2. Dezember 2009

schmerzhafte Hufpflege

Filed under: Allgemein,Pferde — admin @ 22:12

Um 14.00 Uhr war ich mit der Hufpflegerin Elisabeth verabredet, kam um 13.20 Uhr, damit ich meine noch füttern konnte, einer mußte ja immer zurückbleiben. Nepomuk war heute wohl mit dem linken Huf zuerst aufgestanden, er war giftig und unleidlich. Die drei Nachbarspferde, die kein Heu mehr hatten, streckten ihren Hals durch die Pfosten, er ging auf wie ne warme Semmel und hat sie verjagt. Ich also ne Tonne Heu vollgemacht und den Nachbarn gebracht, damit die aus der Schußlinie sind. Und was macht der Depp? Treibt Barbie vom Heunetz weg, so ein alter Miesepeter. Ich also noch schnell ein Heunetz im Stall aufgehangen, Barbie geht rein, er draußen, alles friedlich. Ich gehe vor und warte auf  Elisabeth, sie kommt und meint, egal wer Erster macht. Ich also zurück in den Stall, Barbie steht draußen, er drinnen – hat er sie rausgepiesackt.

Sie nehme ich mit, für ihre Verhältnisse war sie heute extrem brav. Elisabeth hätte gedacht, ich habe mit ihr geübt – war aber wegen dem Schlüsselbeinbruch nicht möglich.

Elisabeth kennt sich ja aus mit Pferden, genauso wie Conny, auch sie meint, Barbie ist im Rahmen. Barbie hatte noch nie Hufrehe und es bestehen keine Anzeichen, daß welche zu erwarten sind, die Hufe sind ok. Das stärke- und zuckerreduzierte Müsli ist gut für sie, als ich ihr sagte, meine bekommen 20 kg Heu am Tag, hat sie gegrinst.

Barbie zurück, Nepomuk geholt – meine Güte, ist der heute schlecht gelaunt. Ständig zieht er beim Ausschneiden den Huf weg, hampelt rum, tut so, als ob er gleich umfällt, legt das Gewicht voll auf den hochgehobenen Huf – am liebsten hätte ich ihm eine draufgehauen.

Beim Huf hinten halte ich, er zieht weg und knallt ihn mit Kraft auf den Boden, leider war mein Fuß dazwischen. Schmerz, wahh, der große Zeh schaut nicht gut aus, total blau, Nagel löst sich wohl ab, evtl. gebrochen, ich kann nur mit Schmerzen laufen. Ja gut, er hat es nicht mit Absicht gemacht, aber ich hätte ihm trotzdem gerne bestraft – so zickig, wie der sich heute aufgeführt hat.

Kathi kam dann, ich habe ihr gesagt, daß ich ihre Pferde gefüttert hatte, später kamen dann ihre Eltern und haben vom neuen Futterkonzept für ihre Pferde erzählt – 36 kg pro Tag für drei Pferde. Ich habe nochmal erwähnt, daß ich sie mittags gefüttert habe und daß nix mehr da war, als ich Nepomuk zurückbrachte (ca. 2 Std. später). ich will mir ja nicht vorwerfen lassen, ich würde eine Fütterungsstrategie untergraben.

Jeder soll seine Pferde so füttern, wie er möchte – ich bin halt ein Freund von 24 Std. Heu, davon wird kein Pferd krank. Für meine ist Fressen auch Beschäftigung, ich kann nicht beide täglich „ausführen“, und nun stehen sie 14 Tage.

Dank Peter und seiner Familie weiß ich, daß es meinen zwei Hafis futtermäßig an nix fehlen wird, sie kümmern sich ja vorbildlich um unseren Stall. Darüber bin ich sehr froh, so kann ich mit gutem Gewissen in den Urlaub fahren.

Ich glaub, ich nehme mal ne Schmerztablette, der Fuß schmerzt extrem.

Sodele, ich meld mich wieder, wenn ich aus Berlin zurück bin.

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