27. Dezember 2013

super schöner Ausritt mit Barbie und Nepomuk

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 18:06

Strahlender Sonnenschein und 6 Grad, perfektes Ausreitwetter. Der Boden im Wald war nicht gefroren, wir wollten über Wurzelwege gehen, ich zog Barbie daher keine Hufschuhe an. Die Straße ins Hügelige führten wir wie üblich, Barbie läuft auf Asphalt einwandfrei, trabte sogar hin und wieder langsam neben mir her.

Wir stiegen auf, Elli ritt Nepomuk, die Wurzelwege durch den Wald waren für Barbies Vorderhufe ebenfalls kein Problem, sie stolperte weniger als vorgestern Nepomuk. Schotterwege, auf denen viele Blätter lagen, klappten auch, dann kam ein kleines Stück Weg mit mäßig Steinen. Mit Barbie benutzte ich den Seitenstreifen, soweit möglich. Das Problem war, daß seitlich der Boden sehr unübersichtlich war, teilweise standen Hölzer oder Baumstümpfe raus, außerdem gab es schlecht erkennbare Löcher. Extrem anspruchsvoll zu laufen für ein Pferd, ich hatte Bedenken, Barbie wollte aber lieber dort gehen als auf den wenigen Steinen. Es war ja nur ein kleines Stück, danach kam wieder steinfreier, relativ weicher Boden.

Wir trabten ein Stück, die Hafis waren gut drauf und flott unterwegs :-), danach wieder länger Schritt. Als wir aus dem Wald kamen, folgte ein relativ weicher Weg mit vielen Steinen, auf dem lief Barbie gut. Nebenan waren jeweils umgepflügte Äcker, der Rand war relativ gut begehbar, der Boden allerdings tief. Die Hafis hibbelten ein wenig, trabten immer wieder an, eigentlich konnte nur Nepomuk wissen, daß wir gleich galoppieren.

Der sehr gute Grasweg kam, rechts davon war ein umgepfügter Acker. Elli galoppierte mit Nepomuk flott voraus, Barbie fand den Grasweg anscheinend doof und zog in den Acker. Wir galoppierten also auf diesem schweren, tiefen Boden, was für Barbie unheimlich anstrengend war. Trotzdem war sie ziemlich flott unterwegs, mir gelang es nicht, sie im Galopp wieder zurück auf den Wiesenweg zu dirigieren. Ich hatte Angst, daß sie in Loch tritt, außerdem bedeutet so ein tiefer Boden Höchstbelastung für die Sehnen.

Am Ende des Weges parierten wir die Hafis durch, die ziemlich hibbelig waren. Auf den paar Metern Teerstraße, die folgten, trabten beide immer wieder an, anschließend folgte der letzte Grasweg. Ich war ein wenig enttäuscht, meinen Weihnachtsgalopp mit Barbie hatte ich mir anders vorgestellt. Die Hafis trippelten eifrig, links vom Weg kam eine sehr lange und breite Graswiese leicht ansteigend bis zum Wald.

Ich weiß, man soll fremde Galoppstrecken erst mal im Schritt abreiten und kucken, ob es Löcher gibt. Die Wiese sah uns gut aus, ich fragte Elli, ob wir die hoch galoppieren wollen. Elli war sofort einverstanden, sie galoppierte Nepomuk aus dem Schritt an, daher hatten beide gleich Vorsprung. Barbie und ich galoppierten hinterher, sie war aufgrund des anstrengenden Galopps in dem Acker schon etwas platt, außerdem ist Barbie ja nicht trainiert.

Die Hafis gaben alles :-), Barbie habe ich nur verbal aufgefordert, ein bissi Tempo zuzulegen, trotzdem hatten wir gegen den trainierten Nepomuk keine Chance. Egal, am Waldrand parierten wir durch, gingen im Schritt zur Straße, soweit das mit Barbie möglich war, weil sie immer wieder antrabte, und steuerten die Heimat an.

Die Straße führt ja leicht bergab, den ganzen Weg bis zum Stall trabte Barbie immer wieder an, ich parierte sie durch, sie trabte an usw. Das macht sie immer, wenn sie gut drauf ist, ich halte nix davon, leicht bergab auf Teer zu traben. Ihre Vorderhufe sind ja nicht besonders gut, Barbie ist das egal, für sie gibt es nur zwei Gangarten: entweder lahm bzw. Schmerzen oder am Gas, wenn nix in die Sohle pieckst.

Hoffentlich hat sie sich dadurch wenigstens einiges ein Tragrand abgelaufen, ich habe den Überstand vorne ja schon länger nicht mehr gekürzt. Im Stall zurück bekamen beide ihr Zusatzfutter, Heucops vermischt mit ein wenig Lamino Star. Beide hatten geschwitzt, kein Wunder bei dem dicken Winterfell und den derzeit moderaten Plusgraden. Barbie mehr als Nepomuk, weil sie die letzten 15 Min. zum Stall den Hampelmann geben mußte und immer wieder antrabte, anstatt Schritt am langen Zügel zu gehen.

Im Stall wurde ich natürlich angesprochen, weil Barbie ziemlich verschwitzt war. Ich finde es nicht schlimm, wenn die Pferde schwitzen, Barbie ist noch nicht gut trainiert und schwitzt von Haus aus wesentlich mehr als Nepomuk. In einem Artikel in „Mein Pferd“ stand, das Pferd muß an seine Leistungsgrenze gehen, damit Fett abgebaut wird. Barbie habe ich heute ein Loch länger gegurtet als letztes mal, sie hat etwas zugenommen. Heubauch halt, der ist kein Problem, am Mähnenkamm hat sie mE immer noch zuviel Kammfett. Nur durch Bewegung wird das abgebaut, dafür reicht es aber nicht, ständig nur Schritt zu gehen.

Rechts vorne hat sich meine Vermutung bestätigt, da löst sich medial einiges an doppelter Sohle ab, ich habe heute nichts weggeschnitten, werde am Sonntag neue Huffotos machen.

Mit Elli habe ich ein Wettrennen vereinbart *g* über unsere neu entdeckte Wiese. Dann aber ohne vorherigen Galopp mit Barbie im Acker, Barbie und ich wollen ja auch eine kleine Chance haben :-).

Nepomuk reite ich gerne, er ist brav und nicht so grassüchtig wie Barbie. Heute ritt ich sie ohne Gerte, es ging, ich bin vermutlich nicht streng genug. Gras ist für Barbie alles, sie darf auch mal was fressen, aber nicht den Reitfluss stören.

Gestern habe ich im Internet geshoppt von dem Geld, was ich zu Weihnachten bekam. Die Hafis haben schon alles, mir fiel nix ein, was ich ihnen kaufen könnte. Also habe ich mir ein paar Sachen bestellt, Reitmantel, Ledermantel mit Fransen, Lederponcho, 2 Reithosen usw. Hoffentlich paßt mir das ganze Zeugs auch, schicke ja ungerne was zurück.

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