16. April 2014

nix gearbeitet

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 16:09

Aprilwetter heute, Graupel, Schneeregen, Sonne wechselten sich ab – ich hatte keine Lust zu Reiten. Barbie geholt, meinen Mullverband abgenommen und hinten die total dreckigen Behänge mit Teebaumöl-Shampoo gewaschen. Danach habe ich ihr rv medial ein wenig die Trachte + Tragrandüberstand gekürzt, außen auch ein wenig. Innen fand ich Einblutungen in den Tragrand, wo sich der Ausgang der hohlen Wand befindet. Der Strahl verbiegt sich immer mehr, ich sollte den mal schneiden. Allerdings habe ich das noch nie gemacht, man sieht gut, daß der ziemlich Druck hat.

Ich werde mich mal vorsichtig ran wagen, habe ja nun öfters zugesehen, wie Hufschmiede Strähle schneiden. Lieber würde ich das erst mal an einem anderen Huf üben und nicht gerade an dem krankesten von allen acht Hafi-Hufen. Im Zehenbereich trägt die Sohle, Tragrand ist dort ja kaum einer vorhanden. Über die Sohle gesehen, man sieht gut das ganze komprimierte Horn in der Mondsichel, was man natürlich nicht weg machen kann. Auf irgend was muß sie ja abrollen können, macht man diese Sohlenschwielen weg, wird Barbie nicht mehr laufen können, evtl. droht sogar ein Hufbeindurchbruch aufgrund der hohlen Wände.

Die Löcher rv habe ich wieder gespült und Keralit Undervorder rein gegeben; bevor ich Barbie zurück stellte, habe ich ihr mit dem Schlauch das restliche Shampoo hinten abgespült. Der Stallmeister kam und meinte, wenn wir keinen Landregen bekommen, klappt es mit dem Anweiden frühestens Mitte Mai. Mir ist das natürlich sehr recht, umso später, umso besser, ich brauche also vorerst nicht mit dem langsamen Anweiden anfangen.

Nepomuk wurde versorgt, seine Hufe wachsen enorma, kein Wunder, viel zu wenig Abrieb. Ich habe aber derzeit keine Lust, ihn vorne zu bearbeiten, das Raspeln ist sehr anstrengend. Die Huftechnikerin kann die Hufe mit dem Nipper korrigieren, er wird es bis dahin noch aushalten müssen. Nepomuk wieder verräumt und nach Barbie geschaut, die am Paddock stand.

Die Wunde rh war einigermaßen trocken, ich halte das für Mauke, komischerweise hat sie in den Fesselbeugen nichts. Ich gab Bepanthen drauf, kein Mullverband heute. Hier las ich gerade, daß diese meine Idee ganz gut war, man soll Zinkpaste drauf geben. Ich habe ja für Nepomuk Lebertran-/Zinksalbe, werde ihr die zukünftig auftragen, außerdem auch immer eine Mullbinde anlegen. So kommt kein Dreck rein und an die „Wunde“ kommt trotzdem Luft.

Mein Voltigiergurt müßte morgen eintreffen, ich habe mir bereits Übungen für Anfänger durchgelesen. Da ich kein Voltigierpferd habe, was an der Longe auf dem Zirkel läuft, muß ich ohne Longe und Hilfsperson zurecht kommen. Aber gut, ich will ja nicht voltigieren lernen, sondern nur ein paar Turnübungen auf den Hafis machen. Mich aufs Pferd schwingen werde ich erst mal mit Barbie üben, wenn sie steht. Mühle und Fahne übe ich auch lieber erst mal mit auf stehenden Barbie, damit wir uns dran gewöhnen :-).

Jetzt bin ich bald 50 Jahre alt und nicht besonders fit, die Knochen werden auch langsam alt. Vermutlich arg spät, um zu lernen, auf einem Pferd rumzuturnen, kleine Übungen auf Barbie traue ich mir aber schon zu. Im Gegensatz zu Nepomuk bleibt sie wie ein Einser auf dem Platz stehen, wenn ich ihr das sage, bei ihr besteht nicht die Gefahr, daß sie plötzlich rückwärts geht. Rückenmäßig hat Barbie keine Probleme, dazu ist kleiner als Nepomuk, so daß ich im Zweifelsfall nicht sehr tief falle.

Den Abgang über die Kuppe kennt Nepomuk, das habe ich mit ihm schon öfters gemacht, Null Problem. Barbie ist da mE etwas etwas kritischer, sie mag es nicht, wenn man ihr zu viel am Hintern rum fummelt. Die Weiber sind oft zickig, ich glaube aber nicht, daß Barbie mich schlägt, wenn ich mich über ihre Kuppe rutschten lasse.

Spaß wird uns das Training auf jeden Fall machen, es ist wieder was Neues – ich werde es mit dem Reiten nur mit Halsring kombinieren.

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