27. Februar 2017

Nepomuk unfolgsam

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:56

Mit Barbie wollte ich heute den Ausgang Richtung Longierzirkel nehmen, Nepomuk drängte sich mit raus. Gegenüber ist ein Garten, Barbie riss sich los und beide parkten sich dort, um Gras zu fressen. Ich nahm Barbie den Strick ab, schlang ihn Nepomuk um den Hals und versuchte, ihn zurück in den Stall zu bringen.

Mehrmals riss er sich los und galoppierte durch die Gegend. Barbie hatte derweil Äpfel entdeckt, die im Garten auf dem Boden lagen, und saugte die ein. Der dazu gehörige Baum stand daneben, die Äpfel lagen wohl seit letztem Herbst rum. Gar nicht gesund, also Planänderung und Barbie am Halfter zurück in den Stall bugsiert.

Dort nahm ich ihr das Halfter ab und ging damit auf die Suche nach Nepomuk. Friedlich Gras rein schaufelnd stand er im Garten, ein mal haute er noch ab, bis ich ihm das Halfter anziehen konnte. Barbie plärrte die ganze Zeit im Stall, ich nahm ihn mit zum Longierzirkel.

Machen mußte ich gar nichts außer einen Drehwurm zu vermeiden, mein Bub trabte von sich aus Runde um Runde. Dann viel Galopp, Handwechsel, dasselbe nochmals. Wie aufgezogen rannte Nepomuk , nach 20 Min. hatte er ziemlich geschwitzt, kein Wunder bei nur Trab und Galopp.

Wir hatten fertig, wie ein Lamperl ging er mit mir um den Bauernhof rum zur Sattelkammer, war wohl müde *g*. Er bekam seine Heucobs und wurde geputzt, anschließend führte ich ihn erstmals nach draußen zum Abspritzen der Hufe. Das klappte prima, werde das nun immer nach dem Training machen.

Nepomuk verräumt und Barbie in die Sattelkammer geholt, das werde ich zukünftig immer so halten, damit mir keiner abhauen kann. Wir gingen außen um den Hof rum zum Longierplatz, machten Freiarbeit, u. a. mit meinen Schwimmnudeln als Stangen. Barbie war motiviert dabei, hat auf Handzeichen tolle Vorhandwendungen gemacht und ging sogar rückwärts. Da ich schon ein wenig kaputt war aufgrund Nepomuks Ausbruch, bin ich nur wenig mit ihr gerannt.

Auch sie bekam später die Hufe abgespritzt, no problem. Nepomuk hat während ihrer Abwesenheit die ganze Zeit gewiehert und ist über den Paddock getrabt, dadurch hat er noch mehr geschwitzt. Demnächst gibt es wieder eine Runde Hufbearbeitung, werde am Donnerstag mit Barbies Vorderhufen anfangen.

Der Grünhafer ist nun zu Ende, das AlpenGrün Mash sowie die Heucobs Ende der Woche. Stelle nun auf Luzernecobs um; da Barbie etwas dünn ist, bekommt sie 400 g davon, Nepomuk 300 g, er kann ein wenig abnehmen.

25. Februar 2017

erster Ausritt mit beiden Hafis im neuen Stall

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:12

Bestes Ausreitwetter heute, 7 Grad und Sonne. Meine RB samt lieben Hund kam um 13.30 Uhr, um 14.05 Uhr startete wir mit den Hafis ins Gelände. Barbie heute komplett barhuf, auf Asphalt lief sie einwandfrei. Durch den Ort haben wir geführt, stiegen dann auf, Nepomuk blieb wie üblich anfangs nicht ruhig stehen.

Neben den Schotterwegen gab es rechts und links Wiese, also alles bestens für Barbie. Im Wald mußten wir ein paar Min. über starken Schotter, eine Ausweichmöglichkeit gab es nicht – da hätte mein Mädel vorne Schuhe gebraucht. Ich konnte aber keine her zaubern, also mußte sie barhuf drüber – vorsichtig halt.

Nach dem Wald wieder Wiese zum Ausweichen, Barbie schwer zu bremsen. Bis zu einer 90-Grad-Kurve wollten wir sicherheitshalber Schritt gehen, dann an einem kleinen Wäldchen rechts vorbei galoppieren. Endlich durfte sie rennen, ehe ich mich versah, bog Barbie links ab und rannte am Waldrand einen Hügel rauf.

Oben stellte sie fest, daß Nepomuk plötzlich weg war *g*, ich galoppierte sie erneut an und wir umrundeten das Wäldchen auf der anderen Seite. Danach großes Gewieher, die Hafis riefen nacheinander, meine RB kam mit Nepomuk an, beide wieder glücklich vereint :-).

Es ging Richtung Heimat, Barbie trabte immer wieder an, war kaum zu bremsen. Meine Kraft ließ nach, sie wurde immer schneller im Trab und galoppierte dann los, meine RB hielt Nepomuk zurück. Ich lenkte mein Mädel nach links, dazu mußte sie einen fliegenden Galoppwechsel einlegen, danach konnte ich sie locker bremsen.

Ich wartete mit einer Gras fressenen Barbie auf meine RB, die im Schritt an kam. Sie stieg wegen ihres Hundes ab und führte, ich ritt bis zum Stall. Beide Pferdchen waren ziemlich durchgeschwitzt, sie bekamen zur Belohnung ein wenig Equigard und Haferwiese.

Wir waren 1 Std. unterwegs und hatten einen wirklich schönen Ausritt – daß Barbie immer ne Einlage bringt, daran bin ich gewöhnt *g*. Im Stall zurück liefen sie auf den Sandweg (Foto von Barbie), der prima zum Wälzen geeignet ist – Foto von Nepomuk. Hunger schienen beide nicht zu haben, blieben noch sehr lange draußen stehen. Ich wundere mich wirklich, daß sie so wenig fressen, inkl. Ausritt waren das 2,5 Std. Heupause.

Meine zwei Hübschen, dahinter sieht man drei der vier Weiden, im Hintergrund die Berge. Aus meinen zwei Höhlenbewohnern, die im alten Stall die meiste Zeit im geschlossenen Unterstand verbrachten, sind nun zwei Freiluftliebhaber geworden :-). Vormittags ruhen sie im tollen Strohbett, eine Stallkollegin hat das heute fotografiert und mir gezeigt.

Die Hafis sind nun viel relaxter im Umgang, haben mehr Geduld in der Sattelkammer beim Putzen. Denke mal, sie sind im neuen Stall glücklich, keiner scheucht sie mehr rum. Schöner kann man es nicht mehr haben, auch ich fühle mich dort pudelwohl.

19. Februar 2017

mit Nepomuk erstmals auf dem Reitplatz

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:05

Barbie kam wie üblich zuerst raus, wurde geputzt und bekam vorne die Zehen gekürzt. Nepomuk wartete am Tor, geht aber weg, wenn andere ihre Pferde raus- oder rein führen. Wir hatten bei 8 Grad meist Sonne, es wehte aber ein ekelig kühler Wind.

Nepomuk machte ich fertig, wir gingen außen um den Bauernhof rum, ich führte. Barbie plärrte im Stall in einer Tour und lief nervös auf und ab. Der Reitplatz war aufgrund des Regens gestern ziemlich nass, ich stellte zwei Pylonen auf. Neben der neuen großen Aufstiegshilfe blieb mein Bub nicht stehen, das müssen wir demnächst mal ausgiebig üben. Heute hatte ich keinen Nerv dafür, stieg daher vom Boden auf.

Der Reitplatz ist nicht eingezäunt, Barbie wieherte, Nepomuk hatte Stalldrang. Anfangs versuchte er immer wieder, den Weg Richtung Stall einzuschlagen, ich passte aber auf :-). Wir übten heute Stellen und Biegen sowie Seitengänge, ständiger Handwechsel. Alles wurde so lange trainiert, bis er es perfekt machte – ich war streng heute *g*.

Als er alle Übungen zu meiner Zufriedenheit ausführte, hatten wir fertig, ich ritt zurück. Barbie stand oben am Zaun, als wir vorbei kamen, Nepomuk meinte „ich bleib gleich da“. Klar könnten wir auch durch den Stall zur Sattelkammer gehen ==> aber nicht mit mir! Wir ritten um den Bauernhof rum, davon war er nicht begeistert.

Barbie plärrte in einer Tour und flitzte im Stall rum, oft im Trab, sie läuft derzeit barhuf wie ein junger Gott :-). Nepomuk bekam eine kleine Belohnung, groß anstrengt hatte er sich heute ja nicht. Kaum war er im Stall zurück und hing ihr wie üblich am Hintern, hat sie ihm eine geknallt – wenn Barbie rossig ist, läßt sie ihre Launen immer an ihm aus.

Neu ist, daß auch andere unter meinem Gifthaferl „leiden“ müssen, flugs hat sie nebenbei noch Artgenossen von der Raufe gescheucht. Frißt zwei Happen und geht wieder – Madame zeigt ihre Dominanz. Ich freue mich ja, daß es ihr derzeit so toll geht, sie muß aber immer gleich übertreiben.

Eine Stallkollegin erzählte mir heute, die Pferde kämen früh bei gefrorenem Boden ca. 1 Std. auf die Weide. Barbie scheint das nichts auszumachen, ansonsten würde sie nicht so super laufen können. Prima, dann muß ich mir beim Ausreiten keine Sorgen machen, wenn sie mal ein wenig Gras stibitzt.

Die Kur mit Schwefelblüte (10 Tage) ist nun zu Ende, Nepomuks Mauke und Barbies Raspe haben sich stark gebessert. Denke mal, die werde ich Anfang April wiederholen, also bevor mein Bub mit dem Scheuern anfängt. Das Leinöl ist bald leer, überlege, ob ich einen Ersatz gebe – beide sind derzeit im starken Fellwechsel.

Vermutlich habe ich noch 2 Monate Zeit, bis es wieder bei ihr zu Hufproblemen und bei ihm zum Scheuern kommt. Die Zeit werde ich für viel Bewegung nutzen, öfters ausreiten. Barbie wird immer schlanker, das macht nix, Nepomuk könnte etwas abnehmen. Seine Heucobs werde ich reduzieren, nachdem jeder nun einzeln Zusatzfutter bekommt, ist das kein Problem.

16. Februar 2017

Traumhaft schöner erster Ausritt im neuen Stall mit Barbie

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:28

Heute 11 Grad und strahlende Sonne, ich beschloss, mit Barbie auszureiten. Zuvor bekamen die Hafis die gestern eingetroffene Bachblütenmischung (zuckerfreie Globulis) zwecks Trennungsschmerz, ich nahm auch welche.

Barbie in die Sattelkammer gestellt, sie bekam vorne Heilmoor auf die Sohlen und Schuhe drauf. Beide Hafis haaren enorm, die nächste Zeit muß ich viel putzen. Sie bekam ihre Heucobs mit dem MiFu, Sattel und LG-Zaum drauf, um 14.05 Uhr starteten wir ins Gelände.

Durch den Ort auf Asphalt führte ich, Barbie lief am lockeren Zügel mit. Ich stieg auf, nach kurzer Zeit kamen wir an einem kleinen, privaten Pferdestall vorbei, da war mein Mädel kurz nervös. Es ging weiter mit 2x Trab Richtung Wald, dachte mir, der Weg wird rein führen. Das war aber nix, also wieder raus aus dem Wald und am Waldrand entlang geritten, da waren Traktorspuren.

Wegen ihrer Grasfresserei hatten wir eine Meinungsverschiedenheit, Barbie vom Gras zu trennen, ist schwierig – ich schaffte es aber :-). Da sie immer hibbeliger wurde, dachte ich mir, wir können den Weg am Waldrand galoppieren. Das klappte nicht, Barbie zog über die Wiese ab, als wir auf einen leichten Schotterweg kamen, parierte ich sie durch.

Mit den Schuhen lief sie heute auf Schotter einwandfrei, wollte nicht auf Gras ausweichen, trabte sogar ständig an. Selbst als wir auf Teer kamen, war sie schwer zu halten, ich setzte aber Schritt durch.

Wir ritten durch den sehr ruhigen Ort, Barbie hibbelte. Nepomuk lief während unserer Abwesenheit nervös im Stall rum und wieherte ständig – da muß er durch. Als sie sein Rufen hörte, war mein Mädel nicht mehr zu halten, im Renntrab ging es die 200 – 300 m auf Teer zurück zum Stall. Ich ließ sie, hätte eh keine Chance auf Bremsung gehabt.

Wir waren ca. 50 Min. unterwegs, Barbie hatte ziemlich geschwitzt. Sie bekam ein wenig Equigard und eine kleine Hand voll HaferWiese zur Belohnung, das kam natürlich sehr gut an *g*. Sie verräumt und Nepomuk geholt, er bekam nur Hufe ausgekratzt, Heucobs zu fressen und wurde geputzt.

Die Hafis haben sich super im neuen Stall eingelebt und haben sich bereits in der Hierachie nach oben gearbeitet, die drei Tinker müssen weichen. Ich ging mit ihnen nochmals zur Tränke, Barbie giftete andere Pferde an, ihr scheint es derzeit bestens zu gehen :-). Nepomuk ist nicht so strange drauf wie sie, hängt ihr ständig am Hintern – sie ist der Boss, das gefällt ihr natürlich.

Wir drei fühlen uns super wohl im neuen Stall, alles perfekt *freu*. Nun habe ich endlich ein „normales“ Reiterleben, kann mir Barbie nehmen und alleine ausreiten :-). Ich befürchte, mit Nepomuk alleine wird es schwieriger, das schaffen wir aber auch noch. Eigentlich kann nix passieren, selbst wenn er es schafft, umzudrehen und heim zu rennen.

10. Februar 2017

Besichtigung des Reitplatzes

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:10

Als ich kam, standen die Hafis gemütlich fressend am Heunetz. Eine liebe Stallkollegin war da, um die Eingliederung ihrer neuen Tinker-Stute in die Herde zu überwachen. Ich holte ein Control-Halfter und Strick, die Stallkollegin half mir, damit Nepomuk im Stall blieb. Barbie und ich nahmen den Ausgang Richtung Reitplatz, sie lief relaxt mit, ich hatte die Kette nicht auf Zug eingehängt. Nepomuk plärrte derweil im Stall, das störte sie aber nicht.

Der Schnee am Reitplatz sowie auf dem Longierzirkel war uneben gefroren, kein guter Boden für Hafi-Füße. Barbie lief locker drüber, ich habe nur noch gestaunt. Am Rückweg umrundeten wir ein mal den großen Bauernhof, so daß sich die Hafis nicht sehen konnten – das müssen wir üben. Ein Stück Schotter war dabei, kein Problem, sie lief zügig drüber.

In der Sattelkammer bekam Barbie ihr Zusatzfutter, Nepomuk hielt auf der anderen Seite des Paddocks Ausschau nach ihr und wieherte. Im Stall zurück, trabte sie übers Pflaster zu ihm – ein Glück, daß sie den harten Boden so gut verträgt.

Anschließend machte ich denselben Rundgang mit Nepomuk, nun plärrte Barbie im Stall. Er lief trotzdem brav mit, trabte teilweise langsam neben mir her, zog aber nicht am Strick. Beim Zusatzfutter fressen war er ziemlich nervös, weil Barbie ständig nach ihm rief – er antwortete in einer Lautstärke, die ziemlich aufs Trommelfell geht. Wild tänzelte er hin und her, zwischendurch nahm er einen Haps.

Im Stall zurück ging es im Galopp übers Pflaster zu Barbie, endlich vereint verzogen sie sich in die Liegehalle. Ich denke, sie werden sich noch daran gewöhnen, getrennt zu sein, werde den Trennungsschmerz mit Bachblüten behandeln.

An das Heunetz haben sich beide schnell gewohnt, die Fresshaltung ist nicht optimal, aber sie werden es überleben *g*. Barbie wird immer schlanker, schaut aber noch nicht abgemagert aus *hihi*. Beide machen eine gute Figur, ich bin sehr zufrieden.

Fell- und einen Wanderreitsattel brachte ich heute in den Stall, es wird wohl noch 1 Woche dauern, bis ich all mein Pferdezeugs transportiert habe.

Ich bin sehr glücklich im neuen Stall, 7 Tage nach Ankunft haben sich meine Pferdchen prima in die Herde integriert. Ich denke, wir drei werden dort sehr glücklich werden :-).

9. Februar 2017

Integration der Hafis geglückt

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:47

Gestern war ich nicht im Stall, als ich heute kam, standen beide relaxt in der Herde :-). Den Sattelraum kann man nach außen verschließen, so schaffte ich es, Barbie alleine raus zu nehmen – sie konnte ja nicht abhauen. Sie war ein wenig nervös aufgrund der neuen Örtlichkeit, beruhigte sich aber schnell. ich band sie an, putzte und kratzte Hufe aus.

Erst danach bekam sie ihr Zusatzfutter, die Zeiten ändern sich, die Hafis werden sich umstellen müssen. Barbie verräumt und Nepomuk geholt, er war etwas relaxter als sie. Barbie stand am Tor und wartete, da gesellte sich ein Noriker zu ihr. Das machte Nepomuk ziemlich nervös, er tänzelte rum und warf seine Heucobs in der Gegend rum.

Zurück im Stall, waren die anderen Pferde auf den Sandweg ausgesperrt, weil abgemistet wurde. Gestern kam eine neue, 6-jährige Tinkerstute an, die derzeit in der Krankenbox wohnt. Sie durfte raus Barbie hatte ein „Opfer“ gefunden. Immer wieder startete sie im Trab eine Attacke auf den Tinker, schlug sogar nach ihr, bis ich eingriff. Erstaunlich, wie gut Barbie barhuf  auf den Plastersteinen läuft, Trab ist kein Problem.

Die drei Pferdchen liefen in die Liegehalle, Barbie hatte noch nicht genug und giftete den Tinker an, der im Galopp flüchtete. Die Krankenbox war offen, Barbie Neugiernase lugte rein und sah eine Futterschüssel. Ein überzeugenderes Argument gibt es für sie nicht, Nepomuk kam nach, zusammen leerten sie die Schüssel (da waren Luzerne drinnen).

Die Pferdchen kuckten sich noch etwas um, die Krankenbox ist groß – ich hoffe, Barbie wird sie nie brauchen. Meine Lauser gingen wieder raus und Barbie scheuchte den Tinker, der im Galopp auf den Plastersteinen flüchtete – ist aber nicht beschlagen, daher nicht so schlimm. Meine habe ich dann bei mir behalten, der Tinker kam in die Box und der Rest der Herde wieder in den Stall.

Es war eisig, -2 Grad und ekeliger Wind, ich fuhr heim. Nachts kommen meine zur Sicherheit in ihren Unterstand, damit sie in Ruhe fressen und ruhen können.

Derzeit bekommen die Hafis eine 10-Tages-Kur Schwefelblüte, ich hoffe, die bringt was. Dazu abwechselnd Leber- und Nierenkräuter zur Entgiftung bzw. Unterstützung. Heucobs, AlpenGrün Mash sowie Grünhafer sind bald zu Ende, als Ersatz habe ich Agrobs Luzernecobs bestellt. Ein wenig Eiweiß jetzt bei reiner Heufütterung ist sicher hilfreich, die Menge an Zusatzfutter werde ich langsam auf 300 g runter fahren (bisher 500 g).

Das Equigard, was die Hafis nach einem anstrengenden Ausritt bekommen, ist auch bald leer. Es ist mineralisiert und enthält einiges, was kein Pferd braucht. Im Rehe-Forum habe ich gelesen, daß Rehepferde durchaus Hafer bekommen dürfen – ich gebe nun probeweise die getreidefreie Fütterung auf.

Habe einen Sack „Haferwiese“ bestellt, davon gibt es nun ein wenig nach viel Anstrengung. Nach Bodenarbeit oder Longieren gibt es die Luzernecobs mit MiFu, das reicht völlig.

Mir gefällt es im neuen Stall super :-), alles sehr schön und lauter nette Leute. Die Hafis werden lernen, alleine den Stall zu verlassen und Geduld am Putzplatz zu haben. Ich werde mich wegen Bachblüten erkundigen, damit der Trennungsschmerz nicht allzu stark ist.

7. Februar 2017

langsame Eingliederung

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 17:43

Täglich war ich nun im Stall, habe schon einiges Pferdezubehör hingebracht. Alle vier Hinter- und Nepomuks Vorderhufe habe ich berarbeitet, die von Barbie vorne mache ich am Donnerstag.

Die Weide ist zu 2/3 noch vom Schnee bedeckt, vormittags durften die Hafis mit den neuen Artgenossen 30 Min. raus, heute 1 Std. Gestern Nachmittag ging es unter der Aufsicht vom Stallmeister und mir erstmals in den Offenstall für 20 Min., heute 40 Min. Die Hafis waren etwas ängstlich, haben ständig ihr Heil in der Flucht gesucht. Nepomuk ließ sich bisher aber nicht unterkriegen, das war heute anders, als der Herdenchef (schlank und dunkel) „eingriff“. Wir haben aufgepasst, daß sie sich nichts tun, meine mußten hauptsächlich in der Liegehalle ziemlich laufen.

Mit den Norikern kommen meine gut aus, mit dem Schwarzwälder gab es kurz mal Clinch, das hier war davor. In ihrem Unterstand fühlen sich beide wohl, das Heunetz ist mittags, wenn ich komme, immer leer (fülle es täglich, bevor ich fahre). Loses Heu gibt es tags dazu, trotzdem habe ich den Eindruck, beide nehmen derzeit ab – was ja nicht schaden kann *g*.

Der viele Galopp auf der Weide tut ihnen gut, der Stress tut ein übriges. Sobald sie den ganzen Tag in der Herde sind, werde ich Barbie sicherheitshalber Schuhe vorne anziehen, traben auf dem harten Boden sollte sie barhuf nicht allzu viel. Am Donnerstag werde ich versuchen, jeden Hafi einzeln mit zum Putzplatz zu nehmen – ich bin gespannt :-).

4. Februar 2017

Stallbesichtigung

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:09

Als ich den Stall kam, waren alle anderen Pferde ausgesperrt auf einen kleinen Trail und meine Hafis hatten den Paddock für sich. Sogleich kletteten sie sich an mich, ich zeigte ihnen, wo es Wasser gibt und nahm sie mit in die super tolle Liegehalle. Die hat vorne einen großen Ein-/Ausgang und hinten einen kleinen, beide sind mit Lamellenvorhang. So ein tolles, riesiges Strohbett hatten die Hafis noch nie, das wird ihnen gefallen :-).

Das ist ihre Eingliederungsbox ohne Stromband, komplett mit dick Stroh eingestreut. Sie haben alles im Blick, sind quasi mittendrin in der Herde, aber noch nicht dabei.

Ich gab ihnen ihr Zusatzfutter, putze beide und kratzte Hufe aus, morgen steht Hufbearbeitung an. Mein zwei Eisenschränke habe ich geputzt und ein paar Dinge eingeräumt, die meisten Pferdesachen liegen noch in der Garage.

Die Aussicht vom Stall ist ein Traum :-), neben dem Sattelraum gibt es einen Putzplatz draußen. Mit Ringen im Holzbalken, Barbie wird also zukünftig keine Stricke mehr zerstören können, weil über den Balken ziehen ausfällt. Hier genießt sie ebenfalls die Aussicht, man kann ewig weit sehen.

Das ist ein Teil des großen, gepflasterten Paddocks nach dem Abmisten, alles trocken und sauber. Kein Matsch mehr, ich hoffe, das tut Barbies Hufen gut. Im Stall fast nur harter Boden könnte im Sommer ein Problem werden, werde dann einen Beschlag kleben.

In ihrer „Box“ fühlen sich beide wohl, bekommen loses Heu und ein Heunetz für die Nacht. Besuch gibt es auch :-), der große fast schwarze ist der Herdenchef, ebenfalls barhuf. Zwei große Heureufen gibt es, so schaut eine geschlossen aus.

Falls morgen früh der Boden gefroren ist, läßt der Stallbesi die Hafis mit den Artgenossen auf die Weide, das gibt vermutlich ein Gerenne *g*. Schadet nicht, wenn meine sich mal richtig auspowern, leider bin ich nicht dabei. Vermutlich hat er noch nie Hafis gesehen, die so schnell rennen können – ich bin gespannt :-).

WC und der Aufenthaltsraum mit voll eingerichteter Küche inkl. Herd und Kühlschrank sowie gemütlicher, großer Eckbank sind beheizt – wow, was für ein Luxus. Draußen mit super Blick auf die Berge gibt es eine Sitzgruppe, für mich als Raucher sehr bequem :-).

Ich fühle mich im neuen Stall bereits sehr wohl, alles nette Leute – ich hoffe, den Hafis geht es bald genauso. Ein Pferd alleine raus zu kriegen, werde ich so bald als möglich üben. Die Hafis trennen wird nicht einfach sein, das werden sie lernen müssen.

3. Februar 2017

Stallwechsel

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:35

Um 15.00 Uhr war ich im Stall, die Hafis bekamen ihr Zusatzfutter. Alle acht Beinchen habe ich bandagiert, das kann ich zwar nicht, klappte trotzdem :-). Barbie habe ich vorne über den Kronsaum bandagiert, sicher ist sicher. Beide wurden zurück gestellt, ich packte Putzkasten und Futtertonne ein. Da noch Zeit war, bürstete ich beide im Stall, Barbie haart schon ziemlich stark, Nepomuk weniger.

Der Sohn von Barbies Besitzerin, Bernhard, kam pünkltlich um 16.00 Uhr, ich holte die Pferde mit Strick vom Paddock. Beide rissen sich los und trabten Richtung Ausgang, Barbie läuft derzeit barhuf auf den Rasengittersteinen auch im Trab locker flockig.

Am Putzplatz übernahm Bernhard Nepomuk, ich ging mit Barbie voran zum Hänger, sie stieg sofort ein, er etwas langsamer. Ich fuhr voraus, bis Baiernrain waren es ca. 25 Min. Fahrt. Nepomuk wurde zuerst ausgeladen, anschließend Barbie, mit beiden klappte es einwandfrei, keiner rutschte seitlich von der Rampe.

Ihre große „Box“, die in den Offenstall integriert ist, war vorbereitet – dick eingestreut mit Stroh, dazu gab es ein Heunetz sowie loses Heu. Einen Wasserbottich mit zwei großen Steinen drinnen, damit sie den nicht auskippen, wurde aufgestellt. Barbie nahm sogleich Kontakt mit einem Noriker auf, Nepomuk ging sofort dazwischen.

Ich machte den Hänger sauber und zog beiden dann ihre Abschwitzdecken an, weil sie während der Fahrt vor lauter Angst ordentlich geschwitzt hatten. Die neuen Artgenossen standen rechts und links von der „Box“ und bekuckten sich meine Hafis, ich denke mal, die Eingewöhnung wird kein großes Problem. Ich hoffe, Nepomuk beruhigt sich schnell, er schirmt Barbie ja von jedem anderen Pferd ab.

Barbie hat sich sogleich mit dem Heunetz angefreundet :-), Nepomuk fraß lieber vom Boden. Das Netz hängt etwas hoch, werde es morgen tiefer hängen.

Ich hoffe, meine brechen heute Nacht nicht aus, auf den Strombändern ist ordentlich Saft. Die nächsten Tage bin ich täglich im Stall, um die Eingliederung zu überwachen. Mich mit meinem ganzen Pferdezeugs einrichten, wird dauern, möchte gleich mal aussortieren, was ich nicht mehr brauche. Ich bekomme einen großen, 3-türigen Schrank im 1. Stock und zwei kleine Eisenschränke neben dem Sattelraum, das passt prima.

Der Neuanfang ist gemacht, ich hoffe, meine Pferdchen werden sich im neuen Stall wohl fühlen.

2. Februar 2017

Abschied und Neuanfang

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 19:35

Nach 5 Jahren am Schopserhof wechseln die Hafis morgen den Stall. Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge, meine Pferde und ich haben uns in diesem Stall wohl gefühlt. Viele nette Stallkollegen und ein lieber Stallmeister, ich kam mit allen gut aus.

Als Barbie Ende Okt./Anfang Nov. schwer krank war, Phlegmone und enormer Abszess, drang der Stallbesi darauf, sie einzuschläfern. Meine TÄin und ich waren dagegen, Barbie erholte sich schnell und konnte wieder geritten werden. Der SB legte mir nahe, mich nach einem neuen Stall umzusehen, angeblich, weil Barbie im Sommer nie super läuft. Ich denke, er will uns los werden, weil ich über den Sommer Heu aus einer Wanne am Putzplatz gefüttert habe. Bei Fresspausen bei Weidegang von 7 – 8 Std. tagsüber blieb mir aber nichts anderes übrig, ich war mit dieser Situation auch sehr unzufrieden.

Egal, wir gehen morgen in Frieden, es hat für SB und mich einfach nicht mehr gepasst. Ich möchte mit den Hafis lieber was arbeiten, als ihnen im Sommer 1 – 2 Std. beim Heu fressen zuzusehen. Im neuen Stall gibt es im Sommer Heu mit Fresspausen, dazu 2 – 3 Std. Weidegang, mal sehen, ob das klappt.

Für mich wird alles einfacher, ich muß kein Heu mehr selber kaufen, in der Garage lagern und in den Stall fahren. Habe nun ein völlig normales „Reiterleben“, kann einen Hafi nehmen und mit dem was arbeiten. Für meine Pferde wird das ein völlig neues Leben, jeder kommt nur noch einzeln raus zum Putzplatz, nix mehr gemeinsam. Ich freue mich drauf :-), Barbie und Nepomuk werden sich sicher schnell daran gewöhnen.

Beide sind top fit, die Eingliederung in die neue Herde (12 Pferde, Warm- und Kaltblüter) werde ich überwachen.