27. Februar 2015

Dem Ekzem auf der Spur

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:38

Ich habe mal ein wenig recherchiert, wie man ein Pferd mit Sommerekzem am besten ernähren sollte. Dr. Weyrauch schreibt, daß Ekzem aufgrund zu großer Leberbelastung entstehen kann. Getreidefreie Fütterung kann zu Calciumüberschuss führen, das beeinträchtigt die Aufnahme von Spurenelementen.

Die Zufuhr von Spurenelementen muß ausreichend sein, insbesondere mit Zink. Die Entgiftungsorgane, vor allem die  Leber, sollten unterstützt werden, am besten mit bitterstoffhaltigen Kräutern, die man das ganze Jahr gibt.

Noxen gilt es zu vermeiden, Zitat: „Bei der Überprüfung der Futterration hinsichtlich künstlich zugeführter Stoffe wie Konservierungsmittel, Aromastoffe, Bindemittel, hohe Mengen synthetischer Vitamine etc. sollten Konsequenzen gezogen werden und zumindest vorübergehend auf nativen Hafer, Wiesencobs oder reine Luzerne-Dinkelspelzmischungen umgestiegen werden.

Allerdings sollte eine Kur mit Bitterkräutern nie länger als 6 – 8 Wochen dauern, danach sollte man eine Pause von 4 – 6 Wochen einlegen oder zu einer anderen Kräutermischung wechseln.

Frau Nehls empfiehlt ebenfalls, auf alle synthetischen Bestandteile im Futter zu verzichten und die Mineralstoffversorgung mittels Kräutern sicherzustellen. Allerdings ist der Anteil der Spurenelemente in Kräutern derart gering, wie man damit bei der Dosis von ein paar Gramm täglich auf die notwendige Dosis kommt, ist mir unklar.

Orgamin käme in Frage, am besten in Kombination mit OxyProtect.

Ich mache nun einen Ernährungsplan bezüglich Zusatzfutter, damit ich später mal feststellen kann, ob und evtl. wie sich eine Umstellung auf das Befinden der Hafis ausgewirkt hat.

Wenn das Herba Visceral (Bitterkräuter) zu Ende ist, werde ich eine Ausleitung mit Lüneburger Kräutern und Heparlind im Wechsel machen.

Bestellt habe ich gerade

Heparlind ( 500 g ) – 1 stk.
Lüneburger Kräuter ( 500 g ) – 1 stk.
Orgamin ( 3 kg ) – 1 stk.
Amara Bitterkräuter ( 1 kg ) – 1 stk.

sobald die Agrobs Weidemineral-Cobs zu Ende sind, werde ich auf Orgamin umstellen.

Mit dem Ferment mache ich nun eine Pause, dafür bekommen beide Marstall Huf-Regulator (50 g pro Pferd), davon habe ich noch einiges. Darin sind ebenso wie im Ferment wichtige Aminosäuren enthalten, der Anteil der Spurenelemente ist relativ gering (werde ich daher nicht berechnen).

Beim Trägerfutter muß ich noch nachforschen, was sich da anbietet. Das AlpenGrün Mash ist fast zu Ende, von den Heucobs sind nur noch wenige kg da. Vom AlpenGrün Müsli sowie Equigard habe ich noch je einen Sack, dazu ca. 20 kg Grünhafer. Bis das alles weg ist, dauert es noch einige Zeit, vermutlich bis Mitte Mai, wenn die Pferde auf die Weide kommen.

25. Februar 2015

Barbie „weich gekocht“

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:49

Nachdem ich Barbie mit normalem Halfter geholt hatte, wollte ich sogleich mit ihr den Putzplatz/Hof verlassen. Pustekuchen, sie riss sich mehrmals los, also zog ich ihr wieder das Kontrol-Halfter an und hängte den Strick in der Kette auf Zug ein.

Los reißen tat dadurch weh, Barbie verzichtete also darauf und blieb stehen. Wir standen also, hin und wieder sagte ich ihr „vorwärts“ und tickte sie mit dem Strick auf die Schulter, das half nix. Ich hatte Zeit, Barbie versuchte, rückwärts zu gehen, was ich unterband.

Ich gab ihr zwei Alternativen: ruhig stehen bleiben oder vorwärts laufen, alles andere wurde sanktioniert. Barbie wollte am Strick rum beißen ==> verboten, Barbie kratzte mit dem Huf ==> unterbunden. Jede Bewegung vorwärts wurde gelobt, es gab bloß kaum eine.

Wir standen und standen, Barbie schlug mit dem Kopf, um die Kette auf der Nase loszuwerden, daran reißen traute sie sich nicht. Sie bettelte und bekam dafür einen Touch auf die Nase. Als ich mal wieder total sanft den Strick nutzte, um ihr zu verdeutlichen, daß ich vorwärts gehen erwarte, zwickte sie nach mir ==> patsch gabs eine auf die Nase.

Barbie zog alle Register, um ihren Willen durchzusetzen, ich blieb ruhig und mit ihr stehen. Nach gefühlten 15 Min. gab sie auf und ging mit, nach 10 m hielt ich sie an und sie bekam eine Belohnung.

Wir gingen zurück zum Putzplatz, Wende, dasselbe Spiel erneut. Barbie und ich standen, dieses mal dauerte es nicht so lange, bis sie mit ging. Beim dritten Versuch stockte sie kurz, inzwischen hatte ich die den Strick so eingehangen, daß die Kette nicht mehr auf Zug war.

Beim vierten mal lief sie am locker durchhängenden Strick einwandfrei mit und trabte sogar nebenher vor lauter Eifer – geht doch :-).

Barbie hat mit mir mitzugehen, sie hat nicht zu betteln oder gar nach mir zu schnappen, nur weil ihr was gegen den Strich läuft. Da werde ich sauer, sie testet derzeit gerade mal wieder ihre Grenzen aus, am Freitag üben wir dasselbe. Wir gehen dann ein wenig weiter, mal sehen, wie sie darauf reagiert.

Barbie wurde versorgt und kam in den Stall zurück, Nepomuk stand auf dem Paddock und döste. Am Reitplatz longierte eine Stallkollegin frei ihren Isi, hatte aber Probleme, ihn am Laufen zu halten. Ich bot meine Hilfe an, zu zweit war es einfacher, der Platz ist aber derzeit unfreundlich für Füße. Ich half, so gut ich konnte, knickte mit einem Fuß um und hatte dann keine Lust mehr , Nepomuk auch frei zu longieren.

Auf Zuruf kam er vom Paddock zu mir, er wurde auch versorgt. Rechts hinten vorgestern, die Windrisse sind immer noch da, dazu ist nun eine erneute Verletzung sichtbar. Von vorne, das schaut mE relativ gut aus, er scheint den Huf gleichmäßig zu belasten.

Ich habe derzeit genauso ein „Tief“ wie die Hafis, fühle mich ein wenig schlapp, wir lassen es wohl die nächste Zeit eher ruhig angehen.

24. Februar 2015

Eiweiß (Proteine) in der Pferdefütterung

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:16

Ich fand dazu einen sehr interessanten Artikel von Dr. Weyrauch, Zitat „Die übliche tägliche Eiweißzufuhr übersteigt allerdings in der Praxis die Empfehlung bei weitem. Daher wird eine Faustzahl von 2 Gramm pro Kilo Lebendgewicht als tolerierbar angegeben.„.

Das entpräche bei ca. 450 kg LG 900 g Eiweiß, Heu enthält einen Rohproteinanteil von 8 bis 10 Prozent. Bei geschätzten 8 kg Heu / Tag, bedeutet das eine Proteinzufuhr von ca. 700 g. Das Zusatzfutter der Hafis liegt wie beim Heu zwischen 8 und 10%  Rohproteingehalt, da sie davon relativ wenig bekommen, liegen wir gerade noch im Rahmen.

Besser wäre weniger Eiweiß, man muß das ausgleichen, Zitat: „Hohe Eiweißzulagen können eine längere Zeit nur dann gut verkraftet werden, wenn auch die Spurenelementzulagen in die Ration passen. So kann der enzymatisch bedingte Um- und Abbau der Aminosäuren reibungslos und ohne den Zugriff auf körpereigene Ressourcen erfolgen.

Einige Aminosäuren (wie Lysin, Methionin, Tryptophan, Leucin, Isoleucin, threoin, Valin, Histidin und Phenylalanin) sind jedoch essentiell und können nur auf dem Wege der Ernährung zugeführt werden.

Zitat von dieser Seite:Proteinqualität eines Futtermittels meint also: Welche Aminosäuren, sind in welchen Gehalten im Futtermittel vorhanden und wie hoch ist die biologische Verfügbarkeit der Aminosäuren (insbesondere der essentiellen Aminosäuren) für das Pferd. Klassische Proteinträger im Pferdefutter sind Sojaschrot oder Rapsschrot aber auch Bierhefe. Bierhefe enthält Aminosäuren, Nukleinsäuren, Nukleotide (Bausteine der Muskelzellen) in hoch biologischer Verfügbarkeit. Auch der natürliche Gehalt an essenziellen Aminosäuren wie Lysin oder Threonin (siehe Tabelle 1 ) ist relativ hoch. Bierhefe hat damit einen direkten Einfluss auf das Muskelwachstum.

Bierhefe wird als Lieferant für Aminosäuren also empfohlen, es enthält auch Biotin, Zink, Kupfer und Selen. Methionin scheint ein wichtiger Baustein zu sein, auch für Pferde, Zitat: „Methionin wirkt fettlösend und schränkt die Fettablagerung in der Leber ein.

Im KostBar Ferment ist BTR-Bierhefe enthalten, ich werde das Ferment nun doch nicht absetzen, sondern weiter füttern. Durch die Zusätze wird die Leber entgiftet, bis zum Ende des Fellwechsels bleibe ich dabei.

Hanf bekommen beide ja auch schon einige Zeit, allerdings nicht in reiner Form, sondern gemischt, z. B. HanfHepar,
darin ist enthalten: 1,5 kg frisch geschroteter Hanf, 1 kg Brennnesselkraut, 1 kg Mariendistel/Artischocke (85 % Mariendistelsamen/15 % Artischockenblätter).

Andere Kräuter zur Entgiftung brauche ich wohl keine mehr kaufen, die Hafis sind gut aufgestellt :-).

23. Februar 2015

Spaziergang mit Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:55

Als ich um eins im Stall war, schien noch die Sonne. Barbie geholt und ihr die Hufe ausgekratzt, ich plante einen Spaziergang. Tja, darauf hatte sie wohl keine Lust, wollte den Hof nicht verlassen. Ich glaube, 5x riss sie sich los und stellte sich wieder auf den Putzplatz oder an den Eingang zu Offenstall.

Wenn Barbie am Strick reißt, kann sie kein Mensch halten, ich versuche das gar nicht, hat eh keinen Sinn. Daß wir nicht spazieren gehen, schied aus, dann hätte sie sich ja durchgesetzt. Also holte ich das Kontroll-Halfer und hängte meinen Strick in beide Ringe der Kette ein. Barbie riß sich erneut los, also habe ich den Strick so eingehangen, daß die Kette auf Zug kommt, wenn sie zieht.

Ich mußte ein mal ziehen, damit sie nicht wieder abhaute, dann ging sie brav mit :-). Wir gingen sofort über die Straße, danach habe ich den Strick wieder in beide Ringe eingehangen, so daß die Kette nicht auf Zug kam. Barbie fand einige wenige Grasbüschel, die sie fressen durfte, dann ging es über die Gleise auf einen nicht geräumten Weg.

Auf diesem sulzigen und nassen Schnee laufen fand ich ziemlich anstrengend, wir gingen daher nicht besonders weit. Barbie lief die ganze Zeit am locker durchhängenden Strick einwandfrei mit, überholte und zackelte nicht. Zurück im Stall bekam sie ihr Zusatzfutter, wir waren ca. 1/2 Std. unterwegs.

Auf dem Asphalt liegen derzeit überall Steine, meist kann man nicht ausweichen. Barbie läuft darauf zwar, ist aber verständlicherweise nicht begeistert von den pieksenden Steinen. Hufschuhe sind aber zu rutschig, wenn wir auf Schnee laufen, die derzeitigen Verhältnisse sind also etwas doof für ihre Hufe.

Es fing an zu regnen, Barbie zurück gestellt und Nepomuk geholt. Er hatte sich wieder die Schweifrübe gescheuert, ich schmierte ein wenig Lebertran-/Zinksalbe drauf. Vielleicht ist er auf den Spitzwegerich allergisch, von dem jedes Pferd 10 g bekommt? Für ihn setze ich den nun ab, mal sehen, ob das was bringt.

Ins Zusatzfutter gemischt frißt er die Mineral-Cobs problemlos, nur aus der Hand nicht. Heute bekamen beide erstmals Hepar Visceral (jeder 30 g), davon habe ich noch ca. 800 g. Danach möchte ich beiden Kräuter zum Entgiften geben, ich denke, mit den Lüneburger Kräutern im Wechsel mit Heparlind Leber-Kräutern sind wir gut beraten. Mit der Bestellung warte ich noch, evtl. brauche ich bis dahin nochmals Zink.

22. Februar 2015

Nepomuk frisst Mineral-Cobs nicht aus der Hand

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:02

Mir ging es heute nicht so besonders, daher hatte Barbie frei. Meine liebe Stallkollegin schrieb mir gestern, daß Nepomuk seine Mineral-Cobs nicht aus der Hand fressen mag – tja, dann bekommt er halt kein MiFu, wenn ich nicht im Stall bin.

Barbie habe ich an beiden Vorderhufen die Zehen und rv Trachten + Tragrandüberstand gekürzt. Links vorne heute, ich bin gespannt, ob das Loch in der Zehe irgendwann mal raus wächst. Der Strahl hat sich prima entwickelt, die bombigen Eckstreben werde ich im Laufe der Woche mal schneiden.

Rechts vorne, der Huf ist ebenso wie lv symmetrisch und so lang wie breit. Die Eckstreben schneide ich noch, die Zehe kürze ich weiter, berunde auch wieder den äußeren Tragrand. Hier sieht man gut, daß der Strahl komplett mitträgt, er schaut nur etwas zerrupft aus, weil ich Strähle nie schneide.

Jeder Hafi bekam heute ca. 350 g Equigard + 100 g Grünhafer, vom Ferment aber nur noch 100 g anstatt 150 g wie bisher. Ich werde das Ferment nun ausschleichen, bis der Beutel zu Ende ist, danach gibt es eine Pause bis Mitte März. Die Amara Bitterkräuter sind morgen zu Ende, danach gibt es Herba Visceral zur Unterstützung der Bauchspeicheldrüse.

Heute hatte es ein wenig geschneit, der Boden drunter war teilweise gefroren, der Sand auf dem Reitplatz komplett. Elli ging mit Halfer, Strick + Halsring auf den Platz, dort Schritt laufen ist für ihn mit seinen super Hufen ja problemlos. Als Barbie ihr Zusatzfutter gefressen und zurück im Stall war, ging ich auch zum Reitplatz.

Elli stieg per Aufstiegshilfe auf, hin und wieder trabte Nepomuk ein wenig ganz langsam, ließ sich aber immer wieder gut in den Schritt nehmen. Mit Halfter + Zügel habe ich ihn ja schon öfters geritten, mit Halfer + einem Strick bisher nicht.

Er arbeitete prima mit, nur auf die linke Hand gehen (seine schwächere) mochte er anfangs nicht so gerne. Das klappte dann auch, ich baute für Elli einen Slalom mit 4 Pylonen auf. Das war schwierig, weil ja nur ein „Zügel“ zur Verfügung stand. Ich ging dann einmal neben Nepomuk mit, da lief er den Slalom einwandfrei, ohne mich ließ er Hütchen aus.

Elli übte weiter und dann klappte der Slalom auch zwei mal einwandfrei :-), danach war fertig. Nepomuk war heute sehr brav und hat prima mitgearbeitet, daher wurde er viel gelobt. Ich brauche schon meinen Voltigiergurt zum Festhalten, wenn ich ihn mit Halsring reite, zur Sicherheit clipse ich Zügel ins Halfter ein.

Nepomuk reagiert schon sehr fein auf Gewichtshilfen und den Halsring, ich sollte das öfters mal mit ihm üben. Mit Barbie + Halsring kam ich bisher auf keinen grünen Zweig, weil sie immer los startet, zum „Bremsen“ brauche ich dann die Zügel. Derzeit möchte ich sie auf dem hart gefrorenen und buckeligen Sand auf dem Platz nicht bewegen, obwohl sie darauf laufen könnte, was sie schon bewiesen hat.

Zukünftig werde ich das Reiten mit Halsring aber öfters mal machen, muß ja nicht lange sein. Es bietet dem Pferd und mir Abwechslung, außerdem tut es beiden gut, wenn sie mal nur im Schritt geritten werden.

Ich habe mir überlegt, im Nov. 2015 eine Heuanalyse machen zu lassen, damit ich über den Winter 2015/216 die fehlenden Spurenelemente besser ausbalancieren kann. Für die jetzige Heusaision lohnt das nicht mehr, in weniger als 3 Monaten wird angeweidet, danach gibt es kein Heu mehr.

Im Zuge meiner Recherche zu Heuanalysen bin ich auf dieses Mineralfutter gestoßen, es enthält kein Eisen; das Orthokomplex von Dr. Maroske ebenfalls nicht. Der Bestandteil an Zink (jeweils pro kg) ist unterschiedlich, 2500 zu 9000 mg. Bei Kupfer ist das Verhältnis 600 /2000 mg, Mangan jeweils 2000 mg, Selen 4,5 zu 16 mg.

Das Wildhorse-MiFu enthält L-Methionin und L-Lysin,  Orthokomplex nicht, soweit ich das sehe. Vom Wildhorse-MiFu würden meine Hafis mit 450 kg Lebendgewicht 135 g bekommen, vom Orthokomplex 60 g.

Mir ist das Orthokomplex in Sachen Kupfer und Selen zu hoch dosiert, mit zuviel Selen kann man das Pferd vergiften.

Der größte Unterschied liegt im Preis, 18 kg Wildhorse-MiFu kosten EUR 66,00, 5 kg Orthokomplex EUR 78,00.

20. Februar 2015

Strahlspitze rv bei Barbie „abgestorben“

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:57

Heute war es bei strahlender Sonne endlich mal etwas wärmer, 8 Grad. Reiten wäre prima gewesen, ich will die Hafis aber nicht überlasten *g*, wir reiten ja am Sonntag wieder. Andere Pferde sind es gewohnt, täglich was zu arbeiten, meine Hafis nicht. Es ist schon neu für Barbie, nun 2x pro Woche ins Gelände zu gehen, wir steigern die Arbeit lieber langsam.

Heute gab es wieder ein wenig AlpenGrün Mash, Heucobs und Grünhafer, alles gut vermischt. Beide haben brav aufgefressen, am Sonntag bekommen sie dann Equigard.

Barbie habe ich rv nochmals die Zehe gekürzt, finde die Zehe aber immer noch zu lang. Ab sofort werde ich 2x pro Woche rv die Zehe kürzen, damit wir weiter kommen. Die doppelte Sohle in der Mondsichel baut sich nun ab, vor 3 Tagen sah es noch so aus. Die Strahlspitze hat sich zurückgezogen, das Loch in der Zehe zieht sich bis in den Tragrand rein.

Mein Rivanol zum Spülen ist eingefroren, werde es auftauen, ebenso mein Mähnenspray. Schnee ist zum Reiten prima, mir reicht es nun aber langsam mit der Kälte. Am WE soll es angeblich nochmals ein wenig schneien, dann ist hoffentlich Ruhe, ich warte auf den Frühling.

Das Schwarzkümmelöl nahm ich heute, um Barbies Mauke rh am Bein zu reinigen, es hat sich schon wieder neuer Grind gebildet.

Als Barbie ihr Zusatzfutter fraß, habe ich ihr den VS-Sattel aufgelegt, um zu sehen, ob der passt. Allerdings fehlt mir das Wissen, um beurteilen zu können, ob ein Sattel mit Baum passt oder nicht. Zu lang fand ich den Sattel nicht, wir werden sehen, was Barbie am Sonntag dazu meint.

Bei Nepomuk habe ich hinten die Zehen gekürzt, er hatte heute nicht die Schweifrübe zerstrubbelt. Ich gebe nun immer Schwedenemulsion, gemischt mit reinen Ölen, drauf, das scheint zu helfen. In diese Flasche kippte ich heute noch ein wenig Schwarzkümmelöl dazu, was ja sehr gut für die Haut sein soll.

Meine Stallkollegin schrieb mir heute, Nepomuk wäre gestern von den Mineral-Cobs nicht begeistert gewesen, ich hoffe, er frißt sie trotzdem aus der Hand. Wenn nicht, bekommt er halt an den Tagen, wo ich nicht im Stall bin, kein MiFu.

Am spanischen Sattel habe ich eine neue Schabracke angebracht, vielleicht gefällt Nepomuk die Filzdecke nicht? Irgend einen Grund muß es haben, warum er im Gelände anfangs versucht, umzudrehen und heim zu rennen.

18. Februar 2015

Nepomuk galoppiert auf Asphalt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:15

Für jeden Hafi nahm ich heute 300 g AlpenGrün Müsli + 130 g Grünhafer mit in den Stall, dort vermischte ich alles mit mit meinen sonstigen Zutaten.

Barbie bekam heute den Westernsattel mit Lederdecke aufgelegt, um 13.30 Uhr starteten Elli und ich ins Gelände. Bei der Ovalbahn stiegen wir auf, ich nahm dieses mal einen Stein, Elli einen Bretterstapel, das klappte prima. Ich fand, die Lederdecke liegt auf dem unteren Widerrist ziemlich streng auf, allerdings lastete dort kein Gewicht drauf. Ob Barbie das gedrückt hat, weiß ich nicht, leider kann sie mir ja nix sagen.

Wir wollten Richtung Römersiedlung reiten, Nepomuk drehte 2x um, Elli konnte ihn immer wieder kurzfristig umkehren und zu Barbie und mir aufschließen. Beim dritten mal Umdrehen gelang ihr das nicht, Nepomuk galoppierte an.

Ihn dann zu bremsen ist schwierig, er nimmt den Kopf runter und spannt die komplette Halsmuskulatur an, um sich jeglicher Zügeleinwirkung zu entziehen. Auf der mit Kies gestreuten Teerstraße galoppierte der Sturschädel Richtung Heimat, während Barbie und ich standen, sie machte keinerlei Anstalten, auch umdrehen zu wollen.

Elli konnte ihn nach einiger Zeit durchparieren, wendete und kam im Schritt wieder an. Galopp auf Asphalt verlangt den Hufen ein Höchstmaß an Hufmechanismus (Dämpfung) ab, ansonsten leiden die Gelenke. Glücklicherweise hat Nepomuk sehr gute Hufe, so daß er wohl keinen Schaden genommen hat.

Als Elli wieder zu mir aufgeschlossen hatte, ging es im Schritt Richtung Römersiedlung, Barbie lief heute keinen schnellen Schritt, zackelte daher immer mal wieder, um an Nepomuk dran zu bleiben. Irgendwie fand ich, Barbie war heute nicht ganz fit, ob das an meiner gestrigen Hufbearbeitung lag? Oder am Westernsattel?

Im Wald angekommen, trabten wir an, Elli Erste, Nepomuk hatte es eilig. Barbie überholte ihn in ihrem unvergleichlichen Renntrab, ihr schien es doch in Sachen Hufen relativ gut zu gehen. Kaum war sie Erste, nahm ich Tempo zurück, Nepomuk war hinter uns einfacher zurück zu halten.

Wieder Schritt, wir bogen rechts ab zu dem prima Weg mit relativ viel Schnee. Elli ging wieder Erste, wir galoppierten an, Barbie hielt anfangs gut mit. Nepomuk drehte am Gas, wir ließen abreißen, Barbie blieb aber im Galopp. Es kam eine Linkskurve, geradeaus ging es raus aus dem Wald, diesen Weg nahm Nepomuk. Elli parierte ihn durch, ich Barbie ebenfalls.

Wir nahmen wie geplant die Abbiege links und galoppierten noch ein Stück, Barbie wechselte von sich aus in den Renntrab, ich hatte nichts dagegen. Im Schritt ging es aus dem Wald raus, auf dem Weg lag kaum mehr Schnee.

Gemütlich ging es Richtung Heimat, Nepomuk war hibbelig, Elli hielt ihn aber im Schritt. Wir nahmen heute einen neuen Weg zurück, immer geradeaus bis zur Wiese, die neben der Ovalbahn liegt. Dort bogen wir rechts ab und ritten durch den hohen, verharschten Schnee, die Pferde mußten bei jedem Schritt die Hufe ziemlich hoch heben.

Barbie schloss mal wieder im Trab auf, was Nepomuk zum Anlass nahm, ebenfalls anzutraben. Ich dachte mir, na gut, traben wir die paar Meter bis zum Weg halt, Barbie war dagegen und galoppierte an. Normalerweise macht sie das nie von sich aus, Nepomuk tat es ihr gleich.

Bei so hohem Schnee ist Galopp enorm anstrengend für das Pferd, weil es die Vorderhufe bei jedem Galoppsprung ziemlich hoch heben muß, dazu ist die Hinterhand stark gefordert. Es waren aber wohl nur ca. 200 m, bis wir auf den Weg kamen und beide durchparierten in den Schritt.

Es schadet nicht, wenn die Hafis sich freiwillig mal ordentlich anstrengen – dementsprechend geschwitzt haben sie daher auch. Ich stieg bei der Ovalbahn ab und führte nach Hause, Barbie wollte nicht auf dem Teer mit Kies laufen, bevorzugte wie am Sonntag auch den hohen Schnee am Rand.

Das kostet enorm Kraft, ein gutes Training für die Kondition und Muskulatur :-). Im Stall angekommen bekamen beide ihr Zusatzfutter, davon waren sie nicht besonders begeistert, fraßen dann aber doch alles auf. Das Leinöl ist ja nun zu Ende, vom neuen Schwarzkümmelöl bekam jeder 12 ml.

Wir waren 1 Std. 20 Min. unterwegs, davon habe ich wie in letzter Zeit üblich ca. 20 Min. geführt. Nepomuk hatte sich wieder die Schweifrübe zerstrubbelt, ich gab was von meiner Schwedenemulsion gemischt mit reinen Ölen drauf, mal sehen, ob das was hilft.

Bei Barbie kann man nun wieder jede Rippe erfühlen trotz noch relativ viel dickem Winterfell, sie macht trotz Heu ad lib eine gute Figur. Sie baut gut Muskulatur auf, ihre Kondition wird auch immer besser :-).

Am Sonntag probiere ich Barbies VS-Sattel, der einzige mit Baum, den ich habe. Ob der ihr passt, muß ich kucken, ansonsten muß ein neuer Sattel für sie her.

Das Schwarzkümmelöl im Futter scheint unbeliebt zu sein, man kann es auch äußerlich anwenden. Heute kam bereits das Equigard + 2 Liter Leinöl, ich denke, nach dem Reiten bekommen sie das plus Grünhafer. An Stehtagen dann AlpenGrün Mash (nur noch wenig da) + ein paar Heucobs + Grünhafer oder AlpenGrün Müsli + Grünhafer.

17. Februar 2015

Vorderhufe bearbeitet

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:58

Heute nahm ich als Zusatzfutter ein wenig AlpenGrün Mash, Heucobs und Grünhafer mit für die Hafis. Im Stall habe ich Mash + Cobs eingeweicht, danach mischte ich den Grünhafer unter, so daß die Hafis den nicht wieder aus der Schüssel werfen konnten.

Barbie kam zuerst raus, lv habe ich mininmal Tragrand + Trachten gekürzt. Hufbock war heute angesagt, sie machte es wirklich prima, ich habe alle Tragränder berundet, die Zehe gestreckt und ein wenig gekürzt. Seitlich heute, das schaut nun besser aus als am 21.01.2015. Das Zehen kürzen bei ihr 1x pro Woche habe ich ein wenig schleifen lassen, werde das nun wieder regelmäßig am Montag machen.

Von vorne, die Seitenwände wachsen steiler nach, hebeln aber weg. Ziemlich unbefriedigend, Senken anbringen würde vermutlich helfen. Solange Barbie vorne noch barhuf geritten werden kann, werde ich darauf verzichten aufgrund der geringen Sohlenwölbung. Wenn der Schnee weg ist und sie vorne wieder Schuhe bekommt, werde ich Senken schneiden.

Rechts vorne habe ich von der Zehe einiges weggenommen, komischerweise sieht man das nicht. Die doppelte Sohle in der Zehe baut sich nun langsam ab, medial besteht ein ziemlicher Tragrandüberstand. Innen hat sie ja schon jahrelang einen Sohlenschaden, daher lasse ich den Tragrand erst mal bestehen.

Von vorne, die Hornröhrchen verlaufen gerade, die äußere Wand hebelt mE etwas stärker weg als die innere. Seitlich, ich denke, der Kronrand verläuft nun relativ gerade (soweit man das mit Puscheln beurteilen kann).

Es liegt noch einige Arbeit vor uns in Sachen Hufen, in drei Monaten wird angeweidet. Die Abszessrille rv dürfte bis dahin rausgewachsen sein, leider heißt das nicht, daß Barbie daher 2015 keinen Abszess mehr bekommen wird. Heute gab es wieder THM Hufstabil extra auf die Sohlen vorne sowie auf alle 8 Strähle das Hooflex-Mittel.

Bei Nepomuk nahm ich vorne ne Menge Tragrandüberstand + Trachten runter, mir fiel fast die Hand ab, so viel war das. Hufbock hat er nicht so gut gemacht wie Barbie, es war aber noch im Rahmen. Fotos von seinen Vorderhufen stelle ich demnächst ein, sie verändern sich ja kaum.

Das Masterhorse MiFu sowie Leinöl ging heute zu Ende, heute kam das AlpenGrün Müsli sowie Schwarzkümmelöl. Die Flasche mit 250 ml hat EUR 13,00 gekostet, jeder Hafi bekommt nun 10 – 15 ml davon in sein Zusatzfutter.

Seit heute bekommen beide FermentMobil, jeder 150 g wie üblich, ich hoffe, meine neuen Fermentprodukte kommen bald. Morgen wird geritten, ich hoffe, beide können nach meiner heutigen Bearbeitung noch gut laufen.

Heute traf ich endlich mal Stallkollegen, die den Hafis ihre Mineral-Cobs an den Tagen geben würden, an denen ich nicht im Stall bin. Ich hoffe, das klappt nun, werde einen Plan an meinem Spind aufhängen.

16. Februar 2015

Equigard gut für die Hafis?

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:25

Gestern wollte ich Lamino Star bestellen, es ist aber derzeit nicht lieferbar. Heute kam eine Antwortmail aufgrund meiner Stornierung des AlpenGrün Müslis, mir wurde mitgeteilt, daß es am Freitag ausgeliefert wurde. Ich kann das Paket zurück gehen lassen und bekomme mein Geld zurück, das finde ich sehr kulant von diesem Shop. Allerdings kann ich das dem DHL-Fahrer nicht zumuten, er wird mich für irre halten, wenn er den 20 kg Sack wieder mitnehmen muß.

Also werde ich das AlpenGrün Müsli behalten, es aber nur in geringen Dosen, vermischt mit Grünhafer, verfüttern. Equigard hatte ich bereits mal verfüttert, es hat den Hafis ebenso gut geschmeckt wie Lamino Star. Es gibt sogar eine Studie zu Equigard, für Barbie ist es also geeignet.

Pro 1 kg sind enthalten:

Eisen 200 mg
Zink 300 mg
Mangan 300 mg
Kupfer 85 mg
Selen 1,2 mg

Nach einem Ausritt bekommt jeder Hafi dann 300 g Equigard und 100 g Grünhafer, das ergibt dann pro Fütterung (100 g Grünhafer berechne ich nicht, die Mengen an Spurenelementen sind gering):

Eisen 60 mg
Zink 90 mg
Mangan 90 mg
Kupfer 25,5 mg
Selen 0,36 mg

Ausgleichen möchte ich:

– Zink 456 mg
– Kupfer 40 mg
– Mangan 50 mg

Zink und evtl. ein wenig Kupfer muß ich also extra unterstützen, Mangan ist leicht überdosiert, das macht mE nichts. Vom „Zn Zink“ werde ich 15 g dazu geben, das sind 225 mg Zink in Form von Zink-Aminosäure-Chelat.

Man man, diese ganzen Berechnungen machen mich ganz kirre, so langsam weiß ich nicht mehr, was meine Pferde überhaupt noch bekommen dürfen / sollen.

 

15. Februar 2015

tolle Galoppaden

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:55

Hochnebel bei 0 Grad heute, glücklicherweise lag noch einiger Schnee auf den Wegen. Elli und ich haben wie nun üblich bis zur Ovalbahn geführt, das Aufsteigen auf Barbie mittels Hilfe klappte relativ schnell. Sie stiefelte aber entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit gleich los, so daß der Sattel leicht verrutscht ist – so kam es mir jedenfalls vor.

Elli hatte wesentlich mehr Mühe mit Nepomuk, er blieb nicht korrekt neben dem Baumstumpf stehen. Ich glaube, es hat 10 Min. gedauert, bis es endlich klappte, wir ritten los Richtung Römersiedling. Nepomuk drehte ein paar mal um, Elli ließ ihn aber nicht ins Laufen kommen. Sie machte das super, setzte sich immer wieder durch, ich ritt mit Barbie derweil im Schritt weiter ob blieb stehen.

Als Nepomuk merkte, daß er seinen Sturrschädel nicht durchsetzen kann, war er brav, Barbie zackelte. Ich weiß nicht, ob das am leicht schiefen Sattel lag, jedenfalls hat sie heute so viel gezackelt wie schon lange nicht mehr. Auf der langen Geraden Richtung Wald wollten wir traben, es dauerte nicht lange, und Nepomuk galoppierte ohne Erlaubnis an.

Elli parierte ihn wieder in Trab, er galoppierte wieder an, Barbie ließ ich laufen, wie sie mochte. Wir galoppierten auch zwei mal, aber sehr gemütlich, dazwischen Renntrab. Im Schritt ging es weiter, leider hatten wir die richtige Abbiege nach rechts verpasst. Durch unberührten Schnee ging es Richtung Wald, das war ziemlich anstrengend für die Pferde, Barbie zackelte nicht.

Am Wald angekommen, gab es keinen Weg hinein, also ging es ohne weiter, die Hafis paßten wirklich sehr gut auf, wohin sie traten. Baumstümpfe etc. waren ja vom Schnee bedeckt und daher nicht zu sehen, also ziemlich anspruchsvoll zum Laufen.

Wir kamen auf einen guten Weg, der nicht geräumt war, ideal für Barbies Hufe. Galopp war angesagt, nach kurzer Zeit kam eine 90-Grad-Kurve nach rechts. Barbie galoppierte die relativ langsam problemlos, danach kam eine sehr lange Gerade. Nepomuk gab Gas, Barbie wollte dieses Tempo nicht mitgehen und ließ abreißen.

Elli war mit Nepomuk ein ziemlich Stück voraus, als sie ihn durchparierte, mit Barbie kam ich bis zu beiden im langsamen Galopp. Ich wußte gar nicht, daß Barbie soooo langsam galoppieren kann, ich gab daher den leichten Sitz auf. Das hat sie wirklich toll gemacht, normalerweise verfällt sie in Renntrab, wenn sie sieht, daß Nepomuk gebremst wird.

Im Schritt ging es weiter Richtung Heimat, Barbie zackelte die ganze Zeit. Bei der Römersiedling bogen wir links ab, um nochmals auf die ewig lange Gerade zu kommen. Es lag wieder hoher Schnee, daher zackelte Barbie nicht – das war selbst ihr wohl zu anstrengend.

Den langen Weg sind wir schon oft galoppiert, aber noch nie in Richtung Heimat und noch nie in ganzer Länge – heute war Premiere :-). Richtung Stall sind die Hafis ja immer schneller als vom Stall weg, Elli ließ Nepomuk laufen. Barbie hielt die ganze lange Strecke super mit im Galopp, wir beide gaben alles *g*.

Bevor eine Kurve kam, parierte Elli vorne in den Schritt, ich schloss mich mit Barbie an. Im Schritt bzw. Barbie zackelnd ging es nach Hause, bei der Ovalbahn stieg ich ab und führte die restliche Strecke, da zackelte sie nicht.

1 Std. 20 Min. waren wir unterwegs, die zwei langen Galoppaden waren traumhaft schön, so viel wie heute sind wir noch nie galoppiert, glaube ich. Die Hafis (und ich) bauen so langsam Kondition auf, eine so lange Strecke wie heute auf einen Rutsch sind wir noch nie galoppiert.

Dementsprechend hatten beide Pferde ziemlich geschwitzt, am Putzplatz bekamen sie ihre Abschwitzdecken aufgelegt. Heute gab es Heucops + ein wenig AlpenGrün Mash, was ich vor dem Ausritt mit heißem Wasser eingeweicht hatte. Darauf kam eine Lage Grünhafer, damit die Cops nicht gefrieren. Sie waren sogar noch ein wenig warm, als die Hafis ihr Zusatzfutter bekamen – den Grünhafer haben sie rumgeschmissen und erst die Heucops gefressen.

Das Masterhorse MiFu ist nun zu Ende, ab sofort bekommen sie die Mineral-Cobs. Das AlpenGrün Müsli habe ich heute wegen des hohen Eisengehalts storniert, werde 2 Säcke Lamino Star bestellen. Das mögen beide super gerne, nach einem Ausritt sollen meine Pferde auch ein Futter bekommen, was ihnen schmeckt.

Das Leinöl ist schon wieder zu Ende, beide bekommen je 50 ml in ihr Zusatzfutter, 1 Liter ist da schnell weg. Ich werde 2x 1l bestellen, das reicht dann einige Zeit.

Wir reiten nun 2x pro Woche aus, da brauchen die Hafis mehr Energie – mit 50 ml Leinöl sind beide gut aufgestellt, denke ich, auch wenn sie es nicht täglich bekommen (werden ja auch nicht täglich bewegt).

Am Mittwoch werde ich auf Barbie den Westernsattel mit der Satteldecke aus Leder probieren, vielleicht verrutscht der nicht. Falls doch, werde ich absteigen und den Sattel neu ausrichten, die Zeit nehme ich mir. Nepomuk wollte heute mal wieder überhaupt nicht stehen bleiben, davon lasse ich mich aber zukünftig nicht mehr unter Druck setzen.