20. April 2010

wer rechnen kann, ist klar im Vorteil :-)

Filed under: Allgemein — admin @ 21:45

Da hat Frau Abitur und Facharbeit in Mathematik gemacht, scheitert aber im Alltag an einer einfachen Aufgabe. Eine Fallschutzmatte ist 50×50 cm groß, 6 Matten sind keine 3 qm, sondern 1,5 qm – weia.  Ich heute mit 24 Matten im Gepäck zu den Hafis gefahren und erst mal den Stall gereinigt, dann Matten mit der Schubkarre reingefahren. So nach und nach fiel mir mein Rechenfehler auf *g*, es hilft nix, habe gerade nochmal 24 Stück bestellt. Die Matten finde ich super gut, sie geben ein wenig nach, sie sind für eine Fallhöhe von 80 cm konzipiert. In der Höhe 25 mm,  45 mm würde das Doppelte kosten (EUR 11,00 pro Stück). Bei einer Pferdebox, wo das Pferd jede Nacht schläft, könnte man sich das überlegen. Meine schlafen draußen, außer es hat unter ca. -5 Grad, da reichen auch 25 mm.

Die Furche habe ich mit Kies aufgefüllt, einen Eimer hatte ich dabei, dachte, das reicht. Von wegen, glücklicherweise war noch Kies da, insgesamt brauchte ich 5 Eimer. Mit den neuen Matten habe ich dann 12 qm, damit ist die Furche gerade bedeckt, auf dem Rest liegen Matten vom Stallbesi. Eigentlich reicht das, mal sehen, weitere Matten bestellen wäre ja kein Problem.

Nachdem ich gekehrt und abgemistet hatte, wollte ich den Treibgang rechen. Die Dicken dachten, sie dürfen jetzt auf die Weide, da taten sie mir richtig leid. Also schnell den Weideeingang verschnürt und beide in den Treibgang gelassen, da wächst am Rand ja ein wenig Gras. Nepomuk ist reingaloppiert und mußte ne Vollbremsung machen, die Nachbarn links und rechts kamen gleich kucken, dachten wohl auch, nun gehts endlich raus.

Morgen dürfen meine 1 Std. raus, die würde ich aus rauslassen, wenn dort alle 23 Pfede aufeinandertreffen. Unser Stallbesi will ja demnächst ein sehr großes Feld als zusätzliche Weide einrichten, ist problemlos, wenn groß genug; früh alle Pferde rüber und abends wieder in ihre Ställe einsortieren. Die Pferde können sich ausweichen, vier Gruppen neu auf einen Haufen, da muß eine Rangordnung neu gebildet werden.

Leider ging mein toller verstellbarer Metallrechen kaputt, so ein Glump, hab dann nur noch gefüttert. Treibgang und Eingang Weide ist blanke Erde, bei Regen ziemlich matschig. Neu ansäen wäre sinnvoll, in mehreren Schritten halt, die Pferde müssen ja noch (gesittet) durchgehen können.

„Meine“ Kunststoffpfähle hat mir Peter heute gezeigt, gestern hatte ich 20 Stück gekauft, Schnur ist genügend da. Ich werde jetzt erst mal 2 Wochen in der Breite absperren, gleich mehrere Zäune, falls sie einen niederreißen. Dann sperre ich einen Großteil der abgefressenen Fläche ab und säe nach.

Letztes Jahr kam ich ja im Juni und habe alle 2 – 3 Tage umgesteckt, bis wir hinten angelangt waren, war das Gras dort ca. 1m hoch. Ideal sind 5 – 30 cm, außerdem sollen die Pferde das Gras nicht bis zur Narbe abfressen, dann ist es nämlich gestreßt (das Gras) und bildet viel Fruktan. Besser ist es mE, großzügig Weidefläche freigeben und dann absperren, was abgegrast ist (wird eh nur noch niedergetreten). Und die Pferde tagsüber auf dem Paddock lassen, so viel Gras ist eh nicht gesund (für meine), anstatt im Juli mit Vollfütterung Heu anzufangen, weil kein Gras mehr da ist.

Letztes Jahr gab es während der Weidesaison Heu satt, die Pferde gehen eh nur rein, wenn es auf der Weide nix mehr gibt. Was gut ist fürs Gras. so wird es nicht gestreßt.

Um 2 Pferde nur mit Gras zu ernähren, braucht man mindestens 1 ha, meine zwei haben ca. 3000 qm. Man muß halt entsprechend Heu zufüttern, paßt eh für meine, Barbie ist ja rehegefährdet und Nepomuk als Ekzemer sollte eh nicht 24 Std. Gras fressen.

Ich denke, wir bekommen das hin.  Meine Pferde haben nun Urlaub, weil ich anderweitig genug zu tun habe. Wichtig ist mir ja, daß die Pferde möglichst optimale Lebensbedingungen haben, Reiten ist mir weniger wichtig.

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