29. Februar 2016

große Ausleitungskur bestellt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:07

Heute habe ich nochmals die Info-Broschüre von PerNaturam vom Nov. 2015 gelesen und befand, daß nun eine große Ausleitungskur für die Hafis angesagt ist.

Diese beinhaltet Dezidum-Basenpulver zur Entsäuerung, der Zinkgehalt ist hoch, werde dann das Billy´s Zink absetzen. Zur Unterstützung der Leber gibt es SilyCholin, was 10% des Wirkstoffkomplexes Silymarin (Schalen der Mariendistel) enthält.

Rhenalind überstützt die Nieren, die Lüneburger Kräuterkombination sorgt für die Entschlackung. 1 kg Weidenrinde/Mädesüß ist für bessere Durchblutung ebenfalls dabei; das bekommen die Hafis schon länger gemischt mit verschiedenen anderen Kräutern.

EquiZeolon ist in meinem Ausleitungspaket nicht enthalten, habe noch Equisorb, werde das stattdessen nehmen. Da ich nicht täglich im Stall bin, kann ich den Pferden die Kur nur alle 2 Tage geben, somit reicht eine für zwei Hafis.

Und so verfüttert man die Kur:

– SilyCholin 10 Tage lang 25 g (2 ML), dann folgt eine Pause von 10 Tagen
– dazu 5 Tage lang Lüneburger Kräuter, anschließend 5 Tage Rhenalind, je 50 g
– dazu Weidenrinde/Mädesüß 40 g 1 Woche lang, dann 3 Tage Pause, anschließend im 3-Tage-Rhythmus.
– dazu während der ganzen Kur Equisorb
– dazu 25 g Dezidum-Basenpulver.

Ich brauche wohl einen Kalender, damit ich die Kur richtig auf die Reihe bekomme, ingesamt dauert sie 40 Tage. Wenn ich ca. Mitte März damit beginne, ist Ende April damit Schluß, zeitlich passt das mE ganz gut, Mitte Mai wird angeweidet.

Der erste Beutel Pferdehanf ist bald zu Ende, lasse den auslaufen, den zweiten hebe ich für den Sommer auf. MSM setze ich ab, bevor ich mit der Ausleitungskur beginne, bis dahin ist auch das KostBar Ferment zu Ende.

Für Nepomuk habe ich gestern Selen bestellt, gebe ihm aber nicht die empfohlene Dosis, sondern weniger. Barbie bekommt weiterhin Magnokollagen, die scheinen ihr bestens zu helfen.

Ruckzuck-Antijuck“ bekommt Nepomuk ab Anfang April, habe diese Kräutermischung bereits. Nach Ende der Ausleitungskur habe ich für Barbie „Kuddel-Muddel“ für ihr EMS, ab Anfang Mai weide ich sie selbst ja langsam draußen an.

Ich denke, die Hafis sind mit meinen Maßnahmen dann gut auf die nächste Weidesaison vorbereitet, mal sehen, ob die Ausleitung und Entsäuerung was in Sachen Ekzem und Hufe bringt.

Egal, was ich Barbie füttere, an einer stärkeren Bearbeitung ihrer Vorderhufe kommen wir nicht vorbei.

 

28. Februar 2016

Nepomuk komisch

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:41

Nepomuk hatte heute kaum Interesse an seinem Zusatzfutter, er schaute lieber in der Gegend rum. Auch Barbie fraß nicht alles auf, das kommt sehr selten vor. Bevor ich die Hafis raus holte, habe ich mein Hufmesser mit dem Wetzstein geschlifffen, leider war es danach quasi stumpf.

Ein Glück, daß ich gestern ein neues Messer sowie eine Raspel bestellt habe, die feine Seite des Hufhobels ist am Ende. Mit nicht tauglichem Werkzeug Hufe bearbeiten ist wenig effektiv, ich gab mein Bestes.

Barbies Vorderhufe waren heute dran, ich nahm ein wenig Trachten + Tragrandüberstand runter, kürzte die Zehen und schrägte sie an. Links vorne heute, alle Eckstreben schneide ich, sobald das neue Messer eingetroffen ist. Der Strahl erholt sich zusehends, die Senke außen habe ich heute vergessen. Von der inneren Zehe kann noch was weg, denke ich, ebenso von der Zehe. Von vorne, werde die Wände besser strecken, die hebeln zu stark weg.

Rechts vorne, wo die doppelte Sohle in der Zehe abgefallen ist, sieht man nun die durch die Hornsäule bedingte Einkerbung in der Sohle. In der Zehe sieht man einiges Narbenhorn, ebenso lateral, werde die äußere Wand sowie die Zehe nochmals kürzen. Seitlich, mir scheint, die Eckstreben stellen sich langsam auf, wie lv auch haut aber die Zehenwand ab. Von vorne, vor allem die äußere Wand muß ich mehr strecken, der Huf hat sich mE seit 15.01.2016 verbessert.

Heute gab es THM WLD auf die vergammelten weißen Linien, werde ihr nun wieder Umschläge mit Virkon S machen.

Mit neuem Werkzeug wird mehr wegraspeln einfacher, Barbie lief nach der heutigen Bearbeitung einwandfrei. Die nächsten 4 Tage soll es regnen oder schneien, es bleiben also 2 Tage ohne Reiten, an denen ich mich ausschließlich um Hufe kümmern kann.

Nachdem ich noch Zeit hatte, wurden die Hafis im Offenstall gekämmt, das dauerte länger als 1 Std. Barbies sehr feine Haare verstrubbeln sich leicht, bis die entzuppelt sind, dauert es. Nepomuk stand ein wenig bedröppelt daneben, kein Hafi wollte Heu fressen, obwohl eine Menge davon rum lag.

Barbie war aufgeweckt wie immer, Nepomuk machte mir einen etwas desolaten Eindruck. Nachdem ich fertig war mit Kämmen, räumte ich meinen Putzkasten auf und ging dann nochmals zu den Hafis, beide standen am Paddock. Barbie kam durch den Matsch sofort anmarschiert, Nepomuk nach 2 Min. auch.

Seine Abschieds-Mohrrübe nahm er nicht an, sehr komisch, ob er Zahnprobleme hat? Oder Selenmangel? Oder beides? Beim Blutbild im Febr. 2014 hatte er Selenmangel, werde welches bestellen, unterstütze Selen ja bereits seit einiger Zeit nicht mehr. Seine Zähne wollte ich ihm ja schon lange mal machen lassen, werde eine Spezialistin bestellen – da müssen wir nun durch.

Man soll zwar im Fellwechsel nicht sedieren, das ist mir aber lieber, als wenn er in seiner SE-Zeit narkotisiert wird. Die Krankenbox ist nun auch frei und bleibt es nun hoffentlich, so daß er dort seine Sedierung ausschlafen kann.

26. Februar 2016

mit Powerhafis 1,5 Std. im Gelände

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:10

Traumhaftes Wetter heute, strahlender Sonnenschein bei 2 Grad. Vom gestrigen Schnee war noch einiges auf den Wiesen übrig, im Wald und auf den Schotterwegen allerdings weniger.

Heute wollte ich mit Helmkamera filmen, stellte sie an, bevor wir um 13.25 Uhr den Stall verließen, Barbie ging heute wieder komplett barhuf. Wir führten auf dem Gehsteig bis zum Ortsende, vor dem Aufsteigen prüfte ich meine Kamera. Sie schien ausgegangen zu sein, daher ließ ich sie samt Helm im Gebüsch liegen.

Durch den Wald ging es im Schritt bergauf, es lagen einige Steine am Weg, ich wich denen mit Barbie aus, so gut es ging bzw. ließ sie laufen, wo sie wollte. Nach dem Wald ging es im freien Gelände weiter, in der Sonne reiten war angenehm. Wir kamen zu den ewig langen Wiesen, nach einer Kuppe wollten wir bis zur Straße traben.

Das ging schief, Barbie trabte in eine schneebedeckte Wiese rein, galoppierte an und buckelte kurz vor Freude. Sie in den Trab parieren war kein Problem, ein Stück vor der Straße war Schritt angesagt. Leider lugten ein paar Grasbüschel durch den Schnee, ich hatte ein wenig Mühe, die fressende Barbie vorwärts zu bekommen.

Nach der Straße war wieder feinste Wiese, wir galoppieren flott, bis Nepomuk meinte, nach links abbiegen zu müssen – das hat er mit mir früher schon zwei mal gemacht. Wir parierten durch, Barbie nahm das wieder zum Anlass, um zu fressen; bis ich sie bei Nepomuk hatte, dauerte es ein paar Minuten.

Vor uns lag eine leicht verschneite, leicht ansteigende Wiese, wieder Galopp. Beide Hafis waren ein wenig verwirrt, nach einiger Zeit geradeaus zog Barbie nach links weg Richtung Waldrand, Nepomuk tat es ihr gleich. Durchpariert, im Schritt sollte es weitergehen, allserdings waren die Hafis so aufgeheizt, daß wir die meiste Zeit super langsam getrabt sind.

Nach dem Überqueren der Straße kam unsere Lieblingsgaloppstrecke am Waldrand entlang eine leicht ansteigende Wiese hoch. Barbie lief rechts von Nepomuk, diese Strecke kannte sie bisher nicht, er schon. Mein Mädchen ist flott los galoppiert, Nepomuk hielt mit, Elli feuerte ihn verbal an, damit er uns überholt.

Nepomuk legte den Schalter auf Vollgas, er hat aber nicht mit Barbies Ehrgeiz gerechnet *g*. Sie legte von sich aus einen Zahn zu, ließ ihn nicht überholen – ich bin so stolz auf Barbie :-). Sehr flott kamen wir am Ende der Wiese im Galopp an, bremsen war kein Problem, Nepomuk bog von sich aus gleich links in den Waldweg ein, er kennt ja die Strecke.

Es ging im schnellen Trab weiter, da die Hafis noch ziemlich aufgeregt waren, Barbie lief auf diesem Schotterweg mit ein wenig Schnee drauf super. Nepomuk galoppierte unerlaubterweise an, ich machte mich auf Renntrab meiner Stute gefasst, aber nix – sie galoppierte auch an und folgte ihrem Freund.

Nach kurzer Zeit im langsamen Galopp parierte Elli vorne Nepomuk in den Trab, ich Barbie auch, als sie langsamer wurde, gingen wir Schritt. Als es den langen Weg durch den Wald bergab ging, rauchte ich eine, zog dazu die Handschuhe aus.

Zurück wollten wir nicht neben der Straße reiten, alternativ bot sich ein Wiesenweg an, der ziemlich bergauf ging. Als Elli fragte, ob wir nochmals traben, waren die Hafis bereits unterwegs, Barbie zog in die Wiese rein und galoppierte los. Ohne Handschuhe hatte ich keinen optimalen Zügelhalt, konnte sie daher nicht bremsen, Nepomuk galoppierte auf dem Wiesenweg.

Nach einer Kuppe ging es leicht bergab, ich nahm Barbie zurück, sie blieb im Galopp, also noch die nächste Kuppe hoch galoppiert, danach hatte ich mein Mädchen im (schnellen) Trab. Die Straße kam näher, Elli kämpfte anscheinend auch, Nepomuk zu bremsen, und rief, daß ein Auto kommt.

Vor der Straße ist links eine kleine Wiese, auf der wir immer aufsteigen, flugs bog ich mit Barbie auf die ein, Nepomuk kam uns nach, wir parierten beide Pferde in den Schritt.

Auf Teer ging es nach Hause, Barbie zackelte heute kaum, wir ritten bis zum Stall. Jeder bekam eine Schippe des neuen Zusatzfutters, was sehr gut ankam – ich habe nichts anderes erwartet. Barbie hatte heute im Gesicht weniger geschwitzt als sonst, ansonsten war sie ziemlich nass, Nepomuk im Gesicht mehr, am Körper etwas weniger.

Das war ein traumhaft schöner Ausritt heute, 1,5 Std. waren wir unterwegs. Die Hafis waren bestens aufgelegt und stets leistungsbereit, am Schluß hatten sie etwas zu viel Power. Barbie ist super gelaufen, es macht riesig Spaß, sie ohne Hufschuhe zu reiten. Total trittsicher, kein Stolpern, sie läuft wie ein Gebirgspferd :-).

Ihre Ausdauer ist schon wesentlich besser geworden, selbst nach längerem schnellen Galopp schnauft sie kaum mehr stark. Die Hinterhand baut sich gut auf, wir reiten ja nun öfters bergauf- und ab, für die Bauchmuskulatur wird viel galoppiert.

Am Sonntag bearbeite ich ihre Vorderhufe ein wenig intensiver, möchte ja nicht, daß die völlig entgleisen. Mit dem Auto holte ich dann noch Helm + Kamera ab, werde mal zuhause testen, warum sich das doofe Teil nach ein paar Min. selbst abschaltet.

24. Februar 2016

Hinterhufe bearbeitet

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:11

Heute früh schneite es länger, ab mittags kam gelegentlich die Sonne raus. Nachdem ich mit der Hufbearbeitung schon wieder im Rückstand bin, waren heute die Hinterhufe der Hafis dran.

Nepomuk wurde zuerst verarztet, die ungeduldige Barbie derweil wieder im Stall geparkt. Ich brauche unbedingt ein neues Hufmesser, meines ist nicht mehr besonders scharf.  Seine Beton-Eckstreben zu schneiden, ist eine echte Quälerei, bekam immer nur scheibchenweise was ab.

Seine Sohle lh, der Strahl scheint mir seit dem 12.01.2016 etwas prominenter geworden zu sein. Seitlich, aus diesem flachen einen steilen Huf zu basteln, ist mir bisher nicht gelungen. Von vorne heute, das schaut nun besser aus als am 12.01.2016, die äußere Wand ist steiler geworden.

Rechts hinten, der Strahl schält sich gerade wie einige anderen der Hafis auch. Seitlich heute und am 12.01.2016, mir erscheint der Huf nun kürzer und die Zehenwand etwas steiler – dasselbe muß mir noch mit lh bei ihm gelingen. Von vorne, von den Windrissen ist kaum mehr was zu sehen, im Sept. 2015 sah es noch so aus – ich habe gesiegt *g*. Meine Behandlung mit DuroGel oder JoDoGel hat gewirkt, werde die beibehalten.

Ingesamt haben sich seine Hinterhufe verbessert seit dem 12.01.2016, ich hoffe, ich kann nun mein geplantes Bearbeitungsintervall von 2 bis max. 3 Wochen einhalten.

Nepomuk verräumt und Barbie erneut rausgeholt, heute war sie mal Zweite. Was sich vorne von ihren Strählen gelöst hatte, schnitt ich ab, auf die Sohlen vorne gab es THM Hufstabil extra. Mit lh ging es los, keine übergelegten Eckstreben, so mag ich das :-). Kein Tragrandüberstand, habe den Huf daher nur „rund“ gemacht. Seitlich heute, das passt so, berunden ist für mich leider etwas schwierig ohne Hufbock.

Dieser Huf hängt ja an ihrem schiefen Bein, von vorne heute. Die äußere Wand hebelt dadurch immer weg, sie dreht das Bein im Stand mE nun aber nicht mehr ganz so stark nach innen wie noch am 03.01.2016.

Rechts hinten, der äußere Tragrand hat sich seit dem 21.01.2016 erholt, eine kleine Gammelstelle ist noch zu sehen. Seitlich, das lasse ich noch so durchgehen, die Zehe könnte man besser berunden. Von nicht ganz vorne, das gefällt mir nicht, obwohl es besser aussieht als am 21.01.2016.  Ich werde außen eine Senke anbringen und die Wand besser berunden, Tragrandüberstand ist keiner vorhanden.

Ihre Hinterhufe sind bis auf Kleinigkeiten auch prima, inklusive Nepomuks problemloser Vorderhufe habe ich nun sechs relativ gute Barhufe. Bleiben Barbies Vorderhufe, ich bin unschlüssig, was ich mit denen mache. Eine starke Korrektur könnte zu Fühligkeit oder gar Lahmheit führen, das kann ich derzeit gar nicht gebrauchen bzw. eigentlich nie.

Weiterhin nur die Zehen kürzen, bringt die Hufe letztendlich auch nicht weiter, die weg hebelnden Seitenwände muß ich zumindest stärker rannehmen und die Trachten kürzen. Vielleicht geht sich am Freitag ein schöner Ausritt mit beiden Hafis aus, am Sonntag bearbeite ich dann ihre und seine Vorderhufe. Falls sie danach schlecht läuft, kann ich mit Nepomuk ausreiten, bis Barbie wieder fit ist.

Die Joggingschuhe hätte ich noch für sie zum Ausreiten, ohne Einlagen müßten die halten, mit haben wir einen verloren. Neue Schuhe müssen her, wenn ihre Vorderhufe kleiner geworden sind – das dauert noch ein bißchen.

22. Februar 2016

Gymnastizieren auf dem Platz

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:23

17 Grad und Sonne heute, leider wehte immer noch ein relativ starker Wind, der in Böen auftrat. Elli und ich beschlossen, auf dem Platz zu reiten, Satteln und Gurten klappte bei Barbie heute problemlos.

Am Reitplatz legten wir drei Holzstangen aus, meine Schwimmnudeln hätte es weggeweht. Elli stellte ein Cavaletti auf und ich einen Slalom mit 4 Pylonen sowie mein Podest. Barbie war gut drauf, auf dem Platz reiten hasst sie ja, machte aber 10 Min. prima mit. Über die Stangen stiegen wir nur 2x, gingen oft den Slalom, ständig Handwechsel und einige Male Seitengänge. Wir trabten auch einige Runden auf jeder Hand, sie lief sehr gut durch den Rücken und ließ sich prima stellen.

Heute hatte ich eine Gerte dabei, als Barbie stehen blieb und auf Schenkel nicht mehr reagierte, bekam sie einen Klaps. Der beeindruckte mein Mädchen Null, ich mußte ziemlich energisch werden, damit sie wieder vorwärts ging.

Als sie nach ein paar Min. erneut stehen blieb, versuchte ich, sie ohne Gerte vorwärts zu bringen, keine Chance. Also verlangte ich rückwärts gehen, was sie gar nicht mag – ich setzte mich aber durch und sie lief ein paar Schritte rückwärts ==> Lob. Vorwärts ging wieder, aber nicht lange, Barbie ist ein echter Sturkopf.

Wann unser Training beendet ist, bestimme allerdings ich und nicht sie, also bekam sie so lange Klapse mit der Gerte, bis sie vorwärts ging. Wir gingen noch ein wenig Trab und eine Runde Schritt, danach hielt ich sie an und stieg ab. Plötzlich mochte sie wieder laufen *g*, wir gingen frei den Slalom, Barbie machte das wie üblich perfekt.

Elli wollte mit Nepomuk noch galoppieren und springen, ich nahm Barbie mit zum Putzplatz. Auf die Raspe gab es Antibiotika-/Cortisonsalbe wie gestern auch, während sie ihr Equigard fraß. Madame hatte nicht geschwitzt, wie auch, sie hat wie üblich am Platz ne ruhige Kugel geschoben.

Noch schnell ihre Sohlen vorne geknipst, dann kam sie in den Stall zurück, trank aus dem Trog und lief zum Paddock. Links vorne heute, die ganze Mondsichel hat eine doppelte Sohle. Der Huf schaut nun wesentlich runder aus als am 11.02.2016, ich werde nun doch mal die Trachten kürzen und Tragrandüberstand, soweit möglich, außerdem weiterhin die Zehe.

Rechts vorne, ein Stück der doppelten Sohle in der Mondsichel ist abgeplatzt, am 14.02.2016 sah es noch so aus. Ihre Strähle vorne schälen sich, da hängen Lappen rum, werde die übermorgen abschneiden.

Ich half Elli, den Platz wieder freizuräumen und mistete ab, Nepomuk war total durchgeschwitzt. Wir wuschen ihn mit lauwarmen Wasser ab, da es heute ziemlich warm war, gab es vorsichtshalber Aldi-Lotion auf Schweifrübe und unteren Mähnenkamm. Kaum im Stall zurück, wieherte er nach Barbie, die immer noch am Paddock stand. Ich ging mit ihm hinter zu ihr, beide bekamen noch eine Mohrrübe.

Mein neues Equigard hatte ich mit den Stall gebracht, lud die Tüte aus dem Auto und stellte erstaunt fest, daß mir kein Equigard geliefert wurde, sondern Struktur-Energetikum.Den 20-kg-Sack wieder heimfahren und zurück schicken, darauf hatte ich keine Lust, also kippte ich den Inhalt in meine Tonne.

Angeblich kann man es auch an Pferde mit Hufrehe verfüttern, aber die schreiben ja viel, wenn der Tag lang ist. Der Zuckergehalt ist ähnlich wie beim Equigard 6,5%/6%, der Stärkegehalt allerdings wesentlich höher, 14%/3%. Das Struktur-Energetikum enthält Gerstenflocken, die Hafis werden aber seit Jahren getreidefrei ernährt.

Ein hoher Stärkegehalt ist bei Pferden mit EMS ein Problem, 14% sind allerdings noch moderat, reiner Hafer hat einen Stärkegehalt von 40%. Die Hafis bekommen nur nach Arbeit eine Schippe Equigard, also max. 2x pro Woche. Nepomuk würde das Strukturmüsli sicher vertragen, bei Barbie bin ich mir nicht sicher.

Ihr Equigard geben und ihm das Müsli, geht aber nicht, weil beide immer dasselbe bekommen müssen. Hat er was „besseres“, frißt Barbie bei ihm mit, davon kann ich sie nicht abhalten.

Nun ist guter Rat teuer, zurück geben kann ich das Müsli nicht mehr, evtl. auf Kulanz einen kleinen Gutschein bekommen. Ich könnte es verschenken oder wegschmeißen, lieber EUR 30,00 Verlust als eine kranke Barbie.

Oder jeder Hafi bekommt nach einem Ausritt eine Schippe davon, angeblich soll das Müsli ja sehr gut schmecken. Das muß ich mir noch in Ruhe überlegen, bis Mitte Mai angeweidet wird, wäre das Müsli vermutlich verbraucht. Energie haben beide eigentlich bereits genug, bekommen ja nun jeder 20 g Leinöl auf ihr Zusatzfutter.

Andererseits muß ich mich trainieren für den Wanderritt, es wird also mehr geritten und auch länger – hmm.

21. Februar 2016

ein Traum wird wahr :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:28

Vorgestern traf mein Reisebestätigung ein, mir wurde mitgeteilt, daß ich beim großen Osterritt in Regen mit einem Noriker teilnehmen werde – wow, was habe ich für ein Glück :-).

Es war schon immer mein Traum, bei so einem großen Umzug mitzureiten, bei diesem Osterritt nehmen über 400 Pferde teil – der Wahnsinn *g*. Und ich bin nicht nur dabei, sondern mittendrin. Um 9.00 Uhr ist Tiergottesdienst, anschließend reitet man den Umzug mit, ingesamt dauert das ca. 4 Std.

Ein schwarzes Reitsakko sowie eine weiße Bluse habe ich, ebenso eine schwarze und braune Reithose – überlege noch, ob ich mir nicht noch eine schönere, schwarze Hose bestelle.

Seit vielen Jahren hätte ich gerne am Leonhardi-Ritt in Siegertsbrunn mit beiden Hafis teilgenommen, das klappte aber nie, weil Barbie schlecht zu Huf war. Alleine mit Nepomuk wollte ich nicht, hoffe darauf, daß es dieses Jahr endlich mal klappt.

Heute war es sehr windig, Barbie war daher leicht schreckhaft am Putzplatz. Gut, daß wir den für heute geplanten Ausritt auf morgen verschoben haben, im Wald möchte ich bei diesem starken Wind nicht reiten.

Auf alle Strähle gab es heute DuroGel, ebenso auf Nepomuks weiße Linien. Barbie bekam vorne THM Hufstabil extra aufgetragen, außerden an beiden Vorderhufen die Zehen gekürzt. Sie habe ich noch geputzt, Nepomuk überlasse ich meiner RB morgen *eg*.

Ganz sauber habe ich sie bei ihrem Rumgehampel wegen des Windes nicht bekommen, morgen geht es weiter. Ich finde, Barbie hat eine prima Figur, vor einem Jahr kam sie mir dicker vor. Die Stellung vorne ist mE nicht ganz optimal, weil die Hufe zu flach sind. Leider kann ich steilere nicht herbei zaubern, sie schrubbt sich derzeit stark die Trachten runter, die dadurch keine Chance haben, sich aufzustellen. Durch ihre Trachtenfußung hauen die Zehen ab, da hilft es kaum wenn ich die 1x pro Woche kürze.

Na ja, wird schon noch, ich kann mich nicht erinnern, daß sie jemals so gut gelaufen ist wie derzeit. Komplett barhuf ausreiten war ja bisher ohne Schnee unmöglich, nun klappt das sehr gut. Sie hat unseren letzten Ausritt barhuf super weggesteckt und lief heute einwandfrei, hoffentlich bleibt das noch lange so.

Als auch Barbie zurück im Stall war, gingen beide auf den Paddock, wo schon einige Artgenossen standen. Als sie mich sahen, kamen sie  natürlich sofort angelaufen, somit konnte ich nur wenige Fotos machen. Barbies gewaschene Satteldecke sowie Gurt brachte ich wieder am Sattel an, morgen nehme ich das von Nepomuks Sattel mit.

Neue Kräuter habe ich gemischt, Mariendistel ist aus, es gibt noch eine Runde mit Weidenrinde, Mädesüß, ein wenig Süßholz, Goldrute und habichvergessen, so langsam nimmt mein Vorrat an Kräutern ab.

18. Februar 2016

Barbie komplett barhuf im Gelände

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:35

Heute war ein Ausritt mit beiden Hafis geplant, zuerst stand aber wegen des starken Fellwechsels längeres Putzen auf dem Programm. Satteln war kaum ein Problem bei Barbie, die ich schon 3  Wochen nicht geritten hatte. Gelbe Säcke standen heute mal wieder überall am Straßenrand, die Hafis ließen sich davon aber nicht beeindrucken.

Bisher habe ich Barbie nur auf Schnee ohne Schuhe vorne geritten, heute ließ ich die weg, um zu testen, wie sie vorne barhuf ohne Schnee  läuft.

Wir gingen ins hügelige Gelände, immer wieder versuchte Barbie, Gras zu stibitzen. Im Trab wollte sie dann zu Nepomuk aufschließen, von Fühligkeit auf Teer oder sich Einlaufen müssen war Null zu bemerken. Am Berg oben wollten wir wie üblich auf einer kleinen Wiese aufsteigen, Barbie sah nur Gras und hatte wohl Angst, daß ich ihr das Fressen verbieten würde.

Flugs trabte sie flott los, ich konnte sie nicht halten und fiel hin, ist aber nix passiert. Madame beruhigte sich sogleich und fing das Fressen an, ich gurtete nach und stieg auf. Wir ritten den sehr anspruchsvollen Wurzelweg bergauf, Barbie passte wie üblich gut auf ihre Hufe auf und war bester Stimmung.

Im Wald auf Laub trabten wir länger, die Hafis waren flott unterwegs, Nepomuk galoppierte an, Elli parierte ihn in den Trab. Schritt – als ein Schotterweg kam, lief Barbie auf dem Seitenstreifen, mal kurz über Schotter gehen war kein Problem. Auf einem Wiesenweg wieder Trab, die Hafis galoppierten an, ich lenkte Barbie rechts eine Wiese hoch und parierte sie durch.

Sie wähnte sich im Paradies, fraß Gras und wollte die Wiese partout nicht mehr verlassen, also kam Elli angeritten und gab mir ihre Gerte. Ein Klaps auf den Hintern half, mein Mädchen vom Gras zu trennen, wir ritten lange Schritt durch den Wald. Danach folgte ein Schotterweg, Barbie lief daher in einer Ackerfurche. Dort lagen auch Steine, die haben sie nicht gestört, komisch.

Der erste (gewollte) Galopp stand an, vorher waren die Hafis bereits hibbelig, weil wir dort fast immer galoppieren. Nepomuk gab Gas, Barbie hielt mit, auch als wir durch einen Acker ritten, weil die Wiese zu Ende war. Elli hat gestaunt, daß sie mich nicht abgehangen hatte, Nepomuk kann ja sehr schnell galoppieren – Barbie aber auch :-).

Mit ihr blieb ich auf der Wiese, Barbie war total aufgeheizt und im Schritt kaum zu halten, wir trabten daher ein kurzes Stück leicht bergab. Nach einer Kurve kam Aspahlt, wieder trabte sie ständig an, Teer scheint ihr derzeit Null Probleme zu bereiten.

Am nächsten Wiesenweg hatte ich wieder das Fressproblem, Barbie frißt, trabt aus dem Stand an und schließt auf, bleibt stehen und frißt. Für sie ziemlich anstrengend, ständig diese Übergänge Stand/Trab zu gehen, Madame war das völlig egal – Hauptsache, ein paar Büschel Gras landen im Maul.

Wir beschlossen, die lange leicht ansteigende breite Wiese Richtung Wald nebeneinander zu galoppieren, Elli startete mit Nepomuk durch, er ist ja ein echter Flitzebogen. Barbie ließ sich nicht lumpen und ging sein Tempo mit, ich habe sie ein wenig verbal angefeuert, das ist erlaubt *g*.

Boah, kann sie rennen, Nepomuk gab alles, wir haben uns aber nicht abhängen lassen. Ich bin so stolz auf Barbie, zu reiten ist sie einfach traumhaft. Oben am Wald durchparieren war kein Problem, ich ließ sie vorher noch ein Stück versammelt galoppieren – easy.

Allerdings hatte sie es dann eilig, zur nächsten Wiese zu kommen, wir trabten flott, Elli kam mit Nepomuk im Schritt hinterher. Als sie aufgeschlossen hatte, nahmen wir einen Wiesenweg Richtung Heimat, Barbie fraß wieder, trabte, fraß usw., enorm anstrengend für mich. Um das Gras fressen zu unterbinden, trabte ich sie an, wir gingen einen gemäßigten Trab, den kann sie auch – obwohl sie Renntrab lieber mag.

Als Elli aufgeschlossen hatte, ging es im Schritt nach Hause, Barbie lief bergab auf Teer einwandfrei, zackelte allerdings ein wenig. Wir ritten beide bis zum Stall, trotz gelber Mülltüten klappte das einwandfrei. Beide Hafis hatten ziemlich geschwitzt, obwohl es heute nur 3 Grad hatte und bedeckt war.

Sie bekamen Equigard und eine Abschwitzdecke übergelegt, bis sie aufgefressen hatten, beide waren ziemlich verschwitzt. 1,5 Std. waren wir unterwegs, ein wirklich schöner Ausritt mit top aufgelegten Pferden.

Bis auf die wenigen Passagen mit Schotterwegen, denen ich mit Barbie auswich (Seitenstreifen), lief sie ohne Schuhe vorne super, auch auf Asphalt. Es dürfte 6 Jahre her sein (bevor sie Hufrehe bekam), daß ich sie komplett barhuf ohne Schnee im Gelände geritten habe, das funktionierte einwandfrei.

Da ich mich nun für meine Reiterferien trainieren muß und Elli Zeit hat, werden wir nun öfters mal mit den Hafis ausreiten, 1,5 – 2 Std., das tut den Pferden auch gut.

17. Februar 2016

Urlaub in Sicht :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 18:42

Nach dem ganzen Stress in der letzten Zeit habe ich heute beschlosen, mir mal wieder einen Reiturlaub zu gönnen. Rhodos Ende April/Anfang Mai wäre mein Favorit gewesen, aber zu der Zeit beginnt Nepomuks Ekzem und Barbies Hufproblem. Im Sommer kann ich nicht weg, weil er mindestens alle 2 Tage eingeschmiert werden muß und sie evtl. schlecht läuft – da kann ich meine Hafis nicht alleine lassen.

Noch ist alles im grünen Bereich, bis ca. Mitte April brauchen mich meine Pferde vermutlich nicht. Ich habe mir Reiten auf Norikern ausgesucht im Bayer. Wald, da kann ich mit dem Auto hinfahren. Kaltblüter haben mich schon immer fasziniert, ich mag stämmige Pferde – quasi ein Hafi, nur zwei Nummern größer 🙂 – bisher saß ich noch nie auf einem.

Überlegt hatte ich mir, ob ich mit meinen Hafis 1 Woche Urlaub irgendwo mache, das wäre mir aber zu stressig. Ich müßte ein Auto + AHK mieten sowie einen Hänger, das ist nicht billig. Die Pferde müssten 1 Woche nachts in der Box stehen, tagsüber Koppel, die Umstellung würde Stress für beide bedeuten. Für Nepomuk mit seinem Ekzem und Barbie ist Stress Gift, daher ist es besser, sie bleiben, wo sie sind.

4 Reittage á 4 – 6 Std. stehen an, dafür muß ich mich trainieren. Nach 2 Std. Reiten habe ich leichten Muskelkater, da muß ich mich nun öfters mal in den Sattel schwingen. Es schadet den Hafis sicher nicht, wenn sie nun öfters mal länger geritten werden, beide sind top fit.

16. Februar 2016

Putz- und Pflegetag

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:21

Heute Nieselwetter bei 1 Grad, kein Reitwetter. Mit lauwarmen Wasser habe ich  den Hafis die Matsche von den Hufwänden und -sohlen geschrubbt sowie bei Barbie den Behang hinten ein wenig gesäubert. Die Raspe hatte ich schon länger nicht mehr behandelt, an beiden Hinterhaxn war Grind spürbar.

Also wird eine neue Runde mit Cortison-/Antibiotika-Salbe eingeläutet, eine Tube davon habe ich ja noch. Die weiche Erde auf dem Paddock füllt nun immer komplett Strahlfurchen und Sohlen aus, das erzeugt prima Gegendruck. Gerade für Barbies Vorderhufe ist das von Vorteil, sie läuft mit den komplett aufgefüllten Hufen einwandfrei.

Nepomuk wurde verräumt, damit er nicht so lange ohne Beschäftigung am Putzplatz stehen mußte. Barbie wurde mit dem Unterfellkamm geputzt, sie schmeißt büschelweise Fell ab. Das Gesicht sowie Beine wurden gebürstet, nach ca. 40 Min. war ich fertig und brachte sie zurück in den Offenstall.

Die nassen Haare zusammen gekehrt und Nepomuk geholt, er wurde auch komplett geputzt und gebürstet. Da er noch nicht so stark haart wie Barbie, war ich nach ca. 30 Min. fertig. Das Putzen zweier Pferde bei Fellwechsel dauert und ist anstrengend, nach ca. 1,5 Std. noch Reiten werde ich sicherlich nicht allzu oft machen.

Aber gut, der Fellwechsel dauert bei meinen ja nie allzu lange, außerdem hat meine RB nun öfters mal Zeit. Am Donnerstag reiten wir aus, werde es mit Barbie ohne Schuhe vorne probieren. Wir werden eine Strecke gehen, wo man Schotter größtenteils ausweichen kann, auf Asphalt werde ich führen, falls nötig.

14. Februar 2016

fast 1,5 Std. gekämmt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:39

Barbie lag heute gemütlich auf dem Paddock, als ich kam, Nepomuk stand daneben und passte auf. Sie stand nicht auf, als ich kam, sondern fraß ihre Begrüßung im Liegen – ein echter Vertrauensbeweis :-). Noch einmal wälzte sie sich über die Erde, der Fellwechsel juckt wohl, und stand dann gemütlich auf.

Ich nahm beide mit zum Putzplatz bzw. sie liefen frei mit, zum Putzen war ich zu faul *g*. Nepomuk bekam hinten und Barbie vorne JoDoGel auf die Strähle, die anderen vier Hufe habe ich mir gespart. Ihr kürzte ich die Zehen vorne am aufgehobenen Huf und schrägte die Tragränder vorne an, ein Überstand ist derzeit kaum vorhanden.

Anschließend kamen ihre Vorderhufe noch auf den Bock, um nochmals die Zehen zu kürzen, zu berunden und die Zehenwände zu strecken. Zum Schluß gab es THM WLD auf die weißen Linien, mir fiel heute wieder ein, daß ich das ja auch habe. Die zwei oder mehr Schichten an doppelter Sohle scheinen sich rv nun langsam abzubauen, dann erst erkennt man klar, wo die echte Sohle endet.

Seitlich heute, die Abszessrille vom Hufgeschwür im Mai 2015 nähert sich langsam dem Boden, die hohle Wand bricht wohl in ca. 3 Wochen weg. Im Oktober 2015 ging sie rv auch mal 8 Tage lahm, warum, weiß ich nicht – eine Abzessrille habe ich bis heute nicht gesehen. Von vorne, die äußere Wand werde ich noch kürzen, berunden und strecken.

Da ich heute nicht ganz fit war, aber noch Zeit hatte, beschloss ich, die Hafis im Offenstall zu kämen, das hatte ich schon ewig nicht mehr gemacht. Mein Mähnenspray war auftaut, ich habe heute ne Menge davon gebraucht. Nepomuk hat ja ziemlich dicke Haare, die sich nicht so leicht verwursteln, Barbie dagegen sehr feine.

Fast 1,5 Std. habe ich gekämmt, bis ich 2 Schweife und 2 Mähnen durch hatte, dafür habe ich nun eine Wasserblase in der rechten Hand. Barbie wollte immer lieber ihre Nase bei mir haben, um zu betteln, daher drehte sie sich viel im Kreis bzw. ging Vorhandwendungen. Mit ihren Hufen ist derzeit alles bestens, sonst könnte sie sowas nicht gehen.

Dreckig sind die Haare natürlich immer noch, waschen werde ich erst, wenn die Pferdedusche wieder aufgedreht ist. Meine zwei Süßen heute, bei Nepomuk wachsen enorm viele Haare nach, hoffentlich behält er die im Sommer.

Nach ca. 1 Woche Pause mit Ferment gibt es ab heute Kostbar FermentVital, 60 g für jeden, steigere das langsam auf ca. 160 g. Leinöl habe ich langsam angefüttert und bin nun bei der finalen Dosis von ca. 20 g pro Pferd angelangt. Heute war der 1 kg Eimer Magnokollagen zu Ende, ich habe den mit 2 kg geöffnet. Barbie bekommt davon nun ca. 20 g, ab April werde ich die Dosis vorsichtshalber steigern, meist gehen ja im Mai ihre Hufprobleme los.

Erstaunlich fand ich heute, daß Barbie, während ich ca. 1,5 Std. im Stall bei beiden war, nichts gefressen hat, obwohl Heu rum lag. Nepomuk hat selten mal ein wenig am Heu geknabbert, die meiste Zeit standen beide ruhig da und kuckten rum, während ich kämmte.