30. November 2014

Power-Hafis im Nebel

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:20

1 Grad und Nebel heute, trotzdem war Ausreiten angesagt. Im Stall lag noch einiges Heu rum, trotzdem gab ich den Hafis ein wenig was von meinem Heu auf dem Putzplatz, damit die Umstellung nicht so hart ausfällt. Beide fraßen ca. eine 1/2 Std. davon, dann waren sie bereits satt. Ich wollte gerade Barbie ihre Hufschuhe vorne anziehen, da holte Elli bereits den Sattel für Nepomuk. Barbie tickte ein wenig aus, wedelte mit dem Hinterteil hin und her, erst nach einiger Zeit schaffte ich es, ihr die Schuhe anzuziehen.

Ich ahnte schon, daß es Probleme geben wird mit dem Satteln, nachdem sie sich vorher schon so aufgeführt hatte. Als ich mit dem Sattel kam, legte sie die Ohren an und versuchte, mich mit ihrem Hinterteil zu vertreiben. Ich holte meine Gerte, zeigte sie ihr, Barbie war unbeeindruckt. Sie wurde richtig aggressiv und versuchte, mich mit einem Hinterhuf zu erwischen, eine Ermahnung half nichts.

Die Situation wurde langsam etwas bedrohlich, Barbie steigerte sich immer mehr rein und versuchte, mich mit dem Sattel in der Hand an die Wand zu drücken. Falls ihr das gelungen wäre, hätte sie mich vermutlich mit dem Hinterhuf geschlagen – ich weiß nicht, was in sie gefahren war.

Bei aller Liebe, aber so ein Verhalten geht gar nicht; als sie mich wieder attackieren wollte, haute ich ihr mit der Gerte voll eine auf den Hintern, danach stand sie wie ein Einser und ich konnte aufsatteln. Inzwischen war ich bereits ziemlich durchgeschwitzt, aufgrund der Kälte hatte ich mich warm angezogen.

Barbies Verhalten ist nicht normal, ich muß mich nach einem guten Osteopathen umsehen. Vielleicht hat sie ja was am Rücken oder sie mag plötzlich meinen (baumlosen) Sattel nicht mehr. Wir gingen ins Hügelige den Berg rauf, oben angekommen stiegen wir auf. Dabei macht Barbie nie was, daher kann ich mir ihr Verhalten beim Aufsatteln nicht erklären.

Im Wald tropfte es stark von den Bäumen, auf denen sich der dicke Nebel abgesetzt hatte. Nach dem Wald wollten wir rechts Richtung Kaps gehen, Nepomuk bockte und versuchte, einen Weg Richtung Heimat einzuschlagen. Barbie sah sich das relativ gelassen an, Elli brachte ihn auf den Pfad der Tugend zurück *g*. Der Nebel wurde auf der freien Fläche immer dichter, immerhin tropfte es nun nicht mehr von den Baumen.

Meine Lieblingsgaloppstrecke besteht aus zwei Wiesenwegen, der erste ist kürzer und mit Kuppe, der zweite länger, dazwischen ist eine Straße. Am Weg lagen bereits ne Menge Eiskristalle auf dem Boden, wir nahmen den ersten Weg im Schritt. Die Hafis waren natürlich am Anschlag, wollten ständig das Tempo erhöhen, das wurde nicht gestattet.

Inzwischen sah man keine 20 m weit mehr, wir überquerten die Straße und beschlossen zu galoppieren. Ich und die Hafis kennen die Strecke ja, Spaziergänger waren heute nicht zu erwarten. Barbie galoppierte weich an und fing das Buckeln an, ich hatte völlig vergessen, daß sie das gerne macht, wenn sie übermütig ist.

Ich zog ihr den Kopf hoch und gab ihr Zügel, Barbie explodierte und schaltete auf Vollgas :-). Enorm, was Barbie für einen Antritt hat, wir flogen über die Wiese, gesehen habe ich wenig, meine Brillengläser waren durch den feuchten Nebel nass. Aber es reicht ja, wenn das Pferd was sieht, rechts ging ein Weg weg. Barbie bog ab (Nepomuk hinterher), damit hatte ich nicht gerechnet, plötzlich tauchte eine große, stehende Landmaschine vor uns auf, Barbie hat von sich aus mit ein wenig Unterstützung meinerseits gebremst. Als wir standen, sahen wir den Bauernhof, dem die Maschine gehört, er war nicht besonders weit weg.

Kurze Pause zwecks Erholung der Reiter, die Pferde durften Gras fressen. Im Schritt ging es den Weg zurück, die Hafis waren voll aufgedreht und wollten ständig rennen. Nach Überqueren der Straße sind wir den leicht ansteigenden Wiesenweg nebeneinander galoppiert, Barbie hielt anfangs gut mit, mußte dann aber abreißen lassen, Nepomuk ist ja viel besser trainiert als sie.

Auf der Kuppe haben wir beide Hafis durchpariert, Barbie hatte den Old Mac G2 rv verloren. Also umgedreht, was erstaunlicherweise problemlos klappte, und auf Schuhsuche gegangen. Die Hafis wollten wieder galoppieren, das wurde unterbunden, Schritt war angesagt. Fast am Anfang der Galoppstrecke fanden wir den Schuh, er war nicht kaputt *freu*. Ich stieg ab und wollte ihn Barbie wieder anziehen, sie blieb aber trotz der Erlaubnis, Gras zu fressen, nicht ruhig stehen.

Elli stieg also auch ab und hielt die zwei hibbelnden Pferde, während ich Barbie rv den Schuh wieder anzog. Wir beschlossen, nun erst mal Richtung Heimat zu führen, damit die Hafis etwas runter kommen. Nach dem Stück Straße, was noch zu bewältigen war, stiegen wir wieder auf, haben ca. 15 Min. geführt.

Links ging der relativ kurze Wiesenweg Richtung Heimat ab, wir wollten traben. Das gelang nur bedingt, Nepomuk galoppierte an, Barbie hinterher, es ging rechts rum auf einen Schotterweg. Nepomuks Hufen macht das nix, aber denen von Barbie vorne schon, da helfen auch Schuhe mit dicken Filzeinlagen wenig. Ich habe es ihr auch angemerkt, daß ihr der Boden nicht gefällt, Barbie liebt für Galopp relativ weichen Wiesenboden. Ich parierte sie in den Trab, Nepomuk vor uns galoppierte noch.

Renntrab ist Barbies Lieblingsgangart, damit schlossen wir auf – ich stand in den Steigbügeln, einen derart schnellen Trab kann ich weder leicht traben noch aussitzen. Die Pferde durchpariert, im Schritt ging es durch den nassen Wald wieder den Berg runter, beide Hafis waren ziemlich verschwitzt.

Der letzte Wiesenweg ging bergauf, wir beschlossen, langsam rauf zu traben und auf der Kuppe durchzuparieren. Anfangs klappte das gut, ich weiß nicht, was mit Nepomuk heute los war, er war ständig am Gas. Er galoppierte wieder an, Barbie hinterher, vor der Straße konnten wir beide problemlos durchparieren.

Barbie stibitzte noch etwas Gras, das war die letzte Gelegenheit, und lief dabei innen an einem Holzzaun lang. Ich mußte sie wenden und ca. 20 m zurück reiten, Nepomuk war dadurch schon ein Stück voraus. Das gefiel meinem Pferdchen natürlich gar nicht, sie wollte hinterher traben, was ich nicht erlauben wollte, wir ritten auf Teer und bergab. Barbie wieherte, ich rief Elli zu, sie soll Nepomuk anhalten. Der sture Bock wollte aber nicht, ich empfahl, Nepomuk umzudrehen. Das klappte, er blieb stehen, bis ich mit Barbie da war, wir ritten bis zum Putzplatz im Schritt.

Es herrschte Hochbetrieb, als wir ankamen, 4 Isis kamen wohl kurz vor uns von einem Ausritt zurück. Alle vier total trocken und wir kommen mit zwei total verschwitzen Hafis an – aber gut, dafür hatten wir und die Hafis eine Menge Spaß :-). 2 Std. waren wir unterwegs, Hufschuh suchen + anziehen hat ca. 15 Min. gedauert.

Trotz des miserablen Wetters war das ein super toller Ausritt mit bestens aufgelegten Haflingern, man muß sich und den Pferden auch mal was gönnen. Als Zusatzfutter bekamen beide heute Heucobs gemischt mit AlpenGrün Mash, dazu jeder eine Hand voll vom „geerbten“ Müsli. Daneben jeder zwei sehr kleine Äpfel, eine Kiwi und eine kleine Banane, ausnahmsweise. Dazu kommt wie üblich für jeden ein 1/2 Apfel zur Begrüßung, fürs Hufe aufheben kleine Stückchen Mohrrübe und nach dem Eintreffen im Stall für jeden 1 ganze Karotte und ein kleiner Apfel.

Nach dem zurück bringen in den Stall bekommt jeder immer einen (kleinen) Apfel und bevor ich fahre, verabschiede ich mich von jedem Hafi mit einer halben Karotte. Irgendwie ist das schon ne Menge Obst; Bananen gibt es aber fast nie, höchstens 2x pro Monat ein paar Stückchen, wenn vorher geritten wurde.

Die Hafis dürfen schon was haben, wenn sie 2 Std. mit Power im Gelände gelaufen sind, ich hoffe, wir können nun öfters mit beiden zusammen ausreiten. Mal sehen, wie Barbies Huf rv demnächst aussieht, beim Galopp barhuf in der Wiese lagen mE keine Steine, aber man weiß ja nie.

29. November 2014

Motorrad ins Winterquartier gefahren

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 17:19

Soweit ich das in meinem Blog sehe, bin ich das letzte mal im April 2013 Motorrad (Name: Gamay) gefahren, habe die F damals vom TÜV abgeholt. Da Gamay in der Garage dem Holz weichen mußte, stand heute die Fahrt in die TG meiner Mama an, nächste Woche soll es evtl. ja schneien.

Endlich mal wieder meinen Arai (Helm) geatmet :-), die F sprang sofort an. Die erste 90-Grad-Kurve aus meiner Straße raus klappte einigermaßen, damit war ich auf der Hauptstraße. Von links wollte ein Transit einbiegen und mißachtete meine Vorfahrt, in meiner Aufregung fand ich die Hupe so schnell nicht. Der Typ hätte mich fast umgefahren, obwohl ich fast stand, im letzten Moment sah er mich und blieb stehen.

Die nächsten 2 Kurven klappten gut, die F schwamm aber stark aufgrund des niedrigen Reifendrucks. Wegen der Kälte und meines Schnupfens beschlug das Visier ständig von innen, einen Schlitz lassen half nicht. Also mußte ich das Visier ständig hoch- und runter klappen, für meine empfindlichen Augen war ohne fahren gar nix.

Trotz dicker Lederhose und Motorradjacke mit Futter war mir ein wenig frisch, mit den dünnen Handschuhen ging es aber, nachdem ich die Griffheizung auf volle Pulle gestellt hatte. Ich fuhr aus München raus Richtung Putzbrunn, dort ist eine Tanke, in die man relativ bequem rein und raus fahren kann und nicht rangieren muß.

Ich kam unfallfrei dort an *g* und prüfte den Reifendruck, vorne und hinten nicht mehr als 0,2 bar, kein Wunder, daß die F auf derart platten Reifen ziemlich instabil zu fahren war. Normal sind vorne 1,9 und hinten 2,1 bar bei Solobetrieb, ich erhöhte vorne auf 2 und hinten auf 2,2 bar – das Motorrad steht ja nun wieder über den Winter.

Das schwammige Fahrwerk war Geschichte :-), mein Visier putze ich mit einem speziellen Visier-Reiniger in der Hoffnung, daß es danach nicht mehr anläuft. Ich fuhr noch fast bis Putzbrunn, um das zu testen, leider half die Reinigung nix, also kehrte ich im nächsten Kreisverkehr um Richtung Heimat. Gerne wäre ich noch ein Stück gefahren trotz der Kälte, aber ohne oder mit beschlagenem Visier ging das nicht.

Der Nachteil der aufgepumpten Reifen war, daß die F höher geworden ist. In der Fahrschule war ich ja Spezialist dafür, das Motorrad beim Anhalten umfallen zu lassen *g*, weil ich nur mit den Zehenspitzen auf den Boden kam. Anhalten war heute kein Problem, wäre ja auch peinlich, wenn ich das nach über 16.000 km immer noch nicht könnte.

Ein mal auf dem Rückweg war an einer Ampel kein Auto vor mir, ich riss das Gas im 2. Gang mal ganz kurz voll auf, herrlich :-), der Sound meines Einzylinders ist einmalig schön (in meinen Ohren). Und schon war ich leider bei der Einfahrt zur TG, vor mir hatte bereits ein Autofahrer das Tor geöffnet und fuhr runter.

Vor der sehr engen Linkskurve, die unten angekommen folgte, hatte ich ja ein wenig Bammel, sowas war noch nie meine Stärke. Nachdem das Auto unten um die Kurve war, folgte ich ihm ohne weiche Knie. Allerdings hatte ich mir überlegt, daß wenn gerade keiner gleichzeitig raus fahren will aus der TG, was fast nie der Fall ist, ich die Ausfahrt als Einfahrt benutze, diese Kurve ist wesentlich weiter.

Gedacht, getan, total easy, alle Angst umsonst 🙂 – ich hatte Gamay sicher in die TG gebracht *freu*. Meine zwei Vario-Koffer hatte ich bereits mit dem Auto mitgebracht, bei einem ist das Schließsystem kaputt, daher konnte ich die nicht auf dem Motorrad mitnehmen. Ich befestigte die Koffer und rangierte die F dann rückwärts an die Wand auf unseren Parkplatz, sie ließ sich total leicht rollen. Als ich sie kürzlich aus der Garage entfernte, ging es mega schwer, kein Wunder bei den damals total platten Reifen.

Zwei mal versuchte ich, Gamay auf den Hauptständer zu stellen, damit tat ich mich schon immer sehr schwer. Natürlich schaffte ich es nicht: es kam ein junger Mann vorbei, den ich bat, mal kurz hinten anzuziehen. Schwupps stand die F auf ihrem Hauptständer, ihre Abdeckplane bringe ich ihr am Montag mit dem Auto mit.

Sodele, das wäre geschafft :-), die Batterie ausbauen hat keine Eile, dafür muß ich einen Teil der vorderen Verkleidung abnehmen. Echt doof, daß es in der TG meiner Mama keinen Strom gibt, werde mich mal genauer darin umsehen, vielleicht finde ich ja irgendwo ne Steckdose. Nächstes Jahr fahre ich öfters Motorrad, damit ich wieder rein komme.

Zuhause habe ich dann noch 1 RM Holz auf- sowie 2 Lagen Briketts umgeschichtet, nun ist nur noch 1 Palette Holz übrig sowie 2 Lagen Briketts. Das erledige ich am Dienstag, dann passt mein Auto wieder in die Garage. Noch Holzlatten zersägen und verheizen, empfindliche Pflanzen in mein Gewächshaus räumen sowie Teichpflanzen in eine Wanne in den Keller umsiedeln und die ruhige Vorweihnachtszeit beginnt :-).

Ich habe mir fest vorgenommen, nun mehr zu reiten, sobald zuhause alles erledigt ist. Montag Hufbearbeitung, Mittwoch Barbie, Freitag Nepomuk und am Sonntag mit Elli zusammen beide. Ideal wäre, wenn ich für Mittwoch noch jemanden hätte, der Nepomuk nimmt. Am Freitag könnte ich dann mit beiden Bodenarbeit machen, so wäre jeder Hafi 3x pro Woche bewegt.

28. November 2014

6 kg Heu verputzt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:26

Ein Grad heute bei starkem Nebel, richtig ekliges Novemberwetter. Als ich in den Hof fuhr, sah ich keinen Hafi vorne, bereitete also Futter usw. vor. Als ich wieder kuckte, war Barbie da, sie hört mein Auto, auch wenn sie auf dem Paddock steht. Ich ließ sie raus zu ihrem Heu, danach ging ich nach hinten und rief Nepomuk, er kam wie üblich sogleich an.

Gestern habe ich für beide Äpfel und Kiwis gekauft, zur Begrüßung bekommt jeder ja einen halben Apfel, auf Nepomuks Stück tue ich schon länger das MSM. Heute fing ich mit der Bitterkräuter-Kur an, beide haben diese Kräuter problemlos gefressen. Bei 50 g pro Pferd und Fütterung reicht 1 kg nur ca. 2,5 Wochen, ich denke, 4 Wochen sollte die Kur schon dauern.

Die erste Flasche Omega-Balance Öl ist nun zu Ende, habe ja noch eine zweite :-). Jeder Hafi bekommt immer ca. 25 ml Öl übers Zusatzfutter, sie lieben das, ich werde beiden den ganzen Winter über Öl geben.

Heute gab es wieder NT-dry auf die Strähle, bei allen vier Hinterhufen ist das inzwischen wohl unnötig, die Strähle schauen super aus :-). Auch an den Vorderhufen schauen die Strähle prima aus, aber ebend noch nicht so, wie ich sie gerne hätte. Also werden die weiterhin 2x pro Woche behandelt, mehr ist nicht nötig.

Barbies Sohle rv heute, man sieht gut, wo das weiße NT-dry am Strahl haften blieb. Trachten + Tragrandüberstand kürze ich am Montag, so kommt ein wenig mehr Last auf den hinteren Strahlbereich. Das dunkle medial auf der Sohle sind die Reste der doppelten Sohle, die sich in Ablösung befindet. An dem Loch in der Sohle habe ich heute mit dem Fingernagel rumgekratzt, es ist kein Loch mehr, da ist mE gesundes Sohlenhorn nachgewachsen *freu*.

Vor fast 4 Monaten hatte Barbie rv den Abszess, ich piekste in das Loch in der Sohe, es blutete. Wenn eine Sohle ca. 3 mm pro Monat wächst, müßte nun langsam eine gesunde Sohle zum Vorschein kommen, ich bin gespannt.

Mir war heute nicht nach Reiten bei diesem Wetter, also habe ich beiden die Langhaare ausgiebig gekämmt. Nepomuk hat ja eine enorm dicke Mähne, ich habe alle toten Haare raus gebürstet, das waren einige. Seine Haare an der Schweifrübe wachsen prima, ebenso seine Mähnenhaare.  Das DermiLac Prozem massiere ich immer möglichst gut ein, man sieht auf dem Foto, wo es noch eine Rille hat.

Vermutlich werde ich dieses Stück Mähnenkamm den ganzen Winter über mit dem Schaum behandeln müssen, bis sich alle Hautschichten regeneriert haben. Ebenso die Mauke an Barbies Bein rh, man muß Geduld haben. Nepomuk entwickelt langsam eine Doppelmähne, eigentlich hätte er ja eine.

Eine Stallkollegin fragte mich heute, ob ich nur 1x pro Woche reite – echt peinlich, ich bin seit 2 Wochen nicht geritten. Irgendwie bin ich ne faule Socke, das wird sich nun ändern müssen. Ab nächster Woche nehme ich die Hafis nun einzeln raus, nicht mehr zusammen, es gibt ja kein Heu mehr am Putzplatz. Einen Hafi werde ich pro Besuch bewegen müssen, mal sehen, ob ich das schaffe bzw. Lust dazu habe.

Falls ich morgen nicht bei der Überführung meines Motorrades in Mamas TG stürze und mich verletzte, reite ich am Sonntag mit Elli aus.

27. November 2014

Holz und Briketts aufgeschichtet

Filed under: Allgemein — admin @ 17:16

Was für eine stressige Woche, ständig irgend welche Termine. Heute fand ich endlich mal Zeit, wieder Holz aufzuschichten, 3 Std. habe ich in der Garage gearbeitet. Die Bauarbeiter auf der Baustelle gegenüber hatten laute und gute Musik laufen, damit arbeitet man entspannter :-).

Auf der rechten Seite meiner Garage habe ich bis unters Dach Holz aufgeschichtet, es war noch von den ersten drei RM was übrig, ich konnte aber keine zweite Reihe anlegen. Eine Palette mit einigen Holzbriketts war im Weg, ich muß ja aus 4 Paletten zwei machen. Also eine frei geräumt, somit konnte ich eine  zweite Reihe für das überall rumliegende Holz anlegen. Somit hatte ich das aus dem Weg, brauchte aber nach vorne hin eine Begrenzung.

Mit Nägeln eine basteln scheiterte, weil ich die nicht per Hammer ins Holz brachte. Also habe ich Metall-Winkel angebracht, um zwei Holzlatten im rechten Winkel zusammen zu halten. Das klappte mehr schlecht als recht, muß aber reichen. Drei RM Holz habe ich ja nun schon aufgestapelt, die restlichen 2 RM Buche bekomme ich noch hin, auch wenn ich nicht akurat zwischen zwei Wände stapeln kann.

Am Samstag geht es weiter, neben den 2 RM Holz muß ich noch ein paar Lagen kleine Holzbritketts schichten. Außerdem muß ich die BMW endlich mal in die TG zu meiner Mama fahren, vorher zur Tanke, um den Reifendruck zu erhöhen und vollzutanken. Mein Motorrad hat natürlich Vorrang, falls es nächste Woche schneit, möchte ich ungern damit fahren.

Nächste Woche muß ich dann die ganzen Holzlatten (unbehandelt), die sich angesammelt haben, mit meiner Kreissäge klein schneiden. Sobald ich die verheizt habe, was schnell geht, paßt mein Auto wieder in die Garage.

Immerhin muß ich bald nicht mehr alle 2 Tage in den Stall, um den Hafis Heu zu geben, so kann ich zuhause mehr erledigen. Manchmal hätte ich auch gerne einen Tag, wo ich nix tue bzw. mal einen Weihnachtsmarkt gemütlich besuchen kann. Die Zeit werde ich mir nehmen, meine Pferde werden mich dann halt nur 3x pro Woche sehen.

26. November 2014

Hufbock nun kein Problem mehr :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:03

Dauernebel bei 3 Grad heute, igitt, zum Reiten hatte ich daher keine Lust. Die Hafis bekamen ihr Heu, beide waren heute wieder ziemlich hungrig. Der Stallmeister hat gestern die Winterweide eingerichtet, dafür wird nicht eine ganze Weide verwendet, sondern nur ein Teil davon. Die Herde kommt nun noch ca. 2 Tage nachts auf diese Weide, um das Gras dort abzufressen. Danach gibt es dann früh und abends ausreichend Heu und die Winterweide bleibt offen, falls es nicht zu sehr regnet.

Meinen letzten Heuballen habe ich heute geöffnet, übermorgen und am Sonntag gebe ich den Hafis noch Heu, dann ist Schluss damit. Vor allem für Barbie wird das eine eine Umstellung, ruhig stehen bleiben am Putzplatz so ohne Heu ist nicht gerade ihre Stärke. Das werde ich mit ihr üben müssen, das ständige Rumgehampel möchte ich die nächsten Monate nicht haben.

Nepomuk macht das glücklicherweise nicht, er hat viel mehr Geduld als Barbie, seine Stricke schauen wie neu aus. Die von Barbie sind zerfleddert, weil sie die armen Stricke immer über den Holzbalken zieht oder daran rum reißt. Na ja, wenn sie mal mehr arbeiten darf, wird das sicher besser, hoffe ich zumindest.

Nepomuk habe ich hinten die Eckstreben geschnitten, danach kamen die Hufe auf den Bock. Er machte super mit, so daß es für mich kaum anstrengend war. Barbie schnitt ich eine Eckstrebe rv, danach mußten ihre Vorderhufe auf den Bock. Heute hat sie so gut mitgemacht wie noch nie :-), ließ die Hufe entspannt drauf stehen und wartete, bis ich den wieder runter nahm. Daß sie während dessen Heu vom Boden fraß, hat ihren Geduldsfaden natürlich verlängert *g* – ich werde das restliche Heu zur Sicherheit behalten zwecks streßfreier Hufbearbeitung auf dem Bock.

Rechts vorne seitlich heute, die Rille in der Hufwand stammt vom Abszess. So sah das Ende Mai 2014 aus, bevor die Huftechnikerin kam, sie ließ von der Zehe Anfang Juni 2014 nichts mehr übrig. Ich war aber auch fleissig, Anfang Oktober sah es noch so aus, heute ist der Huf kürzer und kompakter, eine Bullnase hat er trotzdem nicht.

Von vorne, die Seitenwände sind beide gerade, allerdings müssen sie steiler werden; so wie bei Nepomuk sollte das irgendwann aussehen. Die Sohle rv erholt sich zusehends, medial baut sich der Rest der doppelten Sohle ab. Ich hoffe, das Loch in der Sohle, was Barbie ja nun schon mehrere Jahre hat, wächst sich raus. Wenn wir das schaffen, wird sie vermutlich nächstes Jahr keinen Hufabszess mehr bekommen – ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn Barbie mal 1 Jahr keinen Abszess hat.

Na ja, die Hoffnung stirbt zueletzt :-), immerhin hatte Barbie dieses Jahr nur einen rv, der müßte in ca. 5 Monate rausgewachsen sein. Falls bei Nepomuk dann noch nächstes Jahr das Ökozon wirkt, muß ich beide nächstes Jahr kaum mehr behandeln – was mache ich dann, wenn sie mein Heu fressen?

Zukunftsmusik :-), erst mal abwarten, wie sich beide entwickeln.

25. November 2014

vier Hüfchen bearbeitet

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:45

Gestern ging es mir nicht so gut, ich blieb daher zu Hause. Abends wurde meine inserierte Rangierhilfe für ein Motorrad abgeholt, ich glaube, ich hatte die für EUR 30,00 angeboten. Der total nette Käufer gab mir EUR 35,00 :-), der Rubel rollt *hihi*.

Heute fuhr ich zu den Hafis, beide standen auf dem Paddock, als ich kam. Sie bekamen am Putzplatz ihr Heu, ich behandelte sie wie üblich. Beim Einmassieren von DermiLac Prozem auf Barbies Mauke rh befand ich, daß sich ein Teil der Krusten bereits gelöst hat, nur noch im unteren Teil sind welche zu fühlen.

Nepomuk bekam die Hinterhufe bearbeitet, rh heute, die Eckstreben muß ich noch schneiden. Den Weitungsschnitt habe ich noch nicht angebracht, ich hoffe, danach entspannen sich die etwas eingezwängten Ballen. Links hinten dto, beide Strähle sind inzwischen bombig 🙂 – heute gab es wieder NT-dry drauf.

Die Strahlpflege 2x pro Woche zahlt sich aus, die Hafis haben zwar keine Strahlfäule, stehen aber derzeit oft auf dem matschigen Paddock. Die Näasse greift den Strahl an, Sohle + Strahl setzen sich mit nasser Erde zu, bilden quasi ein Sohlen- und Strahlpolster.

Barbie bekam an den Vorderhufen die Zehen gekürzt, lv heute. Der Huf gefällt mir 🙂 außer das Loch in der Zehe,  laut Röbi ist das Barbies schlechtester Huf. Rechts vorne heute, leider unscharf, ich denke, die mediale Sohle ist langsam auf dem Weg der Besserung.

Als Barbie keinen Hunger mehr hatte, wurde sie ungeduldig. Ständig hat sie am Strick gerissen und den zwei mal gelöst, weg gelaufen ist sie nicht. Ich beeilte mich, sie in den Stall zu führen, fast alle Pferde standen hinten auf dem Paddock, nur der Welsh Cob war vorne. Die beiden mögen sich nicht; kaum hatte ich Barbie das Halfter runter genommen, hat sie sich mit dem Welsh Cob ein wenig gehauen. Bisher war Barbie im Rang unter ihm, sie scheint das ändern zu wollen, er zog dann ab. Sie ist top drauf :-), mal sehen, ob ich morgen mit ihr ins Gelände oder auf die Ovalbahn gehe.

23. November 2014

Rückenschmerzen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:32

Mir zog es heute vom Rücken runter bis in die rechte Hüfte, habe daher beschlossen, nicht zu reiten. Bei den Hafis war ich natürlich trotzdem, sie hatten heute wieder viel Hunger und haben daher ne Menge Heu gefressen. Beide wurden behandelt, bei Nepomuk massiere ich ja nur noch DermiLac Prozem auf die kaputte Haut am Mähnenkamm und die Schweifrübe. Die Stelle am Mähnenkamm schuppt derzeit stark, ich denke, das ist ein gutes Zeichen.

Barbie bekommt den Schaum auf ihre Mauke rh am Bein, eine Kruste ist noch spürbar. Sie hampelt aber bei der Behandlung schon länger nicht mehr rum, ich denke, es geht bergauf :-). Wenn Haut derart geschädigt ist wie bei Nepomuks Mähnenkamm (die wenigen Haare am unteren Mähnenkamm hat er ja schon 15 Jahre) und bei Barbies Mauke (besteht seit über einem Jahr), dann dauert es lange, bis sich alle Hautschichten regeneriert haben. Man muß einen langen Atem haben, um diese Schäden auszuheilen – den habe ich :-).

Barbies Sohle lv heute, der Strahl wird immer prominenter, die Sohlenwölbung nimmt zu. Die Eckstreben sind klein und stark, legen sich nicht mehr über die Sohle. Man sieht gut die Sohlenschwielen, die mit tragen, ich hoffe, das Loch in der Zehe bekommen wir irgendwann noch weg.

Rechts vorne, die laterale Hufhälfte schaut relativ gut aus, die mediale nicht. Den Sohlenschaden medial hat Barbie bereits seit ein paar Jahren, es ist wie bei der Haut, sowas regeneriert sich in dem Fall nicht in ein paar Wochen. Bisher habe ich über den Winter weder Nepomuks Mähnenkamm noch Barbies Sohlen behandelt – er hat nicht gescheuert und sie lief gut. Dieses Jahr bleibe ich mit der Haut- und Sohlenbehandlung dran, bis alles optimal aussieht.

Nachdem die Hafis kein Heu mehr fressen mochten, kamen sie zurück in den Stall, Nepomuk ging sogleich auf den Paddock, um mit Isländern zu spielen. Elli kam, ich stellte ihr frei, was sie heute alleine mit Nepomuk macht, sie wollte auf dem Platz mit ihm springen. Er springt ja sehr gerne, mein Fall ist das weniger, außerdem reite ich nicht gerne auf dem Platz.

Morgen ist wieder Hufbearbeitung angesagt, ich hoffe, mein Rücken spielt mit.

22. November 2014

Holzlieferung mit Hindernissen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:42

Um kurz vor elf kam der LKW mit meinem Holz sowie Briketts, als der Fahrer die Hebebühne runter ließ, erwartete uns eine Überraschung :-(. Eine Palette Holzbriketts war umgekippt, die Folie zerrissen. Der Fahrer machte ein langes Gesicht, ich nahm es mit Humor :-/, zu zweit waren wir fast 1 Std. lang beschäftigt, die kleinen Briketts wieder transportfähig aufzuschichten. Meine Tante hatte glücklicherweise noch eine Holzpalette übrig, auf die kam ein Teil der Briketts, sonst hätte die Aktion noch länger gedauert. Sowas geht enorm auf den Rücken, weil man sich natürlich ständig bücken muß.

Ich hatte ja 2 t Holzbriketts nicht in 25 kg Säcken (ich kann keine 25 kg tragen) verpackt bestellt, sondern lose auf einer Palette liegend, gesichert waren die nur durch die Folie drumrum. Die 2 t waren auf 3 Paletten verteilt, also ca. 700 kg pro Palette, dazu noch die Ersatzpalette meiner Tante, aus 2 Paletten Holzbriketts wurden daher vier. Ich hatte zwei á 1 t kalkuliert, dazu kamen ja noch die 5 Paletten mit Holz.

Nachdem wir die Briketts in der Garage hatten, kam das Holz dran, meine Tante hatte 3 RM Buche 23 cm lang bestellt, ich 4 RM Buche +1 RM Birke, jeweils 33 cm. Der Fahrer überprüfte die Länge des Holzes, um festzustellen, welches in welche Garage muß, meine Tante hat eine eigene. Dabei stellte er fest, daß alles Buchenholz auf 23 cm geschnitten war, das kostet normalerweise pro Palette EUR 10,00 mehr als 33 cm Länge.

Ich bekam das kürzere Holz zum selben Preis wie das längere, das fand ich sehr kulant – war ja nicht mein Fehler, daß der Betrieb die falsche Holzlänge aufgeladen hatte. Die Birke war 33 cm lang, der Fahrer teilte mit, daß das Holz nass geworden sei und ich daher dafür statt EUR 85,00 nur EUR 60,00 bezahlen muß – das fand ich natürlich prima :-).

Wir bezahlten und gaben dem Fahrer EUR 10,00 Trinkgeld, er konnte ja nix für den umgefallenen Stapel Holzbriketts, er fuhr ab. Meine Tante stellte fest, daß eine ihrer drei Paletten Buche auch nass war, aber gut, nach 4 – 6 Wochen in der Garage ist dieses Holz auch trocken, außerdem hat sie ja genügend anderes.

Ich testete sogleich, ob die Holzscheite in meinen kleinen Ofen im Schlafzimmer passen – bingo :-). Die Länge ist kein Problem, da würden auch 33 cm gehen, nur die Breite, Die ganz dicken Prügel muß ich im „großen“ Kaminofen, der im Arbeitszimmer steht, verheizen, das ist aber kein Problem. Holz .macht eine viel angenehmere Wärme als Holzbriketts, finde ich, habe den „Großen“ mittags gleich mal angeheizt.

Ab 14.00 Uhr hatte ich wieder Zeit, um Holz aufzuschichten, meine Garage ist derzeit randvoll mit Paletten. Ganz hinten habe ich noch drei Reihen alte Holzbriketts und eine Reihe Holz als eiserne Notreserve, falls wir einen harten Winter bekommen. Über 2 Std. lang habe ich Holz an der rechten Wand aufgeschichtet, vorne die nasse Birke, weiter hinten die trockene Buche. Schnell kam ich nicht mehr zwischen Holz und Paletten durch, mußte drüber klettern, da fühlt man sich ein wenig eingesperrt.

Trotz Nierengut zur Stabilisierung des Rückens tat mir der schnell ziemlich weh, das ständige Bücken mag er gar nicht. Die Palette Birke ist aufgeschichtet, von den zwei Paletten Buche jeweils ca. die Hälfte – 2 RM sind gestapelt. Einen halben RM bekomme ich wohl noch drauf, bleiben noch 2,5 RM für eine zweite Reihe. Ich denke, 2 Reihen Holz an der rechten Wand gehen, bisher standen da Roller und Motorrad.

Puh, das Schichten ist richtig Arbeit für den Rücken, es lohnt sich aber, die Heizkosten sind niedrig :-). Aus den bisher vier Paletten Holzbriketts muß ich zwei machen, ansonsten paßt mein Auto nicht in die Garage. Außerdem muß das Heu weg, die links gelagerten Holzbretter muß ich zersägen. Die BMW steht nun abgedeckt auf der Straße, mal sehen, wann ich sie in die TG zu meiner Mama fahren kann.

Meine Bude ist heute mehr als pudelwarm :-), habe heute alle Nachtspeicheröfen (Bad, Küche) abgestellt. Mit meinen zwei Kaminöfen kann ich alle Räume, die ich benutze, gut heizen, derzeit habe ich 25 Grad im Arbeitszimmer 🙂 – ja gut, ich habe es etwas übertrieben vor lauter Freude über das neue tolle Holz.

Meine ebay Kleinanzeigen laufen gut :-), meinen alten VS-Sattel blank wollte niemand. Also habe ich den auf komplett mit Steigbügeln, Satteldecke und Gurt aufgerüstet, habe nun einen Interessenten. Für meine Rangierhilfe (neu) fürs Motorrad hat sich auch jemand gemeldet, ich konnte die nie benutzen, da der Hauptständer der F dafür zu breit ist. Zwei Sätze Reifen für eine F650GS habe ich noch aus der Garage geräumt, die sind quasi wie neu, dazu fand ich noch ein paar nagelneuer Schläuche.

Wenn ich weiter so gut Zeugs verkaufen kann, was ich nicht mehr brauche, bin ich sehr zufrieden :-).

21. November 2014

hungrige Haflinger

Filed under: Allgemein — admin @ 17:38

Sodele, meine Garage habe ich aufgeräumt, so daß 2 Paletten Briketts hinten reingestellt werden können, die 5 RM Holz werde ich seitlich aufschichten. Der Roller steht nun über dem überdachten Hauseingang, die BMW eingehüllt auf der Straße, werde sie demnächst auf den TG-Platz meiner Mama stellen. Unter meinem Regal fand ich eine Rangierhilfe für Motorräder, die ich nie benutzt habe, der Hauptständer der F war dafür zu breit. 2 Sätze Motorradreifen habe ich auch noch aus dem Regal gezogen, die sind noch sehr gut, werde versuchen, alles bei ebay Kleinanzeigen zu verkaufen.

Als ich heute in den Stall kam, haben beide Hafis wohl nicht mit mir gerechnet, alle Pferde standen auf dem Paddock bis auf Barbie, sie knabberte im hinteren Unterstand an einem Leckstein. Nepomuk kam auf Zuruf angetrabt. ich nahm beide mit zum Putzplatz zu ihrem Heu. Sie hatten heute mächtig Hunger, ich bin einen Gartensack Heu los geworden :-), jeder hat ca. 2,5 kg gefressen.

Der Mülleimer, wo ich die Hufcreme vorgestern entsorgt hatte, war leider bereits geleert, aber gut, ich habe ja noch andere. Trug Nepomuk hinten auf die Hufwände was davon auf, mal sehen, ob die genauso gut hilft wie die, die ich entsorgt habe.

20. November 2014

ein wenig Stress derzeit

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:58

Gestern hätte ich erst gegen 14.30 Uhr im Stall sein können zwecks Heufütterung, da es um ca. 15.00 Uhr Stroh gibt, blieb ich zuhause. Habe mir beim V-Markt 150 kg Braunkohlebriketts (EUR 2,49 / 10 kg, sehr günstig) geholt, damit mir mein Kaminofen nicht immer aus geht, wenn ich ein paar Std. außer Haus bin.

Am Samstag kommen meine bestellten 5 RM Holz + 2 t Holzbriketts, dafür muß ich Platz in der Garage schaffen. Ich habe heute damit angefangen und gleich mal Zeugs raus geräumt, was ich bei ebay Kleinanzeigen verschachern werde. Heute nahm ich eine Menge Heu mit in den Stall, habe noch ca. 40 kg, die müssen weg. Barbie und Nepomuk mögen mittags aber nicht mehr als 2 kg pro Pferd fressen, dann sind sie satt. Na ja, ich gebe ihnen mittags so lange von meinem Heu, bis das weg ist, auch wenn es im Stall ab Anfang Dez. dann Heu gibt.

Ich habe heute ein kurzes Filmchen gemacht, wie beide ihr Heu fressen, beide schieben es mit der Nase immer rum, damit sie an die leckersten Halme kommen. Erst wenn die weg sind, frißt der geneigte Hafi auch die weniger guten Sachen, einen Rest lassen beide immer liegen. Wenn man aus Heunetzen oder Gitterboxen füttert, kann das Pferd nicht wählen, was es zuerst fressen mag, das finde ich schade.

Die Freßpause (Raufutter) bei Pferden liegt optimal bei 2 Std. und sollte nicht länger als 4 Std. betragen. Ausgehungert sind die Hafis mittags nicht, wenn ich gegen 12.30 Uhr komme – im gemütlichen Schritt laufen sie über den Putzplatz zu ihrem Heu. Nach ca. 1 Std. Heu fressen sind beide satt (Pferde haben ja einen kleinen Magen), wenn es dann nachmittags Stroh gibt, knabbern sie daran ein wenig rum.

Meinen Pferden dient Fressen nicht als Beschäftigung, wie es im vorherigen Stall der Fall war, sondern sie fressen, wenn sie Hunger haben. Beschäftigung haben beide im derzeitigen Stall genug, es gibt immer was zu sehen und Nepomuk spielt gerne bzw. macht Fellpflege mit Isländern. Das ist ideal – nur wenn Pferde aus Langeweile fressen, braucht man Heunetze oder Gitterboxen. Artgerecht ist dann weder Haltung noch Fütterung, aber gut, die meisten Pferde dürfen nicht artgerecht leben.

So sieht das aus, wenn die Hafis satt sind, Nepomuk macht den Kasperl und kratzt mit einem Huf, was bedeutet „ich will zurück in den Stall“. Sein verstrubbeltes Fell hat sich durch den Regen die letzten 2 Tage gelegt, das hatte ich so erwartet.

Barbie hatte ja lh am Bein früher mal ein wenig Mauke, kürzlich gab ich vorsichtshalber Schweineschmalz drauf. Heute habe ich das Schmalz mit lauwarmen Wasser + Shampoo raus gewaschen und dann nach Krusten gefühlt, durch den langen Behang sieht man ja nix. Was zu fühlen ist, ist so minimalst, daß es wohl keine Behandlung braucht.

Rechts vorne bei Barbie heute, die Eckstreben haben sich selbst gekürzt. Die innere hat einen Riss, Trachten + Tragrandüberstand werde ich nächste Woche kürzen. Die Einblutungen in die Sohle sind so gut wie verschwunden, das Gammelloch in der Sohle medial ist hartnäckig. Schneiden werde ich dort nicht, das muß von alleine raus wachsen. Vor einem Monat sah rv so aus, der Huf wird immer besser :-), Barbie läuft nach wie vor super barhuf im Stall.

Nepomuks Verletzung rh sah heute so aus, zuvor hatte ich die Hufwand abgewaschen. Das Hämatom baut sich wohl langsam ab, vor 3 Tagen war die Einblutung noch stärker zu sehen. Insgesamt finde ich, daß die ganzen schwarzen Stellen besser geworden sind, ich hatte IIRC eine Hufcreme aufgetragen. Die war schon älter und von der Konsistenz mE nicht mehr so super, habe daher fast den halben Eimer weggeworfen. Meine Güte, hoffentlich wurde der Abfalleimer bis morgen noch nicht geleert, das Zeugs wirkt super, das kann ich noch verwenden.

Die neuen Hufmittel kamen heute an, verbrauche aber erst, was ich noch habe, bevor die zum Einsatz kommen. Ich denke, für die nächsten Monate habe ich alles, was ich für die Hafis brauche – schade *g*, ich kaufe doch so gerne was für sie ein.