Wie wünschen gnädige Frau Ihren Pelz?
Vergast, erdrosselt, per Stromschlag,
Genickbruch oder lieber aus der Falle?
Pelze - Sage niemand, er hätte es nicht gewusst!
Seit Jahren ist dies nun anders. Die Presse ist aufgeschlossen und zeigt immer wieder das Elend unserer Mitgeschöpfe. Wer heute noch Pelze trägt, kann nicht behaupten, er wisse nicht, was Sache ist. Diese Frauen kaufen und tragen trotzdem Pelze für ihre Eitelkeit. Wie kann man sich wohlfühlen in der Haut von Lebewesen, an denen soviel Leid und Blut klebt.
Leider werden jedes Jahr viele Millionen Pelztiere in der freien Wildnis wegen ihrer Felle getötet. In den USA werden jährlich 7 Millionen Bisamratten und 1,5 Millionen Waschbären in Fallen gefangen. Es sterben Biber, Stinktiere und viele andere Tiere, 25 Millionen jährlich allein in den USA. Die meisten Tiere werden in Beinfallen gefangen, einem schraubstockähnlichen Gerät, das bei Berührung mit der Pfote mit einer solchen Wucht zuschlägt, daß die Knochen brechen.
Die Tiere versuchen, rasend vor Schmerzen, das Eisen zu zerbeißen. Es brechen die Zähne. Sie beißen sich auch die Pfoten durch. Vielleicht warten irgendwo auch die hungrigen Jungen? Der Todeskampf kann Tage dauern. Von den Jägern werden die Tiere als „Abfall“ bezeichnet (wie Rehe, Vögel), die unerwünscht in die Fallen geraten. Dies sind 75 bis 95% der Tiere.
Auch die gewerbsmäßige Züchtung ist eine ebenso große Tierquälerei. Die sonst wild lebenden Tiere vegetieren in winzigen Käfigen. Da diese Tiere ihr Bewegungsbedürfnis nicht ausleben können, leiden sie unter unvorstellbarem Streß. Die Tiere werden wahnsinnig, begehen Selbstverstümmelungen oder fressen Artgenossen an. Für ihre feinen Nasen bedeutet die ständige Geruchsbelästigung durch Urin und Kotberge unter ihren Käfigen eine ständige Qual. Grausame Tötungspraktiken beenden ein kurzes, qualvolles Leben. Die Tiere werden vergast, getötet durch Giftinjektion, Genickbruch oder Elektroschock mittels Elektroden in Schnauze und After. Durch unsachgemäße Tötung erleiden die Tiere häufig einen langen Todeskampf, so daß die Enthäutung noch bei lebendigem Leib keine Seltenheit ist.

 

Für einen Pelzmantel sterben:
60 Nerze
26 Karakul-Lämmer
18 Füchse
17 Luchse
18 Hunde (Gae-Felle)
8 Seehunde


Für Steinzeitmenschen war der Pelz die einzig wärmende Kleidung, aber Menschen des 21. Jahrhunderts haben es nicht nötig, Tiere für ihre Bekleidung sterben zu lassen.


(H.W. aus „Menschen für Tiere,

Mitgliederzeitschrift von der Interessengemeinschaft Mensch und Tier e.V.)





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