25. März 2016

brave Hafis kommen auf Zuruf im Galopp von der Winterweide

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:08

Gestern habe ich mich erkältet, habe heute Halsschmerzen und starken Schnupfen. Da es bei 5 Grad regnete und ich möglichst bald wieder gesund sein muß, habe ich den heute geplanten Ausritt abgesagt.

Die Hafis standen auf der Winterweide, als ich kam, auf Zuruf kamen sie angaloppiert. Die Isländer liefen mit, sie dachten anscheinend, der Stallmeister hätte Befehl zum Reinkommen gegeben.

Die Pferdchen bekamen ihr Zusatzfutter, ich kratzte Hufe aus, auf alle Strähle gab es heute JoDoGel. Bei Barbie schnitt ich dem Loch in der Zehenachse ein wenig nach, damit ich die Tiefe bestimmen konnte: es zieht sich ca. 1 cm unter die Sohle rein. Krass, wie stark die weiße Linie in der Zehe gezerrt ist, sie sollte da sein, wo sich das Loch befindet – das Ende der Sohle und Beginn des Tragrandes sieht man ja gut. Hoof Putty hatte ich vorher mit einem Fön erwärmt, ich drückte es fest in das Loch und hoffe, das hält nun ein paar Tage.

Vom 7. bis 16. Oktober 2015 war Barbie rv lahm, eine Abszessrille fand ich bisher nicht. Beim Foto von vorne sieht man eine Unregelmäßigkeit in der Zehenwand, eine kleine Abszessrille – normalerweise sind die bei Barbie größer. Die Rille befindet sich in einer Achse zu dem Loch in der weißen Linie, das ist der Ausgang des Abszesses.

Es ist also davon auszugehen, daß Barbie 2015 rv zwei Abszesse hatte. Die Sohle rv heute, bei ca. fünf Uhr ist der zweite Ausgang eines Abszesses. Der Tragrand außen ist ohne Beschädigung, der innen hat eine Lücke, die sich hoffentlich bald gesund schließt. Der Sohlenschaden medial beruht mE auch auf einer Hornsäule, nach meinem Urlaub werde ich diesem Gammelloch „auf den Grund“ gehen.

Seitlich, man sieht gut den Knick in der Zehenwand. Es liegt noch einiges an Arbeit vor mir, bis der Narbenhornkeil raus gewachsen ist, ebenso die zweite hohle Wand.

Links vorne heute, der Tragrand seitlich schaut gesund aus, der in der Zehe wird sich nun schließen. Seitlich, die Bullnase ist nun weg, ihre Zehen vorne halte ich weiterhin auf „Schwebe“, um eine hebelnde Wand zu unterbinden. Von vorne, die innere Wand scheint mir etwas stärker wegzuhebeln, werde mal abwarten, wie sie sich den Huf nun zurecht läuft.

Barbie wurde noch mit dem Unterfellkamm geputzt, dann durfte mein Hibbel zu Nepomuk in den Stall. Meine zwei Süßen, Nepomuks lange Schopfhaare finde ich total cool :-). Noch ein Foto, Barbie steht nun rv ziemlich gerade unter dem Schwerpunkt, lv ist leicht nach außen gedreht.

Circa 1 kg Mohrrüben hatte ich noch vorrätig, die werden ja schnell schlecht, also bekam jeder Hafi heute ca. 500 g davon. Normalerweise bekommt jeder nur 2 – 3 Stück pro Besuch, wäre aber heute schade um die prima Karotten gewesen.

24. März 2016

Video vom Wiegen der Hafis

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:06

Eine liebe Stallkollegin hat gefilmt, als die Hafis auf die Waage stiegen – das Video ist hier zu sehen. Nepomuk war kurz ein wenig zögerlich, Barbie marschiert sofort mit mir drauf. Sie vertraut mir zu 100%, wo ich hingehe, da geht sie anstandslos mit. Außer durch mein Planschbecken, das mögen beide nicht, das Wasser könnte ja tief sein.

23. März 2016

hohle Wand – Einblutung

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:03

Heute stand nochmals Hufbearbeitung auf dem Programm, Barbie bekam vorne die Zehenwände gestreckt, lv habe ich die Bullnase entfernt. Rechts vorne im Bereich der hohlen Wand waren danach deutliche Einblutungen in der Hufwand zu erkennen, leider hatte ich die Digiknispe heute vergessen. Die Eckstreben vorne habe ich geschnitten, es gab wieder Umschläge mit Virkon S, später THM Hufstabil extra vorne auf die Sohlen und weißen Linien.

Das Loch rv in der Zehenachse, was sich unter die Sohne rein zieht (Hornsäule), macht mir noch ein wenig Sorgen. Ich werde es am Freitag säubern, so gut es geht, und anschließend mit Hoof Putty verschließen. 2 Wochen haben ihre Hufe nun Zeit, sich zu entwickeln, danach reicht hoffentlich ein Bearbeitungsintervall von 2 Wochen.

Da ich alle Wände hoch ausschleichend beraspelt habe, so wie es Frau Dr. Rasch in ihrem Buch „Diagnose Hufrehe“ empfiehlt, kann nun eigentlich nicht mehr so viel Hufwand am Boden ankommen, so daß so schnell nichts mehr weg hebelt. Barbie läuft nach wie vor einwandfrei, ich bin sehr zufrieden, es geht bergauf :-).

Nepomuk bekam an allen vier Beton-Hufen die Eckstreben geschnitten, trotz nagelneuem scharfen Messer war das mehr als anstrengend. Schicht für Schicht habe ich abgetragen, er mußte jeden Huf mindestens 3x heben, weil ich nicht mehr konnte. Heute habe ich die ES bis hinter die weiße Linie zurück geschnitten, auch bei Barbie.

Die Hafi-Hufe wachsen ja wie Unkraut, ich habe keine Lust drauf, alle 7 Tage ES zu schneiden, daher kamen die heute ratzfatz deutlich runter. Nepomuk wurde noch geputzt, das hat ihm gefallen, er haart derzeit mehr als Barbie.

Ich hoffe, Barbie bekommt dieses Jahr keinen Abszess mehr, den Grund dafür kenne ich dank Frau Dr. Rasch ja nun. Falls doch, ist das kein Beinbruch, werde meine derzeitige Bearbeitung weiterführen wie bisher.

21. März 2016

der Gammel wird weniger :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:34

Beide Pferde standen heute wieder auf der Winterweide, als ich kam – auf Zuruf kamen sie wie üblich angetrabt. Barbie bekam vorne wieder Umschläge mit Virkon S, außerdem die Zehen gekürzt.

Links vorne heute, den Gammellöchern in der Zehe habe ich erneut tief hinterher geschnitten. Das in der Zehenachse dürfte bald besiegt sein, das rechts daneben leider nicht. Von vorne, man sieht gut, daß es sich in die Wand rein zieht, immerhin hat es keinen Bodenkontakt. Seitlich heute, habe die Zehenwand wieder etwas gestreckt, da ist aber noch mehr drinnen. So sah das am 04.03.2016 aus, in den letzten 2 Wochen hat sich einiges getan :-). Die Bullnase werde ich noch weg raspeln, außerdem an allen Hufen die Eckstreben schneiden.

Rechts vorne, die doppelte Sohle im Zehenbereich baut sich langsam ab. Das Loch in der Zehe habe ich heute in Ruhe gelassen, schnitt das ja erst vorgestern aus. Die Sohle an dieser Stelle hat inzwischen nur noch eine kleine Delle, ich hoffe, die wächst noch komplett raus. Die Zehenwand strecken habe ich vergessen, wird nachgeholt.

Von vorne, ich bin gespannt, wann die hohle Wand weg bricht, daraus resultiert das Gammelloch leicht lateral. Die Tragränder seitlich sind quasi auf Sohlenniveau, die ausgeschnittene Blättchenschicht ist nachgewachsen. Es gab wieder Keralit Undercover auf die weißen Linien, davon brauchte ich heute nicht viel, weil es kaum was zum „Auffüllen“ gab. Übermorgen bearbeite ich ihre Vorderhufe nochmals, dann können sie sich 2 Wochen erholen und entwickeln.

Mein Mädchen heute, ich finde, sie hat eine gute Figur. Der Mähnenkamm ist immer noch etwas mächtig, aber weich und beweglich.

Barbie wurde verräumt und Nepomuk erneut auf den Putzplatz geholt. Er wollte anfangs nicht mitgehen, hatte wohl Angst, daß ich mit ihm ausreiten will, die faule Socke *g*, Barbie lief flugs auf die Weide. Er bekam die Vorderhufe nachbearbeitet und die Hinterhufe korrigiert, auch bei ihm muß ich noch alle Eckstreben schneiden.

19. März 2016

kurze Runde alleine mit Barbie / Hafis gewogen

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 20:12

Um 17.00 Uhr kam die Pferdewaage, leider war der Chef krank, so daß keine BCS-Bestimmung gemacht werden konnte. Von 14 Pferden war Barbie die einzige, die ohne jedes Zögern auf die Waage ging, Nepomuk hat das Teil vorher ein wenig beschnüffelt. Ihn habe ich mit einem Stück Mohrrübe gelockt, da war ihm die Waage egal :-), Barbie bekam erst eine Belohnung, als sie drauf stand.

Sie wiegt 487 kg, er 494 kg, das liegt im unteren Rahmen (450 – 600 kg) für einen Haflinger. Der durchschnittliche Hafi wiegt 500 kg, habe ich gerade nachgelesen, meine sind also völlig normal. Barbie ist ja ein barocker Hafi, breite Brust, kompakt, dafür etwas kleiner als Nepomuk. Er ist eher der sportliche Typ, beide sind stark bemuskelt – so wie es sich für einen Hafi gehört.

Mit meinen ca. 52 kg plus 3,5 kg Sattel ist keiner meiner Hafis überfordert, beide haben ja ziemlich stämmige Beine bzw. Gelenke.

Bis auf drei Pferdebesitzer, die verhindert waren, haben alle anderen zehn ihre Pferdchen selbst auf die Waage geführt, ich hätte nicht gedacht, daß so viele zum Wiegen kommen. Da ich die Pferdewaage organisiert hatte, bekam ich das Wiegen von Barbie umsonst, sehr nett :-).

Als ich kam, lag Nepomuk auf der Winterweide und machte ein Schläfchen, das sieht man bei ihm selten. Ich rief ihn nicht, er sah mich trotzdem irgendwie, stand auf und kam an. Barbie zuppelte Gras, sie hat mich nicht bemerkt. Also nahm ich ihn alleine mit raus, er wurde ordentlich geputzt und bekam die Hufe ausgekratzt.

Als er zurück im Stall war, habe ich Barbie kurz gerufen, sie kommt dann ja immer sofort von der Weide über den Paddock zu mir. Vorne gab es Umschläge mit Virkon S, währenddessen putzte ich meinen ziemlich erdigen Saubär. Um 15.30 Uhr starteten wir ins hügelige Gelände, nach ca. 5 Min. führen stieg ich auf – war zu faul, den Berg hochzulaufen *g*.

Barbie lief auf Asphalt trotz der stärkeren Hufbearbeitung kürzlich einwandfrei, trotzdem wechselten wir auf eine Wiese, als sich das anbot. Ihre Grassucht war allerdings ein Problem, also gingen wir wieder auf Teer, das klappte sogar im Schritt. Nach dem Wald ritten wir wieder neben der Straße in einer Wiese, mein Mädchen war kaum zu bremsen, trabte ständig an.

Drei mal mußte ich eine große Volte traben, weil sie kurz vor „hurra Galopp“ war, ich aber Schritt gehen wollte. Geschwitzt haben wir beide stark, uns kam dann ein geführtes Pferd entgegen, was ebenfalls Hummeln im Hintern hatte und rum tänzelte. Ich hielt einen großen Abstand ein, immerhin schafften wir super langsamen Trab.

Dann kam endlich ein ewig langer Wiesenweg, der hatte zwar eine leichte Kurve, das war mir heute aber egal. Barbie durfte rennen, darüber war sie glücklich :-), am Ende konnte ich sie problemlos durchparieren. Es ging heimwärts bergab auf Asphalt, Barbie trabte an, ich parierte in den Schritt, konnte mich aber kaum durchsetzen.

Zwei mal habe ich sie umgedreht, das machte Barbie anstandslos, blieb stehen und wartete auf weitere Kommandos. Erneut in „Fahrtrichtung“ gewechselt, Madame trabt wieder. Ich gab auf, wir trabten fast bis zum Stall, Barbie schnaufte vergnügt aus, sie hat mal wieder ihren Dickkopf durchgesetzt.

Bergab traben auf Teer mit diesen Vorderhufen geht in meinen Augen gar nicht, meine Stute war da entschieden anderer Meinung. Obwohl wir nur 45 Min. unterwegs waren, hatte Barbie ziemlich geschwitzt – kein Wunder, wenn man ständig Übergänge Schritt/Trab geht.

Sie bekam eine kleine Schippe Strukturfutter und wurde verräumt, Nepomuk hatte während ihrer Abwesenheit ständig gewiehert.

18. März 2016

viel Galopp mit Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:36

15 Grad und blauer Himmel heute – ideales Reitwetter :-). Barbie bekam nur THM Hufstabil extra vorne auf die Sohlen und weiße Linien; nachdem sie ihr Zusatzfutter gefressen hatte, ging es zurück in den Stall.

Um 13.30 Uhr startete ich mit Nepomuk ins flache Gelände, nach den Gleisen stieg ich auf. Entspannt lief er im Schritt, machte keinen Versuch, umzudrehen. Wir ritten an der Ovalbahn vorbei und bogen rechts ab, ich beschloss, auf dem Wiesenweg zu traben – das war ein Fehler. Bei der nächsten Kreuzung wollte ich links, Nepomuk meinte, rechts geht es nach Hause *g*.

Er war nicht zu halten, daher galoppierten wir den langen Wiesenweg rechts runter, lange vor der Bundesstraße habe ich ihn durchpariert. Umgedreht, im Schritt am Zügel ging es den Weg zurück, damit er nicht wieder auf dumme Gedanken kommt. Der Umdreher hat ein wenig Zeit gekostet, daher galoppierte ich mit ihm nach der Kreuzung ein längeres Stück fast bis zur Römersiedlung, er lief anstandslos.

Dort trafen wir Elli mit ihrer lieben Stute, da war mein Bub froh, nicht weiterhin alleine gehen zu müssen. Zu zweit ging es zu einem langen Wiesenweg, den wir immer galoppieren, wir waren flott unterwegs, es gab aber kein Gerenne. Nach längerer Zeit Schritt bekamen unsere Pferdchen plötzlich einen Rappel und galoppierten nebeneinander auf einem relativ hartem Schotterweg los.

Die Stute hat Vollbeschlag, da geht harter Boden ziemlich auf die Gelenke, Nepomuk macht der weniger, da barhuf. Ihm macht Schotter nichts aus, allerdings vermeide ich es normalerweise, darauf zu galoppieren. Elli lenkte ihre Stute nach einiger Zeit links in den Wald rein, damit sie bremst, als mein Bub das bemerkte, blieb er von sich aus sofort stehen.

Auf der „Römerstraße“ gingen wir eine sehr lange Strecke Trab am lockeren Zügel, alles easy, die Pferdchen liefen ein gleichbleibendes Tempo. Es wurde Richtung Heimat abgebogen, das merkt man immer sofort, weil beide dann schneller Schritt gehen.

Als ein langer, neu mit Sand und Kies aufgeschütteter Weg kam, sind wir wieder galoppiert. Beide Pferdchen liefen gemäßigt, bevor der Wald zu Ende waren, parierten wir in den Schritt. Die Trennung von der Stute hat Nepomuk prima hingenommen, ich ritt ihn am langen Zügel im Schritt nach Hause. Er war relaxt und machte keine Anstalten, plötzlich loszurennen, war dafür aber ein wenig kuckig.

Ein paar Grasbüschel fielen für ihn natürlich ab, ich hatte Zeit; er fraß aber immer nur sehr kurz und ging dann freiwillig weiter. Im Ort stieg ich ab und führte den Rest heim, im Stall bekam Nepomuk eine Schippe Strukturfutter zur Belohnung. Er hatte geschwitzt, aber nicht schlimm, brauchte keine Abschwitzdecke, wir waren 2 Std. unterwegs gewesen.

Als er im Stall zurück war, kam Barbie sofort locker flockig über den harten Sand und die Rasengittersteine angetrabt, sie lief einwandfrei. Tragrandüberstand kürzen hat sie also gut vertragen, nächste Woche geht es weiter mit ihren Hufen.

Morgen um 17.00 Uhr kommt die Pferdewaage, ich bin gespannt, was die Hafis wiegen. Da ich vorher viel Zeit habe, werde ich vermutlich alleine mit Barbie ausreiten, mal sehen, wie sie läuft. Für meinen Reiturlaub muß ich mich ja noch ein wenig trainieren, da ist zwei mal hintereinander reiten sicher hilfreich.

16. März 2016

einiges geschafft :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:28

Heute war ich fleissig :-), habe vier Vorderhufe bearbeitet und beiden Hafis Schweif, Mähne sowie Schopf gekämmt. Barbie kam wie üblich zuerst an die Reihe, Nepomuk wurde nach dem Zusatzfutter fressen wieder im Stall geparkt.

Ihre Sohle rv heute, ich habe Tragrandüberstand entfernt sowie die Wände gestreckt. Mutig habe ich das Gammelloch bei ca. fünf Uhr sowie das Loch bei der Hornsäule ausgeschnitten, danach gab es einen Umschlag mit Virkon S. Dummerweise ist von der inneren Wand seitlich ja ein Stück Tragrand flöten gegangen, Barbie belastet innen stärker, außen hebelt weg. Quasi eine Senke auf der falschen Seite, man sollte die mehr belastete Wand ja nicht noch zusätzlich schwächen. Na ja, wächst sich raus, ich habe das ja nicht mit Absicht gemacht, ist weggebrochen.

Nach dem Abtrocknen der Sohle kam Keralit Undercover auf die weiße Linie sowie in die Löcher, ich hoffe, in 2 – 2 Wochen haben wir einen komplett geschlossenen und gammelfreien Tragrand.

Links vorne, das schaut nun schon wesentlich besser aus als am 11.03.2016 :-). Das rechte Gammelloch in der Zehe, was sich durch den Tragrand zieht, habe ich tief ausgeschnitten, es zieht sich die weiße Linie und den Tragrand hoch. Der Huf ist symmetrisch, rv leider noch nicht ganz. Der Tragrand ist bis auf den Zehenbereich breit und belastbar, die Eckstreben werde ich noch schneiden. Auch diese Sohle bekam einen Umschlag mit Virkon S und wurde anschließend mit Keralit Undercover versorgt.

Mit der Entwicklung von lv bin ich sehr zufrieden, es gibt noch Spielraum, die Zehe zu kürzen, ohne den Tragrand komplett wegzuraspeln. Bei rv ist im Zehenbereich nicht mehr viel Tragrand vorhanden, der bekommt in Sachen Zehen kürzen nun eine Verschnaufpause.

Barbie verräumt, sie lief normal, soweit ich das erkennen konnte. Nepomuk geholt, links vorne hat er innen wieder eine Tragrandtrennung, die ich tief ausschnitt, später gab es Keralit Undercover drauf. Die innere Zehe werde ich noch etwas kürzen, er rollt über die äußere ab. Seitlich, die Zehe könnte ich ein wenig besser berunden, ansonsten passt alles. Von vorne, wie Barbie auch ist die innere Wand etwas steiler, werde die äußere etwas mehr rannehmen und eine Senke schneiden.

Rechts vorne scheint der äußere Ballen etwas „eingeklemmt“, werde die Trachten kürzen, außerdem die Zehe. Von vorne heute, das passt so, denke ich.

Nach dem Aufräumen und Kehren ging ich in den Stall, um dort die Hafis zu kämmen, beide ließen sich das brav gefallen. Und schon waren 2 Std. rum, zum Ausreiten hatte ich keine Lust mehr. Das folgt am Freitag, ich nehme Nepomuk, der inzwischen ein wenig beleidigt ist, weil ich in letzter Zeit immer Barbie geritten habe. Wir werden uns mit meiner Rb und ihrer Stute treffen, so daß mein Bub nicht alleine gehen muß.

Je nachdem, wie Barbie am Samstag läuft – habe heute ja einiges korrigiert -, gehe ich am Samstag alleine mit ihr ins Gelände oder spazieren. Um 17.00 Uhr kommt die Pferdewaage Oberbayern, ich bin sehr gespannt, was die Hafis wiegen.

13. März 2016

Barbie wird immer schneller :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:28

Da ich letzte Woche ziemlich viel an Barbies Vorderhufen korrigiert hatte, war heute eine langsamer, kürzerer Ausritt mit beiden Hafis geplant, Barbie lief komplett barhuf. Um zwei starteten wir ins hügelige Gelände, waren kaum 5 Min. unterwegs, als Barbie sich kaum davon abhalten ließ, Grasbüschel zu fressen.

Elli lief mit Nepomuk weiter, ich beschloss, sofort aufzusteigen, im Sattel sitzend kann ich ihre Grasfresserei leichter unterbinden. Allerdings ließ sich Madame nicht im Schritt halten, sondern trabte auf dem Asphalt locker flockig den Berg hoch. Wegen ihrer Arthrose sollte sie auf Teer aber Schritt gehen und erst nach ca. 20 Min. Aufwärmen traben – Barbie hielt heute von meinen Vorgaben aber nichts.

Nachdem Elli aufgestiegen war, gingen wir gemeinsam auf der Straße bis zum Wald Schritt, ich hoffe, Barbies Vorderhufe haben sich dabei ein wenig abgenutzt. Es folgte ein Waldweg mit vielen Wurzeln und Unebenheiten, kein Problem für meine zwei Hafis. Beim ersten erlaubten Trab auf einem Wiesenweg blieb mein Fresssack einfach stehen, um sich ein paar Grasbüschel reinzuschieben, im Renntrab schlossen wir zu Nepomuk auf.

Nach dem Wald kam ein Schotterweg, daneben war ein Acker mit vielen Steinen in der Furche. Warum Barbie dieses Steine nichts ausmachten, die wesentlich unangenehmer sein müßten als kleine Schottersteine, weiß ich nicht – sie lief in der Furche schnellen Schritt.

Es folgte unsere erste Galoppstrecke, Barbie zog ab wie eine Granate *g*. Wir ritten erst auf einer Wiese, die war aber schnell zu Ende, danach folgte tiefer Acker. Wegen der Sehnen galoppiere ich ungern auf derart weichem Boden, wollte Barbie auf den Wiesenweg lenken. Das gelang nur bedingt, mit den linken Haxn galoppierte sie auf dem Seitenstreifen des Weges, mit den rechten in der Ackerfurche, die allerdings mindestens 10 cm tiefer lag.

Ich habe gedacht, uns schmeisst es hin, Tempo nahm Barbie deswegen nicht zurück, immer schön am Gas. Nach einer Kuppe sahen wir ein paar Leute am Weg stehen, ich parierte mein Pferdchen in den Trab, später Schritt. Nepomuk galoppierte auf dem leicht befestigten Wiesenweg, trotzdem schaffte er es nicht, Barbie zu überholen – ich habe nur noch gestaunt *g*.

Im Schritt, soweit das mit meiner Rennsemmel möglich war, ging es weiter zu unserer nächsten Galoppstrecke, eine breite Wiese leicht ansteigend, wo wir immer Wettrennen machen. Es fühlte sich an, als ob eine Bombe unter mir explodiert, Barbie gab Vollgas, Nepomuk ebenfalls, aber sie war schneller :-).

Elli erzählte mir später, Barbie streckt sich im Galopp komplett, macht sich mega lang – das ist gut für den Rücken :-). Am Waldrand schaffte ich es nur, in den Trab zu parieren, mein Mädchen war ziemlich aufgeheizt. Wir gingen ein paar große Volten, damit sie etwas runter kommt, den Grasweg zurück trabten wir trotzdem fast durchgehend – sie war einfach nicht zu halten.

Die Straße bergab dasselbe Bild, Barbie wollte traben, ganz schlecht für ihre Gelenke und Hufe. Ich lenkte sie in einen Seitenweg und stieg ab, dachte mir, Führen ist einfacher. Pustekuchen, ich konnte sie an der Hand auch nicht in ihrem flotten Trab bremsen, mußte die Zügel loslassen und fiel hin.

Nach ca. 20 m stieg Barbie auf den Zügel und blieb stehen, das beliebte Gras war direkt daneben, plötzlich hatte sie kein Interesse mehr daran. Als ich bei ihr war, stand sie mit rv im Zügel, ein Glück, daß sie die nicht kaputt gemacht hat. Ich nahm ihr den Fuß raus, den restlichen Weg bis zum Stall führte ich sie problemlos im Schritt.

Jeder Hafi bekam eine Schippe Strukturfutter, heute hat Nepomuk bei ihr mitgefressen, er hatte seines schneller leer – sehr ungewöhnlich. Eine reife Banane hatte ich dabei und vergessen, legte jedem eine halbe in die Schüssel – Barbie verschmähte ihre. Sehr komisch, normalerweise mag sie Süßes, Nepomuk fraß ihre Hälfte mit.

Wir waren 1 Std. untwergs, Barbie hatte ein wenig mehr geschwitzt als Nepomuk, so langsam gleichen sich beide aber an in Sachen Schwitzen. Der Fellwechsel ist bald beendet, man spürt bei beiden Hafis jede Rippe. Beim zweiten Galopp ist mir der Sattel ein wenig verrutscht, Barbie scheint abgenommen zu haben – gurte ja immer in dasselbe Loch.

Im Stall zurück war sie durstig und trank eine Menge, evtl. lag das an der Ausleitungskur, die beide mittags heute erstmals bekamen.

Aus dem geplanten gemütlichen Ausritt wegen ihrer Vorderhufe wurde heute nichts, im Gegenteil, wir waren noch nie so schnell unterwegs. Meine Hufbearbeitung scheint bestens anzukommen *freu*, das motiviert mich, fleissig am Ball zu bleiben. Heute gab es THM WLD auf die weißen Linien vorne, desinfiziert wird übermorgen wieder.

Schwer vorstellbar, wenn Barbie mal „gesunde“ Vorderhufe (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) haben sollte – ist sie dann noch bremsbar?
Nepomuk wird sich dann anstrengen müssen, in allen drei Gangarten ist Barbie nun schneller unterwegs als er. Es freut mich natürlich :-), wenn es ihr so gut geht und sie so super laufen kann, lange genug habe ich darauf gewartet.

12. März 2016

Ausleitungskur beginnt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:39

Da vom Pferdehanf kaum mehr was übrig ist, beginne ich morgen mit der Ausleitungskur von Pernaturam. Da im Dezidum-Basenpulver Zink enthalten ist, werde ich Billy´s Zink absetzen, ebenso MSM. Vom Orgamin bekommen beide weiterhin 60 g, das sind ja Kräuter. Barbie erhält weiterhin Magnokollagen, Nepomuk Selen (niedrig dosiert), ich bin gespannt, ob diese Kur was bringt.

Um die frei gewordenen Giftstoffe zu binden, bekommen beide Equisorb, ein wenig habe ich noch davon. Neue 5 kg sind bestellt, das reicht dann wieder 2 Jahre für beide Hafis.

Die Kur dauert 40 Tage, bei mir etwas länger, weil ich zwischendurch 1 Woche in Urlaub bin. Da ich nicht täglich im Stall bin, reicht eine Kur für beide Pferde. Den Stoffwechsel unterstütze ich ja schon länger mit diversen Kräutermischungen, beide sind also bereits gut aufgestellt.

Mitte April dürfte die Ausleitungskur fertig sein, danach bekommt Nepomuk seine SE-Kräuter und Barbie welche für ihr EMS, habe beide Kräutermischungen bereits. Das Equisorb werde ich ab sofort durchgehend bis Ende der Weidesaison Ende. Nov. geben, damit sind wir in Sachen Gras auf der sicheren Seite.

Für diese Saison bin ich gut gewappnet, Nepomuks BB-Lotion (10%) steht bereit. Der Anteil an BB ist gering, gelegentlich schmiere ich ihn damit ein, das dient zur Hautpflege.

Dank dem Buch „Diagnose Hufrehe“ habe ich nun endlich auch einen Plan für Barbies Vorderhufe, der erfolgsversprechend ist. Mit der Bearbeitung nach Frau Dr. Rasch stehe ich noch ganz am Anfang, es wird also noch ca. 8 Monate dauern, bis der Narbenhornkeil an beiden Vorderhufen rausgewachsen ist.

Den Gammel in den weißen Linien werde ich hoffentlich wesentlich früher besiegt haben, behandele fleissig mit Virkon S und Keralit Undercover, außerdem wird alle 2 Wochen nachgeschnitten. Falls Barbie wider Erwarten doch noch einen Abszess rv bekommt, werden wir den durchstehen. Meist kommt der rv Ende April oder Anfang Mai – viel Zeit ist bis dahin nicht mehr.

Ich bin zuversichtlich, daß ein schöner Sommer vor uns liegt :-).

11. März 2016

glückliche Haflinger :-)

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 15:27

Heute war die Winterweide geöffnet, die Hafis waren natürlich am Gras zuppeln. Im Gras steckt derzeit keine Kraft, es ist quasi noch im Winterschlaf, außerdem ist es extrem niedrig. Für Barbie stellt es daher keine Gefahr dar, sie kam sofort angetrabt, als ich sie rief. Nepomuk hatte ich nicht gerufen, er blieb auf der Weide – prima, so hatte ich heute mal wenig Stress :-).

Barbie bekam vorne Umschläge mit Virkon S, auf jede Sohle 10 Min. Einwirkzeit, in den 20 Min. habe ich sie geputzt. Danach ging es ans Wände strecken auf dem Hufbock, wir arbeiten uns so nach und nach vor :-).

Rechts vorne heute, medial ist ein Stück des Tragrandes weggebrochen. Ich habe das restliche Stück Richtung Trachte ein wenig gekürzt, um die Aufliegefläche zu vergrößern. Das wächst sich problemlos raus, in einer Woche ist der Tragrand vermutlich wieder da.

Seitlich, man sieht den Knick in der Zehenwand. Ich habe versucht, im Zehenbereich mehr Tragrand Richtung Boden zu bringen, damit die Zehe nicht ständig in der Luft hängt.

Der nächste Schritt ist die Kürzung der gesamten Zehe, anschließend wieder das Strecken der Wände. Ich darf nicht alles auf einen Schlag machen, weil dadurch die Gefahr bestünde, daß Barbie lahm geht. Von vorne, die äußere Wand habe ich etwas höher gestreckt, ganz gerade verläuft sie aber noch nicht. Der kleine Spalt in der äußeren Zehe zeigt an, wo die hohle Wand weg brechen wird, werde anschließend so viel als mögich weg raspeln. Die hohle Wand befindet sich im Narbenhornkeil, es besteht also nicht die Gefahr, bis zur Blättchenschicht zu kommen.

Links vorne, habe die innere Wand etwas angezogen, Tragrandüberstand werde ich mal kürzen. Dazu ebenfalls die gesamte Zehe, seitlich heute. Ob die Zehenwand aufgrund der Hutkrempe jemals wieder gerade nachwächst, steht in den Sternen – laut „Experten“ ist das unmöglich.

Beide Sohlen habe ich gut abgetrocknet und Keralit Undercover aufgetragen, eine neue Dose kam gestern an. Barbie lief sofort wieder auf die Weide, sie ging völlig normal.

Nach 10 Min. ging ich wieder zum Paddock und rief Nepomuk, Barbie war nicht gefragt, sie kam natürlich trotzdem nochmals an. Beide galoppierten auf mich zu, zwei Isis im Schlepptau – puh, da wurde mir ein wenig anders. Nepomuk wurde ebenfalls geputzt und bekam die Vorderhufe rund gemacht – ein bißchen was ist daran noch zu machen, das hat bis nächste Woche Zeit.

Meine Strategie der kleinen Schritte ist bisher bei Barbie sehr erfolgreich, sie läuft nach jeder Hufkorrektur einwandfrei. Für mich zwar ein wenig mühsam, jedes mal Raspel und Hufbock rauszuräumen; das mache ich aber gerne, wenn ich dadurch eine Fühligkeit oder gar Lahmheit vermeiden kann.