeln, ich denke nicht, daß Barbie in Rente gehen muß. Dafür hat sie einfach zu viel Spaß am Ausreiten, das wird schon noch mit dem Hufen auf ihre alten Tage :-).

24. Juli 2014

dritte Rasur für Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:30

Obwohl ich mit Alu beschichtete Kompressen verwendet habe, die angeblich nicht an der Wunde ankleben, pappte sie gestern fest. Also ging ich unter die Dusche, um das Teil per Wasser abzulösen ==> kein Erfolg. Im www las ich, man könne Öl drauf kippen, das versuchte ich, wieder tat sich nichts. Nochmals länger duschen, bis mir fast die Hand abfiel, mußte ja den Duschkopf immer an meinen unteren Rücken halten. Wieder gegoogelt, Kochsalzlösung auf die Kompresse träufeln hilft bestimmt. Zufällig hatte ich welche da, auf die Kompresse und rund um die Klebestelle geträufelt – die Kompresse hielt.

Verflixt, das war ja schlimmer als Sekundenkleber; da ich keine Badewanne hatte, fuhr ich zu meiner Mama und nahm ein Bad. Es tat sich nichts, also zusätzlich den Duschkopf an die Kompresse gehalten und den Strahl ziemlich aufgedreht. Eine 3/4 Std. (!!!) hat es gedauert, bis das doofe Teil sich von der Wunde gelöst hatte, ist ja unglaublich.

Im www hatte ich gelesen, man soll Salbe auf die Kompresse geben, dann klebt sie garantiert nicht an, bisher habe ich die Teile ohne Salbe verwendet. Also gab ich ordentlich Jodsalbe auf die Kompresse, aufgelegt – meine Güte, hat das gebrannt, ich hätte „Scheiße“ schreien können. Schnell heim gefahren und eine Schmerztablette eingeworfen, danach die Kompresse wieder entfernt. Genau an der Stelle, wo die Teile immer ankleben, war bereits kein Jod mehr zu sehen, quasi aufgesaugt – vermutlich wäre die wieder angeklebt.

Die nächste Kompresse bestrich ich dick mit Bepanthen, locker befestigt, der Schmerz ließ dank Tablette nach. Heute früh Kontrolle, das Teil war wieder angeklebt, es ließ sich dieses mal unter der Dusche aber leicht entfernen, ein Glück. Ich muß auf diese große, äußert ungünstig liegende Wunde was drauf tun, anonsten klebt das Hemd an. Immerhin scheint nun die Heilung einzusetzen, was vorher nicht möglich war, erst riß ich ja die Kompressen immer runter, die Aktion gestern mit dem Wasser war auch nicht förderlich, es ging aber nicht anders.

Ich fuhr in den Stall wegen Nepomuk; da keiner sonst da war, ließ ich die Hafis frei aus dem Stall gehen. Barbie lief wie üblich sofort zum Heu, Nepomuk nicht, auf eine verbale Ermahnung hin bequemte er sich neben Barbie. Er weiß genau, daß er ohne Umwege direkt zum Heu zu gehen hat, auch wenn ich nicht führe – er ist halt ein Lauser :-).

Die Fliegenmaske hatte er sich von Gesicht und Ohren gezogen, sie hing wie ein Würger im Genick. Seine Ohren schauen nicht gut aus, großflächig keine Haare mehr und wund, glücklicherweise waren die Schopfhaare noch dran. Die Haare an den Ohren wachsen ja schnell wieder nach, sobald er nicht mehr scheuert, da sind kurz sind, ist der Verlust kein Problem. Er wurde behandelt, die Viecherbelastung ist derzeit hoch, beide traten sich mit den Hufen ständig gegen den Bauch.

Barbies Vorderhufe auskratzen war mühsam, weil ich mich aufgrund der vielen Hämatome am Rücken kaum bücken kann. Trotzdem habe ich Fotos gemacht, rv heute. Der Riss medial schaut mE etwas komisch aus, die Zehe gehört dringend gekürzt, und zwar drastisch. Links vorne ebenso, das Loch in der Zehe zieht sich mE nicht sehr weit Richtung Hufbein rein, auch wenn es sich nun – wie erwartet – vergrößert hat.

Seitlich heute, ein zweites Foto,  die Zehe will wieder weg schnabeln, die Bearbeitung durch die HT ist nun 6 Wochen her. Leider bin ich derzeit nicht in der Lage, am aufgehobenen Huf zu raspeln, Barbie müßte die Vorderhufe auf den Bock stellen. Das ist nicht gerade ihre Lieblingsdisziplin, werde das am Samstag probieren.

Wenn das nicht klappt, werde ich versuchen, den „Lehrling“ der HT für nächste Woche zu bestellen für beide Hafis, damit ich mich schonen kann.

Barbies Huf links hinten von hinten, die Ballen sind nicht verschoben, obwohl das ihr extrem schiefes Bein ist. Sie läuft sich lh nun relativ gleichmäßig ab, das Bein ist natürlich immer noch schief. Beide Hufe von hinten, weil sie lh oft sehr stark nach innen unter den Körper stellt, kommt sie sich damit öfters mit rh ins Gehege.

Wenn ich mir ein Foto vom 03.07.2013 ansehe, würde ich meinen, beide Hinterbeine sind schief. Das war aber nur eine Momentaufnahme – egal, an den schiefen Hinterbeinen (oder nicht) läßt sich eh nichts mehr ändern.

Barbies Mauke rh oder was das sonst ist, bekam ich trotz Behandlung bisher nicht in den Griff. Meine TÄin war heute bei einer Stallkollegin, ein glücklicher Zufall, daß ich gerade da war. Ich bat sie, die Stelle bei Barbie anzusehen, sie meinte, es muß wieder rasiert werden. Nepomuk hatte ich schon samt sauberer Decke und Fliegenmaske aufgeräumt, Heu war keines mehr da, Barbie war unleidlich.

Barbie ließ rh nicht am Boden stehen, sondern hob den Huf ständig und und drohte, die TÄin schnitt sie daher, es blutete ordentlich. Das war kein leichter Job, Barbie die Stelle zu rasieren, sie fuchtelte ständig mit dem Huf rum, die TÄin mußte aufpassen, nicht getreten zu werden. Ich lenkte Barbie mit ein paar Stücken Mohrrübe ab, indem ich die vor ihrer Nase kreisen ließ, das half ein wenig.

Geblutet hat die Wunde, als ob man ein Schwein abgestochen hätte, ähnlich wie meine Kopfwunde letzten Samstag. Ich nahm Barbie mit zur Pferdedusche und spülte ihr alle vier Füße/Hufe länger ab, danach kam sie in den Stall. Die TÄin meinte, die ganzen Mauke-Mittel sind teuer und bringen nix, ich soll die nächste Zeit nur Jodsalbe drauf geben.

Barbie hat die Mauke nicht in der Fesselbeuge (siehe Fotos), sondern drüber, rh stark, lh schwach, vorne nichts. Meine Behandlung war ziemlich erfolgreich, bis die Haare wieder wuchsen, danach ging das Problem wieder von vorne los. Am besten, ich halte die Haare dort kurz, bis die Mauke komplett abgeheilt ist, lh müßte ich eigentlich auch rasieren. Das werde ich nächste Woche versuchen, obwohl ich im Rasieren eine Null bin.

Als ich aufgeräumt und gekehrt hatte, ging ich in den Stall und tat Jodsalbe auf die Wunde, Barbie ließ sich das ohne Treten oder Drohen gefallen. Sie lief heute mE besser als vorgestern, von einem verkürzten Schritt lv konnte ich nichts mehr sehen.

Anschließend ging ich zum Stallmeister, um mein Grillgut vom Samstag abzuholen, er hatte es in seinen Kühlschrank getan. Ich fragte, auf welcher Weide die Pferde nun stehen, er meinte, seit gestern auf der im Frühjahr neu angesäten. Vor der hatte ich ein wenig Angst bei Barbie, eine ganz frische Weide. Heute lief sie normal, hoffentlich geht das gut und sie bekommt keinen Reheschub.

22. Juli 2014

auf dem Weg der Besserung :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 15:23

Die circa handgroße Abschürfungswunde an meinem unteren Rücken rechts nässt, hat sich wohl entzündet. Die Kompresse vom Krankenhaus nahm ich gestern ab, um mir den Schaden zu begutachten, rund rum und ein Stück die Wirbelsäule lang ist zusätzlich alles grün und blau. Ich beschloss, nichts drauf zu machen, damit Luft an die Wunde kam; das war keine gute Idee, mein Unterhemd klebte an :-(.

Unter großen Schmerzen riss ich das abends wieder ab und befestigte ein Verbandstuch, damit das Hemd nicht mehr anklebt. Die Wunde schmerzte trotz Schmerztabletten ein wenig, außerdem tat mir mein Rücken ordentlich weh. Letzteres ist normal, ich hatte zwei Nächte nur auf dem Rücken und mit dem Kopf etwas erhöht geschlafen, das vertrage ich gar nicht.

Heute früh war das Verbandstuch anklebt :-(, ich riss es wieder runter und dachte, ich falle in Ohnmacht, weil es soooo weh tat. Anschließend schaute ich im Internet, wie man angeklebte Verbände schmerzfrei runter bringt, das hätte ich besser gleich am Montag früh gemacht. Ein Brandwundentuch befestigte ich vorsichtig über der großen Wunde, es klebte sofort wieder an. Bei jeder Bewegung bewegt sich natürlich der angepappte Verband, kein Wunder, daß das ständig weh tat.

Nach dem Stall, dazu unten mehr, fuhr ich in eine Apotheke und kaufte Metalline, diese Kompressen sind alu-beschichtet und kleben angeblich nicht an Wunden an. Zuhause stellte ich mich in die Dusche, um die Verklebung mit lauwarmen Wasser zu lösen, das klappte nach einiger Zeit. Abtrocknen konnte ich die Stelle nicht, nicht mal eine Salbe aufbringen. Ich klebte zwei Metalline-Kompressen (8×10) nebeneinander über die Wunde, eine hätte nicht gereicht.

Seitdem tut die Stelle nicht mehr ganz so weh, alle anderen Verletzungen schmerzen kaum mehr. Bei medpex habe ich mir weitere Metalline Kompressen bestellt, 10×12, die kosten dort genauso viel wie die kleineren in der Apotheke nebenan. Dazu noch ein paar andere Mittelchen, die mir bei der Genesung helfen werden :-).

Gestern rief ich meine Freundin Nati an und bat sie, Nepomuk die Decke abzunehmen, da es bereits den ganzen Tag geregnet hatte und vorhergesagt war, daß es die Nacht durch regnet. Sie und der Stallmeister haben das erledigt, er rief mich abends an, was ich sehr nett fand. Kurz nach zwölf war ich heute im Stall, bei der Begrüßungskarotte sah ich sogleich, daß Nepomuk die Mähne gescheuert hatte :-(.

Er muß mindestens alle 2 Tage behandelt werden, alle 3 Tage reicht nicht. Ich dachte halt, bei Dauerregen wird der Juckreiz nicht allzu groß sein, falsch gedacht, ohne Decke geht es bei ihm nicht. Eine Stallkollegin führte beide Hafis einzeln raus zu meinem Heuhaufen. Hufe auskratzen war heute nicht drinnen, daher fiel auch die Behandlung der Löcher bei Barbie vorne flach.

Nepomuk hatte am oberen Mähnenkamm 2 – 3 kleine Wunden gescheuert, ich gab Halicar-Salbe drauf, ebenso auf die Ohren, alles andere wie immer. An der Stelle im Mähnenkamm, wo er kaum längere Haare hatte, sind nun keine mehr :-(, auch die anderen Mähnenhaare hat er sich ausgedünnt (habe die Mähne gekämmt). Na ja, nun bin ich ja wieder auf dem Posten und kann ihn alle 2 Tage behandeln, trotzdem ärgere ich mich.

Nepomuk bekam eine saubere Decke angezogen und eine Fliegenmaske, anders geht es bei ihm nicht. Einzeln führte ich die Hafis zurück, das war kein Problem, dabei sah ich, daß Barbie mit lv einen verkürzten Schritt zeigt. Ich blieb noch eine Weile, unterhielt mich mit der Stallkollegin und beobachtete Barbie, mein Eindruck bestätigte sich.

Es wundert mich nicht, daß lv diesem enorm schnellen Galopp am Samstag übel genommen hat, den hätte sie uns beiden besser mal erspart. Jetzt stehen beide Hafis erst mal 2 – 3 Wochen, ab Donnerstag kann ich Barbies Vorderhufe wohl wieder auskratzen, behandeln und Hufe bearbeiten. Vielleicht klebe ich dann doch mal wieder einen Beschlag, Zeit dafür hätte ich genug.

20. Juli 2014

Sturz beim Gaudi-Turnier

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:46

Die gesamte Heulage habe ich gestern früh in einen Gartensack gepackt, werde die zum Sperrmüll bringen. Gestern war ich rechtzeitig im Stall, um den Hafis für 1 Std. Heu zu geben und Nepomuk zu verarzten. Eine Stallkollegin kam von ihrem Start beim Gaudi-Turnier zurück und erzählte, man müsse selten mal traben, also beschloss ich, Barbie zu nehmen.

Sie bekam ihre Old Mac mit Sohlenpad an, Sattel und Trense drauf, eine Gerte nahm ich nicht mit. Barbie war gut drauf und zackelte ständig neben mir her beim Führen, sie vom Gras fressen abzuhalten, war erwartungsgemäß schwierig. Irgendwann fasste ich mit rechts in ihren Kinnriemen vom LG-Zaum, welcher ziemlicher locker verschnallt war, so daß sie mich nicht mehr rumziehen konnte.

Bis zur Ovalbahn habe ich geführt und war pünktlich um 14.30 Uhr da. Der Schuh links vorne hatte sich verdreht, mußte den erst mal richten, habe ihn so eng wie möglich verschnallt.

Die erste Aufgabe war, Barbies vier Hufe auf Pappteller zu stellen und aufzusteigen, ohne daß sie einen Huf davon entfernt. Hinten rechts stand etwas schepps drauf, das wären 3,5 Punkte für mich gewesen.

Als zweites sollten wir mit einem gefüllten Wasserglas eine Runde im Trab mit Aussitzen reiten, was auch gut klappte. So arg viel Wasser verlor ich nicht, obwohl Aussitzen nicht gerade meine Stärke ist. Barbie ist brav eine Runde getrabt, obwohl ich nur mit einer Hand die Zügel hielt – hier hätte ich vermutet, daß sie nach innen aufs Gras abbiegt.

Die nächste Aufgabe bestand darin, vom Sattel aus eine Angel mit Mohrrübe Barbie vor die Nase zu halten, so daß sie ohne zu treiben ca. 3 m läuft. Sie machte das sehr gut, war aber enttäuscht, daß sie die Mohrrübe nicht fressen durfte (sie hing ja an einer Schnurr).

Auf drei Holzpfoten saßen kleine Gummienten, die nächste Aufgabe war, die mit einem Stock runter zu werfen, dabei kam es auch auf Geschwindigkeit ein. Ich trabte mit Barbie los, aufgrund meines fehlenden räumlichen Sehens war ich gehandicapt, traf die erste Ente trotzdem . Die zweite nicht, die dritte nach kurzem zurück Rudern *g* auch wieder.

Als nächstes bekam ich ein Brett in die Hand, auf das ein Blatt Papier geklemmt war. Den Satz, der drauf stand, sollte ich wiederum im Trab (eine Runde) abschreiben. Das fand ich ziemlich schwierig, meine Zügeleinwirkung tendierte dabei gegen Null. Nach der Hälfte der Runde – ich hatte noch kein Wort geschrieben – zog Barbie das Tempo an, anscheinend machte sie das Brett in meiner Hand nervös.

Ich versuchte, sie irgendwie mit einer Hand zu bremsen, dabei flog das Blatt und der Stift weg, Barbie galoppierte an. Als letztes verlor ich das Brett, Barbie drehte den Gashahn buckelnd auf Anschlag. Puh, ich konnte die Zügel gar nicht so schnell voll aufnehmen, da stach sie bereits in einem Affenzahn buckelnd um die Kurve und ich flog nach rechts runter auf den Sand mit Steinen.

Im Leben hätte ich nicht gedacht, daß Barbie ein derartiges Tempo galoppieren kann, das war wie eine Bombe, die unter mir explodiert. Mit dem Rücken landete ich auf dem Sand und rutschte noch 2 – 3 m weiter, mit dem Kopf schlug ich beim Sturz auf einen Stein auf. Durch den Schock ging mein Kreislauf in den Keller, daher dämmerte ich weg. Ich weiß nur noch, daß ich meine Brille beim Sturz verloren hatte und ständig sagte, ich brauche meine Brille. Die Stallkollegen fanden meine Brille und gaben sie mir mit, ebenso holten sie meinen Geldbeutel aus dem Auto im Stall, wo meine Versicherungskarte drin steckte.

Wie lange es dauerte, bis der Sanka kam, weiß ich nicht mehr, ich bekam eine Halskrause um den Hals, um das Genick zu stabilisieren. Ziemlich unangnehm das Teil, es drückte mir auf die Ohren. Im Krankenwagen bekam ich einen Zugang gelegt für eine Infusion, der Blutdruck erholte sich langsam. Wie bei meinem letzten Sturz (mehrfache Schlüsselbeinfraktur) wurde ich ins Krankenhaus nach Altperlach gefahren, was gleich bei mir um die Ecke ist.

Inzwischen war ich wieder einigermaßen bei Sinnen, mir tat so ziemlich alles weh. Da es gestern ca. 31 Grad hatte, ritt ich im T-Shirt, einen Helm hatte ich wie üblich nicht auf. Das Shirt schnitten sie mir vom Körper, mein Rücken wurde abgetastet, und Blut abgenommen, anschließend wurden Rücken und Arme geröngt.  Ein CT wurde aufgrund der Gehirnerschütterung auch erstellt, danach hieß es wieder: warten.

Als ich mit Bett im Gang stand, kamen zwei Polizisten und befragten mich zu dem Unfall. Das fand ich gut, es hätte ja auch sein können, daß mich jemand verprügelt hat und ich den Sturz vom Pferd nur erfunden habe. Bekomme wohl nun einen Anhörungsbogen zugeschickt, wo ich den Unfallhergang schildern muß. Zur Ovalbahn kam gestern auch Polizei, erfuhr ich heute, meine Stallkollegen wurden befragt.

Zurück im Arztzimmer hat eine Schwester meine Abschürfungen an beiden Armen, Rücken und rechter Hüfte gereinigt und desinfiziert – puh, das hat saumäßig weh getan. Alles grün und blau natürlich, ich habe ja eine starke Neigung zu Hämatomen. Meine Haare waren komplett blutverschmiert, die Schwester renigte die Kopfwunde und rasierte Haare ab.

Das war wieder ziemlich schmerzhaft, ich habe ordentlich gejammert, aber nicht geweint. Der Arzt kam und spritzte Betäubungsmittel rund um die Wunde *aua*, das hätte er eigentlich auch vor dem Reinigen und Rasieren machen können. Aber gut, vielleicht sah er durch die Haare und das ganze Blut nicht, wo die Wunde war.

Das Nähen war sehr unangenehm, ließ ich aber aushalten, die Platzwunde hat eine länge von ca. 6 cm. Ich dachte mir, bloß raus aus der Klinik, der Arzt war damit nicht einverstanden wegen der Gehirnerschütterung. Da mir aber weder schwindlig war, ich nicht erbrochen und auch keine Kopfschmerzen hatte, beschloss ich, nach Hause zu gehen.

Die Schwester war entsetzt und meinte, das wäre zu gefährlich, aber ich kenne meinen Kopf, ich habe nen harten Schädel :-). Meine Tante durfte ich anrufen, ich bat sie, mich abzuholen. Weil der CK-MB Wert 53 betrug, normal ist unter 25, forderte der Arzt weitere Blutparameter an, meine Tante kam, wir mußten noch 20 Min. warten.

Inzwischen war ich kurz vor dem Verdursten, meine Tante brachte mir Wasser; der Arzt kam und meinte, alles gut, ich könnte gehen. Zuhause habe ich erst mal 1 Liter Sirup mit Wasser rein geschüttet und geraucht *g*, danach eine Paracetamol eingeworfen. Natürlich habe ich sofort den Stallmeister auf dem Handy angerufen, er ging nicht ran, es also bei meiner Freundin Nati versucht. Sie bekam ich an die Strippe und teilte mit, daß ich soweit in Ordnung bin, fragte natürlich gleich nach Barbie.

Zwei nette Stallkolleginnen haben sie von der Ovalbahn heim geführt, ich hoffe, Barbie hat sich benommen *g*. Wenn man sie zu zweit führt, kann sie nicht aus, trotzdem wird sie es versucht haben – ich werde das noch in Erfahrung bringen. Ich lag im Bett und futterte Salzstangen, hatte ja seit früh nichts gegessen, zum Kochen hatte ich wahrlich keine Lust.

Der Mann einer Stallkollegin bot an, mein Auto heimzufahren, darüber war ich natürlich sehr erfreut. Er kam kurz darauf und brachte mir sogar eine Urkunde mit, daß ich am Turnier teilgenommen hatte :-). Die Stallkollegen sind alle sehr lieb und hilfsbereit, ich bin sehr glücklich, in diesem Stall zu sein.

Wegen der starken Prellung der rechten Hüfte konnte ich nicht auf der Seite schlafen, damit werde ich wohl noch einige Tage leben müssen. Nachts um drei wachte ich mit ziemlichen Schmerzen auf und schmiss noch eine Parcetamol ein, konnte dann wieder einschlafen. Heute habe ich versucht, mir mit einem Waschlappen das Blut aus den Haaren zu entfernen, was nur leidlich gelang. Bis die Fäden aus dem Kopf gezogen wurden, also in ca. 9 Tagen, darf ich keine Haare waschen – ich denke, es gibt Schlimmeres.

Meine Arme habe ich mit Arnika-Kühlgel behandelt, später mit Schwedenbitter-Salbe und zum Schluß mit Heparin-Salbe, die tun nun kaum mehr weh, obwohl natürlich immer noch grün und blau. Die starke Prellung an der rechten Hüfte ist am unangenehmsten, habe mir den Bluterguss dort noch nicht angesehen, da im Krankenhaus ein großer Verband drauf kam.

Auffällig bei meinem Blutbild finde ich einige Dinge, die Lymphozyten sind ziemlich niedrt (10,1), evtl. kommt das durch den starken Blutverlust. Glukose war 201, normal ist unter 100. Gestern früh hatte ich wie üblich eine Banane gegessen, anschließend bis zum Sturz öfters Sirup mit Wasser getrunken, weil es heiß war. Ganz nüchtern war ich daher nicht, werde den Wert gelegentlich überprüfen lassen. Vielleicht ist durch den Schock und den Kreislaufzusammenbruch der Glukose-Wert so in die Höhe geschossen, anders kann ich mir den nicht erklären.

Witzig ist, daß mein Blutbild dem der Hafis ähnelt, mein Wert bei Lymphozyten ist allerdings zu niedrig, der bei Barbie zu hoch. LDH ist bei mir zu hoch, ebenso bei Barbie. CK(NAC) war bei Nepomuk zu hoch, bei mir CK-MB. Sobald ich mich erholt habe, werde ich von mir ein großes Blutbild machen lassen, dann sehen wir weiter.

Reiten werde ich wohl 2 – 3 Wochen nicht können aufgrund der starken Prellung der Hüfte, das stört mich nicht. Solange ich schlecht laufen kann, wird es auch keine Bodenarbeit für die Hafis geben, pflegen werde ich beide natürlich.

Vielleicht war es ein Fehler, Barbie zu nehmen, obwohl sie eigentlich total nervenstark ist. Sie stand schon eine Zeit lang wegen des leichten Fallens auf lv barhuf, der Ausritt vor einiger Zeit 1 Std. ging nur im Schritt. Ich glaube, bei ihr hat sich in den letzten Monaten so viel Kraft und Übermut angesammelt, den sie gestern einfach rausgepowert hat. Das Brett und Papier nahm sie zum Anlaß dafür, ordentlich Gas zu geben.

Ich erinnere mich gut, als sie lange stand wegen Lahmheit und ich mit ihr, nachdem sie wieder klar lief, eine kleine Schrittrunde gehen wollte. Ein Traktor kam vorbei, normal kein Problem. Barbie zog von jetzt auf gleich in einen tiefen Acker und galoppierte mit mir durch den schweren Boden davon. Damals ging es gerade aus und sie hat nicht gebuckelt, ich fiel nicht runter, machte mir aber Sorgen um ihre Sehnen und Hufe.

Ob es mit Nepomuk anders gelaufen wäre, weiß ich nicht – seit unserem Sturz auf der Ovalbahn war ich mit ihm nicht mehr dort. Er kann auch ziemlich Gas geben, die beiden Helden sind einfach nicht ausgelastet. Ich denke, man muß mit seinem Pferd auch mal im Gelände galoppieren, damit es sich auspowern kann, das habe ich in letzter Zeit versäumt.

Jetzt stehen beide erst mal wieder 2- 3 Wochen, bis ich mich erholt habe. Ich kann in Ruhe Hufe bearbeiten, bei Barbie können vorne die Löcher rauswachsen. Und dann gehe ich mit jedem einzeln und einer lieben Stallkollegin raus mit viel Galopp, beide können sich dann richtig auspowern.

Ich hatte mich so sehr gefreut auf unser Gaudi-Tunier, mit Barbie hätte ich sicher den ersten Platz gemacht *g*, wenn ich nicht gestürzt wäre. Beim anschließenden Grillen konnte ich nicht dabei sein, außerdem habe ich wohl ein paar Leuten durch meinen Sturz die Laune etwas verdorben. Das tut mir sehr leid, Barbie konnte nix dafür, es war einfach ein Unfall.

18. Juli 2014

gemütlicher Ausritt im Wald

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:44

Heute war ich mit einer Stallkollegin zum Ausreiten verabredet, obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin, bei 30 Grad zu reiten. Zuerst bekamen die Hafis Heu und ihr Zusatzfutter, Barbie hat meine Kräutermischung problemlos gefressen. Nepomuk hatte sich wieder die Fliegenmaske ausgezogen, aber nur minimal den Schopf gescheuert. Die Schweifrübe gar nicht mehr, den Mähnenkamm nur wenig, habe daher heute beides mit dem Schwedenemulsions-Gemisch behandelt.

Beide Pferde und mich habe ich mit dem Insektenspray von dm eingesprüht und beschloss, heute ohne Decke auszureiten. Nepomuk bekam Fliegenohren aufgesetzt und Fransen an die Trense, nach meinem Eindruck hat ihm das Mützchen auf den Ohren aber nicht besonders gefallen.

Barbie zurück gestellt und Nepomuk gesattelt, vorher habe ich die Steigbügel wieder passend eingestellt. Irgendwie halten die Schnallen der Fender nicht in ihrem Loch, ich nahm den Sattel daher heute mit nach Hause, um das zu reparieren.

Wir gingen ins Hügelige, um dort im Wald zu reiten, auf freiem Feld in der Sonne war es ja ziemlich warm. Die Straße rauf gelaufen bin ich heute nur ein kleines Stück, stieg dann auf, mir war zu warm zum Laufen *g*. Im Wald angekommen, konnten wir es gut aushalten, Viecher waren dort auch kaum unterwegs.

Ein kleines Stück bergauf sind wir getrabt, dabei haben sich meine Steigbügel wieder gelöst und dadurch gelängt, echt nervig das. Aber gut, das war kein Problem, weil wir dann eh nur noch Schritt gegangen sind auf kleinen Trampelpfaden und Wurzelwegen. Genau als Nepomuk ziemlich nah an einem Baum vorbei ging, ist er gestolpert, dadurch haute mein Knie voll gegen die Baumrinde *aua*. Am liebsten hätte ich ihm dafür die Ohren lang gezogen, aber er konnte ja nix dafür – außer daß er besser schauen sollte, wo er hin tritt.

Ich ritt heute wieder bis zum Stall, obwohl ich Nepomuk nach seinem Aussetzer kürzlich, als er auf die Straße sprang, nicht 100%-ig traue. Ob ich führe oder reite, solche Aktionen von ihm kann ich nicht verhindern, weil sein Wegspringen viel zu schnell geht. Im Stall angekommen, habe ich ihn ein wenig abgewaschen, obwohl er nur am Gurt minimal geschwitzt hatte. Bei diesem heißen Wetter tut ihm ein wenig Abkühlung gut, Hufe und Beine abspritzen habe ich leider vergessen.

Er bekam noch eine Portion Equigard zur Belohnung, das ist nun bald zu Ende. Ohne Decke kam er in den Stall, damit er abtrocknet, ich räumte auf, kehrte und sammelte Brennesseln ein. Bevor ich fuhr, bekam er eine Rambo-Decke angezogen, in deren Ohrenausschnit ich Ohrenschutz angenäht hatte.

Wir waren ca. 1 Std. gemütlich unterwegs, ein schöner Ausritt, im Wald kann man es gut aushalten. Die Stallkollegin erzählte, sie weiß einen Weiher nähe Egmating, wo man mit dem Pferd baden gehen kann. Ich glaube zwar nicht, daß meine Hafis ins Wasser gehen, aber probieren geht über studieren :-). Schön wäre natürlich, wenn beide Hafis dabei wären, bis Egmating sind es ca. 5 km. Barbie nickt mE immer noch barhuf, fällt leicht auf lv, die 10 km kann sie erst laufen, wenn sie lv nicht mehr tickt.

Falls das Wetter mal paßt, kann ich ja mit Nepomuk und der Stallkollegin zum Weiher reiten und schon mal testen, ob er einen Huf ins Wasser setzt. Wenn ich den Weg dann kenne und Barbie wieder fit ist, kann ich mit meiner RB hinreiten.

Die Stallkollegin, die morgen mit anderen das Gaudi-Turnier organisiert, traf ich heute und klagte ihr mein Leid, daß ich keinen Reiter für Nepomuk gefunden habe. Sie meinte, man startet nicht als Team, sondern jeder für sich – das habe ich wohl falsch verstanden. Es mache mehr Spaß, wenn zwei gegeneinander antreten, ich mache die Aufgaben halt dann alleine.

Das ist natürlich prima, so kann ich teilnehmen :-), überlege noch, mit welchem Hafi. Da man vermutlich auch mal stehen bleiben muß, z. B. um ein Glas Wasser zu füllen oder Wäsche von der Leine abzunehmen, tendierte ich eher zu Barbie, Nepomuk hat es ja nicht so mit ruhig stehen. Mit Schuhen kann sie gut laufen, Trab oder Galopp wird nicht verlangt, denke ich.

Barbie ist hoch intelligent und daher in der Lage, neue Aufgaben schnell zu erfassen und zu lösen. Bei unserem Bildersuch-Wettbewerb vor 2 Jahren mußte je ein Pferd einer Gruppe nach dem Ritt aus einem mit Wasser gefüllten Schubkarrn einen Apfel fressen. Die meisten Pferde taten sich damit ziemlich schwer, Barbie war damals lahm, ich ritt Nepomuk. Außer Konkurrrenz durfte sie sich auch versuchen, in Rekordtempo hat sie sich Äpfel aus dem Wasser gefischt, weil sie sofort kapiert hatte, daß sie den Apfel dafür mit der Nase an den Rand drücken muß, damit er nicht weg schwimmt.

Wenn es was zu Fressen gibt, ist keine Aufgabe zu schwer für Barbie – wer hätte das gedacht *g*. Ich denke, es tut ihr gut, wenn sie mal wieder raus kommt, Nepomuk wird froh sein, wenn er zuhause bleiben darf. Er ist nicht gerade eine vor Motivation sprühende Rennsemmel, sondern im Schritt ein echter Lahmarsch. Im Trab geht er allerdings ziemlich zügig vorwärts, im Galopp hat er ordentlich Power.

Wenn ich Barbies Vorderhufe röntgen lasse, werde ich Nepomuks Selenwert kontrollieren lassen, evtl. Ende August.

17. Juli 2014

Putzen mit Unterstützung

Filed under: Allgemein — admin @ 18:28

Gestern habe ich die Heulage morniert und bin sehr erfreut, daß ich einen neuen Ballen als Ersatz geschickt bekomme – soll den gleich verfüttern. Jetzt kann ich den verschimmelten Ballen entsorgen, entweder zum Sperrmüll bringen oder mit in den Stall nehmen (Misthaufen).

Meine RB hat für das Gaudi-Turnier am Samstag abgesagt, sie ist krank geworden. Mal sehen, ob ich jemanden finde, der Nepomuk reiten mag, ansonsten kann ich mit Barbie auch nicht teilnehmen, da immer zwei Leute ein Team bilden.

Bei Homejoy habe ich vor kurzem einen Gutschein erstanden für eine Putzkraft, sie kam heute für 3 Std. Vorher hatte ich aufgeräumt und unter dem Bett gesaugt, ab 11.00 Uhr war ich am werkeln. Die Frau kam pünktlich wie vereinbart um 14.30 Uhr und sprach sehr gut Deutsch, sie stammt aus Ungarn, sehr nett.

In der Küche fing sie an – nun habe ich eine Hochglanz-Küche mit schwarzen Fliesen über dem Arbeitsbereich, beides ziemlich undankbar zum Putzen. Man sieht jeden Wischstreifen, das ist unheimlich mühsam. Ich putzte derweil das Fenster in meinem Arbeitszimmer, den Schreibtisch, Kaminofen usw., nahm Vorhänge ab und wusch sie. Anschließend putzte ich meine Türen aus echtem Holz, das letzte mal dürfte schon ein Jahr her sein.

Rauchen macht eine Menge Dreck, ich möchte gar nicht wissen, wie meine Lunge aussieht – hoffentlich besser als die Türen *g*. Die Putzfrau reinigte das Fenster in der Küche, eigentlich wollte ich das machen. Es ist ja aber egal, was sie putzt, die Küchentüre samt Rahmen machte ich dann. Daneben noch Wohnzimmer-, Eingangs-, Schlafzimmer- und Badtüre, brauchte dafür mehrere Putzlappen.

Die Putzhilfe wollte in der Küche saugen, ich erklärte ihr meinen Kirby. Das ist ein Hochleistungs-Staubsauger, ich wunderte mich, warum sie so lange saugte. Als sie fertig war, bat ich sie, die Schlafzimmermöbel abzuwischen – schwarze Lackmöbel, die sind wirklich fies zu putzen, man sieht jeden Streifen. Als es bald fünf war, bat ich sie, die Teppiche im Schlafzimmer noch zu saugen und dort sowie in der Küche zu wischen.

Ich sagte ihr, daß sie mit dem Kirby auf dem Echtholzparkett aufpassen muß, weil der Rillen in den Boden macht. Sie saugte fleissig, ich schaute nach meinen Vorhängen, holte sie aus dem Waschkeller und hängte sie wieder auf. Mit dem Wischmop hat die Putzdame dann noch gewischt, kurz vor 17.30 Uhr ist sie gegangen.

Im Schlafzimmer auf dem Echtholzparkett befanden sich üble Streifen, die der Kirby hinterlassen hat – die lassen sich nicht mehr rauspolieren. Sowas ist mehr als ärgerlich, ich hätte besser aufpassen müssen und ihr verbieten, mit dem Kirby das Parkett zu saugen.

Das Wischergebnis war leider katastrophal, meine Katzen fressen ja nicht sehr sauber und verteilen gerne ihr Futter rund um den Futterplatz. Zwar sammele ich das täglich ab, trotzdem pappt immer was am Parkett an. Mit dem Wischmop bekommt man das nicht weg, daher verwende ich den selten, weil ich sowieso nochmals per Hand nachwischen muß.

Mit dem Kirby kam die Putzfrau anscheinend auch nicht zurecht, nachdem sie ihn ein mal ausgeschaltet hatte, um den Tisch zu verrücken. Deswegen hat sie wohl so ewig gesaugt, ohne daß der Dreck dabei weg ging. Die Küche habe ich also nochmals per Hand gewischt, aufs Schlafzimmer hatte ich keine Lust mehr, das ging so einigermaßen. Gesaugt habe ich alle Teppiche in Küche und Schlafzimmer auch nochmals, dazu den im Flur und im Hauseingang.

Eigentlich sollte die Putzfrau Schlafzimmer, Küche, Bad und Wohnzimmer putzen, das hätte ich in 3 Std. aber auch nicht geschafft. Die Hochglanz-Lackmöbel und schwarzen Fliesen sind enorm anspruchsvoll, außerdem muß ich zugeben, daß ich die schon länger nicht geputzt habe. Insgesamt bin ich daher zufrieden, wir haben in den 3 Std. nur 10 Min. Pause gemacht, Kaffee getrunken und eine geraucht.

Die Möbel und Fliesen in der Küche haben alle Wischstreifen, die sind so richtig eklig zu putzen – an die kann man 3 Std. hinputzen und trotzdem sind sie nicht streifenfrei – Schwamm drüber :-).

Das war meine erste Putzhilfe, ich hatte damit bisher keine Erfahrung, das mit dem Parkett muß ich der nächsten deutlich sagen, auch das mit dem Wischen. Da ich einen Gutschein für 2 Monate gekauft habe, muß ich dabei bleiben.

Sie kann dann Bad und Wohnzimmer putzen, beides ist relativ sauber, da kürzlich erst von mir geputzt. Außer die Fenster, davon habe ich ja noch ne Menge. Wenn ich immer fleissig mit mache, wenn die Putzfrau da ist, ist in ca. 4 Wochen die Grundreinigung erledigt inklusive Fenster. Selbst dann lassen sich 4 Zimmer, ca. 85 qm, nicht in 2 Std. pro Woche reinigen, das würde gerade fürs Bad putzen, überall saugen und Boden wischen reichen.

Ich sehe gerade, mein nächster Termin ist erst in 2 Wochen, bis dahin gibt es wieder viel zu putzen :-). Jetzt fehlt mir nur noch ein Maler, der die komplette Wohnung neu streicht – selber will ich das nicht machen. Im Garten gibt es auch viel zu tun, das mache ich selber, wenn ich mal Zeit habe.

16. Juli 2014

Hafis nur gepflegt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:36

Gestern haben wir Johannisbeeren gepflückt, die ich heute früh zu Saft verarbeitet habe. Bevor ich ihn trinke, mische ich ihn immer zur Hälfte mit Wasser, mein Saft ist ja eher ein Sirup.

Nachdem ich gestern las, daß Heulage nur ca. 7 Tage haltbar ist, habe ich meinen Mini-Ballen auseinander genommen und in zwei große Kisten verteilt. Schimmel fand ich heute trotzdem :-(, obwohl noch keine 7 Tage rum sind. Das werde ich Timo-Pack mitteilen, habe bereits einen Teil der Heulage auf den Misthaufen entsorgt.

An Barbies Riss rv in der Sohle habe ich wieder mit dem Messer gekratzt und dann gespült, die Sohle hat an der Stelle am Rand keine große Delle mehr. Wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich meinen, dieser Riss hängt mit der hohlen Wand (Hufabszess) zusammen; Barbie hatte den aber schon, bevor sie an dieser Stelle den ersten Abszess bekam.

Eigentlich kann ich an der Stelle nichts machen außer spülen, was gegen die Keime auftragen und darauf warten, daß der Riss raus wächst. Die Zehe ist ebenso wie lv bereits wieder zu lang, die kürze ich aber erst nächste Woche. Am Samstag ist ja Gaudi-Turnier, Barbie/ich und Nepomuk/Dani sind gemeldet, da möchte ich keine Lahmheit durch Hufbearbeitung vorher riskieren.

Barbie lief heute barhuf sehr gut, mit Schuhen kann sie am Samstag ein wenig Schritt gehen, denke ich – mehr wird nicht verlangt. Links vorne (die Mondsichel war nass vom Spülen) habe ich mit dem Messer ein wenig an dem Loch rumgekratzt, heute schaut es nicht so wie vorgestern aus. Eventuell zieht sich der Kanal doch nicht bis zum Hufbein oder er wächst langsam raus.

Im Hufe-Forum wird kontrovers diskutiert, ob man bei verschobenen Ballen die Trachten auf Gleichstand bringen soll oder nicht. Barbie hat lv schon immer unterschiedlich hohe Trachten, nach dem Hufkurs bei Martin im April 2013 brachte ich die auf gleiche Höhe. Das Ergebnis war fatal, Barbie lahmte. Ob ihre Ballen lv  verschoben sind, werde ich aktuell überprüfen; im März 2013, also zu einer Zeit, wo ich über ein Jahr nie Trachten gekürzt hatte, sehe ich keinen.

Ihr Huf links vorne ist inzwischen fast symmetrisch, die Tragränder gleich dick, sie belastet den Huf also gleichmäßig. Die Belastungslinen verlaufen gerade, außen hebelt die Seitenwand mE noch ein wenig weg, dadurch ist die schräger und daher länger. Hier sieht man das einigermaßen,  auf diesem Foto fällt allerdings auf, daß lateral seitlich was vom Strahl (am Ende) fehlt. Das hatte ich vorgestern weggeschnitten, da gammelig (Lappen). Was logisch ist, durch die höhere Trachte außen wird der Strahl lateral weniger belastet und gammelt daher ein wenig.

Trachten auf gleiche Höhe bringen löst bei Barbie kein Problem, sondern verursacht welche. Ich werde mal Fotos von einem sauberen Huf machen und mir dann eine Bearbeitungsstrategie überlegen.

Nepomuk hatte sich wieder ein wenig in die Schlauchtaschen gebissen und seine Fliegenhaube, die ich an die Rambo-Decke angenäht hatte, runter gescheuert. Auf die kritische Stelle am Mähnenkamm bekam er heute Halicar-Salbe, auf dem Rest wie immer Imlan-Lotion.

Die Insekten waren heute wieder vermehrt am Start, ich habe mein neues Schutzmittel vom dm ausprobiert. Es hat den Hafis ziemlich gut geholfen, fand ich, die Viecher blieben weg. Von den anderen zwei Sprays (alle für Kinder ab 2 Jahren geeignet) bin ich bisher nicht so überzeugt, werde die aber nochmals testen.

Die Insektenbelastung wird nun stärker, da es wärmer wird (heute 26 Grad),