31. Dezember 2015

Dauerregen zum Jahresende

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:15

Gestern habe ich noch Barbies OldMac G2 gesäubert und dabei festgestellt, daß rv der Riemen einseitig ausgerissen ist. Nähen läßt sich das wohl nicht mehr, ob ein Provisorium mit Kabelbinder, befestigt am zweiten Metallring hält, müßte ich testen. Ich habe ja noch die Ultimate, die ich bisher nur als Stallschuhe benutzte. Zum Reiten kann man die natürlich auch nehmen, ich werde sehen, ob die halten.

Dauerregen heute bei 3 Grad, deswegen hat wohl noch niemand verfrüht geschossen, die Hafis waren relaxt. Ich bereitete alles vor, zog dann Barbie im Stall ihr Halfter an, als eine Stallkollegin ihren Isi zurück stellte. Meine Pferde dachten, sie dürfen raus gehen und schwupps marschierten beide zu ihren Futterschüsseln – ist ja kein Problem, habe ich Nepmuk halt am Putzplatz sein Halfter um den Hals gehängt.

Barbie bekam an beiden Vorderhufen nochmals die Eckstreben geschnitten, lv heute. Bis auf das Loch in der Zehe, von dem mein Hufberater sagt, ich kann es vernachlässigen, schaut der Tragrand nun durchgehend ziemlich stabil aus. Über die Sohle gesehen, werde demnächst die Trachten etwas kürzen und Tragrandüberstand entfernen, falls vorhanden.

Rechts vorne the same procedere, die Trachtenecke außen habe ich leider nicht komplett geschafft, Barbies Horn ist trotz Regens betonhart. Sie lief heute einwandfrei, das barhuf Laufen mit rv im Gelände vorgestern hat sie also gut vertragen.

Den neuen Sattel habe ich Nepomuk heute nicht anprobiert wegen des Regens, ich war froh, als ich wieder fahren konnte. Die Kräutermischung „Winterspiele“ ist nun fast zu Ende, ebenso meine eigene, nächste Woche mische ich was neues. Das Trimagnesiumcitrat neigt sich auch dem Ende, ich werde damit eine Pause machen.

29. Dezember 2015

Premiere für Barbie – zwei Ausritte hintereinander

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:14

Ich kann mich nicht erinnern, daß Barbie schon jemals zwei mal hintereinander ins Gelände geritten wurde – heute war Premiere :-).

Da der Boden teilweise gefroren war, zog ich ihr vorne die OldMac G2 an, mochte nicht riskieren, daß sie durch einen Tritt auf einen Stein lahm geht. Wie vorgestern stiegen wir nach dem Berg auf, wollten dieselbe Runde reiten wie vorgestern. Heute ritten wir aber das erste Stück auf der Asphaltstraße, damit Barbie nicht ständig Gras frißt.

Beide Hafis waren heute ziemlich entspannt und nicht so hektisch wie vorgestern, auch Nepomuk ist es schon lange nicht mehr gewohnt, 2x hintereinander auszureiten. Im Wald trabten wir das erste mal, Barbie blieb heute nur 1x stehen, um schnell ein paar Grashalme abzuzupfen. Danach ging es im flotten Trab hinter Nepomuk her, der schon weit voraus war.

Es kam leichter Schotter, Barbie hatte es heute gar nicht eilig, wir gingen kurz Schritt und trabten danach im Renntempo zu Nepomuk auf. Danach folgte länger Schritt, mein Mädchen schwitzte noch nicht besonders viel. Bei unserer ersten Galoppstrecke kam uns Stallkollegin entgegen, die ihren Isi führte, ein Kind saß drauf. Wir warteten, bis sie bei uns angekommen war, Barbie fraß derweil Gras.

Im Galopp rauschten wir davon, nach einer weiten Kurve stand die Sonne tief und blendete mich. Im letzten Moment sah ich einen Mann, der uns genau auf Barbies Spur entgegen kam. Flugs habe ich sie links vorbei gelenkt, danach langsam gebremst und in den Schritt pariert. Elli hat wie vorgestern wieder auf der großen Wiese angehalten, im Trab ging es zu Nepomuk.

Barbie hatte den Schuh rv verloren, wir drehten also um und ritten die Strecke im Schritt zurück. Meinem Wallach gefiel das gar nicht, ein mal wollte er umdrehen, Elli passte aber auf. Die Stallkollegin lief den Weg zurück, sie hatte den Schuh gefunden und brachte ihn mit – sehr nett. Das total matschige Teil befestigte ich vorne an meinem Sattel, im Schritt ging es nach Hause.

Barbie lief auf Asphalt rv einwandfrei barhuf, ein kurzes Stück Schotter habe ich umrundet. Es ging einen Wiesenweg lang, Nepomuk ging brav Schritt, ohne zu fressen. Barbie fraß kurz, schloss im Trab auf, fraß usw., wir ritten ständig Übergänge Stand/Trab/Stand. Das ist unheimlich anstrengend für ein Pferd, trainiert allerdings bestens die Hinterhand, daher ließ ich sie gewähren.

Bevor wir auf die Straße Richtung Heimat kamen, stieg ich ab und führte, Elli ritt bis nach Hause. Da Barbie hin und wieder Gras stahl, blieben wir ziemlich zurück, was sie nicht störte, selbst als sie Nepomuk nicht mehr sehen konnte. Mit einem Schuh am Sattel und einem lv angezogen marschieren wir zuhause ein, Barbie war relaxt und hatte es nicht eilig.

Ich trocknete ihr das Gesicht mit einem Handtuch ab, das gefällt ihr immer, anschließend bekamen beide Hafis Equigard. Barbie war wieder ziemlich verschwitzt, daher holte ich eine Hand voll Stroh und rieb sie damit ab – heute hatte es nur 6 Grad.

Nepomuk hatte weniger geschwitzt, seine Hinterhand war relativ trocken – die benutzt er wohl nicht besonders viel. Barbies Hinterhand war nass, kein Wunder, bei den vielen Tempoübergängen auf dem letzten Wiesenweg mußte sie damit enorm arbeiten. Hier beide zusammen, da sieht man den Unterschied sehr gut.

Gerade gelesen, über den Schweiß kann man feststellen, ob ein Sattel passt.

Zitat: ————
Schweiß unter dem Sattel: An den trockenen Stellen drückt der Sattel besonders, und das Gewebe wird mit Blut unterversorgt.
Daher schwitzt das Pferd an diesen Stellen nicht.
Ein gut passender Sattel hinterlässt komplett gleichmäßig verschwitzte Stellen.
Ist das nicht der Fall: sofort Sattler kontaktieren.
————Zitatende

Demnach passen die Sättel den Hafis ziemlich gut, bei beiden ist die Sattellage gleichmäßig verschwitzt. Schon oft habe ich Pferde nach dem Reiten gesehen, deren Sattellage quasi trocken war, der Rest ziemlich nass. Bisher dachte ich, das Pad saugt den Schweiß dort auf, das ist wohl falsch.

Nepomuks neuer Sattel stand vor der Türe, als ich heim kam. Der Westernsattel passt ihm auch gut, er hat gleichmäßig geschwitzt, trotzdem ist der ein wenig doof, weil er beim Aufsteigen schnell mal verrutscht. Man sollte einen Sattel haben, bei dem man ohne Verrutschen vom Boden aufsteigen kann, sonst hat man evtl. ein Problem, wenn man alleine ausreitet und mal absteigen muß.

Übermorgen ist Silvester, ich hoffe, ich kann Hufe bearbeiten, die Hafis haben bis Sonntag frei, meist wird ja noch 1 – 2 Tage danach geknallt. Nächste Woche werde ich Barbie zum Ausritt dann mal die Ultimate anziehen, mal sehen, ob die besser halten.

28. Dezember 2015

der Fellwechsel beginnt bald / Jahresrückblick

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:00

Wir hatten bereits Sonnenwende, die Tage werden langsam wieder länger, daran orientiert sich bei Pferden der Fellwechsel. Dabei steigt der Bedarf an Mineralien und Spurenelementen, werde den Hafis demnächst wieder KostBar Ferment füttern. Die Kieselgur von Ströh werde ich dann absetzen, weil sie ebenfalls Bierhefe und Sonnenblumenkerne enthält.

Bestellt habe ich FermentBasic, FermentMetabolo, FermentVital und FermentMobil, letzteres bekommen die Hafis, wenn ihre Kur mit Weidenrinden/Mädesüß beendet ist.

2015 war in Sachen SE bei Nepomuk sehr erfolgreich, dank BB-Lotion konnte er ab Juli das erste mal seit über 5 Jahren ohne Decke stehen. Ich hoffe, das Zeugs hilft 2016 genauso gut und er bekommt nach über 15 Jahren endlich mal eine vollständige Mähne. Seine Rillen im unteren Mähnenkamm sind inzwischen so gut wie weg, die Haare wachsen prima nach, blicke optimistisch in die Zukunft :-).

Barbie war dieses Jahr rv ab 10. Mai 2015 stark lahm, angeweidet wurde erst eine Woche später. Hufabszess leicht lateral, es hat bis 14. Juni 2015 gedauert, bis sie barhuf wieder gut im Stall lief. Ab 07.10.2015 wieder stark lahm rv, ab 16.10.2015 lahmfrei – die Abszessrille habe ich bisher nicht entdeckt, aber auch nicht danach gesucht.

Über den Sommer machte ihr die Arthrose vorne zu schaffen, sie lief eigentlich nie richtig gut, auch mit geklebtem Beschlag oder Schuhen vorne nicht. Daher habe ich sie über 6 Monate nicht geritten, ich hoffe, den nächsten Sommer überstehen wir besser.

Mein Hufberater meint aufgrund eines Vidoes, sie schont lv, das ist ihr kleinerer Huf, rv ist größer. Jedes Pferd hat eine natürliche Schiefe, Nepomuk belastet rv auch mehr als lv, es muß also nichts mit der Hutkrempe bei Barbie lv zu tun haben.

Schon länger hat Barbie keine Hufprobleme mehr, wie üblich sind ihre Vorderhufe im Winter stabil. Es ist traumhaft, sie zu reiten, weil sie butterweiche Gänge hat und auf jede minimale Zügelhilfe reagiert. Ihre Grassucht ist ein bissi anstrengend bei einem Ausritt, es liegt ja kein Schnee. Reiten wir auf einer Wiese, hat sie den Kragen immer mal wieder kurz unten und trabt dann zu Nepomuk auf.

Andererseits denke ich mir, viele Übergänge reiten ist gut für Barbie, das stärkt die Hinterhand. Ein besseres Training gibt es eigentlich nicht, auch wenn das so von mir nicht gewollt ist. Der ständige Tempowechsel ist für sie und mich ziemlich anstrengend, Barbie schwitzt dadurch stark. Ich würde sie nie so stark fordern; wenn sie das von sich aus geht, habe ich nix dagegen.

Außer ihren Vorderhufen hat Barbie keine Probleme, es gut ihr gut. Am Platz reiten geht mit ihr gar nicht, nach 5 Min. bleibt sie stehen und geht keinen Meter mehr. Da machen wir nur Bodenarbeit, bei der sie hoch motiviert mitarbeitet. Gelände ist ihr Metier, da ist sie glücklich und läuft gerne.

Für 2016 wünsche ich mir, daß Barbie keinen Abszess mehr bekommt und Nepomuk nicht mehr scheuert

27. Dezember 2015

schnelle Runde mit Barbie und Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:27

Die Hafis standen ja nun einige Zeit, Nepomuk ca. 4 Woche, Barbie noch länger, wegen Urlaub und Krankheit. Heute war endlich mal wieder ein Ausritt angesagt, ich war kurz nach halb zwei im Stall und gab den Pferden ihre Heucobs mit Kräutern. Auf alle Strähle gab es JoDoGel, Barbie habe ich geputzt und ihr vorne die OldMac G2 angezogen.

Beide kamen wieder in Stall zurück, Elli traf wie vereinbart um halb drei ein. Nepomuk wurde geputzt, ich kämmte Barbies leider momentan ziemlich dreckige Mähne. Er bekam heute den Westernsattel mit gepolstertem Pad drauf, weil der einigermaßen gut passt im Gegensatz zum spanischen Sattel.

Wir gingen ins Hügelige, ein paar mal fraß Barbie ein wenig Gras, ein mal trabte sie dann zu Nepomuk auf – puh, bergauf neben ihr laufen, wenn sie trabt, ist ganz schön anstrengend.

Nach dem Berg stiegen wir auf und ritten neben der Straße auf einer Wiese. Barbie blieb immer wieder stehen, rupfte ein wenig Gras ab und schloss im Trab auf, um dann wieder zu stoppen. Wir beschlossen, gemeinsam zu traben, das klappte bis auf einen kurzen Galopp von Barbie, bei dem sie vor Freude einen Buckler machte, gut.

Im Schritt ging es in den Wald, die Teerstraße war bald zu Ende, wir nahmen dann einen prima Waldweg rechts den Berg hoch. Wieder war Trab angesagt, dieses mal ein längerer, Elli ging Erster, Barbie konnte ich gut hinter Nepomuk halten.

Schritt, der Pfad war plötzlich zu Ende, nach kurzer Zeit fanden wir aber einen Weg und kannten uns wieder aus :-). Der Boden war gut, keine Steine, also nochmals Trab, Barbie blieb zwei mal einfach stehen, um schnell ein wenig Gras zu rupfen. Nepomuk trabt ja nicht gerade langsam, mein Mädchen schloss im Renntrab auf.

Boah, wie bei einer Nähmaschine ging das, Renntrab ist ja ihre Lieblingsgangart, meine nicht. Glücklicherweise waren wir inzwischen wieder im Wald, wo es kein Gras gab, die Hafis liefen flott dahin, ich stand am Schluß in den Steigbügeln, das ist weniger anstrengend als Leichttraben.

Mindestens 10 Min. ritten wir Schritt, bis wir zu unserer ersten Galoppstrecke kamen. Leider befanden sich darauf ca. 300 m entfernt Spaziergänger, an denen man schlecht im Galopp vorbei heizen kann. Wir näherten uns im gesitteten Trab, was nicht einfach war, beide Hafis waren hibbelig.

Als wir an den Spaziergängern vorbei waren, wurde angaloppiert, Nepomuk schoss davon, Barbie hielt super mit, obwohl wir ein kurzes Stück im tiefen Acker galoppierten. Am Ende kam eine Teerstraße, links daneben war eine große Wiese. Elli lenkte Nepomuk dorthin, um durchzuparieren, ich war darauf nicht gefasst, befand mich mit Barbie rechts neben dem Wiesenweg. Plötzlich machte sie eine ca. 90 Grad Linkskurve, mich hob es fast aus dem Sattel, bei Nepomuk habe ich sie durchpariert.

Im Schritt ging es Richtung Heimat, bis wir zu der langen leicht ansteigenden Wiese Richtung Wald kamen. Ein Wettrennen war angesagt, wir galoppierten auf gleicher Höhe, aber ca. 30 m voneinander entfernt. Barbie hat sich super mitgehalten, ich habe sie nur wenig verbal angefeuert *g*.

Am Waldrand oben durchzuparieren war kein Problem, bei Nepomuk hatte sich der Kehlriemen gelöst. Elli stieg ab und schloss ihn wieder, beim Westernsattel muß einer gegenhalten beim Aufsteigen. Es waren gerade einige Spaziergänger da, ich fragte einen Mann, ob er Elli helfen könne.

Ein paar Meter weiter lagen eingeschweißte Heuballen rum, die Kinder des Ehepaares standen drauf. Die Mutter rief ihnen zu, sie sollen da runter gehen, Barbie schaute hin und erschrak sich. Im Galopp sprang sie weg, leider genau in die Mutter rein :-(, die dadurch hinfiel. Meine Güte, was alles passieren kann, ich habe mein Pferdchen sofort wieder durchpariert, der Frau ist glücklicherweise außer dreckiger Kleidung nichts passiert.

Keiner konnte was dafür, immerhin hat Barbie aufgepasst, die Mutter nicht zu treten, als sie sie zu Boden rammte. Ich entschuldigte mich mehrmals, inzwischen waren die Kinder von den Ballen runter geklettert. Elli saß wieder im Sattel, im Schritt ging es nach Hause. Kein Zackeln heute den Berg runter, Barbie war relaxt, vielleicht hat die Osteo doch was gebracht.

Wir ritten beide problemlos bis zum Stall, die Hafis hatten enorm geschwitzt. Kein Wunder, Winterfell und 13 Grad + Sonnenschein passen einfach nicht zusammen. Die Pferde bekamen ein wenig Equigard und wurden abgezogen, bis es nachts kalt wird, sind sie wieder trocken.

Wir waren 1 Std. unterwegs heute mit viel Trab und Galopp, das hat großen Spaß gemacht :-). Gras ist derzeit aufgrund der kalten Nächte problematisch, wenn das Pferd allerdings in Bewegung ist, baut es das Fruktan schnell ab.

Barbie lief super, ich hoffe, das bleibt noch eine Zeit lang so. Es täte ihr gut, wenn wir nun öfters reiten, damit sie Muskulatur aufbaut.

26. Dezember 2015

Ausleitungskur geplant

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:27

Ich habe mal eine Bestandsaufnahme gemacht, welche Einzelkräuter ich noch habe:

– Mariendistelsamen
– Gingko
– Birkenblätter
– Brennesseln
– Süßholzwurzel
– Schafgarbenblüten
– Weidenrinden
– Löwenzahn

Bestellt habe ich gestern:

– Goldrute
– Mädesüß
– Birkenblätter (hatte vergessen, daß ich noch welche habe)
– Hagebutten (gehen aus)

Mit der Ausleitungskur habe ich bereits am 15.12.2015 angefangen mit:

– 200 g Brennessel geschnitten
– 200 g Klebkraut
– 200 g Gingko
– 200 g Mariendistelsamen
– 100 g Weidenrinden geschnitten

Die nächste Kräutermischung könnte bestehen aus:

– Mariendistelsamen (sollte man 40 Tage geben)
– Brennesseln
– Birkenblättern
– Schafgarbenblüten
– Goldrute

Dazu 2x pro Woche zusätzlich leicht aufgekocht bzw. eingeweicht:

– Weidenrinden
– Mädesüß
– Süßholzwuzel

Eine Ausleitungskur sollte 40 Tage dauern, bei mir wird es etwas länger, da ich ja nicht täglich im Stall bin. Bentonit wird ebenfalls zur Entgiftung empfohlen, da meine Hafis das immer während der Weidesaison bekommen, lasse ich das jetzt im Winter weg.

Es gibt eigentlich nix zum Entgiften, da ich alles künstliche Zusatzfutter schon lange aus dem Speiseplan der Hafis gestrichen habe. Nichts destro trotz habe ich zwei kranke Pferde, auch wenn beide über den Winter immer gesund sind. Die nächste Ekzemersaison kommt bestimmt, ebenso Barbies Hufprobleme ab Mai 2016.

Den Stoffwechsel immer ein wenig auf Trab halten ist sinnvoll, jetzt wird der Grundstein für 2016 gelegt.

25. Dezember 2015

Barbie super drauf :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:54

Da gestern entwurmt wurde, stand heute nur ein wenig Bodenarbeit mit den Hafis an. Vorher bekamen sie 200 g Heucobs + 200 g AlpenGrün Mash mit ihren Kräutern.

Am Platz habe ich meine sechs Schwimmnudeln ausgelegt, 2 x 3 Stück hintereinander, außerdem einen Slalom mit 4 Pylonen sowie mein Podest aufgestellt. Elli übte mit Nepomuk das Stehenbleiben neben der Aufstiegshilfe (Treppe), was er ja äußert ungerne macht.

Barbie und ich gingen die Stangen und den Slalom im Schritt, sie war heute wie üblich hoch motiviert und arbeitete super mit. Zwischendurch versuchte ich sie per Kompliment und dem tief ausgesprochenen Kommando „down“ zum Hinlegen zu bewegen, leider verstand sie nicht, was ich wollte.

Spanischen Schritt übten wir auch, mehr als ein Vorderbein hochheben hat allerdings nicht geklappt. Na ja, aller Anfang ist schwer, Barbie muß erst kapieren, was angefordert wird, der Rest ist dann ein Kinderspiel.

Nepomuk blieb immer noch nicht ruhig neben der Aufstiegshilfe stehen, ging rück- oder seitwärts weg, was wir mit Pylonen verhindern wollten. Damit ging es einigermaßen, ich verstehe nicht, warum er neben der Treppe partout nicht stehen bleiben will.

Zur Abwechslung war Podest angesagt, beide Hafis lieben es ja, sich draufzustellen. Gemeinsam habe ich es alleine bisher nicht geschafft, heute gelang es 🙂. Barbie läßt den armen Nepomuk wie üblich nicht zur Geltung kommen, daher mußte Elli dafür sorgen, daß sie ihn nicht weg zwickt, ich fotografierte.

Meine Nudeln legte ich nun weiter auseinander für Trab, alle sechs hintereinander. Barbie nahm ich an den Strick, damit sie nicht ausweicht, wir gingen erst mal dem Slalom im Trab ==> perfekt.

Über Stangen im Trab hat Barbie bisher mehr oder weniger verweigert, heute schwebte sie ohne Anzustoßen drüber, als ob sie ihr Leben lang nix anderes gemacht hat. Ganz großes Lob von mir, meine Stute wieherte vor Freude, eine Belohnung gab es natürlich auch.

Sechs Stangen hintereinander sind schon anspruchsvoll, finde ich, ich rannte immer wieder mit Barbie drüber, sie trabte nebenher und stieß nicht an. Ihr machte das heute ersichtlich Freude, mein überschwengliches Lob hat sie noch mehr angestachelt.

Eigentlich bräuchte die eh schon auf Hochtouren laufende Barbie jemanden, der etwas mehr Ruhe ausstrahlt, um sie zu bremsen. Ich bin ja immer euphorisch, wenn sie was sehr gut macht, und lobe überschwenglich, was mein Mädchen noch mehr anheizt. Na ja, ich bin wie ich bin, Barbie lief heute zur Höchstform auf :-), dazu trugen natürlich auch die vielen Mohrrübenstücke bei, die sie sich verdienen konnte.

Meine RB kämpfte immer noch mit Nepomuk, ich möchte wissen, warum er nicht neben der Treppe stehen bleibt.

Wir haben insgesamt ca. 45 Min. trainiert, ich war etwas aus der Puste nach dem vielen Gerenne mit Barbie neben mir. Die Hafis bekamen danach noch ein wenig Equigard am Putzplatz, darüber haben sich beide sehr gefreut. Neben Nepomuk stellte ich einen Stuhl und stieg drauf, er hat nicht mal mit der Wimper gezuckt.

Wenn er frißt, bleibt er ruhig stehen, egal auf was man steigt. Das klappt auch im Gelände, wenn er Gras frißt. Vom Boden aufsteigen ist nirgends ein Problem, nur neben der Treppe stehen bleiben mag er nicht.

Sodele, ich habe mir nun einen klappbaren Tritthocker bestellt, mit 39 cm ist er höher als unsere bisherigen Aufstiegshilfen im Stall. Ich werde Nepomuk langsam an meinen Hocker gewöhnen, bis er es liebt, daneben stehen zu bleiben.

24. Dezember 2015

never change a winning team

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:16

Gestern habe ich nach längerem mal wieder mit meinem Hufberater telefoniert, ich bekam neue Empfehlungen für Barbies Vorderhufe. Vor allem muß ich die Eckstreben besser definieren und stärker kürzen, weil die die Hufe seitlich „auseinandertreiben“. Nächste Woche werde ich fortfahren mit meiner Hufbearbeitung bei beiden Hafis, mache mir deswegen jetzt keinen Stress über Weihnachten.

Wegen eines Barefoot-Sattels für Nepomuk habe ich erneut lange gegoogelt, da sind einige dabei, die mir gefallen würden. Um die EUR 650,00 muß man rechnen, dazu ein Physio-Pad für ca. EUR 120,00. Passt der Sattel nicht, braucht man ein anderes Kopfeisen, das kostet EUR 40,00. Und damit ist nicht gesagt, daß ihm der neue Sattel dann wirklich zu 100% passt und er so bequem ist, wie ich mir das vorstelle.

Mein Wanderreitsattel Freedom, den ich seit vielen Jahren auf beiden Hafis benutze, passt ihm super, ist bequem, wiegt nur 3,5 kg und ist unverwüstlich – der schaut heute noch aus wie neu, obwohl Barbie sich damit schon drei mal gewälzt hat. Ich persönlich finde diesen Sattel einfach super, obwohl er ziemlich billig ist.

Wieso soll ich einen anderen Sattel für Nepomuk kaufen, wenn ich einen habe, der ihm einwandfrei passt? Falls wir mit beiden Hafis reiten, brauche ich meinen Freedom für Barbie, also braucht er einen neuen. Habe einen weiteren bestellt für EUR 161,00, früher war der wesentlich teurer. Zwei speziell dazu passende Satteldecken habe ich, weil ich kürzlich eine weitere gekauft habe, falls die ursprüngliche in der Wäsche ist.

Steigbügel englisch habe ich vom spanischen Sattel oder die Fender vom Westernsattel, die sind allerdings braun, aber gut, da bin ich nicht empfindlich.

Meinen alten Freedom behält Barbie, sie ist ja ein wenig breiter als er, evtl. ist der Sattel dadurch leicht ausgeleiert. Nepomuk bekommt den neuen Sattel, der ist dann nur für ihn, so hat jedes Pferdchen nun seinen eigenen.

Dummerweise habe ich nun keinen Sattel mehr, unter ich eine meiner vielen Schabracken legen könnte – nur unter den Fellsattel zwecks der Optik. Es geht aber nicht darum, daß mein Hafi optisch schön aussieht beim Reiten, sondern daß das Pferd einen passenden Sattel trägt, da muß ich halt etwas zurückstecken.

23. Dezember 2015

Sattel Barefoot Cheyenne probiert

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:03

Beide Hafis waren heute sturzdreckig, ich habe nur jeweils die Sattellage geputzt, um den Barefoot testen zu können. Noch schnell die acht Hufe ausgekratzt, da waren beide bereits fertig mit ihrem Mittagsmenü, 200 g Heucobs + 200 g AlpenGrün Mash.

Nepomuk bekam den Barefoot Cheyenne mit meinem Steigbügeln vom spanischen Sattel samt Physio-Pad aufgelegt. Ich habe nur leicht gegurtet und fand, das passt einigermaßen. Die Hafis in den Stall verräumt und gekehrt, Nepomuk wartete am Eingang, er kam sich wohl ein bissi komisch vor mit Sattel im Stall, die Halfter ließ ich drauf.

Mit Einohrtrense + Zügeln und einem Strick ging ich dann zum Reitplatz, beide Hafis folgten mir wie üblich frei. Eine Stallkollegin longierte ihre Stute, ich hatte vorher angekündigt, daß ich mit meinen zwei Büffeln auftauchen würde. Bei Nepomuk nachgegurtet, Halfter runter und Trense drauf, das klappte prima.

Vom Boden bin ich aufgestiegen, der Sattel hielt, ich fand ihn relativ bequem. Wir ritten viele Seitengänge und später ein wenig Trab, selbst war ich mit dem Barefoot relativ zufrieden. Zwischenzeitlich hatte Barbie die andere Stute ein mal angiften wollen, ich ritt mit Nepomuk aber gleich dazwischen und schickte meine Stute von der anderen weg.

Viel arbeiten mußte Nepomuk nicht, er war heute ziemlich langsam im Trab unterwegs, hatte wohl keine Lust. Ich nahm ihm die Trense ab und prüfte den Sattel, mir schien, er ist ihm in der Schulter zu eng. Den Zaum räumte ich weg, den Barefoot Sattel legte ich auf Barbie. Zwei mal ist sie kurz losgelaufen, war ja frei, dann blieb sie ruhig stehen und ich gurtete. Meine Zügel befestigte ich an ihrem Halfer, wollte ja nicht viel mit ihr machen.

Per Aufstiegshilfe stieg ich auf, sie bleibt daneben ja immer einwandfrei stehen – der Sattel verrutschte trotzdem, dadurch verschob sich das Pad. So kann man nicht reiten, also nach 20 m wieder abgestiegen und Barbie noch ein wenig geführt, damit sie sich bewegt.

Nepomuk bekam sein Halfter angezogen, wir schickten uns zum Gehen an. Meine Stallkollegin ließ gerade ihre Stute ablegen, setzte sich aufs liegende Pferd und befahl ihm, aufzustehen. Das klappte einwandfrei, wow, ich war schwer beeindruckt, das müssen die Hafis unbedingt auch lernen *g*.

Meine Pferde gingen auf Befehl frei vom Platz, die können auch folgen, wenn sie mögen :-). Sie gingen frei mit Richtung Ausgang, ich ließ sie kurz warten und holte ihren vorbereiteten Weihnachtsschmaus aus der Sattelkammer. Jeder bekam eine Schippe Equigard, eine halbe große Birne, eine halbe Banane sowie zwei kleine Äpfel.

Barbie hatte ich die Zügel schon am Platz abgenommen, ich ließ beide frei auf den Putzplatz zu ihrem Weihnachtsessen, bin morgen nicht im Stall. Geschmeckt hat es beiden super, das kann sich ja jeder denken :-), normalerweise gibt es kein Obst im Zusatzfutter. Birne oder Banane schon gar nicht, aber ein mal im Jahr geht das schon.

Heute wurde ausgehangen, daß die Herde morgen entwurmt wird, ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für mich, wir wollten am Freitag endlich mal ausreiten. 2 Tage nach dem Entwurmen werden meine Hafis nicht geritten, damit sie das Gift verarbeiten können. Mit meiner RB machen wir daher übermorgen einen Wellness-Tag mit den Pferden, ein kleiner Spaziergang mit Gras fressen. Am Sonntag wird dann ausgeritten, hoffentlich kommt nicht wieder irgendwas dazwischen.

21. Dezember 2015

nasse Hafis

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:23

Heute Vormittag hat es ziemlich geregnet; als ich im Stall eintraf, waren beide Hafis nass. Auf ein nasses Pferd lege ich keinen Sattel, daher fiel unser Ausritt heute aus. Ich wollte meine RB anrufen, hatte aber vergessen, ihre neue Tel.Nr. in meinem Handy zu speichern. Daher beschloss ich, die Tierchen zu versorgen und dann zu Ellis Stall zu fahren.

Auf alle Sohlen + Strähle gab es heute JoDoGel, von Barbies Huf rh war außen ein Stück Tragrand abgestanden (da hat sie einen kleinen Spalt). Den mit dem Nipper abgezwickt und anschließend alles plan gefeilt, so gut es ging. Ihre Hinterhufe müssen nun mal auf den Bock, alles andere ist zu mühsam, werde das am Mittwoch probieren.

Vorne bekam sie die Beton-Eckstreben geschnitten, lv habe ich die Trachten ein wenig gekürzt und von der inneren seitlich Wand gerade was weggeraspelt. Von vorne, da muß ich jetzt dran bleiben, Material hat der Huf genug.

Rechts vorne, an beiden Vorderhufen hat sich nun eine ziemliche Sohlenschwiele gebildet. Danach in Richtung weiße Linie schaut es „dreckig“ aus, da fällt die Sohle ab. Bei Barbie trägt die Sohle ziemlich viel mit, das ist gut, weil es die hebelnden Wände entlastet. Vom Abrollpunkt her passt es rv, wir sind auf einem guten Weg :-). Die Trachten rv werde ich noch kürzen, habe das heute vergessen.

Zu Nepomuks Hinterhufen kam ich nicht mehr, deren Bearbeitung ist verschoben. Die total dreckige Barbie habe ich noch ein wenig geputzt, ausnahmsweise stand sie dabei mal relativ geduldig.

Nach dem Stall fuhr ich zu dem meiner RB, die Pferde dort haben es lange nicht so schön wie bei uns.

19. Dezember 2015

Freiarbeit mit Stangen und Podest

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:08

Den restlichen Grünhafer hatte ich in meine kleine Badewanne gefüllt und den Hafis mitgenommen, besonders begeistert waren beide nicht davon. Es blieb ein wenig zurück, das bekommen sie noch, danach ist bis Mitte Mai Schluß mit Grünhafer – den letzten Sack hebe ich verschlossen auf.

Barbies Behang an der Raspe war durch die Salben dreckig, ich wusch die Haare mit lauwarmen Wasser und massierte Shampozon ein. Das gehört zu Ökozon Neo Typ 3, ca. eine halbe Flasche habe ich noch davon. Von der Raspe ist nix mehr zu sehen, nur noch ein wenig was zu fühlen, ich behandele weiterhin mit Dermamycin.

Anschließend kamen Nepomuks Hinterhufe auf den Bock zwecks Kürzen der Zehen, links hinten seitlich heute. Von vorne, mir scheint der äußere Kronsaum gestaucht, dort haben sich Rillen gebildet. Die innere Wand erscheint länger, an der habe ich nichts gemacht, werde dort den Tragrand auch berunden und außen eine Senke schneiden.

Rechts hinten seitlich, ich habe ihm an beiden Hinterhufen die Zehen gekürzt, bis mir fast der Arm abfiel. Von vorne, die Windrisse haben sich in den letzten 2 Monaten stark verbessert. Es gab wieder DuroGel darauf, danach durfte Nepomuk zurück in den Stall. Wie üblich schieben bei ihm hinten die Trachten unter, werde die also noch kürzen und die Eckstreben schneiden.

Barbies Vorderhufe kamen an die Reihe, ich feilte ein wenig Tragrandüberstand weg, um mir einen Überblick über den Gammel zu verschaffen, danach wurden die Zehen gekürzt. Rechts vorne seitlich, die Hornröhrchen an den Trachten haben sich stark verbogen ==> untergeschobene Trachten. Dagegen hilft nur Trachten kürzen, was ich länger nicht mehr gemacht habe – bei Abriebssteuerung ist das eher nicht vorgesehen.

Ein Pferd mit chronischer Rehe wie Barbie zeigt Trachtenfußung, nicht zu verwechseln mit der erwünschten Trachtenlandung. Die Trachten werden dadurch ständig überlastet, die Zehe geschont. Das Ergebnis sieht man bei ihren Vorderhufen sehr gut: die Trachten verbiegen sich und die Zehe schnabelt weg.

Von vorne, ich habe außen auch einiges gerade weggeraspelt, weil diese Wand stärker verbogen ist als die innere. Die Sohle rv, der Strahl war schon mal prominenter, scheint mir ein wenig schmal geworden zu sein. Bis auf ein paar kleine Gammelstellen ist der Tragrand nun durchgehend, nur noch in der Mondsichel hält sich die doppelte Sohle.

Links vorne von vorne, da muß ich noch was von der innern Wand wegraspeln, bei dem Huf flügeln beide Seitenwände. Die Sohle, der Gammel im Tragrand ist zurück gegangen, das Loch in der Zehe ist nun wieder deutlich sichtbar. Barbie bekam nach dem Abtrocknen der Sohlen (hatte die vorher nass gebürstet) THM Hufstabil extra drauf, dann durfte sie zurück in den Stall.

Eine Stallkollegin bot mir an, ihren Barefoot Cheyenne Größe 0 auf Nepomuk zu testen, sie hat den gerade gebraucht für ihren jungen Isi gekauft. Dankbar habe ich ihr Angebot angenommen, möchte ihm ja gerne einen Barefoot-Sattel kaufen.

Nach dem Aufräumen und Kehren ging ich auf den Platz, die Hafis warteten bereits, ich ließ sie frei rein. Meine sechs Schwimmnudeln habe ich weitläufig ausgelegt, Barbie konnte es gar gar nicht erwarten, bis sie mit mir drüber laufen durfte. Mein Mädchen war total übermotiviert, man hat deutlich gemerkt, daß ihr die Arbeit in letzter Zeit stark gefehlt hat.

Nepomuk schloss sich uns dann an, er ging neben Barbies Hinterhand, neben ihr laufen hat er sich wohl nicht getraut. Wenn sie so drauf ist wie heute, kann ich sie nicht wegschicken, weil sie unbedingt was machen will. Wie Nepomuk über die „Stangen“ lief, bekam ich daher nicht so gut mit, er war ja ein Stück hinter mehr.

Zum Schluß rollte ich mein Podest raus, Barbie stand natürlich sofort brettelbreit drauf. Ich hätte gerne gehabt, daß Nepomuk sich dazu stellt, das hat er sich aber nicht getraut. Er durfte danach auf drauf, ein anderes Foto gelang nicht, weil Barbie mir ständig die Sicht versperrte.

Gelaufen ist sie nach meiner heutigen Bearbeitung super, trabte immer wieder an. Ich werde die nächste Zeit mehr Hufbearbeitung machen, damit was voran geht.