30. Juni 2015

TÜV auf den letzten Drücker

Filed under: Allgemein,Motorrad — admin @ 15:19

Mein Motorrad, BMW F650 GS (Name: Gamay), hatte ich im Herbst auf den sehr großen TG-Platz meiner Mama gestellt, um in meiner Garage Platz für Holz zu schaffen. In der TG gibt es aber keinen Stromanschluß, so daß ich die Batterie nicht öfters mal aufladen konnte, zum Ausbauen war ich zu faul.

TÜV hätte Gamay im April 2015 gehabt, ich baute also die Batterie aus und lud sie zuhause auf. Das Teil sitzt bei meiner BMW dort, wo andere Motorräder ihren Tank haben, ich mußte daher drei Verkleidungsteile für den Ausbau abschrauben.

Eine Mutter für einen Pol verlor ich beim Ausbau, egal, hatte genügend Ersatz zuhause. Der Einbau gestaltete sich schwieriger, eine Gummistrippe hält die Batterie. In der schlecht beleuchteten TG, wo ständig das Licht ausgeht, bekam ich das Gummiteil nicht mehr dran, also beschloss ich, es wegzulassen.

Der Anschluß der Pole war ein Gefummel, ich verlor eine weitere Mutter, die ich nicht mehr fand. Nach ewiger Zeit hatte ich die Batterie angeschlossen und einen Teil der Verkleidung wieder angeschraubt, so richtig wollte die Plaste nicht passen.

Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Angst, Gamay zu holen, bin ja schon Ewigkeiten nicht mehr Motorrad gefahren. 2 Monate darf man kostenfrei den TÜV überziehen, ansonsten kostet es EUR 15,00 extra. Heute gab ich mir einen Ruck, morgen ist nämlich der 1. Juli 2015 – die EUR 15,00 Strafe kann ich anderweitig besser verwenden.

Aus der TG kam ich raus, ohne in den engen Kurven zu wackeln *g* und kam sicher zuhause an. Endlich genug Licht, um die Verkleidung ordnungsgemäß anzuschrauben, noch schnell drüber geputzt, der TÜV ist nicht weit weg. Ich wohne in einer Sackgasse, an deren Ende man drehen kann, falls man nicht zu doof zu Fahren ist. Allerdings ist enge Kreise fahren so gar nicht meine Stärke, ich habe es aber geschafft, ohne die F hinzuschmeißen *g*.

Neben dem TÜV ist eine Tankstelle, regulierte dort noch den Reifendruck, dadurch wurde die F gleich ein Stück höher. Ich war die Erste nach der Mittagspause, ein Glück :-), Gamay kam sofort dran. Es trudelten nach und nach 4 Autos ein, alle mußten lange warten, weil die Prüfer Probleme mit der Abgasmessung hatten *hihi*.

Die F ist ein Einzylinder, hat aber zwei Auspüffe, das Meßgerät hat nur einen Anschluß. Die Prüfer kamen damit nicht in Schuß, drei mal haben sie gemessen und dann erklärt, sie müssen ihr Gerät neu kalibrieren. Ich weiß nicht, auf was, vermutlich auf die Hälfte der Emission. Anscheinend hat das geklappt, Gamay hat ca. 45 Min. die Prüfstation blockiert, alle Autobesitzer mußten sich in Geduld üben.

Folgende Mängel wurden gefunden:

– Gabel undicht, dadurch evtl. Bremssattel feucht

Vielleicht lag das daran, daß ich mittags dachte, ich muß Öl nachfüllen. Da in der TG kein Ölfleck zu sehen war, kann die Gabel nicht undicht sein.

– Reifenventil vorne schief, unter Spannung

Der Prüfter meinte, das hätte sich bei einer Vollbremsung verzogen, ich habe aber schon mindestens 3 Jahre keine mehr gemacht.

– Gasdrehgriff Drehzahlerhöhung bei vollem Linkseinschlag

Ich bin noch nie mit vollem Linkseinschlag gefahren, dabei würde ich vermutlich umfallen *g*, habe das daher nie bemerkt.

Nach Hause fuhr ich schon wieder locker und durch die 30er-Zone im Stand, das ist cool :-). Sogleich meinen Schrauber angerufen, in einer Woche kann ich ihm die F bringen. Er soll alles reparieren, außerdem Bremsflüssigkeit und Öl wechseln und die Gummilippe über die Batterie spannen.

Am 15.07.2015 hat er den TÜV im Haus, der Gamay nachkontrolliert, dann habe ich mein wunderbares Motorrad wieder :-). Was habe ich gekämpft, um den Motorrad-Führerschein zu bestehen, ich fahre sehr gerne, komme aber irgendwie nie dazu. In den Stall kann ich damit nicht fahren, weil ich das Zusatzfutter der Hafis zuhause habe – die zwei gefüllten Schüsseln kann ich auf dem Motorrad nicht transportieren.

Frau wird älter, was ist mit meinen Pferden, wenn mir was passiert? Ich bin zwar immer langsam und vorsichtig unterwegs, trotzdem kann einen ein unvorsichtiger Autofahrer schnell man abräumen.

28. Juni 2015

Fahren von Boden aus geübt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:11

Mein Sud aus Zinnkraut und Süßholzwurzel ergab gerade genug Tee, um Barbie zwei Umschläge zu machen. Ich habe sie ganz locker mit Klebeband befestigt, so daß nichts drücken kann und die Bewegung der Gelenke nicht eingeschränkt wird. Vermutlich hält das nicht ewig, es reicht aber, wenn es mal ein paar Std. drauf ist, danach ist der Sud eh getrocknet.

Von dem Zinnkraut sowie der Süßholzwurzel bekam jeder Hafi die Hälfte in sein Zusatzfutter, das wirkt ja auch innerlich. Das bedeutete für jedes Pferd ca. 25g Zinnkraut und Süßholzwurzel, ich denke, das ist für ein paar Tage vertretbar.

Auf alle Strähle gab es heute wieder JoDoGel zur Strahlpflege, ich finde das Zeugs ziemlich gut. Nepomuk wurde mit meiner Eigenmischung Bockshornkleesamen gemahlen, Aloe Vera Öl + Aldi-Lotion eingeschmiert, ins Gesicht gab es heute Lebertran-/Zinksalbe. Er hatte weder Schweifrübe noch Mähnenkamm gescheuert :-), es gab nur 2 kleine Bißwunden in einer Schlauchtasche.

Die Hafis kamen zurück in den Stall, ich räumte auf und kehrte. Mit Fahrleine und Longiergurt (samt Ösen) ging es zu dritt auf den Reitplatz, ich stellte mit 4 Pylonen einen Slalom auf und am Schluß ein „Tor“.

Nepomuk den Gurt angelegt und die Leine am Halfter befestigt, problemlos gelangte ich hinter ihn – es ging los. Er lief brav vor mir, blieb allerdings hin und wieder stehen – mein „vorwärts“ unterstrich ich mit einem sanften Touch der Leine auf die Kuppe.

Auf „links“ hörte er prima, „rechts“ fand er ein wenig doof. Wir übten den Slalom, der fast klappte, und danach durchs Tor gehen, ansonsten Zirkel bzw. Kreise. Nepomuk arbeitete motiviert mit, das mit rechts und links müssen wir aber noch üben.

Nun sollte er das erste mal vor mir gehend antraben, nachdem ich kurz energisch wurde, lief er brav los. Ich rannte hinterher *g*, langsam Traben ist ja sein Ding nicht. Angehalten und ihn ausgiebig gelobt, danach gingen wir noch eine Runde Schritt. Zum Schluß verlangte ich rückwärts gehen, das kann er einwandfrei. Allerdings lief er schief rückwärts, das akzeptierte ich nicht – schließlich müßte er vor der Kutsche auch gerade zurück treten. Erst als er ein paar Schritte schnurrgerade zurück ging, hatte er fertig und wurde gelobt.

Anschließend kam Barbie an die Reihe, alles easy mit ihr, außer daß sie genau wie Nepomuk hin und wieder stehen blieb. 3 Pylonen Slalom schafften wir, sie hörte besser auf meine Kommandos, egal ob ich rechts oder links sagte, sie führte alles brav aus.

Mit Barbie übte ich nur ca. 5 Min. im Schritt, sie kam mir heute wieder ziemlich steif vor, allerdings nicht so schlimm wie vorgestern. Bei ihr geht es ja nur darum, daß sie auch was arbeiten darf und dafür ein Lob oder eine Belohung bekommt. Barbie machte auch gerne mit; wenn sie was nicht kann oder nicht will, zeigt sie das immer deutlich.

Die Hafis kamen in den Stall zurück und trabten freiwillig neben mir her Richtung Ausgang. Im Trab sah man die Steifheit von Barbie deutlicher, fand ich, ein Ticken rv konnte ich nicht erkennen.

Sie bekam heute nur eine Fliegenmaske angezogen, Nepomuk seine Bucas-Zebradecke, ich muß seine Halsdecke mal und die Fedimax waschen. Bevor ich fuhr, steckte ich noch 10x Traumeel und 10x Zeel in zwei Apfelschnitze, den Ingwer (13 g) plazierte ich auf einer Hand voll Equigard.

Barbie bekam das aus einer Schüssel im Stall, sie hat alles aufgefressen *freu*. Die ideale Dosis muß man durch Probieren herausfinden, ich werde ihr morgen 15 g Ingwer geben, falls sich keine Verbesserung zeigt. Das kann ich hochschrauben auf bis zu 20 g pro Tag, wir werden sehen, ob das nötig ist.

Nachdem Barbie keine Magenprobleme hat, kann ich ihr den Ingwer geben, vorher bekommt sie ja immer ihr Zusatzfutter, das sind ca. 1 kg Trockensubstanz. Wie bei chemischen Schmerzmitteln auch, soll das Pferd ja was im Magen haben, bevor es was gegen die Schmerzen bekommt.

Apfelessig für meine Umschläge werde ich besorgen, der zieht allerdings die Stechvieher an. Ebenso Apfelsaft, um darin die Teufelskralle und den Ingwer einzuweichen. Ingwer und Teufelskralle muß man langfristig geben, ebenso Grünlippmuschel.

Traumeel werde ich abgesetzen, sobald die Teufelskralle eingetroffen ist, Zeel gibt man langfristig. Homöopathie finde ich super, mir wäre es aber lieber, die Naturprodukte würden greifen.

27. Juni 2015

äußerliche Behandlung der Arthrose bei Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:40

Süßholzwurzel und Zinnkraut hatte ich ja extra bestellt, um Barbie damit Umschläge zu machen. Das wird im Pferdewiki empfohlen, habe gerade einen Tee angesetzt, der kann bis morgen durchziehen.

Die Frage ist, wie ich den Aufguss an den Krongelenken anbringe? Bandagen wären eine Möglichkeit, wenn ich die aber locker wickel, verliert Barbie sie vermutlich. Ich denke, Verbandsmull eignet sich am besten, den kann ich relativ locker mit Klebeband bestigen. Ab morgen bis einschließlich Mittwoch kann ich täglich in den Stall fahren (am Montag aber nur sehr kurz, muß nach Tirol) und Barbie vorne neue Wickel machen.

Rausgefunden habe ich, daß Kältetherapie bei Arthrose hilft. Einen Cool Pack habe ich, der ist aber schwierig anzubringen, mir fiel da eine andere Lösung ein. Ich habe 3x 300 ml Kältespray/Kühlspray für Sport bestellt, das könnten auch Stallkollegen Barbie schnell mal im Stall auf die Krongelenke sprühen.

Meine 100 g reine Teufelskrallenwurzel habe ich heute früh in meine eigene Kräutermischung getan, die Empfehlung im Pferdewiki habe ich gerade erst gelesen. Für die Kur mit Teufeskrallenwurzel (6 Wochen á ca. 20 g) bräuchte ich 600 g, werde 1 kg bestellen. Ebenso Hagebutten mit Kernen, Barbie frißt die, nur Nepomuk spuckt Hagebutten immer aus. Die Idee mit dem Apfelsaft finde ich super, man legt die Teufelskralle darin über Nacht ein, den Ingwer gebe ich noch dazu.

Da Barbie eine mE starke Schmerzsymptomatik hat, ansonsten würde sie nicht so steif laufen, habe ich 250 g Beinwellwurzel bestellt. Das bekommt sie zuerst anstatt Teufelskralle/Ingwer, 20 g für max. 10 Tage. Mit meiner eigenen Kräutermischung (Gingko, Mädesüß, Weidenrinde) setze ich in der Zeit aus, man soll das sowieso nicht langfristig füttern.

Habe gerade alles bestellt, was ich langfristig brauche, ich denke, dieses Jahr werde ich nichts mehr ordern *g*.

26. Juni 2015

der Sommer kommt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:39

24 Grad und meist Sonne heute, die Viecherbelastung war enorm. Ich habe mein neues, selbst gemischtes Fliegenspray ausprobiert, zu 100% half es leider nicht.

Barbie lief heute wieder ziemlich steif, fand ich, leider hatte ich den Ingwer zuhause vergessen. Mein Beschlag war noch drauf, ab heute Abend kommt die Herde auf die größte Weide. Der Treibgang dahin hat eine 90-Grad-Kurve, die alle Pferde im Galopp nehmen – mal sehen, wie lange das mein Bekleb aushält.

Über den mißratenen Beschlag lv bin ich unglücklich, am liebten hätte ich ihn heute abgenommen. Da ich derzeit aber privat viel um die Ohren habe, kann ich auf die Schnelle keinen neuen kleben, muß ja vorher lv bearbeiten. Das wäre am Dienstag möglich, danach wird  der Beschlag angepasst und am Mittwoch geklebt.

Nepomuk hatte sich die Schweifrübe zur Klobürste gescheuert, das sah ich aber auch bei anderen Pferden, die kein Ekzem haben. Ansonsten war bis auf minimale Bisswunden in die Schlauchtaschen alles im grünen Bereich bei ihm, er wurde mit Moskitozon und Aldi-Lotion behandelt.

Barbie bekam Teufelskralle-Balsam auf die Krongelenke vorne geschmiert sowie die Antibiotika-Salbe auf die Raspe. Den Kampf gegen die hartnäckige Mauke habe ich gewonnen :-), lange genug hat es gedauert. Es ist davon fast nichts mehr zu fühlen, ich behandele trotzdem noch ein wenig weiter zur Sicherheit.

Die Hafis kamen in den Stall zurück, Barbie wäre lieber raus zum Grasen gegangen. Eigentlich wollte ich mit beiden noch auf den Reitplatz, um Fahren vom Boden aus zu üben, der war aber belegt.

Wegen der Stechviecher bekamen beide eine Fliegendecke angezogen, Barbie eine ohne Hals + Fliegenmaske ohne Ohren. Nepomuk trägt nun Halsdecke, Decke ohne Mähnenschutz und Fliegenmaske mit Ohren, das passt soweit. Die Fedimax-Fliegendecke ist aber die einzige außer der neuen für Barbie, bei der ich das Mähnenteil abnehmen kann.

Bis ich ihm was genäht habe, dauert es noch eine Weile, da derzeit wenig Zeit. Bleibt nur, ihm in seine Decken mit Halsteil ein Polster einzukleben, so daß der Rand der Decke nicht auf seiner Wunde am Mähnenkamm scheuert.

Barbie bekam im Stall noch ihre 20 Tabletten Traumeel/Zeel, reingedrückt in zwei Apfelschnitze. Einen Teil davon hat sie wieder ausgespuckt, ich sammelte Tabletten vom Boden auf, den Rest des Apfels fraß Nepomuk.

Ich habe für Barbie gerade  Grünlippmuschel (reines Pulver) bestellt, erst mal 500 g zum Testen. Meine eigene Mischung mit Gingko/Mädesüß/Weidenrinde, von der noch jede Menge da ist, werde ich strecken mit 100 g reiner Teufelskralle (habe ich bereits). Dazu habe ich Heublumenblüten, Birkenblätter, Klebkraut und Brennesseln bestellt, das werde ich ebenfalls untermischen.

Es sollte möglich sein, daß ich Barbies Arthrose mit reinen Naturmitteln in den Griff bekomme, dafür muß man halt Geduld haben. Für Nepomuk habe ich ja nun auch eine Kräutermischung („RatzFatz Antikratz“), die ihm ersichtlich hilft.

Das AlpenGrün Müsli ist nun fast zu Ende, bisher bekam jeder Hafi eine Hand voll davon. Als Ersatz werde ich den Anteil an Grünhafer erhöhen, habe davon noch ca. 7,5 kg . Ab Juli ist der wohl wieder lieferbar, werde dann den Anteil an Heucobs runter schrauben.

Eine Futterumstellung wirkt sich ja immer nur langfristig aus, seit längerem bekommen beide Hafis nur noch „Natur pur“, nix Künstliches mehr. Beide schauen super aus, seidenweiches und toll glänzendes Fell, schöner Behang. Jetzt muß ich nur noch Barbies Arthrose in den Griff bekommen und alles wird gut :-).

Gestern entdeckte ich eine super Kutsche, voll funktionsfähig, für einen guten Preis. Den Traum vom zweispännig fahren habe ich immer noch :-), die Frage ist halt, ob Barbie in Rente bleibt oder irgendwann wieder leicht belastbar wird. Nepomuk alleine ist ist Gelände nicht 100%-ig sicher, das wird er wohl auch nie mehr werden. Zusammen mit Barbie ginge es, wir könnten ja erst mal nur auf der Ovalbahn fahren und uns im Winter dann ins Gelände trauen.

Für Barbie mit ihrer Arthrose wäre Fahren ideal, allerdings habe ich zwei Brocken Hafis. Wenn beide richtig anziehen, weil sie sich erschrecken, dann gute Nacht Freunde.

Die Kutsche müßte ich holen, habe aber weder ein Auto mit AHK noch einen Hänger. Stände die Kutsche um die Ecke, würde ich sie sofort kaufen, einen Transport müßte ich aufwendig organisieren.

25. Juni 2015

Decke selber nähen?

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:36

Heute habe ich ein neues Fliegenspray selbst gemischt, mal sehen, ob das gut hilft, werde es morgen testen. Nachdem sich Nepomuk mit seiner Halsdecke aus Ripstop sehr wohl fühlt, er vermutlich auf Dauer aber auch einen Schweifschutz braucht, dachte ich mir, ich kucke mal nach Ripstop-Meterware.

Eine Fliegendecke von Barbie, die an der Brust ausgerissen war, so daß ich sie dort nicht mehr schließen knonte, hatte ich vormittags in die Tonne gesteckt. Die Verschlüsse selbst sind aber noch gut, also wieder rausgeholt und die ausgeschnitten.

Für Nepomuk habe ich 3 m (Breite 1,47 m) weiße Nacht Camouflage Ripstop Baumwoll-Stoff Tarndruck Flecktarn bestellt, das schaut so ähnlich aus wie eine Zebra-Decke. Daraus nähe ich ihm eine Fliegendecke, obwohl ich im Nähen eher ne Null bin *g*.

Für den Hals hat er ja schon was, es geht nur noch um den Schutz der Schweifrübe. Einen Bauchlatz braucht er nicht, da er sich die Bauchnaht kaum aufbeisst, da reichen normale Verschlüsse, nur damit die Decke nicht verrutscht.

Brustschutz braucht er eigentlich nicht, da er sich selten in die Brust beisst – die Halsdecke reicht nicht bis ganz über die Brust. Nur die Schweifrübe braucht besonderen Schutz, werde keinen Schweiflatz machen, sondern einen kleinen „Schlauch“ annähen, den man mit Klett verschließen kann.

Ich habe noch eine etwas kaputte Amigo-Fliegendecke von Barbie, die Nepomuk zerstört hat. Verschlüsse für die Bauchgurte und für die Brust habe ich also genug, frage mich allerdings, ob die nicht zu „stark“ sind für das dünne Material.

Ich denke, Klett-/Flauschband ist besser, habe gerade 5 m in schwarz (50 cm Breite) zum Aufnähen bestellt, kleben hält vermutlich nicht so gut. Nachdem das eine Maßanfertigung für Nepomuk wird, müssen die Verschlüsse ja nicht verstellbar sein – werde aber Spielraum lassen.

Falls der Stoff so leicht ist wie der seiner Halsdecke, braucht Nepomuk keine Polsterung am Mähnenkamm, da hat er ja die Wunde. Falls was scheuert, klebe ich vorübergehend ein Polster in die neue Decke rein, die Wunde ist derzeit ab Abheilen.

24. Juni 2015

Beschlag links verunglückt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:07

Meine RB Elli war heute da, wir nahmen zuerst Nepomuk alleine raus. Er hatte nicht gescheuert und wurde mit Moskitozon behandelt, danach ging Elli mit ihm auf den Platz zwecks ein wenig Bodenarbeit und Reiten.

Ich holte Barbie, sie lief mE ziemlich steif und verspannt. Sie bekam ihr Zusatzfutter, mit rv fing ich an. Alles klappte super, beim ersten Absetzen blieb der Beschlag dort, wo er hin sollte. Flugs die 8 Laschen befestigt, danach war von meinem Kleber (Hippoplast) kaum mehr was übrig. Ich hatte noch einen von 2014, als Reserve auch noch Sekundenkleber von Pattex dabei – daran sollte es nicht scheitern.

Den BlackTag-Kleber hatte ich vorher per Fön ein wenig erwärmt, da wir heute nur ca. 16 Grad hatten – ich rechnete daher nicht damit, daß der dermaßen schnell abbindet. Der Beschlag lv verrutschte ein wenig nach vorne nach dem Absetzen, also schnell nochmals Huf hoch und gerade gerichtet. Es war aber schon zu spät, ich konnte ihn kaum mehr verschieben – so was Doofes.

Wieder abnehmen wäre schlecht gewesen, weil der BlackTag-Kleber ja schon hart geworden war, hätte den dann erst mal entfernen müssen. Also habe ich die Laschen angeklebt, der Kleber von 2014 hielt aber nicht sofort so bombig wie der von 2015.

Barbie hatte inzwischen ihr Zusatzfutter fertig und suchte am Boden die verstreuten Krümel zusammen, so daß lv nicht stehen blieb. Flugs die Schüssel mit Grünhafer aus dem Auto geholt, damit sie wieder ruhig stehen blieb. In Ruhe konnte ich dadurch alle 8 Laschen befestigen, der Beschlag ist wahrlich kein Meisterwerk geworden :-(. Er steht vorne leicht über, so daß der Aufzug Null Funktion hat, außerdem wird dadurch die Zehe verlängert.

Na ja, ich denke, für 1 Woche geht der schon, Barbie läuft ja eh nicht viel, evtl. hält er gar nicht so lange. Ich werde morgen einen neuen Beschlag vorbereiten, so daß ich einen in Reserve habe, falls was verlustig geht.

Barbie und ich gingen zum Grasstreifen neben der bergigen Weide, sie fraß, als ob sie seit 10 Std. gehungert hätte. Dabei hat sie vorher ihr normales Zusatzfutter, 1 kg Trockensubstanz, plus eine kleine Schüssel Grünhafer gefressen.

Ich sagte Elli Bescheid, daß ich mit Bekleben fertig bin, sie kam mit Nepomuk zum Putzplatz, wo er sein restliches Zusatzfutter plus ein wenig Equigard bekam. Endlich konnte er mal in Ruhe fressen, normal stiehlt ihm Barbie ja immer einen Teil.

Barbie kam zurück in den Stall, bis Nepomuk fertig gefressen hatte, das dauerte. Elli hatte noch Zeit, wir beschlossen, mit den Hafis zur prima Kräuterwiese zu gehen. Heute war wieder Sperrmülltag, überall auf den Gehsteigen lag Zeugs rum, vor dem Nepomuk immer ein wenig Angst hat, weil „neu“.

Als wir an der Straße waren, stand das riesen Müllauto mit laufender Presse genau gegenüber, beide Hafis liefen brav dahinter vorbei. Bis zur Wiese waren es ca. 150 m, die letzten ca. 20 m nahm die total gierige Barbie im schnellen Trab, ich rannte nebenher. Barbie und Gras ist ein Thema für sich, da können die Haxn noch so weh tun, sie kann es nicht erwarten.

Wir blieben ca. 40 Min., Barbie stopfte rein, was geht, sie ist echt nicht normal. In 20 Min. kein Kopf heben, Nepomuk macht das schon hin und wieder. Als sie proppenvoll war, nahm ihre enorme Fressgeschwindigkeit ab und sie schaute auch mal hoch.

Wir gingen heim, Barbie wollte natürlich nicht, um sie vom Gras zu trennen, muß ich immer energisch werden. Viel bewegt hatte sie sich nicht, auf dem Rückweg lief sie immer noch ein wenig steif, ein verkürzter Schritt rv war nicht zu erkennen, was Elli bestätigte.

Im Stall zurück bekam Barbie je 10 Tabletten Traumeel und Zeel, in eine Hälfte Apfel (groß) reingedrückt, Nepomuk bekam die andere Hälfte. 10 g Ingwer vermischte ich in eine Hand voll Equigard, sie hat das verputzt, als ob sie seit gestern nichts gefressen hätte.

Barbie hat eine gute Figur, man fühlt nicht nur jede Rippe, man sieht sie auch. Alles im grünen Bereich, obwohl sie so viel frißt bzw. zu fressen bekommt von mir. Nepomuk bekam noch seine Halsdecke angezogen + Fliegenmaske, Barbie heute keine.

Die reine Bierhefe ist nun zu Ende, wir setzen damit vorerst aus. Nun gibt es anstatt der Bitterkräuter eine Mischung aus Mariendistelsamen und Artischockenblättern zwecks Unterstützung der Leber. Beide bekommen dazu noch meine Mischung mit Weidenrinde/Mädesüß/Gingko, jeder 50 g eingeweicht.

Barbie bekommt derzeit eine Kräutermischung für Hufe, ihre Hufe wachsen wie irre. Da bricht nix aus, die laufen sich nicht ab, daher mußte ich ja so viel raspeln. Ich brauche jetzt aber was für den Bewegungsapparat bzw. die Arthrose, das muß natürlich ins Konzept passen.

Wenn ich mir die verschiedenen Mischungen so ansehe, hier oder hier, könnte Klebkraut eine gute Ergänzung für meine eigene Mischung sein, ebenso Heublumenblüten. Das richtige Verhältnis zu finden in Sachen Kräutern ist nicht einfach, Teufelskralle habe ich noch extra, die Dosierung in der Hufe-Kräutermischung ist relativ niedrig, 14% bei 40 g pro Fütterung.

Ich werde noch rausfinden, welches Kraut Barbie in welcher Dosierung bezüglich der Arthrose hilft, man muß halt Geduld haben, Kräuter helfen nicht von heute auf morgen. Am Sonntag steht ein Spaziergang zur Ovalbahn an zusammen mit Elli und Nepomuk, ich möchte sehen, ob sie sich einläuft.

23. Juni 2015

Barbie trabt Volten :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:11

Heute wurde ich von beiden Hafis mit einem Wiehern begrüßt :-), normalerweise zeigt nur Barbie so ihre Freude, mich zu sehen. Mein Lieblingsplatz am Putzplatz war belegt, also räumte ich mein Zeugs in den überdachten Teil, von dort konnte ich in den ersten Unterstand links blicken.

Meine Pferdchen sind ja immer aufgeregt vor Freude, wenn ich komme, und daher ein wenig hibbelig. Beide liefen daher im Trab in dem Unterstand im Kreis, Barbie ging einwandfrei *freu*. Ich hätte nicht gedacht, daß sie Volten traben kann, trotz Schuhen war das aber kein Problem für sie.

Wenn ein Pferd Hufrehe hat, tut es sich mit engen Wendungen schwer, bei Barbie konnte ich das bisher nie beobachten. Auch bei Arthrose vorne sind enge Wendungen nicht angesagt, schon gar nicht, wenn das Pferd nicht vorher 20 Min. aufgewärmt ist.  Barbie kann im Stall aber natürlich laufen, wie sie mag, ich selber vermeide enge Wendungen mit ihr.

Nepomuk hatte die Schweifrübe nicht gescheuert und seine neue Halsdecke ist immer noch intakt, das Teil ist wirklich gut. Er wurde heute mit Lazosan behandelt, die zwei Wunden im Gesicht mit Antibiotika-/Cortisonsalbe. Als ich dort noch Lebertran-/Zinksalbe aufbrachte, gefiel ihm das nie, die neue Salbe dagegen mag er gerne und zieht den Kopf nicht weg, wenn ich sie drauf schmiere.

Er bekam rh den äußeren Tragrand ein wenig beraspelt und berundet, danach kamen Barbies Vorderhufe an die Reihe, nachdem ich ihr die Schuhe ausgezogen hatte. So sah es am 19.06.2015 aus, als ich mit der Korrektur anfing, und so heute, hatte bereits THM Hufstabil extra aufgetragen. Der Huf ist mir immer noch zu oval, da muß ich dran bleiben, sobald der Beschlag wieder unten ist. Über die Sohle gesehen, die Ballen sind durch die Schuhe aufgeweicht. Das passt nun, die Ballen sind gleichmäßig ausgeprägt.

Rechts vorne habe ich die äußere Trachte bis auf Sohlenniveau gekürzt, dazu noch was vom Tragrand weggenommen – am 19.06.2015 sah der Huf so aus. Man sieht heute wieder die Einblutungen im Narbenhorn / Zehenbereich, die von der hohlen Wand stammen, dazu den Gammel, den die dort hinterlassen hat.

Obwohl ich die äußere Trachte derart stark gekürzt habe, mehr ging nicht, ist sie immer noch höher als die innere. Werde das im Auge behalten, sobald der Beschlag wieder runter ist. Morgen wird beklebt, ich hoffe, der Beschlag hält mindestens 2 Wochen, danach sehen wir weiter. Nach meiner Theorie müßte Barbie mit Bekleb nun einwandfrei laufen können, mal kucken, ob ich Recht behalte.

Sie kam ohne Hufschuhe zurück in den Stall und lief dort ein wenig rum, ich befand, daß sie heute weder Schuhe noch Schmerzmittel braucht. Nepomuk bekam wieder seine Halsdecke angezogen und beide Hafis eine Fliegenmaske, die Viecher waren heute nervig.

Das wars nun erst mal in Sachen Hufbearbeitung, ich brauche dringend eine Pause. Am Montag geht es dann weiter mit den Hinterhufen der Pferde, zum Schluß kommen Nepomuks Vorderhufe, das sind die besten von allen acht.

22. Juni 2015

Nepomuk lernt spanischen Schritt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:09

Die neue Halsdecke von Nepomuk war heute noch intakt, leider hatte er sich die Schweifrübe ein wenig gescheuert. Heute wurde er mit Moskitozon behandelt, die Wunden im Gesicht heilen nun langsam ab.

Sein Huf rh kam zuerst dran, mir fiel ja schon öfters auf, daß die Ballen nicht gleich groß sind. Vom äußeren Tragrand könnte ich noch ein wenig wegraspeln und den dann berunden, ansonsten passt es für die nächste Zeit. Ich bin gespannt, ob der Huf nun steiler nachwächst, mußte die Zehe ja bis zur Sohle kürzen wegen dem Hornspalt.

Barbie lief mE ein wenig vorsichtig aus dem Stall raus, ein Lahmen konnte ich aber nicht sehen. Mit lv fing ich an, die Strahlspitze ist abgestorben bzw. hat sich zurückgezogen. In der Zehe sehe ich nun wieder die Delle in der Sohle, von der Zehe muß noch ein wenig was weg, bevor ich beklebe.

Seitlich, die äußere Trachte könnte noch einen Tick kürzer sein, die Zehenwand verläut wegen der Hutkrempe nicht gerade. Von vorne, das schaut überraschend gut aus :-), die Seitenwände muß ich mal strecken, da gibt es einiges wegzuraspeln.

Rechts vorne nach meiner Bearbeitung, der Strahl ist wie lv auch bombig :-). Die Delle in der Sohle medial (Hornsäule) finde ich gar nicht mehr so arg ausgeprägt, bei der Delle in der Zehe ist noch Gammel zu sehen, der vermutlich von der hohlen Wand stammt. Die Zehe werde ich morgen nochmals kürzen, das ist dort nur Narbenhorn, was kaum Last aufnehmen kann.

Über die Sohle gesehen, die äußere Trachte ist höher, werde sie morgen kürzen. Schaut man sich die Lage der Ballen an, liegt der äußere weiter unten, die laterale Trachte ist also wesentlich zu hoch. Von der inneren könnte auch noch was weg, denke ich. Die gezerrte weiße Linie außen aka Krater gefällt mir nicht, mal sehen, ob ich den Tragrand noch ein wenig kürzen kann, ohne in die Sohle zu raspeln.

Seitlich heute, das schaut nun schon besser aus als gestern. Morgen bearbeite ich Barbies Vorderhufe fertig, am Mittwoch klebe ich dann den Beschlag. Damit habe ich dann ingesamt 3 Hufe fertig für die nächste Zeit, Barbies Hinterhufe brauchen nur noch ein paar kleine Korrekturen. Bleiben noch Nepomuks Vorderhufe sowie lh, dann ist aber fertig für die nächsten 3 Wochen.

Barbie kam in den Stall zurück und lief wieder klamm, also holte ich ihre Schuhe, tat dicke Filzeinlagen rein und zog sie ihr im Stall an. Auf der bergigen Weide ist nicht mehr viel Gras, falls sie die Schuhe dort verliert, werde ich sie hoffentlich schnell wieder finden.

Zu dritt gingen wir auf den Reitplatz, ich fand, Barbie zeigte keinen verkürzten Schritt rv. Allerdings verlängern die Schuhe die Zehe, so daß sie damit nur hatschen kann.

Nepomuk kam an und wollte was arbeiten, wir übten frei neben mir laufen, ich achtete drauf, daß er sich meinem Tempo anpasst. Das klappte gut, ging ich schnell, trabte er langsam nebenher, rückte mir aber teilweise zu nahe auf die Pelle. Mit ausgestrecktem Arm zeigte ich ihm an, wo er zu laufen hat, hatte keinen Strick dabei, um ihn damit auf Abstand zu halten.

Seitengänge übten wir auch, dabei hat er allerdings nicht ganz verstanden, was ich wollte – er sollte seitwärts mit nur leichter Vorwärtsbewegung gehen.

Zum Schluß durfte er seine Lieblingsübung machen, spanischen Schritt. Das klappte heute schon prima :-), wir kamen ca. 10 Schritte weit. Nepomuk hat nun verstanden, daß er abwechselnd ein Vorderbein sehr hoch heben und dann nach vorne abstellen soll, er gab sich große Mühe.

Er kam zuerst vom Platz, ich holte seine Halsdecke und zog sie ihm im Stall an. Nachdem es heute Nacht wieder länger regnen soll, entschied ich mich gegen eine Fliegendecke, die Schweifrübe wird es hoffentlich überleben.

Barbie wollte nicht vom Reitplatz, ich mußte ihr ein Halfter anziehen und sie raus führen. Sie lief im Trab neben mir Richtung Ausgang, ich konnte nicht sehen, daß sie rv lahmt *freu*. Trotzdem gab ich ihr nochmals Entzündungshemmer, sie verträgt diese starken Hufkorrekturen sehr schlecht.

Barbie ist gut aufgestellt in Sachen Leber, ein paar Tage Schmerzmittel dürften kein Problem sein. Wenn der Beschlag am Mittwoch drauf ist, gebe ich ihr wegen der Arthrose Ingwer, werde den wieder langsam anfüttern.

Meine Flora Islandica Kräutermischung neigt sich dem Ende, als Ersatz gibt es Mariendistelsamen/Artischockenblätter zur Unterstützung der Leber.

21. Juni 2015

einiges geschafft, aber noch nicht alles

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:19

Nepomuk hatte sich die Fliegenmaske ausgezogen und seine zwei Wunden im Gesicht wieder ein wenig gescheuert, ansonsten war alles relativ gut. Mein Polster über der Wunde am Mähnenkamm war ebenfalls weg, die Wunde schaute trotzdem besser aus als vorgestern.

Eine Stallkollegin erzählte mir, sie nimmt für ihren starken Ekzemer die Antibiotika-/Cortisonsalbe für die blutigen Wunden, ich schmierte die Salbe daher Nepomuk auf seine zwei im Gesicht sowie auf Barbies Mauke.  Acht Hufe ausgekratzt und wie üblich am Sonntag JoDoGel auf die Strähle gegeben.

Nepomuks Huf rh kam zuerst dran, von vorne heute. Das schaut nun schon besser aus als vorgestern, ich denke, das wächst problemlos raus. Von der inneren Zehe könnte noch was weg, ich will den Huf ja nicht verstellen und eine falsche Zehenrichtung vorgeben.

Nachdem die Hafis aufgefressen hatten, kam Nepomuk zurück in den Stall, Barbie war dran. Links vorne auf den Bock, ich raspelte von der Zehe einiges weg, absetzen, erneut drauf usw. Puh, war das anstrengend, ich schwitzte, Barbie machte aber gut mit, also schonte ich mich nicht.

Ich bekuckte die Sohle und fand, das kann es noch nicht gewesen sein. Natürlich weiß ich, daß Barbie das gleichzeitige Kürzen der Trachten / Tragrandüberstand sowie der Zehe gar nicht verträgt, lv ist extrem empfindlich. Wir müssen aber weiter kommen, als korrigierte ich noch Tragrandüberstand + Trachten, das sah danach so aus.

Den Huf „rund“ machen (die Tragränder sind im vorderen seitlichen Bereich etwas zu breit) sowie Eckstreben habe ich nicht mehr geschafft, das war heute eh sehr viel Bearbeitung für links vorne. Die äußere Trachte müßte noch kürzer werden, Barbie hatte aber keine Geduld mehr. Morgen mache ich den Rest, werde die Zehe auch nochmals kürzen und die Wand strecken.

Wenn ich die Beschläge mit einem Aufzug kleben will, kann ich sie nicht zurücksetzen, daher müßen die Zehen vorne fast bis zur Sohle zurückgesetzt werden – so hat es die Huftechnikerin auch gemacht.

Rechts vorne kam auf den Bock *schwitz*, ich habe ordentlich was weggeraspelt, heute von vorne. Krass, wie tief die hohle Wand lag, eine wunderbare Höhle für böse Bakterien :-(. Seitlich gesehen, die Zehenwand habe ich nicht gestreckt, das mche ich morgen.

Trachten + Tragrandüberstand rv kürzen wollte ich Barbie heute nicht auch noch antun, die Sohle heute. Wenn ich das morgen korrigiert habe, wird es besser aussehen, ähnlich wie bei lv heute. Die Zehe ist nun wesentlich kürzer, da geht aber noch was.

Sie bekam vorne auf die Sohlen THM Hufstabil extra und sollte in den Stall zurück. Eine Stallkollegin ließ ihre Stute im Obstgarten des SB grasen, Barbie sah das und zog mich hin. Die Hafis müssen wissen, daß sie dort nicht hingehen dürfen, ansonsten kann ich sie nicht mehr frei auf den Putzplatz gehen lassen; beide würden sich dann sofort auf die Wiese stürzen.

Barbie ging sofort wieder mit und wurde verräumt, im Stall auf den Rasengittersteinen lief sie klamm. Das dachte ich mir schon, so viel Hufbearbeitung auf einmal verträgt sie nicht. Da die Schuhe auf der steil abfallenden Weide eh nicht halten würden, bekam sie Schmerzmittel/Entzündungshemmer, vermutlich hat sie ja rv immer noch eine leichte Entzündung im Huf.

Nepomuk bekam seine neue Halsdecke angezogen, sonst nichts. Ich bin gespannt, ob dieses Teil morgen noch intakt ist, der Stoff fühlt sich super weich und leicht an. Wir riskieren nun mal einen Tag ohne Schweifschutz, nachdem er die Schweifrübe schon länger nicht mehr gescheuert hat. Es ist derzeit ziemlich frisch, so um die 15 Grad, und bedeckt, daran kann es natürlich auch liegen, daß er wenig scheuert.

Morgen mache ich Barbies Vorderhufe fertig, sie bekommt dann nochmal Entzündungshemmer. Am Dienstag fahre ich außer der Reihe in den Stall und klebe den Beschlag, damit läuft sie dann hoffentlich prima. Wegen ihrer Arthrose werde ich ihr dann Ingwer geben, dazu für ein paar Tage Traumeel + Zeel.

20. Juni 2015

Hippoplast-Beschläge vorbereitet

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:15

Heute früh habe ich an die Beschläge von Hippoplast je 8 Laschen angeschweißt, puh, hat der Kunststoff beim Erwärmen gestunken. Gesund sind diese Dämpfe sicher nicht, ich habe mir daher einen Atemschutz aufgesetzt. Danach habe ich die vier Laschenkrägen mit je drei Schrauben zusätzlich „gesichert“, es wäre ja doof, wenn sich die Klebekrägen vom Beschlag lösen würden.

Meine letzten Beschläge (Hippoblue mit Steg) haben immerhin 7 Tage rv und 9 Tage lv gehalten, mein Ziel wäre 2 – 3 Wochen. Daher habe ich aufgerüstet, klebe nun acht Laschen pro Huf anstatt sechs, außerdem mit einem Aufzug.

Dazu wird wie letztes mal auch mittels dem BlackTag-Kleber der Beschlag an der Hufunterseite angeklebt, Laschen alleine reichen bei Barbie wegen ihres Schaufelns bei weitem nicht. Ich hoffe, meine neuen Beschläge halten nun mindestens 14 Tage, das wäre Rekord :-).

Die Beschläge von Hippoplast sind härter als der HippoBlue, ob das gut oder schlecht ist, werde ich sehen. Dafür sind sie wesentlich leichter, haben ja keinen Steg.

Nepomuks neue Halsdecke kam heute bereits an, die gefällt mir super gut. Sie ist sehr leicht, Ripstop ist angeblich sehr reißfest und trocknet schnell ab. Seine Wunden auf der Kuppe rechts sind komplett verheilt, die Haare nachgewachsen. Ich überlege, ob die Halsdecke nicht evtl. reicht, zumindest bei regnerischem Wetter. Die Schweifrübe wäre dann ungeschützt; wenn er die weiterhin nicht scheuert, werde ich es probieren.

Wenn ich erst mal Barbies Vorderhufe für den Beschlag fertig habe und der geklebt ist, werde ich hoffentlich Zeit finden, mit Nepomuk auszureiten. Die restlichen 6 Hufe mache ich dann nach und nach, morgen aber zusätzlich den von Nepomuk rechts hinten.