31. Januar 2016

Schneeregen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 14:56

Seit gestern Abend regnet oder schneit es, heute schaffte ich es endlich mal wieder zu den Hafis. Beide waren klitschnass, ich habe sie abgezogen. Barbie lief einwandfrei, so brauchte ich auf das nasse Pferd keine Regendecke legen.

Alle Hufe wurden ausgekratzt, inzwischen war ich auch ziemlich nass, habe daher nur noch bei Barbie lv die Eckstreben und außen eine Senke geschnitten Mein Hufbearbeitungs-Intervall von 2 Wochen konnte ich leider nicht durchhalten, mache nächstes mal Barbies Vorderhufe fertig.

Die restlichen Hufe schauen noch ganz gut aus, ich muß mir also keinen Stress machen, ein 3-Wochen-Intervall würde für die vermutlich auch reichen.

Meine nassen Tierchen heute, Barbie hat rv mal nicht wie üblich nach außen gedreht, dafür lv.

Die Kieselgur ist nun abgesetzt, dafür gibt es Leinöl, erst mal 10 ml pro Pferd, damit sie sich daran wieder gewöhnen. In den Magnokollagen befinden sich bereits Glucosamine, ich werde bei iwest anrufen und fragen, wie hoch der Anteil ist. Meine Kräutermischung ist nun zu Ende, ich werde morgen eine neue zubereiten, irgendwann habe ich ja mal einen Plan dafür gemacht.

26. Januar 2016

Halsring reiten mit Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:03

Der Reitplatz war mehr als zur Hälfte aufgetaut, die Hafis gingen frei mit mir mit. Nepomuk bekam den Voltigiergurt sowie sein Halfter  angezoggen, den Halsring umgehangen und Zügel ins Halfter eingeclipst.

Meine Aufstiegshilfe hatte ich dabei, er drehte nur 2x weg, dann konnte ich von meinem Hocker aus auf ihn raufklettern. Festgehalten habe ich ihn dabei nicht, er stand wie ein Einser :-), anscheinend hat mein letztes Training mit ihm gefruchtet. Wir ritten nur Schritt, ich versuchte mich in Kurven, links rum ging gut, für rechts rum brauchte ich den Zügel.

Nepomuk war super brav heute, ich sang ihm was vor und fühlte mich richtig frei so ohne Sattel :-). Zum Anhalten habe ich nur ruhig ausgeatmet, schon stand er – leider klappt das nur am Platz.

Er hatte fertig, Barbie kam dran, Gurt auflegen klappte, dann marschierte sie damit los, er fiel runter. Beim zweiten Versuch blieb sie nicht mehr stehen, ich lief mit Gurt im Arm hinter ihr her. Das fand sie doof, blieb daher stehen, Gurt aufgelegt, Barbie läuft los und verliert ihn. Ich beschloss, mein Vorhaben aufzugeben, machte als Ersatz ein wenig Bodenarbeit mit ihr. Frei neben mir gehen links – und rechtsrum, das beherrscht Barbie eh perfekt.

Zwischendurch trabte sie immer mal wieder kurzzeitig, eifrig wie immer, auch auf den harten Eisflächen lief sie einwandfrei. Mein Zeugs ließ ich in der Hütte liegen (vergaß es dort) und nahm die Hafis mit zum Putzplatz, wo sie ihr Zusatzfutter bekamen.

Barbie bekam lv Trachten + Tragrandüberstand gekürzt, anschließend auf dem Hufbock die Zehe sowie äußeren Tragrand. Ihre Sohle lv heute, an der Zehe Tragrand von unten kürzen habe ich mich nicht getraut. Das scheint mir aber nötig, werde das noch machen, ebenso die Eckstreben schneiden. Außen werde ich wieder eine Senke anbringen, der Tragrand hat immer noch eine Gammelstelle.

Über die Sohle gesehen, die Trachten sind mE kurz genug, werde die vorerst so belassen. Von vorne, die Wände könnte ich noch besser strecken, dafür reichte heute mit einer ungeduldigen Barbie die Zeit nicht mehr. Bei rv schaffte ich nur Trachten + Tragrandüberstand, Zehe kürzen usw. findet nächstes mal statt. Der Huf ist eindeutig zu oval, lv ist runder, daran werde ich was ändern.

Keralit Undercover war zu hart, um es auf die weißen Linien aufzubringen, das muß ich nächstes mal vorher unter heißem Wasser erwärmen. Zu Nepomuks Hinterhufen kam ich nicht mehr, die stehen diese Woche auch noch an.

Leinöl und Glucosamine trafen heute ein, das wird ab übermorgen verabreicht, dafür die Kieselgur abgesetzt. Der Schnee ist leider schon wieder weg, heute hatte es teilweise 12 Grad. Eine kleine Geländerunde mit Barbie ohne Schuhe vorne werde ich mal probieren, die Wiesenwege sind ja nun ziemlich nass und daher glitschig. Mit Schuhen könnte sie ausrutschen, das möchte ich vermeiden.

24. Januar 2016

kein Reitwetter

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:14

Gestern hatten wir Eisregen, daher blieb ich zuhause. Heute lag noch Eis auf den schattigen Plätzen, das ist mir zu gefährlich zum Ausreiten. Beim Reitplatz war es ähnlich, der Teil im Schatten war gefroren – das muß ich meinen Pferden nicht antun.

Barbie war nicht zu sehen, als ich kam, nur Nepomuk stand am Ausgang. Er durfte daher zuerst raus, er wurde geputzt, die Mähne sowie Schopf wurden gekämmt und ich erledigte die Nachbearbeitung seiner Vorderhufe. Die Wandtrennung lv innen schnitt ich tief aus, grub dabei ein paar Mini-Steine aus, anschließend gab es Hufhärter auf diese Stelle.

Bei Nepomuk wächst enorm viel Mähne nach, ich bin gespannt, wie dieses Ekzemerjahr mit BB-Lotion verläuft. Er haart noch nicht so stark wie Barbie, ich hoffe, beide haben einen leichten Fellwechsel.

Meinen Bub zurückgestellt und gekuckt, wo Barbie ist. Sie stand am Paddock und döste anscheinend, kam aber gleich wiehernd an, als sie mich sah. Heu lag noch jede Menge rum, Madame hatte wohl keinen Hunger mehr, Nepomuk dagegen knabberte immer mal wieder was.

Ich nahm sie alleine mit, mit ihrem Zusatzfutter war sie nicht zufrieden, ließ sogar ein wenig davon zurück. Auch Barbie wurde geputzt, außerdem habe ich ihre Hinterhufe nochmals korrigiert gemäß meinem Plan. Kämmen der Mähne schaffte ich nur zur Hälfte, weil mein Mädchen ungeduldig und hibbelig war.

Ihre Sohlen vorne habe ich noch geknipst, ihre Vorderhufe stehen übermorgen zur Bearbeitung an. Rechts vorne heute, werde die Trachten sowie die Zehe kürzen. Der Tragrand hat einige Gammelstellen, die sich genau da befinden, wo der Druck zu groß geworden ist. Tragrandüberstand im Zehenbereich gibt es aufgrund der doppelten Sohle in der Mondsichel nicht. Es dürfte ihr also keine Probleme mache, wenn ich die Zehe nun etwas stärker kürze.

Links vorne, Eckstrebenwülste und gezerrte weiße Linie. Die Zehe dürfte eine deutliche Kürzung vertragen, so einen breiten Tragrand dort hatte sie noch nie. Heute gab es THM Hufstabil extra auf den Gammel, am Dienstag werde ich mal Keralit undercover auftragen, habe noch einiges davon.

Die Sohle schaut gut aus und hat prima Sohlenschwielen, das ist das einzig Positive an diesem Huf, der Strahl ist ein wenig mickrig. Na, mal sehen, was wir übermorgen reißen können und ob Barbie danach noch laufen kann.

Meine zwei lächelnden Bettelnasen heute, sie sind so süß :-).

23. Januar 2016

einem Arthroseschub vorbeugen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:50

Barbie läuft derzeit bestens, obwohl sie nicht eingedeckt ist, von Beschwerden aufgrund der Arthrose ist nichts zu sehen. Kräutermischungen für Arthrose beinhalten meist dasselbe, z. B. Masterhorse Arthrolind,  Weiderinde, Mädesüß, Hagebutten. Das bekommt Barbie bereits, Hagebutten 20 g pro Fütterung schon länger, Weidenrinde/Mädesüß/Süßholzwurzel nun 2x pro Woche.

Wenn ich nun die Kieselgur absetze, die einen Ölmix enthält, wäre Leinöl sinnvoll wegen der Omega-3-Fettsäuren. Da nun der Fellwechsel vor der Türe steht, können die Hafis ein bißchen mehr Energie auch gut gebrauchen.

MobiCare hat Glucosamine enthalten, das bekommt Barbie aber nicht mehr, sondern Magnokollagen. MSM gebe ich gerade als Kur, habe nun Leinöl und reine Glucosamine bestellt. Mit Teufelskralle/Grünlippmuschel/Ingwer mache ich weiterhin Pause, das kommt erst wieder zum Einsatz, wenn sie schlechter läuft.

Ich denke, Barbie ist damit dann gut aufgestellt, Nepomuk bekommt auch Leinöl und MSM, aber keine Glucosamine. Wir müssen uns wappnen für den Sommer und noch ein paar Geschütze in der Hinterhand behalten, vermutlich läuft Barbie ab Mai wieder schlecht, ich traue dem Frieden nicht.

21. Januar 2016

nächste Runde Hufbearbeitung

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:19

Da Reiten sich heute zeitlich leider nicht ausging, habe ich vier Hafi-Hufe bearbeitet, damit ich nicht bereits im Januar von meinem guten Vorsatz abfalle. Auf alle weißen Linien und Strähle gab es heute DuroGel, das gebe ich nun im Wechsel mit JoDoGel drauf, jedes Mittel 1x pro Woche.

Mit Nepomuks Vorderhufen ging es los, da Barbie ständig in den Strick biss, kam sie in den Stall zurück. Seine Beton-Eckstreben hatten sich zu enorm starken Wülsten aufgebaut, aber ohne sich auf die Sohle zu legen. Seine Sohle lv heute, die Wandtrennung innen werde ich noch ausschneiden bzw. dort eine Senke anbringen. Seitlich, die Zehe werde ich noch etwas besser berunden.

Über die Sohle gesehen, die Trachten könnten etwas niedriger sein, er hat vorne allerdings schon immer sehr hohe. Von vorne, die äußere Seite schaut höher aus, außerdem ist die laterale Hufhälfte breiter – daran läßt sich noch was schrauben.

Rechts vorne, das schaut soweit ganz gut aus, ich kann kaum mehr Wandtrennung mehr erkennen, der Huf ist symmetrisch. Über die Sohle gesehen, man erkennt seine enorme Sohlenwölbung, lv ist es nicht anders. Seitlich, werde auch hier die Zehe besser berunden. Von vorne, alles wie immer gerade mit leicht schwingender Belastungslinie.

Alles in allem sehr gute Hufe, obwohl es natürlich immer was zu verbessern gibt. Nepomuk kam in den Stall zurück und ich machte eine kurze Pause, Hufe bearbeiten finde ich ziemlich anstrengend. Barber erneut rausgeholt, ihre Hinterhufe waren heute dran.

Die Sohle lh, der Huf ist symmetrisch, das schaut nun schon besser aus als am 03.01.2016. Die äußere Trachte werde ich ein Stück kürzen und die Eckstrebe entsprechend nachschneiden. Hufbock hat Madame heute wieder verweigert, dadurch gestaltet sich ein Berunden etwas schwierig. Seitlich schaut relativ gut aus, die Trachten könnten sich noch etwas mehr aufstellen.

Von vorne, man sieht deutlich das schiefe Bein, Barbie stellt den Huf aber nun nicht mehr ganz so arg unter den Körper wie früher. Der Huf wird sich immer ungleichmäßig ablaufen, inzwischen belastet sie ihn immerhin einigermaßen gleichmäßig.

Rechts hinten, die innere Zehe werde ich stärker kürzen, außerdem die Trachten, weil sie unterschieben. Von vorne, das schaut nun nicht mehr so krumm aus wie noch am 03.01.2016. Außen hebelt die Wand weg, werde die noch etwas stärker rannehmen.

Wieder gibt es einiges zum Nacharbeiten, das schaffe ich aber nebenher. Einen Hinterhuf auf den Bock stellen muß ich nochmals mit Barbie üben, der Platz ist aber derzeit gefroren. Bis der wieder begehbar ist, muß es ohne Bock gehen, strecken und berunden ist halt schwierig.

Die „guten“ Hufe habe ich bald wieder geschafft, nächste Woche stehen die „schlechten“ an. Wenn ich penibel bei meinem 2-Wochen-Intervall bleibe und brav immer alle Nachkorrekturen ausführe, müßte ich auf Dauer was reißen können.

19. Januar 2016

flotter Ausritt alleine mit Barbie (komplett barhuf)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:40

So eine Gemeinheit, mein Video von dem tollen Ausritt heute mit Barbie ist nix geworden – die Kamera hatte sich bereits nach 10 Sek. ohne mein Zutun abgeschaltet :-(.

Die Hafis bekamen ihre Heucobs + AlpenGrün Mash, Barbie wurde geputzt, sie fängt wie Nepomuk auch an zu haaren. Satteln und gurten klappte heute prima, um 14.25 Uhr startete ich mit ihr ins hügelige Gelände. Links fand sie ein paar Grasbüschel, die aus dem Schnee lugten, daran kamen wir natürlich nicht vorbei. Ich rauchte eine und Barbie fraß, stieg dann dort gleich auf, anstatt den ganzen Berg rauf zu führen.

Links kam ein Acker, zu dem es ziemlich steil rauf ging, für Barbie kein Problem. Durch die verschneite Wiese ritten wir Richtung Wald, zwischendurch immer mal kurz Trab, mein Mädchen war gut aufgelegt :-). Von sich aus lief Barbie perfekte Seitengänge im Schritt und Trab (!), obwohl ich ihr das nicht angeschafft hatte.

Im Wald nutzten wir den Seitenstreifen, soweit möglich, mal kurz auf gestreutem Asphalt gehen war auch kein Problem. Nach dem Wald ritten wir wieder in einer Wiese oder einem Acker, je nachdem, was verfügbar war. Öfters mal kurz Trab, dann wieder Schritt, viele Übergänge stärken die Hinterhand.

Als wir zu dem ihr bekannten Wiesenweg Richtung Heimat kamen, wäre Barbie gerne durchgestartet, die erste 90-Grad-Kurve nahmen wir aber im Trab. Ich galoppierte sie an, die zweite Kurve nahmen wir im langsamen Galopp, das klappte prima. Ich teilte Barbie verbal mit „okay, ab nach Hause“, sie zog den Gashahn bis zum Anschlag auf :-).

Ich hatte total vergessen, wie schnell Barbie rennen kann, Nepomuk war vorgestern langsamer unterwegs. Sie liebt Schnee genauso wie ich, wir flogen dahin, einfach super toll :-). Linker Hand lagen heute eingeschweisste Heuballen, die mir vorgestern nicht aufgefallen waren. Barbie waren die nicht ganz geheuer, also bog sie in den rechten Acker ab, dort parierte ich sie problemlos durch.

Bis zu der steilen Stelle ritten wir im Schritt im Acker, Barbie hatte keine Bedenken, dort runter zu steigen, ich auch nicht. Auf Schnee rutscht man ja schnell mal weg, meine Barhufer aber nicht. Auf der Straße stieg ich ab und führte nach Hause, mein Mädchen hatte nicht geschwitzt, es hatte heute -2 Grad.

Sie bekam Equigard zur Belohnung, Nepomuk hat die ganze Zeit am Ausgang gewartet und gewiehert. Endlich hatte er seine Barbie wieder, leider eignet sich ja keiner der beiden als Handpferd.

Mit Barbie war ich heute nur ca. 40 Min. inkl. 7 Min. Gras fressen unterwegs, weil wir öffters mal getrabt sind, mit Nepomuk dauerte dieselbe Runde ohne Fressen ca. 45 Min. Sie lief heute komplett barhuf einwandfrei, Asphalt ist nicht so ihr Ding, geht aber kurze Strecken auch mit Reiter.

Obwohl es nachts teilweise -10 Grad oder weniger hat, ist von Arthrose bei Barbie bisher nichts zu bemerken. Kein steifer Gang, 20 Min. Aufwärmen im Schritt findet sie überflüssig. Ich habe nun 2 kg Magnokollagen bei iwest bestellt, die hatten eine Rabatt-Aktion, dadurch habe ich EUR 11,00 gespart.

Eingedeckt habe ich Barbie bisher nicht, auch als es nass-kalt und windig war, sie lief die ganze Zeit prima. Mädesüß/Weidenrinde, je 20 g, und 15 g Süßholzwurzel gab es heute in die Heucobs, das bekommen die Pferdchen nun 2x pro Woche zur Ausleitung.

Daß mein Video nix geworden ist, ärgert mich, nächstes mal kontrolliere ich die Kamera, bevor ich aufsteige – hatte sie heute bereits im Stall angestellt und den Helm aufgesetzt.

Heute wäre eigentlich Hufbearbeitung angesagt gewesen, die schaffe ich aber nicht, wenn ich ausreite. Es ist nicht dringend, ich will aber dieses Jahr nix schleifen lassen und mich an mein 2-Wochen-Intervall in etwa halten. Barbies Hinterhufe mache ich also nächstes mal, wenn ich mit Nepomuk ausreite, er hat etwas mehr Geduld als sie.

17. Januar 2016

toller Ausritt alleine mit Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:31

Eigentlich wollte ich heute mit Barbie alleine ausreiten, sie war aber ziemlich nass vom vielen Schnee, Nepomuk nicht. Das letzte mal bin ich am 28.01.2015 (!) mit ihm alleine im Gelände gewesen, dieser Ausritt war ein kleines Fiasko. Danach gingen wir nur noch zu zweit ausreiten, das klappt inzwischen ja meist einwandfrei.

Auf die nasse Barbie wollte ich keinen Sattel legen, also beschloss ich, alleine mit Nepomuk auszureiten – ich liebe es ja, durch den Schnee zu galoppieren. Wir gingen ins Hügelige, nach dem Berg wollte ich wie üblich aufsteigen. Gras zum Fressen gab es nicht, Nepomuk blieb nicht ruhig stehen. Auf der Wiese waren ein paar Holzstapel aufgebaut, ich stellte ihn zwischen zwei und konnte aufsteigen – na also, geht doch :-).

Wir ritten die Teerstraße entlang, zwei mal schaute Nepomuk zurück, ich passte auf, daß er nicht umdreht und teilte ihm verbal mit, daß ich heute eine Gerte dabei habe. Links bogen wir in den Wald ab, normalerweise reiten wir dort dann rechts auf einen Waldpfad, der war aber komplett zugeschneit, keine Spuren zu sehen.

Ich wollte Nepomuks Geduld heute nicht überstrapazieren, fast ein Jahr lang war ich ja nicht mehr alleine mit ihm ausreiten. Wir blieben also auf der Straße, die schnell wieder aus dem Wald raus führte Richtung Aying. Mein Bub blieb relaxt, machte keine Anstalten, über die Felder nach Hause zu rennen.

Hin und wieder trabte er ganz langsam, es war kein Problem, Nepomuk wieder in den Schritt zu parieren. Mir schien, er hatte heute prima Laune, Schnee mag er genauso gerne wie ich :-). In Aying bogen wir links in den Wiesenweg ein Richtung Peiß, den er gut kennt – der Weg hat zwei 90-Grad Kurven.

Ich hatte meinem Bub versprochen, wenn er beim Ausritt brav ist, galoppieren wir zum Schluß. Bis zur ersten Kurve trabten wir, Nepomuk lief locker und für seine Verhältnisse langsam, ich habe nur noch gestaunt, wie brav er heute ist. Nach der Kurve habe ich ihn angaloppiert, darauf hat er natürlich gewartet.

Wir schnitten die zweite Kurve und galoppierten kontrolliert Richtung Heimat, kein Gerenne von ihm, kein steif machen des Halses, er hat jederzeit auf den Zügel reagiert. Weit bevor wir zur Straße kamen, nahm ich Tempo zurück und parierte ihn ca. 40 m davor locker in den Schritt.

Die Sonne war rausgekommen, wir galoppierten durch den ca. 30 cm hohen Schnee, einfach traumhaft :-). Im Schritt am langen Zügel ging es die Straße runter Richtung Stall, Nepomuk war relaxt, schnaubte und kaute ab. Ich ritt bis zum Stall, wo er noch ein wenig Equigard zur Belohnung bekam, geschwitzt hatte er nicht, heute -1 Grad.

Wir waren nur 45 Min. unterwegs, ich wäre gerne 2 Std. geritten, wollte Nepomuk aber beim ersten Ausritt alleine nach so langer Zeit nicht gleich das volle Programm zumuten. Er muß erst mal wieder Sicherheit alleine bekommen, das hat heute geklappt, er hat kein einziges mal gewiehert, war auch nicht übermäßig nervös.

Ich bin soooo stolz auf ihn und auf mich, weil ich mich endlich mal getraut habe, alleine mit ihm rauszugehen. Wo die Angst ist, da ist der Weg :-), ich habe heute versucht, maximale Sicherheit auszustrahlen. Kein krampfhaftes Zügel kurzhalten am Anfang, kein geklemmter Sitz, ich habe probiert, ihm zu vermitteln, daß ich ihm vertraue und er keine Angst haben muß.

Ich glaube, er heizt nur dann heim, wenn er unerlaubter Weise das Umdrehen schafft. Heute sind wir für seine Verhältnisse relativ langsam galoppiert, er hat dabei auf jede Zügelhilfe sofort reagiert. Heimwärts galoppieren mit Nepomuk ist eigentlich ein no go, aber vorher war keine Möglichkeit dazu.

Die lange Wiese rauf Richtung Wald (weg vom Stall), die wir sonst öfters nehmen, wollte ich ihm heute nicht zumuten, da hätte was schief gehen können. Nepomuk und ich brauchten ein Erfolgserlebnis, d. h. einen Ausritt ohne jede Komplikation, damit wir sicherer werden – das hat funktioniert :-).

Ich liebe es, im Schnee zu reiten, am Dienstag gehe ich alleine mit Barbie dieselbe Strecke. Der langen Teerstraße kann man seitlich gut ausweichen, ich werde sie also komplett barhuf reiten. Den prima Schnee werde ich nun nutzen zum Ausreiten, es wäre ja ne Sensation, wenn Nepomuk auch zukünftig alleine problemlos rausgeht.

15. Januar 2016

doch noch Schnee

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:23

Seit gestern hat es ein wenig geschneit, die nächsten Tage soll mehr dazu kommen. Heute Null Grad mit fiesem Wind, an die Kälte muß ich mich erst wieder gewöhnen.

Als ich kam, standen beide Hafis auf der Winterweide und kamen im Trab an, als sie mich sahen. Barbie lief einwandfrei, auch über den gefrorenen Paddockboden sah ich keinen vorsichtiges Gangwerk. Prima, daß sie meine letzte Hufbearbeitung vorne so gut vertragen hat, ich denke, im Winter kann ich etwas mutiger bearbeiten als im Sommer.

Heute stand die Nachbearbeitung von Nepomuks Hinter- und Barbies Vorderhufen an, erst mal gab es auf alle Strähle und weiße Linien JoDoGel. Mit seinen Hinterhufen ging es los, Zehen kürzen, berunden usw. war schnell erledigt. Nepomuk wurde verräumt, für ihre Vorderhufe brauchte ich Ruhe und etwas mehr Zeit.

Links vorne bei Barbie schnitt ich lateral eine deutliche Senke an der Stelle, wo sie die zwei Gammelstellen hat, an dem Loch in der Zehe kratzte ich auch etwas rum (das Foto ist leider nix geworden). Die Zehe wurde gekürzt, die Wand außen rangenommen und alle Wände gestreckt.

Rechts vorne in etwa dasselbe Procedere, die Sohle heute. Durch das nasse Wetter weicht die weiße Linie auf, idealer Nährboden für Bakterien – nach der Bearbeitung gab es noch THM Hufstabil extra vorne auf die weißen Linien. Seitlich, das schaut nun schon besser aus als am 12.01.2016 – ich gab mir auch viel Mühe. Von vorne, außen könnte ich die Wand noch höher strecken.

Barbie heute, sie belastet beide Vorderhaxn gleichmäßig im Stand, lh dreht nun auch nicht mehr so stark unter den Körper. Man sieht gut, wie windig es heute war, kein Wetter für mich zum Reiten – aber gut, ich hatte eh keine Zeit dafür.

Am Dienstag gibt es die nächste Runde Hufbearbeitung, bei Nepomuk vorne wird nicht viel zu machen sein, mal sehen, wie Barbies Hinterhufe sich entwickelt haben.

Bevor ich fuhr, ging ich in den Stall, um den Hafis die Schultern zu dehnen, beide standen im großen Unterstand. Nepomuk kam zuerst dran, Barbie drängelte sich dazu und hob ständig den einen oder anderen Vorderhuf. Sie kam nach ihm an die Reihe, ich habe gestaunt, wie toll sie mitgemacht hat. Jedes ihrer Vorderbeine konnte ich ganz behutsam komplett gerade ziehen und 10 – 15 Sek. so halten, eigentlich könnte sie auch spanischen Schritt wie Nepomuk auch. Ihr geht es derzeit trotz Nässe, Kälte und Wind prima, daher habe ich davon abgesehen, sie einzudecken.

12. Januar 2016

die nächsten 4 Hufe

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:38

Das KostBar Ferment (100 g pro Pferd) habe ich heute früh ein wenig in Apfelsaft eingelegt, Barbie hat heute alles problemlos gefressen.

Schneeregen bei 3 Grad, die Hafis waren ziemlich nass, als ich um zwei im Stall eintraf. Glücklicherweise hatte der Regen aufgehört, der Platz unter dem Dach war nämlich belegt. Heute stand der zweite Teil der Hufbearbeitung an, Barbies Vorder- und Nepomuks Hinterhufe.

Mit lv bei Barbie fing ich an, Trachten + Tragrandüberstand kürzen sowie Eckstreben schneiden. Das war die Auslanggangslage lv, nach meiner Bearbeitung sah die Sohle so aus. Der Strahl schaut mir etwas arg mickrig aus, der äußere Tragrand ist an zwei Stellen noch gestresst, dazu das Loch in der Zehe.

Innen seitlich scheint sich die weiße Linie nun zu erholen, lateral nicht, ich werde außen eine Senke schneiden und die Zehe kürzen. Seitlich lv, der Huf wächst in der Zehenachse steiler nach, aber das hatten wir schon oft genug, brachten es nie bis runter. Von vorne, ich werde die Wände besser strecken.

Rechts vorne sah vorher so aus, heute sind wir ein Stück weiter 🙂. Die doppelte Sohle in der Mondsichel ist noch drauf, der Strahl schaut etwas prominenter aus als bei lv. Die äußere Wand werde ich starker rannehmen und die Zehe kürzen, seitlich heute. Die Trachten schieben gar nicht mehr so stark unter, die Zehe wächst trotzdem wie wild nach vorne raus – Barbie läuft halt wie ein Pferd mit chronischer Rehe.

Hufbock vorne macht Barbie gerne, ein Glück, das erleichtert mir die Bearbeitung. Nepomuk hatte ich währendessen nicht zurück gestellt, er ist ja nicht ganz so ungeduldig am Putzplatz wie sie. Barbie verräumt, dann kamen seine Hinterhufe dran.

Links hinten habe ich eine Eckstrebe nachgeschnitten, an beiden Hinterhufen Trachten + Tragrand gekürzt sowie die Hüfchen rund gemacht. Seitlich, er steht wie üblich zu flach, werde die Zehe noch etwas kürzen und auch was von unten wegnehmen. Außen ist die mehr belastete Seite, da kann noch was weg.

Nepomuks Sohle rh, seitlich, dasselbe Problem wie lh. Von vorne geht einigermaßen, die Windrisse werden immer besser, immerhin ein kleiner Erfolg *g*. Ich habe nun eine Übersicht für Huffotos 2016 angelegt, damit man leicht erkennen kann, was sich im Laufe der Zeit verbessert oder verschlechtert. Nach jeder Bearbeitung werde ich Fotos machen, geplant ist ein Intervall von 2 Wochen für jeden Huf.

Barbie lief einwandfrei, als ich sie in den Stall zurück brachte, daher habe ich auf Hufschuhe vorne verzichtet. Ebenso auf das Eindecken, nachmittags hat es nur noch wenig geregnet. Mit ihrer Arthrose scheint sie trotz nasskaltem und windigen Wetter keine Probleme zu haben, das freut mich natürlich.

Da der Isi unterm Dach von einer Physio behandelt wurde, fiel mir ein, daß ich Nepomuk ja nun immer vorne dehnen wollte zwecks seiner festen Schultern. Zum Abschied bekommt jeder Hafis sowieso immer eine Mohrrübe, werde die zukünftig aufgeschnitten als Belohnung verwenden.

Nepomuk ließ sich brav das jeweilige Vorderbein nach vorne rausziehen, das ist auch frei im Stall stehend für ihn Null Problem. Barbie stand neben ihm und hob ständig den einen oder anderen Vorderhuf nach dem Motto „ich will auch“. Damit sie glücklich ist und sich auch was verdienen konnte, habe ich ihre beiden Vorderhaxn auch nach vorne raus gedehnt.

Sie fand das ganz toll und hat prima mitgemacht, sinnvoller wäre bei Barbie allerdings, die Hinterhaxn nach vorne zu dehnen, das fördert hoffentlich ihre Bereitschaft, Hinterhufe auf den Bock zu stellen. Wenn ich nun immer zum Abschied alle acht Hafi-Beine dehne, müßte das eigentlich was bringen – hoffentlich denke ich dran.

8. Januar 2016

Hafis zusammengefaltet :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:18

Heute war zuerst Arbeit am Platz angesagt, beide Hafis gingen frei mit hin, ich nahm meinen Hufbock, meine neue Aufstiegshilfe sowie meine Peitsche mit.

Zu dritt gingen wir über den Platz, Barbie wie immer neben mir, Nepomuk auf Höhe ihres Hinterteils. Sie bettelt mich ja gerne mal an und ignoriert dadurch meinen Individualabstand, dafür gab es heute einen Klatsch auf die Nase. Nachdem beide aufgewärmt waren, nahm ich meinen Hufbock und wollte Barbies Huf lh drauf stellen. Madame machte auf steifes Bein, so konnte ich es nicht nach vorne führen, sie versuchte aber nicht, mir zu drohen.

Nach dem zweiten Versuch ging Barbie weg, ideal, es ist ja fast unmöglich, sie von mir wegzuschicken. Flugs nahm ich meine bereit gelegte Peitsche und trieb sie an, vor Schreck ist sie los galoppiert, Nepomuk hinterher. Ich weiß nicht, wann Barbie das letzte mal am Platz galoppiert ist, vermutlich ist das einige Jahre her.

Ich machte ihr richtig Druck, ließ sie sich nicht in einer Ecke ausruhen und passte auf, daß sie mir nicht zu nahe kam. Nach 2 Runden Galopp bot sich mein Mädchen an, also durfte sie zu mir. Nun versuchte ich, rh auf den Bock zu stellen, das klappte nach einigem Zögern – na also, geht doch :-). Barbie zog nicht weg, nach ca. 20 Sek. nahm ich den Huf runter und belohnte sie.

Weiter ging es mit lh, sie ließ mich nicht an ihre Seite, sondern kreiselte mit der Hinterhand. Nachdem Barbie sich ca. 10x um die eigene Achse gedreht hatte, blieb sie stehen. Nächster Versuch mit lh, ich konnte den Huf nicht auf den Bock setzen. Sie wußte, daß ich sie wieder wegschicken würde, klebte daher an mir dran.

Da ist sie eisern, ich hatte mir noch eine Gerte bereit gelegt, mit der wollte ich sie von mir weg treiben. Also klopfte ich ihr damit auf die Brust, Null Reaktion, im Gegenteil, sie ging vorwärts und ich rückwärts. Mir fiel ein, daß es umgekehrt sein sollte *g*, also klatschte ich Barbie die Gerte etwas stärker auf die Brust und ging vorwärts, sie wich rückwärts zurück.

Noch ein Versuch mit lh, dieses mal konnte ich den Huf auf den Bock setzen, sie zog nicht weg ==> großes Lob. Alles ohne Anbinden oder Festhalten natürlich, Barbie stand frei mitten auf dem Platz bei unseren Bock-Übungen. Sie war entlassen und trollte sich, ich stellte meine neue Aufstiegshilfe mitten auf den Platz und ließ Nepomuk daneben stehen bleiben.

Nachdem er zum dritten mal mit der Hinterhand wegdrehte, sobald ich auf meinem Hocker stand, „durfte“ er laufen, ihn wegschicken ist ja kein Problem. Ich ließ ihn ein paar Runden traben, dann bot er sich an. Er durfte zu mir, zwei weitere Versuche schlugen fehl, ich drohte ihm verbal erneutes Laufen an.

Plötzlich blieb er ruhig neben meinem Hocker stehen, als ob er sein Leben lang nichts anderes getan hätte. Ich legte mich über seinen Rücken, er stand, kein Ausweichen, nix ==> großes Lob. Flugs die Aufstiegshilfe noch ein seiner rechten Seite positioniert, er stand wie eine Einser :-).

Übung beendet, beide gingen auf Befehl frei vom Reitplatz und durften mit zum Putzplatz zu ihrem Zusatzfutter. Barbie hat ihres wieder rumgeworfen, ich glaube, das lag am KostBar Ferment, Weidenrinde/Mädesüß gab es heute nicht. Nepomuk frißt das Ferment problemlos, ihres werde ich nächstes mal ein wenig in Apfelsaft einweichen, bevor ich es in die Heucobs mische.

Auf alle Strähle gab es JoDoGel, Nepomuk habe ich hinten noch die Eckstreben geschnitten und rh außen was plan gemacht, ein Stück Tragrand hatte einen Zacken. Seine Sohle rh hinten heute, so sah das am 12.10.2015 aus. Der Strahl scheint etwas breiter, der Huf etwas kürzer geworden zu sein. Links hinten gefällt mir auch besser als am 14.10.2015, als nächstes werde ich an beiden Hufen noch die Trachten sowie Zehen kürzen.

Barbie lief heute einwandfrei, das letzte Stück vom Ausritt ohne Schuhe vorne hat sie gut überstanden. Ihre Vorderhufe kommen je nach Zeit spätestens am Dienstag dran, werde dann die zuhause getrockneten Ultmate mitnehmen, falls sie danach fühlig geht. Ich komme gut voran mit den Hafi-Hufen, bis Mitte nächster Woche habe ich alle fertig. Mein geplantes 2-Wochen-Intervall halte ich hoffentlich durch, damit läuft die Hufbearbeitung dann so „nebenher“, weil nie mehr sehr viel zu machen ist.

Nepomuk hatte heute die Schweifrübe ein wenig gescheuert, evtl. durch das Ferment. Ich wollte Aldi-Lotion drauf geben, die war aufgrund der Kälte allerdings arg zähflüssig. Mit warmen Wasser aus dem Stüberl habe ich sie „aufgetaut“ und ihn dann im Stall eingecremt, das ließ er sich nach anfänglichem Zögern gut gefallen.